Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 89 (14.11.1934)
- Date
- 1934-11-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Es wird gemeldet: ■ An der Trauurfciur für ßarun Edmund dt- Rothschild, die auf dem Pariser Friedhof Pi-re Lachaise stattfand nahmen mehr als 10000 Personen teil, u. a. Vertreter der französischen Regierung und der französischen Akademie. Die Bci- «tzungsfeier ging auf Wunsch des Verstorbenen in den denkbar einfachsten Formen vor sieh. . * " n P"S<0r M"cl,mcy». d", wie gemeldet, im Berner Prozeß die „Protokolle der Weisen von Zion" .ursprünglich von den Beklagten als Sachverständiger in Aussicht genommen "war, hat, wie ein Nachrichtenbüro berichtet, in Eberswaldc soeben seine 6000. Versammlung abgehalten. * ■ ■ In einem Hotel in Nizza wurde, wie das Deutsche Nachrichtenbüro meldet, der frühere Berliner Theaterdirektor Fritz P.otter auf Grund eines Auslicfcrungsantragcs der deutschen Rrfchsregierung verhaftet. Er wurde der Staatsanwaltschaft in A.x-en-Provence zugeführt, bis Über den Auslieferungsantra» Be- ' schluß gefaßt wird. . * ' . ■ Der „Westdeutsche Beobachter" teilt seinen Lcem mit: „Island hat großes Glück, in seinen Grenzen nur .inen Juden (namens Bernhurg) beherbergen zu* müssen. Da kommt doch der blasse Neid über einen." » ■ ..Mit. Genehmigung der zuständigen Behörden wurde in Hamburg eine „Jüdische Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft" gegründet, die Konzerte und Vortragsabende, dagegen keine Theatcraufführungen veranstalten wird. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen des Intendanten f^eopold Sachse. ■ In Turin wurde der Bau des neuen Rcgicrimgsnulustcs fertiggestellt. Das hierfür bestimmte große Porlräl de.- Königs Viktor Emanuel wurde von dem jüdischen Maler En'ole Olivetti ausgeführt. ■ \\ ie' aus Horn berichtet wird, empfinj: der l'ap»l dru hervorragenden jüdischen Gelehrten und Professor der Philologie an der Krakauer Universität. S t e r n b a .• h. Der Papst ließ sich von ihm über die witscnsrhaftlirhr Arbeit in Polen unlerrichleii. ■ l:nter dem Protektorat von Pup-t Pili» X I; findet in Horn zur 1500-Juhrfrier der endgültigen Kedaklinu des Codex .ltMiniaims der erste Internationale Katholische Hcrhtskonzrcß statt. Ein Hauptreferat über die Beziehungen zwischen kanonischem und jüdischem Recht i»t einem j ü d i s c h e 11 G e I e h r t c n, dem Professor des Kirihenreehlan der Mailänder 1 im.r-itiir Mario Kalcu. anvertraut worden. ■ Bei der Neuwahl de» amerikanischen KoD^resscs' und der' Htaat^gOuveriieure ist im Stuate N-w York iler bisherige Gmi: verneur Herbert II. Lehman mit großer Mehrheil w iederg e w ä Ii I l worden. Lehman wurde 1H78 in New York als Kind eingewanderter ileulM'h-jüdi.-chcr Eltern gehören und war im Weltkrieg Oberst im Gencralstab. ■ Au- London wird gemeldet: im der -jfihrlichen Hrldciigedenkfeier für die jüdischen K r i e g - g e f a 11 e II e u nah-: meii ")()00 jüdische Soldaten dc> Weltkriegeteil. Nach der Parade fand in der Albert Hall eine große \ ersanmilung statt, die an den König eine. Ergcbenhcitskiindgebiiiig richtete, deren Kmpfang mit Dank bestätigt wurde. Anklage wegen Rassenverleumdimg liegen dfit—(lrraii»gcber einer aiiti^emi tischen Zeitung'in Kanada - Munlrr.il. In W i n Iii \t c g wurilr ein- Ueritht.Hverfulimi eröffnet, in »lein, uiptrhcincut! zumersten Miil im (Jel>ict drs» britischen Weltreichs, die AkUvIc^itttmition \ou K i n