Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 8 (26.1.1934)
- Date
- 1934-01-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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14. Jahrgang Nummer 8 Beilage 26. Januar 1934 3ööHd)'Ubctalc Leitung §etneinde(kicf aut> Stettin Was wir heute zu geben haben, ist ein — absichtlich ganz trocken gehaltener, gleichsam nur aiifzählender Bericht über das Bildungswesen unserer Gemeinde in der ersten Winterhälfte. Und dennoch wird der Bericht gelesen werden, vielleicht sogar die Grundlage weiterer Diskussion bilden. Denn er führt auf die Frage, ob es richtig gewesen ist, daß die Gemeinde früher die Bildungsarbeit den privaten Organisationen üherlieli. Der Erfolg, den unsere Mett hier Synagogengemeinde damit hat, dall sie das Bildungswesen selbst in die Hand nahm, wird sicher in andern Gemeinden Nachfolge finden. Die erste Veranstaltung war, am 3. Dezember, ein „Musikalischer Abend", der von Mitgliedern der Gemeinde getragen wurde. Wie groll das Bedürfnis nach derartigen Veranstaltungen ist, zeigte der starke Besuch. In der Vortragsfolge wechselten Werke für Violine und Klavier mit Gesangseinlagen. Der Violinist Herr Hinzelmnnn — ein früheres Mitglied des Stadttheater-Orchesters’— führte sein Publikum von einer Violin-Sonate des vorklassischen Tartini über leichtverständliche Werke unserer Klassiker Beethoven und Mozart (Romanze G-dur, Menuett D-moll) zu einem schwungvollen Schluß (Cavatine von Raff und Czardas von Monti). Das Publikum steigerte seinen Applaus so, daß der Geiger den Schluß wiederholen mußte. Einen großen. Anteil an diesem Applaus hatte Frau Lucie Braun, die Herrn Hinzelmanii in ihrer klaren Art eine ausgezeichnete Partnerin . am Klavier war. . Fräulein Lola Grunwald gab den Hörern durch die so warm gesungenen Mendelssohn- und Loewe-Lieder die heiterfreudige Stimmung, die die gesuchte Entspannung bringt. Nach den tief empfundenen Liedern von Franz entfaltete sie ihr ganzes reifes Können in dem herrlichen Zyklus ‘„Lieder eines fahrenden Gesellen“ von Mahler. . Die Sängerin stellte im Aufbau ihres Programms große Anforderungen an ihr Publikum. Herr Dr. Hanfl war ein hervorragender, feinnerviger Begleiter, der der Sängerin in jeder Wendung folgte. Warmer Applaus dankte den beiden Künstlern und erbat auch von ihnen eine Zugabe.; Es war ein wohlgelungener Abend. Am 10. Dezember bot uns Frau Herrnstadi-Öttingen ein ausgewähltes Programm. Diese wahre Künstlerin verstand es vom ersten Augenblick an, ihr Publikum zu fesseln. Ergreifend die Verse Silbergleits „Judenlied“, begeisternd Münchhausens „Euch“. Am packendsten aber wirkten die Szenen aus Schalom Aschs „Petersburg“ und aus Roths „Hiob“: Mendel Singers schwere LebensbOrde, die herrliche Erkennungsszene wurden hier mit einer Meisterschaft erfüllt und gesprochen, dal! die atemlos lauschende Zuhörerschaft aufs tieffte ergriffen der Künstlerin immer wieder ihren Dank aussprach. — Wir hoffen, Frau Herrnstadt-Ottingen bald wieder bei uns zu Außer diesen beiden Veranstaltungen und dem am 19. November vorangegangenen „Heiteren Abend“ hatte die Svn- 'agogengemeinde für die erste Hälfte des Winterhalbjahres noch zwei Vortragszyklen eingerichtet: ür. Rosenberg hielt sechs Vorträge zur „Einführung in die jüdische Geschichte“: er verstand es, in wenigen Stunden die ungeheure Fülle des Stoffes seinen Hörern zu vermitteln. In großen Epoche^ schilderte er das wechselvolle und sich immer wiederholei^H Schicksal, der Juden: Durch -Anführung'von Parallelen aus*W^ Geschichte dev Neuzeit beleuchtete er eine Anzahl grundlegender und historisch wichtiger Ereignisse. —.Frau Dr. Weltni— . hielt acht Vorlesungen über „Das Alte Testament in bildenden Kunst“. Sie zeigte, daß, wie der Inhalt der Set das Denken der Menschheit beeinflußt hat, so auch die Künstler von den frühesten Zeiten an