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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-12-12 · 33 (12.12.1933) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
33 (12.12.1933)
Date
1933-12-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Schild des Juden vor uns hertragen müssen: Israel, Gotteskämpfer! Wir Juden haben dieses „Ringen mit dem Ewigen“ immer-wieder durch unsere ganze Geschichte üben müssen und erleben dürfen. Uns ist ja jüdischer Zukunftsglaubc auch kein bloßes „Problema“; diesen Zukunftsglauben haben wir nicht konstruiert, wir schöpfen ihn gefüde aus unserer „Einordnung“ in die jüdische Gemeinschaft.. Sich in sie einzuordnen ist unmöglich, wenn man .ihre Geschichte nicht versteht. Der Sinn dieser Geschichte mag sich dem Einzelnen verschiedenartig offenbaren. Ich selbst habe immer daran geglaubt und lasse mich von diesem Glauben .durch noch so schöne Leitartikel nicht abbringen, daß <<njigre Väter, wenn sie, aus ihren Wohnsitzen verc“?fn-jeS?“vTttai V^anderstab griffen, wenn sie Blutzeugen ihres Judentums würden und wenn sie dann doch wieder zurückkehrten zu denselben Stätten, die noch vom Blute der Erschlagenen dampften und die sie sich wieder zur Heimat aufbauten (offenbar war der Begriff '„Galuth“ im heutigen Sinne damals noch unbekannt), dieses Leiden und dieses Sichneuerheben auf sich genommen haben in fortwährendem „Ringen mit dem Ewigen“. Auch sie haben sicher, wenn sie unschuldig litten, gefragt: „Wo ist Gott?“ Mancher wird an ihm gezweifelt, mancher vielleicht sogar verzweifelt haben; — aber immer wieder sind unter ihnen . Menschen aufgestanden, die mit Gott rangen, Ihn - bejahten und dadurch das Leben der jüdischen Gemeinschaft neu erschufen. Dieser Kampf um Gott, dieser Sieg Gottes in ihnen hat ihnen Kraft gegeben. Sie durften „Ja sagen zum Judentum“, weil sie in freier Demut sich vor Gott beugten! Auch wir deutschen Juden der Gegenwart uiid gerade wir, die wir uns gläubig nennen, haben in diesem Jahr schwerste Stunden durchgemacht. Auch in unseren Reihen ist von manchem wie an der Heimat so an Gott gezweifelt worden. Die eine Frage lautete: „Ist das der Lohn für das Blut, das für Deutschland geflossen ist, für die Arbeit jüdischer Generationen am deutschen Aufbau?“ — Ober all derartige Zweifel und die daraus erklärlichen Empfindungen ist sehr bald die Heimatliebe siegreich hinweggeschritten. Aber ganz ebenso gab es noch eine andere Frage; die lautete: Ist das die Antwort auf unser Ringen mit dem Engel, auf unseren „Kampf um Gott“? — So haben gerade wir religiösen Juden doppelt leiden und kämpfen müssen, und in unseren Reihen gab es nicht nur eine,.Krise des Deutschtums", sondern auch - was sollen wir es leugnen — eine „Krise der Religion“. Doch diejenigen unter uns, die über den heutigen Tag hinauszudenken vermögen, die wissen, daß unser Schicksal uns nicht nur gegeben ist als eine Ruhestatt, auf die wir uns ausstrecken können, sondern daß jedes Schicksal ein Sturm ist, der durch die Seelen geht, diese alle sind aus dem Sturm gekräftigt und mit neuen jüdischen Energien hervorgegangen. Gewiß, wir haben Verkennung und Feindschaft erlebt, wie es unsere Väter erlebten; manche, die sich unsere Freunde nannten, viele, denen wir Gutes erwiesen haben, haben, sich von uns abgewandt. Wir haben aber auch erlebt, daß der