Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-10-12 · 82-83 (12.10.1934) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
82-83 (12.10.1934)
Date
1934-10-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2613366-2613519-2613593--5230-2617066
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

I Verheißungsvoller Auftakt der neuen Kulturbund-Spielzeit Der Kulturbund, war bisher eine bewundernswerte Organisations-Leistung. Mit der Aufführung des „Jeremias“ am vergangenen Sonntag hat er aucii seine kulturelle und künstlerische Daseinsberechtigung dokumentiert.- Nicht etwa nur durch die Wahl des'Stückes, das lm urjüifischen Bezirk verwurzelt ist. Nicht etwa durch Einzclleistungeri der Besetzung. Sondern durch die Stärke jüdischen Willensausdrucks,-durch die Intensität künstlerischer Gestaltungskraft, durch die Verkörperung eines wahrhaften Ensemblegeistes. Nach jedem der Bilder lagerte tiefe, schweigende Ergriffenheit über dem Zuschauerraum, die sich erst nach dem letzten Fallen des Vorhangs in endlosem Beifall des Dankes löste. Hält der Kulturbund sich dauernd auf einer solchen Höhe, zu der er sich mit diesem Drama emporgespielt hat, dann wird er auch bis dahin abseits Stehende zu seiner Gemeinde zählen dürfen. « Nahezu zwei Jahrzehnte alt ist Stefan Zweigs dramatisches Spiel um den Propheten des Untergangs und-der Verheißung. Es ist etwa gleichzeitig mit Reinhold Goerings „Seeschlacht“ und aus derselben Gesinnung heraus entstanden. Als Kriegserklärung aii den Krieg. Als glühende Bekundung ' eines Friedenswillens. Goerings Drama ist versunken, wie die Besatzung seines U-Bootes. Stefan Zweigs „Jeremias“, hat die Zcitlosigkcit der Gestalt und der Gestaltung bestätigt. Mehr als das. Der Anlaß der Dichtung ist weit zurückgetrclen vor der Ausbeutung und Ausdeutung ihres jüdischen Gehalts. Ein Wächter und Warner spricht über zweieinhalb Jahrtausende hinweg zu uns Heutigen. Aber auch ein Tröster, ein Lauterer der Seelen, ein Hoffnungspender. Wenn Jeremias die aus Leid und Not und Verzweiflung gewonnene Erkenntnis verbreitet von der unzerstörbaren Kraft des Judentums, wenn auch der Sieger beim Anblick des geschlagenen, doch durch Prüfung neu gestählten Israel, dessen Tempel zerstört ist, erkennen muß: „Mail kann das Unsichtbare nicht besiegen! Man kann den Menschen töten, aber nicht den Gott, der in ihnen lebt! Man kann ein Volk bezwingen, doch nie seinen Geist“ — wenn diese Apotheose eines neuen Judentums in der grandiosen Schlußszene das Publikum fasziniert, sind alle Dekorationen und projizierten Hintergründe (Heinz Condells), alle falschen Bärte und Perücken vergessen, dann wird die Bühne, was sie bei den’Griechen war, zur Kultstätte, das Spiel zum Gottesdienst. ■* Dies ist die geschichtliche Situation, aus der die Gestalt des Priesters von Anathotlv zu tragischer Größe emporwächst: oEs ist die Zeit Zcdckias, des letzten Königs von Jerusalem. Seine Regierung bietet das Bild ratlosen, haltlosen Schwankens. Den verwirrenden Stimmen von innen, dem Drängen von außen, von Ägypten-lind, den'Nachbarländern und dem Ungestüm der ehrgeizigen Großen von Juda ist Zedekias Schwache nicht gewachsen. Der Zickzackkurs in der Politik. Und im Tempelicuit beschleunigt das Ende des kleinen Staates. “Am 10. Ab 586 wurde der Tempel zerstört.