zu Darstellungen des biblischen Stoffes angeregt wurden. Es war besonders interessant, bei den verschiedenen Epochen und Künstlern ihre Vorstellungen von dem Thema zu beobachten, ebenso aber auch die Wahrnehmung,-dal) der Neuzeit das.religiöse Thema durchaus nicht fernliegt, ja, daß gerade Künstler unserer Zeit, wie llhde, Kampf und Lesser Dry dieses Gebiet Ulli ein ’ Bedeutendes bereichert haben. Der Zyklus mußte infolge der starken Beteiligung in zwei Parallelreihen vorgetragen werden; das Publikum war für den interessanten Kursus mul die geschickte Auswahl der Bildbeispiele besonders dankbar. Damit schließt die erste Hälfte der gemeindlichen Veranstaltungen des Bildungswesens ah, und wir hoffen, daß auch ’ “e Teil denselben Zuspruch und Erfolg haben -wird — J-.R. wie das bisher Gebotene. Gottesdienste Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162 Freitag, 20. /., 7.10 Uhr: l)r. Osi/eld. - Bonnabend, 27. /., 10 Uhr: Zimet. Liberale Synagoge Osten, Aula Kaiserstr. 30 Freitag, 26. 1.. 7.30 Uhr: Dr. Rtmke. Liberale Synagoge Nordost, Stahlhelmerstr. 4, bei Metz Freilag, 26. /., 7.15 Uhr: Dr. Sänger. Liberale Synagoge Westend, Aula des Jüdischen Schulvereins Kaiserdamm 78 Freilag, 26. /., 7. IS’'Uhr: Wreszinski. Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim Berkaer Straße 32 Freitag,.26. /., 7 Uhr: ür. Hirschberg. — Sonnabend, 27. 1., 10 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde Charlottenburg, Schulstraße 7 Freilag, 26. 1., 4.-15 Uhr: Dr. Salomon. — Sonnabend, 27. /., 9.30 Uhr. Jüdische Reformgemeinde Logenhaus, Joachimsthaler Str. 13 Freitag, 26. /., 6.30 Uhr: Dr. Gottschalk. Jüdische Reformgemeinde Johannisstraße 16 Sonntag, 2S. 1., 10.30 Uhr:.Dr. Jetski. ’ ■Julius Bartoer Steuerberater - Bucherrevisor - Treuhänder Berlin- Charl, M ommsenstrG^JJ^isn^^^^ Wir liberalen Juden im Leben der Gegenwart Von Rabbiner Dr. Lewkowitz Die Neugestaltung, die sich im Leben desdeutsch Volkes vollzogen hat, hat nicht mir unsere staatsbiirg liehe Stellung mul unsere wirtschaftliche Lage grm legend gewandelt, wir sehen •uns auch einer gesculossei Weltanschauung gegenüber, zu der wir liberalen Juden \ uiiserm religiösen Standpunkt aus Stellung nehmen muss Aber auch nach anderer Richtung ist Klarheit notwendig. 1 Ereignisse des vergangenen Jahres bähen schein ba r i AiiscnamuiL'eii der Zionisten bestätigt, daß wir nicht zi deutschen, sondern zu einem jüdischen Volke gehören, ergibt sich demnach für uns die Frage, ob wir unsere bisher Haltung dem Natioiialjiidentuin gegenüber andern müssen. Das neue Deutschland stedt sich in einen bewußten Gegensatz zum jüdischen Geist, den man als liberalistisclimarxistisch bezeichnet. Diese Charakteristik kann schon deshalb nicht richtig sein, weil Liberalismus und Marxismus einander ausschließen. Der liberale Staat schützt die wirtschaftliche Selbständigkeit des Unternehmers, die der marxistische beseitigt. Man kann also höchstens, sagen, daß manche der deutschen Juden sich zur Demokratie, andere sich zur Sozialdemokratie bekannt haben. Der Grund dafür :iden Gruppen t, sondern in der wirtschaftlich' ipeii befunden haben. Deutsch Interessen heraus Demokraten o ie ihre nichtjüdisch' Lage, in der sich Juden sind a;r Sozialisten g denselben außerdem die sehr vielen deutschen "Juden nicht werden, dieweder die demokratische noch die sozial! kritische Partei wählten, weil sie weiter rechts standei den genannten Parteien organisiert v sogar Welche Auffassung vom Staat das Judentum vertritt, darüber gibt uns unsere Bibel Aufschluß, sie verlangt einen Staat, der das Volk nach außen schützt und nach innen Recht und Ordnung herstellt. Eine bestimmte Staatsform schreibt sie nicht vor. Darüber entscheidet der Wil Volkes.' Daraus ergibt sich unsere Stellungnahme zi. Staat, in dem wir heute leben. Wenn das deutsche Volk sich , für den