Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 74 (14.9.1934)
- Date
- 1934-09-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- Ismar Elbogen 2× ep/1002949
- Adolf Kober 1× ep/1002969
- Arno Nadel 1× ep/1003519
- Barmen 1× ep/1044134
- Franz Landsberger 1× ep/1023623
- Franz Rosenzweig 1× ep/1004530
- Georg Salzberger 1× ep/1013172
- Hermann Vogelstein 1× ep/1013458
- Ludwig Strauss 1× ep/1009287
- Maimonides 1× ep/1002614
- Max Brod 1× ep/1024844
- Max Dienemann 1× ep/1011813
- Wrocław 1× ep/1002369
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14. Jahrgang Nummer 74 3ilÖif(^'libecale äeitotifl j. -Beilage 14. September 1934 Von jüdischen Wort und jüdischem Brauch Vorbereitung auf Jom hakippurim Von Rabbiner Dr. Max'Dienemann . Sinn und Bcileulnng de:: V e r s ö 1] n 11 n;; s l a s siml * 711 bekannt, als daß sie einer ausiulu liehen t ’ t k laiiinj; l edm li. 11 t'r ist die Verkörperung der Lehre von dem «n.uligon, ewig verzeihende« Gott, vor dem keine Selmld so-'gr.ii ist, dal! nicht für sie Versöhnung erblühen 'könnte, Voikörpcumg der Lehre von der Kraft der Holle nnd Umkehr - „im.Ii vor der Erschaffung der Welt ist die Tcschmva, die Umkehr, geschaffen worden, sonst hätte die Welt nicht h.slclicn können“ — Inbegriff der läuternden Kraft des Hekcnncns und Sichfindens 211 Gott. l£s ist üblich» daß der Gottesdienst dieses Tages vom Morgen bis zmn Ausgang nicht unterbrochen wird, wann immer einer das Gotteshaus betritt, soll er eine betende Gemeinde antreffcii. Der Name des Tages ist j‘om hakippurim Y Tag der Versöhmmgen, im Namen schon widcrspiegvlud, dal! es sich um vielfache Versöhnungen handelt, um die Versöhnung mit Gott, mit seinem Schicksal, mit sich seihst und vor allem anderen mit den Nebemuenschcn. ln jedem der einzelnen, Gebete wird ein doppeltes •Sfmdcn!>ckcuutm>J gesprochen, das eine, das mit den Worlen o.;ehamuu „wir haben uns verschuldet“ au fangt, das andere'eine Litanei, .die zur Einleitung jeden Verses die Worte hatr al chct schechotomi ~ wegen der Sünde, die wir gesündigt durch . . .“ Diese Litanei fällt im Schlüllgebet - Neila fort. Es sind erschienen: Höhepunkt des ganzen Gottesdienstes ist die Awoda, das Gebet, welches den Hergang des jomhakippurim im Tempel auf Zion schildert. Ls ist das älteste Stück der liturgischen Ausschmückung des Tages. In liberalen Synagogen wird cs in der Regel deutsch vom- Rabbiner vorgetragen. An den drei Stellen, aii denen geschildert wird, wie heim Ausspicchcn des uniuuschi »ebenen liii.igen Namens Gottes die Versammelten im Tempel auf Zion sich nioderworfen, pflegt die Gemeinde iiie.lcr/ukimii. Die l h o 1 a \ in I e s u 11 g gibt die Opfeihainllung, die die Bibel für diesen Tag anordnet, wieder. Bedeutsamer als sie ist der P-r o p h e t e 11 a li sc li 11 i 11, der zum Ausdruck bringt, dal! .nicht im l asten allein die Buße und Heiligung des •Tages beschlossen ist, sondern dal! die sittliche Ern.tiening, der Wille zur Gerechtigkeit mul hilfsbereiten Liebe die Hauptsache ist. Am Nachmittag wird das-Huch J o.n.a vorgeliagen. In iluu sind zwei Brennpunkte. Der eine die lalsaehe, dal! Jona zu Heiden geschickt wird, um sie zur Umkehr aufzufoidcin, höchster Ausdruck des religiösen Univotsalisnms. Und tief andere, dal! die Heiden auf Jonas Ruf mnkchren mul dal! diese Umkehr ihre Retiung wild. Die äuliere Begleitung lies