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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-09-21 · 76-77 (21.9.1934) · page 10

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
76-77 (21.9.1934)
Date
1934-09-21
Page
– (sequence 10)
Language
German
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„Schalet, schöner Götterfunken „Geheimnisse“ der jüdischen Speisekarte In einer seiner fein Hingepinselten Skizzen aus dem jüdischen Leben hat der Dichter I. L. Pcrez geschildert, wie er eines Tages für eine Zeitung, die ihm einen Vorschuß gegeben hatte, eine Erzählung liefern mußte, eine Chanukkah-Erzählung. Er hat sich Papier mit nach Hause gebracht, er hat den Federhalter schon in der'Hand — aber es fällt ihm nichts ein, er weiß einfach nicht, was er schreiben soll, so sehr er auch sein Gehirn zermartert. Aber er muß sich um jeden Preis in eine Chanukkah-Stimmung versetzen und Chanukkah-Bilder heraufbeschwören. Da kommt ihm plötzlich ein Gedanke. Er ruft nach dem Dienstmädchen der Hauswirtin und läßt sich einen -großen Wachsstock bringen. Davon schneidet er ein Stück ab, teilt cs in Chanukkah-Kerzen, zündet sie an und verrichtet den Segensspruch. - So schuf sich Perez eine weihevolle Stimmung, aus der ihm alle Erinnerungen entgegenschwebten, die er zu seiner Erzählung brauchte. Ob wohl Heinrich H cine auch soviel Spesen investiert hat, als er seine „Prinzessin Sabbat“ schrieb, als er, mit dem Nachgeschmack auf der Zunge,, die Himmelspeisc des Schalet hymnisch - feierte, „die der liebe Herrgott selber einst den Moses kochen lehrte auf dem Berge Sinai“? Kommt der Schalet vom Rhein? Wenn auch das Rezept dieses Sabbatgerichfcs hinreichend bekannt ist, so ist seine sprachliche Herkunft in einiges Dunkel gehüllt. Die größte Wahrscheinlichkeit hat seine Ableitung vom lat. calidum — warm und dem altfranzösischen cholt — warm, und als Heimatort des Schalet bezeichnet ein Sachkenner wie Professor Dr. S. Krauß die Rheingegend, jenen alten Sitz der fränkischen und deutschen Judenheit, in dem Französisch und Deutsch nebeneinander gesprochen wurde, und von wo ein starkes jüdisches Leben ausstrahlte. Der Grundgedanke dieser Speise in allen ihren Formen ist der, daß man sich am Sabbat trotz Feuerungs- und Kochverbotes ein schmackhaftes warmes Gericht sicherte. Aber wie das ganze sabbatliche Menu der Juden, ist auch der Schalet zugleich eine Erinnerung an das Manna, das man am Rüsttag. des Sabbat für den nächsten .Tag sammelte und aufbewahren konnte bis zum- Morgen, „und es ward nicht stinkend und kein Wurm war. darin“. Die Symbolik der Sabbatgerichte kommt auch in Johann Jakobs Schudts Beschreibung der Frankfurter Sabbatsitten zum Ausdruck, wenn er schildert: Wenn die Fische rar und teuer sind ... „Gott zu Ehren muß. der Jud. den besten Wein oder "TtSnck als er haben und bezahlen kan, und die niedlichste Speisen, so zu bekommen, cinkauffen, und es lieber die gantze Woche mit Hungerleiden erspahren auf den Schabbes... Sonsten sind die Juden am Sabbat recht guter Dinge, gehen spazieren, singen und hüpfen... Sonderlich müssen sie sich um gute Fische bekümmern. Die Juden halten durchgehends viel von Fischen, welche ihnen zu essen erlaubt sind; die armen Juden begnügen sich mit Häringen und geringen Fischen, die reiche aber sparen da keine Kosten. Allein,-wann die Zeiten, wie ohnedem ■ unser Mayn der fischreichsten Wasser keines ist, und wegen der Papisten,’ sonderlich zur Fastenzeit, die Fische rar sind und theuer, oder die Fischer mit dem Preiß zu hoch hinauswollen, so machen der Juden Vorsteher die Verordnung, daß nicht alle Juden uff den Freytag dürffen Fisch kauffen, sondern diesen Freytag die eine Seite der Gasse, den andern Freytag die auf der anderen Seite wohnende Juden, zu Zeiten, auch nur der vierdte Teil der Juden, damit man i sie wegen der vielten Käuffer mit dem Preis der Fische | nicht zu hoch steigere. Unter anderen Säbbats-Tractamenien essen die Juden an allen Orten am Sabbat eine Pastjete, einen Fladen oder Kuchen,welches geschieht zum Gedächtniß des Manna, denn sie sprechen, es sey zum ersten-irc der Wüsten ein Reiff gefallen, darnach das Manna drauff und wieder auff das Mann ein Reiff, also sey auch die Pastete gemacht worden, nemlich unten ein dünner Teig, in der Mitten die Fülle (daß sie drein thun) und oben ein Teiglein, das soll also dem Mann gleich seyn“. Das geheimnisvolle Gewürz Rabbi Josua ben Chananja wurde einmal von Kaiser Hadrian gefragt: „Warum schmecken Eure Sabbatgerichte so vorzüglich?