Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 8 (26.1.1934)
- Date
- 1934-01-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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und jödischkulturclles Zentrum ablehnen, so darf in diesem Zusammenhänge ohne Scheu davon gesprochen werden, daß auch Palästina für einen beschränkten Kreis der deutschen Juden eine Hilfsstellung bedeutet, wobei sich freilich nicht übersehen läßt, daß dies auf die Dauer kaum so bleiben wird, da infolge der arabischen Nationalbewegung, die palästinensische Judenheit für eine nahe Zukunft gefährdeter erscheint als die Juden jedes anderen Landes. Wie sehr aber die Zweiteilung hl Geber und Nehmer für uns Juden aufgehöft hat zu*, existieren, das zeigen am meisten die Berichte aus Amerika, wo die wirtschaftlichen Verhältnisse wie in der Allgemeinheit so unter den Juden sich derart gründlich geändert haben, daß die scheinbar unerschöpflichen Reiehtiimer einer nur wenig zurückliegenden Zeit Zuständen Platz gemacht haben, die auch in Amerika eine Berufsumschichtu'ng der Juden als dringendstes Erfordernis erscheinen. lassen. Es soll die Hoffnung ausgesprochen werden, daß die amerikanischen Juden nicht den gleichen Fehler machen wie die deutschen, die die Notwendigkeit einer Berufsumschichtiimg zwar seit Jahrzehnten erkannt und in Wort und Schrift behandelt haben, die -aber ernsthafte : Schritte nach dieser Richtung erst tun, nachdem von außen her durch Gesetze — statt von innen her aus eigener Erkenntnis und Kraft — der Weg gewiesen wird, den zu beschreiten jetzt aber die Kraft kaum mehr vorhanden .ist, weil heute die großen Mittel und Möglichkeiten fehlen, die vor Verhältnismäßig .kurzer Zeit noch zur Verfügung gestanden hätten. „Zu spät“ ist immer eins der schlimmsten Worte; wir wollen hoffen, daß es auch für uns deutsche Juden hur sehr, aber nicht zu spät ist. "• „Zu spät“ ,— dies Wort ist für den einzelnen nicht weniger schlimm als für die Gesamtheit, und deshalb sei nachdrücklich darauf hingewiesen, daß alle noch so großzügige Aufbauarbeit der jüdischen Organisationen vergeblich ist, wenn die einzelnen Glaubensgenossen nicht rechtzeitig von ihr Gebrauch machen. Jeder Jude findet es heute selbstverständlich, daß die Gemeinde für ihn da ist, aber sie kann nur helfen, wenn auch jeder Bedürftige das seinige tut, wenn er njeht zu spät kommt. — Wie mancher hat heute noch ein kleines Kapital, und aus falscher Scham oder aus falschem Stolz (weil er sich „in seine Sachen nicht hineinreden lassen will“) wendet er sich nicht an die jüdische Gemeinde-oder ihre 'Institutionen. Er sucht und sucht nach Verwendungsmöglichkeiten für seine paar tausend Mark; da aber die Lage allgemein schlecht ist, findet er nichts, wo er sein brachliegendes Kleinkapital ohne Risiko oder gar gewinnversprechend aiilegen könnte, und während er erfolglos sucht, lebt er von seinem geringen Gelde,- das unter den Händen Deutscher trotzdem ' f—) Lgcgnuiigc!], fluchtig und kurze, sind es manchmal, die , (j einen am tiefsten bewegen, am stärksten beeinflussen. Was Überlegung und'leidenschaftliche Beschwörung nicht zustande gebracht hat, erreicht plötzlich ein Blick in die See].