Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 13 (1933)
- Issue
- 11 (1.9.1933)
- Date
- 1933-09-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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13. Jahrgang' Nummer 11 JftftiftHilietitle 5cituns 1. Beilage 1. September 1933 Hoch cm'Udeil. Aus der Fülle der\uns zugegangenen Zustimmungserklärungen zur Umstellung der „Jüdisch - liberalen Zeitung“ veröffentlichen wir abschließend noch einen werteren Brief, der die Notwendigkeit eines unbeirrt deutschjüdischen Blattes besonders unterstreicht. Was in den Zeiten sorglosen, beschaulichen Lebens der deutschen Juden nicht möglich war, ist jetzt erfreuliche Wirklichkeit geworden: .die „Jüdisch-liberale Zeitung“ wird — wie vom Verlag bekannt gegeben ist — vom 1. Oktober ab zweimal wöchentlich erscheinen. Diese Tatsache ist überaus erfreulich und verschafft unserer religiös-liberalen Richtung auch nach außen die Geltung,'die ihr entsprechend der überwiegenden Anhängerschaft innerhalb der deutschen Juden zukommt. Für alle Glaubensbrüder und Glaubensschwestern aber, die sich zum religiös-liberalen Judentum bekennen, wird sich hieraus eine Vertiefung der Gesinnung und gleichzeitig für die der Bewegung noch Fernstehenden eine bedeutsame Anziehung ergeben. Unsere Freunde werden Anregung, Stolz und Aufrichtung in Ihrem seelischen Kummer aus einer Zeitung erhalten, deren Geistes¬ und Seeleninhalt der ihrige ist, einer Zeitung, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit unserer Freunde stärken und die Lebensfähigkeit des deutschjüdischen, und religiös-liberalen Gedankens festigen wird. Deshalb gebührt herzlicher Dank und aufrichtige Anerkennung den Männern, die es möglich gemacht haben, trotz der Not der Zeit eine solche Tat zu vollbringen.' Für die Gemeinschaft 'erwächst hier aber eine große Verpflichtung, nämlich, neue Leser der Zeitung zuzuführen, insbesondere die Vielen noch Abseitsstehenden, um die journalistische Vertretung unserer Idee zu sichern und unsere Anschauungen. in immer weitere Kreise zu tragen. Ueberjr dieser weltanschaulichen Belange hinaus soll die Zeitung aber den Erfordernissen des Gemütes und der Seele Rechnung tragen und wie bisher die Leser zu mutiger Standhaftigkeit und Ausdauer befähigen. .Gerade die Schwere j unseres Schicksals muß uns stark machen. Einer für!alle, alle für einen! Denn es handelt sich doch nicht uin den Einzelnen, sondern um das Judentum selbst, dessen erhabene und unvergängliche Lehren wir der Zukunft erhalten müssen. Zeigen wir uns würdig unserer Vorfahren und schaffen wir den nachkommenden Geschlechtern eine Vergangenheit, auf die sie mit Stolz zurückblicken können, so wie wir es heute zu unserem Trost!und unserer Aufrichtung erhobenen Hauptes tun dürfen. In solchem Sinne wird die Jüdisch-liberale Zeitung“ durch ihr häufigeres Erscheinen in verstärktem Mäße auf unsere Gemeinschaft einwirken können! Dr. Max Ginsberg. Jüdische Kinder iin höheren Schulen. Eine wichtige Bekanntmachung des Schulbüros der Berliner Jüdischen Gemeinde. Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gibt folgendes bekannt: „Eltern.^die ihre Kinder wegen Entziehung der Schulgeldfreiheit oder wegen Verweisung von der Schule auf Grund der Prozentnormüberschreitung die öffentlichen höheren Schulen nicht mehr] besuchen lassen können und den Wunsch haben, ihre Kinder einer jüdischen Volksschule zuzuiühren. haben Anmeldung unter Beifügung des letzten-Schulzeugnisses nur schriftlich im Schulbüro, Berlin C 2, Rosenstraße 2—4. einzureichen. Formulare für die Anmeldungen sind bei den Kastellanen der Synagogen und in den Schulberatungsstellen zu haben.