Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 47 (12.6.1934)
- Date
- 1934-06-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2613366-2613519-2613562--4984-2616734- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Fortsetzung von der ersten Seite Die Zukunft der deutschen luden und Pflichten.zu werden, vorläufig zu Ende geträumt ist. Wir können tausendmal behaupten, gute Deutsche zu sein, wir können diese Behauptung tausendmal unter Beweis stellen — nichts wirddie Träger der heutigen nationalen Idee in Deutschland von der Ehrlichkeit und Echtheit unserer Bemühungen überzeugen. Denn , in dem , Augenblick, da einzig und allein Blut und Rasse für die Beurteilung einer Persönlichkeit maßgebend sind, ist es schwer, Brücken zu schlagen. ■_ Für die Zukunft "der deutschen Juden ergibt sich aus dem bisher Gesagten Folgendes: Zuallererst einmal müssen wir feststellen, daß wir weder Deutsche noch Juden, sondern deutsche Juden sind, ln diesem Begriff liegt unsere ganze Tragik beschlossen. Da wir unsere Wesenheit weder -ändern können noch wollen, müssen wir diese Tragik auf uns nehmen. Es gibt kein Ausweichen: weder nach Palästina noch nach irgendeinem anderen Lande. Mögen diejenigen nach Palästina ziehen, die sich wurzellos wähnen und auf den Ruf von Blut und Boden init gleichem Rufe erwidern. Was uns anbetrifft, so können wir uns weder wurzellos fühlen (daß wir es nicht können, ist gerade das Tragische) noch vermögen wir, deir Wert -uncT die Bestimmung des Judentums in einer Re-Nationalisierung zu erblicken. Aber das sind Ansichtssachen. Jeder handele nach seinem besten Wissen und Gewissen. Wir .deutschen J ud en jedenfalls vermögen nicht einen Schritt breit von jenem Wege abzuweichen, den die besten unserer ..deutschen Glaubensgenossen vor uns gegangen sind. Assimilation — Dissimilation: beide Begriffe sind Polaritäten, sind Hilfskonstruktionen unseres menschlichen Vorstellungsvermögens, zwischen denen die ganze Mannigfaltigkeit der Erfahrungswelt hin- und herschwankt. Setzten wir einmal anstelle des starren Begriffes der Dissimilation den fließenderen, lebendigeren der „Akzentverschiebung“. Der Begriff „deutscher Jude“ ist ein tragischer, also zwiespältiger (wenn auch noch lange kein paradoxer). Man kann ein deutscher Jude und ein deutscher Jude sein, je nachdem man. den Akzent verschiebt. Wie nun, wenn das dialektische Prinzip der Geschichte, von dem wir vorher sprachen, von uns heute wieder ver- ' langte, deutsche J u d e n zu sein, die Betonung unseres Daseins auf die jüdische Seite zu verlegen? Lange Zeit fühlten wir uns als d e u t s c h e Juden; wir'kämpften für d eu ts che Kultur, für deutsche Kunst, wir arbeiteten für deutsche Wirtschaft, für deutsche Wissenschaft. Wir gaben uns der Illusion hin, vollwertige Bürger des deutschen Staates zu sein. Diese Illusion hat lins bitter enttäuscht. Aber wir haben ja das große Glück und Unglück, nicht nur Deutsche, sondern auch Juden zu sein, Juden mit einer uralten, heiligen Tradition, mit einem geistigen Erbe, wie es kein zweites Volk der Erde aufzuweisen hat. Wenn es für uns deutsche Juden in der kommenden Zeit in Deutschland überhaupt eine geistig-seelische (und damit auch materielle) Möglichkeit zu existieren gibt, so ist es die, daß sich das deutsche Judentum auf die Wurzeln seiner