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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-08-28 · 69 (28.8.1934) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
69 (28.8.1934)
Date
1934-08-28
Page
– (sequence 3)
Language
German
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14. Jahrgang Nummer 69 3fiöif$'Ubetale 3eifting Beilage 28. August 1934 Wie ist die Synagoge entstanden? Sott Meffor Ssmar glöoaen Die Untersuchung hat von der Entstehung der Synagoge auszugehen und ihren Ursprung zu erforschen. Dali sie eine bis dahin nirgends bekannte Einrichtung. gewesen ist, daß sie eine neue Art der Gottesverehrung eiugeleitet hat, ist zweifellos, aber zu welcher Zeit und aus welchem Anlässe sie ins Leben gerufen worden ist, darüber sind historisch beglaubigte Daten nicht mehr zu ermitteln. Ihre Begründung bezeichnet einen der wichtigsten Fortschritte im Werden der Religionen; es war das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, daß regelmäßige gottesdienstliche Versammlungen an Stätten gehalten wurden, die keine andere Weihe hatten als diejenige, welche die Vereinigungen der Gläubiger ihr gaben, es war ein Gottesdienst, der sich von den bis dahin bei allen Völkern üblichen Bräuchen befreite, aut alle materiellen Beigaben, wie Opfer und sonstige Darbietungen, aut die Vertretung durch Priester verzichtete und den Menschen mit seinem GemOtsleben in den Mittelpunkt der Gottesverehrung stellte. Es ist derjenige Gottesdienst, dessen Formen in den europäischen Religionen herrschend geworden und' darum der Kulturmenschheit so vertraut sind. Wie alle alten Völker hat auch das jüdische den Kultus mit dem Opferdienste begonnen, ihm allein wahre Bedeutung beigelegt. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß bereits in der Zeit des ersten Tempels gebetet wurde, allein in welcher Weise das geschah, darüber sind wir mellt unterrichtet und "keinerlei Beweis liegt dafür vor, daß regelmäßig an allen oder wenigstens an bestimmten ausgezeichneten Tagen ein Gemeindegottesdienst stattgefunden hätte. Wie kam es nun zu dem späteren gemeinsamen Gebete, zu den ständig wiederkehrenden religiösen Versammlungen, wie kam es, daß an die Stelle des einen zentralen Heiligtums die zahllosen Anbetungsstätten, die „Heiligtümer im kleinen“ getreten sind? Der Wechsel trat nicht plötzlich mit einem Male -ein, jahrhundertelang bestanden beide Institutionen, .der Tempel und die Synagogen, nebeneinander. Aber die Synagogen breiteten' sich immer mehr aus und gewannen zusehends an Kraft und Bedeutung für das religiöse Leben, sie machten den Tempel entbehrlich, bewirkten, daß bei seinem Falle keine ..Lücke im religiösen Leben entstand. Wir kennen den Ausgang der Bewegung, wir kennen jedoch nicht die treibenden Kräfte, welche an ihren Anfängen wirksam gewesen sind. Versuchen wir die Entstehung der Syiragoge zu ergründen, so stoßen wir aut unüberwildliche Schwierigkeiten; bei dem Mangel an direkten Nachrichten vermögen wir eine bestimmte Antwort nicht zu finden, wir sind vielmehr auf Vermutungen, auf die Kombinationen derjenigen Momente im Tempeldienste sowie in der Entwicklung des jüdisch-religiösen Lebens angewiesen, die für die Entstehung und erste Ausgestaltung des Gemeindegottesdienstes Bedeutung haben konnten. Eines der ältesten Beispiele eines Gottesdienstes, bei dem nichts das Opfer, sondern die Gebete im Vordergrund standen, wären die Versammlungen an Fasttagen. Sie haben bereits in vorexilischer Zeit stattgefunden, schoa damals nicht immer an der Stätte des Opferaltars, hingegen waren sie regelmäßig von Gebeten begleitet, mitunter fiel sogar das Opfer ganz weg, das Gebet füllte allein die zeremonielle Handlung aus. Die gottesdienstlichen Versammlungen an den Fasttagen mit ihren Bittgebeten sind von großem Einflüsse auf die Ausgestaltung des späteren Synagogendienstes gewesen. Eine Beschreibung der bei ihnen üblichen Zeremonien besitzen wir erst aus späterer Zeit, die Mischna stellt sie so da, wie sie in der