“ i Wo bleiben diel „Kurzandadiien"? Berliner Repräsentanten-Versammlung. Die Sitzung vom 17. August brachte zunächst die Amtseinführung des neuen Gemeindevorstehers Bruno-Woyda, den der Repräsentantenvorsitzende Rechtsanwalt Heinrich Stern sehr herzlich als Vertreter der Jugend und als kompromißlose Persönlichkeit im höchsten Gemeindeorgan begrüßte. In der sozialen Hilfstätigkeit, die Herrn Woyda in besonderem Umfange unterstellt ist, habe dieser niemals jüdische Richtungen, sondern nur hilfsbedürftige Juden gekannt — Für einen ausgeschiedenen Repräsentanten der sogenannten „Ueberpartei“ rückte Herr Leo Kreindler in die Versammlung ein. Die „Jüdisch-liberale Zeitung“ möchte es sich nicht" nehmen lassen,! da's Einrücken eines erfahrenen jüdischen Journalisten und jüdischen Gemeindebeamten in die Repräsentanz an dieser Stelle. mit einem kollegialen Glückwunsch zu begrüßen, zumal; Herr Kreindler in inneriüdischen Fragen zwar einen andern Standpunkt vertritt als wir. aber stets bei der Beurteilung ijüdischer Notwendigkeiten 'einen klugen Blick bewiesen hat — Im Verlauf der Sitzung wurden sodann die vom Vorstand neu festgesetzten Preise der Synagogenplätze genehmigt Dr. Sachs (lib.) führte namens seiner Fraktion heftige Klage darüber, daß der Vorstand die einstimmig beschlossenen K.urzandachten (deren Gestalt und Zweck in diesen Blättern mehrfach dargelegt worden ist) zu den diesjährigen Feiertagen noch nicht eingeführt hat: gerade in diesem Jahre, das so viele Menschen in die jüdische Gemeinschaft zurückgeführt hat, wären Gottesdienste nötig -gewesen, die auch dem Unkundigen zur inneren Aufrichtung gereichen. — Zur Erörterung der sehr wichtigen S c h u 1irage soll auf Beschluß der Versammlung eine besondere Sitzung anberaumt werden.; Vermittlung von Arbeitsstellen; Für die Errichtung einer Gaststätte in Berlin mit Konzert, Tanz und Kabarett wird ein jüdischer Geschäftsführer - (Gemeindemitglied) mit einer Einlage von 2000 RM gesucht. in Betracht kommen^pur Herren, die in der Lage sidd. ' einen derartigen Betrieb, zugkräftig auszugestalten und die gesamte künstlerische und organisatorische Leitung zu übernehmen:! " Bewerber mit dem erforderlichen Kapital sowie erstklassigen Fachkenntnissen und Referenzen wollen sich unter Beifügung des Lebenslaufes sofort schriftlich wenden an die Wirtschaftsstelle der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, Oranienburger Straße 31. : Der Der zur Zeit in Prag tagende Zionistenkongreß wird nicht, nur in.der jüdischen sondern auch in der allgemeinen Presse mehr oder minder ausführlich besprochen," mehr oder minder wohlwollend kommentiert. Diese Tatsache hat im Publikum vielfach den Eindruck hervorgerufen, als sei der Zionistenkongreß eine legitime Vertretung der gesamten Judenheit Verstärkt wird dieser Eindruck durch den weiteren Umstand, daß die Redner auf dem Kongreß — übrigens gleich allen Rednern und Schreibern des Zionismus — im Namen des „jüdischen Volkes“ zu sprechen vorgeben, ln Wirklichkeit fehlt ihnen hierzu jede Legitimation: das „jüdische Volk“ hat ihnen niemals Vollmacht gegeben und konnte sie nicht geben, weil es nicht existiert. Eine irgendwie geartete nationale oder auch nur politische Einheit und Einheitlichkeit der Juden fehlt ebenfalls, und so gibt es auch keine „jüdische Oberleitung“. Von allen jüdischen Körperschaften am wenigsten stellt der Kongreß der Zionisten eine solche „Oberleitung“ - dar. sind doch die. Zionisten in jedem Lande nur eine verschwindende Minderheit unter den Juden. Das ist in diesen Tagen noch vom ehemaligen Zentrumsorgan „Germania" bestätigt worden, und die Mehrheit der Juden will überall dem Lande angehören, in dem sie lebt, das ihr Vaterland ist und dessen Volkstum auch das ihrige ist. Selbst in den Nationalitäten-Staaten des Ostens fühlen siesich als Nationalität ihres Staates, nicht aber als Glieder einer imaginären einheitlichen Nation. Wie sieghait und elementar die innere Verwurzelung mitdein wirklichen Vaterlande in den Juden bei jeder ernsthaften Probe zum Durchbruch gelangt, das ist u. a. daran erkenntlich, daß in diesem Jahre die deutschen Zionisten dem Kongreß ferngeblieben sind. Alle theoretischen Konstruktionen, die der Zionismus in den Köpfen seiner Anhänger errichtet hat, erwiesen ihre Schemenhaftigkeit: als Wirklichkeit und Lebensmacht aber erwies sich das