Funke göttlichen Mitleides und göttlichen Verständnisses in Deutschland und außerhalb Deutschlands in -Tausende und Zehntausende gefallen ist. Wir haben Menschen gefunden! Wir haben die lebendige Kraft der jüdischen Gemeinschaft an uns erfahren, und wir haben vor allem gesehen, daß, unsere Kinder sich nicht haben brechen lassen. Niemals ist die Gottesgeneigtheit, die Gottessehnsucht der Jugend, wenigstens der besten unserer jungen Menschen, so groß gewesen wie in der heutigen Zeit. Und was ist nun der letzte Grund, der hinter all dem steht, der Grund für die Befähigung, mit fast nachtwandlerischer Sicherheit über einen Boden zu schreiten, der für viele unterhöhlt erscheint und zu bersten droht? . Gerade in dieser Zeit, in der alle äußeren Güter und Werte sich als nichtig erwiesen haben, ist der Blick der gläubigen. Seele geweitet worden. Gott hat unsere Seele auf den Schleifstein gelegt. Das spröde 'Material bricht, das aber, welches Funken sprüht, wird scharf und glänzend für die Zukunft. Wir sind gewürdigt, in unserer. Generation, die ja überhaupt mehr erlebt hat als Generationen vor uns in guten und in bösen Tagen, nun auch eine lebendige Wiederholung jüdischen Geschehens erleben zu dürfen. Wie wir beim Studium jüdischer Geschichte sahen, daß aus. noch tieferem Leid unsere Gemeinschaft , immer wieder zu neuem Leben,-zu schönerem Leben, zu größerer innerer Stärke erwachsen ist, so erleben wir nun selbst und fühlen in uns die läuternde Kraft des „Leidens für den Ewigen“. Diese sichtbare Erfahrung befestigt in uns den alten Glauben, daß Gott uns erwählt hat — wahrlich nicht zu äußerer Herrschaft, auch nicht zur Schaffung irdischer Güter, sondern als die uralte Gemeinschaft seelischen Lebens und geistigen Strebens, als das „heilige Volk“, das, unerschüttert durch, alle Rückschläge, an sein Ziel glaubt, an das Ziel, von dem wir am Schluß jedes Gottesdienstes inunserem. alten Olenu-Gebet sagen: „Wir glauben au die Offenbarung des einigen Gottes in einer einigen, in Recht und Frieden verbundenen Menschheit.“ Wir glauben daran heute mehr als je; darum ist unsere- Aufgabe heute größer als je, darum ist uns unser Judentum nötiger als je, und darum ist unsere jüdische Zukunft uns gewisser als je. Wir vermögen nicht zu glauben, daß sich die jüdische Zukunft „nur“ in einem Zentrum,- noch dazu in einem Zentrum, das nicht'den Namen Gottes vor sich herträgt, gesichert wird. Wir stehen zu der alten Verheißung: „Liberal 1, wo ich meines Namen gedenken lasse, will ich zu dir kommen und dich segnen.“ Um diesen Segen kämpfen., wir, für diesen Segen leiden wir, unter diesem Segen arbeiten wir — wir Drückeberger! £reigniMe det Woche Erschwerungen für jüdische Studenten an der Hamburger Poliklinik Einer Verfügung für das ganze Reich entsprechend, sind nunmehr auch in Hamburg für die jüdischen Studenten der dortigen Universität gelbe Ausweiskarten eingeführt worden. Die jüdischen'Studierenden der Fakultät für Zahnhcilkunde konnten in der Poliklinik keinen festen Arbeitsplatz bekommen, sondern sind darauf angewiesen, den Platz eines arischen Studenten zu benutzen, falls ein solcher den Platz vor Klinikschluß räumt. Diese Sonderbehandlung der jüdischen Studenten, die. nichtsdestoweniger die vollen Gebühren, zu entrichten haben, bildet für sie eine bedeutende Erschwerung bei der Erreichung