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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-11-14 · 25 (14.11.1933) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
25 (14.11.1933)
Date
1933-11-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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„Erneuerungsbewegung der jüdischen Deutschen“ Die Geschäftsstelle' der unter Führung von Dipl.-Ing. Bruno Woyda stehenden. Erneuerungsbewegung der jüdischen Deutschen bittet uns um Abdruck - des folgenden Aufrufs, hinterden sich u. a. die Herren Dr. Kurt Fleischer, Dr. Ludwig Freund, Wilhelm Oraetz, Dr. Herbert Kahn, Wilhelm Marcus, Dr. Alfred Pevser und Richard Rockmann gestellt haben: An die jüdischen Deutschen! Die umwälzenden Ereignisse der letzten Zeit haben die’ Lage der deutschen Juden grundlegend geändert. Gleiche Geltung, gleiches Recht scheint für uns verloren. Nicht verloren ist in uns das Bewußtsein, daß wir Deutsche sind und bleiben, daß wir auf Gedeih und Verderb mit dem Schicksal unseres deutschen Vaterlandes verbunden sind. Dem Rufe nach Selbstprüfung und Neugestaltung können und wollen auch wir uns nicht entziehen! Auch wir müssen fhit neuer Kraft und neuen Mitteln an, uns arbeiten. Deshalb rufen entschlossene Männer jeder Altersklasse und jeden Berufs, die ebenso treu an ihrem jüdischen Glauben wie-an ihrem deutschen Vaterlande hängen, auf zur ■ Erneuerungsbewegung der jüdischen Deutschen. Erneuern wollen wir den werdenden jüdischen Deutschen. Körper und Geist unserer Jugend sollen gestählt werden. Das Leben fordert gefestigte gemeinschaftsverbundene Persönlichkeiten. Erneuern wollen wir den wirkenden jüdischen Deutschen. Er soll wissen, daß' jede Arbeit adelt, daß sein Dienst für die Gesamtheit seinen Wert bestimmt. Erneuern .wollen wir die Haltung des jüdischen Deutschen. Kameradschaft und Selbstbewußtsein, Schlichtheit und Natürlichkeit, von unserer Jugendbewegung und unseren Frontkämpfern seit langem gepflegt, muß die gesamte deutsche Judenheit erfüllen. Die bestehenden jüdischen Organisationen sind dieser Aufgabe nicht gerecht geworden. Einige haben sich aus Unentschlossenheit der geschichtlichen Aufgabe unserer Zeit nicht gestellt, einige haben trotz bester Grundsätze nicht verstanden, uneingeschränktes Vertrauen oder genügende Gefolgschaft in der deutschen Judenheit zu erwerben, .andere haben sich wohl bewährt, können aber nicht die Gesamtheit der jüdischen Deutschen umfassen. Der Zersplitterung und der Untätigkeit muß ein Ende gemacht werden! Es gilt, die jüdischen Deutschen in einer machtvollen und geschlossenen Bewegung zusammenzufassen und sie zu Kämpfern für die Neugestaltung ihres Schicksals heranzubilden. Von dem Einzelnen fordern wir an dieser Schicksalswende eine klare Entscheidung! Den Zionisten aller Schattierungen überlassen wir die Regelung ihrer eigenen Angelegenheiten. Eindeutig aber und mit frischer Tatkraft wollen wir-die jüdischen Deutschen zusammenschließen; die unbeirrt und in dieser Notzeit erst recht ihren Willen zur Mitarbeit zu bekunden gewillt sind und sich in Zucht und in Ordnung einer entschlossenen deutschfühlenden Führung unterordnen wollen. Wir kämpfen für unsere Ehre und unsere Würde im deutschen Vaterlande. ■ Wir-kämpfen für unsere Verbundenheit mit dem deutschen Boden. Wir kämpfen für die Schaffung und Sicherung unserer Existenzgrundlage in unserer deutschen