autoritären Staat entschieden hat, so haben wir vom .Standpunkt der Religion aus diese Entscheidung anzuerkennen. Der neue Staat betont stärker als die früheren die Volksgemeinschaft. Das Volk ist alles, der Einzelne nichts, „„ o..!,, PnilZ'" W'i,l"rcr,ri„M ,r ■ " ■ lersprieht diese Auffassung n Judentu. Liberalismus? räumt ja jedem Einzelnen von ut _ _ religiöse Überzeugung selbst zu unser Verhältnis zu Gott gestalten, darüber __ eigenes Gewissen, unser persönliches Denken und Empfinden. Ein solcher Individualismus aber steht doch offenbar im y&Mzensatz zu der Anschauung, daß der Einzelne nichts Kettet. Darauf ließe sich zunächst die Antwort geben, daß CuilT der jetzige Staat die -Freiheit des Gewissens, die Selbständigkeit fm religiösen Denken mcßraufgefiöb'eri'hat:' Oer 1 Gegensatz zwischen unserem religiösen Individualismus und dem politischen Nationalismus läßt sich aber noch auf andere üherwuiulc ,ohl des Vn kapitalistischen Egoismus, wie gegen den Marxismus wendet, können wir von unserem religiösen Standpunkt aus ohne jede Einschränkung znstiniincii. Ebenso wie der heutige Staat läßt die Bibel die wirtschaftliche Selbständigkeit des einzelnen bestehen, aber für daswirtschaftliche Leben gilt nicht das Recht grenzenlosen Bcsitzstrehens." Das Gebot der Nächstenliebe ist hier nicht aufgehoben. Darum begrenzt die lliora den Egoismus durch ihre sozialen Ciesetze, legt den Besitzenden soziale Pflichten gegen die wirtschaftlich Schwachen auf, verlangt, daß das Wohl des Ganzen Ziel unseres Streitens Staat, in dem wir leben, kein Gegensatz. Nur eine Schwierigkeit empfinden Wir ihm gegenüber, sie liegt in seinem Ami-, scimtismiis. in den iiiamiigtachcn Beschränkungen, die man uns auferlegl. Daß wir sie ohne . Widerspruch liiiiiiehmeii, uns selbst negieren sollen, wird kein gerecht denkender Menseh von uns verlangen. Es versteht sieh daher von seihst, daß wir für. die Wiederherstellung einer yrecht verstandenen Gleichberechtigung eintreten. stutzt stell auf die irrationalen Kräfte der Meiischenseele. aut Gefühl und Instinkt. Das verstandesmällige Urteil wird jetzt nicht hoch gewertet. Mau ist der Ansicht, daß der in abstrakten Begriffen denkende Verstand den schöpferischen Mächten des Lehens und der tatsächlichen Verschiedenheit zwischen den Menschen nicht gerecht wird. Dieser Vorwurf richtet sich gegen den politischen Liberalismus. Er trifft ahe? auch den religiösen Liberalismus, der ja ebenso für Menschenrecht und Brüderlichkeit eintritt. Diese Übereinstimmung in der Forderung aber beweist noch nicht den gleichen Ursprung. Die politische Demokratie mag aus dem rationalen Denken stammen; ' sic 'ist das ’ politische Ergebnis der Aufklärungsphilosophie: Das liberale Judentum aber beruft sich auf unsere Propheten,. die nicht Philosophen und nicht abstrakte Geheimrat Goldfeld (Breslau) 75 Jahre alt Am 20. Januar vollendete Geheimer Justiznil Gold leid, Landgeriehtsdirektor i. R. sein. 75. Lebensjahr. Gestaltete sielt vor fünf Jahren der 70. Geburtstag Goldfelds als ein freudiges Fest, so stand der festliche Abschluß des Dreivierteljahrhunderts in Geheimrat Goldfelds Leben mehr im Zeichen der Wehmut, denn Leo Goldfeld hat Ende vorigen Jahres sein Amt als Vorsitzender des Vorstands und Vorstandsmitglied niedergelegt.- Alle noch so dringenden Bitten konnten ihn nicht zur Zurücknahme seines Rücktritts bewegen. Seine Auffassung von seinen Amtspflichten war zu groß. Sie war es, weil sich in diesem Manne vereinen der wahrhaft gute und pflichtbewußte Jude, der wirklich in das Innere seiner Religion eingedrungen und gerade darum seine jüdische Pflicht erkennt, und der preußische Beamte im besten Sinne dieses Wortes, voll gewissenhafter Piliehttreue und slrengster Dienst-' erfüllung. Dies heides hat ihn bewogen, in Zeiten schwerer Not und Aufregung täglich, wie immer auf seinem Posten in eigener Person zu erscheinen, und das hat ihn wahrscheinlich auch veranlaßt, allen Bitten um weiteren Verbleib auf seinem Posten zu widerstehen; ein Bedenken, ob er ihn nach eigenen Begriffen von. Arbeitspflicht und Verantwortungsgefühl so wie bisher weiter werdeausfüllen können. Mit tiefem Bedauern sahen Vorstand, Gemeindevertretung und Gemeindemitglieder ihren Führer scheiden; mit wirklichem Schmerz die Beamtenschaft ihren Vorgesetzten. Hier zeigte sich wieder einmal die Wahrheit des Wortes unserer Weisen: „Die Stunde des Abschieds ist die Stunde des Gerichtes.