Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-10-13 · 16 (13.10.1933) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
16 (13.10.1933)
Date
1933-10-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2613366-2613479-2613497--4500-2616180
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

13. Jahrgang Nummer 16 3&ftifdi-U(ieta(e 3eUung Beilage 13. Oktober 1933 Gedanken za unserem Freudenfest. Van Rechtsanwalt Heinrich Stern. Der große Festmonat, der sich seinem Ende zuneigt, läßt auf die ernsten, erschütternden Tage des Anfangs eine Woche folgen, die als „Fest unserer Freude“ bezeichnet wird, t— das Sukkaus-Fest, gekrönt durch Simchass-Thauroh. Wie wir immer wieder danach streben sollen, unsere jüdischen Feste nicht nur als von Pietät getragene Symbole der Rückerinnerung zu' betrachten, sondern sie uns lebendig und für unser inneres Leben fruchtbar zu gestalten, so ruft gerade dieses geschichtliche Jahr stärker als je in uns die Frage wach: was bedeuten uns unsere Feste, was kann uns allein ein Fest bedeuten, welches so ausdrücklich unter das Zeichen der Freude gestellt ist? Können und dürfen wir uns überhaupt noch freuen, sollen wir uns gerade in diesem Jahr det Freude hingeben? , Das Sukkaus- und Simchass-Thauroh-Fest gebietet und erlaubt die Freude. Aus drei Gründen sollen wir uns freuen: freuen an der Ernte, freuen an der Sukkoh, der Hütte des Gottesfriedens, freuen endlich an der Thorah,-der Lehre des Ewigen. Die der heutigen Zeit scheinbar am fernstliegende Bedeutung ist liie älteste und geschichtliche, die des Erntedankfestes; der Tag des I. Oktoberjiat in Deutschland gerade den Juden gezeigt, was Erntefrciicje bedeutet, hat ihnen um so schmerzlicher den Vergleich mit ihrer eigenen Arbeit nahegelegt, über deren Ertrag sich zu. freuen, nur wenige Anlall hatten; und dennoch hat das Sukkaus-Fest auch diese Bedeutung nicht verloien. Wie es immer gefeiert wurde, auch in den Zeiten und Ländern, in denen die Juden — nicht freiwillig übrigens — „vom Segen der Erde“ ausgeschlossen waren, so soll es nicht nur den Wenigen tatsächlich Erntenden ein Fest des' Segens sein, sondern auch für alle diejenigen Arbeiter, die heute hoch nicht wieder zur Scholle zurückgekehrt sind, soll es eine Feier bedeuten. Es soll für alle, die arbeiten wollen, ein Symbol sein, daß ehrliche Arbeit gesegnet bleibt, ob es nun die Kopf- oder Handarbeit ist.' Es führt uns aber die gerade heute wieder aktuelle Bedeutung der einfachen Handarbeit vor Augen, und es ist so für viele ein Zeichen neu'n Aufschwungs, ein Zeichen des Aufbruchs und der Hoffnung. Und die viel zu vielen, die heute trotz besten Willens, größter Befähigung und fieberhafter Anstrengung keine Arbeit finden? Sie können und müssen wir verweisen auf die Sukkoh. Diese Sukkoh gilt als doppeltes Symbol, eine Sukkoh des göttlichen Schutzes in der Wüste, eine Sukkoh des Zusammenfassens aller Familien- und Volksglieder durch die Gemeinschaft. Diese Hütte des Gottesfriedens und des Gemeinschaftsfriedens soll ein Sinnbild dafür sein, daß wir durch Gemeinschaftsarbeit denen eine Zuflucht geben wollen, welche sich nicht selbst helfen können, und daß Helfer und Hilfeempfänger gemeinsam aufblicken sollen zu dem, der allein die Quelle wahren Helfens und wahren Gemeinschaftsfriedenssein kann. Auch den Vielen, die stolz waren auf ihren Verstand und auf ihre Leistungen, wird das verflossene Halbjahr die Bedeutung des erschütternden Wortes gezeigt haben, daß wir „wie der Ton in Töpfers Hand“, in der