z e 1 n c n o (1 e r Per* o Ii i' n r n |> |> c n zur Kliijjr uc-y'ii \ crleiiimlunj; der jüdischen Glaultcu*- und Jta**e;;cmein*ihnft in Aii>|inicli »cluiinmcu wurde. Der Olicr>U'_ Richter des \Viiuü[K'j;cr Gericht* hat «e«cn den kanadische» National i*tctt um! Hcrimsjirlirr einer aiiti>ciiiiii>rheu Zriliini;, William Wluttaker, eine cin:*tHctii»c Wrfü^iinu trla.s-eu, durch .die iliin "verholen wird, Vrrlrtimilimp'it .seilen dii- Juden zu veröffentlichen. Die Wrluiiulluiii: wird im De/cmhcr stattfinden. " Schulungskurs für Wohlfahrtspflege Dir Probleme der judKt-hen Sozjalarbeit Der \ on der Z c n t r a 1 w 6 h I f a Ii r t "s s t c 11 c der deutschen Juden um 3. Oktober eröffnete Sehulungskursus für \\ ohlfahrtspflege. ist Tibjjescldossen. Der Kurs wurde eingeleitet durch den Vortrag von Habbiner Dr. Wiener über die geistigen Strömungen im deutschen Judentum; er klang aus in der Arbcits- Scmcinseliaft von Dr. Ernit S^mon über die Geschichte dir jüdischen Neuzeit, die als ein Teil der gesamteuropäischen geistigen und wirtschaftlichen Umwälzung3proze-äse dargestellt und begriffen wurde. Die Verwurzelung der jüdischen Sozialarbeit im jüdischreligiösen Ideengut, ihre Ausgestaltung in den verschiedenen Geschichtsepochen und ihre gegenwärtigen Aufgaben und Ziele wurden von Dr. Ollendorf und Dr. K rc u t % b e r g c r , die Grundfragen der Organisation der jüdischen .Sozialarbeit von Dr. Eppstein. Direktor Borchardt und Dr. Liliehth'al behandelt. Mit dem Aufbau des jüdischen Bildungswesens befaßten sich die Referate von Dr. Eppstein über Erwachsenenbildung und- Dr. Lcsehnitzer über Schulwesen:" Der Bericht von Frau Professor Berliner Ober die Organisationsformen des deutschen Judentums gon einen Überblick über die-öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen jüdischen Vereinigungen und Zielsetzungen. Auf dem Hintergründe dieses Gesamtbildes des deutschen Judentums in seiner geistigen und organisatorischen Gestalt wurden die gegenwärtigen Aufgaben der Sozialarbeit behandelt. Der besondere Aufgabenkreis der Jugendarbeit Vurde umrissen durch die Vorträge von Dr. Brodnitz» der über Entwicklung und Gliederung der jüdischen Jugendbewegung berichtete, von Fräulein Karminski. die die Lage der gefährdeten Jugend, der unehelichen, verlassenen und verwahrlosten Kinder und der Kinder aus Mischehen schilderte. Aus dem Spezialgebiet der Gesundheitsfürsorge behandelte Professor Dr. Seligmann die Organisation des jüdischen Gesundheitswesens und das Anstaltswesen. Dr.-Tu gendrei ch die Gesundheitsfürsorge für Kinder, Dr. J u 1 i u s b u r g e rdie Fürsorge .für Gemütskranke und Dr. Lustig die gesetzlichen Grundlagen des Gesundheitswesens, die in der Praxis des Fürsorgers von Bedeutung sind. Die Wirt- M-haftslagc der deutschen Juden, Kredithilfe sowie die Selbsthilfe der freien Berufe, ihre Rechts- und Interessenvertretun" und die materielle und ideelle-Förderung der in Not Geratenen durch: ihre" Standesgenossen waren weitere Themen von Vorträgen.' Die Aufgaben der Rcrufsumschichtung schilderte. Dr. Lubinski. die Arbeit der Berufsberatung in ihrer pädagogischen und arbeitsmarktpolitischen Bedeutung stellte Fräulein Zobel dar. Dem zentralen..Problem der jüdischen Wanderung waren die Vorträge von Adler-Rudel und Dr. Wisch nitzer gewidmet. Durch die freundliche Mitwirkung der jüdischen Organisationen wurde den Kursustcilnehmern Gelegenheit gegeben, die Praxis der Sozialarbeit