Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 13 (13.2.1934)
- Date
- 1934-02-13
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Liberalismus — Chassidismus Von Rabbiner Dr. Benno Sotischalk Auf der letzten Weltkonferenz des religiös-liberalen Judentums sprach in Amsterdam Claude G. Montejiore davon, daß sich der Liberalismus einen aufgeklärten Chassidismus zu eigen machen müßte. Man kann sich denken, daß er damit die Ausartungen zurückwies, denen der Chassidismus, in den Gestalten der Wunderrabbis und der sich äußerlich wild gebärdenden Beter verfallen ist, daß er aber den tiefsten Kern des Chassidismus als etwas dem tiefsten Kern des Liberalismus Wesensverwandtes Herausstellen wollte: Der Chassidismus — wörtlich nur „Frömmigkeit“ — entstand am Anfang des IS. Jahrhunderts in Polen. Er war die Reaktion auf drückende.soziale Zustände, unter denen die Juden Polens seufzten, die dem Adel ebenso wie der Geistlichkeit, dem Bauern nicht minder als dem Beamten und dem Handwerker, verhaßt waren. Reaktion aber war'er auch auf die Verherrlichung des Talmuds und die Anbetung der äußeren Form, auf die Verehrung, die der „Gelehrte“ genoß; Ausdruck der Sehnsucht'war er, mit seinem Gott unmittelbar, auf dem Weg über das Herz, die fromme Einfalt, die glühende Inbrunst in Verbindung zu treten, Auflehnung war er gegen die Aussprüche, daß . der Unwissende nicht gottesfürchtig sein könne, der Ungelehrte nicht „fromm“. Der Chassidismus lehrte Gott neu finden, lehrte ein neues Beten, stellte die Tat des Menschen an die Spitze aller Frömmigkeit, lehrte die Liebe, pries die Einfalt des Kindes, die Schönheit der Natur und machte seine Menschen unabhängig von vorgeschriebenen Formen. Gefühl,- religiöses Gefühl, war ihm alles, Freude und deshalb auch Lachen, Singen und Tanzen sein Lebenselement. Gott — „voll ist die Erde seiner Herrlichkeit“, das Jesaiawort war gleichsam Ausgangspunkt seiner Lehre. Er, der Bekenner des Chassidismus, ging in steter Spannung, Ergriffenheit und Ehrfurcht in dieser Welt umher. Überall spürte er die „Funken“, die Gott in dieser Welt verstreut hatte, die gleichsam Stücke seiner Herrlichkeit waren. Diese Funken aus den Dingen herauszuschlagen, die Dinge dadurch zu ihrer Wirksamkeit und Bestimmung zu bringen, ist ihm die dauernde Aufgabe des Menschen. Durch sie wird' er Gehilfe Gottes, Mitschöpfer, Teilhaber an seinem Werk. Der Mensch ist nichts ohne Gott, aber Gott auch nicht vollendet, nicht, „vollkommen“ ohne den Menschen. „Der Schöpfer sehnt sich nach den Menschen, wird durch menschliche Handlungen beeinflußt.“ „Wisse, was über dir ist“ bedeutet: wisse, daß das, was über -dir ist, ganz von dir abhängt.“ Um aber so Gott zu erleben, bedarf es der -angespannten Hingabe, der dauernden Erregtheit, der religiösen Inbrunst, vor allem des echten Betens. Erst Liebe und Freude 'geben der Materie des“ Menschen die Form. Von Liebe und Freude künden die Chassidim wieder und wieder. „Sage, Freund, liebst du mich? — Ja. — Dann .weißt du auch, was mir fehlt? — Wie kann ich das wissen? — Wie kannst du dann sagen, du liebst mich?