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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-02-13 · 13 (13.2.1934) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
13 (13.2.1934)
Date
1934-02-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Gemeinde» Winterhilfswerk des deutschen ie Eingliederung der jüdischen Niemand leide Not Ein Besuch in der Abteilung „Winterhilfe“ . der Jüdischen Gemeinde Berlin Das Winterhilfswerk des deutschen Volkes' hat es sieh bekanntlich zur Aufgabe gestellt, alle notleidenden Menschen ohne Unterschied der Konfession zu betreuen und sie vor Hunger und Kälte zu schützen. ' Die Jüdische Gemeinde Berlin, die sich zu Beginn dieses Winters vor eine ungeheure Aufgabe gestellt sah, hat daraufhin ihrem erst kürzlich umorganisierten Wohlfahrtsamt eine Abteilung Winterhilfe angegliedert. Wißbegierig, wie Zeitungsleute nun einmal .sind, suchte ich den Leiter dieser Abteilung, Gandersheim, in seinem Büro auf, um ihn über das grolle Hilfswerk zu befragen und vom ihm zu "hören, wie und in welcher Form die jüdischen Notleidenden betreut werden. Im vierten Stockwerk des Gemeindehauses in der Rosenstrafie, in einem kleinen Zimmer, ist diese wichtige Abteilung uiitergehracht. Mehrere Helfer sind gerade dabei, die einzelnen Veranstaltungen für die Winterhilfe vorzubereiten. Die hier tätigen Damen und Herren, die ihre Arbeit freudig verrichten, wissen, dali sie ihre zu betreuenden Brüder und Schwestern nicht nur vor Not zu schützen haben, sondern diese vor allen Dingen aufrichten und ihnen neuen Mut znsprechen müssen. Der vielbeschäftigte. Leiter dieser Stelle fand etwas Zeit für mich und gab mir einen ausführlichen und interessanten Bericht über die Tätigkeit innerhalb seines Ressorts. ' Die Jüdische Gemeinde, so erfuhr ich, sah es als dringendste und vornehmste Aufgabe an, keinen jüdischen Notleidenden hungern und frieren zu las;— r' '' stand trat sofort mit dei Volkes in Verbindung, um Hilfsbedürftigen in die Wimcrnmc zu tuuun». uu= >=» Gemeinde voll und ganz gelungen. Auf Grund besonderer Vereinbarungen mit dem WHW. wurde erreicht, dall die jüdischen Notleidenden nicht nur vollkommen gleichberechtigt mit ihren nichtjüdischen Schicksalsgenossen bedacht werden, vielmehr wurde sofort eine besondere Organisation geschaffen, •die unter Leitung der Zentrale die Verbindung mit sämtlichen ISO Ortsgruppen und Kreisstellen aufrecht erhält. Jeder jüdische Hilfsbedürftige, der einen Antrag auf Winterhilfe stellt, imilk 'dies bei der zuständigen jüdischen Annahmestelle seines Bezirks tun. Von hier aus wird dieser Antrag unverzüglich an die Volkswohlfahrt weitergeleitet. In vielen Bezirken erfolgt die Ausgabe und die Prüfung ebenfalls durch jüdische Helfer, die ehrenamtlich tätig sind. Diese Helfer nehmen auch sin den, Sitzungen und Beratungen der NS-Volkswohlfahrt als gleichberechtigte Mitglieder teil. Auf meine Bitte, werden auch genaue Angaben über die zur Verteilung kommenden Lebensmittel etc. gemacht. So erhält jeder. Haushaltungsvorstand im Durchschnitt 2 Zentner Kartoffeln, 1 Zentner Kohle, 1 Fettschein, 1 Lebensinittelschein im Werte von etwa 1,70 und falls notwendig, Kleidungsstücke, . Wäsche, oder ein Lebensinittelpaket. Die Familienangehörigen erhalten ebenfalls Lebensmittel im Werte von 2—3 RM pro Kopf. Den rituell lebenden jüdischen ' Hilfsbedürftigen