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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-09-14 · 74 (14.9.1934) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
74 (14.9.1934)
Date
1934-09-14
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Trachten so sehr das Studium steht, das Forschen der Gotteslehre; um in den Gottesgeist einzudringen; wie die jüdische; Thora ist das Höchste, ist nach talmudischer Auffassung alles: Kultur, Sittlichkeit,' Lebensinhalt. Der Talmud mag in einzelnen Partien spitzfindig, sophistisch sein, aber auch darin lag ein gewisser Idealismus, weiterzubauen, und sei es in die ■Luft hinein. Der ethische Teil bleibt jedenfalls für alle Zeiten wertvoll,-und man wird in der Weltliteratur schwerlich ein Buch finden, das unsere „Pirke Aboth“, die Sprüche der Väter, in ihrem sittlichen Schwung, in ihrem Ringen nach Heiligung des Menschen über1 trifft. Hier ist die Pflichterfüllung. Herzensfreude; ein Gutestun des Guten wegen, und eine Seelenwärme durchglüht alles Irdische. Gott wird in der talmudischen Ethik mit dem Epitheton „Der Barmherzige“ belegt, der auch vom Menschen Herz und Wärme fordert. Ja, man findet bei den Juden den merk; würdigen Ausdruck „Weisheit des Herzens“: Das Herz soll weise sein und die Weisheit Wärme besitzen. Auch das mystische Element, das Antipodische _des Rationalismus, hat schon früh bei den Juden Eingang gefunden. Schon in den frühen Zeiten gab! cs Mystiker unter den Juden, deren Reich der ersehnte Himmel und nicht die nützliche Erde war. Auch der Jude des Mittelalters war schlicht-fromm und der Mystik viel näher als dem Rationalismus. In seinem Familien- und Gemeindeleben sehen wir einen lebendigen Idealismus, der nicht vom Rechenmenscheri zeugt. In der jüdischen Philosophie dieser Zeit finden wir freilich hie und da das wunderliche Streben, Gott mathematisch oder physikalisch zu beweisen. Aber diese Philosophie ist wenig jüdisch; es ist ein grie: chisches, arabisches oder spanisches Denken in hebrät ischer Sprache.! - ' Gefühl und Vernunft scheinen in der jüdischen Natur nebenundmiteinander zu gehen. Und wo das eine oder das andere Element stärker hervortritt,' sind es meistens individuelle Erscheinungen, die kaum als Volkscharakter zu werten sind. Wo beim Juden eine starke Neigung zum Rationalistischen sich zeigt, ist sie meistens vom Leben aufgezwungen. Der ■ Psychologe wird in den bedeutendsten Werken der Juden nicht nur etwas von ihrer Zeit, sondern auch von der Natur der nichtjüdischen Umwelt, finden. Der Mensch lebt nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben der Gemeinschaft seiner Zeit, und der Jude war in seinem Denken und Fühlen stets von der Umwelt beeinflußt, und er gleicht iri der Geschichte häufig mehr. der Welt, in der er lebte, als den Stammesgenossen in fernen Landen. Wo seine Entwicklung nicht künstlich gehemmt ist, da verschmilzt seine Natur mit dem Geiste der Zeit, seine Individualität mit der Weltanschauung der großen Gemeinschaft. Es bleibt wohl eine Eigenart, es bleiben feine Niiancen, aber sie wirken bereichernd und nicht störend. Gewiß wird man, wie überall, auch bei den Juden kalte Rechenmenschen finden, aber daneben auch tiefe, echtkünstlerische Naturen,..und man wird schwer urteilen können, was in ihnen jüdisch oder deutsch, individuell oder Gemeinschaftsgut..ist. Das Leben ist es, das den Menschen formt, und dieses Leben ist häufig kompliziert und nicht leicht zu analysieren. Rationalismus, Irrationalismus! Sind sie grundlegende Gegensätze? Wirken nicht in jeder Menschenseele beide Elemente, nur natürlich nicht gleichmäßig7 verteilt? Leben nicht in jedem Herzen Widersprüche? Und ist es nicht’ die Aufgabe des Wahren Kultur-, menschen, die Widersprüche in sich auszugleichen und zur höchsten Harmonie zu streben? Und wo anders ist diese Harmonie als in dem ewigen Gedanken der Menschlichkeit zu finden? Der Jude ist kritisch? Mag sein, ist er aber nicht auch selbstkritisch? Er klügelt? ' Trägt er nicht-auch soziale und religiöse Wärme in sich? Schwingt er sich nicht zum höchsten Idealismus auf? Er nimmt viel von anderen? Gibt er nicht auch seit Beginn seiner Kultur-. geschichte der Menschheit viel? Alles in allem: er ist ein Mensch mit Schwächen und Tugenden, mit Leidenschaften und Trieben, — wie die anderen Menschen auch. kommandeurs —, ob die arische Abstammung nach den vorhandenen Unterlagen anerkannt wird.