Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 62 (3.8.1934)
- Date
- 1934-08-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeugung' der anderen. Wer aufhören wollte, der eigenen Gewißheit klar, offen und ehrlich ihren Ausdruck zu geben, und ebenso der,' welcher aufhörte, der Gewißheit des Gegners klar, offen und ehrlich ihr Recht zuzugestehen: beide würden sich in gleicher Weise gegen dieses Grundgesetz der Zusammenarbeit vergehen. Es ist eine unabweisbare Pflicht, immer wieder mit aller Entschiedenheit, niemandem zu Liebe und niemandem zu Leide zu fordern, daß dieses Gebot .der Zusammenarbeit, auf dem heute alles beruht, von jeder Richtung im Judentum' begriffen und beachtet werde. Wenn dies, wie ich zuversichtlich hoffe, ge-, schiebt, dann wird die aufbauende Arbeit der Reichs- , Vertretung nicht weiter durch innerjüdische Kampfmaßnahmen in fruchtloser Weise beeinträchtigt werden.“ * Nicht nur in Deutschland werden noch immer Parteiintercssen überdie -vitalsten Bedürfnisse des -Judentums gestellt. Die Ereignisse, die dem Todesschuß .am Strand von Tel Awiw folgten, haben einen Bruderkampf in der zionistischen' Welt entfesselt, derart, daß sogar die Synagoge von Tel Awiw zum blutigen Schauplatz politischer Demonstrationen wurde. In Warschau isr es zwischen dem Arbeiterflügel in der zionistischen Bewegung und den Revisionisten am Tischo b’Aw zu schweren Zusammenstößen gekommen. In Polen wurde die Schaffung einer jüdischen Generalrepräsentanz zerschlagen. Dies nur ein paar Beispiele. Kongresse sollen über die Zerklüftung eine Brücke schlagen. Zur Wiederherstellung des Friedens in der zionistischen Organisation hat der Weltverband der Allgemeinen Zionisten, eine Weltkonferenz nach Krakau einberufen. Mit dem gleichen Problem wird sich auch die Tagung des Zentralrats des Misrachi-Weltverbandes befassen, die am 22. August in Lemberg sfattfindet. Alarmzeichen! — Friedenszeichen? Die Juden — nicht nur Deutschlands — haben wieder einmal — wie schon so oft in ihrer Geschichte — einen Leidensgang antreten müssen. Es gibt einen Satz im Talmud, der lautet: „Wer Höre Israel ruft,' ist Jude.“ Es ist hohe Zeit, an diesen Satz zu erinnern und sich endlich bewußt zu werden, daß ureigene Interessen auf dem Spiel stehen. Der Davidsschild mit seiner Verschlingung der beiden Dreiecke zu einem Ganzen kann und muß seine Ausdruckskraft wieder beweisen, nicht .als Warenmarke, sondern als leuchtendes Symbol eines friedvoll-geeinigten Judentums. E. Ta. Es wird gemeldet: Aus Deutschland Das Darmstädter Sondergericlit verhandelte gegen den 27jährigen Enoch Frankfurter in Heusenstamm, Hery der „Frankfurter Zeitung“ zufolge, den Ruin seiner Firma auf den Judenboykott zurückgeführt und abfällige Äußerungen über die Reichsregierung gemacht hatte. Wie das Gericht feststellte, ist der Geschäftsgang lediglich eine Folge der schludrigen Geschäftsführung des Angeklagten, der zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt wurde, mit dem Bctoneny daß die Juden der Reichsregierung dafür dankbar sein müßten, daß-sie noch derart gut in Deutschland behandelt würden. Wie'die Frankfurter „Bauern-Zeitung“ berichtet, hat die Abteilung Werbung der Landesbauemschaft von dem judenfreien Markt in