Vvrsöhmmgstages ist das Pasten. Es ist nicht rational, verstamlesmältig zu erkPiien. Vielleicht kommt man seinem .Sinn am näehstciC wenn mau iiachfülilt, dal! es Bekämpfung eines der stärksten und fordcrudstcii Triebe ist, mul dal! alle I eniliallung von der Sünde mit Triehhekämpfung unaufhörlich verknüpft' ist. Zu Ehren Arnold Schönbergs Lieder und ein Streichquartett Zn Ehren des Meisters -Arnold Schönbejg, der am 11. September seinen tu). Geburtstag beging, wenden sieh jüdische Künstler au e 11 judisihes Publikum I ur n Jil leichtes Untemelunen, denn SclumU ig ist em »lei 1111M1 ulr.is:en Gestalten de* neu. ivu MiisikgesHm hie; seine Knud bat neben glühender Veielmmg w. ithin VciMainlm . oMgk* it 'mul Ablehnung getmidcu, mul <wu glauben kaum, daß puli-.clu* lloict den S hwieiigkrüe 1, di* sein.* Mn.ik Uußej, iigemlwie bes>ei gewachsen siml, obwohl man aiil gegne.isihei Seite diese Musik gern als ein lvp:s. he-, /euguis „|iuli: el:ei /eisetzunjj“ be/eielmvt. Wie nun abe» am h zu S. hönberg si gu ii mag, eines kann mau nichi bestietleu: die»! Manu i-d als Künstler einen wahrhaft heioischeu Weg gegangen; ei ' at Bolz sichern; Erwartung altcrsuiikstci Anfeiiuiuugeu mibeiiil seine kmist* " I Wischerelbetrieb Wilhelm Merlin I Oiar um I Beilin-Adlershot Selehowslialle lr> I “ lw I 1 a Aan-txiiui;ai; leiisehen Ideen in »IK* lat mngesetzl. ei bildet also den e\ti emstrn Gegenpol zueinet lislhctmmg wie Meve$l»eej^,__ dessen allzu ausgeplagte. Streben nach Pubbkmnsw iiktmg adelt gern als ligemnt puhsehei Künstler angesehen wiul. Der imeischutterliclie Einst, das lautete Ethos \on Sehönly.ugs Künstlertum sollte /muimlest liü.hMri Aelitmig begegu 11 Das Pestkrm/ert im 1 ogetihatis KleistsJr.iMe veisinlit.*, auch dem 1 ciiislehcnden einni ersten Weg zu SehönlH ig zu bahnen. Zu diesem Zweck halle mail sieh veinimlligeiweise auf We‘rke der I iiihzeil ItesihinnM, die «lern Veistandnis noch vcrhälluftmällig viel Aiikunptmigspmikle boten. Und aueli liier stiebte Peter Gradeuwilz zneist mit oiutuhmi-. den Worten den Boden zu h,,r%*ileu_,-_Seiiie Ansfiilumigen miii- Jahrbuch der Synagogengemclnilc Köln 1934. .Verlag I . Fink, Köln. Der Kreis, den der Herausgeber Dr. Siegfried Braun in diesem von Männern wie Dr. Leo Baeok und den Kölner Qemcinderabbinerii Dr. Kober und Dr. Kos.-nthal mit kenntnis- und aufschlußreichen Beiträgen gezierten: Buch zieht, umschliellt nicht nur die Geschichte der Kötner Gotteshäuser, die Einrichtungen des Wohlfalirtswesens, der Schulen, Uer Bunde und eine Darstellung anderer Einrichtungen und Organisationen der Kölner Gemeinde. Er erweitert sich itt einem klar orientierenden Aufsatz des Herausgebers zu einem anschaulichen Bild von den verschiedenen Richtungen der deutschen Judenheit und ihrer Situation unter dein Eindruck der. politischen Umwälzung. Die wechselvollen Geschicke der ältesten Juderisiedlurigen am Rhein werden behandelt; kultur-- geschiclitliche Daten, Berichte, Kuriosa aus Väter- und Groliväterzeiten erwecken das 'Interesse auch des Nicht-Kölner Lesers. Das mit Bildern ausgestattetc Buch wird sicherlich viele Freunde finden. Almanach des Schocken-Verlages auf das Jahr 5695. Zum zweiten Mal stellt sich dieser rasch beliebt gewordene Almanach ein und bietet, wie die vorjährige Ausgabe, wieder Dichtungen, Erzählungen, kulturgeschichtliche und folkloristische- Beiträge