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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-12-19 · 35 (19.12.1933) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
35 (19.12.1933)
Date
1933-12-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Jenseits der Grenze angesiedelt werden. Jede Familie zahlt 500 Dollar an das Komitee und erhält dafür ein Bauernhaus samt Land und die notwendigen landwirtschaftlichen Geräte. Weitere Siedlergruppen sind in Bildung begriffen. Liberalismus and Zionismus in Luxemburg Gegensätze in .der Luxemburger Judenheit Die Entwicklung in Deutschland hat natürlich auch auf die Juden des Grenzlandes Luxemburg nicht ohne Eindruck bleiben können. Nicht nur, dal! selbstverständlich ein Hilfskomitee begründet wurde, an dem die flüchtenden Glaubensgenossen aus Deutschland eine erste Stütze hatten, wo ■ inan sie mit Rat und Tat versah, nein auch ideologisch hat sich die Entwicklung in Deutschland in Luxemburg bei den Juden eingenistet. Das kommt einmal dadurch,, dall viele Ostjuden von Hause aus Zionisten sind, und weiterhin haben sich zahlreiche in Deutschland entwurzelte Juden hier .niedergelassen, denen natürlich teilweise eine innere Umstellung notwendig erschien. So kam in den letzten Monaten eine zionistische Stimmung ■ auf, wenig beachtet, ja abgelehnt von der überwiegenden Mehrheit der hier lebenden Juden, aber genährt und unterstützt von den Ostjuden und zahlreichen deutschen Flüchtlingen. Wie wenig die Korporationen der Luxemburger Juden geneigt' sind, diese Entwicklung gutzuheißen oder gar zu billigen, bestätigt die Tatsache, dall das Konsistorium (entspricht in Deutschland der Gemeindevertretung) es ablehnte, eine hier begründete Ortsgruppe des .Makkabi anzuerkennen, und es auch ablehnte, eine Ortsgruppe der Misrachi zu bestätigen. Ueberhaupt ist die Stimmung in den führenden jüdischen'Kreisen dergestalt, daß .Betätigungsmöglichkeiten der Juden in allen Vereinen des Landes gegeben sind und darum eigene jüdische Vereine'gar nicht erwünscht sind. Man sprach sogar' eine Zeitlang davon, d?ß der Präsident der Gemeinde, der Kammerpräsident Marcel Calien daran denken würde, alle jüdischen Vereine aufzulösen und nur noch' in der Synagoge den Mittelpunkt des Gcineindelebens zu erblicken. Die Zionisten, die sich der geistigen Kapazität des Landesrabbiners Dr. Sercbrenik als ihres Gesinnungsfreundes rühmen können, Haben natürlich in diesem jungen Rabbiner eine ausgezeichnete Stütze, die, je mehr sie hinter den Kulissen wirkt, um so nachhaltiger wird. Der Landesrabbiner ist gleichzeitig der Führer der Luxemburger jüdischen Jugend, deren allwöchentlich ’ stattfindende Zusammenkünfte sich eines außerordentlichen Besuches erfreuen und in denen jungen jüdischen Menschen Gelegenheit gegeben 'ist, sich über Probleme zu unterhalten und Gedanken auszutauschen. Es ist leider so, daß in diesen Veranstaltungen das einheimische Lüxemburger Element sehr schwach vertreten ist. Die Debatten sollen nach einer Verabredung bei Beginn der Saison neutral sein, aber wer zwischen den Zeilen zu lesen versteht,: hört immer wieder „jüdisches Volk'', „jüdische Kultur“, „jüdische Gesinnung“ usw. Als liberal eingestellte junge Menschen den Versuch machten, ihre entgegengesetzte Ansicht zur Geltung zu bringen, scheiterte das daran, daß sie der Dialektik der ostjüdischen Debatteredrier nicht gewachsen waren, aber zweifelsohne 'den Beifall der Mehrheit der Jungen auf ihrer Seite hatten. Natürlich haben diese besonderen Vorgänge die unangenehme Nachwirkung, daß zahlreiche junge jüdisch-liberale Menschen an den Jugendveranstaltungen keinen Anteil mehr nehmen und sich passiv verhalten. Und wie bei der Jugend, so ist es-auch in der Synagoge. Der Rabbiner, ein außerordentlich begabter Kanzelrednen, versteht es auf taktisch kluge Art, zionistische Propaganda zu machen, und wenn man sich nachher darüber beschwert, dann gibt er die Antwort: Ja,- der Rabbiner hat zu führen, Gummirchwämmel und die Gemeinde