Heimat. Wir kämpfen für Anerkennung jeder ehrlichen Arbeit und Wertung des Menschen nach seiner Leistung. Wir: kämpfen für die Vertiefung und Verinnerlichung unserer religiösen jüdischen Werte. tuZJß Wir kämpfen für eine' kläre zwiespaltfreie deUtschjüdische Führung in unseren Gemeinden, Gemeindeverbänden sowie der Reichsvertretung. . Wir kämpfen für Förderung unserer Jugend bei ihrer Arbeit, sich in ihrer deutschen Heimat neuen Lebensrätim zu schaffen. Jüdische Glaubensbrüder jeder religiösen Richtung! Seid zur Mitarbeit bereit! Schließt euch unserer Bewegung an! Kämpft mit uns um eine glückliche Zukunft für freie jüdische Deutsche! Tretet ein in die Erneuerungsbewegung der jüdischen Deutschen! Geschäftsstelle: Berlin- NW 87, Tile Wardenbergstr. 20, Aufgang II. Niditarisdie Testamentsvollstrecker können abgelehnt werden Das Landgericht Berlin hat in einem Beschluß vom 0. Oktober' 1933 entgegen der Entscheidung dys Amtsgerichts erklärt, daß riichtarische Testamentsvollstrecker auf Antrag eines Betellgtcn entlassen werden können. In dem Beschluß (Dtsch. Recht, S. 2106) heißt es ü. a.: „Es sei zu berücksichtigen, daß der Testamentsvollstrecker seinem ganzen Wesen nach Organ der Rechtspflege sei, die nach den Grundsätzen, der neuen Staatsform — ab- > Das 'Qualitätszeichen! gesehen von den gesetzlich vorgesehenen Ausnahmefällen — nur noch von Ariern auszuüben sei. Aus staatspolitischen Erwägungen, die auch das bürgerliche Recht zu leiten haben, wird daher im Regelfall ein wichtiger Grund zur Entlassung des Testamentsvollstreckers, sofern einer der Beteiligten einen Entlassungsantrag stellt, schon anzunehmen sein, wenn der Testamentsvollstrecker einer anderen Rasse als der arischen angehört. Dieser Annahme steht auch die zweite Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft nicht entgegen; ebensowenig wie die Errichtung des Testaments erst nach dem' Regierungsantritt Adolf Hitlers oder die Nichtzugehörigkeit des Erblassers zur NSDAP. Erstes Grundgesetz des neuen Staates sei, unbeschadet der gesetzlich zugelassenen Ausnahmefälle, die Ausschaltung aller Fremdrassigen aus öffentlichen Ämtern und Funktionen, deren Träger, wie auch der Testamentsvollstrecker, über Wohl und Wehe deutscher Menschen zu befinden habe.“ Saarabstimmung und Judenfrage bei der Abstimmung über die Rückkehr des Saargebiets z Reich im Jahre 1935 stimmberechtigt ist und durch s Fernbleiben von der Abstimmung sich des „Verrats am Saarland“ schuldig macht, der deutschen Staatsangehörigkeit verlustig gehen soll. Darum werden alle Stimmberechtigten aufgefordert, zur Wahrung ihrer Interessen in den Saarverein einzutreten; Juden werden* aber nicht aufgenommen. Danziger Winterhilfe und die Juden In Nr. 22 unseres Blattes vom 3. November brachten wir unter der Überschrift „Keine staatliche Winterhilfefür Juden in Danzig“ eine Notiz, die wir aus einer bekannten Telegraphenkorrespondenz übernommen hatten. Vom Vorstand der Synagogeu-Gemeinde Danzig geht uns nun ein Schreiben zu, dessen Inhalt gegenüber der früheren Nachricht als erfreulich zu bezeichnen ist. In dem Brief heißt es: „Aus Ihrer Notiz könnte entnommen werden, daß c Ausschließung der jüdischen Winterhilfe aus der staatli organisierten allgemeinen Winterhilfe ohne oder gegen unser Wunsch erfolgt sei. Demgegenüber gestatten wir uns m zuteilen, daß die Abtrennung der jüdischen Winterhilfe v dem staatlich organisierten