Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 26 (29.3.1934)
- Date
- 1934-03-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus der Pessach-Hagadalt Gelobt sei Gott, gelobt sei er, der die Thora seinem Volke Israel gegeben hat. ,vieler*e' Menschen spricht die Thora, von dem Weisen, dem Bösewicht, dem Einfältigen und dem, der nicht zu fragen versteht. Wie fragt der Weise: Was bedeuten die Zeugnisse, die Gesetze und die Vorschriften, die Adonaj, unser Gott, uns*) gegeben hat? (5. B. M. 6, 20.) Ihm antworte, indem du ihm die Vorschriften des Peßachfestes ausführlich darlegst, und sag ihm die gewichtige Vorschrift, daß inan den Peßachabend nicht mit lärmendem Trinkgelage abschließt. Wie fragt der Bösewicht?' „Was soll euch dieser Dienst?“ (2. B. M. 12, 26.) Er fragt „euch“ und nicht „uns“, und weil er sich so selbst aus der Gemeinschaft ausschließt, verleugnet er die Grundtatsache, und auch du mach ihm die Zähne stumpf und antwortejhm mit dem Worte der Schrift (2. B. M. 13, 8): „Das ist wegen all der Wohltaten, die Gott mir erwies, als ich aus Ägypten auszog.“ „Mir“ sage, und wähle nicht ein Wort, das ihn mit einschließen könnte, denn wäre er mit in Ägypten gewesen, er wäre nicht zu erlösen gewesen. Wie fragt der Einfältige?. „Was ist das?“ (2. B. M. 13, 14.) Ihm mußt du den ganzen Hergang erzählen,- damit er weiß, wie „Gott uns mit starker Hand aus Ägypten befreite“: Und den, der noch nicht zu fragen versteht, den mußt du von dir aus auf alles aufmerksammachen, denn so heißt es (2. B. M. 13, 8>: „Erzähle deinem Kinde an diesem Tage und sage ihm, daß diese Feier gehalten wird wegen der Wohltaten, die Gott uns erwies, als wir aus Ägypten auszogen.“ Dieses Hagadahstück, ist ständiges Motiv für alle Hagadah-Illustrationen, in unendlichen Variationen sind die vier Typen gezeichnet worden. Welche. Geisteshaltungen mit ihnen geschildert werden sollen, bedarf keiner - Erläuterung. Bemerkenswert ist die Gegensatzstellung: der Weise — der Bösewicht, womit ein Doppeltes aufgezeigt wird, einmal, daß Gutsein, Gefühlswärme Voraussetzung auch des Weiseseins ist, und dann, daß ein schlechter, böser Mensch, mag er noch so schlau und gewitzt sein, im letzten doch ein Tor ist. Sich in seinem Denken und Fühlen selbst außerhalb der Gemeinschaft setzen, wird , als der Abfall, die Leugnung der Grundtatsache schlechthin bezeichnet, nicht ein Dogma, Aussprechen eines Bekenntnisses begründet die Zugehörigkeit zum Judentum, sondern die Seelenhaltung des Verbundenseins. Das Ganze unterstreicht die Bedeutung und Unerläßlichkeit einer stetigen Überlieferung, einer Traditionskette in dem Werk der Erziehung. ' . Max Dienemann. *) Im Text der Bibel steht an dieser Stelle nicht „uns“, sondern „euch“, und es erhebt sich die Frage, warum man dem Weisen das „euch“ nicht verargt, während man es dem Bösewicht verargt und darin seine Bosheit findet. Der jerusalemische Talmudändert hier bewußt und in. voller Freiheit den Bibeltext. Die Fassung des jerusalemischen Talmuds ist die sinngemäße und. richtige, unsere landläufigen Hagadahtexte sind mit dem „euch“ an dieser Stelle eigentlich un- - verständlich. Qftomftt, Itlantt: <Qo&epffo ^dWfK „Wollt ihr meinen Traum nicht hören?“ fragte Joseph.. a Hierauf antwortete niemand ... Joseph hörte ein Weilchen ihrer über ihn hinweggehenden Unterhaltung zu. Schließlich unterbrach er sie und sagte: „Verzeiht, Brüder, aber ich möchte euch meinen Traum doch erzählen, den ich geträumt habe in diesem Schlaf: es drängt mich dazu. Er war nur kurz, aber so wirklich und wunderbar, daß ich ihn nicht für mich behalten mag, sondern von Herzen wünschte, er stünde euch vor Augen wie mir, daß ihr vor Ergötzen lachtet und euch die Schenkel schlüget.“ „Nun höre einmal!