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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-12-12 · 33 (12.12.1933) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
33 (12.12.1933)
Date
1933-12-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Jenseits der Grenzen Gömbös greift ein Zu den Unrnhen an den ungarischen Hochschulen Im Hinblick darauf, daß trotz aller bisherigen Verhandlungen .und Verfügungen die antisemitischen v Unruhen an ungarischen Hochschulen noch immer andauern,' hat Ministerpräsident Julius Gömbös persönlich Anordnungen, zur Wiederherstellung der Ordnung getroffen. Die Schließung aller Hochschulen wurde auf Befehl des Ministerpräsidenten bis zuin Wochenende verlängert. Synagögenschändung in Liverpool Die im Jahre 1790 erbaute Synagoge in. der Prinzessinnenstraße zu Liverpool, eine der ältesten Synagogen Englands, ist einer vandalischen Schändung zum Opfer gefallen. Die Täter, die sich offenbar nach Beendigung des Gottesdienstes in die Synagoge eingeschlichen und in der Frauenabteilung verborgen hatten, richteten in dem großen Gebetraum und in den Nebenräumen große Verwüstungen an. Sie bemalten die. Wände mit antisemitischen Emblemen, rissen die hölzernen Leisten hinter den Bänken heraus und zerbrachen sie und zertrümmerten die Marmorskulpturen rings um den Almemor. Allem Anschein nach kann die Tat nur von Erwachsenen begangen worden sein. Einen Tag vorher fand in Liverpool ein von achttausend Personen besuchtes Meeting der antisemitischen Imperial Fascists statt. Man hält die Tat für eine Folge der in dieser. Versammlung gehaltenen Hetzreden. Dampferlandung in Jaffa infolge Häfenarbeiterstreiks verhindert Hilfsorganisationen bestehenden Verwaltungsrats des Internationalen Emigrantenhilfswerks-statt. Es wurde ein Departement für jüdische Angelegenheiten geschaffen, dessen Leitung Professor Norman Bentwich, einem der Delegierten des Joint Foreign Committee, übertragen wurde. Der amerikanische Jude Edward Mav, ein Bruder des belgischen Gesandten in Washington, wurde zum ständigen Berater des Hochkommissars gewählt. . _ Alles im Leben kehrt sich um Man spricht eine allgemein bekannte Tatsache aus, wenn man daran erinnert, wieviel in den letzten Jahrzehnten seitens der deutschen Juden für die Glaubensbrüder in den Ländern des Ostens geschehen ist. Es darf aber gesagt werden, daß die deutschen Juden sich zu fest;im Besitze der Emanzipation glaubten, um bei ihren umfassenden Hilfswerken jemals an Lohn und Vergeltung zu denken. Gerade -deshalb aber wird in den deutschen Lesern die folgende Notiz seltsame Empfindungen hcrvorrufen, die in all ihrer Kürze und Knappheit doch außerordentlich vielsagend ist: Selbstbesteuerung Litauischer Juden zugunsten der Hilfsaktion für deutsche Juden .In Kowno (Kaunas) fand eine aus ganz Litauen beschickte Konferenz von Delegierten der Hilfsaktion für deutsche Juden statt, auf der beschlossen wurde, daß jeder litauische Jude sich eine freiwillige Sclbstbesteuerung in der Mindesthöhe von zwei Tagesverdiensten auferlegen soll. Die Steuer ist innerhalb von sechs Monaten abzufiibren. Die Sammlungen für die Hilfsaktion werden bis zum Mai fortgesetzt.; quist, Bischof Billing, Domprobst Yugve Birilioth, Bischof jDanell, Rektor der Universität Upsala, Thore Engströmer, (Rektor der Hochschule Stockholm, Sven Tunberg, Bischof [Lönegreen, Bischof Rodhe, Landeshauptmann Oskau v.Svdbw,. i Erzbischof Erling Eiden, Selinü Lagerlöf, Rektor dcr'Unijversität Lund, Axel Möberg, schließlich Namen der bekann- 1 testen schwedischen Schriftsteller, Gelehrten und Wirtschafts- (fülirer. Schwedische Wissenschaftler haben sich bereit erklärt,! freiwillig auf einen bestimmten Prozentsatz ihres jährlichen Einkommens zu verzichten, um mehreren nichtarischen