“ Öffnet die Herzen! Öffnet die Hände! Aufruf zur Opfergemeinsdiaft Zum Werk für Hilfe und Aufbau geeint, ruft die jüdische Gemeinschaft, rufen die jüdischen Organisationen und Institutionen aller Richtungen die deutschen Juden zur umfassenden Opfergemeinschaff auf. öffnet die Herzen! öffnet-die Hände! Es zeugt von menschlicher Größe und jüdischem Bewußtsein, sich dem schweren Schicksal seiner Gemeinschaft zu stellen, auch wenn es den Einzelnen selbst noch nicht erreicht hät. Gerade wer die Not noch nicht verspürt, opfere für die schwerer ringenden Brüder. Es darf nicht sein, daß das deutsche Judentum eine Gemeinschaft ohne Jugend, eine Gemeinschaft ohne Zukunft werde. Dein Opfer führt die Jugend zu .produktiver Einordnung in neuen Lebensrauin, damit sie fähig wird, die Sorge für die erwerbslosen Alten auf ihre eigenen starken Schultern zu nehmen. Es.darf'nicht sein, daß Wissen und Bildung nur dem Besitzenden zugänglich gemacht wird. Dein Opfer, baut am jüdischen Schul--und Kultorwerk. Es darf' nicht sein, daß Alte und .Kranke unversorgt bleiben. Dein Opfer sichert die Aufrechterhaltung von Wohlfahrt, Krankenhäusern und Altersheimen. Nach gemeinsamer Planung soll ein edler Wettstreit herrschen in der Erfüllung der beiden Aufgaben: Sicherung des Schicksals der deutschen Juden in Deutschland und konstruktiver Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina. Die Sammlung für den Keren Hajessod geht deshalb selbständig als in sich geschlossener Bestandteil des gesamten jüdischen Hilfswerks neben der Sammlung des Zentralausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau einher. Jeder gebe nach seiner Einsicht und seinem Herzen, aber er gebe bis an die Grenzen seiner Kraft. Die Nicbtarier beim Austausch von Jugendlichen . Die.' neue Anordnung des Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Dr. Syrup, „Ober die Verteilung von Arbeitskräften“, deren Zieh es ist, daß jugendliche Arbeitnehmer unter 25 Jahren in gewissem Umfang ihre Arbeitsplätze mit älteren arbeitslosen Arbeitern und Angestellten tauschen, gibt der „Frankfurter Zeitung“ Veranlassung, sich mit der Frage zu beschäftigen, welcher .Jugendliche von der Aktion erfaßt lind wer davon ausgenommen werden soll, wobei die „Ausnahmen“ der,Anordnung vom 23. August 1934 eine gewichtige Rolle spielen. Hier ist ein sehr, beachtlicher Unterschied zwischen Ariern und Nichtariern vorhanden. Ziffer 5 und b des $ 4 nehmen nämlich von der Aktion alle jene Jugendlichen aus, welche schon mindestens ein Jahr im Arbeitsdienst oder in der L a n d Iri I f e tätig waren. Mögen dies zurzeit noch nicht allzu viele Jugendliche gewesen sein, so wird doch nach und nach gerade dieses Moment I immer wichtiger werden in dem Maße, in welchem es üblich: wird, daß sich Arbeitnehmer unter 25 Jahren ihr Redat; auf einen Platz im Berufsleben und auf bevorzugte Arbeits-i Vermittlung durch Arbeitsdienst oder Landjahr sichern. Die, Tatsache nun, daß die Nichtarier in Deutschland sowohl; von der Landhilfe als vom Arbeitsdienst grundsätzlich' ausgeschlossen bleiben, hat die Befürchtung aufkommem lassen, es könnten ihnen in dieser Hinsicht schwerwiegendste; Nachteile entstehen. Wenn dabei, fährt die-Frai'.kfurter Zeitung fort, offenbar auch die Sorge mitspielt,' daß schon 'die bevorstehende; Umschichtungsaktion junge Nichtarier zur Aufgabe ihrer Beschäftigung zwingen werde, ohne ihnen — (wie andern Altersgenossen) — die Aussicht auf vermehrte