Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 89 (14.11.1934)
- Date
- 1934-11-14
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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unterschätzende Macht. Es wäre gut, Sie wurden sich hier umsehen! Lernen Sie Rom kennen! Auch Agrippa hat die Oberhoheit Roma anerkannt! Josef: Agrippa 4er Verräter unser Vorbild? Dieser Handlanger Roms? Was er getan hat, war Verrat!. .:- Gajus: Nein! Er -war klug! Und man schätzt hier die Klugheit, sie ist nicht immer gleich Verratl Josef: Ihr seid keine Juden, und ihr seid keine Römer. Ihr, schwankt zwischen Horn und Judäa und wißt nicht, wohin ihr gehört! Gajus: Wir schicken Jahr für Jahr die pflichtgemäßen Abgaben für den Temper nach Jerusalem! Josef: Judäa ist keine Sache der Vernunft! Da muß das Herz sprechen. Von dieser Bindung kauft ihr euch mit Geld nicht los. Ihr habt euch zu entscheiden, ob ihr für Ttom oder für Judäa seid! Gajus: Wir fühlen jüdischer als manche unter sogenannten Patrioten in Judäa! Aber das. hindert uns nicht, unsere Pflicht dem Land gegenüber zu erfüllen, in dem wir leben! (Alityrus kommt. Gajus auf ihn zu.) Gajus: Alityrus! Gut, daß Sie hier sind! Helfen Sie mir, den Gesandten aus Judäa zur Vernunft zu bringen! Alityrus: Wieso? Weshalb? Gajus: Judäa will Bich beschwerdeführend an die Regierung wenden. Bei der augenblicklichen Lage halte ich dos für aussichtslos. Alityrus: Was soll ich dabei tun? Gajus: Man könnte immerhin versuchen — — Wenn einer etwas für Judäa zu erreichen vermag, so sind Sie ea, Ali-' tyrusl Bei Ihren Beziehungen zum Hof! Alityrus: Ich könnte Sie schließlich der Kaiserin vorstellen. Poppäa hat Sympathien für uns! Josef •■ Betteln gehn bei einer Frau, die nicht besser ist als eine Dirne? Alityrus: Ich denke, Sic wollen für .lu.lfiu etwas erreichen? Josef: Aber nicht so! Alityrus: Nicht so? Sie denken vielleicht an Gewalt? Morgen ist die große Parade der 9. und 10. Legion. Ks wäre sehr empfehlenswert, wenn Sie ihr beiwohnen würden. Josef: Glauben Sie, der Anblick eines Soldotenhaufcns wird mich von meiner Meinung abbringen? Alityrus: Sic werden zum mindesten einen Begriff von Horns militärischer Macht bekommen. Vielleicht werden Sie dann begreifen, daß es sinnlos ist, gegen Rom Krieg zu führen. (Vorhang.) Die UrauffQhinnE von „Joseph Ben Matthlas" voa Julius WoUfsohn dureli den Kulturbund Bhein-Ruhr findet am 19. November im Reich** &Djlenthea.ter in Köln statt.. Weitere AuIIühruanen: Aachen 20. November, Westparkhalle. Reoklinehausen 21. November. Jüdisches Qemeindehans, Gelsenkirchen 2G. November. Loge. » „Biblisches Schicksal". Unter diesem Titel gibt Edith Herrnetadt.OettUgea am 21. November, 20 Uhr, ira-I.ogenhaas Klebt* .Straße 10, einen Vortragsabend. SpvsW. Svfi^> yyAjc^? (Nachdruck verboten.) * 6 <? D, 6 O 8 .*-P. 9 Aufgabe 2 Von Dr. S. Lurie. ❖ D, 10 V - ❖ A, 2 ❖ 8,6 N W O # B, 5 's? K, 3 O D, B *_ #4 <?A, 7, 2 ❖ 9, 6 Coeur ist Atout.- Süd ist am Spiel und darf nur einen Stich abgeben. S. 1) S. 2) N. 3) W.4, N. 5) S. 6) Lösung der Aufgabe 1 Karo König, 4. 