Epoche der Tannaim gehandhabt wurden, aber die meisten der dabei üblichen Formen, und gerade die wichtigsten von ihnen, stimmen mit den Erzählungen der Bibel und den Schilderungen von Fasten in den apokryphischen Büchern" derart überein, daß an dem Alter der Zeremonie nicht zu zweifeln ist. Die gottesdienstlichen - Versammlungen an Fasttagen waren jedoch nur vorübergehende und seltene Erscheinungen, während wir nach Vorbildern für die täglichen Gottesdienste suchen. Es herrscht unter den Forschern Einigkeit darüber, daß die Anfänge solcher religiöser Versammlungen im babylonischen Exil zu suchen sind. In Babylonien fehlte es den Juden an einem gemeinsamen Mittelpunkte. Wollten sie den Zusammenhang mit der Vergangenheit aufrecht erhalten,, die nationale und religiöse Eigenart bewahren, das Gemeinschaftsbewußtsein beleben und kräftigen, so blieb ihnen nur" diese Möglichkeit, sich zu vereinen und diejenigen Gedanken und Empfindungen zum Ausdrucke zu bringen, die alle 'bewegten. Die Propheten in der Gemeinde der Exilierten haben durch das Mittel der Vorlesungen aus den Heiligen Schriften, der daran geknüpften Unterweisungen, durch Ermahnungs- und Trostreden das religiöse Bewußtsein gestärkt, die Wiedergeburt des Volkes vorbereitet. Besonders an den Sabbaten . Und den nationalen Gedenktagen versammelte sich das Volk, um den Worten der Lehrer zu lauschen. Hier liegen die Ursprünge der regelmäßigen gottesdienstlichen Versammlungen, als deren Inhalt wir in der Hauptsache Vorlesungen und . Belehrungen aus der Heiligen Schrift, sowie das Aussprechen des gemeinsamen Bekenntnisses anzusehen haben. Belehrung und Bekenntnis, seine beiden ältesten Bestandteile, haben dem jüdischen Gottesdienste sein Gepräge gegeben.' Es ist 'anzunehmen, daß nach, der Rückkehr aus dem Exil die dort begonnenen Versammlungen in' der Heimat fortgesetzt wurden, daß sie auch nach der Wiederherstellung des .Tempels mit seinem Opferkultus sich weiter erhielten. Sogar innerhalb des Tempels zu Jerusalem machte sich der-Einfluß der neuen Art des Gottesdienstes geltend. Das erste sicher nachzuweisende Beispiel eines täglichen öffentlichen Gebets stammt aus dem Tempel. Die diensttuenden Priester unterbrachen jeden Morgen ihre Opferhandlung, um in der Quaderhalle einen Augenblick dem Gebete zu weihen. Das war ein Gottesdienst, dem alles Priesterliche und Kultische fernblieb. Im Tempel-mit seinem vorgeschriebenen Opferritual Und Levitengesang war das gemeinsame Gebet . nicht vorgesehen und selbst nachdem es eingeführt war, blieb - es mit dem Kultus nur in losem Zusammenhänge. .Den" Priestern war beim Gottesdienste keinerlei Funktion zugedacht, das Gebet nahm auf ihren Stand nicht Rücksicht ... Die nachexilische Zeit führte eine engere Verbindung des Volkes mit dem Kultus herbei. Die Stellung des Volkes zum Tempel hatte sich im Exil gründlich gewandelt; die alte Anschauung vom Werte des Opfers an sich entsprach nicht mehr der herrschenden Richtung. Der neue Qelst forderte die persönliche Frömmigkeit, die Betätigung jedes einzelnen im religiösen Leben, den „Gottesdienst im Herzen“. Folgerichtig durchgeführt mußte eine solche Gesinnung zur Beseitigung der Opfer führen; wurde der Schluß auch nicht sofort gezogen, so schuf man doch Einrichtungen, die dem Volke eine stärkere Beteiligung am Kultus ermöglichten. Einzelne Fromme, solche, die in Jerusalem wohnten, oder vorübergehend anwesend waren, nahmen am täglichen Opfer" teil, wohnten dem Segen bei, den die Priester, auf den Stufen der Tcmpelhalle stehend, über das Volk sprachen, warfen sich zum Gebet nieder und sandten ihre Bitten zum Himmel empor. Sie lauschten dem Gesang der Leviten, der, wie die Chronik beweist, im zweiten Tempel hohes Ansehen genoß. Die Psalmen, das Gesangbuch jener Epoche, wurden von den Tempelsängern vorgetragen; die Gemeinde aber beteiligte sich daran, indem sie mit Amen, Halleluja oder mit größeren Refrains einfiel. Auf solche Weise wurden die Psalmen geradezu zu Gemeindeliedern, gewannen sie