steht es frei, ihre Fett- und Lebensmittelkarten in einschlägigen jüdischen Geschäften einzulösen. Insgesamt werden z. Zt. in Berlin ca. 21000 jüdische Hilfsbedürftige von der Winterhilfe bedacht. In besonderen Fällen gibt die Abteilung Winterhilfe der Gemeinde die notwendigen Kohlen, Lebensmittel und Kleidungsstücke selbst ' aus, sodaß jeder jüdische Hilfbedürftige in Berlin Winterhilfe erhält. Unabhängig davon läuft die fürsorgerische Betreuung durch das jüdische Wohlfahrtsamt. So .hat die jüdische Gemeinde mit dem WHW. und NSV. die Vereinbarung getroffen, nach der das Sammeln von Geld und Sachspenden für die Winterhilfe erlaubt ist. Ein Teil dieser Sammlung fließt dem allgemeinen Winterhilfswerk zu, der andere verbleibt der Gemeinde zur Erfüllung von Sonderaufgaben auf sozialem Gebiet. Bei diesen Sammlungen -sind alle Mitglieder der Berliner Jüdischen Gemeinde erfaßt ' worden und kein einziges Mitglied hat sich hiervon ausgeschlossen, wie Herr Gundersheim mit großer Freude erklärte. Audi über die Veranstaltungen der Gemeinde wurde berichtet, die"alle zu Gunsten des grandiosen Winterhilfswerkes stattfanden und noch stattfinden werden. Hier sei vor allen n die glanzvolle Festvorstellung von „Figaros Hoch if Tlieate Betrag i; „Kuli rund RM s. deutscl r Juden Ende Januar r.iuiig im siiiiiirai „Bühne und Jugciidiiachnnttag im Cafe Leoi Clus dem ließen unAeiei Gemeinden der Rykeibt uns: Der it einiger Zeit Berlin. (Eine erfreuliche Nachricht.) Dem Krankenhaus der Berliner jüdischen Gemeinde ist von befreundeter Seite eine größere Menge Radium zur Verfügung gestellt worden. Es ist damit erfreulicherweise die Möglichkeit gegeben, in Zukunft Behandlungen von'Patienten mit Radiumbestrahlung im Krankenhause unter fachärztlicher Leitung vorzunehmen. Berlin. (F r ei t aga ben d f ei e r in Straße.) Ein Freund unseres Blattes sch Neue Synagogenverein Rykestralie veranstaltet Freitagabendfeiern für die Jugend. Die Ank _ solchen in der letzten Nummer der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ veranlagte mich zu einem Besuche dieser Feier, der mir interessante Eindrücke vermittelte. Das große Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, woraus hervorgeht, in wie hohem Grade diese Feiern den Wünschen und den Bedürfnissen der Glaubensgenossen in dieser Stadtgegend entspricht. — Den Auftakt bildete, dem regelmäßigen Freitagabendgottesdienste eingegliedert, eine kurze, aber gehaltreiche Kanzelrede des Rabbinatskandidaten Erwin Zimei, die. sich vornehmlich an die Jugend wandte und deren Verständnis angepaßt war, ohne darum die Erwachsenen im geringsten minder zu fesseln. An den Gottesdienst schloß sich unmittelbar die Freitagabendfeier der Jugend, von dieser mit stürmischer Anteilnahme begrüßt. Fabelhaft schnell füllte das Jungvolk den Raum, die Hindernisse von entgegenstehenden Tischen und Banklehnen, wurden mit turnerischer Bravour genommen. Nach dem Kiddusch leitete ein ohne Text a capella gesungener Nigun zu einer ganz kurzen Ansprache über, in der Rabbinatskandidat Zimet ein kleines Erlebnis aus seiner hündischen Zeit auf Fahrt berichtete, meisterlich den Ton treffend, der der Jugend behagt und sie fesselt. Ein jugendlicher Tenorbariton und ein noch jüngerer Cottralto bereiteten durch liturgische Gesänge von großer musikalischer Ausgeglichenheit allen Anwesenden reine