Hand unseres Gottes sind, daß aus seiner Hand wir zu einem fertigen Kunstwerk oder zu einer Scherbe 'werden können. Nur werdas Gefühl überwindet, daß es auf ihn allein ankommt und daß er nur allein sein Schicksal meistert, wird das selige Gefühl der Geborgenheit finden können, welches die Väter unter der Sukkoh auch in der Wüste durchdrang, weil'sie wußten, daß sie zusammenstanden und daß ihnen der göttliche Führer voranging. Den Schluß des ganzen Festjahres "bildet das Fest der Thorahfreude. An diesem Tage rundet sich in unseren Gotteshäusern die Vorlesung aus der Thörah. An den erschütternden, uns immer wieder mit neuem Schaudern durchdringenden Bericht über den Tod unseres Lehrers Mose schließen sich die Worte an, die uns aus der Kindheit vertraut sind, in denen aus der Schöpferkraft Gottes das Entstehen der Natur und des Menschen und am Schluß das große heilige Sahbathgeliot geschildert werden. An diesem Tage sollen wir uns unseres Judentums freuen, wie es in der Lehre Gottes beschlossen und uns überliefert worden ist. Diese Freude am Judentum ist ein Gebot für alle Zeiten, aber vollends ein echtes und rechtes Gebot für unser Geschlecht. Viele von uns sind mehr oder minder unsanft an ihr Judentum erinnert worden: man hat von,ihnen verlangt, daß sie „ja sagen zum Judentum“. Den Anstoß, gab der Staat,, der sie iii die jüdische Gemeinschaft zurückdrängte. Die Tat freien Selbstbekenntnisses zu diesem Judentum muß erst folgen. Die meisten mögen sich auch schon entschlossen haben, „ja zu sagen“, weil sie nicht anders können. Das Judentum verlangt aber mehr, es verlangt die Freude an der Lehre, es verfangt das Gefühl innerer Geborgenheit in seinem Bereich; wir sollen das Judentum nicht nur mit Stolz und Trotz vor uns her tragen, sondern es soll ein Besitztum unseres Herzens werden,' das uns beglückt, wie uns nur die Liebe zu. Eltern und Kindern beglücken kann. Aber kann man lieben, was man nicht kennt, kann man sich freuen über etwas, was einem aufgezwungen ist?. Daruin ist die erste Voraussetzung jeder Freude am Judentum das uralte Gebot, daß am ersten Fest des Jahres, am Pessach, uns zugerufen wird: „Ze ul'mad — _ geh hinaus und lerne!“ Wir müssen uns neu versenken in die Schätze, die uns das udentum bietet. Wir sehen, daß viele mit fieberhafter Einsigeit heut die Sprache unserer Väter in sich aufnehmen. Das ist gewiß gut, wenn auch der Zweck sehr oft ein profaner und praktischer ist; der Segen auch dieses Wissens wird nicht ausbleiben. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß diese Sprache in erster Linie die Sprache unserer „Heiligen Schrift" sein soll, und es genügt nicht, sie aus modernen Lehrbüchern zu erlernen und sie einzig und allein zu einer Gebrauchssprache zu machen, um dann auch sie schnell wieder abzuschleifen. Die wahre Freude, die edle Freude des Besitzenden am Judentum kann nicht da sein, wenn es uns nicht gelingt, unseren herrlichsten Besitz, wie er in unserer Bibel niedergejegt ist, uns voll zu eigen zu . machen, mehr noch als wir uns Homer, Shakespeare und Dante zu eigen gemacht haben, — eben als seelischen, nicht nur als geistigen Besitz. Ich habe in den Tagen schwerster seelischer Erschütterung versucht, zwei kleine Abschnitte aus der Bibel in mir lebendig werden zu lassen, den 23. Psalm und das 53. Kapitel des Jesaja. Ich habe alte uuu neue Übersetzungen zur Hand genommen und gefunden, daß keine auch nm annähernd den tiefen Zauber wiedergibt, den die heilige Sprache mit ihren Schwingungen in uns