2, 5 Pik König, 5, As, 10 Pik 6, Karo. Bube, Dame, Pik Dame oder oder Coeur Dame Treff 6 oder oder Treff 10 Coeur Bube Karo 6, 10, Treff 10, Coeur Bube . öder . oder Coeur Dame Treff 6 Treff 3, Bube, Dame, Karo 8 . Treff 6, Karo 9, Treff 4, Coeur Dame. DAS KIND I Novelle von ALICE STEIN-LANDESMANN Losung des Kreuzworträtsels aus .der vorigen Nummer Von links nach rechts: 1. Habakuk, 7. gar, 8. Ita, 10. in, 12. Seine, 14. Km, 15. Sem, 17. Ito, 18. Pau, 19. Hai, 21. Art, 22. Mendelssohn, 23. Mia, 24. Abo, 25. Lie, 26. Eva, ^28. Ede, 30. ja, 31. Hanna, 33. Ei, 34. Mur, 35. nie, 37. Jeaaiaa. Von oben nach unten: 1. Hg, 2. Aas, 3. Brei, 4. Kino, 5. Ute, 6. Eis, 9. Emu, 11. Nehemia, 13. Italien, 14. Kathode, 16. Manie, 18. Probe, 20. Ida, 21. Asa, 25. Lid, 26. Lars, 27. Anni, 29. Ed, 31. Hue, 32. Aja, 34. Mi, 36. Es. Der See lag fahl, wie ausgebliebene Tinte, unter dem herniederströmenden Regen. Die Uferweiden senkten ihre langen Ruten, Traucrschleiern gleich, unter dem Crpra»«-!. In. einem traurig-müden llhylhmu* schaukelten die leeren Ruderboote um Steg. Der Weg vom Bahnhof zog sich längs des Sees hin, vorüber an den bunten Gärten kleiner Anwesen und Balmwäiiciliüuser. Der Schienenstrang glänzte in schwarzer Nässe, um) ein giauer Herbsthimmel lastete über der Landschaft. Olga zog den Wettermantel fester um sicli zusammen und ging rascher. Von Berlin bis zu diesem kleinen Waldort hatte sie kaum über eine Stunde Fahrt, und trotzdem schien sie weit entfernt von Lärm und Getriebe der Weltstadt. Olga atmete auf: der bloße Anblick dieser uinfrirdi-ien Welt gab ihr die lang entbehrte Wohltat eines EntipahnLsciru zurück, wie sie es nur von Reisen her kannte. Beinahe vergali sie den Anlaß ihres Hierseins. Ein Inserat hatte sie veranlaßt, sich hier anzumelden — seit Monaten ohne Anstellung, ergriff sie jede neue Möglichkeit, sich zu betätigen, mit dem Optimismus ihrer 23 Jahre. Birkenstraße 18 — da war es. Olga durchschritt den Vorgarten und zog die Klingel. Der Ton verhallte. Dann hörte Olga rasche Schrille im Klur, und die ünnxlflr öffnete »ich. „Fräulein Jacobs? Treten Sie ein--ich hin Dr. Horn." Ein hagerer Mann mit einem Crlrlirtrnkopf streckte Olga die Hand entgegen. Seine Stimme klang unruhig'und krampfhaft bemüht, es zu. verbergen. „Ich habe mich an Sie gewandt, weil ich eine Hilfe brauche", erklärte er. „Leider finden Sie Unsin unguter Verfassung — Er stockte. Mit Erschrecken empfand Olga seine Unsicherheit. „Soll ich lieber ein ander Mal wiederkommen?" fragte sie in impulsivem Mitgefühl. Und zugleich registrierte ihr Gehirn etwas geängstigt die Ausgabe der Fahrkarte, die heute ein Opfer für sie bedeutete. Horn wehrte heftig ab: „Ich erbitte nur etwas Ceduld von Ihnen.