* eines fremden Menschen. Irgendwo in der Schweiz, war es, Ende April 1033. Wie mancher, den die Geschehnisse der_Zeit zu sehr betroffen haften, als dali er noch klarer Überlegung fähig gewesen wäre, .war man in die .Schweiz, gegangen, ein wenig Ruhe und Klarheit zu gewinnen. Gute und verständnisvolle Freunde ■ taten dazu, was. in ihrer Macht stand. Sie waren es auch, die morgens fragten, ob inan Lust habe, einen wunderbaren Menschen kcnnenzulefnen; Professor Adolf Stern aus Zii- ,rich sei auf der Durchreise hier. Man erinnerte sich: Professor Stern, das war der Züricher Historiker und eigentlich ein Di’Utscher. irgendwo aus Baden oder Schwaben. Seine grolle Weltgeschichte und verschiedene andere Veröffentlichungen hatten ihm grollen und guten Ruf verschafft; dali er Jude war, interessierte in Fachkreisen niemanden. Und man erinnerte sich daran, wie der jet/.t wohl Tiber Achtzigjährige seine Abschicdsvorlcstmg gehalteil hatte: kein Lärm und kein Aufsehen war gewesen, keine Presse geladen worden, dieselben ■ Hörer wie jeden Tag, nur noch ein paar Freunde und Kollegen dabei. Und als er das letzte Kapitel des Stoffes abgeschlossen, das letzte Wort, vom Katheder gesprochen hatte, ging er leise hinaus und sprach zu einem der Freunde: „Wenii ich jetzt noch den Schlüssel zum Doz.entcnzimmcr abgegeben habe, sind alle meine Pflichten erfüllt." ja,, inan wollte ihn gern keniicnlcrncn, null im kleinen Hotelzimmer sahen wir. beieinander. Alles wollte er wb ' was es in Deutschland gäbe, an jedem Schicksal, das erzählte, nahul er persönlichsten Anteil, wie auch zwei junge .Menschen, aus Amt lind Ausbildung lierausgerissen, bereits hei ihm ein vorlautiges Unterkommen gefunden hatten. “ : . ihm, dem deutschen Juden. Denn obwohl matt ihm verschiedenen Malen angehoteu hatte, die Schweizer St; biirgerschaft ihm zu verleihen, der jahrzehntelang Lehrer schweizerischer Jugend gewesen war, den mau auch ziiin Ehrendoktor ernannt halte, blieb er Deutscher bis heute. Und wenn es leicht war, Deutscher zu sein, so blieb er aber auch dabei, als er als Jude zum Deutschen zweiter Klasse gemacht wurde, als man seinen Glaubensgenossen in Deutschland die Gleichberechtigung nahm. Nach der deutschen Revolution, als schon ersichtlich war, wie es den deutschen Juden gelten w in de, war uiau noch einmal an ihn * herangetreten, um ilfm die Erleichterung des Schweizer Bürgerrechts zu gewähren. Und wieder hatte er abgelehut, obwohl er anders auch gewisse materielle Vorteile hätte haben können. Er sali mir gegenüber, einem, jungen und etwas ratl .Menschen, der nicht wußte, wohin das Leben ihn tre wollte. Und er war empört und tieftraurig über alles, mau ihm vom eigenen, von fremdem Schicksal erzählte. Aber als irgendeiner im Kreis die Frage der. Schweizer Staatsbürgerschaft änsclmitt, wandte er erstaunt.den Kopf, was denn das hiermit zu tun habe. Und sagte: „Wenn ich mein ganzes Leben lang ein Deutscher war, will ich als Deutscher sterben. - Und da ist es so gleichgültig, was man den Juden dort heute. antut. Das. wäre eine schöne Treue, die nicht auch Leid und Not überdauerte." Bald darauf mußten-wir gehen; ich ging als ein Anderer, als. ein Verwandelter. Denn ich wußte — lind kein Zweifel konnte mehr diese Gewißheit auslöschen —, wo mein Piatz war, wohin mein Herz gehörte. Drei Tage darauf fuhr ich nach Deutschland zurück. Hans Samter. ihm schwindet. Ist es dann völlig verbraucht, dann findet er den Weg,-vor dem er vorher zurückscheute, dann soll die Gemeinde ihm helfen, kann es aber meist nicht mehr. Wäre er früher gekommen, so wäre er mit seiner Arbeitskraft und. mit seinem geringen Kapital eingereiht worden in die Gruppe der Vielen, die in derselben Lage sind, und solche Zusammenlegung der Kräfte ist immer produktiv. Deshalb soll jeder wissen: es ist jüdische Pflicht, sich helfen zu lassen! Nicht nur aus dem traditionellen Grunde: um denen, die zum Helfen imstande sind, Gelegenheit zu geben, ihrer jüdisch-religiösen Pflicht des Wohltuns nachzukommen, sondern aus praktischen Erwägungen. Jeder sollte sich sagen: die Gesamtheit braucht deine Kraft; damit sie also dich für sich erhalte, mußt du dich ihr erhalten — dich, deine Arbeitskraft und, wenn du Palästina — Übersee - Ausland -=ü=- UMZÜGE _-j=_ Möbelspeicher auch durchheizte Kabinen Carl Deyke Nachf., Berlin 0 17 Weichst" 424143j hast, dein Vermögen. Wer zu spät kommt, der schädigt nicht nur sich, weil ihm nicht mehr geholfen werden kann, der schädigt auch die Gesamtheit; er betrügt die Gemeinschaft um sein Einzeldasein. Den Männern, die heute die großen jüdischen Hilfswerke in Deutschland organisieren, kann es nicht genügen, daß ihre Opferbereitschaft, ihre Tatkraft, ihre Zielklarheit und Leistung anerkannt .wird, sondern befriedigend kann alle diese Arbeit nur sein, wenn von ihr Gebrauch gemacht wird. Deshalb noch einmal: es ist Pflicht, daß jeder, der Hilfe braucht, sich helfen läßt. Wer aber sind die, die „Hilfe brauchen“? Deutlich und wahr gesprochen: alle. Es gibt heute niemanden, der nicht um der Gesamtheit und um seiner selbst willen nötig hätte, seine Lage zu verbessern, seine Kräfte nutzbarer zu machen. Deshalb sollte auch jeder sich informieren, welche Einrichtungen bei seiner Gemeinde bestehen und welche zentralen jüdischen Aufbauorganisationen es gibt. Keiner darf glauben, wenn er sich an die jüdischen Stellen um Rat oder Hilfe wendet, er fordere damit etwas für sich —: er fordert für die Gesamtheit, von der er ein Teil! In solchem Sinne ist das Wort wahr, das so oft zu unserm Schaden mißverstandene, so oft gegen uns mißdeutete Wort: Wir Juden steheij einer für den andern. füllung der deutschen Schulen und Hochschulen vom 23. April 1933. Weiter trifft der Erlaß die Bestimmung, daß diejenigen Studierenden nichtarischer Abstammung, die bei Durchführung des erwähnten Ausführungserlasses vom 16. Juni 1933 bereits exmatrikuliert waren und die sonstigen Voraussetzungen zu einer Zulassung erfüllen, auf Antrag mit. Genehmigung des preußischen Kultusministers zu den Prüfungen zugelassen werden können. Allgemein ausgeschlossen von der Ablegung von Prüfungen sind alle diejenigen Studierenden arischer oder nichtarischer Abstammung, die aus der Liste der Studierenden gestrichen werden mußten.“ Arierbestimmungen für Uneheliche Der Retchsmnenmmister hat gegenüber der Reichsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege seine Stellungnahme hinsichtlich der Arierbestimmung bei Unehelichen bzw. in der Adoptionsvermittlung klargestellt. Der Minister betont u. a., daß die in der Heiratsurkunde der Eltern vermerkte Feststellung ihrer christlichen Konfession die nichtarische Abstammung des einen oder beider Elternteile mellt ausschließe. Eine Nachprüfung und ein Zurückgehen auf die Urgroßeltern werde insbesondere dann erforderlich sein, wenn der Name jüdisch klinge oder sonstige Umstände vorliegen, die darauf schließen lassen, daß die Großeltern ursprünglich Juden waren. Ein Großelternteil sei aber nur dann als nichtarisch anzusehen, wenn seine beiden Eltern nichtarisch waren. In Bezug auf das Berufsbeamtengesetz wird festgestellt, daß der uneheliche Sohn einer Arierin unter das Gesetz falle, wenn sein Vater oder dessen Vater oder Mutter nichtarisch war. Wenn standsamtliche Register, Gerichtsakten usw. keinen Aufschluß geben könnten und auch sonst nicht nachzuweisen sei, wer der Vater war, werde es dabei sein Bewenden haben