“ Der antwortete: „Wir besitzen ein äußerst wohlriechendes Gewürz, das wir in die Speisen mischen, darum duften und münden sie so angenehm“. „So gib mir etwas von diesem Gewürz“. „Recht gern,“ erwiderte Rabbi Josua, „doch muß ich bemerken: dieses Gewürz heißt Sabbat und versagt seine Wirkung, wenn dieser Tag nicht nach Vorschrift geheiligt wird“. ' Das Essen ist nicht nur eine lebensnotwendige Verrichtung. An Sabbaten und Festtagen ist es geradezu religiöse Pflicht, gut zu essen. Die Alten kannten sehr gut die psychische Wirkung einer guten Mahlzeit. Die Freude auf den Sabbat war. es, die den gedrückten Juden aufrichtete, wenn er aber der Last der Werktage zu erliegen drohte, so war es nicht zuletzt das besondere Mahl, das. seine Stimmung hob mit traditionellen Gerichten wie dem nicht allein von Heine geliebten Schalet und dem Sabbatfisch, der unter den Spezialitäten der jüdischen Speisekarte mit an erster Stelle steht Schon der römische Dichter Persius macht den Juden ihre. Neigung für Fisch zum Gegenstand seines Spottes. In talmudischer Zeit verstand man, den Geschmack der Seefische Für die Feiertage deckt man den Kaffeebedarf bei A. Löwensteln, Berlin W 50, Schaperstraße 11 Auch Kleinverkauf franko Haus so zu unterscheiden, daß man angeben konnte, von welcher Meeresküste der Fisch stammte. Rabbi Isserlin in Marburg j(1450) hielt darauf, daß man am Neujahr Barben aß, weil der Name an Erbarmen erinnerte. Der Fisch, und zwar der im Buch Hiob beschriebene Leviathan gehört übrigens, nach dem Talmud, zu den Genüssen der zukünftigen Welt, und Zangwill läßt in seinem Roman „Träumer des Ghetto“ den sterbenden Heine über die Zukunftsfreuden phantasieren: „Wir hätten uns niedergesetzt und Schalet gegessen, dieses göttlichste Gericht der Welt, nach dem Leviathan, der die Glückseligen an des Messias Tafel erwartet“. Streit um den Barches - - Jenes Mahl soll auch einen riesigen Berches (Barches) aufweisen, das Sabbatbrot, das neben dem Wein die Bestimmung hat, den Sabbat vor den übrigen Tagen auszuzeichnen. Auch über die Herkunft dieses Wortes sind’sich die Gelehrten nicht einig. Die einen wollen in diesem „Zopfbrot“ eine Anleimung an die alfgermanische Göttin Berclita sehen, der die Frauen in alter Zeit ihre Haarflechten zum Opfer gebracht haben; andere glauben, die Bezeichnung „Berches“ hänge mit einer Stelle im Buch der Sprüche zusammen: Der Segen macht reich; deren hebräischer Text mit dem Wort birkas — Berches beginnt. Professor Krauß glaubt mit seiner Deutung auf dem rechten Weg zu Sein, wenn er schreibt: „Wie männiglich bekannt, ist es ein Backwerk in Form von zwei ineinandergeschlungenen Armen, also ungefähr dasjenige Backwerk, welches zu deutsch Brezel, Brezel, Bretzel, Bretzen usw. heißt, und welches bekanntlich aus mitt. Tat. bracellus, brachellus (d. i. Aermchen) abgeleitet wird. Dasselbe Backwerk hieß aber althochdeutsch brezitella, brezita, b e r g i t a, und da haben wir den Ahnen unseres Berches. Unser Berches stammt vom althochdeutschen bergit, berchet, und nur die bekannte physiologische Einwirkung des r-Lautes macht es, daß wir auch Barches mit a-Laut sprechen. Symbolische Genüsse Neben dem Sabbat haben auch die jüdischen Festtage ihre besonderen Menüs. So die charakteristischen Mazzen-’ knödel des Sederabends, den süßen Apfel am Neujahrsfest, den man, in Honig getaucht, mit dem Wunsche genießt, daß uns ein gutes, süßes Jahr beschieden seih möge — um nur ein paar Beispiele zu erwähnen. Auch für verschiedene andere Tage des Jahres gebot die Volkssitte gewisse Gerichte. An •den Tagen