Kraft: auf die Religion seiner Väter besinnt. In den vergangenen Jahren war es oft so, daß jüdische Menschen die großen Verkünder jüdischer Weisheit kaum mehr dem Namen nach kannten, von einer Kenntnis der Geschichtsbücher, der Sprüche und überlieferten Sagen ganz zu schweigen. Hatte nicht eine falsch verstandene Assimilation bewußt versucht, alles Jüdische von der Jugend fernzuhalten? Und hatte nicht eine allmähliche Auflösung des deutschen Judentums wie ein _Schreckgespenst vor unserer Gemeinschaft gestanden? . Aber weit klüger als der Mensch ist das Walten des auf Ausgleich und Erhaltung bedachten Schicksals. Das Judentum sollte seine Eigenart behalfen und in seinem wesentlichen Kerne erhalten bleiben, um weiterhin Zeugnis abzulegen von seinem Gotte. Wenn man heute sieht, wie Menschen, die vor zwei Jahren 'dem Judentum, tirotz Geburt und Abstammung, ferner standen als dem entferntesten Planeten, in den Bibliotheken Talmud und Mischnä stu-; dieren, wenn man sieht, wie, aus der Not der Zeit geboren, ein jüdisches Kunstleben, eine jüdische Presse in Deutschland sich entwickelt, die verankert ist im religiösen Bewußtsein des jüdischen Menschen, wenn man sieht, wie sich allerorten Kräfte regen, jüdisches Wesen und jüdische Eigenart zu formen — dann kann man trotz allem, was uns zugestoßen ist, eine solche Entwicklung der Dinge nur begrüßen. Unverantwortlich . Unter der Überschrift „Jüdische .Geheimversammlung am Friedrichshain aufgeflogen“ und dem Untertitel „Uniformierter Saalschutz festgestellt, schwere Schlägerei zwischen Rassegenossen“ hatte der „Angriff“ in seiner Ausgabe vom 7. Juni über eine Versammlung berichtet, in der es zu Störungen kam. ■Wie das zionistische Organ mitteilt, habe es sich um eine angemeldete und polizeilich genehmigte Bezirksversammlung der Berliner Zionistischen Vereinigung gehandelt, die durch ' revisionistische Zwischenrufe gestört worden sei. - - * Wie dem auch sei, es ist in der heutigen Zeit mehr als unverantwortlich,; wenn eine derartige Versammlung von ge- ' wissenlosen Elementen aus jüdischen Kreisen dazu benutzt wird, um Provokationen hervorzurufen, die geeignet sind,'die jüdische Gemeinschaft in Verruf zu bringen. Denn eines steht für uns fest: daß wir nur in dem Maße würdig sind, gute Deutsche zu sein, als wir gute Juden sind. Um aber ein guter Jude zu sein, dazu bedarf es zuallererst des Bewußtseins vom unvergänglichen Sinn jüdischer Tradition und Weisheit. * Wir sahen, wie die verheißene und verbriefte Emanzipation des deutschen Juden nie eine wirkliche, sondern immer nur eine theoretische Emanzipation war. Wir haben aus all dem nicht etwa die Lehre gezogen, daß wir nun unsere Wahlheimat und ihre Kultur weniger hochhalten und lieben sollten. Aber wir meinen, daß wir auch als jüdische Menschen das Recht und die Pflicht haben, zu'leben, zu wirken und zu schaffen. Indem wir heute unsere jüdische Aufgabe erfüllen, leisten wir der Allgemeinheit größere Dienste, als wenn wir versuchen würden, uns betont deutsch zu gebärden in einer Zeit, die für derartige Bemühungen nurein mitleidiges Achselzucken hätte. Wir wünschen nicht, uns lächerlich zu machen, wir wünschen nicht, aufdringlich zu sein. Wir werden die innere Bereitschaft, für Deutschland zu wirken, niemals verlieren. Aber vorerst ist es für uns eine