Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-08-10 · 64 (10.8.1934) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
64 (10.8.1934)
Date
1934-08-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2613366-2613519-2613579--5110-2616876
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

10 entity mentions

Diese allgemeine Lage läßt viele Juden hier ihr Juden tum-vergessen, ja, es macht sie ihm teilweise abwendig. Die religiös-liberale Gemeinde wird in heftiger Weise angefeindet; sie ist nicht die Angreiferin, sondern die Angegriffene. Dennoch ist sie in unermüdlichem . Kampf .bestrebt,' ihrem Ziel näherzukommen, das sie vor-allem’in der Erfüllung der'Aufgabe sieht, denjenigen Angehörigen des Judentums, die den Kontakt mit ihm mehr oder weniger verloren haben, das Judentum wieder so nahezubringen, daß es sie zurückgewinnt. Daß dies eine schwere Aufgabe ist, die mit viel feinem Empfinden gelöst werden muß, ist klar. Vor allem gehört dazu ein liberaler Gottesdienst, d. h. ein Gottesdienst, der, verkürzt und in der Landessprache gehalten, dennoch nichts von jener Feierlichkeit einbüßen darf, die in Verbindung mit einer regelmäßigen Durchführung des Gottesdienstes imstande ist, die Menschen zu einem innerlich beseelten Judentum zurückzuführen. Aufschwung der religiös-liberalen Gemeinde Auch auf allen anderen hierbei wichtigen Gebieten versieht die liberale Gemeinde die nötigen Funktionen in einer würdigen, den Ideen entsprechenden Form, ln einer eigenen R e H gjio.ns sc.fi y;le werden bereits 30 Schüler unterrichtet.’ In-letzter Zeit hat die Gemeinde einen starken Aufschwung, genommen durch die Einwanderung deutscher- Juden, die meist dem Kreise der Religiös-liberalen entstammen; aber die liberale Gemeinde in Amsterdam sowie im Haag legt größten. Wert darauf, sich als Nicht-Auswandcrergemcinde zu erhalten, und sie betont den holländischen Charakter in der Durchführung sämtlicher Belange; so wird der Unterricht und der Gottesdienst, auch für Deutsche, nur in holländischer Sprache gegeben. Totzdem aber wird den Eingewanderten jede Möglichkeit der Einordnung geboten, soweit, daß sie hier und dort bereits in leitenden Stellungen fungieren.“ — Die Stütze der Zukuaft Die persönlichen Pläne von Dr. Melder beschäftigen sich in der Hauptsache mit der Jugendarbeit: „Aus den Schülern der Religionsschule haben wir eine Jugendgruppe gebildet; sie macht gemeinsame Fahrten und widmet Abende für Arbeitsgemeinschaften;ein regelmäßiger J u ge n d go tt esdi eilst ist im Entstehender soll mit den hohen Feiertagen richtig beginnen. Und die-reifere Jugend soll in einer eigenen großen Jugendorganisation zusammengefaßt werden, damit der jungen liberalen Gemeinde in Holland eine kräftige Stütze für die Zukunft erwachse.“ Die Zukunft der liberalen Gemeinde ist ein schweres Problem, um dessen Lösung man ringt „Wie an jedem Beginn“, sagt Dr. Mehler, „stehen hier sehr große Pläne, die vielleicht nicht alle in absehbarer Zeit durchführbar sind. Am nächsten liegt wohl die Verwirklichung des Gedankens, ein eigenes Haus für die Gemeinde zu schaffen, in dem Gottesdienste sowie Gemeindeabende und Veranstaltungen für geselligen Zusammenschluß der Mitglieder stattfinden können. Es ist wichtig zu betonen, daß die liberale Gemeinde in Amsterdam sich zum Gedanken, des K’lal Jisroel und dem des Palästinaaufbaus gleicherweise bekennt. Ein Zeichen für das große Interesse an allgemein jüdischer Bildung unter den Angehörigen der liberalen Gemeinde ist der Eifer, den' man dem Studium der hebräischen Sprache zuwendet; im hebräischen Jugendunterricht findet die sephardische Aussprache Verwendung, die man später auch im Gottesdienst einführen will. Der Tischoh b’Aw- Gottesdienst betonte die Schicksalsgemeinschaft aller Juden. Gewinnung der Indifferenten Die religiös-liberale Gemeinde in Amsterdam ist zwar noch klein, aber sie versieht doch schon alle nötigen Funktionen und hegt vor allem starke Hoffnungen auf die Erfolge der Arbeit im kommenden Winter. Ihre Ziele können