- Jerusalem war ein Trümmerhaufen. Unter vier Königen, vier Jahrzehnte lang hat Jeremias gewirkt. Vierzig Jahre lang hat er den Frieden gepredigt und das Schreckensbild des untergehenden Staates aus quälenden Visionen heraus mH flammenden Worten gemalt. Er trug Schmähung, Erniedrigung und Folter. ..Es gelang ihm nicht, den Untergang abzuwenden. Stefan Zweig mußte aus dramaturgischen Gründen Jeremias’ Kampf mit den äußeren Mächten und das Ringen mit seiner Seele auf den Zeitraum weniger Monate zusammendrängen. Er -mußte manches Biblische weglassen, umbiegen, anderes hinzutun. Wenn er so auch nicht den ganzen seltsamen Weg-zeigen kann, auf dem Jeremias zur vollkommenen Individualität gelangt ist, so erzielt er doch andererseits dadurch eine Intensivierung dieses Charakterbildes. * Die Tragik des Zwcigschen Jeremias: Er erduldet die Liebe zum Vaterland in schwersten Prüfungen und erfüllt durch seine Reden ^docli die Notwendigkeit des Sehers der eigenen Vernichtung. „Sein ist die Verkündung, mein nur die Lippe.“ Seine Tragik ist: vorauszusehen, zu wissen und nicht verhindern zu können. Er verflucht den - „heiligen Krieg“ gegen Ncbukadnezar und fordert — gegen König und Volk — Unterwerfung unter das assyrisch-babylonische Reich, weil ihm Sinn und Ehre des Judentums anders als in machtpolitischer Entfaltung offenbart ist. Er kämpft gegen den Aufruhr in seinem Innern. Von der Mutter -zum Priester geweiht,- als „Lobkünder Gottes“, muß er-sich gegen die göttliche Berufung wehren, und seine Lippen sind versiegelt, 'als er der sterbenden Mutter durch ein befreiendes Wort wohltätiger Lüge Erlösung bringen soll. Ein Held wider Willen mit göttlicher Sendung. Erst als er verhöhnt, verflucht, verfehmt, gelästert, ausgestoßen aus der Gemeinschaft, in der Empörung wider Gott gerungen, wie Jakob mit dem Engel, .erst als seine düstere: Weissagung sich grausig erfüllt hat, findet er zu seiner Gemeinschaft zurück, voif Gott gesegnet, der ihn das Wort der frohen Verheißung künden läßt für die Zukunft, für den ewigen religiösen und geistigen Fortbestand des Judentums, allen Leiden zum Trotz. ■ * Den Jeremias spielt Fritz Wisfcn. Nicht in der abgeklärten Gestalt wie man ihn aus Rembrandts Gemälde kennt; Sondern als Kämpfer, gegen Massensuggestion und Parteidogmen. Mit eruptiver Lebhaftigkeit, brennend, fiebrig, zerwühlt. Mehr rhetorisches Werkzeug seines Schöpfers als verinnerlichter Dulder. Stärker im dramatischen Trotz als in der lyrischen Resignation. Im ganzen aber eine Persönlichkeit voll Enthusiasmus und Inbrunst. Dem starken Regiewillen Fritz Jeßners ist es gelungen, jede Starsucht aus dem Ensemble fern zu halten. Wie sich unter dem namenlosen Volk von Jerusalem Träger solistischer Namen befinden,, so ordnen sich auch die Hauptdarsteller dem Gesamtbild unaufdringlich ein: Ben Spanier, der massige Schwächling auf dem Thron Davids, sein dröhnender Gefolgsmann Abimelech (Siegfried Urias), Martin Brandt mit dem Asketengesicht und den verführerischen Reden des falschen Propheten Hananja, Lilly Kann1 in der Zerquältheit und Angst der Mutter und Walter Hertner, der jugendlichfanatische Jünger (und spätere Geschichtsschreiber) Baruch des verkannten Propheten. Mit einer geradezu genialen Virtuosität hat Fritz Jeßner die Masse zu behandeln; verstanden, die ja hier nicht gewöhnlicher Gegenspieler ist, sondern eine Art Schicksal in vielfältiger Erscheinung. Wje Stimmen aus diesem Volk giftig emporzüngeln, wie es sich auflöst tu widerstreitenden Meinungen und sich wieder vereint zu wilder Anklage, wie ein Schrei, ein Ruf,- ein Alarm es in Ratlosigkeit