des geforderten Semesterpensums. Die Zahl der ausländischen Studenten an der Hamburger Fakultät für Zahuheilkuude ist von 15 im letzten Semester auf 2 im laufenden. Semester zurtickgegangen. Jüdische Fleischer in Offenbach von Winterhilfelieferungen ausgeschlossen Im Gegensatz /n den Bestimmungen in Frankfurt a. M., wo jüdische wie iüchtjüdische Metzger in gleicher Weise zur Belieferung der BevolKerung mit Fleischwaren im Rahmen der Winterhilfe herangezogen wurden, wird in Offenhach zwar von jedem Metzger ohne Unterschied des Glaubens bei der Schlachtung eines Ochsen eine Reichsmark für die Winterhilfe ” entrichtet, doch wurde bei der Zuteilung der Fleischgutscheiuo an die Bevölkerung ausdrücklich festgelegt, dal! diese Gutscheine nur bei nichtjüdischcn Fleischern eingelöst werden können. Die wirtschaftliche Schädigung der jüdischen Metzger durch diese Anordnung dürfte sich in Zukunft noch stärker auswirken, da die Bevölkerung voraussichtlich nicht nur die Gutscheine beim arischen Metzger einlöscn, sondern gewöhn- . heitsmäflig auch den weiteren Bedarf bei diesem decken und dem alten Lieferanten untreu werden wird. Arierparagraph für Hausbesitzer gefordert In der „Allgemeinen Deutschen Haus- und Grundbesitzer* Zeitung** wird die Forderung erhoben, dall in Hinkunft nur Personen arischer Abstammung Hausbesitzer werden können. Durch diese Forderung solle der Verbundenheit des deutschen Hausbesitzes mit dem Boden Rechnung getragen werden. Dr. Adolf Kaufmann, der ehemalige Direktor der Münchener Kammerspiele gestorben Im Rothschild-Spital der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde ist Dr. Adolf Kaufmann, der über ein Jahrzehnt lang gemeinsam mit Otto Ealckenbcrg Direktor der berühmten Münchener Kammerspiele war, gestorben. Kaufmann, ein gebürtiger Mainzer, hatte in München Jura studiert und war, bevor er Direktor der Kammerspiele wurde, als Anwalt durch verschiedene politische Prozesse, in denen er die Verteidigung führte, bekannt geworden. Obwohl ihm in erster Reihe die geschäftliche Führung oblag, konnte er, dank seiner künstlerischen Fähigkeiten, auch auf die künstlerische Entwicklung der Falckcnberg’schen Bühne, die nach Reinhardt und neben dem Dresdener Staatstheater die erste Deutschlands war, hervorragenden Einfluß nehmen. Seit einem halben Jahr leb.te Empfehlenswerte Bezugsquellen. I DÜSSELDORF ~1 I Wäschereien II Maler 1 Paul Harm Düsseldorf, Kreuzstraße 14 Fernsprecher 12330 Ä Die Wäscherei für Sie, w preiswert und gut EM.1L SCHUMANN UAI.ESMEISTEB bekannt für sauberste Ausführungen Kaiserswerther Straße 35 Fernruf 30779 Kaufmann in Wien, wo er wegen Übernahme eines Theaters verhandelte, ohne daß es jedoch "zu einem Abschluß kam. Das schwere Lungenleiden, an jdetn er schon lange litt, hatte sich in letzter Zeit so sehr verschlimmert, daß er nunmehr, knapp 50 Jahre alt, an einem Blutsturz verschieden ist. Raschitor in Worms soll umbenannt werden In der Wormser „Volkszeitung“ fordert der nationalsozialistische Pressewart von Worms-West, daß das vor vielen Jahrzehnten nach Raschi benannte Stadttor künftighin den Namen von K!au9 Selzner kragen soll, da dieser sich, schon „vor Jahren gegen den Jndengeist in Worms gewandt hatte1.'