— wir werden alles in Ruhe besprechen müssen. Ich hoffe, Sie haben Zeit für uns —?" Olga nickte: „Das Einzige, woran Überfluß herrsrht —" sagte sie. Da« Regengeprassel verstärkte sich. Horn seufzte: „Wie schade, daß Sie heute einen so unfreundlichen Gindruck haben — Würden Sie sich denn überhaupt entsrhlioßeu können, in solche Einsamkeit zu ziehen?" „Ks wird auch munchmal Sonnenschein geben —M, sagt« Olga und betrachtete aufmerksam das feine Gesicht de« Sprechers. - „Außerdem wäre ich sehr froh, arbeiten au können — —" Aus dem Nebenzimmer klang ein verzweifeltes Frauenweinen. Horn sah sich ratloi um: „Meine Frau — —u Er brach ah und ging auf die Türe zu: ..Sie entschuldigen mich einen Augenblick --" Olga fühlte bedrückt die Atmosphäre ernster Kümmernisse. Sie wandte sich den Bücherregalen zu, die rings die Winde bedeckten, und Jas die Titel. Es waren meist wissenschaftliche Werke, Fachliteratur Ober Religion*- und Itassefragen. Plötzlich wurde die Türe hinter Olga hastig geöffnet: ein Madchen stand da, mit erhitztem Gesicht, die blonden Haare voller Regentropfen. „Besuch? Wußte ich gar nicht. Kümmert sich keiner um Sie? Ich werde Papa holen — — Oder wollten Sie .Mutter sprechen?" Olga machte eine rasche Bewegung, sie zurückzuhalten: „Herr'Dr. Horn hat schon mit mir gesprochen - ich warte auf ihn. Bitte bemühen Sie sich nichtl" Die Kleine riß den Mantel herunter undschüttelte die Tropfen von dem bloßen Kopf. „Dolle« Wetter, was? Bitte, sagen. Sie „Du" zu" mir — ich bin noch nicht eingesegnet — werde ja erst dreizehn! — — Wullen Sic sich nicht setzen?" Sie sprudelte die Sätze aufgeregt heraus und betrachtete Olga mit der unbefangenen Neugier eines Kindes. „Ich heiße Luise Hmn '■— — sind Sie eine Bekannte von meinen Eltern?" Olga erklärte kurz, was sie hergeführt hatte. Luise nickte: „Papa arbeitet furchtbar viel. Er ist ein Gelehrter, wissen Siel Hier kennt ihn jeder, weil er so berühmt ist. Er hat schon viele Bücher geschrieben — — später werde ich mit ihm Korrektur lesen. Unsere Mutti ist zu leidend — die muß sich pflegen. Aber Papa und ich — wir machen immer große Wege'mitcinonder. Es ist himmlisch, mit Papa zu wandern. Alles erklärt er mir, die Sterne und die Bienen, und von den Griechen erzählt er mir — und überhaupt — allea weiß mein Papa." Die Stimme wurde ganz hell vor Stolz. Entzückt sah Olga in die leuchtenden Augen — sie suchte nach einem Zug, der an den Vater erinnerte. Aber sie fand keinen. Indessen trat Horn ins Zimmer; Luise flog auf ihn zu. Er hielt das Kind einen Moment an sich gepreßt — augenscheinlich brauchte . er Zeit, seine Fassung zurückzugewinnen. . „Das wird Mutti freuen, Liebling!" sagte er, „sie hat heute keinen guten Tag." Er warf Olga einen Blick zu, der um etwas zu bitten schien. Das junge Mädchen erfaßte sofort mit weiblichem Tastsinn, daß er Hilfe suchte, bei ihr, der Fremden, so überraschend es war. Sie folgte seinen Augen, die mit verzweifelter Zärtlichkeit auf dem Kinde ruhten. Olgas Instinkt arbeitete mit einer sie selbst verblüffenden Schnelligkeit. Anscheinend wollte Horn die Kleine aus irgend einem Grund entfernen. „Könnte mir Luise vielleicht den Garten zeigen? Es regnet kaum noch —versuchte sie. . Horn stimmte hastig zu: „Luise, kann Ihnen