auseinandersprengt, hierhin, dahin, wie ein Gerücht aufzischt, weitergetragen wird, bis es plötzlich als Tatsache alle ergreift, — das ist von unheimlicher, bezwingender Eindringlichkeit. Das Klagelied „An den Wassern Babylons“, in fremd? artigen und anheimelnden Harmonien Arno Nadels zu Harfenakkorden in den verdunkelten Zuschaüerraum tönend, leitet das letzte Bild ein. Mit wohlüberlegter Absicht hat Jeßner es vermieden, diese Szene, die aus dumpfem Fall in die Zukunft weist, wenn auf den Stufen des zerstörten Heiligtums das Volk, sich sammelt, um den leidvollen Weg in die Verbannung anzutreten, im Stil abgetakelter Opernregie zu geben. Hier wird Theater zum Weihespiel, zum erschütternden Oratorium, mit klug verteilten Einzelstimmen, mit tönendem Sang ujid eindringlich hämmerndem Sprechchor. Ein unvergeßliches Erlebnis. Die Aufführung fand zugunsten des großen sozialen Werkes für Hilfe und Aufbau statt. Sie hat mehr .gegeben als nur 'materielle Hilfe, nämlich seelische Kraft. Sie hat Licht gebracht irf die Dunkel jüdischen Alltags. Das zweite Jahr der Spielzeit des Kulturbunds deutscher Juden hat begonnen.. Mit dem „Jeremias“ hat er den Weg seiner Mission beschritten. £•. Ta. * Der Aufführung zugunsten des Zentralausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau gingen Ansprachen von Dr. Siegfried Moses,-dem Vorsitzenden der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, und Justizrat Dr. Julius Brodnitz, dem Vorsitzenden des Zentralvereins. Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens voraus. Dr. Moses gab dem Wunsch und der Hoffnung des Zentralausschusses und der großen jüdischen Organisationen Ausdruck, daß die deutschen Juden nicht nur den Kampf gegen die Not aufnehmen, sondern sich auch nicht dem Kampf um ihre Seelen versagen möchten. Justizrat Dr. Brodnitz schilderte das Riesenwerk des Zentralausschusses, dessen Arbeit im’ wesentlichen auf deutschem Boden zu verwirklichen sei. „400 000 Juden“, führte er aus, „werden auf deutschem Boden bleiben. Unsere Jungens und Mädels müssen die Möglichkeit haben, in würdiger Umstellung auf deutschem Boden zu bestehen. Wir haben dafür zu sorgen,: daß wir, die wir stolz sind, dem Volk des Buches zu entstammen, geistig und seelisch nicht verarmen. Es müßten von den deutschen Juden Opfer gebracht werden, die früher unmöglich gewesen wären.“ ■ * Unter dem Vorsitz von Direktor Heinrich Stahl, dein neuen Vorsitzenden des Kulturbunds Deutscher Juden, fand eine Pressebesprechung statt, in der nach einem warmen Appell an die Mitarbeit aller Beteiligten die Arbeit des Kulturbundes weiter aufbauend zu fördern, Direktor Boychardt Hie Umstände darlegte, die zu einer finanziellen Reorganisation des Berliner Kulturbundes geführt haben. Nach Durchführung der Sanierung sei der Weg frei für eine Programmgestaltung, die insbesondere die jüdische Note stärker betonen werde. Intendant Dr.. Singer gab in großen Zügen ein Bild von der Leistung des Kulturbundes. Er gab zu, daß man im ersten Jahr Tastversuche habe machen müssen, und daß im Spielplan keine einheitliche Richtung zu erkennen gewesen sei. Ebenso wie bei dem Theaterspielplan werde man auch bei, Vorträgen und Konzerten die bisherigen -Erfahrungen nutzen. Notwendig sei vor allem eine Erhöhung der Zahl der Mitglieder auf 20 000. Minister Frick über das Ziel der Rassengesetzgebung Unter dem Leitsatz „Vom Standesamt zum Sippenaim“ begann am Montag in Berlin d/e