Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 14 (16.2.1934)
- Date
- 1934-02-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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'von dem aber Rlchlsamvalt Heinrich Stern zutreffend fcststellte dal! er sich nur auf die Form der inneriüdischen Auseinandersetzung beziehen kann; der weltanschauliche Gegensatz zwischen orthodoxer und liberaler Religionsauffassung sowie zwischen religiösem und nationalem Judentum könne ■ nicht durch ^Resolutionen aus der Welt geschafft werden. Deshalb widersprach Rechtsanwalt Stern auch dem im Gcneralrefefat enthaltenen. Vorschläge, dal! religiös-liberale Lehrer in einem bekannten orthodoxen Lehrerseminar ausgehildet werden sollten. ■Aufgabeder. jüdischen Presse, nicht zuletzt auch der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ wird es sein, die vielen auf der Tagung zur Sprache gekommenen Punkte in den nächsten Wochen so aus/.uwerten, daß t'/ite gründliche Information der jüdischen Öffentlichkeit und gleichzeitig praktische Arbeitsmögiichkeit für die Reichsvertretung sich ergibt. Längst ist es kein Geheimnis mehr, daß auch in unseren jüdischen Körperschaften der Parlamentarismus sich überlebt hat; die immer weitere Zudickdrängung unserer Repräsentanten versäumt hingen, die immer -spärlichere Einberufung unserer jüdischen Landesversanmilutigen sind die naliiriiche Folge dieser Erkenntnis. Andererseits kann aber auch nicht übersehen werden, daß eine lediglich zur Aussprache' zusammenberufene Körperschaft keine politischen tmd praktischen Realitäten zu schaffen vermag. Oberhaupt; nicht aus der Form, sie fiir t;i parlamentarisch oder nicht, ergeben sich Rcali- Brrickm; Gestaltung des Lebens erlangen wir erst durch den schöpferischen Geist. Nach ihm die Sehnsucht : regle sich wohl in einem jeden Teilnehmer dieser Tagung, und so war es denn diese Sehnsucht Aller, die Gestalt gewann, als Martin Bub er unüberhörbar seinen Ruf nach geistig schöpferischer Führung erhob. Auch wer vom Wesen des Judentums, besser gesagt: vom Wirkensweg des Judentums eine andere Vorstellung in sich trägt als Martin Buber, mußte es tief innerlich spüren, daß seine Worte die letzte Not und daher die erste Notwendigkeit der deutschen Juden aufdecklen. Und alle noch, so wertvolle Arbeit, so sehr sie anerkannt werden muß, wird nichts fruchten, solange nicht der zeugende Geist hinzukommt,' dessen wir alle bedürfen. ■ Noch sind es, welche Körperschaften und Organisationen immer die deutschen Juden neu formieren, stets die alten Menschen, die, hingebungsvoll bis zum Letzten,' in unseren Versammlungen Zusammentreffen. Viele meinen, nur auch durch neue Menschen könne der ersehnte neue Geist kommen, sprechen und wirken. Wir unsererseits' glauben nicht, daß mechanischer Ersatz Alter durch Junge die deutschen Juden von Palästina — Übersee Ausland rAxzl’tiu Möbelspeicher auch durchheizte Kabinen Carl Deyke Natlif., Berlin 0 17 wÄfÄ innen her ändern wird. Freilich ist auch eine Regeneration unserer Körperschaften erforderlich, und überall schon wurde sie in Angriff genommen. Doch bleibt auch sie nur eine organisatorische Maßnahme, ist keine Metanoia, keine Th’schubah und innere Wandlung. Die läßt sich-nicht „machen“, nicht, verordnen, nicht-organisieren, und so wissen wir nicht, auf welchem Wege der neue Geist sich unserer bemächtigen wird, der uns'in die Kraft versetzt, unser Leben von Grund auf neu zu gestalten. Welchen Weg er aber nehmen mag, ob durch unsere bisherigen jüdischen Führer, ob durch neue Menschen oder durch das seelische Anderswerden beider —: kommen ler Provinz Mf.'o aller Anwälte Juden, ebenso seien in Wien üi>>, in den Provinz 60«o aller Ärzte Juden- Die Führer der österreichischen Juden haben, beunruhigt durch die geschilderten Umtriebe zur Herbeiführung einer in der christlich-sozialen Partei, der Kemtruppe der Regierung, Entrechtung der Juden und durch die allgemeine Stimmung, die Verhandlungen zur Bildung einer Einheitsfront aller österreichischen Juden, in die sich die zionistischen Parteien, die Union österreichischer Juden und die Orthodoxie einreihen sollen, wieder aufgenommen. Zwar besteht