dem oberhessischen Ort Lang- .. Göns einen Film gedreht, der in der dortigen. Turnhalle. vorgeführt wurde. . — Die „Essener Nationalzeitung“ veröffentlicht eine Meldung des Großdeutschen Pressedienstes, wonach Richard Strauß seine Oper „Die schweigsame Frau“, deren Libretto bekanntlich von dem jüdischen Dichter Stefan Zweig stammt, von der im Dresdner Staatstlieater vorgesehenen Uraufführung zurückgezogen habe. * Erich Ziegel, der langjährige künstlerische Leiter der Kammerspiele des Thalia-Theaters in Hamburg, übernimmt die Wiener Kammerspiele. Dieser Schritt soll, der „Nationalzeitung“ in Essen, zufolge, damit Zusammenhängen, „daß seine Frau (Mirjam Horwitz),deren künstlerische Wirksamkeit 'in Deutschland wegen ihrer nicht deutschblütigen Abkunft unmöglich geworden war, im Ensemble des Wiener Burgtheaters .Zuflucht* gesucht lut“. Aus dem Ausland Auf Befehl Mussolinis werden in Rom demnächst Ausgrabungen auf dem Terrain des berühmten Circus Maximus beginnen, wo die jüdische Gemeinde seit mehreren Jahrhunderten ihren Friedhof gehabt hat, der erst 1894 geschlossen wurde. Mussolini hat angeordnet, daß außerhalb der Stadt ein neues Terrain für den alten Judenfriedhof angewiesen werde. Aus Adrianopel wird gemeldet, daß von dem dortigen Kreisgericht drei Personen wegen Beteiligung an den jüngsten antisemitischen Ausschreitungen in Thrazien zu je drei Monaten Gefängnis verurteilt wurden. Ein Angeklagter wurde freigesprochen. * Aus Paris wird berichtet: Der langjährige Direktor der Jewish Colonisation. Association (ICA), Louis Oungre, ist zum Offizier der Ehrenlegion ernannt worden. Wie aus Dorpat gemeldet wird, wurde an der philosophischen Fakultät der Universität für das Studium der jüdischen Wissenschaft ein Ordinariat geschaffen. Aus dem Programm geht hervor, daß für die akademische Abschlußprüfung Judaica als Haupt- und Nebenfach gewählt .werden kann. * An einer internationalen Konferenz, die unter dem Patronat des internationalen Instituts für intellektuelle Zu- . sammenarbeit beim Völkerbund in Venedig stattfindet, nehmen von bekannten jüdischen Persönlichkeiten der Archäologe Emanuel Löwy als Mitglied der österreichischen Delegation, der Kunstkritiker Professor Husarski in der polnischen-und der Komponist Bela Bartök in der ungarischen Delegation teil. Alle Hamburger jüdischen Vereine und der ITSC 05 am Start Das Hamburger Sportfest Hamburg. Es hatte erst der Intervention der Israelitischen Gemeinde bedurft, um beim Sportfest der 'dortigen Hakoah alle Hamburger jüdischen Sportvereine zur Startmeldung zu veranlassen. So wurde diese großzügige Ver- " _anstaltung nicht nur durch den Start des Jüdischen Tum- .und- Sport-Clubs 1905 aus Berlin, der mit seinen leichtathletischen Spitzenkönnern und den ersten Frauen- und Männermannschaften im Faust- und Handball hier weilte, sondern auch durch den Start der Hamburger Vereine untereinander zu einem Großkampftag. Dieser Titel hat zumindest _ in Bezug auf die Fülle der sportlichen' Wettbewerbe Berechtigung,' denn auf zwei Plätzen wurde von morgens ' 10 Uhr bis abends 7 Uhr mit großer Erbitterung gekämpft. Die Überlegenheit der Berliner in allen Konkurrenzen war geradezu erdrückend. Von ■ 16 leichtathletischen Wettbewerben wurden