in anregender bunter Folge. An einen Leit-" aufsätz Leo Baecks über den Rhythmus des jüdischen Jahres schließen sich Verse von Wolfskehl, Beer-Hofmann, Max Brod, Obertragungen von Buber, Ludwig Strauß und Franz Rosenzweig, Briefe und Reden, Stücke von Philo, Jchuda Halevy und Maimonides an. Aus Franz Kafkas Tagebuch sind Aufzeichnungen über eine jüdische Wandertruppe zusammehgestellt. So werden auf 135 schmalen Seiten jüdische Vergangenheit und Gegenwart in erlesenen Schriftproben 'dargeboten. Ein Bändchen, das Anregung,- Wissen und Unterhaltung vermittelt. Kalender der jüdischen Künstlerhilfe. Kunstverlag Dr. Herbert Loewenstcin, Berlin. Dar von uns bereits angekündigte Kalender mit seinem preisgekrönten Titelblatt von Fritz Salender ist soeben erschienen. Aus der Absicht heraus entstanden, wirtschaftliche und seelische Nöte der bildenden jüdischen Künstler zu mildern, bietet der Kalender mit seinen Arbeiten von 40 bekannten und unbekannten Malern und Bildhauern eine gern begrüßte Gelegenheit, die jüdische Öffentlichkeit mit den heute wirkenden künstlerischen Kräften vertraut zu machen, indem er einen Überblick über ihr Schaffen gibt. Max Osborn, Franz Landsberger und Erna Stein haben zu den Bildern von Spiro, Steinhardt, Ludwig und Else Meidlier, Käthe Münzer-Neumann, Arno Nadel, Jakob Pleliner und einer Reiiie noch Unbekannter kurze erläuternde Texte beigesteuert. Brod, Meißner, Silbergleit, Sturmann und Wolffenstein sind mit Versen, die dem Ablauf des Jahres angepaßt sind, vertreten. Es wäre zu wünschen, daß die von de r - Künstlerhilfe erstrebte Absicht, ein festeres Band zwischen den Kunstschaffenden und den kunstliebenden jüdischen Menschen zu schlingen, in vollem Umfang erreicht wird. Luach, jüdischer Kalender für das Jahr 5695. (Verlag. J. Kauffmann, Frankfurt a. M.) Für die Gesellschaft für jüdische Volksbildung in Frankfurt a. M., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jüdisches Wissen zu verbreiten und jüdisches Leben wecken und fördern zu helfen, haben Dr. Georg Salzberger und Prof. Dr. Moritz Werner diesen Kalender herausgegeben, der mit seinen Verdeutschungen des hebräischen Textes auch den Wünschen derer entgegenkommt, die des Hebräischen unkundig sind. Der Kalender enthält nicht nur die nüchternen Daten, sondern gibt auch zu jedem bemerkenswerten Tag einen kurzen erläuternden Text. Kinderkalender des Jüdischen Frauenbundes. Eine hübsche Publikation ist der Kinderkalender des Jüdischen Frauenbundes, der bei Eltern nicht weniger große, Freude erwecken wird als bei den Kindern. Heitere und ems'te Zeich- nungeri begleiten die einzelnen Monate, dazwischen Spiele, Stundenplan, Preisaufgabe. Ein besonders netter Einfall war es, die Zeichnungen so zu halten, daß sie ausgemalt und als Postkarten verwandt werden können.- Ismar Elbogen zum 60. Geburtstag. Die Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums (Verlag M. & H. Marcus, Breslau) hat den grollten Teil der Beiträge des vierten Heftes Ismar Elbogen anlälllieli seines 00. Geburtstages gewidmet. Unter den Verfassern der . faebwisseiisdiafUichen Aufsätze sind Namen wie Bacck,. Buber, Julius Gutiuaim, Hessen. Jenny Wilde bat ein Verzeichnis der von Elbogen in der Zeit von P)27—IQil verfaßten Schriften zusammengestetlt. In dem tragetuleiv Aufsatz des Heftes befaßt siel» Lothar Lubarsch mit der allgemein