geschichtliche Notwendigkeit, lins auf unser bestes Teil: auf unser jüdisches Erbe zurückzuziehen. Die Emanzipation ist tot — e s -1 e b e das Jiidentum! Herbert Connor. Die Zukunftsaufgaben der Berliner Gemeindepolitik Erhaltung—nicht Vernichtung der Gemeinde Bruno Woyda in der Bezirksgruppe Wedding-Reinickendorf des Liberalen Vereins In einer Zeit, da das Deutschtum der Juden sehr bestritten wird, war es zu begrüßen, daß die Bezirksgrupp e "Weddin g-R e in ick e n do r f des Liberalen Vereins für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin im Rahmen einer Werbeveranstaltung gerade Bruno Woyda für einen Vortrag über die „Zukunftsaufgaben jüdischer Gemeindepolitik“ gewonnen hatte. Der außerordentlich' starke Besuch der Veranstaltung war ein erfreuliches Zeichen für die rührige Arbeit dieser Bezirksgruppe. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludwig Geisenberg ergriff Woyda das Wort. Er ging davon aus, wie sich die Gemeinde als eine der wenigen Institutionen im Sturme der Ereignisse des vergangenen Jahres als krisenfest erwiesen hat. Ihre Autorität wurde sogar noch gestärkt, einmal durch den Schutz, den ihr die staatlichen Behörden angedeihen ließen, anderseits durch die Juden selbst, die sich der Tatsache bewußt wurden, daß die Gemeinde als einzige Organisation eine Dauereinrichtung ist, solange Juden an einem Ort wohnen. Die Gemeinde politik hat nicht die Aufgabe, Unfrieden zu säen, sondern die Entwicklung in einer bestimmten Richtung zu einem bestimmten Ziel zu fördern, aber stets unter. Wahrung der Verantwortung für die Gesamtheit. Gewiß gibt es Gegensätze in religiöser und nationaler Beziehung — es wäre falsch, sie zu vertuschen — das darf jedoch nicht.daran hindern, auch im andern das Gute zu sehen. Wenn man sich nun mit den aktuellen Fragen der Gemeindepolilik beschäftigt, so ist es notwendig, sich auch über die Größenverhältnisse klar zu werden. Man hat heute bisweilen den Eindruck, als ob schon mehr Juden in Palästina leben als in Deutschland. Hilfe für die Auswanderer ist notwendig, aber in erster Linie gilt es doch, für die zu sorgen, die den Willen haben, unter allen Umständen in Deutschland zu bleiben, um die historische Aufgabe zu erfüllen, die ihnen von den Vätern überkommen ist. Es ist ja auch ganz selbstverständlich, daß Aufgabe einer. Gemeindepolitik nur die Erhaltung der Gemeinde, nicht aber ihre Vernichtung sein kann. Ist aber die „Zukunft in Deutschland“ nicht eine Illusion? Einen Beweis gibt es nicht für die Richtigkeit unserer Hoffnungen — genau so wenig wie es einen Beweis für die zionistischen Zukunftsaussichten gibt — wir können nur auf unseren Glauben verweisen. Dieser Glaube an die'Zukunft der Juden in Deutschland muß wegweisend sein für die Arbeit in der Gemeinde! Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Förderung der Berufsumschichfung. Es gilt, eine Berufsgliederung der Juden herbeizuführen; die der Gliederung bei der übrigen Bevölkerung entspricht. Dazu ist vor allem auch eine geistige Einstellung notwendig, die^anerkennt, daß j'ede Arbeit den Menschen adelt, sofern sie nur zum Nutzen der Allgemeinheit getan wird. Die ungesunde Berufsschichtung der deutschen Juden hat viele Explosionsstoffe hervorgebracht. Darum darf schon aus diesem Grunde die Zukunft, wie sie im