nicht weniger als 12 von Berlin mit Be- 1 schlag belegt und ebenso oft der zweite Platz errungen. Acht dritte Plätze sind x-in weiterer Beweis erfolgreicher Breitenarbeit dieses Klubs. Es war ein imposantes Bild, wie die „Schwarzhemden“ im SOO-m-Lauf die fünf ersten Plätze belegten. Weiter ragten heraus die 200 m von Bergmann II in 23,7 Sek. und die 3000 m, die Wienskowitz erheblich unter 10 Minuten lief. Verloren ging bei den Männern nur Jas Kugelstoßen, wofür dann auch die Staffeln mit um so größerer Überlegenheit vor Bar Kochba und . Blau-Weiß gewonnen wurden. Die F r a u e n konnten hier natürlich nicht zurückstehen und siegten ebenfalls in allen Konkurrenzen. Hieran konnte auch die in Norddeutschland bisher ungeschlagene Bar- Kochbanerin .Kendziorra nichts ändern, die 100-m-Lauf ' und Weitsprung glatt an Hilde Finkenstein abgeben - mußte und auch die anderen Beninerinnen nur knapp schlug. Von den fünf Jugendwettbewerberi allerdings konnten die Berliner nur. zwei durch Pförtner bzw. Lehmann gewinnen und auch einen Staffelsieg des Schild nicht verhindern. ' Womöglich noch größer war die Überlegenheit der Berliner in den Ballspielen, denen der Nachmittag Vorbehalten war, und die von den zahlreichen Zuschauern mit sichtlichem Interesse verfolgt wurden. Ganz besonders war das im Männerschlußspiel ITSC 05-Schild Hamburg der Fall. Die Leute von der Waterkant konnten ihre Berliner Niederlage vom vergangenen Winter auch auf heimatlichen Boden nicht gutmachen und verloren glatt gegen die in Bombenform spielenden Berliner mit 2:10. Auf dem guten Platz entwickelte sich ein enorm schnelles Spiel, dem die Hamburger nicht in allen Mannschaftsteilen gewachsen waren. Nur Beren.dsohn und Hanauer bildeten eine rühmliche Ausnahme, konnten aber allein nichts gegen die Berliner, die von Mundstock I und Dorfmann vorbildlich ins Spiel gebracht wurden, ausrichten. Bei den Damen siegte die stark ersatzgeschwächte ITSC-Elf gegen Schild mit 3:0, während in einem klassearmen Männer-Vorspiel Blau-Weiß die Mannschaft des Veranstalters mit 5:0 besiegte. In den Faustballspielen waren die Berliner in der Aufstellung Gebr. Mundstock, Dorfmann, Weinstock, Pförtner in ihren Spielen gegen Hakoah und Bar Kochba mit Ergebnissen siegreich, die Klassenunterschiede aufzeigen. Allerdings dürfte diese erstklassige ITSC-Mannschaft kaum einen Gegner im jüdischen Sport haben. H. A\ Dr. Max Köhler gestorben New York. Der als Jurist und durch seine umfassende Tätigkeit auf jüdisch-öffentlichem Gebiet bekannte Anwalt Dr. Max Kollier, ein Sohn des berühmten Führers des amerikanischen Reform-Judentums und seinerzeitigen Präsidenten des Hebrew Union College von Cincinnati, Dr. Kaufmann Köhler, ist in Long Lake im 63. Lebensjahr einem Herzschlag erlegen. Dr. Köhler hatte seit dem Jahre 1905 der Exekutive des American Jewish Committee angehört. Sechzehn Jahre lang war er Mitglied der Executive des „elegierten-Aussclmsses der Union of American Hebrew Congregations. Seit dem Jahre 1906 gehörte er dem Kuratorium des Baron Hirsch-Fonds an und bekleidete in der Verwaltung des Fonds die Stelle eines Ehren-Sekretärs. Wiederholt hat er vor Kommissionen des Kongresses der Vereinigten Staaten zugunsten einer liberalen