Verantwortungsgefühl gegenüber dem deutschen Vaterland und Volk. Die deutschen Zionisten würden auf dem Kongreß nur eine kleine Minderheit darstellen; sie würden gegenüber einzelnen Reden von Hitzköpfen ebenso machtlos sein wie gegenüber Beschlüssen, die dem wohlverstandenen Interesse der deutschen Juden und den Interessen Deutschlands nicht entsprechen; sie wollen und können keine Verantwortung für Dinge auf sich laden, die möglicherweise „im Namen des jüdischen Volkes“ geschehen, und so beweisen sie denn auch durch ihr Fernbleiben das, was wir Gegner des Zionismus stets behauptet haben: daß — im Gegensatz zur vielfach bestehenden Publikumsmeinung — die Reden und Beschlüsse des Zionistenkongresses nicht der repräsentative Ausdruck einer „Meinung des Weltjudentums“ sind und daß es eine derartige Einheit der Juden aller Länder nicht gibt. Natürlich ist den Zionisten selbst keineswegs bewußt, daß sie mit ihrem Fernbleiben den Zionismus widerlegt haben; sie werden leider nicht anfhöreh, die Welt über das wahre Wesen des Judentums dadurch in Verwirrung zu setzen, daß sie weiter von-ihrem zionistischen Trugideal reden, während sie erfreulicherweise nach dem wirklichen Ideal handeln. ’ Wie sehr der Zionismus, auch rein realpolitisch gesehen, ein Trugideal ist, das hat schon kürzlich der von der britischen Regierung veröffentlichte French-Bericht gezeigt (vgl. „Jüdisch-liberale Zeitung“ Nr. 9 vom 1. August 1933). Dieser Bericht zeigt, daß England als Mandatar über Palästina von der Zukunft ~ües'Landes' ein völtfifanderes Bild hat als die Zionisten. Gewiß, die englische Regierung hat durch ihren Prager Gesandten den Kongreß bei seiner Eröffnung begrüßen lassen. Aber über ein paar höfliche Formeln ist Mr. Gurney nicht hinausgegangen, und wenn er, wie es im Kongreß-Bericht heißt, „die Versicherung abgab. daß England jederzeit bereit sei, die ihm durch das Palästina-Mandat übertragene Aufgabe zu erfüllen", so enthält diese Aeußerung. weit sie lediglich eine Selbstverständlichkeit ausspricht, weniger als nichts. Das nämlich, worauf es ankommt und was auch den Streitpunkt zwischen England und den Zionisten bildet, ist die Frage, worin die von England übernommene Aufgabe besteht und was es zu ihrer Erfüllung zu tun hat! Ein Teil dieser englischen Aufgabe besteht zweifellos darin, die einander oft entgegenstelienden Interessen und Ansprüche der Zionisten und-Araber gegeneinander abzuwägeu. und es schein), daß: England über die Grundstücke — Hausverwaltungen Gesucht! >i ■ Gut erhaltene, nach 1900 erbaute Berliner Wohnhäuser bis 5-Zimmer-Wohnungen.Große Anzahlung — evtl. Auszahlung, vorhanden. Vertreterbesuch erfolgt auf Wunsch. JULIUS M. BIER A.-G. 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Nur so'erklärt es sich, daß England, das nicht antisemitisch ist. eine ' deutlich erkennbare a n t i z i o n i s.t i s c h e Politik treibt. Diese Haltung Englands hat den Vorverhandlungen und dem Kongreß weit mehr, das Gepräge gegeben als alle anderen für die Juden bedeutungsvollen Ereignisse dieser Zeit. In den vergangenen Jahren hatten in der Zionistischen Weltvereiniguug. im Kongreß und dementsprechend auch in den Verwaltungskürpern — die Allgemeinen Zionisten die Oberhand, diejenige Partei also, die noch am meisten Verständnis sowohl für die aus den Rechten der Araber sich ergebenden Notwendigkeiten als auch iiir die-Schwierigkeiten der Doppel- Stellung Englands hat, die diese politische Klugheit aber naturgemäß mit einer gewissen Bedächtigkeit beim Verhandeln mit Engländern und Arabern, mit Gemächlichkeit des Tempos, mit Nachgiebigkeit und Kompromissen bezahlen mußte. Diese Politik hat Schiffbruch gelitten, und mm gab es logischerweisc nur zwei Möglichkeiten: entweder mau bängte den Zionismus als unrealisicrbar überhaupt au den Nagel, oder, du so viel Selbsteinsicht natürlich nie erwartet .werden "kann, die radikaleren Richtungen mußten an Stärke und Bedeutung zunehmen. was denn auch geschehen ist. Diese Entwicklung mm führte selbstverständlich