“ Und selbst den Feind sollte man „lieben“, wirklich lieben, ihm die Liebe gleichsam aufdrängen, denn „die Gemeinschaft der Lebendigen ist der Wagen der Gottesherrlichkeit. Und wo ein Riß im Wagen ist, muß man ihn füllen“. Und .neben Liebe gilt es, die Freude zu trinken und immer wieder die Freude, Traurigkeit zu bannen, sich nicht übermäßig, sich nicht unnötig zu kasteien, sich nicht an Kleinigkeiten zu zergrübeln, aber Lachen, Gesang, Natur und Schönheit als Boten Gottes zu grüßen. Von diesem Chassidismus nun sagt ein Deuker, er sei „das Stärkste und Eigenste, was die Diaspora geschaffen hat. Es wird keine Erneuerung des Judentums möglich sein, die nicht ihre Elemente in sich trüge.“ Und Montefiore scheint ihm durch seine anfangs erwähnten Worte recht zu geben, ln seinen „Umrissen“ betont er nachdrücklichst zwei Punkte als für den Liberalismus wesentlich, die. es ebenso für den Chassidismus sind. „Wer sind die frömmsten Menschen“, fragt er einmal, „die wir kennen? Wer -die Heiligen? Sehr oft ganz ungelehrte Leute, sehr einfacher Begabung, von engem Verstand, geringen Kenntnissen, aber Menschen voll von Liebe, Demut und Andacht, Menschen, die zu leben verstehen und •ehrfürchtig sind. Sie leben in der Gottesnähe und sind erfüllt von Gottes Kraft und seinem Frieden.“_ Und:’„Ich betone ausdrücklich, daß Religion Erleb- . nis der Erfahrung ist. Es ist allerdings Tatsache, daß der Gebrauch der Bezeichnung „Erlebnis“ den Juden nicht recht vertraut' ist. Kein Christ würde auch nur im Traum an diesem Wort Anstoß nehmen: Wir müssen uns gewöhnen, es anzuwenden und _uns seine Bedeutung klarzumachen. Wie kann ein Mensch von der göttlichen Liebe sprechen, ohne daß er sie erlebt zu haben glaubt? Welches andere Wort könnte den lebendigen Glauben des Psalmisten so treffend bezeichnen?! Es ist unsere Ueberzeugung, daß es der von ihnen erlebte Glaube ist, was ihn für uns so ansprechend macht.“ Und es sei schließlich noch, wenn es auch nur eine- Einzelheit betrifft, erwähnt, daß sich Montefiore in der Forderung der Feindesliebe mit dem Chassidismus begegnet. „Liebet eure Feinde“ bedeutet noch etwas'ntthf 'Xali» das'Judentum lehrt)... Es bedeutet, daß wir zu Gott beten sollen, er möge sie erleuchten oder ihre Sünde vernichten; es bedeutet, daß wir selbst suchen sollen, sie womöglich zu erleuchten oder zu verbessern.“ eigengeartete Kultur auch ihr eigenes Recht und ihre ebenen Rechtsbegriffe bildet. Ein etwas näheres Eingehen auf : die Zusammenhänge von Kultur und Recht im Judentumwäre nach Ort und Rahmen des . Vortrages wohl zu wünschen gewesen, doch mußte sich jeder Hörer für diesen kleinen Mangel entschädigt fühlen durch die Reichhaltigkeit des zur Darstellung herangezogenen Materials, durch die Fülle der Beispiele und die so' gar nicht auf akademischen Stelzen sieh bewegende launig-natürliche Vortragsart des Redners. Weihestunde in der Münchener Synagoge Die israelitische Kultusgemeinde München bereitete ihren ' Angehörigen eine Feierstunde von stärker Eindringlichkeit. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag des Rabbiners Dr. Leo Haertvald „Die Bibel als Lebensbuch“. Ein -Thema, das um so mehr fesseln mußte, als es der Vortragende in hervor- . ragendem Maße verstand, seine wahrhaft .andächtige Hörerschaft in nahezu einstündiger Rede in Bann zu halten, was er gab, war weder ein Extrakt noch eine Zergliederung in Einzelheiten, sondern eine Betrachtung von hoher Warte, eine Art geistiger Spektralanalyse. Die heilige Schrift als „Banin des Lebens", als Buch der Geschichte, der Natur, als Buch des Kindes, des reifen Menschen, als Buch der Lebensweisheit, der Religion — um nur einige Kapitel der Baerwaldschen Abhandlung herauszugreifen — war es, was hier in lichtvoller, mit Zitaten geschmückter Darstellung erschien. Umrahmt war dieser Weihe bergende und spendende Vortrag von musikalischen Darbietungen, die in erhabene Stimmung versetzten. Als Einleitung spielte Benno Sarsky den zweiten Satz, aus dem Violinkonzert E-ditr von Bach und verhalf. diesem edlen Stück durch seine ausgezeichneten geigerischen Qualitäten zu starker .Wirkung. In zwei Arien „Herr, hab Erbarmen‘.von Stradella und „O liätt’ ich Jubals Harfe“ aus dem Oratorium „Josua“ von Händel bewunderte man Rost Levitcs schönen uohlgebildeten, von Wärme des Empfindens getragenen Sopran. An der Orgel saß als Begleiter der beiden Solisten Kapellmeister Erich Erck und führte seinen l'art mit feinfühliger Hingabe durch. . Kunstnadtrlchten Kleinkunstabend Am Sonnabend, 24. Februar, abends S.3I) Uhr, findet bei Dr S London, Joachimsthaler. Straße 7 s, zugunsten - des jüdischen Wohlfahrts- und Jugendamtes Charlottenburg II 'Groll-West ein Kleinkunstabend statt. Mitwirkende: Monika ‘Herrn/cid, Else Koch, Gerda Koepplcr Siinou Berko, n-./z, Edgar Liflner, Alfred PeU. Am Flügel: Leo Taubmann; Misan-er- F"on Jacobsolm. Es wird Tee gereicht. — Karten zu 3‘Mark bei Frau Dr. London, Frau Dr. Wolffsolm, Kaiserallee 15 und den Mitwirkenden. Teenachmittag im Berliner Jüdischen Museum Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde veranstaltet am* IS. Februar einen Teenachmittag im Jüdischen Museum.. Die Malerin und Graphikerin Meta Cohn-Hendel spricht über das Schaffen des Malers und das künstlerische Erlebnis von Natur,,Musik und Wort, erläutert an eigenen Arbeiten (mit Lichtbildern) und illustriert durch musikalische Werke unter Mitwirkung von Hede Türk (Gesang) und dem Trio Charlotte Rosen, Godfr. Zeelander, Gerh. Jaretzki. Einleitende Worte: Dr. Herbert Locwenstein. — Karten iin Jüdischen Museum, Oranienburger Straße 31 (Weidendamm 5921) und im „Bühne und Brettl“, Joachimsthaler Straße 13 (Bismarck 6979), Freie jüdische Volkshochschule Berlin [in Rahmen der Einzelvorträge, die der- Verein für Jüdisch: Geschichte und Literatur gemeinsam mit der Freien jüdischen Volkshochschule E. V. veranstaltet; rezitiert Frau Lotte Ros en bau in-Sch icarz Stefan Zweig: Rahel rechtet mit Gott, Legende und Schlußszene aus Jeremias. Der Vortrag ||. Mitteilungen des Kulturbundes deutscher Juden || Der Kulturbund Deutscher Juden veranstaltet mir für seine Mitglieder am Donnerstag, 1. 