nicht deutlich genug hervorgehoben werden: es ist zuerst die Wiedergewin-’ nung der Indifferenten für positives Judentum, ferner die Aufrichtung einer starken und schöpferischen liberalen Gemeinde — es ist schließlich das Ziel, eine Gemeinde aufzubauen, die den Gedanken der Synthese des religiös-liberalen Judentums mit den Gedanken des K’lal Jisroel und des Palästinaaufbaus verwirklicht; dieser Gedanke fand auch in einer großen Jugendversammlung in Amsterdam vor einigen Wochen großen Anklang. Wir bieten der orthodoxen Gemeinde keine Konkurrenz, sondern wir fühlen uns als ihre notwendige Ergänzung, und unser ganzes Streben geht endlich dahin, mit der orthodoxen Gemeinde zusammen zu einer großen Einheitsgemeinde zu kommen.“ Hilde Marx. Die Jüdische Bevölkerung Badens: Rückgang, erhöhte Sterblichkeit, geringe Geburtenzahl 23 jüdische Todesopfer in Constantine Blutige Zwischenfälle in Algerien Constantfne. Tn Constantine in Algerien ist es zu blutigen .Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern gekommen, deren Ursache darin' zu suchen ist, daß angeblich die muselmanische Bevölkerung' durch das Verhalten eines betrunkenen jüdischen Soldaten, der in eine Moschee eingedrungen war, gereizt worden ist. Das jüdische Viertel von Constantine gleicht einem Trümmerhaufen; der Sachschaden ist hoch nicht zu übersehen. 2 7 Personen sind bei den Zusammenstößen ums Leben gekommen, darunter 2 3 Juden. Unter den Opfern befinden sich auch acht Kinder. Die Zahl der Verletzten wird von der einen Seite mit 30, von einer anderen Seite sogar mit annähernd 200 angegeben.' Sämtliche im Ghetto liegenden Häuser, die die Aufschrift „christlich“ trugen, sind verschont geblieben. Auch einige jüdische Grundbesitzer kamen dabei ums Leben. Die Zahl der von der Gendarmerie und Militär vorgenommenen Verhaftungen beträgt 40. Die Araberstadt steht vollkommen unter militärischer Bewachung, der ganze Stadtteil ist von Militär mit aufgepflanztem Seitengewehr abgesperrt und kann nur mit besonderen Ausweisen betreten oder verlassen werden. Am Mittwoch wurden die getöteten Juden beigesetzt. In drei Berliner Synagogen Trauerfeiern Wie bereits yon uns angekündigt, veranstaltet der Vorstand der Jüdischen Gemeinde aus Anlaß des Ablebens des Reichspräsidenten von Hindenburg am kommenden Sonntag, vormittags 10.30 Uhr, in drei Synagogen T r a u e rf e i e rn , und zwar in der Neuen Synagoge (Gedenkrede: Rabbiner Dr. Salomonski), in der Synagoge Ryehest raße (Rabbiner Dr. Emil Cohn) und in der Synagoge Fasanenstraße (Rabbiner Dr. Leo Baeck). Gedenkfeier in Hannover ■ . Hannover. Eine Gedenkstunde für den heimgegangenen Reichspräsidenten fand im Rahmen des Morgengottesdienstes in der Synagoge statt. Auf der Estrade nahm-die Fahnenabordnung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten Auf-' Stellung. In seiner Predigt verband Herr Landrabbiner Dr. F r e u n d das Gedenken an den Entschlafenen mit der Ermnerung an das Geschehen'von- 1914. Der Redner legte seiner Betrachtung den Text des -Wochenabschnittes zugrunde: „Gedenke des ganzen Weges, den dich geführt hat der Ewige.“ — Er würdigte die Persönlichkeit Hindenburgs mit dem Wort des Propheten: Die"Gerechtigkeit war der Gurt seiner Lenden und die Treue der Gurt seiner Hüften. Zum Abschluß sang der Synagogenchor das „Schiwissi“. Das Gotteshaus war außerordentlich stark besucht. Herr Samuel ’ Herskovits konnte sein 25jähriges Jubiläum als Sekretär im Dienste der Synagogengemeinde Hannover begehen. Zu einer Festsitzung waren die Herren des Vorstandes und des Repräsentantenkollegiums sowie die Beamten und Angestellten der Gemeinde erschienen. Für den Vorstand sprach Herr Kommerzienrat Berliner, für die Repräsentanten Herr Sternheim, für die Beamten Landrabbiner Dr. Freund. Oberkantor Alter sang einen eigens für diesen Zweck verfaßten Mischeberach. In herzlichen Worten dankte der Jubilar. Sir Simon über seine Abstammung Ein interessantes Bild von der jüdischen Bevölkerungs-. bewegung in Baden ergibt die bereits von uns zitierte