müssen. Die Frage nach dem Ariertum eines unehelichen Kindes, das wegen Fehlens der Vaterschafts-Anerkennung nicht in der Lage sei, Nachweise über seine Abstammung väterlicherseits beizubringen, beantwortet der Minister dahin, daß ein solches Kind bei arischer Herkunft mütterlicherseits ,bis zum Beweise des Gegenteils oder wenn nicht besondere Umstände des Falles dagegen sprechen, als arisch anzuseh'eu Kein Staatsbeitrag für den jüdischen Kultus in Oesterreich Im Budget der Bundesregierung für 1934 sind für den katholischen Kultus 14 645 OOU, für den evangelischen Kultus 566 800 Schilling eingesetzt, für den jüdischen Kultus ist nichts bewilligt worden, obwohl die Regierung hierzu verfassungsgemäß und nach den Friedensverträgen verpflichtet ist. Die Wochenschrift „Die Stimme“ erinnert daran, daß zahlreiche Regierungen bisher der Wiener Kultusgemeinde die Berücksichtigung ihrer Wünsche im jeweils nächsten Budget zügesagt, nie aber das Versprechen eingehalten , haben. Die Zeitung schreibt: Wir werden darauf beharren müssen, daß auch unseren Gemeinden eine Art Kongrua bewilligt wird, wie es schon heute beispielsweise in der Tschechoslowakei der Fall ist. Gewiß wird die Kultusgemeinde darauf dringen, daß endlich in das Budget Österreichs neben den Ansätzen für. den katholischen und protestantischen Ritus ein ausreichender Betrag für den jüdischen Ritus eingesetzt Arbeitsprogramm des Berliner Religiös:liberalen Vereins Das Führerprinzip in der Wirtschaft Vorsitzender der Kölner Handelskammer fordert rein-arische Wirtschaftsführung ln einer Vollversammlung der Kölner Industrie- und Handelskammer, in der die Auflösung der Kammer und ihre. Zusammenlegung mit der Bonner Handelskammer beschlossen wurde, hielt der Vorsitzende Freiherr von Schröder eine programmatische Rede ober die wirtschaftlichen Ziele des Nationalsozialismus. Das vom Nationalsozialismus geforderte Führerprinzip werde man hei der wirtschaftlichen Neuordnung restlos zur Durchführung bringen. Führer könne und werde nur der sein, der die Ehre und die Verpflichtungen.' des deutschen Kaufmanns und Unternehmers heilig achte und hochhalte, niemals aber einer, der gegen die Grundsätze nationalsozialistischer Wirtschaftsführung verstoße oder wer’„jüdischen Geistes oder jüdischer Abstammung" sei. Es sei bei dieser Gelegenheit ausdrücklich zu betonen, daß man die Mitarbeit von Juden und Judenstämmliugen, eliensn deren Führung in der Wirtschaft ahlclmc wie in der des übrigen deutschen Staatswesens. Man wolle auch in der Wirtschaft endlich rein arisch geführt werden. Freiherr von Schröder sprach auch über den jüdischen Einfluß im Bankwesen und erklärte; daß auf alle Fälle das Resultat der Baiikeneiii|iiete den. Forderungen des National-' Sozialismus entsprechen müsse.' Das Geldwesen müsse in Zukunft der Diener der Wirtschaft und nicht ihr Herr sein. Zur Aufrechlcrhaltuug eines möglichst hohen Lebensstandards der deutschen Bevölkerung könne man die deutsche Wirtschaft nicht nur auf den Inlandabsatz aufbaiicn, sondern mau sei auf den Wirtschaftsverkehr mit der Welt in großem Maße angewiesen. Diesen Weltverkehr wolle mall pflegen, aber mau könne nichts einseitig tun, sondern sei auch auf den guten Willen der anderen Völker angewiesen. Zum Schluß betonte Freiherr von Schröder, daß sich der. Nationalsozialismus und seine Führer ihre Maßnahmen nicht durch die Kritik mul Nörgeleien von denen verderben lasse, die sich bis heute noch nicht hätten umstellen können. Regelung der Zulassung von Nichtariern zu akademischen