3., im Berliner Theater um $.15 Uhr eine Purlm-Sonderveränstaltung. Es wirken, mit: Das Kulturbund Orchester, Dirigent Generalmusikdirektor Joseph Rosenstock und Intendant Dr. Kurt Singer, als Solistin l'ritzi Jokl: das Ballett des Kulturbundes. Ferner gelangt zur Aufführung: „Esther", dramatisches Fragment von Franz Grillparzer, Regie: Erilz Jc/iner. Kartell zum Preise von 1,—-RM sind ab S. Februar zu haben in den Zahlstellen: Gerson, Meinekestr. 2; Keilern, Dahlmannstr. S; Scliildbcrgcr, Flensburger Str., Fromm, Mcmhardstr. •!; Buchladen Bayerischer Platz 13; Wcrclim» (Inhaber Moses), Circifswalder Str. 191); ferner im Mitglicdcrbiiro, Kochstr. 01 (Montag bis Freitag 9—1 Uhr, außerdem Mittwoch: 5—7 Uhr) und, soweit vorhanden, abends bei den Veranstaltungen des Kulturbundes. Diese Eintrittskarten gelten mir in Verbindung mit der Mitgliedskarte. Wir bitten, dal! sich Ärzte, besonders solche, die wirtschaftlich nicht in der Lage sind, Mitglieder des Kulturbundes zu werden, schriftlich bei uns melden, wenn sie fiir Thcaler-Auft'ülmingcn und Konzerte als Theater-Arzte znr Verfiigung stellen wollen. Die Gesuche werden der Reihe nach berücksichtigt werden. (Büro des Kulturbundes Deutscher Juden, SW.' 6S, Charlottenstr. 9(1 92.) Im Rahmen der Konzerte des Kulturhundes Deutscher Juden werden im Mai d. J. mehrere Aufführungen des „Judas Makkabätis“ von Händel stattfinden. Das Orchester des Kulturbundes, der Opernchor, sowie die gemischten Chöre von Kurt Singer und Leo Kopf werden sich hier zu gemeinschaftlicher Arbeit .zusammentun. In den beiden ^letztgenannten Chören können noch jüdische Sänger lind Sängerinnen, die stimmbegabt sind, für den Zweck dieser Aufführungen aufgcnominen werden. Interessenten werden gewelch’em Chor sie vorübergehend oder dauernd beizutreten wünschen, an das Büro des Kulturbundes, SW. 68, Charlottenstraße 90 92, z. H. von Dr. Kurt Singer, einzusenden. .'Montefiore, der nicht nur fromm, sondern auch ein Gelehrter ist, ist über .den Verdacht erhaben. Vernunft und Wissenschaft.zu verachten. Und er tritt ja an der vorhin genannten Stelle auch gleich für sic ein. Und dennoch wird mau seinen Hinweis auf die Wichtigkeit des „Erlebnisses“ als^grundlegende Voraussetzung fiir den religiös-liberalen Juden gerade nur begrüßen können. Nicht als wenn dem Orthodoxen in dieser Hinsicht etwas ahgestritten werden sollte.- Aber nur der Liberalismus kailu dem Chassidismus gerecht werden; kann es .unternehmen, sich ihn einzuverleibcn, neue .Anregungen i von“ ihm zu empfangen, ihn als religiösen Bundesgenossen zu begrüßen. Er stellt wie der Cliassidljsmus die „Thora im Herzen höher als die Thora im Buch", er schätzt die Menschen, deren Gebete wie „Edelsteine aus sich, selbst leuchten", höher als die, die beten, was, wann, wie sie müssen. „So kommen wir immer wieder auf das gleiche' endgültige Zeugnis zurück, aut' unser geschärftes und gebildetes Gewissen“, sagt wieder Montefiore, ebenso schön wie frei. Und mau muß diesen Punkt betonen, weil ja auch in der Gegenwart der Versuch nicht ausbleibt, den religiösen Liberalismus in sich selbst aufzuheben, indem man dem Recht zum „Erleben" Grenzen setzt. Aber nicht bloß Grundlegendes findet der Liberalismus im Chassidismus wieder, sondern auch Einzelheiten, den Drang zum Helfen, die religiöse Freude, die SelmsuehL_naeh Gemeinschaft ebenso wie nach dem Seelenfiihrer. Und so darf er von ihm lernen: in Gottesdienste und religiöse Erziehung, in das Zusammenleben von .Meüscl: zu Mensch immer mehr von diesen Dingen hiueiuzutragen, so den Liberalismus ständig zu erneuern, so dem 'Chassidismus wieder zu der Anerkennung zu .verhelfen, die er verdient. Arzteauswanderung aus Deutschland Regierungsrat Dr. -Fl. UorneddeiL. bat im „Arzteblatt für Berlin" vom 27. Februar 1934 eine Statistik über die Auswanderung von Ärzten aus Deutschland ins Ausland Während des Jahres 1933 nach den bisher vorliegenden Meldungen veröffentlicht. Danach sind 284 Berliner Ärzte iodas Ausland ausgewandert; aus dem übrigen Deutschland liegen bisher -nur t28 Meldungen über ärztliche Auswanderer vor; davon waren 70 Ärzte in Großstädten ansässig. Von den Berliner Aerzteu wurde als Wandernngsziel angegeben: in 118 Fällen: Palästina; Frankreich: 25; England: 22; Schweiz: 13; Italien oder Spanien: 13; Österreich, Tschechoslowakei oder Polen: Fl: neunmal Skandinavien und Nordosteuropa; achtmal Holland und Belgien; fünfmal Südosteuropa; einmal: 'Luxemburg;. 30 mal außereuropäische Länder ausschließlich Palästinas, während bei 30 Ärzten (las Auswan.derungsziel nicht bekannt ist. Bei weiteren 40 Aerzteu, die im Jahre 1933 aus Berlin fortgezogen sind, war Näheres nicht zu ermitteln, zweifellos sind sie auch im Ausland. Von je 100 Ärzten mit bekanntem Auswandenings/iel sind abgemeldet: uach Palästina von Berlin 46,1, vom übrigen Deutschland 37,1; nach Frankreich 9,8 bzw. 11,1; nach England 8,7 bzw. 6,2; nach der Schweiz 5,1 bzw. 8,6; nach Italien 3,5 bzw. 6,2; nach anderen europäischen Ländern 15,0 bzw. 22,2; nach außereuropäischen Ländern 11,8 bzw. 8,6. Bund Deutsch-Jüdische Jugend PrfnzregenienstraBe jeden Montag, abends 8.30 Uhr, Zusammenkunft der . Gruppe L> (ab 16 Jälire) im Vortragssaal der Synagoge, rechter Aufgang, 3 Treppen. Arbeitsgemeinschaft: Leitung cand. phil. et theol. Gerhard Graf. Der Schriftführer: Hans Kcmpncr. - Künstlerhilfe der jüdischen gemeinde Vom schaffenden Künstler Teeiiacliiuittag im Jüdischen Museum, Oranienburger Sir. 31 Eintritt cinschL Teegedeck 1,7.5 Mark. ' " Karten sind erhältlich im Jüdischen Museum (Weidendaiinn 5921) und Bühne u. Brettl, joachimsthaler Sir. 13 (Bisni, 6979). fricdhoisGärfnercl Die Friedhofs-Oärtneri iiiigel, Blumenbepflaiizutigen / ’' “ •koralionen au Gedenktag unseres Friedhofes halti valil von Blumen, Blmnci r Binderei vorrätig. fllfe münze Krausenstr.42 43. i PENSION ZIESCHE Der Friseur .... v,.. saion'iiiiepii.^;::^J Restaurant ■ Philipp Hefter Wlttenbergplsiz 3 Autovarmietung || Caspari, Steinplatz 5866 U nt e r r I di t ■ erteilt Erwachsenen und Jugend- Jlinger Rabbiner liehen hebräischen Elnzelunter rieht, auch Konfirmations-Vorbereitung. -Anfragen erbeten unter L 428 an die „Jüdisch-liberale Zeitung“, Bcrlin-Clurlottenburg 4. _ Akrobatik- Schule