Verwaltungswissenschaftliche Woche für Standesbeamte, bei der der Reichsminister des Innern, Dr. Frick, die Eröffnungsansprache hielt. In seiner Rede führte der Minister u. a. folgendes aus: „Das Bemühen, im Inneren des Landes Sauberkeit und Ordnung herzustellen, ist ebenso eine Arbeit des Friedens wie die Absicht, in gesundheitlicher und bevölkerungspolitischer Hinsicht Ordnung und Sauberkeit zum leitenden Prinzip zumachen. Deshalb scheiden wir Blut von Blut, Art von Art, deutsches Blut vom fremden Bluteinfluß, weil wir den klaren Strom unserer rassischen Vergangenheit nicht in ein Wirrsal von ungeklärten Rassenmischungen verebben lassen wollen, weil wir die Volksgemeinschaft nicht als ein Schlagwort für die Zusammenfassung von einer Millionenzahl von Menschen gebrauchen wollen, sondern sie als Blutsgemeinschaft sehen. , Die Rassengesetzgebung in Deutschland hat ein positives Ziel, sie soll uns den Weg frei machen, um eine dauerhaft begründete Zukunft aufbauen zu können. - Wir wenden uns dabei nicht gegen diesen oder jenen, sondern gegen die falsche Richtung, in der die Entwicklung zu gehen drohte: wir sehen in keinem Falle den einzelnen als Objekt unseres Handelns, sondern immer das Volk als Ganzes, als Volksgemeinschaft, ■ als Organismus. Und weil wir mit Deutlichkeit und Klarheit erkannt haben, welche Naturgesetze bei der Vererbung herrschen, und welche Dinge wir beachten müssen, um ein gesünderes Volk heraufzuführen, deshalb versuchen uns diejenigen, die uns immer feindlich gesinnt sind, in den Arm zu fallen.“ - ft STEMPEL. — KLISCHEES Gravieranstalt Max Nehmitz NW 21, Rathenower Straße 23 I Vor einem neuen Beamtengeselz In Heft 4 der „Zeitschrift der Akademie für Deutsches Recht“ äußert sich Ministerialrat Seel vom Reichsministerium des Innern über die kommende Beamten-Gesetzgebung. Er weist darauf hin, daß anläßlich der letzten Novelle zum „Berufsbeamtengesetz“ (BBG) zum ersten Male in einer offiziellen Verlautbarung von einem neuen deutschen Beamtengesetz gesprochen worden sei. Damit werde der Abschluß einer Entwicklung angedeutet, die durch das „Berufsbeamtengesetz“ vom 7. A p ril 1 933 eingeleitet, über das Gesetz zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiete des allgemeinen Beamtenrechts, des Besoldungs- ' und des Versorgungsrechts vom 30. Juni 1933 folgerichtig zu einem neuen Beamtengesetz führe. Selbst das Gesetz vom 30. Juni 1933 stelle noch nicht das deutsche Beamtenrecht der Zukunft dar; dieses werde erst jenes „neue deutsche Beamtengesetz“ bringen. Daß cs jetzt geschaffen werde, ja bereits in Angriff genommen sei, gehe aus der Begründung der erwähnten Novelle hervor. Wenn also, so führt Seel ü. a. weiter aus, im § 18 des „Berufsbeamtengesetzes“ festgestellt werde, .daß die für das Berufsbeamtentum geltenden allgemeinen Vorschriften nach Ablauf der im „Berufsbeamtengesetz“ bestimmten Fristen wieder voll wirksam werden sollten, so könne das selbstverständlich nicht etwa dahin verstanden werden, daß nunmehr alle vor dem 7. April 1933 geltenden beamtenrechtlichen Bestimmungen unverändert wieder in Kraft träten. Gemeint sein könnten nur die beim Ablauf des BBG geltenden Vorschriften, also einschließlich jener Abänderungen, die inzwischen schon, bestimmt worden seien, und solcher, wie sie künftig noch geschaffen würden. Das ergäbe sich auch daraus, daß der nationalsozialistische Staat auf Förderungen, die sich aus der Staatsauffassung und dem Programm der