der Trauer Erbsen oder Linsen zu essen, wurde bis auf Jakob zurückgeführt, der sein Linsengericht an dem Tage bereitet hatte, an dem der Großvater Abraham gestorben war. Professor Berliner macht darauf aufmerksam, daß in Rom zu allen Zeiten die von Juden bereiteten Artischocken sehr beliebt waren, sodaß man in historischen Kreisen von carciofi alla Giudia sprach. tt Raschi, der Feinschmecker Das eigentliche Fest des Schmausens und Pokulierens war Purim. Ein um das Jahr 1300 erschienenes „Purimtraktätlein“ enthält nicht weniger als 24 charakteristische Purimspeisen, darunter 15 Fleischgerichte. Die Vorliebe des deutschen Mittelaltern für den Gänsebraten, hat den Juden den Ruf einer Neigung zu fetten Speisen eingebracht. Die christlichen Scholastiker des Mittelalters zerbrachen sich die Köpfe, herauszufinden, woher den Juden diese Vorliebe stamme. Andere als reine Geschmacksgründe sind indessen dabei wohl kaum festzustellen. Interessant ist, daß nach einer Version des Toledoth Jesu selbst Jesus und zwei seiner Apostel, Petrus und Judas, sich um eine „gute gebratene Gans“ streiten. Die berühmten Grieben werden schon im Talmud (Minhagim 36a) erwähnt. Ob ein von Raschi gelobtes, kunstvoll und raffiniertes Fleischgericht Eingang in die heutige jüdische Küche zu finden verdient, mögen die Hausfrauen ausprobieren. Es bestand teils aus Fleisch, teils aus Eiern, die mit einer Masse überzogen und mit Honig verrührt waren. Warum Pfeffer? Die Neigung der jüdischen Küche zu stark aromatischen Speisen kommt nicht zulezt in der Verwendung der Gewürze zum Ausdruck. Am Purim, an dem es Sitte war, den Freunden Süßigkeiten ins Haus zu schicken und Backwerk, war es vielfach Brauch, dem Lebkuchen einige Pfefferkörner hinzuzufügen. Der Handel mit den Gewürzen Indiens und Arabiens ging, wie bekannt, während des ganzen Mittelalters fast ausschließlich durch die Hand der Juden, und der Pfeffer galt in jener Zeit als die teuerste Gewürzspezerei. So ist es auch zu verstehen, daß den Juden häufig als Strafe oder als Verpflichtung auferlegt wurde, ejjjij»e Pfund Pfeffer an den fürstlichen Haushalt zu liefern. . Die im ganzen Orient verbreitete Gepflogenheit, viele Speisen mit Knoblauch zu würzen, hatte vermutlich noch einen bestimmten Nebenzweck. Der Knoblauch galt nämlich, und zwar schon in talmudischer Zeit, als wirksames Äphrodisiacum. Von dem Patriarch Rabbi wird erzählt, daß er den Geruch des Knoblauchs im Lehrhaus nicht leiden moqhte, was allerdings beweist, daß seine Umgebung mit dem Genuß nicht, sparte. Im Zusammenhang mit den Gewürzen auf der jüdischen Speisetafel soll noch an den jüdischen Brauch, den Sabbat mit einem Segensspruch über Licht und Gewürz, die Habdala, zu verabschieden, hingewiesen werden. Es hat damit folgendes Bewandtnis: in altjüdischen Zeiten war es Sitte, daß man nach vollendetem Mahl ein Kohlenbecken brachte, auf dem Gewürzspezereien zum Räuchern lagen. Wenn auch im Lauf der Zeiten eine ändere Begründung für die Habdala aufgestellt wurde, so spricht nichts’ dagegen, daß sie eine Erinnerung bedeutet, an jede Gepflogenheit, am Sabbattag nach der letzten gegen Abend eingenommenen Mahlzeit mit der hereinbrechenden Nacht das bis dahin entbehrte Licht anzuzünden und über das Räucherwerk einen Segen zu sprechen. E. Ta. R. Mosche ben Maimon Der „Knigge“ eines Weisen Im kommenden April sind 800 Jahre vergangen, seit in Cordova R. Mosche ben Maimon geboren wurde, der bedeutendste jüdische Philosoph und Kodifikalor des Mittelalters, der unter dem Namen Maimonides unsterblichen t'nlim erlangt hat. Einen Querschnitt durch die Schriften dieser großen rabbinischen Autorität, besorgt von N. N. Oiaizer, bringt demnächst der Schochen-Verlag heraus. Die nachstehende Probe ist dem neuen Almanach des Schochen- Verlages entnommen. Gleichwie der Weise an seiner Weisheit und an seinem Wesen zu erkennen ist, und sich dadurch vom übrigen Volke unterscheidet, also muß er auch in seinen Handlungen zu erkennen sein, in seinem Essen und Trinken, in seinem Eheh-ben, in Sprache, Gang