jedes Beet er. klären. Sie ist eine sehr brave Gärtnerin. Falls Sie unsere Hausgenossin werden sollten — —11 Die Beiden gingen hinunter, Rollo, der Hund, trottete dicht hinterdrein. -Oben am Fenster stand Frau Horn. Der leidenschaftliche Frauenkopf preßte sich an die Scheibe, und ihre Augen hefteten - sich mit fanatischer Innigkeit auf die kleine Gestalt, die jetzt zwischen den Beeten Ober die Pfützen sprang. „Mein Kind!" murmelte 'sie. „Es ist doch längst mein Kind geworden! Elf Jahre haben wir sie bei uns! Sag'' doch, Ulrich — sage, daß »ir sie behalten dürfen! Unser Einziges — unser Geliebtes — — |" Der Mann stand dicht hinter ihr; seine Hände lagen auf ihren zuckenden Schultern: „Hannah — sie wird uns, nicht verloren gehen! Set nicht undankbar! Denke daran, wie lange wir uns an ihr freuen durften! Jetzt konimt die Zeil, da sin uns abverlangt wifd — schließlich haben, wir sie nicht adoptiert!" „Hätten wir's nur getan! Aber Du hast immer noch an ein ." Wunder geglaubt, Ulrich!" riet die Frau heftig. „Das war eine- — falsche Hücksiclrt gegen mich' — Luise ist um beulen doch genau ' » verbunden und teuer wie ein eignes Kind!" „Es tut mir. nicht weniger weh als Dir, Hannah!" «igle Horn behutsam. „Ich habe mein Herz aii_ das Mädel gehängt Hannall hob das aufgewühlte Gesicht zu ihm rni|Mir: „Und jetzt willst Du verzichten? Alles vergessen — den Zustand, in dem man sie uns' brachte? Die Nächte an ihrem Bett, als sie damals so todkrank war? Die unsäglichen Mühen. Deine Geduld " mit ihr, den Kampf gegen ihre anererbte Wildheit — —" Er antwortete nicht. Er trat zuni Schreibtisch und höh den Briefbogen an die kurzsichtigen Augen: „---müssen wir zu unseren Bedauern darauf bestehen, -daß Luise Malchow von jelzt «h in einem arischm Hause erzogen wird, und mit Rücksicht auf__ ihre Vorbereitung jur Konfirmation möglich«! uingehrnd in einer christlichen Familie 'untergebracht wird. Wir bitten Sir deshalb, schon morgen — — —" Hum ließ sich in einer plötzlichen Müdigkeit in den Sessel fallen. Die Krau sah ihn an — ihr Blick senkte sich mit flehender Forderung in den seinen. Horn schüttelte den Kopf: „Siehst Du nicht ein, daß dieser Standpunkt berechtigt ist? Kannst Du nicht unterscheiden zwischen unseren Gefühlen und den vernunftgemäßen Überlegungen der andern?" „Aber die eigne Mutler hat damals gar nicht begriffen, was Mutterschaft bedeutet- —", rief Hannah mit der unbeirrbaren Logik stärkster Empfindung. - „Das arme Ding war gar nicht reif dazu - ", warf Horn ein. Erinnere Dich doch — ein Mädel von 18 Jahren, nhiie jeden Halt, nur erfüllt von Angst vor drm strengen Vater---was verlangst Du denn, Hannah? Du bist sonst so voller ('.nie - außerdem — verstehe doch — Ist e« eine Forderung der Zeit, die neun Gesetze schallt." Horn richtete sich null „Vielleicht wird » ihr. Menschentum stärken, daß sie unterscheiden lernte. . Wenn Luis« so Ut, wie wir glauben, kann "dies Erlebnis sie nur reifer machen. Sie wtr-l vielleicht In ihrem neuen Kreta für eine neue Wertung sorgen . .. „ ' Versuche doch, Hannah, nicht nur an die enge und personliehe Wirkung zu denken! Nimm das' Ergebnis-von eitler höheren Warte — — — " Mach' es dem Kind nicht noch schwerer! Ks ist klar, daß schwierige Kämpfe auf sie warten. Sie soll wissen, daß wir unverändert die Alten für -sie Meinen." Haltloses Schluchzen der Frau beendete da» CosnrJrli. Unten im Carlen wanderten Olga und das Kind noch immer umher. Eine fahle Sonne brach durch das graue Cewölk., Uberall glänzte es auf den herbstlich bunten Beeten von liegentropfen. „Ist es nicht schön bei uns?" fragte Luise in freudigem Eifrr. Olga nickte, von einer rätselhaften .Trauer ergriffen. „Ich möchte niemals woanders leben —", fuhr das Kind fort. „Wenn ich groß bin, werde ich Papas Sekretärin seiuA ß» j»t wunderbar, soviel zu wissen^und andere lehren zu können, nicht wahr?--Sehen Sie doch hur, wie.der See jelzt ganz hlnu wirdl Gucken Sie über den Zaun! Es wäre fein, wenn Sie bei uns bleiben würden— —" ' Olga kam nicht dazu, 'eine Antwort zu gelten. VuUM-beii rief" llom's Stimme. Neben ihm, auf dem offenen llalkun, stand sein« Frau und sah stumm auf das Kind herab. - „Kommt herunter! Alle» funkelt vor Vergnügen! .Wir kriegen wieder gute« Wetter!" Hannahumklammerte Horn'* Hand. „Tapfer, Hannah", flüsterte er. „letzt müssen wir beweisen, daß wir Kameraden sind--—" ' N cwAwfkt: Junge Kunitgewerblerin. Sie führen mit Hecht darfllwr Klage, daß die Möglichkeilen, Arbeiten auszustellen, die sich bei den Veranstaltunzen „Die jüdische Frau" im Brfldervereinshaua holen, zeitlich allzu sehr beschränkt waren. Die Chanukka-Ausstellung, die der Kulturbund unter dem Titel „Das Kunsthand.we.rk'' vorbereitet, ist erfreulicherweise für mehrere Tage gedacht. Sie findet in der Zeit vom .28. November bis 2. Dezember stall. Reichen Sic Ihre Arbeiten dem Büro des Kulturbundes, Abteilung Kunslhsndwerk, Charlottenstraße 90, ein. Sprechstunden sind Montag und Mittwoch von'4—6 Uhr. A. U, Breslau. -Die erste jüdische Hiehterin. in Deutschland war Frau Gerichts«ssessorin Dr. Braun geb. Frank, die in einer Sitzung des großen Schöffengerichts in Frankfurt a. M. .zum ersten Male im Amtsornat all Hiehterin fungierte. II. R„ Berlin. Hugo Adler, dessen Oratorium „Balak und Bilam" am Bußtag m der Neuen Synagoge aufgeführt wird, ist am 17. Januar 1894 in Antwerpen als Sohn eines Kantors geboten.' Adler, ein Schüler Emst Tochs, ist jetzt als Kantor und Religionslehrer in Mannheim tätig. Die Berliner Aufführung ist die erste nach der Uraufführung in Mannheim. Aufmerksame Leser. Der Druckfehlerteufel ist leider . weniger aufmerksam gewesen als 'Sie. Er läßt sich nun einmal aus den Spalten einer Zeitung nicht vertreiben. Er hat uns allerdings in der ersten Nummer der „Jüdischen Allgemeinen" einen besonders üblen Streich gespielt, den die meisten Leser indessen als solchen erkannt haben. In dem Artikel „Blutprobe im Reagenzglas" muß es selbstverständlich heißen: „Minuterillrat Dr. Bartels warnt vor einer Uberschätzung de» Rasseaeduikrtu."