muß sich schon damit abfindeu. Die verschiedensten Debatten in der Gemeindevertretung konnten an diesem. Zustande gar nichts ändern, und es wird immer so bleiben, denn der Rabbiner ist Angestellter des Luxemburgischen Staates, und die Möglichkeiten der Gemeinde, ihn zur Umkehr zu veranlassen, sind darum sehr schwach. Naturgemäß wirkt sich diese ganze Art des Vorgehens in einem schwächeren Besuch der Gottesdienste aus. Mail versichert immer wieder, daß man gar' keinen Zionismus mache, aber die zeitlichen Anforderungen an das Judentum in der ganzen Welt hätten sich geändert und ihnen müsse man Rechnung tragen. Dennoch ist damit zu rechnen, dall, bei aller persönlichen Achtung vor dem Rabbiner, die Gemeinde auf die Dauer diese Politisierung der Synagoge nicht zulassen wird, zumal sie wiederum von denen abgelehnt wird, die sieh Luxemburger SO gibt es gewissermaßen d; an dem beide Lager keine Freude , meiude das gemeinsame Baud niini Zeiten auch in Luxemburg gemeinler und synagogaler Arbeit genug zi aus dogmatischen Gründen eine einde ii liehe I' ... ihres Wesens von. diesen Problemstellungen gar nichts wissen will und der es lediglich daraut ankunimt, Ruhe mul Einigkeit die Hoffnung ■ani*’PUtze, dalTdie jüdiseh-hberalen Elemente aus diesen Vorgängen die Lehre ziehen und sich enger znsnmmcnschließen. Gewiß, fürs erste dürfte die zionistische Arbeit an der Jugend keine Erfolge zeitigen, aber ganz spurlos gehen diese Dinge besonders au begeisterungsfähigen jungen Menschen nicht —- " " “ ’ '“ 11 hckcuiK Leichtes Ein Aufruf englischer Kirchenführer Die Erzbischöfe von Canterbury, York und Wales, so« die Oberhäupter der freien Kirchen von England und Wal haben zugunsten der Emigranten aus Deutschland einen vc Aufruf erlassen, in" dem darauf lungewiesen r I. dall d Emigrantenproblem allen Glaubensgemeinschaften eine gerne saine Verantwortung auferlegt. An die Angehörigen all Bekenntnisse wird der Appell gerichtet, zur Linderung i insbesondere in Frankreich nach Einbruch des Winters uni den Emigranten herrschenden Not durch Beiträge und gerne same Arbeit mitzuhelfen und den in Not geratenen Emigrant „Zurück zum Land“! Eine Bewegung in denVereinigten Staaten Im Zuge der vom Präsidenten Roosevclt eingelei Politik, Menschen aus den übervölkerten Großstädten auf das flache Land zu verpflanzen, macht sich auch unter den amerikanischen Juden eine starke Bewegung unter dem Motto' „Zurück zum Land!“ geltend. Wie der Vorsitzende des jüdischen Komitees l für landwirtschaftliche Siedlung, Baginio Brown, mitteilt, werden schon in den nächsten Tagen 200 New Yorker jüdische Familien in New Jersey auf dem Lande Internationaleu. Ubersee- Transporte Spedition - Möbeltransport - Speicherei . Willy Kulka, Berlin W 50 ' ■ B5Bartwroua5070 Bamberflerstr. 51 I Ein antienglischer Aufruf Der Obe r Palästinas, Cook, sowie sämtliche nichtn veröffentlichen ein gemeinsames Manider ganzen Welt, in dein die Befürchtung eilt wird, England wolle das von ihm prcchcu, ein jüdisches Natiöiialhcim iir” i, fallen lassen mul die Juden in ein Der Aufruf fordert die Juden der Welt wehrka.npf gegen diese Politik auf. Boykottlosung arabischer Frauen Wie die arabischen- Zeitungen melden,-wurde auf einer ländische'und jüdische Waren’zu boykottieren und eine ent- •spreelieiule Propaganda in der Gesellschaft und auf den Marktplätzen durcli/utiilimi. Der Beschluß Wurde durch Flug- Sauiinellntchsen aufgestcllt und die Hausfrauen anfgefordert, monatlich mindestens, 5 Schilling vom Haiishallungsgeld zu ersparen und in. die Büchsen zu werfen. Von dem Erträgnis der Sammlung soll eiijc Leinenfabrik zur Beschäftigung arabischer Mädchen errichtet werden. Zu demselben Zweck wird die Veranstaltung einer Lotterie geplant. Ausweisungen Jüdischer Touristen aus Palästina Zum ersten Mal ein deutscher Jude betroffen gewanderte Juden wurden' Touristen nach Palästina gc Max Voge Ausweisung betroffen wiri sind Alfred Ducklcr mul s Winter" und Rudolf Fringi f linden. ' 1 '.irl‘l ia