zu großen innerzionistischeu Streitigkeiten, die schon auf dem letzten Zionistenkongreß (1931) auch für den Außenstehenden durch die Nichtwiederwahl des damaligen zionistischen Präsidenten Dr. Ciiaim W e i z m a n n sichtbar wurden. Heute hegt es so, - daß infolge der Ereignisse in Deutschland und durch die auch in aiidcru Ländern erhöhte Gefahr der Judcngegnerschuft - ein stärkerer Wanderungsdrang besteht als je zuvor, der sich zum Teil nach Palästina richtet und mit dem iuilgedrimgen langsamen Tempo der Erschließung des Landes für Juden unzufrieden ist. Diese Unzufriedenheit zeigt sich, in den pöliti-' sehen Differenzen der'einzelnen iuuerzinnistischen Parteien: sie beherrscht aber auch die sachlichen Referate und Diskussionsreden. . - Die politischen Differenzen führten dazu, daß der Kongreß während der; ersten Verhaiidlmigstage ohne Präsidenten btfcb! Als schließlich am vierten Verhaiidlmigstage Leo Motzkiu zum Präsidenten gewählt worden war. halte J a b o t i n s k y ' mit seiner revisionistischen Fraktion den Saal verlassen; weil seiner Partei der ihr zahlenmäßig zustchende Sitz im Präsidium versagt worden war: der Misraclti lehnte aus Kolleglali-' tät mit den Revisionisten den Eintritt ins Präsidium ab.- Rechnet man hinzu, daß die Revisionisten offenbar vielfach die Wahl ihrer Kandidaten durch Terror erzwungen habenT" daß aber umgekehrt das Kongreßgericht die .Mandate der sogeTiannten Welfwahlliste Jabotiusky kurzerhand kassierte, daß ihm, wie schon erwähnt, der ihm ztikommeiidc Platz im Prä-' sidium verweigert wurde und daß Ben G u r i o u ,_iler- Führerder (ultralinken) Arbeiterpartei erklärte. der-Kampf gegen den (ultrarechten) Revisionismus sei „ein Kampf auf Leben und Tod im wahren Sinne des Wortes“- —: rechnet man dies alles, zusammen; so hat man ein Bild von den explosiven Gewalten, die im Innern des Zionismus wüten und die^deshalttatach innen: geschlagen slnd. weil dle älTe divergierenden Strömungen einigende Kraftentfaltung nach außen dem Zionismus versagt bleibt. Aber was ist mit den lebeudigeu Menschen, was Ist mit den Juden, die in Palästina wohnen oder, teils durch äußere Verhältnisse veranlaßt, teils aus eigenem Triebe, dort wohnen wollen? Was bietet man ihnen, was kam Uber Ihre Lage und Möglichkeiten auf dein Kongreß an Sachlichem zur Sprache? Denn man kann doch nicht" gut glauben, daß manden Siedlern und Auswanderern, die sich vom Kongreß die Bereitung ihrer Existenz erwarten, durch solchen Streit um Präsidiumssitze und Mandate auch nur. eine einzige Mittagsmahlzcit"verschafft! Was also wurde verhandelt? . s Nahmt! Sokolow, der bisherige Präsident der Zionistischen Weltorganisation (nach Weizinanns Sturz 1931) gab einen Gesamtüberblick über die Lage der Juden in allen Ländern. Er klagte die „Assimilation“ an. durch ihre „Lüge und , Mimikry“ die. Juden über ihre wirkliche La^e getäuscht zu haben, die ausschließlich durch den Zionismus ihre Lösung finde. Wohltuend fällt , hi dem Bericht auf, daß er bei der Schilderung der'geschichtlichen Situation der Judenhcit kehl Land besonders nannte; das zionistische Dogma sieht die Stellung der Juden überall prinzipiell gleich und sicht sie nur graduell verschieden. Sn wurde auch Deutschland nicht erwähnt, und die Bedenken, die die deutschen Juden zum Fern- . bleiben. veranlaßt hatten, erwiesen sich bisher als grundlos. Als das Programm. des Zionismus, formulierte Sokolow die „naturhafte Einheit in Palästina und die ideal-historische Einheit in der Diaspora"; Palästina sei die einzige Lösung der Judenfrage. . Das politische Referat von Professor'S. B rod e t zk y (London) ließ die außerordentliche Enttäuschung über Englands /7AUA"5'0"2 l,:un'U- Palästina-Reise mit dem b(,<uri,;!'-'i ROMA , obG',niJ"jr/ f.•• Tj' o:, N-.*Tyei 1 0.5cpt. UCj'*r N A'h'*'- an Haifa 15. September RuCAtOM1" Ul/'“ butd an N**op''l?2 'p‘ , o-. ja 24 5ept. V e rlling er u n tj cj-v Aufenthjlt* in P s I 3 & 1 i n .* mögl«cH ITALI A FLOTTE RIUNITE Cm n. T-fw- Ö‘-l'N N A ’ ’J 'S \?