Chance nach Ab-; Icistung eines Dienstjahres zu geben, so findet diese Befürchtung'im Gesetz offenbar keine Stütze. Die Frage, ob der Jugendliche seinen Arbeitsplatz gegebenenfalls verlassen muß, ist nicht nur von der Anwendbarkeit der sogenannten „Ausnahmen“ abhängig, also davon, ob er verheiratet, untere haltspflichtig ist, ob er schon im Arbeitsdienst war usw. —• sondern Voraussetzung eines Austausches ist überdies die Möglichkeit, dem Jugendlichen andere Betätigung zu verschaffen, worunter wiederum die Maßnahmen des Arbeitsdienstes, des Landjahres oder auch die Unterbringung weiblicher Arbeitskräfte in der Hauswirtschaft zu verstehen sind. Nicht nur Präsident Syrup hat soeben erst zum Ausdruck gebracht, daß man den jüngeren Arbeitskräften nicht zumuten könne, "der Arbeitslosigkeit mit all ihren materiellen und moralischen Folgen anheimzufallen, sondern dieser Grundsatz ist auch im.Gesetzselbstverankert; in §7 Abs. 2 ’ heißt es nämlich: „Die Maßnahme darf nicht zu einer Verminderung der Gefolgschaft oder zu einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit der zur Entlassung kommenden Arbeitskräfte führen“. Weniger einfach liegen die Dinge allerdings bei der N eü e i nstellun g von Arbeitnehmern unter 25 Jahren; Zwar darf auch hier nach den Grundsätzen der Reichsregie: rung kein Unterschied nach der Rassezugehörigkeit gemacht werden. Indirekt aber müßte die Rasseverschiedenheit mit der Länge der Zeit auch auf dem rein wirtschaftlichen Gebiet dadurch zur Auswirkung kommen, daß Jugendliche im “Besitze des Arbeitsdienstpasses usw. bevorzugt vermittelt werden sollen, daß gerade dieser Punkt gewohnheitsrechtlich eine ständig-wachsende Bedeutung gewinnen wird,'und daß mithin die Nichtarier unter 25 Jahren leicht in das Kontingent jener geraten könnten, denen eine Eingliederung in den Wirtschaftsprozeß praktisch so gut wie verwehrt ist. Streng genommen, würde sich dieser Nachteil sogar auf sie beschränken, denn jeder andere kann sich ja durch Arbeitsdienst oder Landjahr normale Aussichten im beruflichen Leben erwerben. Da die Handhabung der Einstellungssperre für Jugendliche im einzelnen von der Genehmigungspraxis der Arbeitsämter abhängig ist, wäre es aber möglich, dieser besonderen Lage der Nichtarier durch entsprechende Richtlinien an die Arbeitsämter Rechnung zu tragen. Der Staatsjugendtag und die nichtarischen Schäler Reichsunterrichtsminister R u s t hat-eine E r gä n z ü n g seines Erlasses über den Staatsjugendtag verfügt, wonach die Bestimmung, daß die nichtarischen Schüler vom nationalpolitischen .Unterricht am. Sonnabend befreit sind, so zu handhaben ist, daß sie auf Wunsch davon zu befreien sind. Rassenfrage Judenfrage In der Wochenzeitung „Deutsche Zukunft“ wird ein Besuch im „Schwarzen Haus“' in London, der Zentrale der englischen Faschisten, veröffentlicht. Bei der Unterredung, die der Korrespondent mit einem der Adjutanten Sir Oswald Mosleys hatte, wurde auch die Rassenfrage gestreift. „Zunächst,“ so meinte der Adjutant, „müßte man eigentlich eine Unterscheidung machen zwischen der' Rassenfragc und der Juden frage. Die Rassenfrage sei mehr eine Angelegenheit der Kolonien, während die Judenfrage nicht eigentlich ein Rassen-, sondern ein wirtschaftliches und kulturelles Problem sei. Jeder Engländer, der einen englischen Vater hat, gilt als Engländer; weitere Nachforschungen nach seiner Aszendenz werden nicht angestellt. Im zukünftigen korporativen Staat bestehe kein Grund, die Juden zu bekämpfen; denn im korporativen Staat sei dem Juden die Möglichkeit, einen schädlichen Einfluß geltend zu machen, genommen, vorausgesetzt, daß die, Führerschaft des Staates selbst von Juden rein bleibe.