auf illegal nach Palästina vinvier Personen, die aus Wien als ekuiumen waren, und der Leipziger sollen wegen Überschreitung der sfrist deportiert werden. Bis dahin iis. Vogel, der 18 Monate in Pale Jude aus Deutschland, der von d. Von den übrigen Verhafteten;eine Gattin vor 8 Monaten, Jakob er vor 5 Monaten nach Palästina eil hatten in Palästina Arbeit gc- Eine Musterwirtschaft deutscher Juden ~ bei Agram Nicht weit voll Zagreb (Agräm), der Hauptstadt von Kroatien, haben Juden aus Deutschland ein bisher dein Baron v. Ciutmaiui gehörendes Grollgnt angekauft, das in eine landwirtschaftliche Kolonie unigcwaiidclt werden wird. Vom Ver-, band jüdischer Gemeinden Jugoslawiens wird erklärt, dall geplant sei, auf diesem Territorium eine Musterwirtschaft und eine landwirtschaftliche Schule zu errichten. Belgische Regierungskommission zum Studium der Lage der Einwanderer aus Deutschland Die von der belgischen Regierung zur Untersuchung der Lageder ans- Deutschland nach Belgien cingewanderten Juden eingesetzte Kommission hat unter dem Vorsitz des Kanzlei- -dircktors des Auswärtigen Amtes Costcrman ihre erste Sitzung abgchalten. Außer dem Vertreter des Außenministe-. riums gehören -der Kommission noch der Ministerialdirektor im Ministerium für Industrie und Arbeit Solvais, der Präsident des jüdischen Flüchtlingshilfskoniitces. Max Gottschalk und der Direktor des öffentlichen Sicherheilswesens Uckendale an. Die Kommission hat-drei Hauptaufgaben: 1) Zahl und Lage der Emigranten festzustellen, 2) das Unterstützungswesen für - die Einwanderer und die Maßnahmen aufbauender Wirtschaftshilfe für sie zusammenzufassen und zu regeln, und 3) die Frage des Niederlassungsrechtes zu klären. Der vom Völkerbund eingesetzte Hochkommissar für Emigrantcnwcsen, James /. MacDonahl, hat sich in der letzten Woche .in Brüssel aufgchaltcn, wo er Besprechungen mit den Kommissionsuiitgliedern über die. Organisierung des Emigrantenhilfswerks in Belgien abhielt. -- Das Oajfjpiel bes Berliner Kulturbunbes in Breslau Introite nam hie dei sunt! Tretet ein, denn hier herrscht dasGöttliche! Und viel lag von dieser weihevollen Stimmung über dem Raum des Breslauer Schauspielhauses, über dessen Bühne das alte uncl ewig neue Erzählen „Nathans des Weisen“ ging. Der Berliner Kulturbund Deutscher Juden hatte das Breslauer Publikum zu zwei Aufführungen gela< Die Breslauer folgten diesem . Rufe gern. Das zweimal l. verkaufte Haus bewies das starke Bedürfnis der Breslauer Judenheit nach guter und gediegener ernster Kunst, die sie mm schon in kleinerem Rahmen seit kurzer Zeit von Breslauer berufenen Künstlerkreisen geboten bekommt. Herr Dr .Singer, der Intendant des Kulturbundes, sprach einleitend einige Worte über das Werk, das der Kulturbund zu seiner ersten Aufführung wählte. Nicht um der Pathetik willen, sondern weil es das Werk der großen über , allem stehenden Toleranz ist. Weil Nathan die Verkörperung des Juden Mendelssohn, des besten Freundes Lessings ist, dem hier ein unsterbliches Denkmal gesetzt worden ist, des Juden der neuen Zeit, in dem sich Deutschtum und Judentum zu einer unlöslichen Einheit verbanden. Und nun rollte vor den Augen der aufhorchenr1 “ Menschen das Leben des weisen Nathan ab. Die' Aufführung war. nach Inszenierung und Rollenbesetzung die gleiche wie die' Berliner, die“ hier schon besprochen wurde. Die Zuhörer waren begeistert und spendeten reichem Beifall. Alles in allem ein sehr begrüßenswerter und vollgelungener Versuch; ein Beweis jüdischen Wollens, jüdischen Geistes und jüdischen Könnens. Ein'wahrhaft künstlerisches und menschliches Erlebnis! Ruth Tichauer. Eine Feststunde in Konstanz Unsere, jüdische Gemeinde liegt weit ab von den Zentren jüdischen Wissens und nur selten haben wir Gelegenheit, Größen jüdischen Geistes oder der Kunst bei uns zu sehen.