Druckschrift „Die Wohnbevölkerung in Baden und ihre Religionszugehörgikeit nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933“, die das Badische-Statistische-, Landesamt veröffentlicht. Es zeigt sich daraus ein zahlenmäßiger R ü c k g a n g der Juden, der. -einmal in der starken Abwanderung nach Landesteilen außerj halb Badens, ferner in der erhöhten Sterblichkeit und in der außerordentlich geringen Geburtenzahl liegt. Es sei erwähnt, daß die Gesamtzahl der Sterbcfälle von Juden in den letzten zehn Jahren um 1144, d. h. rund ein Drittel höher war. als die Zahl der Geburten. Bel der Prüfung und Bearbeitung des Erhebungsmaterials durch das Badische Statistische Landesamt wurde festgestellt, daß die Frage nach der Religionszugehörigkeit im ganzen ‘ Land mit Ausnahme von 20 Personen beantwortet wurde. Von den 2412 931 Personen,: die ihren Wohnsitz am genannten Tage in Baden gehabt und Angaben über ihre Religionszugehörigkeit gemacht haben, haben sich 20 617, das sind 0,9 "/o als Israeliten bezeichnet.; Von ihnen sind 9872,. d. h. 47,4o’o männlichen und 10 835, das sind 52,60/0 weiblichen Geschlechts. Die Höchstzahl von 6725 entfällt auf den Amtsbezirk Mannheim. Es folgen die Amtsbezirke Karlsruhe mit 3293, Freiburg mit 1475, Heidelberg mit 1212, Konstanz init S97, Pforzheim mit 872, Bruchsal mit 647, .Sinsheim mit 580, Lahr mit 570 und Rastatt mit 547 Juden. In vier Amtsbezirken, nämlich Engen, Säckingen, Waldkircli und Wolfach bleibt ihre Zahl unter. 10. Geht man auf die einzelnen Gemeinden ein, so ergibt sich, daß in 221_Gemcinden wohnhafte Israeliten festgestellt worden sind,“und zwar in 58 Gemeinden unter 5, in 31 Gemeinden 5 bis unter 10, in 78 Gemeinden 10 bis unter 10, in 54 Gemeinden 50 und mehr. Die Höchstzahl von Israeliten (6402) entfällt auf die Stadt Mannheim. Es folgen die Städte Karlsruhe. (3119), Freiburg (113S), Heidelberg (1102), Pforzheim (770), Bruchsal (501), Konstanz (443). In Gailingen beträgt die Zahl der dort wohnhaften Israeliten 314, in Breisach 23), in Ihringen 98, in Eichstetten 91, in Malsch (b. Ettlingen) 89, in Brühl 72, in Villingen 56, in Ettlingen 48 und in Singen a. H. 41. Setzt man die Zahl der in einzelnen Gemeinden wolrnhaften Israeliten ins Verhältnis -zur Gesamtbevölkerung, so ergäbt sich, daß in 15 Gemeinden des Landes der Anteil'der . Israeliten 4«i> überschreitet. Die Höchstziffer entfällt auf die Gemeinde Gail in gen (19,9); dann folgen die Gemeinden Schmieheim bei Lahr (17,1), Randegg (8,6), Sulzburg (8,3), Lichtenau (7,9), Kippenheim bei Lahr (7,8), Neidenstein bei Sinsheim (7,6), Großeichenholzheim bei Adelsheim (7,5), Breisach bei Freiburg (6,9), Sennfeld bei Adelsheim (6,3), Kirchen bei Lörrach (5,1) usw. In der Stadt Mannheim beträgt der Anteil der Israeliten an der Gesamtbevölkerung- 2,3, in Karlsruhe 2,0, in Heidelberg .1,3, in Pforzheim 1,0. Vergleicht man die Ergebnisse der 1933er Volkszählung mit denen des Jahres 1925, so ergibt sich ein Rückgang der Zahl der Israeliten um 3447, d. s. 14,3»’o, der sich .auf 32 Amtsbezirke verteilt; in 5 Amtsbezirken ist eine unerhebliche Zunahme seit 1925 zu verzeichnen (Engen, Säckingen, Stockacb, Überlingen und Neustadt), insgesamt um 13 Personen. Am größten ist der Rückgang der Israeliten in den Städten Mannheim (583), Heidelberg (310), Karlsruhe (267), Freiburg (261), Pforzheim (116), in den Landgemeinden Gailingen (61), Königsbach (60), Sulzburg (36) usw. Die Zahl der Gemeinden, in denen 50 und mehr Israeliten wohnhaft sind, ist von 64 im Jahre 1925 auf 54 im Jahre 1933 zurückgegangen. Im Jahre 1925 gab es noch 5 Gemeinden, in denen der prozentuale Anteil der Israeliten an den Bevölkerung höher ais 10°/o war. Heute gibt es nur noch 2 Landgemeinden (Gailingen und Schmieheim). Vergleichsweise sei erwähnt, daß die Israeliten vor 100 Jahren (im Jahr 1825) in der Gemeinde Gailingen nahezu die Mehrheit hatten (47,6«/o); in Randegg betrug damals der prozentuale Anteil 40,5, in Wangen 39,3, in Schmiehcim 36,4. Japan wünscht Ansiedlung deutscher Juden