Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 13 (1933)
- Issue
- 32 (8.12.1933)
- Date
- 1933-12-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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er fügte hinzu: „Wir wollen den Namen Assimilanten zu Ehren bringen!“ _ Dieser den Grundlagen des Judentums entsprethende und durch Jahrhunderte bewährte Weg soll nun plötzlich nicht mehr richtig sein, weil es einmal einen empfindlichen Rückschlag gegeben hat. Gerade als hätte es nicht auch in früheren Zeiten, schon derartige Rückschläge gegeben! Aber man war in solchen geschichtlichen Situationen doch niemals vom alten Wege abgewichen, und die mit der französischen Revolution eirisetzende Judenemanzipation in allen Ländern war die Krönung einer jahrhundertelangen Entwicklung. Heute soll plötzlich das alles Irrweg und Umweg gewesen sein. Weil die Emanzipation noch nicht vollendet war, weil ihre Vollendung sich nicht gradlinig vollzieht, sondern wie alles in der Welt mit Siegen und Niederlagen, deshalb meint man, daß plötzlich ein ganz neuer Weg beschritten werden müsse, und eine undeukende Menge hat ein begeistertes Kopfnicken für Theorien, deren Auenblickscharakfer jedem Tieferblickenden deutlich sein müßte. Mit solcher Feststellung soll nicht gesagt sein, daß in der hinter uns liegenden Epoche bei uns Juden' alles in Ordnung gewesen und daß die gegenwärtige Krisis nur durch äußere Verhältnisse an uns herarfgetragen worden wäre. Nein, es sind schwerwiegende Fehler gemacht worden, aber diese Fehler bestehen nicht darin, daß wir den Weg der Assimilation gingen, den wir nun verlassen müßten, sondern vielmehr darin, daß wir ihn 'nicht schnell genug und nicht zu Ende gingen. Schon vor dem Umschwung in Deutschland ist immer wieder auf die anormale Berufsstruktur der deutschen Judenheit hingewiesen worden. Versuche, hier eine gründliche Aenderung zu erzielen, blieben in den Anfängen stecken. Das liegt nicht, wie die Judengegner meinen, air der Arbeitsunlust, Arbeitsunfähigkeit und dem Ausbeutertum „des“ Juden, sondern es liegt an der bequemen Saturiertheitdes Bürgertums, dem die Juden vorwiegend angehörten. Aus dieser Bequemlichkeit ist heute das ganze Bürgertum herausgerissen, und wir deutschen Juden machen mit der Berufsumschichtung ernst. Zu welchem Ziel aber wird sie führen? Zweifellos wird sie für manche die Vorbereitung für Palästina bedeuten; und wenn gerade zionistische Kreise (keineswegs sie allein!) sich schon früher besonders stark für die Berufsumschichtung einsetzten, so lag das daran, daß .Palästina Handwerker, Arbeiter, Techniker usw. in größerer Zahl braucht als Akademiker und Geschäftsleute. Die große Mehrzahl der deutschen Juden aber wird jn'Deutschland verbleiben, und die Berufsumschicldung wird ein wichtiger Schritt zur Vollendung der Assimilation und . Emanzipation sein. Wir müssen erkennen, daß gerade unsere, einseitige Beschränkung^ auf' die_bürgerliph$. ObersclüdTf'des 'deutschen "Volkes hoch’ ein Zustand -der Dissimilation gewesen ist; die Assimilation war im Gesetz verankert, aber die Dissimilation war, allen .Freiheiten zum Trotz, noch immer Tatsache. Vielleicht wird die jetzt erfolgte Rücknahme der Assimilation durch das Gesetz uns endlich in den tatsächlichen Zustand der Assimilation bringen. Wir geben die Hoffnung nicht auf, daß in naher Zukunft der Satz „Juden sind keine Deutsche“ als ebenso falsch erkannt werde, wie etwa ein Satz „Christen sind keine Deutsche.“ Als deutsche Menschen jüdischen Bekenntnisses wollen wir in unserem Vaterlande leben —: wir haben kein anderes. „Ebenso könnte man“, schrieb vor vierzig Jahren der katholische Franzose Anatole Lcroy-Beaulieu, „die Normannen Frankreichs fragen, ob sie wieder nach den Fjorden Norwegens sich einschiffen wollen, oder unsere Bretagner, ob sie nicht etwa wieder übers Meer nach den Tälern des englischen Cambrien zurückkehren möchten.