- Um so dankbarer isfdeshalb unser Publikum, wenn sich hie und da ein Gast an die Gestade des Bodensees verirrt, um so die Verbindung mit dem jüdischen Leben und Geschehen aufrecht zu erhalten. Dieses Verdienst hat sich die „Jüdische Künstlerhilfe Freiburg“ durch ihr Konzert in der hiesigen Synagoge erworben. Das Trio, bestehend aus den Damen Fräulein Freya Wolfsbruck (Gesang), Fräulein Gaby Gros (Klavier) und Herrn Dr. Heim Edelstein (Cello) hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens vorzüglich aufeinander eingestellt; das kam gleich zu Anfang in der „Aria con variatione“ von S. Rossi und in der „Aria mit obligatem Cello und Klavier“ von IX Ciabrielli zum Ausdruck. Fräulein Wolfsbruck besitzt nicht nur eine wohlausgebildetg, Stimme, sondern sie ist auch eine so fern gestaltende musikalische Künstlerin, dall die schweren Mahlerlieder „ich atmet einen linden Duft“ und „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ zu einem tiefen Erlebnis wurden. Fräulein Gaby- Gros war ihr eine verständnisvolle, fein anschmiegende Begleiterin, die dann als Solistin am Flügel in dem Choral „su Melodie hebräiche“ von Castelnuovo Tedesco durch ihr :s und klar durchsichtiges Spiel die Hörer ganz in ii Bann zog, und ebenso- Herr Dr. Edelstein, der durch seelenvolles Cello-Spiel uns ganz besonders gefiel. Herr Dr. A'atz hatte in einem kurzen Vorträg die Einführung in die Werke alter und neuer Meister übernommen und dadurch wesentlich zum Verständnis des Programmes beigetragen. Das Konzert war eine wirkliche Feststunde für unsere Gemeinde, und wir wünschen die .Künstler recht bald wieder bei uns zu sehen, wie wir auch anderen Gemeinden empfehlen möchten, sich diesen Kunstgenuß zu verschaffen. H. „Hanigun“ erobert Wien Sänger in Wien längere Station. Nach zwei offiziellen Konzerten auf dem lödium des Konzcrtliauscs wirken sie noch an'zahlreichen Veranstaltungen in Svnagogen und jüdischen Vereinigungen mit. Der Erfolg des Chors überstieg alle üblichen Grenzen. Das Wiener Publikum lernte eine Vereinigung von Stimmen kennen, deren gepflegte Schulung den jüdischen Gesängen eine einmalige Gestaltung von seltener Vielfarbigkeit lieh. Weiß doch der feingeistige Dirigent Cb. Winawcr das ihm anvertraute Material in seiner Wirkung ungemein abgestuft einzusetzen. Uralte Kultur spricht aus den Gesängen, uralte Kultur einer geistig auf höchster Stufe stehenden Gemeinschaft. So dienen diese Sänger, die an den Bühnen des Westens ihre Organe schulten, den Melodien der Väter mit reifem Gesangswissen. Kindheitsklänge aus fernen Heimatreichen ertönen aus den wunderbaren Chören, die gleich.einer ewigen Melodie däjiinströmen. Jüdische Kunst von einer Sängerschar gebracht, die alle- Feinheiten der Tongabe kennt, eroberte Wien. Der geistige Mentor, Dirigent und Komponist Ch. Winawcr, verdient für seine Leistung höchstes Lob! 'ffamiiiatt-PlacfnicftteH Berlin-Schöneberg,.Eisenacher Straße 77. Agnes Waclisner. 70 Jahre. 15. 12. 1933. Holzminden. Bankdirektor i. R. Adolf Müller. 80 Jahre.- 19. 12. 1933. -J_ Iak d|#|lA f,lr meinen Sohn, Tschechoslow., 29 Jahre, Hü jlllllC groß, schlank, mit Existenz iiTPrag, passende verm. Frau. Znscbnhen v. Verwandten unter „Derzeit Berlin" erbeten an die Geschäftsstelle der „jüdisch - liberalen Zeilung“, Berlin-Chadoltcnburg 4. tleiratsgcsiidi - Seriöser Kaufmann, Anfang dreißig, -sucht Heirat mit sympathisier junger Dame aus gutem Hause. Mitgift ei wünscht._ Zuschriften, diestreng disluet behandelt werden, unter O 751 an die Geschäftsstelle der Jüdischliberalen Zeitung; Berlin-Charloltenburg 4. Lehrerin wünscht Heirat Anschriften erb. unt. R. 50 an die Geschäftstcllc der Jüd.-lib. Zeitung. Volljurist kautionsfähige Micts-Häuser-Hypothekcn, Steuer- und Grundstücksfachmann sucht Hausverwaltungen, Beteiligungen, Syndici- Posten, jur; und Terminstätigkeit für Abzahlungsgeschäfte. ' Angeb. Sch. 11 U. Ü0983 Zeitungsexped. Berlin W 30. Geldgeber f. hochverzinsl. Beamtendarlehen von seriösem arischen Makler gesucht H»u»v«rwaltung«n. Zuschriften erbeten unt. J 300 an die Geschäftsst. 'der Jüd.- lib. Zeitung, Berlin-Charlottenburg 4.

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