Einwanderungsgesetzgebung interveniert. Von ihm stammen zahlreiche Schriften über juristische und jüdische Fragen. Verarmter Großindustrieller gegen „Academia Romana“ Prozeß um einen Millionen-Nachlaß Wien. Vor einem Wiener Gericht erster Instanz fand dieser Tage ein Erbschaftsprozeß statt, wobei es um den Millionen-Nachlaß des jüdischen Bankiers in Rumänien, Jacques Elias, ging. Der vor etwa fünf Jahren verstorbene Jacques - Elias hinterließ sein ganzes Vermögen! — rund 80 Millionen Schweizer Franken — einer humanitären Stiftung, die unter Verwaltung der „Academia Romana“ der Errichtung von Krankenhäusern, Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen gewidmet sein soll. Seine Verwandten bedachte Elias in dem Testament überhaupt nicht, sondern bestimmte nur, daß, falls einer seiner Verwandten verarmen sollte, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen sei. Bald nach dem Tode des Bankiers-'kam es zu einem Erbschaftsstreit vor rumänischen Gerichten, der zugunsten der „Academia Romana“ entschieden wurde. Der Prozeß, der dieser Tage in Wien verhandelt wurde, geht zwischen dem bekannten Wiener Großindustriellen Jacques Elias, einem Neffen des verstorbenen Bankiers, und der „Academia Romana“. Jacques Elias, der bis vor einigen Jahren Millionär war, ist jetzt infolge der Wirtschaftskrise verarmt. Er sah sich gezwungen, an die „Academia Romana“ um Hilfe heranzutreten. Diese zeigte sich nach umständlichen Verhandlungen bereit, Herrn Elias, der für eine Frau und zwei Söhne zu sorgen hat, eine monatliche Zuwendung von — 160 Schilling zu machen. Demgegenüber wendet Elias ein, daß die Stiftung seit ihrem Bestehen, allein aus den Zinsen des ungeheuren Kapitals 10 Millionen Schilling eingenommen hat. überdies erklärt er, daß die „Academia Romana“ bisher nicht einmal Anstalten getroffen hat, um dem vom Erblasser gesetzten Stiftungszweck zu entsprechen. Der Anwalt, der seinerzeit das Testament aufsetzte, ein Dr. Pantasij, verwaltet auch das Stiftungsvermögen, aus dem weder ein Krankenhaus noch eine Schule gebaut wurde. Jacques Elias verlangte eine monatliche Zuwendung von 2000 Schilling, eine Forderung, die jedoch vom Gericht abgewiesen wurde. Die Entscheidung gründet sich im wesentlichen auf die Aussage des Dr. Pantasij, der angab, Jacques Elias hätte bei der Errichtung des Testaments gemeint: „Ach, was — meine Verwandten sollen sich selbst forthelfen!“ Gegen das abweisende Urteil der ersten Instanz ist Berufung eingelegt worden, eine neuerliche Verhandlung ist für den 8. August festgesetzt. “ - 3ii3i.pcfve £lzGe-i t Irt oBzesfcmcßlicj au?i: „clii^iidV-fiGczafl Slituiig“ Breslau. Frau Justizrat Ollendorf, die langjährige Leiterin des hiesigen Wohlfahrtsamts und Mitglied des Gemeindevorstandes, hat infolge ihres hohen Alters diese Ämter niedergelegt und wurde zur Gemeindeältesten ernannt. Die- Breslauer Synagogengemeinde hofft und wünscht, daß die segensreiche Tätigkeit der verehrten und ob ihrer unvergleichlichen unermüdlichen Tätigkeit im sozialen Dienst der Gemeinde von allen Kreisen hoch geschätzte Frau weiterhin der Synagogengemeinde zu Breslau erhalten bleibt.;Herr Philipp Lachs, der Vorsitzende des Liberalen Hauptvereins wurde an ihrer Stelle in den Gemeindevorstand