ein gewisses Vertrauen darauf, dal! die Regierung den Bestrebungen zu totaler oder teilweiser Entrechtung der Juden Widerstand entgegensetzenWird doch sind Anzeichen dafür vorhanden, daß selbst die’auf Minderung der jüdischen Bürgerrechte und Einführung des Numerus clausus für Juden an Hochschulen und in freien Berufen gerichteten Tendenzen im Wachsen begriffen sind. Die Führer der österreichischen Judenlieit sind ausnahmslos entschlossen, nie und nimmer freiwillig auf irgendwelche jüdischen Rechte zu verzichten, sondern im Gegenteil für diejenigen Rechte, die ihnen bisiier noch vorenthalten werden, wie z. ß. die Rechte als 'nationale Minderheit und der damit verbundene Anspruch auf Beisteuer des Staates für jüdische kulturelle und erzieherische Einrichtungen weiterhin zu kämpfen. Die jüdischen Führer hoffen, daß der Völkerbund sich einer Entrechtung der Juden in Österreich, das laut dem Vertrag von St. Germain zur Wahrung der Rechte der Minderheiten verpflichtet ist, energisch widersetzen wird. Die Ansicht gewisser Christlichsozialer, daß man z. B. den Nume- -iansus einführen könne, ohne den Vertrag von St. Germaiu Wetzen, wird in jüdischem Kreisen als absurd bezeichnet. Wien, 12. Februar. Die Befürchtungen, daß die österreichischen Juden auch unter dem gegenwärtigen -Regime ihrer vollen bürgerlichen Gleichberechtigung verlustig gehen könnten, erhalten neue Nahrung durch einen in der „Wiener Zeitung“, einem offiziellen Organ der Regierung, erschienenen Artikel, in dem angedeutet wird, daß die auf Grund der Verfassungsreform zu erwartenden Änderungen auch die Rechte der jüdischen Bevölkerung berühren könnten. Die von den Parteien mit Bundeskanzler Dollfuß aufgenommenen Verhandlungen, die zum Ziele haben, die Prozentnorm für Juden auf einer Reihe von Gebieten des öffentlichen und des Wirtschaftslebens einzuführen, somit die Juden gewissermaßen von 100o/oigen Vollbürgern zu „50/oig berechtigten Landeseinwohnern“ zu degradieren, haben bei den maßgebenden jüdischen Faktoren Entschlossenheit zu energischestem. Widerstand gegen alle Entrechtungsversuche geweckt. „Wir sind bereit“, erklärte einer der in vorderster Front im Kampf um die Gleichberechtigung stehenden jüdischen Führer, „auch nur auf den kleinsten Teil der Rechte zu verzichten, die uns durch die Verfassung zugesichert sind. Auch ist die Judenheit nicht gewillt, in Verhandlungen über eine Kürzung ihrer Rechte einzutreten.“ in Oesterreich gefährdet Aniitemitisdie Forderungen — Kein freiwilliger Veizidit der luden auf verfassungsmässige Rechte Oesterreithisches Gericht anerkennt Rassenverschiedenheit als Scheidungsgrund Wien, 12. Februar.' Das Wiener Oberlandesgericht hat zum ersten Mal ein' Urteil bestätigt, durch das Rassen; Verschiedenheit als Scheidungsgrund anerkannt wird. Die- Vorinstanz hatte der Klage eines katholischen Arbeiters stattgegeben, der die Trennung seiner im Jahre 1928 mit einer Jüdin geschlossenen Ehe aus Gründen der Rassenverschiedeulieit verlangt hatte, ln der Begründung des Urteils wurde ausgeführt, Verschiedenheit der Rasse wirke sich auf das Familienleben ungünstig aus. Seit langem ist es bekannt, daß die unsicheren innerpolitischen Verhältnisse in Österreich in besonderem Maile auch die Lage der dortigen Juden bedrohen. In diesen Tagen, da in Österreich alles in Fluß geraten zu sein scheint, machen daher auch unsere Glaubensgenossen schwere Tage durch. Wir bringen nachstehend die Meldungen, die sich auf die Lage der Juden beziehen. Eine eigene redaktionelle Stellungnahme behalten wir uns für eine der nächsten Nummern vor. Schon heute aber möchten wir sagen, daß. wir es mit jüdischer Ehre für unvereinbar halten würden, wollten die österreichischen Juden — wie ihnen von einigen Gruppen angesonnen wird — freiwillig auf ihre durch Leistungen in Krieg und Frieden wohlerworbenen Rechte verzichten. Wird ihre Ausschaltung aus dem öffentlichen Leben Gesetz, so werden sie sieh fügen müssen, wie auch wir deutschen Juden alle Stäatsgeset/e respektieren. Doch wiirde es sie wohl den letzten daß sie dem Volke ihrer Geburt und Sprache nicht angehörten; oder national minder wert und minder zuverlässig seien. Und' noch