“ sagte Juda wieder und schüttelte den Kopf. „Was ficht .dich an, daß du uns mit deinen Sachen behelligst, die uns nicht scheren? Denn es schiert uns doch dein Inwendiges nicht und das Gebräu deines Schlafes, und was dir aufsteigt aus dem Bauche zum Kopf nach dem Essen. Das ist unanständig und geht uns nichts an, also schweig!“ ° „Aber.es geht euch an!“ rief Joseph eifrig. „Es geht euch alle an, denn ihr kommt alle darin vor und ich auch, und ist mein Traum so ganz zum Sinnen und Staunen für uns alle, daß ihr die Köpfe werdet sinken lassen und drei Tage lang fast an nichts anderes denken!“ „Soll er’s also nicht in wenigen Worten , aussagen, ohne Umstände, daß wir’s hören in Kürze?“ fragte Ascher . . . Genäschige sind auch neugierig, und neugierig waren sie übrigens alle und hörten im Grunde sehr gern erzählen, das Wirkliche und das Erdichtete, Mär, Traum und Lieder der Urzeit. „Gut,“ sagte Joseph glücklich, „wenn ihr denn wollt, so erzähle ich euch mein Gesicht, das wird sich empfehlen, schön wegen der Deutung. Denn wer da träumt, soll nicht deuten, sondern ein anderer. Träumet ihr, so will ich’s euch wohl auslegen, das kostet mich nichts, ich bitte den Herrn, und er gibt-mir’s. Aber mit eigenem ist es was andres.“ „Nennst du das ohne Umschweife?“ fragte Gad. „Hört denn . . .“, begann Joseph. Aber Rüben wollte es im letzten Augenblick noch verhindern. Er hatte den Herrn des Schleiers über all dem nicht aus den Augen gelasssen, und ihm ahnte nichts Gutes. „Joseph,“ sagte er, „ich kenne nicht deinen Traum, denn ich lag nicht mit in deinem Schlaf, sondern du warst darin allein. Aber mir scheint, es bliebe besser allein mit seinen Träumen, und du behieltest für dich, was dir träumte, daß wir zur Arbeit gehen.“ „Bei der Arbeit waren wir,“ griff Joseph seine Worte auf, „denn auf dem Acker sah ich uns alle miteinander, uns Söhne Jaakobs, und wir ernteten den Weizen.“ - „Großartig!“ rief Naphtali. „Du läßt dir Dinge träumen, höchst träumerische, das leugne einer! Man muß von Wundern sagen, wie weit er her ist, dein Traum, und wie so gar wild und bunt!“ „Es war aber nicht unser Acker,“ fuhr Joseph fort, „sondern ein anderer, wunderlich fremd. Doch sagten wir nichts darüber. Schweigend arbeiteten wir miteinander und banden Garben, nachdem wir die Frucht geschnitten.“ „Na," das ist ein. Träumchen vor dem Herrn!" sagte Sebulun. „Ein Gesicht ohne gleichen! Wir hätten wohl erst binden sollen und dann schneiden, du Narr? Müssen wir’s wirklich zu Ende hören?“ Einige standen schon achselzuckend auf und wollten gehen. „Ja, hört es zu Ende!“ rief Joseph mit erhobenen Händen. „Denn jetzt kommt das .Wunderbare. Jeder banden wir eine Garbe der Brotfrucht und waren da -— zu zwölfen, denn auch Benjamin, unser jüngster Bruder, war mit dabei auf diesem Felde und band sein Gärbchen mit euch im Kreise.“ - ' „Fasele nicht!“ gebot Gad. „Wie denn: Mit euch im Kreise. Du willst sagen: Mit uns im Kreise!" „Nicht doch, Gaddiel, anders vielmehr! Denn ihr bildetet den Kreis, ihr elfe, und bapdet, ich aber stand "und band meine Garbe in eurer Mitte.“ Er schwieg und sah in ihre Gesichter. Sie hatten sämtlich die Brauen ehtporgezogen und mit leisem Schütteln die Köpfe in den Nacken gelegt, daß' ihnen die Adamsäpfel hervortraten. In diesem Kopfschütteln und diesem Emporziehen der BrauefT lag spöttisches Erstaunen, Warnung und Besorgnis. Sie warteten. „Hört nun wie es kam,' und wie mir’s wunderbar - träumte!“ sagte Joseph wieder. „Da wir-unsere Gar-, ben gebunden hatten, ein jeder die seine, ließen wir sie und gingen von ihnen hinweg, als hätten wir da nichts weiter zu tun, und sprachen nichts. Wir waren aber zwanzig Schritt miteinander, gegangen, oder vierzig, siehe, da blickte Rüben sich um und ließ Schweigen zurück, mit der Hand auf die Stätte, da wir gebunden. Rüben, du warst es. Alle standen wir und schauten, die Hände über den Augen. Und sehen: . Meine Garbe inmitten steht da, ganz aufrecht, und eure aber, die sie umringen, neigen sich vor ihr im Kreise, neigen sich, neigen sich, und meine steht.