Freude. — Ein zweiter-Nigun beschloß die harmonisch verlaufene, eindrucksvolle Feierstunde. Das Ganze wies eine solche lebendige Aufgeschlossenheit des Nachwuchses auf, eine solche ganz naive, ganz ungebrochene Frische, daß wahrlich keine Sorge um die jüdische Zukunft, wenigstens in diesem Kreise aufkoinmen kann. Der Leitung des Neuen Synagogenvereins Rykestralie gebührt uneingeschränktes Lob für die Vorbereitung und umsichtige Durchführung dieser dankbaren Feier. Berlin. (Bii ro d e r „K ü n s 11 e rh i 1 f e“ v e rlcgt.) Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde teilt mit, daß das Büro der „Künstlerhilfe“ nach Berlin-Charlottenburg 2, Kantstraße 158, III. Stock (Hof), verlegt worden ist. Die Sprechstunden für Schauspieler und Artisten, wie auch für Sänger und Musiker finden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10—12 Uhr vormittags statt. Die Beratungsstelle für „bildende Künstler“ bleibt nach wie vor im Jüdischen Museum Oranienburger Straße 31, und hält ihre Sprechstunden Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr ab. Berlin-Steglitz. (A uf rech t e rha 1 tun g des Gottesdienstes.) Seit 1878 besteht in Steglitz, unweit des Rathauses, eine Synagoge. Gründer war ein Herr Wolfenstein, dessen Sohn auch jetzt noch der Besitzer des Hauses* ist. Herr Wolfenstein jr. stellt pietätvoll das Grundstück mietefrei zur Verfügung. Der „Verein jüdischer Glaubensgenossen zu Steglitz“ hat sich Ende 1933 aufgelöst, weil die Berliner Gemeinde die Subventionen an alle Privatsynagogen eingestellt Hat. Eine neugegrfindete „Jüdische Gemeinschaft Steglitz und Umgegend“ wird trotzdem versuchen; die Gottesdienste weiterzuführen. Charlottenburg. (Ein Gemeindeabend.) Der Synagogenvereiu Charlottenhurg veranstaltete in seiner Synagoge Ul der Schulstraße einen Gemeindeabend, der von Mitgliedern und Gästen stark besucht war. Der Vorsteher der Charlottenburger Gemeinde, Herr Dr. Reichmann, begrüßte zunächst die Erschienenen und wies auf die Notwendigkeit der Erhaltung des Charlottenburger Tempels hin, der in dem etwas entlegenen Stadtteil einem dringenden Bedürfnis abhelfe. Er richtete an die anwesenden Mitglieder des Gemeindevorstandes die eindringliche Bitte, sich dafür einzusetzen, daß die Berliner Jüdische Gemeinde durch eine laufende Subvention an de.i Charlottenburger Synagogenverein die Erhaltung dii Gotteshauses ermöglichen möge, da ohne eine solche .'r--ipels erfolgen müßte. — Sodann sprach ler Präsident des Reichsverbandes des des über die „Umschichtung“. Seelische Umschichtung, so führte er in seinem mitreißenden Tempera; Wilheh -iellcn Gewinn für die beim Verkauf der bekaii: hat. — Aber nicht mir fi Hilfsbedürftigen, auch fii . wurde Sorge getragen. bland Hunger leidet, der jüdi: reu Abteilung die in welcher Wei n Gemeinde diesem Ziele dient. Get •sc Ausführungen wirkungsvoll, indem er in seinem user Zukunftsweg“ zeigte, wie diese Umschichtung; einer Neuverwurzelung der deutschen Juden in 1 ist. Die Ansprachen waren umrahmt von musilarbietuugen des Kantors Herrn Dr. Eritz Salonumi* «inet schönen,^trefflich geschulten Stimme lind und deutsche Ciesange der andächtig lauschenden aft bot. — Ferner erfreuten Frau Hoerncr und it vom Synngogcn-Chor die Zuhörer durch ein let ^vorgetragenes Duett; alle Gesangsvörträge i begleitet. Dem Schlußappell des Herrn