Widerklagen läßt. Aber nicht nur die historischen und poetischen, auch die tiefsinnig-philosophischen, die eigentlich religiösen Abschnitte unserer Bibel gilt es, neu uns zu eigen zu machen. Jeder, der am Nachmittag des. Jaum Kippur das kleine und doch so gewaltige Büchlein des Propheten Jona an sich hat vorüberziehen lassen, das doch vor fast 2000 Jahren geschrieben und in der Großartigkeit seiner Auffassung von Gott nicht wieder übertroffen worden ist,' kann nicht anders aus dem Gotteshause gegangen sein, als erfüllt von Stolz und Hoffnung, von Stolz, weil es ein Jude gewesen ist, der hier die Unermellliehkeit der Gottesliebe allen Völkern gegenüber gelehrt hat, und voll Hoffnung, weil aus ihm der innige Glaube widerklingt, daß unser Leben nicht ein blindes Ungefähr ist, sondern in der Obhut eines Vaters steht, der auch bei dem größten Sünder die Umkehr und Reue berücksichtigt. Wie viele unserer Glaubensgenossen wissen in der Philosophie alter .- Zeiten von Plato bis Nietzsche Bescheid: — von dem aber, was unsere Väter in ihrem größten Werk über Gott und Welt, über Mensch und Menschheit geschrieben und gedacht haben, wissen sie wenig oder gär nichts. Wie aber sollen wir g I a u - 1> e ii und hoffen, wenn wir nichts von dem wissen, was' die beste Quelle unserer Hoffnung sein kann, von unserer. Lehre! Zu diesem Wissen gehört freilich noch ein zweites: zu lernen, wie unsere Väter selbst von Anbeginn ‘ sich zu dieser Thorahgestellt haben, wie sie sie geformt und ausgestaltet haben, wie sie ihnen die Quelle der Freude gewesen ist, mochten sie nun in herrlichster Freiheit, gemeinsam mit den Völkern ihrer Umgebung gelebt haben oder in engster Abschlicßung, von Speer und Schwert bedroht, nicht wissend, was der nächste Tag brachte. Darum gilt es, fest zu werden in unserer Geschichte, um aus ihr den Stolz und die Ruhe zu schöpfen, die der empfindet, der sich eingegliedert weiß in eine ewige Gemeinschaft. Das Wissen vom Judentum allein aber reicht nicht.aus, um die echte Freude zu erzeugen. Freude, die nur durch Wissen erzeugt wird, ist lediglich eine Freude des. Lernens, des Empfangens, des in sich Aufnehinens. Die höhere Freude, die vorhält und Früchte trägt, die auch in die Menschen wie ein Funke überspringt, das ist die Freude, die aus der Tat hervorgeht. Darum verlangen wir von unseren Juden nicht nur ein erlerntes, sondern ein geübtes, gelebtes Judentum. Ungeheuer sind die Aufgaben, die die Gemeinschaft an uns stellt; die größte und wichtigste aber ist die, die jedem obliegen kann: sein Haus wieder zu einem jüdischen Hause zu machen und seinen Kindern lebendiges Judentum in der Erziehung zu geben. Alles andere ist-Surrogat. Noch so sorgfältiges Studium, noch so eifrige soziale Arbeit, noch so fleißiger Synagogenbesuch kann uns nicht mit der göttlichen Freude durchdringen, die aus dem Auge des Kindes zu uns aufleuchtet in den Stunden, in denen wir mit_ihm Gott nahe sind! „W’dibarto l’wonecho — und du, prägees deinen Kindern ein!