Winterhilfswerk auf unseren' ai drücklichen Wunsch erfolgt ist. Andernfalls wäre uns i Möglichkeit genommen gewesen, auch für die sehr zahlreich bedürftigen Juden nicht-Danziger Staatsangehörigkeit In Danzig leben neben der Mehrheit der Glaubensgenossen, die die Danziger Staatsangehörigkeit besitzen, bekanntlich auch viele Juden deutscher, polnischer und anderer Staatsangehörigkeit sowie auch Staatenlose, und nicht wenige von ihnen sind im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise verarmt. Das Vorgehen der Danziger Synagogen-Gemeihde stellt somit einen schönen Beweis dafür dar, daß die kulturellen und politischen Gegensätze, die überall das jüdische Leben durchziehen, aus den Werken sozialer Hilfeleistung bewußt und mit Erfolg ausgeschlossen werden. Jüdische Restaurants am zweiten Eintopfsönntag Erhöhter Abgabesatz in Frankfurt a. M. Am ersten Eintopfsonntag im vorigen Monat hatten die jüdischen Restaurants in Frankfurt a. M.' für jedes ausgegebene Eintopfgericht 85 Pfennig an das Winterhilfswerk abzugeben. Nach einer neuen Anordnung des Reichseinhcits- Verbandes des deutschen Gaststättengewerbes e. V. Kreis Frankfurt a. M. und des Winterhilfswerks zählen die rituellen Speisehäuser durchweg zu den Gaststätten besserer Ordnung -und haben demzufolge für jedes Mittagessen eine Mark an die Winterhilfe äbzufiihren. Judenreine Reichsbank Unter diesem Titel schreibt die „Deutsche Wochenschau“ Berlin vom 4. d. M.: „Die außerordentliche Generalversammlung der Reichsbank, in der der Reichsbankpräsident, Dr. Schacht die Änderungen des Bankgesetzes vom 30. August 1924 und der Satzung der Reichsbank zur Annahme brachte, hat im Zentralausscliull Änderungen vorgenommen, die recht bemerkenswert sind. Die Judenbankiers Hirschlaud und' Sobernheim sind aus der Reichsbank ausgeschieden. An ihre Stelle traten Männer, \vie Wilhelm Börger, der Treuhänder der Arbeit für das rheinische Industriegebiet, der Beauftragte für Wirtschaftsfragen in der Reichskanzlei Wilhelm Keppler und andere deutschbewußte Vertreter des Bankfaches. Man wird sich vielleicht wundem, daß die beiden jüdischen Bankiers sich bis jetzt im Zentralausschuß zu halten vermochten. Die Tatsache, daß diese notwendige Ausbootung erst jetzt erfolgt, wird am schlagkräftigsten alle Lügen von Judenverfolgungen entkräften.“ Staatsangehörigenrecht auf Rassengrundlage , Wie-in einem Bericht-der „Vossischen Zeitung“ über die erste Arbeitstagung der Akademie für Deutsches Recht mitgeteilt wird, kündigte auf dieser Tagung Staatsrat Professor Can Schmitt die Schaffung einer Untergruppe in der Akademie an, die sich mit dem Staatsangehörigkeitsrecht zu befassen haben wird. Seine Neugestaltung soll unter Berücksichtigung der von Nicolai in seinem Leipziger Vortrag dargelegten Rassengesichtspunkte erfolgen. . Stadt Riga gegen Judenentrechtung Die lettischen Faschisten haben eine Volksabstimmung eingeleitet, die darauf abzielt, den Juden das Wahlrecht, das Recht zum Erwerb von Immobilien und die Handelslizenzen, den jüdischen Ärzten das Recht zur Behandlung von Nichtariem zu entziehen. Die Rigaer Stadtverwaltung hat es abgelehnt, ein Büro für diese judenfeindliche Abstimmung zu eröffnen. Zum ersten Male seit Bestehen des lettischen Staates hat eine Körperschaft, nämlich der Studentenausschuß der lettischen Universität, den Beschluß gefaßt, einen Numerus clausus für jüdische Studierende, sowie