. Straßenumbennung in Frankfurt a. M. Nachdem erst vor kurzer Zeit in Frankfurt a. M. die . Rothschild-Allee in Karolingerallee umbenannt worden ist, hat jetzt auf Antrag des Bezirksrates die Nathan-Tricr-Strafie in Frankfurt-Griesheim den Namen Josef-Wolff-Straflc (nach dem früheren Frankfurter Bürgermeister) erhalten. Nathan Trier, nach dem diese Straße bisher benannt war, batte in dem Vorort Griesheim 1S3Ö die heute noch bestehende große Wachstuchfabrik begründet und entstammte einer angesehenen, seit Jahrhunderten in Frankfurt eingesessenen jüdischen Familie. Im „Stammbuch der Frankfurter Juden, Geschichtliche Mitteilungen über die Frankfurter jüdischen Familien 1349 bis 184S“ wird die Familie Trier schon im Jahre 1644 mit „Familie Trier I., eine Priesterfamilie, aufgenominen am 5. November 1644 mit Meier v. Trier zum goldenen Ring“ genannt. Norderney — judenfrei Uns geht ein Brief zu, an dessen Kopf als Absenderfirma die „Staatliches Nordseebad Norderney Betriebsgesellschaft hi. b. H.4‘ angegeben ist. Unter dem Firmennamen ist eine Briefverschlußmarke — dieselbe, von der weiterhin im Text die Rede ist — aufgeklebt, deren Bild von einer Umschrift eingerahmt ist. Sie lautet:. „Nordseebad Norderney — ist judenfrei.44 Der Brief selbst hat folgenden Wortlaut: Staatliches Nordseebad Norderney Betriebsgesellschaft m. b. H. Norderney, den 6.-Dez. 1933; An die Schriftleitung der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ ' Berlin. Die Badeverwaltung Norderney hat. die am Kopfe dieses Schreibens auf geklebte Briefverschlußmarke anfertigen lassen und sie der Einwohnerschaft Norderney1 s für ihren Briefverkehr zur Verfügung gestellt. Durch den Text tder Verschlußmarke wird einwandfrei ausgedrückt, daß jüdische Kurgäste auf Norderney nicht erwünscht sind. Sollten Juden trotzdem versuchen, im kommenden Sommer in Norderney unterzukommen, so haben sie selbst die Verantwortung dafür zu tragen. Bei vorkommenden Reibereien müßte die Badeverwaliung im Interesse des Bades und der anwesenden. deutschen Kurgäste die anwesenden Juden sofort von der fnsel verweisen. }Vir bitten Sie, in Ihrem Leserkreise durch entsprechende Hinweise in Ihrer Zeitung aufklärend zu wirken. Staatliches Nordseebad Norderney Betriebsgesellschaft m. b. H. gez. Unterschrift. Es ist kaum anzunehmen, daß nach dieser Absage Juden den Versuch machen werden, in Norderney „unterzukommen4*. Doch bleibt es bedauerlich, daß ein Bad, das seine Blüte nicht zuletzt der Vorliebe gerade jüdischer Kurgäste verdankt, heute glaubt, Entschlüsse fassen zu. müssen, die auf eine Negation der Juden hinausläuft. Seltsame Schulmeinung Man erfährt, daß kürzlich die- Leiter der anerkannten höheren jüdischen Lehranstalten zusammengetreten sind und das Ergebnis ihrer eingehenden Beratungen in 6 Thesen niedcrgclegt haben. Die meisten dieser Thesen tragen der veränderten Situation der deutschen Juden, vor allem dem veränderten Schulziel (Berufswahl!) Rechnung. Doch sind zwei Punkte darunter, die eigentümlich berühren. Die These 3b fordert: „Ausbau der Erdkunde zu einer jüdischen Volks- und Palästir.akuiide.“ Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß ein -derartiges Programm den Erziehungsabsichten der weitaus meisten Eltern gröblich widerspricht. — Nicht anders’ ist es mit der These 4: „Die Einrichtung weltanschaulich oder parteimäßig getrennter Gruppen im jüdischen Unterricht zerstört die erzieherische Wirksamkeit der Schule und drückt diese auf das Niveau einer Sammelschule für Nichtarier herab.