“ Nicht alle Kinder lassen sich mit gleicher Leichtigkeit formen: die einen haben Sinn für die Feierlichkeit der religiösen Bräuche, die anderen versenken sich am liebsten in die Vergangenheit, um aus ihr den Stolz und die Zuversicht für Gegenwart und Zukunft zu schöpfen, und wieder andere wollen praktisch arbeiten in jüdischer Gemeinschaft für jüdische Zwecke. Hier müssen wir sorgsam hinhören, wenn wir in den Kindern die rechte Freude am Judentum entzünden wollen. Sie, die heute ja fast jeder anderen Freude entbehren, müßten ja sonst am Leben verzagen. Am Simchass-Thauroh-Tage schildert uns unsere Heilige Schrift ein Doppeltes: den'ewigen Schöpfer und sein größtes Werk, den größten Menschen. Wie e i n gewaltiger Wille, wie e i n Schöpfungswort aus dem Dunkel das Licht hervorriß, Erde und Himmel, Wasser und Land schied, so hat ein gottbegnadeter Führer, ein wahrer Führer, aus einer geknechteten. Horde und auseinanderstrebenden Stammesgenossem ein schöpferisches, siegreiches, gottbegeistertes Volk gemacht, indem er sie durch das ungeheure Erlebnis der Offenbarung hindurch an die Schwelle des Landes ihrer eignen Väter führte. Auch wir rufen in der heutigen Zeit nacli Führung. Wir bedürfen ihrer nach außen und nach innen, in staatsrechtlicher, in wirtschaltspolitischer und sozialer Beziehung. Nur der aber wird als wahrer Führer in der Zukunft bestellen, der in uns das Gefühl der Gottesoffenbarung, des „Vor dein Ewigen Stehen“ auslüseu und aus diesem Gefühl das wahre Empfinden echter Freude am Judentum, einer schöpferischen fruchtbringenden Freude, erzeugen wird. Uns aber möge, wenn wir aus dem Festmouat in die lange Winterzeit eintreten, die für üns diesmal leiblich - mul seelisch unendlich drückend und schwer sein wird, diese Simchass Thaiiruh, diese Freude an der Lehre, in Wiiiternaeht unsere Seelen erhellen und erwärmen! Wie Mannheimdas Problem der Berufsumschichtung zu bewältigen sucht. Zu den brennendsten Problemen, die das jüdische Ucgeiiwartsschicksalc den Gemeinden stellt, geuurt oiine Frage das der Berufsumsclücluuiig. Denn (Ur alt jene deutschen Juden, die viel'zu sehr mit ihrer deutschen Ftcimal verwachsen sind, um auszuwaiidem, denen auch meist die Mittel teilten, um sich im Ausland eine „Existenz zu gründen, bleibt als einzige Lebensmöglichkeit die Berufsuiuschichtung. Sie ist auch für all jene Notwendigkeit geworden, die in ein anderes Land auswandern wollen, da der .geistige Beruf, der bei uns Juden vorherrschend ist, für die Auswanderung tief im Kurse steht. Berufsiimschichtuiig heißt daher die Losung auf der ganzen Linie. So wurde hier in Mannheim die Arueitsfürsorgestelle zu einer Stätte ungestaltet, in der eine gesunde berufliche Revolution herrscht.- Jetzt kommt unserer modernen jüdischen Jugend ihre" Vorurteilslosigkeit, ihre Illusionslosigkeit, ihr Sinn für die Notwendigkeiten des Lebens zugute, Das betonte auch, jüngst die verdiente, erprobte Leiterin des hiesigen Wohlfahrts- und Jugendamtes, r'rau Mia Neter in ihrem Bericht vor der Gemeindevertretung. Sind doch danach in Umschichtung begriffen und bereits in handwerklicher Beschäftigung untergebracht l-l Jugendliche. Von ihnen kamen: aus kaufmännischen Berufen 17, aus akademischen und Lehrberufen 14, aus der Mittelschule (meist mit Abitur) 13. Für die Umschichtung noch vorgemerkt sind bU Jugendliche und Erwachsene. Davon kommen: aus kaufmännischen Berufen 33, aus akademischen und Lehrberufen 7, von der Mittelschule 10, aus sonstigen Berufen 10. Zur Bcrufsumschichtung genügt aber nicht allein der gute Wille der Umschichtenden. 