Dr. Reichden Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde, Gotteshaus der . Charlottenburger Gemeinde zu (Nei nicht jüdischen Schicksals öge diese glänzende Zus: r Abteilung Winterhilfe i Nach c gen Dozenten für Bibelwiss Gemeinde, Dr. Voos, das Wort zu. seinem Vortrage über das Thema „Die Bibel, die unvergängliche Kulturschöpfung des; jüdischen Volkes“, ln sehr interessanten und lehrreichen Ausführungen gab er, soweit dies im Rahmen eines einstündigen Vortrages möglich war, ein Bild von der Bedeutung der Bibel für uns Juden und verlas einige der schönsten Abschnitte, ln der anschließenden Aussprache ergänzte Herr Dr. Cohn die Ausführungen des Redners und ermahnte die Zuhörer, gerade in jetziger Zeit sich das Wissen der Bibel anzueignen. Im weiteren Verlauf der Diskussion wies Direktor Stern auf die Adventspredigten des Kardinals Faulhaber in München hin, deren stenographische Berichte Vorlagen. Die zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder zeigten sich von der wohlgelungenen Veranstaltung außerordentlich befriedigt. Kassel. (Gemeinde-Chronik.) Kommerzienrat Moritz Gottschalk und Gattin begingen das schöne Fest der Goldenen Hochzeit; Herr Leo Lazarus vollendete sein 7a Lebensjahr. An beiden Jubiläen nahm die Gemeinde, um deren Institutionen sich die Jubilare in verschiedenen Ehrenämtern hochverdient gemacht haben, lebhaften Anteil. — Großen Anklang fand hier das vom Frankfurter Kammerchor unter Leitung des Herrn Dr. Ehrenreich in der Hauptsvnagoge veranstaltete Konzert; besonders Theo Rainer als Geiger hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Kassel. (Berichtigung.) In der Notiz über die Veränderungen im Ältesfen-Kollegium der Gemeinde (vgl. Nr. 7, der „J.-l. Z.“) berichteten wir von der Zuwahl des Herrn R.-Anw. Dr. Ludwig Goldschmidt. Dr. Goldschmidt rückt an die Stelle des ausgeschiedenen R.-Anw. Dr. Dalberg. Unsere Meldung, daß es sich um eine Ersatzwahl für Dr. Theodor Rothschild handle, war irrig; Dr. Rothschild bleibt nach wie vor im Amte. Konstanz. (Rabbiner Dr. ChoneöO Jahre.) In diesen Tagen begeht der allseits verehrte Bezirks-Rabbiner Dr. Chone seiner. 60. Geburtstag. Was er als geistiger Führer seiner Gemeinde, als treuer Freund und Berater der Armen und Gebeugten, als begeisternder Lehrer seiner Schüler, und was er Allen, die ihm nahen, als vornehmer, stets hilfsbereiter Freund bedeutet, das hat er insbesondere in diesen Zeiten der schwersten ' Not glänzend bewiesen, die auch an ihm nicht spurlos vorüberging, die aber seine hervorragenden Eigenschaften als Rabbiner ins helle Licht setzte. Schon einmal hat es eine Zeit gegeben, in der Rabbiner. Dr. Chone gerade seine seelsorgerischen Fähigkeiten bewährte —: vor nun bald 20 Jahren an der Westfront hat er als Feldrabbiner segensreich und unvergeßlich für alle die gewirkt, die seiner Obhut unterstellt waren. Segenswünsche aus fern und nah sind mit ihm an seinem nunmehrigen Ehrentage! Landsberg (Warthe). (Deutschjüdischer Jugendbund gegründet.) Im Anschluß an 'ein Referat von Ludwig Rosenthal, dem Landesverbandsvorsitzenden der deutschjüdischen 'Jugendvereine der Grenzmark, wurde hier eine Ortsgruppe des Bundes deutschjüdischer Jugend ge- gründet. Vorsitzender wurde Manfred Kaätz, Stellvertreter Herbert Kopf. Liegnitz. (Neue Zusammensetzung der Gern eindekörperschaften.) Nach, dem Tode des