weitgehend kennen zu lernen. Oberrubbiuer: „ Wesentlich weniger als nach Krank reich. Ich glaube auch nicht, daß allzu viele hier bleiben wenten. Sic betrachten Italien hauptsächlich als Durchgangs!and. Was dir italienischen Juden angeht.'so sind von .10 000 Juden 45 000 Italiener. Die jüdischen Gemeinden hüben erhebliche Mittel für die Auswandeier aufgebracht und sie einem Komi Irr übergehen. In den Gemeinden Nord Italiens sind üImt eineinhalb Millionen Lire zusammengekommen. In Süditalien gibt es keine Juden, außer * in Neapel. Eine kleine Gemeinde von 500 Seeleu befindet sieh auch auf Sizilien.*1' über die Haltung der Nichtjudcn gegenüber der i*rae|i(iM-heit Bevölkerung befragt, antwortete Oberrabbiner Saeerd.ui: ..Man kann sagen, daß es in Italien ein jüdisches Problem nicht gibt. Die. Judenfrage kann hier nicht geregelt werden, da sie einfach-nicht existiert." Hindemith abgelehnt Die amtliche Fachzeitschrift der HeichsaniLtlcitung der NS- Kullurgemeinde. „Die Musik4', lehnt in einer grunusätzlHrhcii Stellungnahme die Kompositionen Paul Hindern iths a b. Die Ablehnung wird auch von dem Nachrichtenblatt der NS- Kulturgcmcinde unterstrichen mit dem Bemerken, daß, wenn Hindemith heute in seinem „Mathia der Moler** positiver erscheine, damit noch nicht bewiesen sei, daß er, der im - Sinne -der Gesetzgebung tdes nationalsozialistischen Deutschlands nichtarisch versippt sei, sich innerlich gewandelt habe- Die Tatsache, daß er sich im Auslände noch nach der nationalsozialistischen Revolution mit zwei emigrierten Juden kon2crticrenderwcise auf Schall platten aufnehmen Heß. sei der klare Beweis für seinen schwankenden Charakter. Die Juden in Italien Unterredung mit dem Oberrabbiner von Rom Rom. Der römische Oberrabbincr Saecrdoti hat sich einem französisch-jüdischen Journalisten gegenüber über die - Stellung der Juden in Italien ausgesprochen. Ausgangspunkt war dabei die Erklärung, die der italienische Rundfunk .über die. Situation der Juden in Italien verbreitet hat, und die in eingeweihten Kreisen als vom Ministerpräsidenten'Mussolini inspiriert bezeichnet wurde. „Der Duce", so führte Sacerdoti aus,— und das kühnen wir Juden nur bestätigen —, ,öst der Ansicht, daß der Antisemitismus in Italien unbekannt ist, und auch heute besteht den Juden gegenüber kein Vorurteil. Mussolini hat in der Öffentlichkeit wiederholt erklärt, daß er gegen den Antisemitismus sei, und daß er alles daransetzen werde,'deutschen Auswanderern nach Möglichkeit zu helfen." Auf die Frage des Journalisten, ob viele Juden aus Deutschland nach Italien gekommen seien, erwiderte der Im Atelier Julie Wolfthorns Ein Krci.s kunstinteressierter Menschen hatte sich, einem Huf des Kulturbunds folgend, am Sonntag vormittag in den Atelierräumen Julie Wolfthorns eingefunden, nicht ans dem sensationshungrigen Gefühl heraus, einmal „Künstler-Luft" einzuatmen, sondern um an dem Schaffen der Malerin regsten Anteil zu nehmen. . Besonders geglückt scheinen die-Portrit- und Akt-Skizzen in Kohle, die, nur so hingeworfen, Leben und Schwung verraten. Aquarelle — Köpfe und Landschaften —, »ehr" zart in den Tönen gehalten, gaben dem Besucher, neben bunt und stark in den Farben kontrastierenden Stilleben in Ol gemalt, einen Einblick in ein vielgestaltiges Können, das seinen höchsten Ausdruck in der Behandlung der Porträts findet. Hier stehen sich Arbeiten früherer Schaffensperioden für unseren Geschmack heute etwas zu