Wissenschaftlern, die ihre Lehrstühle in Deutschland verloren haben, die Möglichkeit zu geben, in Schweden zu leben und ihre Studien fortzusetzen. Jedem dieser Wissenschaftler soll ein ■ Einkommen von 3ÜUU schwedischen Kronen jährlich gesichert; werden.. Das Serafim-Lazarett in Stockholm hat außerdem; 12 deutsche Mediziustudierende und Arzte mitgenommen. i Vereins-Nachrichten. i Chanukkahfeier des Berliner religiös-liberalen Vereins | Bezirksgruppc südwestlicher Vororte veranstaltet Donners^ i tag, 11. Dezember, abends 8,15 Uhr, in der Wohnung vöiT | Frau Rose Hoffmunn, Friedenau, Wiesbadener Straße 85 | (Telefon: H 8 Wagner 301)0) eine Chanukkahfeier. An-; spräche: Rabbiner Dr. Benno Gottsehalk.- Gesänge: Kantor ■Friedrich Lieiuenstein, Klavier: Frau l.ili (iociz, Rezitationen: 1 Leni Steinberg vom Kulturbund. Teilnahme mir nach vorl lieriger Anmeldung. Chanukkahball des Vereins ehemaliger Schüler der Schulen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin 'Der grolle Clianukkahball des Vereins ehemaliger Schüler findet diesmal am Sonnabend, lt». Dezember, im groben Festsaal der Musikersiilc, Kaiser-Wilhelm-Stralle 31, statt. Baubeginn: $,3U Uhr. Vorher Jugcnd-Chanukkahfeier. mit Bescherung von 0,30 bis 7,3U Uhr. Erstklassiges Kabarett! ‘Tombola! Es spielt die berühmte Tanzkapelle Sulkin! Außer* > dem findet ein Boxkampf der beiden jüdischen Boxweltmeister; statt! Der Dampfer „Polonia“ der Gdynia-Amerika-Linie, der seit einiger Zeit zwischen Konstanza und Palästina Dienst tut, konnte am 4. Dezember infolge des arabischen Teilstreiks .in Jaffa, dem sich viele Hafenarbeiter angeschlossen hatten, und mit Rücksicht auf die Erregung der arabischen Bevölkerung in Jaffa nicht landen. Das Schiff, das eine größere Zahl jüdische Touristen und Einwanderer an Bord hatte, wurde nach Haifa weiter dirigiert. Konstituierende Sitzung des Verwaltungsrats des internationalen Emigrantenhilfswerks Errichtung eines jüdischen Dezernats Am 4. Dezember fand in Lausanne unter dem Vorsitz des vom Völkerbund ernannten Hochkommissars für Emtgrantenwesen die erste Sitzung des aus Vertretern der sich am Hilfswerk beteiligenden Regierungen und Delegierten privater Diese Meldung zeigt, daß der alte Maasser-Gedäuke unter den Juden noch nicht ausgestorbeu ist; sic zeigt aber auch, was mail besonders unter den Juden Westeuropas und Amerikas, heute empfindet, daß es bei jüdischem Hilfswerk niemals Gebende und Nehmende gibt, sondern daß wir alle eine Sache, unsere Sache führen. Schwedisches Hilfswerk für Intellektuelle aus Deutschland Ein Aufruf des schwedischen Hilfskomitees für die aus Deutschland ausgewanderten Intellektuellen, die zum großen Teil Juden sind, trägt an erster Stelle die Unterschriften des Prinzen Eugen von Schweden, Bruders des schwedischen Königs, und des Prinzen Wilhelm von Schweden, des zweiten Sohnes des Königs Gustav; ferner Namen wie Bischof Aulen, Bischof Aurelius, Generalfeldarzt Fritz Brauer, Bischof Berg- Weniger Pedanterie, mehr Produktivität! So sehr wir deutschen Juden gewünscht hätten, in unserem Kunsterleben weiterhin mit <Jer deutschen Gesamtheit "verbünden zu bleiben, so sehr ist doch durch die Macht der äußeren Verhältnisse der „Kulturbund deutscher Juden“ eine Notwendigkeit für uns geworden, keineswegs nur, aber doch zur großen Hauptsache wegen der jüdischen Künstler und der übrigen mit Theater- und Vortragsveranstaltüngen verknüpften Berufskategorien. In vielen Städten stellen löblicherweise die jüdischen Gemeinden ihre Synagogen für die kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen des Kulturbundes zur Verfügung. Natürlich darf die Synagoge keinen jüdisch-parteipolitischen Veranstaltungen dienen; aber ein begabter Gemeindesyndikus wird an jedem Programm erkennen, ob es von allgemeinem kulturellen Wert ist oder einer Parteianschauung dient. Es scheint also unnötige Pedanterie, wenn gerade diejenige Gemeinde, die die meisten Synagogenräume besitzt, generell ablehnt, die Synagogen dem Kulturbund zur Verfügung zu stellen. Für seine zahlreichen Vorträge und Konzerte muß . der Kulturbund laut einem soeben bekannt gewordenen Voranschlag in sechs Monaten allein 36 000;Jt. II an Saalmiete ausgeben .