“ Dies Wort gilt auch für uns jüdische Deutsche. Gerade wenn wir es lernen, Juden zu sein nach der geistigen Bedeutung des Wortes „Jude“, werden wir kulturell und wirtschaftlich eingehen in das Leben unserer Heimat. Auf die Wirklichkeit des Lebens aber geht all unsere Lehre, darum auch all unser Hoffen und all unser Mühen. Diesem Ziel gelte alle jüdische Arbeit in Deutschland. Proklamierung eines jüdischen Biro Bidschan verschoben Bei einem Empfang der amerikanischen Pressevertreter Moskau erklärte der Präsident der Sowjetunion, Kalinin, in Beantwortung einer Frage des Vertreters der Jüdischen Telegraphen-Agentur, er sei ein glühender Anhänger der Idee eines autonomen jüdischen Biro Bidschan. Ware er in den lebten fünfzehn Jahren nicht Präsident der Sowjetunion, sondern jüdischer Landarbeiter, Handwerker oder sonst ein Arbeitemensch gewesen, so wäre er höchstwahrscheinlich nach Biro Bidschan gegangen. Inzwischen erfährt die JTA., daß die Proklamierung Biro Bidschans als autonomes jüdisches Gebiet nicht, wie beabsichtigt, Ende 1933, sondern erst 1937 erfolgen soll. Bei der Durchführung des Siedlungsprojektes, das von Sowjetkreisen zu politischen Zwecken mit einem Riesenaufwand an Propaganda lanciert wurde, haben sich immer neue Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten ergeben. Der zionistisch-englische Kleinkrieg Wir haben kürzlich darauf hingewiesen, wie sehr das zionistisch-englische Bündnis, hervorgerufen dadurch, daß der zionistische „Legitimitäts“-Anspruch auf der vom Völkerbund akzeptierten Deklaration des ehemaligen englischen Außenministers Balfour beruht, einem latenten Kriegszustand gewichen ist. Dieser Zustand dauert fort. ' Freilich wird England sich hüten, offen zuzugeben, daß eine gleichzeitige Befriedigung der arabischen und der zionistischen Interessen nicht möglich ist; es wird sich hüten, die finanziellen Einnahmen aufs Spiel zu setzen, die ihm aus Palästina zufließen und hauptsächlich auf die wirtschaftliche Fruchtbarkeit derjenigen Kapitalien zurückzuführen sind, die teils von den zionistischen Einwanderern, teils* von den zionistischen Organisationen ins Land gebracht werden. In den Monaten April bis September. 1933 hat die Palästina-Regierung einen Verwaltungsüberschufl von 593 595 Pfund erzielt; im September allein betrug der Überschuß fast 85 000 Pfund. Die Einnahmen betrugen 1774 052, die Ausgaben 1 180 457 Pfund. Die Zolleinnahmen allein erreichten in diesen sechs Monaten 818 400 Pfund. Der größte Ausgabenposten war der für Polizei, Gefängnisse und das transjordanische Grenzkorps. Für diesen letzten Zweck wurden in der ersten Hälfte des Finanzjahres 59 000 Pfund ausgegeben. Bei gleichbleibenden Finanzverhältnissen ist also damit zu rechnen, daß Ende März, bei Schluß des Finanzjahres, ein Vcnvaltungsubcrschuß von 1 Million Pfund. erreicht sein wird. Die finanziellen Interessen Englands . stehen aber in krassem Widerspruch zu den Möglichkeiten in Palästina. Diese sind bedingt durch die politischen Zustände, und die nationale Bewegung unter den Arabern ist ein Faktor, mit dem England um so mehr rechnet, als durch ihn nicht nur die Ordnung im Lande, sondern auch die ruhige Entwicklung der gesamtbritischen Länder im Vorderen Orient berührt wird. Englands Regierungsfunktionäre tragen diesen Verhältnissen Rechnung. Die Blätter der zionistischen „Judenstaatspartei“ wissen zu melden, daß der Oberkommissar Sir Wauchope erklärt habe, daß die jüdische Einwanderung sich nur nach der Aufnahmefähigkeit des Landes vollziehen könne. Gestützt auf diese Erklärung, bestreiten die Araber, daß eine weitere Einwanderung überhaupt möglich sei. Es ist nicht anzunehmen, daß England sich diese radikale These zu. eigen machen wird. Aber man sieht doch, daß die Araber es. nicht mehr .Wie früher .nötig, haben, das Palästinamandot als solches zu bekämpfen, sondern daß es genügt, wenn sie ihre Taktik darauf richten, gemeinsam mit England zu einer Interpretation des Mandatstextes zu gelangen, durch die die zionistischen Bestrebungen untergraben werden. Über das, was das wirkliche Interesse des Landes erfordert, werden Zionisten und Araber sich nicht einigen, und sollte Englands Auffassung hierüber derjenigen der Araber auch nur in wenigen Punkten entsprechen, so werden die Zionisten nicht Aufstand der Zionisten folgen. Die Zeitungen wissen von n e u e ir Zwischennd auf die Vorstände der Synagogengemeinden sind öffentliche_Behörden Auf eine Beschwerde der Svnagogengemeinde in Königsberg hat der Preußische Justlzminister durch Erlaß vom 14. 