süßlich — und Bilder am der letzten Zeit gegenüber, die die volle Anerkennung der Beschauer fanden. Der nachdenkliche Ausdruck der ..russischen Regisseurin" fesselt ebenso wie die rassige, gesunde Schönheit einer schwarzhaarigen Frau im blauen. Kleid, ',.Mutter und Kind", und die Studie eine» alten Mannes. Gut auch eine Komposition: drei Menschen im Halbdunkel zusammensitzend, ausgezeichnet, aber leider sehr ungünstig placiert, die hingestreckte GestaU eines Hunden, dessen kluger Blick, prägnant erfaßt, dem Besucher noch lange nach Verlassen des Ateliers in der Erinnerung haftet. H. «. Wachtende Not in Wien F.in dringender Appell «Irr kiiUiitgrmriiidc Wien. Der \ »rMmid der Kraelit^elieil^ Kultu>geiueiiule wendet fieh au die jüdi>cfie Öffentlichkeit, um auf die" WitelWude |\<it hiuzirwe.M-u. der die Juden Wien* ausgeliefert -iiui. Ther .Vi HIHI Köpfe mnfalM der Kiirsi.rgekata>it'ider KiilliMgeineiude, im \nrigeii . .lahrr allein wurden 'J .Vi? H?T Schilling zur I.iiideiun^ iler iir^teii Not ausgegeben. I in dieie Summe /u hex liiif feil, wandle -leb die kulltisgciueiihre au ihre Steiier/ahler. die daraufhin einen freiwilligen. S l v u c r x» * e h I a g 'evon 20 ",i leisteten. Aber in dic*em Jahre weinen die J.iMcn der hinter zahlenden Milulietler der Wiener Israclili*chcu (.einfinde infolge der .wachenden Verelendung um III "» weniger Namen auf aK im Miii^en Jahre. Mehr ffmf»au;*end Wiener Juden find . n \ e h I. in ehr imstande, eine Steuer zu zahlen und fallen nogar in den meinen l'alleu brrcil> den KiirMirgc*felleii der KiilliiMgeinriiu^e zur l:aM. Clier etu Viertel aller Juden Wicim leidet*»»mit bitterste Not. K« mußten daher die Wintci-HpcUnng und die Knhleuaktion erheblich erweitert, kranken und rekuiivaleszenteii Kindern F,rliohtugMaufcnthalle \erschafft, ein unentgeltlicher Arbeilsnaehweir» reorgauiniert und filier . Iuu»cnd Mciim-Iicii mich Palästina, zum. Teil auch muh anderen I.rindern geschafft werden. Dir^Ver- ••orgungH- und SiccheuatiMall crwcinTVieh infolge der zunehmenden 'Verarmung ab» wcl zu kleiiü im Dezember »tili ein Nemmltnii fertigge-lellt werden und weitere siebzig— Pliitze bi'M-haffeii. Der lunuilerhriM'heiie Ilüekgaiig der ly nun Innen stelil in seharfeui Kontra»! zu iler Steigerung der nötigsten Aimgaben für die durch den nahen Winter, durch die Gefahr der Delogierung ' bedrohte. jüdi*< In- Hevölkerung Wiens. Auh dienern Grunde micIh fiiel» die Uraeliti»ehe KultUKgemeiude gezwnugeii. Meli ein zweite* Mal an die -ti-tier/ahlcndcn .Mitglieder mit der Bitte zu wenden. wieder 20 "i, ihre- Sieiicrlielragcs freiwillig zu Hpendeu, üm die Wohlfahrtfciiirifht migen der Kultiixgciuciudc niehl in ihrer Kxif.lenz zu gefAhrden. * Wc CL*$*ms? w*? Die jüdisdien Medizinstudenten Jm „Deutschen Arztcblatt" gibt Dr. Tornau eine Aufstellung über die Zahl der jüdischen Studenten an den medizinischen Fakultäten der deutschen Universitäten. Er teilt mit. daß im Sommcrsemester 1932 1893 Studenten der medizinischen Fakultäten der jüdischen Konfession angehörten. Im Sonunen«n«»tcr 1933, nach der Machtübernahme der NSDAP, waren e» nur noch 916. Im Wintersemester 1933/3 4 war die Zahl der Medizinstudenten jüdischer Konfession bereits auf 366.gesunken, lag aUo um vier Fünftel niedriger all* im Sommersemester 1932. Bei diesem Zahlenmaterial handle es »ich allerdings nur um die Religionszugehörigkeit. Die IIb«»*.