und Kleidung, darin, wie er seine Unterhaltung führt, und in seinem Handel und Wandel. All diese Handlungen sollen schön und wohl ausgerichtet sein. In welcher Weise? Der Weise schlemme nicht, sondern esse nur, was seinen Körper stärkt. Diese Speisen aber nehme er nicht in großen Portionen zu sich und begehre nicht danach, seinen Bauch anzufüllen, wie jene zu tun pflegen, die sich mit Speise und Trank so anfüllen, daß der Leib ihnen birst... Wenn der Weise Wein trinkt, so tue ers nur, um die Speise im Leibe zu erweichen; und wer sich berauscht, der versündigt sich, macht sich der Verachtung wert und büßt seine Weisheit ein. Berauscht er sich gar im Beisein von . Unwissenden, so entweiht er damit den göttlichen Namen. Mittags ist selbst ein wenig Wein verboten, außer während des Essens, weil Trinken während des Essens nicht berauscht: nur mit dem Wein nach dem Essen muß man vorsichtig sein. Ein Lehrbeflissener schreie und'lärme nicht wie Tier und Wild, wenn er spricht, und erhebe seine Stimme nicht übermäßig, sondern rede in Gelassenheit mit allen Geschöpfen. Und wenn er also gelassen redet, sei er darauf bedacht, auch dies nicht zu übertreiben, damit sichs nicht wie hochmütige Rede anhöre. Auch komme er mit seinem Gruße einem jeden Menschen zuvor, damit man an ihm Wohlgefallen habe. Bei der Beurteilung eines Menschen neige er die Wage zum Guten; seines Nächsten Lob teile er mit, seinen Schimpf nie. Er liebe den Frieden und eifre um den Frieden. Sieht er, daß seine Worte nützen und gehört werden, dann rede er, sonst bleibe er still. Wie das? Er versuche nicht, seinen Nächsten zu begütigen, solange der noch, erregt ist; er gehe auf die Lösung eines Gelübdes nicht ein, bevor der Gdobene sich gefaßt und beruhigt hat; er versuche nicht zu trösten, während die Leiche nodh daliegt, weil vor ihrer Beerdigung der Mensch verwirrt ist, und dem ähnliches mehr: Vergeht sein Nächster sich, schaue er nicht zu, sondern wende seine Augen von ihm ab. An seinen Worten ändere er nichts ab, er füge nichts hinzu und streiche nichts ab, außer wenn es um den Frieden geht oder dergleichen. Als Regel gelte: Er rede nur über Dinge der Weisheit, des Liebeswerkes oder über ähnliches. Er unterhalte sich mit keiner Frau auf der Straße, auch wenn es seine eigene Frau oder Schwester oder Tochter ist. Ein Lehrbeflissener gehe nicht mit ■ hochaufgerichteter Gestalt und gereckten Halses,.wie gesagt ist: „... und gehn, gereckt den Hals, scheel winkend die AÖgen“ (Jesaja 3, 16). Doch gehe er auch nicht mit winzigen Scfiritten und langsam, nach der Art von Frauen oder Hochmütigen, wie gesagt ist: „Trippelnden Ganges gehen sie und klirren mit ihren Füßen“ ■ (daselbst). Auch laufe er nicht auf der Straße nach der Art der Tollen und krümme seine Gestalt nicht 'wie ein Höckriger, sondern er blicke abwärts, als stünde er im Gebet und gehe auf der Straße wie einer, der mit seinen Anliegen beschäftigt ist. Auch daran, wie ein Mensch geht, kann man erkennen, ob es ein Weiser und Mann von Wesen ist, oder ein Narr und Tor. Eben das sagt Schlomo in seiner Weisheit: „Und auch des Weges, wenn der Tor einen geht, fehlt ihm sein Verstand und er sagt zu allen, daß er ein Narr sei.“ (Kohelet, 10, 3). Er bezeichnet sich selbst allen gegenüber als einen Narren. Die Kleidung des Weisen ist einwandfrei und rein* Es ist ihm-.verboten, daß sich an einem Gewände Beschmutzung oder ein Fettfleck oder dergleichen finde. Er kleide sich nicht in Prachtkleider, in, Gold und Purpur, daß alles herschauen müßte, aber auch nicht in ein Armenkleid, das seinen Träger herabsetzt, sondern in gewöhnliche, einwandfreie Kleider. Seine Haut soll durch den Stoff nicht sichtbar werden, wie bei den Sehr leichten ägyptischen Leinenkleidem. Auch sollen seine Kleider nicht, wie die der Hochmütigen, auf dem Boden nachschleppen, sondern ihm bis an die Knöchel reidhen und die Aermel bis an die Finger. Ebenso lasse er seinen Mantel nicht herabhängen, weil das hochmütig aussieht, außer am

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