“ Das heißt für jeden, der lesen -kann': Zwang dir- Kinder aus religiös-liberalen Häusern unter orthodoxen Unterricht. Denn die religiös-liberalen Juden haben bei jüdischer Erziehung nicht mitzureden, sie sind keine „positiven“ Juden, sondern nur Nichtarier. Am Schluß der Sitzung — nicht vorher! — hatten die Schulmänner die Freundlichkeit, die Fachdezerr.enten der „Reichsvertretung der deutschen Juden4* und des „Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden“ hinzuzuzieheu und diesen ihre finanziellen Wünsche vorzutragen, denn die Lage der jüdischen Schulen ist schwierig. Reichsvertretung und Landesverband sollen — und werden sicherlich — helfend eingreifen. Freilich wohl unter Geltendmachung des in diesen Körperschaften unverbrüchlichen Grundsatzes der Gleichberechtigung aller religiösen Richtungen, zu denen nicht nur die aus der Vergangenheit kommende Orthodoxie, sondern wahrlich auch der in die Zukunft weisende'religiöse Liberalismus gehört. Die weitaus meisten deutschen Juden sind religiös-liberal, die jüdischen höheren Lehranstalten sind bis auf eine einzige alle orthodox,—: könnte nicht auch in diesem Mißverhältnis ein Grund für das Damiederliegen der Schulen zu suchen sein? Auch im Reiche des Geistes gibt es so etwas wie Angebot und Nachfrage. Unterhaltungsabend im Berliner Logenhaus Magnus Davidsolm veranstaltete mit seiner Tochter Frau Ilse Intrator - einen leider sehr schwach besuchten Ünterhaltungsabend im Logenhaus, Kleiststraße. Ernste Gesänge, sowie Arien wechselten mit wundervoll vorgetragenen heiteren und ernsten Rezitationen ab. Es ist schade, daß man die junge Künstlerin, die eine scharmante Vortragskunst besitzt, . so selten in der Öffentlichkeit hört. Am Flügel bewährte sich Herr Lichtenstern als ausgezeichneter Begleiter, der selbst zwei Stücke, von Haydn und Chopin meisterhaft zum Vortrag brachte. Georg Michaelsolm; Kunstnadirichten Kulturbund Deutjdjer Huben Nach dem ganz außerordentlichen Erfolg von ,,Figaros Hochzeit“ steht jetzt das Orchester für den Monat Dezember wiederum für Konzertzwecke zur Verfügung, während das Theatei dem Schauspiel gewidmet ist. („Othello“ von Shakespeare.) Als Dirigenten der Konzerte werden fungieren: der ständige Konzertdirigent Herr Michael Taube, sowie Herr Generalmusikdirektor Joseph Rosensiock. Als Gastdirigenten wurden eir,geladen die Herren: Hans Heinrich Peyser und Fritz Goldschmidt. Die solistische Mitwirkung bestreiten die Damen: Atini Betzak (Violine), Mildred Cablc (Gesang), Rose Eikin (Klavier), Else Jansen (Gesang), Paula Lindberg (Gesang), Hede Türk (Gesang); ferner die Pianisten: Georg Bertram und Josef Schwarz. Artisten gesucht Jüdische Artisten, besonders Tänzer, Grotesknummem, knock-about werden gebeten, sich bei der „Künstlerhilfe“ der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, Oranienburger Straße 31, D 2 Weidendamm 5131, unter Einsendung von ‘Material sofort zu melden. Weinbaumfdjer a-capella-Cljor Die Proben des Chores für das erste Konzert haben begonnen. Einige musikalische Damen und Herren mit schönen Stimmen können noch aufgenommen werden. Meldungen beim Dirigenten Alexander Weinbaum, Berlin W 30/ Luitpoldstraße 41. Telefon: B 5 'Barbarossa 4656.

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