“ Längeres Stillschweigen. „Ist das alles?“ fragte Gad sehr kurz und leise in die Stille hinein. . „Ja, danach erwachte ich,“ erwiderte - Joseph kleinlaut. Aus dem soeben im S. Fischer Verlag,- Berlin, erscheinenden Roman „Der junge Joseph“ von Thomas Mann, der Fortsetrang von „Die Geschichten Jaakobs“. HniUeCverAe am Sederaßend llllCl Die Hagadah, dieses kleine und seinem Umfang nach chlichte Büchlein, das wir an den Sederabenden zur Hand lehmen, ist noch heute, neben der Bibel, eines der am meisten erbreiteten Bücher der Weltliteratur. Sie ist in über tausend erschiedenen Ausgaben verbreitet. Die erste mit Kupferitichen gezierte Hagadah wurde im Jahre J69.3 von dem üdischen Drucker Abraham ben Jacob angefertigt, erschien dwa zwanzig Jahre später in zweiter Auflage und wurde lann immer wieder aufgelegt. Sie.wurde den meisten spateren \usgaben biszu unserer Zeit zugrunde gelegt, wobei sie immer mehr verballhornisiert wurde, sodaß man heute fast nur noch ein mit schlechten Illustrationen versehenes Massen- Fabrikat des Festbuchleins kennt, das nichts davon ahnen laßt, daß ihm äußerst sorgfältige Originale votangegangensmd Wesentlich älter sind natürlich die Hagadah-Hand- Schriften. Besonders interessant ist die sogenannte „Zweite Haeadah“ des Germanischen Museums in Nürnberg, und zwar wegen ihrer Illustrationen und der häufig humoristisch gefärbten hebräischen Knittelverse, von denen hier in der Übersetzung des Wiener Gelehrten David Heinrich Müller einiSVa'wtrd2g!eeicehn ^Anfang die Bereitung, der Osterbrote geschildert von dem Augenblick, da das Getreide in die Mühle geführt wird, bis zum Backen der Mazzoth. Man sieht eine -Wuidmühle, aus der der Müller heraustritt Em Mann treibt einen mit Getreidesäcken beladenen Esel «ur Muhle. Ein Vierfüßler, kein Reptil, Trägt den Weizen in die Muhl. Bei der Herstellung der Mazzoth heißt es weiter, ate Erklärung für einen Mann, der einen Mehlsack auf dem Rucken tragt. sehalter trägt er den Sack, Die Nahrung für den Familienpack. . ■ Eines der nächsten Bilder zeigt die Hausfrau bei häuslichen Verrichtungen: ... .. . , In Freude, Fröhlichkeit und Jubel, Füllt die Frau mit Mehl den Kübel. Auch zwei Knaben helfen bei der Vorbereitung des Seders miL_ aus Äpfel, Birn und Nuß Dies nette Brüderpaar das Passah-Muß. Die alte Sitte des Aphikomenstehlens wird dichterisch so behandelt: , , Die Knaben suchen das Dessert Zu stehlen, ihrem Vater wert. ,. _ Bei der Geschichte des Mose heißt es scherzhaft. Es erhielten den Befehl Militär und. Zivil, Zu schmeißen die Buben in .den Nil. . Auf dem Wasser Moses’ Kiste schwimmt, Weil Pharao bös ist und ergrimmt. ... Es öffnet Pharaos Tochter den Kasten geschwind Und spricht, es ist ein richtiges Judenkmd. Pharao spricht: _ „ , Wer ist denn der Gott der Welt? Er hat sich mir nicht vorgestern. Man sieht: hier ist noch ein weites Arbeitsfeld für einen modernen jüdischen Hans Sachs. Von jüdischen Menschen In einem Amsterdamer Verlag ist vor kurzem ein Sammelband erschienen, den der arische Herausgeber Hermann Kesten ein wenig unvorsichtig und unüberlegt „Novellen deutscher Dichter der Gegenwart“ betitelt hat. Denn der Band enthält ausschließlich Beiträge jüdischer Autoren. Wodurch natürlich die Kritik eines deutschen Blattes herausgefordert wird. Unter der uns nicht gerade angenehm berührenden Oberschrift „Die daitschen Dichter“ heißt es da: . „Wir verstehen, daß die Perfidie, das Buch Novellen deutscher _ Dichter zu nennen, .weniger wirksam gewesen wäre, wenn der Kesten seinen Uebertritt zum Judentum schon vor der Herausgabe des Sammelbandes vollzogen hätte. Denn Kesten maßt sich an, den glaubhaften deutsch-arischen Zeugen darzustellen, der vor der Welt beeidet hat, die deutschen Dichter der Gegenwart seien eigentlich jüdische Dichter, oder, um Deutschlands Dichtkunst stünde es schlecht bestellt, wennes keine schreibenden Juden gebe“. Es bestünde kaum Veranlassung, sich mit dieser Publikation zu beschäftigen, wenn sich nicht unter den Autoren des Novellenbandes immerhin Dichter befänden wie Wassermann, wie Franz Werfel, wie Joseph Roth, wie Georg Hermann. Von ihm ist in diesen Tagen (als erste Veröffentlichung der Jüdischen Buch-Gemeinschaft) ein Roman erschienen, „Ein« Zeit stirbt“, aus dem die „J.