(Opern und Schauspiel sind hierbei nicht mitgerechnet, da diese selbstverständlich in einem richtigen Theatergebäude stattfinden). Würde die Berliner Jüdische Gemeinde gegen eine Pauschalsumme von, sagen wir einmal, 10 000 tJl.il ihre Synagogen zur Verfügung stellen, so könnte’die Differenz von 26 000 ät.'ll produktiven Zwecken zugeführt werden und jüdischen Künstlern zugutekommen. Die Gemeinde würde es in der Hand haben, für einzelne, dem sakralen Charakter der Synagoge widerstreitende Veranstal- tungen die Hergabe der Gotteshäuser abzulehnen, aber nicht die Ablehnung, sondern die Bereitstellung der Synagogen müßte die Regel sein. Engherzige Pedanterie bringt Schaden, Großzügigkeit stiftet Nutzen. einem Gesang des Kantors Eebiowicz hielt Rabbiner Schwarz die Trauerrede. Für die Gcmeindekörperschaften sprach Rechtsanwalt Dr. Scheyer. Die schlichte Feier schloß mit einem Gesang von Frau Lotte Schteskow, Breslau. Fast die ganze Gemeindegeleitete dann denverdienstvollen Mann zum Friedhof. ' ' Kassel. (Veränderung in der Gemeinde.) Die Einführung der Herren Eduard Kaufmann und Hans Alosbacher als Mitglieder des Ältesten-Kollegiums fand nach der Verpflichtung durch den Polizeipräsidenten in einer der letzten Sitzungen statt. Kreisvorsteher Leo Lazarus dankte beiden Herren für ihre Bereitwilligkeit, im ^Dienste der Gemeinde tätig zu sein und wünschte ihrer Arbeit reichen Erfolg. Dem aus dem" Amte scheidenden Ältesten Theodor Eisenberg sprach Kreisvorstehcr Lazarus den Dank der Gemeinde aus, indem, er die Verdienste des Scheidenden würdigte. Gemeindeältester Nußbaum sprach den neuen Mitarbeitern die herzlichsten- Wünsche des Kollegiums aus, und Herr Eduard Kaufmann dankte, zugleich auch im Namen des Herrn Mosbacher, für - die freundliche Begrüßung, indem er .versprach, nach besten - Kräften im Interesse der Gemeinde mitarbeiten zu wollen. - Eine weitere Veränderung wird im Ältesten-Kollegiuni dadurch eintreten, daß Herr Moritz I-oeb, der Vertreter der gesetzes- treuen Mitglieder der Gemeinde, demnächst Kassel verläßt. Ans den Gemeinden Dresden. (T o d e s f a 11.) Wieder ist einer der altJn Getreuen unserer Gemeinde abberufen worden: Julius Jakob Hirsch. Er genoß nicht nur beruflich bis zuletzt große Achtung in dem von ihm mitbegründeten Verband der Holzgroßhändler, sondern galt bei oft rauh erscheinendem Wesen als ein Mensch von ausgeprägter Rechtlichkeit und tiefer, ihn sozial verpflichtender Religiosität. Noch im Alter gehörte er dem Gemeinderat an. Aber obwohl er keine offizielle Persönlichkeit mehr war, und sein Wunsch es wollte, daß.seine Bestattung erst später bekanntgegeben wurde, gab ihm doch eine stattliche Schar von Trauernden, die an ihm. hingen und seines! Wesens Kern zu schätzen wußten, letztes ehrendes Geleit. Landeshut. (Persönlich es.) Unter zahlreichen Ehrungen der Gemeinde und der nichtjüdischen Bevölkerung wie auch vieler auswärtiger Freunde beging Prediger Falkenstein. seinen 70. Geburtstag und die Feier seines fünfzigjährigen Amtsjubiläums. Der Jubilar hat seine geistigen Fähigkeiten nicht nur in den Dienst der jüdischen Schulen und Gemeinden gestellt, sondern auch durch soziales Wirken der Allgemeinheit gedient. Liegnitz. (Tod des Gemeindeältesten.) Durch das Hinscheiden unseres Gemeindeältesten, Herrn Schere Jabionski, hat unsere Gemeinde einen