einzelnen auch aussehen mag, nicht der Vergangenheit gleichen. Und wenn sich auch große Schwierigkeiten im Augenblick entgegenstellen — denken wir nur an die Landwirtschaft —, so muß diese Arbeit dennoch angepackt werden. Schon jetzt nach einem Jahr sind bei der Berufsumschichtung Erfolge 'festzustellen, indem es gelang, zahlreichen Menschen, denen eine aussichtslose Zukunft bevorstand, die Hoffnung auf Arbeit und auch Arbeit selbst zu geben. Eine weitere Aufgabe ergibt sich aus dem Problem der Wanderung. Die Zahl der Auswanderer wird häufig überschätzt. Nach einer Statistik des Preußischen Landesverbands der jüdischen Gemeinden sind aus 372 preußischen Gemeinden 12,3% der jüdischen Bevölkerung abgewandert. Davon ging noch nicht 1/5 nach Palästina, 2/5 zogen in das übrige Ausland, während die restlichen 2/5 in größere Gemeinden abwanderten. Die gesunde Einordnung der Zuwanderer in die Gesamtheit ist eine wichtige Aufgabe der Gemeinde. Die Gemeinde hat die Aufgabe, allen ihren Gliedern gerecht zu werden: Sie muß also auch den Zionisten die Möglichkeit einer Ausbildung für Palästina geben und die religiösen Einrichtungen der Orthodoxie schützen. Aber sie muß sich immer bewußt sein, daß ihr Ziel die deutsch-jüdische Zukunft der Berliner Juden ist. Am Schluß seines Referats ging Woyda auf das Gemeinde-Kompromiß ein, auf Grund’dessen die Amtsdauer der .gegenwärtigen Repräsentantenversammlung' um zwei Jahre verlängert worden ist. Das Entscheidende sah der Redner in der Fortdauer der deutsch-jüdischen Führung in der Gemeinde. Er sprach die Hoffnung aus, daß nach Ablauf dieser Zeit sich die Erkenntnis durchgesetzt habe, daß etwas Wahres an dem Deutschtum der Juden sein müsse, wenn sie ihm in dieser schweren. Zeit die Treue halten. Nach den mit großem Beifall aufgenommenen Worten Bruno Woydas hielt der Vorsitzende des Liberalen Vereins Berlin, Landgerichtsrat i. R. Dr. Martin Lesser, eine kurze Ansprache, in der er die Ziele des Liberalen Vereins und seiner Dachorganisation, der Vereinigung für das religiösliberale Judentum daTlegte: Die liberale Organisation bekennt sich zur jüdischen Gemeinschaft und setzt sich für eine Fortentwicklung der Religion ein. Nachdem Herr Wolff, der Vorsitzende der Bezirksgruppe Wedding des. Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, der mit zahlreichen Mitgliedern seiner Organisation erschienen war, und der Führer der Gruppe Wedding, des Bundes deutsch-jüdischer Jugend sich zu einer deutsch-jüdischen Zukunft bekannt hatten, begann der Unterhaltungsteil des Abends. Herr Dombrinsky erfreute die- Anwesenden durch Geigenspiel. Fräulein Kögel trug zwei Chansons vor, die großen,Beifall fanden. Frau Alexander, Mitglied des Chors der Neuen Synagoge, brachte Gesänge von Schubert- und Kienzl zu Gehör. Kantor Lewandowsky. der sich als humoristischer Ansager betätigte, beschloß die Darbietungen durch den Vortrag eines Jargon-Liedes. In später Stunde schloß die Veranstaltung, die dem Liberalen Verein sicher neue Freunde gebracht hat. —mi—. Ein Schreiben der Badeverwaltung Westerland Jüdische Kurgäste unerwünscht Für die gegenwärtige Reisezeit dürfte’’ein Briefwechsel Aufschluß und Klarheit schaffen, der uns zur Kenntnis gebracht worden ist. Auf die Anfrage, ob deutsche Juden bei einem mehrwöchigen Kuraufenthalt Westerland