-l. Z.“ als erstes jüdisches' Blatt eines der schönsten Kapitel veröffentlichen konnte. Nicht . vom Kunstwert seines Romans soll hier gesprochen werden. Sondern von seinen Menschen. Von seiner, jüdische.i Menschen. Schon andere Romani- Georg Hermanns gaben Veranlassung zu der Feststellung, daß es mit den Juden bei dem Dichter vor. „Jettchen Gebert“, von „Heinrich Schön jun“, von „Die Nacht des Dr. Herzfeld“ eine ganz eigene Bewandtnis hat. Er behandelt — auch hier — keine Judenprobleme. Es ist kaum davon die Rede, daß seine Gestalten Juden sind. Ihr Bekenntnis zum Judentum fließt ihnen nicht aus dem Munde, wie die Spruchbänder auf den Bildern mittelalterlicher Maler. Es sind einfach Juden. Juden jener Art, die sich in den deutschen Großstädten seit Generationen eingebürgert und im deutschen Boden Wurzel geschlagen haben. Es sind Bürger wie jener Paul. Gumbert, von-dem der Schriftsteller’Fritz Eisner in dem Roman sagt: „Gewiß, Wirklichkeit? seine Vorfahren vor dreitausend Jahren waren Nomaden! . . . aber in seinen Adern ist eigentlich nicht viel Nomadenbhit mehr... er ist ein Bürger mit all seinem Hang zum Sammeln, zum Besitz“. . Ihre -Berufe: Schriftsteller, Arzt, Jurist, Großkaufmann, Bühnenkünstlerin, Studentin. Jawohl, es s i n d Intellektuelle. Aber deswegen noch lange nicht jene angeprangerten Asphaltlitcrateu. Nicht wurzellose Individuen. Nicht rücksichtslose Ausbeuter und Geschäftemacher.. Gewiß, sie freuen sich am Besitz. Aber sie sind keine brutalen Geldraffer. ‘ Und vor allem: es sind nicht nur Romangestalten. Es sind bluterfüllte Menschen, wie sie nicht nur (bei Georg Hermann) im Buch stehen. Daß die meisten von ihnen mit dem Leben nicht fertig‘werden, steht auf einem andern Blatt. . Sie gehen in den Tod. Aber nicht nur s i e sterben — eine ganze Zeit stirbt. Es sind jene grauenvollen Jahre, da die markenfreie Schrippe zwanzig Millionen Mark kostete, da ein Biumenverkäufer vom Potsdamer Platz Generaldirektor eines Schwindelunternehmens werden konnte. Sic zerschellen,- weil es ihnen in dieser entgötterten Nachkriegswelt des Hasses und des Wahnsins, des Betruges und der Umkehr aller. Werte, die alle Altäre zertrümmerte, nicht mehr möglich war, weiter zu atmen. Kann man ihnen daraus Vorwürfe machen? - Der deutsche Jude Jakob Wassermann3 spricht einmal von jüdischen Menschen, die voll Verstand Und Güte seien, voll Bereitschaft zu dienen, zu fördern, mit dem Blick'für' das Seltene, Kostbare. Ihnen begegnet man, auch in Georg Hermanns Roman. Und nicht nur hier... Es-sind gewiß nicht solche, die mau für mancherlei Verfallserscheinungen verantwortlich machen kann. Sie gehen etwa gern ins Theater. Aber nicht, um in . den Logen zu protzen, sondern um sich an den „Meistersingern“ zu erbauen. Sie sammeln Bilder. Aber keine, von denen der Reichsleiter Alfred Rosenberg kürzlich sagte, daß sie ein Kabinett von gcistig-seclisch-leiblichen Abnormitäten seien. Und sie sammeln sie nicht, um damit „schwert kapitalistischen Kulturbetrieb“ zu machen, sondern... Einer ist unter ihnen — und er steht nicht allein — der durch die Inflationruiniert ist und sich von seinen Schätzen trennen muß. Der sagt: „Ich habe ein langes Leben ohne Tiepolo gelebt, ohne meine Primitiven und kajnn es auch weiter tun... Die Hauptsache an der Kunst ist nicht ihr Besitz und noch weniger ihr Besitzer, sondern tanz dumm \