11. 1933 — La 1247 33 — dahin entschieden, daß die Vorstände der Synagogengemeinden als öffentliche Behörden im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen anzusehen und von den Gebühren für Einsichtnahme in das Grundbuch und die öffentlichen Register freizustellen sind. Die Amtsgerichte haben entsprechende Mitteilung erhalten. fällen seltsamer Art zu berichten. Im Zusammenhang mit den Razzien auf illegale Einwanderer, Touristen usw. ist es vorgekommen, daß auch die Zionisten zu tätlicher Abwehr übergegangen sind. In Tel-Awiw wurde ein arabischer Polizist, als-er zwei deutsche Juden, die ohne Pässe waren, abführte, von der Menge gezwungen, die Verhafteten wieder freizulassen. Täglich werden Detektive und Polizisten, die auf Touristenpässe eingewanderte Juden verhaften, auf offener Straße verprügelt, und es hat sich sogar eine Art antienglisches Komitee gebildet, das folgende Aufgaben hat: a) Juridische Hilfe für alle Touristen; b) Veranstaltung von Protestversammlungcn; ■ c) Entsendung einer Abordnung der Städte und Kolonien zum Oberkommissär; d) Ausarbeitung eines Memorandums für alle Instanzen; e) Organisierung des Kampfes außerhalb Palästinas. Man sieht, der Kleinkrieg gegen Ehgland ist in vollem Gange, und es ist auch nichts unterlassen worden, eine Mobilg 1 a n cf in die Wege zu leiten. Über die Protestaktionen mehrerer Gemeinden und Organisationen in Polen und anderen Ländern haben wir bereits in früheren Ausgaben unseres Blattes berichtet. Inzwischen sind neue derartige Protestaktionen hinzugekömmen. Der Vorstand der Warschauer jüdischen Gemeinde hat eine Protestresolution gegen die englischen Maßnahmen gefaßt und ruft alle jüdischen Gemeinden Polens auf, sich ihm anzuschließen. In einer außerordentlich scharfen Erklärung hat auch die Gemeinde Lemberg sich gegen die englische Palästinapolitik gewandt. Die jüdischen Organisationen in Rumänien haben eine Protestresolution beschlossen und an die englische. Regierung sowie an den Völkerbund zur Absendung gebracht. Es scheint aber, als hätten die ausländischen Re-; i e r u n g e n wenig Neigung, sich in einen zionistischen Crieg gegen England hineinreißen zu lassen. Diese Floskel ist nicht etwa ein übler Scherz, denn tatsächlich laufen die zionistischen Proteste auf nichts Geringeres hinaus als auf diplomatische Aktionen. Schon vorige Woche meldeten wir von Bestrebungen unter der polnischen Judenschaft, der englischen Regierung das Palästina-Mandat abzunehmen und es dem Staate Polen zu übertragen. Polen selbst freilich wird den Zionisten zuliebe keinen Konflikt mit England auf sich nehmen. Tatsächlich ist nämlich von polnischen Zionistenkreiseu eine ,,Gesellschaft für die Übernahme des Palästina- Mandats durch Polen“ gegründet worden, und die Herren waren kindlich genug, bei den politischen Behörden Polens. die Legalisierung ihres Vereins zu beantragen! Dieses Gesuch ist abgelehnt worden, und die „Jüdische Telcgraphen-Agentur“ meldet kurz, aber vielsagend, „die Gesellschaft könne somit ihre Tätigkeit nicht aufnehmen“. ‘ Ähnliches hört man aus Mehlung, die Jahreskonferenz des zionistischen Landesverbandes von Jugoslawien habe sich gegen die Beibehaltung des Palästina-Mandates durch England ausgesprochen., Heute legt man Wert auf die Feststellung, daß es sich bloß um eine unbedeutende zionistische Sondergruppe gehandelt habe. Jedenfalls scheint man einzusehen, daß man auf solchen Wegen nicht weiter kommt. Aus alldem läßt sich mühelos eine Lehre ziehen, die freilich nicht neu ist, wohl aber in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Sie lautet: daß die Lösung der Judenfragc in den Heimatländern der Juden erfolgen muß, daß die Juden, selbst in jedem Lande für ihre Emanzipation, d. h. für ihre staatsbürgerliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Gleichberechtigung kämpfen müssen. Dort sind sie „legitim“, ihr Kampf um ihr Leben ist zugleich ihr Kampf um ihr Recht, und dieses Recht, dessen sind wir gewiß, wird ihnen aut die Dauer von keinem Lande versagt werden. Stefan George starb . Von Margret Witt; Ein Gottsucher ist cingegangen zu den Gefilden des L Jenseits, ein Priester des Wortes weilt nun für