“ j Heiratsordnung für die Wehrmacht Der Reicbswehrminister hat in Ergänzung der Heiratsordnung der Wehrmacht verfügt: „Kann die ä ri sc he Abstammung infolge der Unmöglichkeit, die erforderlichen Urkunden beizubringen, nicht vollständig nachgewiesen werden oder ist die arische Abstammung sonst zweifelhaft, so ist in jedem Falle ein Gutachten des beim Reichs-' ministerium des Innern bestellten Sachverständigen für Rasseforschung einzuholen. Bei Anträgen von Offizieren und Militärbeamten der Wehrmacht entscheidet hierauf der Reichs-' wehrminister, bei Anträgen von Unteroffizieren Und Mannschaften der nächsthöhere Vorgesetzte des zuständigen Vorgesetzten — bei der Marine mindestens der Vorgesetzte mit der Disziplinarstrafgewalt eines selbständigen Abteilungs- Reichsvertretung der deutschen Juden Dr. Baeck Dr. Hirsch Zentralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau Borchardt Dr. Kreutzberger Allg. Rabb. Verb, in Deutschland * Dr. Horovitz Dr. Dienemann . Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Justizrat Dr. Brodnitz Hilfsverein der deutschen Juden - Eugen Landau Jüdischer- Frauenbund E. V. Ottilie Schoenewald Cora Berliner Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände Dr, Brodnitz- :Dr. Sommerfeld Reichsbund jüdischer Frontsoldaten Dr. Loewenstein Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe Woyda Dr. Rau Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden E. Seligmann Eskeles Zionistische Vereinigung für Deutschland Dr. Moses ‘ Die Pensionsversorgung der jüdischen Gemeindebeamten Wie wir bereits in unserer letzten Nummer mitteilen konnten, hat der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden mit der Alten Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit ein Abkommen getroffen, wodurch eine würdige und vorteilhafte Regelung für die Versorgungder jüdischen Gemeindebeamten und Angestellten getroffen wurde. ES wird dadurch ermöglicht, die Alters- und Hinterbliebenenversorgung dieser Beamten und Angestellten einschließlich der ehrenamtlich tätigen Personen durtfi Abschluß, von Rentenversicherungen nach sechs neugeschaffenen und vorteilhaften Tarifen sicherzustellen. Die Grundprinzipien der gewählten Versicherungsform bestehen a) in einer mit zunehmendem Dienstalter sich steigernden Versorgungsanwartschaft, ähnlich wie bei den Staatsbeamten, b) in der Begründung sofortiger Rentenanwartschaften durch jede geleistete Prämienzahlung. Der Landesverband hat, um die Durchführung des Vorhabens zu erleichtern, zum Zwecke der Prämienermäßigung erstmalig einen Betrag von 20 000 RM zur Verfügung gestellt. . . Alle Organisationen und Einzelpersonen, die an der vom Landesverband geschaffenen Einrichtung Interesse haben, werden aufgefordert, unverzüglich dem Landesverband, Abteilung Pensionsversicherung, Berlin-Charlottenburg, Kantstraße 158, eine entsprechende Mitteilung zugehen zu lassen. Es empfiehlt sich, hierbei sofort die folgenden Angaben für die zu versichernden Personen zu machen: Name und genaue Adresse, Geburtstag, ledig, verheiratet, verwitwet oder geschieden, falls verheiratet: Name und Geburtstag der Ehefrau, Name und Geburtstag aller minderjährigen Kinder, Beruf bzw. Funktion innerhalb der Gemeindeverwaltung, derzeitiges Bruttogesämtdiensteinkommen, seit wann in dem jetzigen Beruf tätig und seit wann bei dem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt? Entlassung wegen jüdischer Abstammung unzulässig Danzig. Zwei jüdische Mützenmacher waren; wie bereits früher gemeldet, nach 9jähriger Tätigkeit in einem Danzige.r Betrieb entlassen worden, nachdem in einer Versammlung der Betriebszelle gegen ihre Weiterbeschäftigung protestiert worden war. Sie hatten beim Danziger Arbeitsgericht auf Grund des Danzig-Polnischen Abkommens auf Wiedereinstellung beziehungsweise Entschädigung geklagt. Nunmehr hat das Danziger Arbeitsgericht den Prozeß.zugunsten der jüdischen Arbeiterentschieden und ihnen eine Entschädigung zuerkannt. Teppichhaus Zentrum, C 2 Snandauerstr. 28 [grüner Teppichladen] Teppiche Jeder Art. Läufer. Vorlagen. Steppdecken. Gardinen. Keine Aufmachung — niedrige Preise

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