ein Verbot für Juden, Leichen von Christen zu sezieren, zu fordern. Neuer Grand Rabbin von Paris Das Israelitische Konsistorium in Paris hat an Stelle des vor einiger Zeit verstorbenen Grand Rabbin J. H. Dreyfuß einstimmig Rabbiner Julien Weill zum Grand Rabbin von Paris gewählt. Der Grand Rabbin von Frankreich ist bekanntlich Rabbi Israel Levi. Griechische Regierung löst die antisemitische Organisation „E.E.E /'auf Gründung einer neuen antisemitischen Partei? Die griechische Regierung hat beschlossen, die antisemitische Organisation „E.E.E.“, die im Jahre* 1931 die antisemitischen Unruhen in Saloniki, hervorrief, die zur Niederbrennung des jüdischen Campbell-Vicrtels führten, aus Gründen der öffentlichen Sicherheit auf/ulüsen. „E.E.E.“ ist die einzige griechisch-nationalistische Organisation, die antisemitische Tendenzen verfolgt. Ihre Führer beabsichtigen nunmehr, die bisherigen Mitglieder der Organisation in einer neuen antisemitischen .Partei zusammcn/ufassen. Sie werden liier von aus-' stellen' und von denen sie in organisatorischen ui|d propagandistischen,. Fragen beraten werden, unterstützt. Als Organ 1 Partei soll unter dem Namen „Adialaktös" eine neue itung herausgegehen .werden, deren Redaktion der bekannte isemitischc Agitator und frühere Redakteur der autisemi- ,-lien Zeitung „Makedonia", Nicos Fardis, übernehmen soll. Fardis wurde in dem Prozeß gegen die Urheber des Brandes Campbell-Viertel im Juni 1931 alsderjenige bezeichnet, i in erster Linie die moralische Verantwortung für die . ischreitungen zuzuschreiben war. Die Subvention, die er der 'J-r!I?,|aganah"it"E:t’E' K^vährte.-.wurde von der Regierung Auslands-Chronik Belgrad: (Z a h 1 ü n d V e r t e i I u n g der J u den i n Jugoslawien.) Die soeben veröffentlichten staatlichen Statistiken geben Aufschluß über Zahl und Verteilung der Angehörigen der einzelnen Konfessionen in Jugoslawien. Die Juden bilden mit rund 701111t) Seelen 0,5>m .der Bevölkerung. In den Städten Jugoslawiens wolmen T 94t) llllll Menschen, von denen 2,SSo.i. Juden sind. Prozentuell am stärksten vertreten sind die Juden in der siidserbischen Stadt Bitolj (Monastir), wo" 12"ci der Einwohner sepliardische Juden sind. Die 7ti|9 Juden der bosnischen Hauptstadt Sarajevo bilden 11".. der dortigen Gesamtbevölkerung. Inder Kcichshauptstadt Belgrad wohnen 790h Juden (3"„ der (lesamthevolkeriing). Die grollte jüdische Gemeinde besteht m der kroatischen Landeshauptstadt Zagreb. Sie zählt 8702 Juden, was einem 5o>igen Anteil an der Einwohnerschaft-entspricht. In der slawoiiischeu Hauptstadt Ossijik (Esseg) leben 2445 Juden ((i*‘/i» der Einwohnerschaft). In Subotica wohnen 3758 Juden (3,7»»), in Novisad (Neusatz) 3135 Juden. In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Laibach) wurden nur 93 jüdische Seelen gezählt. Budapest. (Dr. Josef Veszi, Mitglied des das Mitglied des ungarischen Oberhauses Dr.- Josef Veszi, Chefredakteur des „Fester Lloyd“, seinen .75. Geburtstag. Der Jubilar war aus diesem Anlaß Gegenstand großer Ehrungen durch ungarische und' jüdische Körperschaften. Unter den zahlreichen Gratulanten befanden sich-auch der ungarische Ministerpräsident Gömbüs, der Präsident des Oberhauses und viele ausländische Diplomaten. Josef Veszi, der aus Arad gebürtig ist, hat durch sein publizistisches Wirken in ungarischer und. deutscher Sprache starken Einfluß auf die» Gestaltung der ungarischen Politik ausgeübt. Dem ungarischen Parlament gehört er seit dem Jahre 1899 ah. Als Schriftsteller ist er zuerst 1880 durch zwei Sammlungen lyrischer Gedichte hervorgetreten. Zunächst Mitarbeiter des „Budapester Tagblatts“ und des „Pester Lloyd“, wurde er 1894 Chefredakteur des „Pester Naplo“ und 189h Hauptschriftleiter des von ihm begründeten „Budapcsti Naplo“. 