eins:' Sollten--wirklich die österreichischen Juden jetzt Ähnliches erleben müssen wie wir Juden im Reich, so würde Scliicksnlsgemein-chaf! erblickt werden müssen: wie sich die Österreicher, obwohl nicht Angehörige des" Deutschen Reiches, als Glieder des deutschen Volkes fühlen, so sind auch die alteingesessenen echten-österreichischen Juden mm in einem . engeren''Sinne deutsche Juden mul mehr als zuvor unsere - Brüder. All unsereNfnnsehe gehen in diesen Tagen zu ihnen rmöchten sie, falls das Unglück der Entrechtung nicht in Haltung und Wiirde zu bewahren mul durch unbeirrbaren Arbeitswillen eine glückliche Zukunft zu gewinnen. Wir lassen mimilelir die uns vorFegenden Meldungen folgen; sie sind dem -Nachrichtendienst der- „jüdischen Telegraplien- Agcntur (J.T.A.f '-emnpmmeii; dev -.vir and. die volle Ver-, antwortnng für die sachliche Richtigkeit überlassen müssen. unterstützende F ro n der Form die Ausschahn» gesamten öffentlichen Leben liinausge des Ultimatums wird noch geheim richteten Kreisen' wird erklärt, dies Forderung nach Beschränkung der I r Juden auch die Forderung, dal! hldusti-i Hochschulen Ferner sollen d privaten indus Österreich judei; : Führer ’ '■ eilen ß. tionellen Rechte t werden sollen, die Inhaber von Dem JTA-Vertreter erklärte ein hoher Regierungsbeamter im Wiener Auswärtigen Amt: „Die Juden haben keinen Anlaß zu befürchten, daß unter der jetzigen Regierung 7.u irgendwelchen antisemitischen Maßnahmen in Verwaltung und Ger setzgebung gegriffen werde.“ Gleichzeitig aber gab der Kegierungsbeamte zu daß einflußreiche Führerder Regierungsparteien den Bundeskanzler Dollfuß drängen, einen Numerus clausus gegen die, Juden nicht allein an den Universitäten, sondern in allen Zweigen des öffentlichen Lebens, in akademischen Berufen wie in der Wirtschaft, einzuführen. Der Beamte betonte, daß der Bundeskanzler diesem Druck mit Aufrichtigkeit und Kraft standhält. Der „österreichische Antisemitenbund“, der auch einige die Regierung Dollfuß unterstützende Gruppen umfaßt, verbreitet soeben eine Proklamation, in der dargelegt wird, wie die Judenfrage in Österreich gelöst werden wird, falls die Antisemiten zur Macht gelangen. In der Proklamation wird 1) Juden, auch in Österreich geborene, werden nicht mehr als Glieder der österreichischen Nation gelten; nur wer arischen Blutes ist, reiht sieb in die österreichische Volks- 2) Die Juden werden als „fremdrassige nationale Minderheit“ behandelt werden und keineswegs den christlichen Bürgern gleichgestellt sein. 3) Numerus clausus wird für jüdische Beamte, Ärzte, Anwälte, Richter und Notare ngeb deni Verhältnis der Juden zur österreichischen Gesamtbevölkerung eingeffibrt werden, dergestalt, daß „Österreicher durch Österreicher und Juden durch Juden vertreten werden“. •1) Mischehen zwischen Ariern und Juden sind verboten. 5. Das Rassenprinzip wird in der Weise durchgefübrt, daß die österreichische Nation vom jüdischen Geist befreit wird. ö) Eine Volkszählung wird durchgeführt, um festzusielteu, in welchem Ausmaße Österreich bereits verjudet ist; die Zahl der Juden, Judeiistämmlinge und Mischfamilien wiru genau festgestellt werden. 7) Die Kinder in .den Schulen Und Erwachsene in Versammlungen und durch Schriften werden eingehend über den bösen Einfluß der Juden auf die Völker und den Ruin, den die Juden der Weit bringen, unterrichtet werden, damit die völlige Befreiung Österreichs von der jüdischen Herrschaft erreicht werde. Zum Schluß wird erklärt, daß die Juden und die Neger die verdorbensten Rassen der Wett und dal! insbesondere die Juden, die keine Bauern und keine Arbeiterschaft hätten, ein „Parasitenvolk" seien. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, soll Bundeskanzler Dollfuß zwar ungehalten darüber sein, dal! seine antisemitischen Anhänger ihn mit Bezug auf die Judenfrage unter starken Druck gesetzt haben; Persönlichkeiten seiner Umgebung aber sind der Ansicht, dal! der Bundeskanzler im Interesse der Aufrechterhaltung der Koalition mit der Heimwehr sich zu Kompromissen wird iierbeilassen müssen. Geder Weise vor, daß die Juden frcnvillig''auf gewisse Rechte verzichten, die ihnen ohnehin in absehbarer Zeit genommen werden-^würden. Ein freiwilliger Rechtsverzicht, so meinen' diese .gemäßigten Antisemiten, werde dein Antisemitismus entgegenarbeiten. Diese Antiseimteukreisc glauben, daß inan iu Österreich — ohne deii Vertrag von St. Germain direkt zu verletzen — den Numerus clausus gegen die Juden entführen körnte, durch den der Prozentsatz der Juden in den verschiedenen Berufen auf 5»„ — entsprechend dem Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung — festgesetzt werden würde. Der Regierung Dollfuß, nahestehende Zeitungen unterstützen diese These durch aufgebauschte oder falsch verwendete Ziffern, indem sic erklären, in Wien seien Sä«'»-, in Erbauliches . . . „Es gibt nichts, was "es nicht gibt“, dieser ständige Ausspruch eines meiner Freunde fiel mir ein, als ich neulich folgenden Bericht aus Jerusalem, jawohl, aus der heiligen Stadt Jerusalem lesen mußte: „Herr Schartog, der Vorsitzende der Jewish Agency in Palästina, verweigerte vor Gericht, wo er in einer; belanglosen Sache als Zeuge vernommen werden sollte, die Ablegung des religiösen Eides mit der Begründung, daß es religiöse Bindungen für ihn nicht fn den Auseinandersetzungen, die die Zionisten seit Monaten mit England wegen der Handhabung der Einwanderung haben, spielt auch das in der Balfour-Deklaration enthaltene Wort von der „Wiedererrichtung“ des jüdischen Nationalheims eine Rolle. Wiedererrichten, so sagen die Zionisten, könne man nur etwas, das einst gewesen, und die, die auf dies Wort sich berufen, fordern den jüdischen Staat. Zu diesen Extremisten gehört der Vorsitzende der Jewish Agencv nicht; es ist bekannt genug, daß die leitenden Männer der jewish Agency die Meinung der Jabotinsky-Leute nicht teilen, die den /tidenstaat „wiedererrichten“ wollen. Aber es gibt offenbar noch mehr, was man in der Jewish Agency nicht wiedererrichten will. Die-Engländer und Araber, die bei -dieser Gerichtsverhandlung teils als Funktionäre, teils als Zeugen oder Zuschauer zugegen waren, werden sich nicht schlecht gewundert haben, und die ganze Welt müßte hier aufhorchen! Wahrhaftig, es gibt nichts, was es nicht gibt -—:' Einer vertritt im Namen des alten ‘Israel weltpolitische Forderungen. Was aber war das alte Israel, wodurch lebt es noch heute? Durch seine Bibel, seine Psalmisten und Propheten. Der jedoch, der als Vorsitzender diejenige “ ’ “:de vertritt, die nach zionistischer Auffassung in Jeru- _ selbst für die Wiederherstellung der alten Rechte zuständig ist, der Mann, dessen Amt ihn immer wieder darauf hinweisen läßt — auch wenn er’s nicht mit ausdrücklichen Worten sagt — daß das Volk der Bibel einst in Palästina gewohnt . . ., dieser selbe Mann erklärt für sich selber, daß die Bindungen, die für das alte Israel die obersten und einzigen waren, nicht mehr gelten sollen. Wenn es auch leider wahr ist, dal! im Zionismus — im Gegensatz zum Judentum — Religion Privatsache ist, so wäre es doch zumindest klüger und geschmackvoller, wollten die Antireligiösen unter den Zionisten nicht gerade in FührersteUungen sich breit machen. — Im übrigen: da wir bei dem Wort- Jerusalem an Prophetenreden und Psatmemvorte denken, da wir, ist von einem Gericht in Jerusalem die Rede, uns an König Salomo und ans Synhedrion ' erinnern, zu dem allem, die Verweigerung des religiösen Eides und die Ableugnung religiöser Bindungen schlecht passen will, so schließen auch wir uns der Meinung an, „wieder“bergestellt könne nur werden, was einst da war. Aus dem Gewesenen und Ewiggebliebenen kann ein so vertretener Zionismus seinen. Anspruch auf Wiederaufbau nicht herleiten; mit so wenig erbaulichem Verhalten wird man Palästina nicht erbauen. -- Leopold Nathansohn. Warschau. (Stinkbomben gegen jüdische Geschäfte.) Nationaldeinokratische Hochschüler schleuderten in mehrere, vornehmlich von Juden besuchte Warschauer Cafe-Häuser, sowie in mehrere jüdische Geschäfte Stink- und Tränengasbomben. Der Polizei gelang es, zehn der Täter festzunehmen, die sich als Mitglieder des vor kurzem aufgelösten „Lagers von Großpolen“ (Obwiepol) entpuppten. Die Polizei richtete einen ständigen Wachdienst für jüdische- Geschäfte in besonders gefährdeten Gegenden ein.