Prüfungen Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit: „Zur Klärung von Zweifeln, die darüber entstanden sind, ob die 'zum weiteren Studium zugelasseneu Studierenden nichtarischer Abstammung ohne besondere Bedingungen auch zu den akademischen Prüfungen (Diplomprüfungen — .Doktorprüfungen usw.) zugelassen werden dürfen, hat der preußische Kultusminister Rust einen Erlaß herausgegeben, dev auch über andere mit den Prüfungen nichtarischer Studierender zusammenhängende Fragen Bestimmungen trifft. Nach diesen Bestimmungen wird zukünftig folgendermaßen verfahren werden: Zu den Prüfungen sind diejenigen Reichsdeutschen nichtarischer Abstammung unbeschränkt zugelassen, deren Väter im Weltkriege an der Front für das Deutsche Reich oder seine Verbündeten gekämpft haben, sowie Abkömmlinge aus Elten, die vor Inkrafttreten des Reichsgesetzes gegen die Überfüllung deutscher Schulen und- Hochschulen vom 25. April 1933 geschlossen sind, wenn ein Elternteil oder zwei Großeltern arischer Abkunft sind. Ferner sind zu den Prüfungen zugelassen diejenigen Studierenden nichtarischer Abstammung, die entweder zum Studium' selbst zugelassen sind, oder denen das weitere Studium gestattet ist, und zwar auf Gntnd des Ausführungserlasses des preußischen Kultusministers vom 16. Juni 1933 zur Ausführung des Gesetzes gegen die Über¬ Die Wiederaufnahme der Vereinsarbeit seitens der „Ortsgruppe Berlin der'Vereinigung für dasreligiös-liberale Judentum“ hat überall freudige Genugtuung itervorgerttfen. Auf vielfachen Wunsch veröffentlichen wir noch einmal das umfassende Arbeitsprogramm: ■ ' Die „Ortsgruppe Berlin der Vereinigung für das religiösliberale Judentum" (früher: Liberaler Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Berlin- Charlottenburg 2, Bleibtreustraße 45, Telefon: Bismarck J 1 4958, veröffentlicht folgendes Arbeitsprogramm für die nächsten Monate: 1. A r b e i t s g e in e i n s c h a f t e n : (Diese treten wöchentl. zusammen;*Kursdauer etwa 1—2Mott.) Bezirk Charlottenburg-West: „Praktisches Judentum int jüdischen Hans“ . Jeden Montag. Leitung: Dr. Hermann Sänger. Die Daten des Kurses und der Ort, an dem erstattfindet, sind im obigen Vereinsbüro zu erfragen. Bezirk Wilmersdorf: „Lektüre atisgemiither Pro/iheienabschnitte“ . Jeden Donnerstag. Ort: Synagoge Prinzregentenstr., Scitengeb. II, Vortragsraum. ' . * . Leitung: Dr. Llieti Utimaiin. Bezirk Nordwesten: - „Unser Judentum, Wege zur religiösen Vertiefung“ Jeden Dienstag. Ort: Wohlfahrtsamt, Klopstockstraße. 5S (Eßratun). Leitung: Dr. Hans Hirschberg. Bezirk Süden: „Unser Judentum, Wege zur religiösen Vertiefung“ Jeden Donnerstag. Ort: Synagoge Kottbusser Ufer 18 50. Leitung: Dr. Hans Hirschberg. Alle vorstehenden Kurse beginnen um 2 (1.3 (f U h r.' Voranzeige: Im März d. J. (Genaue Zeit imd Ort werden noch bekanntgegeben): ■ ' I.ekiiirc des Huches „Hiob“ Leitung: Df .-Rudolf Seligsohn. 2. I. e h r v o r t r ä g e : (Gemeinsam mit dem Synagogenverein Rvkestraße.) Rabbiner' Dr. Manfred Smtrsrnsky: „Wir mindern' durch die Jahrtausende“ Sonnabend, 3. Februar, 211.30 Uhr: „In der Welt“; Sonnabend, TI). Februar, 20.30 Uhr: „ln der Einsamkeit"; Sonnabend, 17. Februar, 20.30 Uhr: „Der Sinn dieses Weges“. Ort: Synagoge Rvkestraße 53. 3. Sch ri ft c rk I ä ruii gen-:. Jeden Sonnabend Nachmittag, Svnagoge L ii t z o w s t r, Dr. Rudolf Sejigsohn. Näheres ist jeweils aus dem Gemeindeblatt zu ersehen. Jeden' Sonnabend Nachmittag, Synagoge Friedens- Dr. Hans Hirscitberg. Näheres ist jeweils aus dem Gemeindeblatt zu ersehen.