'Auch die äußeren Voraussetzungen -dafür müssen geschaffen werden, und das ist nicht leicht. Einerseits fehlt auf Seiten der Jugend oftmals die körperliche Konstitution für die' Umschichtung, andererseits fehlen den .Gemeinden die ausreichenden Bildungsmöglichkeiten. In Mannheim ist man insofern gut daran, als man hier einen verständnisvollen jüdischen Handwerkerstand hat, der sich dem Wunsche zur Schaffung von Volontärstellen nicht verschloß. So sind gegen- . wärtig 25. Umschichtende bei hiesigen Handwerkern untergebracht. Doch gibt cs bestimmte Handwerkszweige, die unter der Juden kaum vertreten, im Auslande aber sehr gefragt sind. So fehlt es hier völlig an Ausbildungsmöglichkeit im Baugewerbe, auch die landwirtschaftlichen■ Ausbildung*- [Möglichkeiten und.die. Ausbildungsmöglichkeiten in vier Hauswirtschaft sind noch im Verhältnis zur Nachfrage viel zu gering und meist für die oft mittellosen Umschichtenden zu kostspielig. Hier liegen noch bedeutsame Aufgaben der indischen Gemeinschaft, deren Erfüllung ein außerordentlich irennendes Problem ist. Hier in Mannheim bat man den Mangel an praktischen Ausbildungsstellen durch Schaffung von Kursen auszugleichen gesucht.So schuf man eine Rcilievon Kursen, die folgende Frequenz aufweisen: Nähkurs t>3 Besucher, Kochktirs 30, Stenographie 52, Bügeln 10 usw. Außerdem besteht der Plan, die praktischen Kurse in den Rahmen des Leltrhauscs einzufügen, so daß neben der theoretischen Bildung des Lehrhauses die ergänzende Werksclu.ilung tritt.; Voraussetzung für eine gedeihliche Weiterentwicklung dieser äußerst aktuellen Umschicnlnngsarbcit ist natürlich eine einigermaßen, sichere finanzielle Tragfläche. Nur der kleinere Teil der Umschichtenden kann, wie aus dem ebenso interessanten wie instruktiven Bericht. von Frau Neter hervorging, die- Ausbildungskosten allein tragen, auch ' wenn sie noch so gering sind. Andererseits ertragen die üemeindefinanzen keine, weitere Belastung. So bildet die Hauptstütze neben den Mitteln eines Notfonds der hiesige Verein zur Förderung des .Handwerks, dessen I. Vorsitzender sich' der Umschichtung besonders warm annimmt. Kurz, man sieht, daß, wo ein Wille ist sich auch ein Weg jindet. t. m- Herren-M a ßbekleldunq c *z <oci alt Judif 8—Ihr Wr wH«nd«th Imtfthiuaa m* aeit loOl III l« (Ualltlt. MdI la SMuKm J. Stock & Co.sG.m.b.H. .Berlin W S, Ulpslftr Str. 9T>- Talcfoa A 6 Merkur 83*445. Seit 50 Jahren! Das Kaufhaus für Ihren gesamten Bedarf! Max Giesen Bei - ErnstBoss W 15. Melnekeitr. 25. Telef. 1 1 Bismarck 2850» kaufen Sie Ihr Geflügel täglich frfach und preiswert .Neu eröffnet! Moabit, Turmstr.42 Ecke Oldenburger Str. Speii&lgtAch&U fflr Mnnl«* Tafelu. Hahtgeflflgel uud Wild. Seit 1893 ln d«r Zentral- Harkth. Sudie große Brillanten 0old-u!silberwar., ]1 C]/ Pfandscheine. Allerhöchste Preise LzLrIV Kurfürstendamm234,a.d.Gedächtniskirche Fernsprecher J l Bltmarck 2690 Umzüge - Spedition - Paketfahrtdienst-^nf-- Massiver Lagerspeicher. Beratung kostenlos s. Simonowitz, schOREDerD. Eisenaciiersir. 56 Telefon: G l 4491» nach GeschlflsacblaB B 6 0232 Palästina - Obarsna - Ausland “ UMZÜGE Möbelspeicher auch durchheizte Kabinen Carl Deyke Nachf.. Berlin 0 17 wIÄ«/,.« foerder & stein berlin w 15, meinekestE. 2 kleider / mäntei kostüme / stricksachen palästinausriistung rodierstoffe billigst » L-——-rr-r~ —•“ WARSCHAU Billige Gesellschaftsreise ■ nach Warschau vom ,19. bis 26. Oktober 1933 ■ Fahrpreis für Hinu. Rückfahrt inkl. Visum Mk. 41. - Weitete Auskünfte und Anmeldungen bis 16. Oktober 1933 fl REISEBÜRO FÜR POLEN ■ BERLIN W 62. KLEISTSTRASSE 6 (as Nolluatforfplatz) ■ Geschäftsstunden: 9 bis 18 Uhr» Sonnabends 9 bis 15 Uhr Telefon: B 5 Barbarossa 2674 Seit 1888 bestehend Fachgeschäft für Augenoptiku.Photo R. Platzmann Beriii80iB.Mciuflstr.i an der Kdpenicker Str. Fernspr. F7 Jannowitz 1261 Grabdenkmäler Herrn. Gericke WeiBensee.L0thrin2enStr.i8 E 6 Weißensee 0887

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.