eine außerordentliche Beliebtheit und Verbrei-. tung. So erklärt sich ihr ungeheurer'Einfluß auf die Liturgie und die Frömmigkeit aller Zeiten. Aus Eibogens grundlegendem Werk „Der jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen Entwicklung“. Lächelnde Weisheit Die Probepredigt. In einer rheinischen Gemeinde hatte sich ein junger Kandidat um den frei gewordenen Posten eines Rabbiners beworben. Neben anderen Kandidaten hatte man ihn zu einer Probepredigt eingeladen. Als er sich nach der Predigt bei dem Gemeindevorsteher über seine Aussichten erkundigte, meinte der: „Wenn sich hier nicht das bekannte Sprichwort bewahrheitet, daß der Bessere, der Feind des Guten ist, dann können Sie sich als gewählt betrachten.“ RichterinErde Zwei Juden in Prag prozessierten jahrelang um ein Grundstück, bis die Prozeßkosten höher waren als der Wert des Streitobjekts. Da beschlossen beide, den großen Rabbi Jecheskiel als Richter anzurufen. Der begab sich zunächst mit den Ratsuchenden auf das Grundstück, betrachtete es von allen Seiten und legte sich schließlich auf die Erde, das Ohr am Boden. Eine Menschenmenge sammelte sich an und betrachtete 'verwundert die merkwürdige Stellung des weisen Mannes. Endlich erhob er sich und forderte alle anwesenden Juden auf, zu ihm in das Rabbinat zu kommen. Dort ergriff er das Wort: „Nach den Ansprüchen, die von den beiden Partejen erhoben wurden, kann ich nicht feststellen, wem das Grundstück gehört. Ich schlage vor, ihr vergleicht euch und teilt es!“ Die beiden Streitenden schüttelten die Köpfe und lehnten ab. „Wir sind zu dir gekommen, um dein Urteil zu hören, nicht um uns zu vergleichen!“ Da sagte^der Rabbi: „Nun gut, dann will ich euch er-" klären, was ich auf der Erde dort gemacht habe. Ich habe sie selbst gefragt, wem sie gehört! Und sie hat mir geantwortet: ,fch gehöre keinem von beiden — aber beide werden bald mir gehören und in meinem Schoße ruhen.“ Jetzt sehe ich, daß die Erde recht hatte; denn, wenn ihr weiter streiten wollt, werdet ihr beide daran zugrunde gehen.“ Da gaben die beiden nach und schlossen vor dem Rabbi - einen Vergleich. Aufforderung Auf dringendes Bitten eines besorgten Vaters ließ der der “ berühmte Kantor und Reorganisator des_ Synagogengesangs," Salomon Sulzer dessen Sohn bei sich Vorspielen. Der junge Mann hatte einiges Talent und wurde mit ein paar aufmunternden Worten entlassen. Im selben Moment kam aber auch schon der Vater herein und dankte hocherfreut über den günstigen Bescheid. Beim Weggehen packten ihn aber wieder Zweifel und, ■ die.Klinkt in der Hand, fragte er den bereits ziemlich ermüdeten Salzer nochmals: „Also, er hat wirklich Talent?“ „Aber ja,“ sagt Sulzer ungeduldig, „er hat Talent!“ ■ Der Vater: „Ist das sicher Ihr Emst, verehrter Meister?“ Sulzer erklärte nun schon etwas gereizt, daß es sicher sein Emst sei. Und der Vater mit Jammermiene: „Kann ich mich verlassen?“ „Ja,“ sprach Sulzer nun mit Löwenstimme, „Sie können mich . . . verlassen!“ Nach der Taufe In Wien hatte sich ein Universitätsprofessor aus Gründen der Karriere taufen lassen. Kurze Zeit darauf begegnete ihm in einer Gesellschaft der damalige österreichische Reiclisgerichtspräsident. Dr. Joseph Unger. Als bei dem Zusammensein der frisch getaufte Professor schon judenfeiiulliche Bemerkungen machte, meinte Dr. Unger spöttisch: „Ihr Antesemitisnius war mir bekannt; Ihr Antisemitismus ist mir neu!“ Die Glückszahl Von Orelel Wallach Kleine^ kalte Kämmer, in der nur eben das Bett Platz hatte, "auf dem die neunzehnjährige Ruth hockte. Trostlos zusammengekauert, den Kopf mit geschlossenen Augen naclidenkend in die Hände gestützt. Aus maßloser Aufregung, Unruhe war sie in eine müde Gleichgültigkeit verfallen. Schleppend reihten.sich die Gedanken aneinander: keine Arbeit, kein. Geld, keinen Menschen — — nichts. Traumlos sehlafen können! — — 1317! Sie richtete sich auf. Woher kam plötzlich die Nummer?, Die Uhr tickte 1317, 1317 . . . Vor ihren Augen tanzten in der Dämmerung kleine Lichter und nahmen die Form 1317 an« Ein leiser - Hoffnungsschimmer huschte über ihr blasses, schmales Gesicht". 