interessierenden Frage: Können wir au ein-Mi persä utiehen Gott glauben? und zeigt auf, in wctclwr Weise, sich ein Gottesbegriff, der dem .religiösen Bedürfnis entspricht, aus der weltanschaulichen Bewegung der Gegenwart heraus, begründen läßt. Auch die Mitteilungen der G r o i! I o g c f ii r Deutschland U.O.B.B. sind zu einer Festnummer für den jüdischen Gelehrten äusgestaltet. Neben Glückwünschen und Fretindscliaftsgrüllen schildern Hermann Vogelstein, Max Wiener, Adolf Kober, A. Freiinann, Max Dicnctnann, Cäsar Seligmann u. a. fesselnde Themen aus dem Arbeitsgebiet Ismar Elbpgens. Zu Urnen mJsWU -sich E. -FiukcJ juit -cJsuLr Schilderung von Eibogens wirken im Orden. Lächelnde Weisheit Da s H e m d Drei arme Juden saßen am Sabbat zusammen lind kamen im Gespräch auf die Frage, wie sich jeder von ihnen sein Lehen einricliten würde, wenn es nach seinem eigenen Kopf ginge. „Ich möchte ein reicher Mann sein,“ sagte der erste, „und ein großes Geschäft haben.“ Der zweite meinte: „fch b:n zufrieden mit einem kleine« Hans und einer braven Frau und vielen Kindern.“ Der dritte schwieg lange und sagte dann: „Ich möchte ein großer König sein und ein riesiges Rexli haben, und jeden Abend Gäste und Wein und gutes Essen. Und ich hätte sieben Länder und sieben Schlösser in jedem.' Und eines Nachts möchte Revolution sein, und man möchte mich vertreiben' aus meinen sieben Ländern und den sieben mal sieben Schlössern, und ich möchte auf die Flucht gehen, nur mit einem Hemd bekleidet, und ich möchte rennen und rennen —.bis icli ankommen möchte an einem Sabbat nachmittag bei euch und möchte mich.' hersetzen zu euch . . .“ „Aber du sitzt doch jetzt bei uns — wozu brauchst du dann zuerst deine Länder lind Schlösser?“ fragten die beiden anderen verwundert. „Hätt’ ich doch dann ein Hemd“, sagte der dritte traurig. Die letzte Frage Zu Rabbi Meir kam ein Mann und stellte sich als Rabbi -vor. Meir aber merkte bald, daß es^mit der Gelehrsamkeit seines Gastes nicht weit her war, und fragte ihn: „Wer bist du eigentlich?“ Da sagte der Mann beleidigt: „Ich bin ein Urenkel 'des berühmten Rabbi X., mein_ Großvater war der bekannte Rabbi Y., inein Vater der große Rabbi Z. Und da fragst du mich noch, wer ich bin?“ Rabbi Meir ließ sich nicht irremachen und erzählte seinem Gast diese Fabel: Ein Esel, der es unter den Menschen 'wegen seiner Faulheit nicht einmal zu Futter und Stall brachte, ging in den Wald unter die wilden Tiere. Der Fuchs wunderte sich und fragte ihn: „Was willst du unter uns — wer bist du?" Der Esel antwortete: „Mein Urgroßvater war ein Löwe, mein Großvater ein Bär, mein Vater ein Wolf.“ Der Fuchs ließ nicht locker und fragte: „Und was bist du?“ Da mußte der Esel antworten: „Ich bin ein Esel.“ — „Siehst du,“ meinte . der Fuchs, „das ist die Hauptsache. Was deine Ahnen waren, geht uns nichts an!“ . risscu ilic wcscntlicluMi /ii^e ScIumiIumusvIhmi Si-Iuiffvns; imgab amh eine Abgrenzung Seluinbcrgi gegenüber ileit jungem» Teiulen/ei» Uer Moderne. Bisweilen seHt^er aleulings all zuviel umsikgesebiebtliehe Kcim.nisse voraus. Das Programm bruchn,*'zunächst einige Licrlev, ilic noch stark impressionistische Züge auf weisen, öfter an Wolf gemahnend, bc/eiclmeml aber in ihrer äußerst persönlichen, von ein«R fast mystischen tuucrtichkcit crfultten Art. Alice tl a an c s-C a s s i r er , die anstcUc der erkrankten Hede Türk etugesprungeu war, löste ihre schwierige Aufgabe im Technischen gut, wenn auch in der Gestaltung angesichts der kurzen Vorbcreituugszeit nicht die letzte Intensität erreicht werden konnte. Anschließend hörte inan das Streiclupiartetl op. 7, ein Werk von nicht restloser Einheitlichkeit im Stilistischen, das — ähnlich dein Sextett oj>. 