« Hynaioc« Outen, KaUorfttraUo 20-30 (Aula) richtet. fueheu Wünschen, entsprechend, einen—vollen 8*bb»t*Gottetdlaaat ein. so daB in Zukunft nicht nur iler Gi>lt*»diftn«t Preitau nl«nü, »undern tutch Sabbat vi» mittag ahuclmlicn werden wird. Der ernte Hab ha t - GottflKÜ ii'iiHl findet Snnnnt»en«l, den 17. N»»veiril*ir. viirmlÜnB-«_ 10 Uhr, tdntt. Preilitft: Krwin 7, i m a t- Liberale Kynafot*" SOdoiit, Prenzlauer Pronipun<Ia I7ü: fluaernlvorwomraluinr am Ponnerstatr, den 20. d. H., 1*0- Uhr. SonderreranfetaltonKen >'ee KoIturbnodM. Per Kleinknn« Übend' <un 17. November, der da« Auftreten von Dolo- LipineJcaj» Im KuJtorhund bringt, iiusverkatift. Am 18. Kovcmbor H Uhr JA liadot in der ijincaluideinie ein z\rri(»T Abend statt. — Der KMnkun*labend mit Keinem Prourainia \.IU rinwi. Itilderbtven — Ontlh-her HildertMmon" wird "am" 1. Dezember, 8 llu 1 *<- mit teihvoiae neuem i'rotrraiiifn widterliolf. — . Die nächotru als . aoudirrv.-.i.iiülaUumrra «tattfindenilen Wiederh»i|uoj(c« vu« Stefan Zwei«» . J e r«! in i n»" »iod für den und It. Jaouar HiK .-inKV^ut. Zutritt Hab n MitKÜitder und Abwcehaler. Veranslalluageii der Küimtlerlilire drr JQdlsctirn (Jriiicltnle: l-1. Ni» \emlier, KeHidenzfent«rilf. I^iiidsbertfer Htraßo 31. IG. Novemlmr, , Caf«'- Leun, 20 Uhr 'M, Ihnit^r Alwad mit t'amill«: ä[iini,, Mari(*^K«i«cl. Kita Atlas, Willy Trauer. — 17. Noveralwr, Waldfchulo Kalitlti. Ilismarckallee 37, 8 L'hr lö. „Kino Führung durch Kuntan« Panoptikum". -- 21. November, 20 Uhr, -Veue Uyniif{ivn llil.li^'h» Hz«ni ..llaluk' «od ÜiUiin'* von llußo Adler. Soliatcn: Wilhelm Outtmuou. Paula John, llernliard Chrzclitzer, Ludwig AHmuun, »ans IJ,i«r, Meinhnnl Maur. Kclisiösc lletrachtunK: Rabbiner Dr. awantensky. - 27.—und 28. Nm- . veml>er ab 3 Uhr im IlrüdervereioBliau» „Alle» für Chunukka". Aui>^ -•tpl'unw'. Kindeinoehroiltatr, Kabarett, Modennchau. — 1. Dezember. 20 Uhr 15, im IL'tuso 'von Frau Dr. Londnn. Jn:ic)iimntha]er Hlraße!'. „Premiere im Olwrbrettl." Der HyimfOKtnvereln Friedeni«t*my«1 veraasUUet für «t-ino Mil«Iicder imter Mitwifkuat »1er Rabbiner und Kautoren -allmonatlich yioo FreitatcaU-nd-Fcier mit demeiasarnem Abendesaea. Der erst« Aliend findet nm Iß. November jm LoKenhau* Jnaehiniothaler BtraUe 12a »tatU Wntli»Hei-Quartett. Dan neu konitituiert* Wattholter-Qaartclt lwstchend auf ilen Herron Wladynlaw Wiltrhalter", Dr. Rudolf Ruhmnan. Oweo Schwiff, Hans Kraus, tribt am 22. NoMmber im Rrudervereinhaa* seinen 1. Kammermu*ikal>end unter Mitwirkuair von Jotanthn Jind Ruth Wa«haltcr. — Chaubkka'Feler der HHfi 1933, Die Berliner Sportcemeinscliaft 19.'i.'t im Sportbund des ILj-F. veranstaltet am 1. Dewmbef im I^«ifen|iaii^ KleiatntniC«* 10 ein Chanukka-Verstnüden. j SUnerelelt-Abeod. Unter dem Protektorat der Künstlerhilfe findet am 20. Kovember, 20 Uhr 15, im Ilausa von Frau Toni Hamburger, Dahlem, Kfmigimarck-BtraBe 1. ein Dichlenibcnd stall. Jnliannn Moy*r liest ans Werken von Artur Silberaleit. Der 2: Vortraf; »on Rabbiner Dr. Hwa»*n*ky aus dem Zyklus „Wir wandern durch die Jahrtausende" findet bereits am kommenden Sonnabend, abends 8 Uhr, in der Synagoge PrinireKcntenBtraße (nicht wi« ursprünglich vorgesehen »m 24. d. M.) sUtt, Die ««sangliche Ua»* rahmun^ hat Oberlcantor Wilhelm Friedmann übernommen. Der JUdtsene Boiclab „Berlin" Teiert da* (hanukkka-FeM am 2. Dezember im I^*senhaas Kleiststraße. Kreditvereiii für Handel und Gewerbe! O. m. bi. M. BERLIN N 24, Oranl«nburcji«r Str. 3 Bank des jüdisch« Mittelstandes