aufsuchen dürfen, ging unverzüglich folgendes Antwortschreiben ein: „Auf Ihr gefälliges Schreiben teilen wir Ihnen mit, daß der hiesige Gemeinderat allerdings grundsätzlich dahin Stellung genommen hat, daß jüdische Badegäste unerwünscht seien. Eine gesetzliche Handhabe, Juden von Westerland^ fernzuhalten, besteht bekanntlich nicht. Die Stimmung der hiesigen S.A. ist sehr scharf judengegnerisch. Ob Sie unter diesen Umständen nach Westerland kommen wollen, müssen wir Ihnen überlassen. ' ' Mit deutschem Gruß Städt. Badeverwaltung, Westerland-Sylt.“ Der Fragesteller hat daraufhin von einem Besuch Westerlands selbstverständlch Abstand genommen. Die Massnahmen gegen die Corps Das Presseamt des Kösener S. C. teilt dem. „Landespressedienst“ folgendes mit: „Durch die Deutsche Presse ist mitgeteilt worden, daß die Deutsche Studentenschaft .und der Allgemeine Deutsche Waffenring Corps, die dem 'Kösener SC-Verband angehören, wegen Nichtbefolgung der Anordnung der Deutschen Studentenschaft und des Allgemeinen Deutschen Waffenringes in der Arierfrage ausgeschlossen haben. Hierzu ist folgendest zu bemerken: Der allgemeine Deutsche Waffenring fordert die Entfernung nichtarisch versippter Angehöriger auch innerha 1 b-der A1 th er renschaften aus den ihm, dem Allgemeinen Deutschen Waffenring, angeschlossenen waffenstudentischen Verbänden. Von insgesamt 104 reichsdeutschen Kösener Corps haben 42 Corps überhaupt'keine nichtarisch versippten Angehörigen, während 57 Corps den Umbau NW 87 U m b e r e i f u n 9 Autowerkstatt E.evetzowstr. 23 Bestimmungen des Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachgekommen sind. Kösener Corps mit je 1 oder 2 nichtarisch versippten Angehörigen haben sich geiveigert, der Anordnung des Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachzukommen mit der Begründung, daß sie ihren nichtarisch Versippten die Treue , zu brechen ablehnen. Den Anordnungen des Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachkommend, hat der Führer des Kösener SC-Verbandes diese Corps aus dem Kösener SC-Verband ausgeschlossen.' In Verfolg dieser Maßnahme wurden die 5 Corps Borussia-Halle, Vandalia-Heidelberg, Rhenania-Straßburg-Marburg, Suevia-München und Suevia- Tübingen auch aus der Deutschen Studentenschaft und aus dem Allgemeinen Deutschen Waffenring ausgeschlossen. Die Führung des Kösener SC-Verbandes handelte bei den von ihr getroffenen Maßnahmen: in voller Übereinstimmung mit den Anordnungen des Führers der Deutschen Studentenschaft und des Führers des Allgemeinen Deutschen Waffenringes.“ Ein Mordfall aufgeklärt Die Tageszeitung der Deutschen Arbeitsfront, „Der Deutsche“, hat vor einiger Zeit unter der Überschrift „Ritual m o r d?“ aus Reg,ensburg gemeldet, daß der Sohn eines Straßenwärters in einem Kleeacker sterbend aufgefunden ■ wurde. Die Aufklärung des Failes wird jetzt in der Passauer „Donau-Zeitung“ veröffentlicht. Danach hat es sich herausgestellt, daß die beiden älteren Brüder des Knaben, diesen im Spiel so imglücklich an der Kehle faßten, daß er infolge der Aufregung und des Würgens starb. Der unter dem Verdacht des Mordes verhaftete Hausierer J. Zache aus Tiefendobel ivurde daher freigelassen. Stadt Land Umzüge, Spedition {£ ’ Massiver Lagerspeicher. Beratung kostenlos s. Simonowitz, scMneiierfl, Gruneuiaidstr. 65