gewählt. Die Breslauer libera u-iiiUden’ denen Herr Lachs schon seit geraumer Zeit ein vorbildlicher, unermüdlicher und warmherziger Führer ist begrüßen die Wahl dieses wahrhaft jüdisch bewußten Mannes aufs herzlichste. Die Führung der liberalen Fraktion hat anstelle des Herrn Lachs Dr. Rosenstein übernommen. In einer Gemeindevertretersitzung’ wurde folgende Safztmgs* anderung beschlossen: Von nun an können Wahlvorschläge,- die durch Ausscheiden von Bewerbern zusammengescKfumpft sind, nur noch durch die auf den Wahlvorschlägen noch vorhandenen Bewerber ergänzt werden. Durch diese Maßnahme sollen unzeitgemäße Neuwahlen verhindert werden. Der Religiös-Liberale Hauptverein der Synagogengemeinde Breslau beginnt bereits in diesem Jahr im August.mit seiner Arbeit. Den Eröffnungsvortrag soll am 25. August Rabbiner Dr. G o 11 s c h a I k, Berlin, halten. Als Beginn der Arbeit ist an einen Kursus „Einführung in die hohen Feiertage und ihre Gebete“, gedacht. Auch die Gemeindeabende beginnen wieder. Das erste Synagogenkonzert wird schon in den nächsten Wochen stattfinden. Interessant wäre in diesem Zusammenhang zu erwähnen, daß Breslau einen neuen Dirigenten für das im vorigen Winter gegründetejüdische Orchester gewonnen hat. Es ist dies Herr Have- 1 a n d, dem es im Verein mit dem bewährten Chordirigenten Sander sicherlich gelingen wird, das jüdische Musikleben Breslaus zu einem .beachtlichen Faktor im jüdischen Kunstleben zu gestalten. R. Ti. Wann? Wo? Am 5. August veranstaltet der Jüdische Turn- und Sport-Club 1905 (ITSC 05) eine Dampferfahrt nach Kalkberge. Abfahrt S Uhr Spittelmarkt, Wallstraße 1, Reederei Gebr. Winkler. Teilnehmerkarten■ zum Preise von 1,50 RM. sind in der Geschäftsstelle des Klubs, Berlin C 2, Burgstraße 30, erhältlich. Am 7. August, abends 7.30 Uhr, findet im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Straße 29, eme Versammlung der „Selbsthilfegruppe jüdischer Körperbehinderter in Deutschland“ statt. Der Turn- und Gymnasiikbetrieb der Berliner Sport-Gemeinschaft 1933 im Sportbund des RjF. für Mädchen bis 12 und Knaben bis 10 Jahren beginnt wieder am 8. August nachmittags von 4—6 Ulir in der Turnhalle des Reichenhelm!sehen Waisenhauses, Weinbergsweg 13. Neuanmeldungen werden dortselbst entgegengenommen. Für den Sport- und Gesellschaftsabend, den der Jüdisch e B o x-C l u b „Berlin“ am 11. August, abends S-Uhr, in den Räumen des Logenhauses Emser Straße 12 veranslal'et, hat Rabbiner Dr. Swarsenski einen Vortrag über das Thema Jüdische Jugend und Sport“ zugesagt. Im Rahmen der sportlichen Darbietungen werden Freiübungen der Kind-rabteilung des J.B.C.B. und erstklassige' Box-Schaukämpfe' gezeigt werden. Von bekannten Künstlern haben Fr/daWcber- Flcßburg, Joseph Plaut und Harry Hauptmann ihr Erscheinen zugesagt. r Am 19. August findet auf dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde im Granewald das 1. Sportfest des Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände statt. Zum ersten' Mal wird sich die hündische jüdische Jugend aller Richtungen in sportlichem Wettkampf messen. Das Sportfest soll ein sichtbarer Ausdruck der geschlossenen Einheit der jüdischen Jugend sein. Kauffiaus TtUbc Woabü, Xurnftr. 42 BEKANNT DURCH QUALITÄTS-WAREN