“ In jedem, der je in irgendwelcher amtlichen Beziehung Leo Goldfeld begegnet war, wurde das Gefühl wach, daß man es mit einem lauteren, streng gerechten und doch gütigen Menschen zu tun hatte. Seinen bewährten Rat wird er der Gemeindeverwaltung, die ihm den Ehrentitel „Gemeindeältester“ verliehen, auch weiterhin nicht vorenthalten. Seinen Nachfolgern wird er ein dauerndes Vorbild I urwhnie FuJUtMUiä. n. .1/»»** Adalbert Deichsel ,11,1 für Fu^trulmt. sein. — Wir aber freuen uns, daß er in religiöser Gesinnung und Stellungnahme einer der Unsern ist und daß wir ihm auch als' religiiis-liheralen Juden von Herzen einen denkbar guten und gesegnet glücklichen Lehcnsahend 1111 Kreise der Seinen wünschen köimen. /. VI/. Iilult a II des 7b. ( Sahlaitligütti rtstages n J.-R. I oldfeld.fau 1 ölige Feie statt. I» der. Synagoge hatte (ieineiiidcrabhiiier Dr. I ein Gebet zu Ehren des Jubilars gesprochen; im keprasentaiitensilziuigssa.il eröffnete die Feier Stadtrat a. I). I.e/I, der nach J.-R. Goldfelds Amtsniederlegung den Vorsitz iter , Breslauer Gemeinde 'übernommen hat.-Nach ihm sprachen J. R. Reiser namens des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden sowie die Vertreter zahlreicher Organisationen und Gruppen. Neuer Vorsitzender der Breslauer Synagoaengemetnde Anstelle von fieheimrat Goldfeld ist Stadtrat a. I). /.<•// zum Vorsitzenden des Vorstandes der Breslauer Svinigogrngemeiude gewählt worden. Er gehört der religiös-liberalen Richtung des Judentums an und stellt im hl. Lebensjahre.,, lauer T a ir e s p r e s s e folgende Angaben: „Stadtrat Lei! ist eine weit filier Breslaus Grenzen 'hinaus in allen Bevölkcrtiiigssehiehten wohlbekannte nun geschätzte Persönlichkeit, ein •Mann, der aitf dem Gehii‘1 der Verwaltung große Erfahrungen in jahrzehntelanger ehrenamtlicher Tätigkeit ■ gesammelt hat. Seit 1013 war Georg Leß Mitglied der Breslauer Krieges betätigte er sich mit außerordentlichem Erfolg als Aufsiehtsratsmitglied der K ei chsbekleidungs stell c für Schlesien und als er im Juni 1010-zum unbesoldeten St’a d t ra t gewählt wurde, übernahm er das Dezernat der Stadtbekleidungsstelle, später dasjenige des Stadttheaters, in welcher Stellung er den Verein der Opern freunde ins Leben rief. Weiterhin. übertrug ihm Oberbürgermeister Dr. Wagner das Dezernat der S t a d t b a n k , das er bis zu seinem Ausscheiden im Mai 1033 aus dem Dienste der Stadt zur allgemeinen Zufriedenheit verwaltete, gönnte er doch hier seine Fähigkeiten als praktischer Kaufmann -in besonderem Maße betätigen. Seiner weitschauenden Tatkraft-verdankte diejires- I aller Messe ihre Entstehung und. sein. Werk war vor allem deren erste Veranstaltung, die Papiergewcbcansstcllung im Jahre. 1017; Auch in der Industrie- und. Handelskammer wurde sein Rat viele Jahre außerordentlich geschätzt. Der stets bescheidenim Hintergrund bleibende, um das Allgemeinwohl hochverdiente Mann erlebte als Zeichen äußerer Anerkennung seine Ernennung zum Ehren» e-n a t o r der Technischen Hochschule Breslau. Als Vorsitzender der Synagogen-Gcmcindefindet er eine, schwere Aufgabe vor, denn die Umwälzung hat die jüdische Gen.- — . wirtschaftliche Probleme gestellt, die t bedürfen. Die Gemeinde hat mit seii einen guten Griff getan.“ e kulturelle und ganzen Mannes Wahl zweifellos