unersetzlichen Verlust erlitten. Der Verstorbene hat jahrzehntelang den Gemeindekörperschaften angehört und hiervon über ein Jahrzehnt als Erster Vorsitzender des Vorstandes seine ganze Kraft für die Gemeinde eingesetzt und durch seine hervorragenden Eigenschaften des Geistes und des Herzens zu ihrem hegen gewirkt. Die Aufbahrung erfolgte zunächst im Sitzungssaal des Gemeindehauses, sodann erfolgte Oberführung in die Synagoge, wo auch die Trauerfeier stattfand. Nach einem Präludium und C&jzüyrjpuxjcn. Sh bei Ihren Sinlzdufkn. das führende Wä'/ggnZbeep/i Beet/rt* scHÖrreBeaa . //aup*sffit63 Rechtsbeistand Max Hähnel Berlin-Steglitz, Leydenallee 75' (Näh« Bhf.). Tel.: Q 2 Steglitz tosg übernimmt Rechtsvertretung und Beratung in allen Angelegenh.^ Sprechstunden: 3—7 Uhr nachmittags? auf Wunsch- Konferenzen 1 auch außerhalb des Hauses. , Referenzen vorhanden.' Unterricht Akrobatik* Schule Halensee, Kurfflrstendamm 119-120 geführt vom weltbekannten artistischen Fachmann Will» Ruppe» Hochmeister 3198 Pariserin Massigen , französischen Unterricht Bleibtreu 2240 vorm. 8—10 Privat-Zusciineide-Scfiule Eduard Puscfi Eigen für DncmduNMeei Berlin 1W„ ZbmnentraSn 4«! Das leicht faßliche und praktische B.-P. Syatem bietet Gewahr für ein*] wandfreien Sitz und steigert die Arbeitsfreude. Schnittmuster. Prosp. gratis Verein Neue Synagoge Berlin Der Verein Neue Synagoge Berlin verunstaltet um Sonnabend, 10. De/embcr, abends $*Uhr, in der Svnagoge Oranienburger Straße eine Chamtkkahft'it'r unter freundlicher Mitwirkung von Herrn Oberkantor iiollanin, Frau Lani firotzttt (Gesang),. Fräulein Charlotte Kosen (Violine), Herrn Ludwig Altmann (Klavier) sowie des Chores der Neuen Synagoge unter Leitung seines ständigen Dirigenten Herrn Dr. Ö. Om//- mann. Eintritt Irei! Gäste willkommen! Gottesdienste Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162 Dienstag, 1-2. XII., (Chunukkuh) 7,10 Uhr, 'Predigt Dr. van der Zyl. Freitag, 15. XII., 7.15 Uhr, Predigt Graf. Sonnabend 16. XII., IO Uhr, Chanuhkah Graf Liberale Synagoge Osten, Aula Kalserstr. 30 Freitag 15. XII., 7,30 Ulte. Predigt Rabbiner Dr. Melder Liberale Synagoge Nordost, Gubltzstr. 38 b. Arndt ~~~ Freitag; 15. XH. 7,15 Uhr, Predigt Dr. van der Zyi Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim. Berkaer- Straße 32 Dienstag, 12. XH., 4,30 Uhr. J'redigt (Chunukkuh) Dr. l.ewkowtlz. Freitag, 15. XH., 3,45 Uhr, Ansprache Erwin Zimel. — Sonn- - ■ abend, 10. XH.. 10 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde Charlottenburg, Schulstraße 7 Freitag, 15. XII. 4 Uhr. Sonnabend 16.'XH., 9,30. Dienstag, ~ 12. XH., 7 Uhr, Predigt Dr. Salomon > Jüdische Reformgemeinde Logenhaus, Joachimsthaler Str. 13 Freitag, 15, XH., 6,30 Uhr, Chanukhah-Frstgoltesriienst Dr. Ro- ’ senthai. Johannisstraße 16 Sonntag, 47. XH. 5 Uhr, Chanukkäh-Festgottesdienst Rabbiner Dr. Gottschalk. ~ Kurzentschlossene Käufer für Renten-,Geschäftshäuser Villen, Hypotheken finden Sie durch' Isr. Schmidt Söhne Leipziger Straße 112 — A 2 Flora 6301 ftasseiiande Rietenautwihl Dreuurinatzlt, Ackorttratelt D3 Weid. 400* FlUgel / Pianos kauft NkiitzaM. Große iüd. Organisation sucht bilanzsicheren Beamten für Reise- und' Propanda-Tätigkeit. Angebote unter K 317 an die „Jüd.-lib. Zeitung“, Berlin-Charlbg—4 Volljurist kaufionsfähige Miets-Häuser-Hypotiiekeir, Steuer- und Grmidstücksfachmann sucht Hausverwaltungen, Beteiligungen, Syndici- Posten, jur. und Terminstätigkeit für Abzahlungsgeschäfte. Angeb. Sch. II U. 60983 Zeitungsexped. Berlin W 30. Geldgeber f. hochverzinsl. Beamtendarlehen von seriösem arischen Makler gesucht. Hausverwaltungen. —._ Zuschriften erbeten unL J SOS an die Qeschäftsst. der Jüd.- lib. Zeitung, Berlin-Charlottenburg 4. 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