in Mandschukuo Tokio. In einem Gespräch mit Presse-Vertretern erklärte der führende japanische Diplomat Sugimuro, Japan würde es begrüßen, wenn 50 000 Juden aus Deutschland sich in dem neuen unter japanischem Einfluß stehenden Staat Mandschukuo dauernd niederließen. Die Erklärung des. japanischen Diplomaten erhält einen besonderen Beigeschmack, wenn man bedenkt, daß die Mandschurei an das von der Sowjet-Union als autonomes jüdisches Gebiet proklamierte Biro-Bidsclian grenzt. Bekanntlich wurde seinerzeit von der Aufstellung einer besonderen, für Grenzschutzzwecke bestimmten Truppe in Biro-Bidsclian gesprochen. Diese Meldungen wurden später von sowjet-russischer Seite dementiert. Aus Anlaß des Todes des Reichspräsidenten von Hindcnburg fallen die Veranstaltungen des Jüdischen Kulturbundes Rhein-Ruhr während der Zeit der Landestrauer aus. In der englischen Presse wurde ein Brief des Außenministers Sir John Simon veröffentlicht, in dem der britische Außenminister die Gerüchte dementiert, daß er jüdischer Herkunft sei. Der Brief ist an Sir Archibaid Hurd gerichtet, der den Außenminister auf die in England und im Ausland verbreiteten Gerüchte. aufmerksam machte, die die auch von uns des öfteren schon widerlegte Behauptung aufstellten, daß Simon Jude sei. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut: „Lieber Sir Archibaid! Ich danke vielmals für Ihren Brief. Ich weiß, daß es eine Anzahl von Leuten gibt, die eifrig das Gerücht verbreiten, daß ich ein Jude bin, und sogar, daß meine jüdischen Bindungen einen Einfluß,auf die Außenpolitik des Landes haben. Tatsächlich bin ich ein ganz gewöhnlicher Brite arischer Herkunft ohne irgendeine jüdische Beimischung: Meine Mutter stammte aus. einer alten englischen Familie, und mein Vater war Walliser. Sie werden viele Simons in Pembrokeshire finden und niemand, der meine Verwandten und Ahnen kannte, würde denken, daß sie Juden sind. Biblische Familiennamen wie Matthew und John und Mathias sind in diesen Landesteiien üblich. Der einzige Grund, weshalb ich bisher niemals öffentlich versucht habe, diese Gerüchte in Abrede zu stellen, ist, daß ich glaube, dieselbe Dummheit oder dasselbe Übelwollen könnte versuchen, diese Ableugnung in Sympathie mit Antisemitismus zu entstellen, eine Haltung, die ich für unenglisch ansehe und bis zum äußersten verurteile. Ich zähle unter meinen Freunden einige englische Juden, deren britische Einstellung und patriotischen Dienste ihre Kritiker zuschanden bringen müßte und ich möchte um nichts in der Welt ihre Gefühle verletzen oder den Eindruck erweckt sehen, als ob ihre alte und ehrenwerte Herkunft ein Gegenstand des Vorwurfs sein könnte. Aber wenn sie unter den von Ihnen erwähnten Umständen es' für richtig und im öffentlichen Interesse liegend halten, dies zu tun, so können Sie gern dies Schreiben; veröffentlichen. '— Aufrichtig Ihr John Simon.“ Zwei Jahre Gefängnis bei rituellen Trauungen Kattowitz, Es wurde kürzlich berichtet, daß rituellen Eheschließungen jede gesetzliche Unterlage fehlt und eine Ehe erst durch die standesamtliche Trauung Rechtsgültigkeit erlangt. Die zuständigen Behörden machen nun nochmals die jüdische Bevölkerung Oberschlesiens darauf aufmerksam, daß in Zukunft Personen, welche solche Ehen eingehen bzw. bei Schließung ritueller Trauungen behilflich sind, administrativ und strafrechtlich verfolgt werden. Es' droht’ hierfür eine Gefängnisstrafe bis zu 2 Jahren. Die rituell getrauten Eheleute dürfen auch nicht zusammen wohnen. Bezug der Beitragskarten ‘für Hilfe und- Aufbau Auf ‘vielfache Anfragen teilt der Zentralaiisschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau mit, daß die Beitragskarten .jeweils bei den zuständigen jüdischen Örtlichen Gemeinden zu beziehen sind oder direkt bei dem Zentralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau, Berlin- Charlottenburg 2, Kantstraße 158, bezogen werden können.. Mauf6ati& rriax VJioabit, Xu.mftt.4l BEKANNT DURCH QUALITÄTS-WAREN

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.