1317. Hanna. Die Teleplionnununer" der Freundin, die ihr immer hatte helfen oder wenigstens raten können. Hastig nahm Ruth den Hörer ab und wählte die Nummer.' Und in diesem Moment war sie in ihrer Hoffnung auf Hilfe abergläubisch, ohne es sich einzugestchvn. 1317! Waren das." nicht die beiden Glückszahlen? Es mußte ja alles wieder gut werden! , . „Hallo, Hanna, kann ich gleich zu Dir kommen? Ich bin entlassen worden.“ Sic konnte das Weinen nicht zuriickhalten, und beruhigend antwortete die ältere Stimme der Freundin:- „Natürlich kannst Du gleich kommen, Ruth!“ . Und dann saßen die beiden ungleichen Freundinnen zusammen. Klar und in sich getestigt die eine, von Stimmungen abhängig und jetzt verängstigt die andere. „Du mußt mir helfen“, stieß Ruth hervor, und ein grenzenloses. Vertrauen zu der Kraft der Freundin lag in ihren Augen. „Ein Jahr ist es her,“ sagte Hanna, „da stand ich genau so ratlos da,-wie Du heute, aber nicht so verzweifelt. Man kann nicht gleich den Kopf" hängen lassen. Denk einmal selbst nach, was Du kannst.“ - „Nur schreiben.“ .' „Die gleiche Situation, In der Ich mich• befand. Ich bin damals mit meinen Arbeiten auf den jüdischen Arbeitsnachweis für Schriftsteller gegangen und wurde dort ln die Liste der Arbeitsuchenden eingetragen. Und weil ich ohne jeden Pfennig dastand, bekam ich etwas Geld, um ein wenig abwarten zu können- Später,- als Ich wieder die Möglichkeit dazu hatte, habe ich es zurückgezahlt. Ich war dann häufig auf dem Nachweis. Viele Menschen saßen da Und hofften auf Arbeit. Viel Elend, aber auch wunderschöne Hilfsbereitschaft ' und gesunde Lebensanschauung habe, ich da erfahren. Einfacher sein. Das habe ich da gelernt. Wie schwer und unüberwindbar einem die Dinge erscheinen, solange man sich nicht ganz klar ist Tiber sein Ziel und sich mit sich erst einmal vollends* auseinandergesetzt hat.. Äußerlich liegt cs ganz einfach für Dich. Du bist Schriftstellerin. In dem Moment, da Du wieder Arbeit, folglich auch Geld hast, bist Du wieder im Gleichgewicht.“ , Hanna blickte in Ruths wehmütiges Gesicht. Aber sie zeigte ihr Mitleid nicht. Es wäre keine Hilfe gewesen. . „Ein Junge war auf dem Arbeitsnachweis,“ fuhr sie fort, „kaum älter als Du. Er hat, wimn er warten mußte, Sprachen gelernt, manchmal ganz unauffällig die andern beobachtet. Viele habennatürlich dagesessen, und ihre Gesichter wurden langsam starr und maskenhaft leer. — Wenn es Dir so schwer wird, hinzugeheu und um Arbeit zu bitten, stell’ Dir vor, Du gehst, um Studien zu machen. Vielleicht wird es Dir dann "leichter. — Heute nacht schläfst Du hier — und morgen .früh-!“ — — — saß Ruth auf dem jüdischen Arbeitsnachweis für Schriftsteller. Sie bekam eine Nummer zum Warten.— Es "war die 13.- Und zuständig war Zimmer 17. Dieser seltsame Zufall machte Ruth so glücklich, daß sie ganz zuversichtlich aussah, als sie vorgelassen wurde. Und das wirkte auf den Beamten, der kein Beamter, sondern ein Warmer, jüdischer Mensch war, der sich in jeden hineinfühlen konnte.' Ein Mensch, zu dem man Vertrauen haben konnte. Jahrbuch der SqnagofieBgemclBae Kflla Heiausaegebe» soo Dr. Siegfried Braus Preis gebunden Mk. 1,75 ' Mit zahlr. Bildern u. Photographien Kätner JOd. Persönlichkeiten - Am Ata MuH: Uniere Gemeinde. Richtungen In der deutschen Judcnheit. Aue vergangenen Tagen. Die Gottcabluaer der Synagogengemeinde. Aua Vller* und Orottvlterzeiten. Die Entwicklung dea Woblfahrtswesena in der Kölner Gemein* de. Der Religionsunterricht der Synagogengemeinde Köln. Einiget Aber Köln» Jüdische Schulen. Der Stand der Jüdischen Jugendvereine und 'Bünde ln Köln. Die Frau (a ber Gemeinde. Dat Handwerk unter den Juden. Die Oemelnde Im letzten Jabr. u. a. nt. ' Zu beziehen durch: __ Frau Adele Kasel, Köln, Roooslr. 50. Postscheck - Konto Käla 70047 Versand nach auswärts "nur gegen Voreinsendung‘des Betrages

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