NSDAP ergäben, z. B. auf Durchsetzung des Führerprinzips, auf arische Abstammung und politische Zuverlässigkeit unter keinen Umständen und zu Keiner Zeit verzichten könne. letzte Haihrkhten Frankfurier Börnestraße wird umbenannt Frankfurt a. M. In einem Interview des „Frankfurter Volksblattes“ hat der Frankfurter Oberbürgermeister, Staats- ' rat Dr. Krebs, zu der Frage einer etwaigen Umbenennung der Börnestraße und des Börneplatzes folgende. Erklärung abgegeben: „Wir haben gar keinen Grund, das Andenken des Löw Baruch besonders hoch zu halten, der sich später (nach seiner Taufe) Ludwig Börne nannte und Vorkämpfer der jüdischen Emanzipation wurde. Mir Hegt auth bereits ein Antrag auf Änderung des Namens vor.“ Josef Israels Sohn tödlich verunglückt Haag. Der Maler Isaak Israels, der Führer der holländischen Impressionisten und Sohn des berühmten Malers Josef. Israels, ist an den Folgen einer Verletzung, die er bei einem Autounfall erlitten'hatte, gestorben. Er war 1865 in Amsterdam geboren. ' Staatsanwalt über jüdische Ärzte Essen. In einem Abtreibungsprozeß gegen zwei jüdische Arzte erklärte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer u. a. zur Stellung der jüdischen Ärzteschaft in Deutschland: In der Vergangenheit sei eine Verzerrung des Arztbegriffs eingetrelen. Aus dem ärztlichen Helfer sei der Geschäftsmann geworden. Damit sei dem Eindringen solcher Personen in den Arztberuf Vorschub geleistet worden, die weder ethisch noch rassisch dafür geeignet gewesen' seien, die vielmehr in ■ Köpenicker Wäscherei A. Wensch m Trocknet im Freien. Solide Preise. . Fordern Sie Preisliste! Köpenick, Grünauer Straße 77, F 4 .Köpenick 1160 dem Arztberuf eine geschäftliche Angelegenheit und eine Kapitalsanlage gesehen hätten. Es könne nicht geleugnet werden, daß die wissenschaftliche und praktische Ärzteschaft schon rein zahlenmäßig durch die jüdische Rasse in Deutschland beeinflußt worden sei. Damit solle nicht - bestritten' werden, daß auch hervorragende w i ss en s c h a f tl iche Taten von Angehörigen jüdischer Rasse vollbracht worden eoiAn fltn P HO rro rsW /I7a!r,,KA«Lo ~ _.1 . " j t ■ _ c jüdische Rasse aber anders, und das beweise sie ganz besonders auf dem-Gebiete der Sexualität, auf dem die jüdische- Rasse den unheilvollsten Einfluß ausgeübt habe. Die nächste Nummer der „HZ“ erscheint wieder als Doppelnummer am 19. Oktober. Köpenicker Wäscherei Ernst Richter Köpenick, Mahtsdorfer Straße 90 F 4 Köpenick 0263 Telef. Bestellungen täglich, außer Freitag u. Sonnabend, schonendste Behandlung LeHunpSder°An»i»^Tpnahti'iii'n Berl“^arI°tt<*|>urg 4- Hauptschrifüeiter und verantwortl. für den gesamten redaktionellen Inhalt: Dr. Eugen Tannenbaum, Berlin- Im-Chariottenbure^l"halt der .Ge?.r? Michaefsohn Berlin-Charlottenburg. - Redaktion und Geschäftsstelle: Ber- . v.narionei!Durg4,iViommsenstraBe 4°, Fernruf: J 6 Bleibtreu Sammelnummer 1545. Bankverbindung: Kreditvere n für Handel und Gewerbe e.G.m b.H., Berlin N 24 Posfscheck- Älic^lTäRM^JpfÖloeM 2il^' DA- 'X/34rrf500K0'. T, D™k; Sonnendruckerei G. m. b.H. (Felix Wolf), Berlin-ChSrfottenburg 4? WetamerStmße18. .-B^preis: .. icn 1,85 KM. zuzugl. Bestellgeld. Abonnements werden bei allen Postanstalten angenommen. Anzeigen nach Tarif. Bei Nichterscheinen infolge Streiks oder höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Rückerstattung der entsprechenden -- 6 Bezugsgebühren.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.