immer in jenen Sphären, wo nichts mehr ist als der Sterne ewiger Lauf und die Unendlichkeit des Alls. Stefan George, heißt der Dichter, dessen Name jetzt die Kunde seines Todes in die weite Öffentlichkeit hinausträgt, fast, als wolle der Tod das mystische Dunkef hellen, das schon im Leben dieses seltenen Mannes Persönlichkeit umgab. Kärglich sind die biographischen Notizen, die uns seinen künstlerischen Weg aufzeigen. Daß es Rüdesheim war, die weinfrohe Rheinstadt, in der sein Leben begann, daß' er die letzten Jahre in Bingen verbrachte, daß er viele Jahre seines Werdens reiste, durch Italien und Spa- Tiicn, durch Dänemark und England, daß er dazwischen in Paris-lebte —: was bedeuten all diese nüchternen Tatsachen gegenüber dem ehernen Willen, mit dem dieser Dichter unablässig schaffte, seihe künstlerische Lehre durchzusetzen, was können alle literarischen Berichte sein gegenüber der Einmaligkeit dieser einzigartigen dichterischen Verkündung? Wenn uns alte . Legenden von dem frommen Einsiedler erzählen, der in strengster Enthaltsamkeit nur seinen Gedanken an Gott lebte, so war George solch ein hingebungsvoll Versunkener und seine Priesterzelle war der Schreibtisch. Immer ist es, als wären mit ihm die feurigen Engelszungen, Von denen die Bibel spricht, ob es nun die „Hymnen“ sind oder der“„Teppich“ oder „Das neue Reich“, aus denen die Stimme des Mahners, des Rufers, des Propheten zu-all denen spricht, die seine Botschaft zu hören verstehen.* Wie der Prediger in der Wüste, so hat auch Stefan George tauben Ohren predigen müssen; zu einer Zeit, da der Naturalismus eben dabei war, seine Triumphe zu feiern, war Stefan George imstande, alle Zeitströmungen durch die eherne Gewalt seiner ethischen Forderungen zu überwältigen, es sind die urewigen Gesetze des Glaubens und der seelischen Erneuerung, die George in reiner Form neu erstehen ließ. Und weil es eine heilige Fackel war, die er vorantrug, darum folgten die Gläubigen und Bereiten ihm in Ehrfurcht und erkannten, daß Stefan George das geistige Gewissen einer entgötterten Zeit war. Unter den Jüngern, deren kleiner Kreis Stefan George* bald wie eine Ehrenwache des Geistes umgab, waren auch Karl Wolfskehl und Friedrich Gundolf, sie glaubten an George mit derselben leidenschaftlichen Ueberzeugung, mit der sic auf eine herrliche Wiedergeburt des deutschen Idealismus hofften. Daß es der deutsche Jude Friedrich Gundolf war, der Stefan Georges Werk immer wieder der deutschen Jugend als Vorbild -formte, der als Professor der Heidelberger Universität und in seinem Stefan George-Buch immer von neuem Stefan George als den Seher und Zukunftsweiser verkündete, daß es Gundolf war, der George auf den ihm gebührenden Ehrenplatz wies neben Goethe und Hölderin, daß des deutschen Juden Alfred Mombert schwermutvolle Lyrik in George verwandten Bezirken wurzelt, daß Hugo von Hofmannsthal, ebenfalls jüdischer Abstammung, in seinen reifsten Dichtungen den Einfluß Georges spüren läßt — wer kann all die Zusammenhänge und Begegnungen aufzählen, in denen deutsche Juden deutsche Geistigkeit verkündeten? Gewiß, ist nur, daß die priesterliche Weihe, mit der Stefan George erneut die Kunst des Dichtens verklärte, daß die Strenge seiner Forderungen für die Kunst ebenso all den deutschen Dichtern jüdischer Abstammung voranging,' wie es Georges Idealismus war, der Rainer Maria Rilkes Heiligengedichten nah ist. Das ist immer Stefan Georges Sendung, niemals nachzulassen in seinen Forderungen, sich getreu zu bleiben in den vielen Jahren unermüdlichen Schaffens und nur das Letzte, das Vollendetste zu geben. Längst schon der anerkannteste deutsche Sprachschöpfer, hörte George nicht auf, zu feilen, zu formen, zu arbeiten, in seiner legendären Welt lebend, war er mit zäher Unbeirrbarkeit dabei, die-Seele des deutschen Menschen für seine Dichtung ^zu erkämpfen. Derweil die vielen Lichter sich im See von Lugano spiegeln, über den im Abenddunkel die Barken gleiten, steht schon der. Nachen bereit, am Steuer Charon, der Wächter, und während die Wasser den Bug des leichten Totenschiffes umspielen, wird Stefan George hinübergleiten in seine geliebte griechische Götterwelt und von da in die Ewigkeit aller geistigen Welten.