1911 gründete er die politische Tageszeitung „Budapester Presse“. Später kehrfe er zum „Pester Lloyd“ zurück, dessen tlauptschriftlciter er seither ist. 1905 wurde er Ministerialrat im damaligen „ungarischen Ministerium“. Eine Zeitlang lebte er auch in Berlin, wo er durch die Gründung der literarischen Revue „Jungungarn“ viel zur Verbreitung der Kenntnis der geistigen Strömungen Ungarns beitrug. London. (Die Braut Viktor Rothschilds wird' Jüdin.) Die Braut Viktor Rothschilds, des Neffen und Erben Lord Rothschilds, ist zum -Olauben ihres zukünftigen Gatten übergetreten. Miß Barbara Hutchinson ist die Tochter St. John Hutchinsons, aus einer altenglischen- Patrizierfamilie. Miß Barbara erwies sich in den Lehren ihrer neuen Religion als eine sehr wißbegierige und eifrige Schülerin und eignete sich auch in der jüdischen Gebetssprache rasch Kenntnisse an. Ihr Bräutigam Viktor Rothschild ist 23 Jahre alt und besitzt auch im englischen wissenschaftlichen Leben trotz seiner Jugend einen guten Namen. Saloniki. (S c h u I s t r e i k.) Infolge ihrer schwierigen Finanzlage war die*Jüdische Gemeinde Saloniki gezwungen, die Bezüge aller Gemeindebeamten um 10»/,> zu kürzen. Daraufhin sind die Lehrer der jüdischen Schulen Salonikis in den Streik getreten. Qic Schüler unterstützten durch Kundgebungen die Forderungen ihrer Lehrer. Dagegen hat die aus. 70 Mitgliedern bestehende Repräsentantenversammlung die I Maßnahme des Gemeindevorstandes gebilligt. ^omaindaa^and der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mittwoch, 15. Nov. 1933, abends 8'lj Uhr, in der Synagoge Lindenstr. 48150 Wo steht die Führung der Gemeinde? Redner: Moritz Rosenthal, Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Dr. Kart Fleischer, Mitglied der Repräsentanten- Versammlung. Gesänge: Oberkantor Magnus Davidsohn , Eintritt frei, gegen Einladungskarten, die kostenlos Im Werbereferat Berlin N 24, Oranienburger Strafe 29, Zimmer SO, erhältlich sind. Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Existenzmöglichkeit Hl Qornita - Seifenvertrieb I E. Gornitzlty, Berlin, ßrannenstraße 15 | Parfümerien, Seifen, Wirtschaftsartikel Geficn sidKrhcll Lederwarengeschäftes 9AA Marie Zuschriften erbeten nebst Reparaturwerkstatt JUw ”111111 unter N. 358 an die Jüdisch-liberale Zeitung, Berlin-Chariottenburg 4. gesucht für leistungsfähige Bre Carl Max Josephs, Bremen. u :r Kaffee-Oroßrösterei 'jfamUlati-Tlac&tlc&iaH 70. Geburtstag: Fürth I. Bay., Bahnhofstraße 9, Albert Steinhardt, Spedi- Zurück Dr. Meyer-Brodnitz . praktischer Arzt und Homöopath, zu den Kassen zugelassen W, Magdeburger Straße 4 Sprechstunden 5—7 und nach tel. Anmeld., B 1 Kurfürst 2568 Verzogen na dir Rossnthaler Str. 34-35 D 1 7500 Dr. Georg losephsohn, Facharzt' für Chirurgie. Mundu. Klef erchirurgie früher Assistent bei Dr. Cha im. Komfort-Zimmer mit Telefon, in ruhigem, gepflegtem- Haushalt; Oegend . Wilmersdorf—Charlottenburgg.uuajnwfcflfiym Herrn, gesucht. Angebote unter M. 3ftkaa dfe IXPd. Z.

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