0 — wiederum <Jua „IiiMUii” al» AiM»jra/i4fspu««J<t SdkkiberypiclM»* Cittwicidunjf erweist; Alotivik und PolypJmiiie sind zumeist, noch wpilU romantisch, bisweilen klingt Bruckitcrschc Hymnik auf. Aber schon tritt das Schwelgen im Klangliciten zurück, und die iiuiere Haltung des ausgedehnten einsät/igen Werkes ist ganz Schernberg: hier spricht cm Einsamer. Das Neue Streich* quartett (Frey, Prager, Meyer, Weil) verbalf dem schwierigen Werk zu einer ganz ausgezeichneten, insbesomlcrttrgehr klangschönen Wiedergabe und damit zu einerverständnisvollen Aufnahme. / Tennismeisterschaften im Grunewald Die vor di-u Fcicrtagvii. auf th-r Aiilaßu ilrs „T c n n i s - _ cluh Grunewald 1931" aus^i-traßnini Rrichsmdslzr. svhaften des RjF. im Tennis holen hochstehenden Sport. Die größtenteils noch sehr jungen Spieler ans dem ,Reich zeigten, •eine Spielstarke, die lim nichts hinter der ersten Berlin.r Klasse zuriickstelit. So gab es bei der Ausgegliclienlicil der meisten Teilnehmer erbitterte Kämpfe, in denen Dr. Bill Fuchs (Karlsruhe)', ehemals Mitglied il r deutschen Lämlermaimscliaft, ferner R. Strauß (Barmen-). nach einem hinreißenden Match gegen v. Koliorn (Chemnitz), Sander (Köln) nach einem glücklichen Sieg über den jungen Mann (Mamdieini) und scTdieit'.icIi Buchwaltcr (Breslau) nach, einem si/.wcr erkämpften Erfolg über Kat/cnstcin (Hamburg) in die .Vorschlußrundc gelangten. Während Dr. Bill Fuclis iiher.cgeii m .Crhlnccoroi Peyerabend, C 25 | JUIIU3JctCI Kl. Al.xsnd.rttr, IS ynt<lrm .*,« unnr-_ ■1^9^41 vl IflAHlllNAMi buullirh KoMtfiUUUfrUfoi/. Sihlill. __-KiemPlierei - ruturnt, umbaut™ w«**. »u Ml. /Vcumui Sander abfertigen' konnte, gab es zwischen Strauß und Btich- -waiter einen heftigen Kampf, den—die Ruhe mul Sicherheit von Strauß gegen das variierte, technisch gelegentlich au das Spiel Prerrns erinnernde Können Buchwalters, der das größte -Talent des Turniyrs darstellte, knapirgewann. In der Schlußrunde hatte daun Bill Fuchs keine Mühe, gegen den von den vorhergegangenen Kämpfen ermüdeten Strauß siegreich /u bleiben, wobei der tapfere Widerstand Strauß* höchste Anerkennung verdient. Sieger und erster Rciehsmcistcr des Rjl*. wurde damit Dr. Bill Fuchs. Bei den Damen stand von vornherein die Überlegenheit Frau Toni Richter-Weiherinanns (Frankfurt a. M.) und Frau Lotte Pcisef (Grunewald) fest,* die auch ihre Vorrunden unschwer gewannen. Jedoch .soll hier der tapfere Kampf, den Frau Stahl ihrer Gegnerin Richter-Weihermaim lieferte,, getobt werden. Zu den neiden Favoritinnen gesellten sich in der Vorschlußrunde Fräulein Guttfeld (Grunewald) nach einem schönen Sieg über Frau Gasmann (ülciwitz) und als größte Überraschung das 18jährige Fräulein Apt, das einen viel bejubelten, sensationellen Sieg über die beste Westdeutsche Fräulein Marcus (Köln) davontrug. In der Schlußrunde trafen dann Frau Richter-Weiliennann nach "mühelosem Sieg über Fräulein Guttfeld und Frau Peiser, die sich ebenso leicht über ' fäauf&aus mix Moabit, Xuvmftr. 42 BEKANNT PURCH QUALITÄTS-WAREN