Gemeindeältesten und 1. Vorsitzenden Herrn Schere Jabionski, . dessen Wirken bereits in dieser Zeitung gewürdigt worden ist, war eine Ersatzwahl notwendig. In einer außerordentlichen Sitzung der Repräsentanten-Versammlung vom 13. Januar 1934 wurde Herr Fabrikbesitzer Max Frank in den Vorstand ge-' wählt, ln der Vorstandssitzung vom 16. Januar 1934 wurde alsdann Herr Rechtsanwalt und Notar Dr. Ernst Scherer zum 1. Vorsitzenden des Vorstands und Herr Kaufmann Alfred Seidenberg zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Vorstand setzt sich nunmehr aus den Herren Dr. Scheyer, Alfred Seidenberg, Ludwig Haurwitz, Eugen. Fränkel und Max Frank zusammen. Da Herr Max Frank bis zu seiner Wahl in den Vorstand Vorsitzender der Repräsentanten- Versammlung war, mußte gleichzeitig eine Neuwahl des Büros der Repräsentanten-Versammlung vorgenommen werden.' Zum Vorsitzenden der Repräsentanten-Versammlung wurde Herr-Rechtsanwalt und Notar Dr. Albert Lomnitz gewählt, während Herr Zahnarzt Dr. Martin Baeckwieder zum stellvertretenden Vorsitzenden der Repräsentanten-Versammlung gewählt wurde. Stettin. (Gemeinde - Abende.) Die Stettiner Synagogengemeinde, die bekanntlich selber das jüdische Kunstlied Bildungswesen ihres Amtsbereiches in die Hand genommen hat, hielt neuerdings zwei Veranstaltungen ab. Am 30. Januar, 20.30 Uhr, fand im. Gesellschaftshaus, Logengarten 5, ein B u n t e r A b e n d unter Leitung von Frl. Annemarie Hase, Berlin, statt. — Am 10. Februar, 20.15 Uhr, rezitierte Herr Meinhardt Maur. Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg. Stettin. (Eine jüdische Genossenschaftsbank.) Hier Wurde unter reger Beteiligung eine jüdische Genossenschaftsbank .ins Leben gerufen, die bereits am 1. Feh-, ruar ihren Geschäftsbetrieb eröffnete und an deren Spitze als Vorsitzender Herr Rechtsanwalt Dr. Brock steht. Stuttgart. (Errichtung einer jüdischen Schule.) Das jüdische Vorsteheramt in Stuttgart hat die Errichtung einer jüdischen Schule beschlossen, nachdem Unterhandlungen mit den staatlichen Behörden ergaben, daß Schwierigkeiten bei der Errichtung der Schule nicht zu sind. ' Die für den Ausbail des Gemeindehauses z zwecken angenommenen' Kosten sind mit 22 000 Mars veranschlagt. Die Schule wird mit dem Beginn des .neuen Schuljahres am 1. April 1934 eröffnet. Sie besteht ans vier Grundschulklassen, sowie der weiteren (nächsthöheren) Klasse. Die Fortsetzung der Klassen erfolgt im Jahre 193a und den folgenden Jahren. : fest i Hin it brachte diese Kiinstli stadl-Oetl insbesondere iickc „ine Miniiatiihreclierin" und „Kabels rechten i Gehör. Die Zuhörer dankten der Künstlerin, sein Jahre zum zweiten Male die hiesige Gemeinde ortragskunst entzückte, mit langanhaltendem Beinachsten Veranstaltungen in unserer Gemeinde!0. (üemcindeaheiid) und 28. Januar (Vortrag n- .... ■-■’-’r das Thema: „Jüdische Zciti“) s Der ■sige Gea Schul- Empfehlenswerte Bezugsquellen 1 DÜSSELDORF | Paul Harm Düsseldorf; Kreuzstraße 14 EMIL SCHUMANN . Kaiserswerther Straße 35 i Tisch Verlag, Berliii-Charlottenburg 4. Hauptschriftleiter und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Willi Tisch. (Felix Wolf), Berliii-Charlottenburg, -antwortlich für den gesamten redaktionellen Text: George G rlin NW 21. DA 5000 I '3J. — Druck: Sonnendruckerei G.ir Straße IS.

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