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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-06-01 · 5 (1.6.1933) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
5 (1.6.1933)
Date
1933-06-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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13. Jahrgang Nummer 5 JfiöiftMibetale 3eifung Beilage .. 1.Juni1933 Das Offenbarungsfest dieser Tage. Von Rabbiner Dr. Josef Schwarz, Liegnitz. Tn der Entwicklung, die das Judentum genommen hat, 1 haben unsere Feiertage mehr und mehr einen symbolischen Charakter erhalten. Während bei der Feier unserer Feste in früheren Zeiten die geschichtlichen Er-, eignisse im Vordergrund standen, die unser jüdisches Schrifttum an diese Feiertage knüpft, mußte in. dem Augenblick eine Aenderung hervorgerufen werden, in dem berechtigte Zweifel an dem tatsächlichen Geschehen der in der Bibel aufgeführten Berichte aufkamen. Wenn zwar auch heute noch .in den meisten Synagogen die biblische Darstellung der Vorgänge am Sinai in der Thöravorlesung des Wöchenfestes zum Vortrag kommt, so haben die alten Ereignisse — selbst inden Kreisen; die den biblischen Bericht in seinem ganzen Umfang als absolute Wahrheit 'hinnehmen — nur noch untergeordnete Bedeutung. Schowuaus ist für uns nicht so sehr das Fest der Erinnerung an die siriaitischen Vorgänge, als vielmehr das Fest der Offenbarung schlechthin. Durch die vom religiösen Liberalismus vorgenommene Umdeutung des Begriffes der Offenbarung mußten die Erlebnisse einzelner Menschen eine ganz andere Bedeutung gewinnen. Dem Liberalismus ist ja „alles Große und Bedeutende, alles Edle und Gute, was Menschen jemals auf Erden geschaffen haben, nichts anderes als eine Offenbarung des Gottesgeistes an den Menschengeist.“ Erlebnisse und Ereignisse, die vielfach nicht unmittelbar in der Sphäre des Religiösen liegen, wurden in die Feier der Offenbarung einbezogen. Und da: die Interessen der. einzelnen Menschen auf verschie- . denen Gebieten liegen, mußte unser Fest den unmittelbaren Gemeinschaftscharakter verlieren, den es ur- . spriinglich zweifellos besaß. Jeder hatte sein.c Erlebnisse vor Augen, und jeder feierte seine Erlebnisse. Jeder erlebte sein Wochenfest; aber die Einheitlichkeit der Feier war verlorengegangen. Die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart reißen unser Fest nun plötzlich aus der Sphäre des Individuellen heraus. Kein Ereignis des letzten Jahrhunderts hat die deutschen Juden in ihrer Gesamtheit so erfaßt und mitgerissen. Es gibt keinen Juden in Deutschland, der nicht betroffen wurde. Kein Berufszweig ist verschont geblieben. Stadt und Land wurden, in gleicher Weise heimgesucht. Mit elementarer Gewalt bricht ein Schicksal.über uns herein, das uns alle mitreißt, das vor niemand haltmacht, der den Namen Jude-trägt oder — getragen hat. Menschen, die schon lange glaubten, keine Beziehungen mehr zur jüdischen Gemeinschaft zu haben, und .auch solche, die niemals welche gehabt haben, werden auf .einmal'vor die Tatsache gestellt, daß sie zu., uns gehören. Jeder wird gezwungen, sich -über seine Zugehörigkeit zum. Judentum Rechenschaft zu geben. ‘ ■ ' Die Erinnerung an das eigenartige Schicksal'unserer Gemeinschaft im Laufe der .Jahrhunderte wird wach, die Erinnerung an. diejenigen. Menschen aller Generationen und aller Länder, die Aehnliches erlebt haben wie wir. Heute betrachten wir sie mit anderen Augen. Sie sind nicht mehr allein die gedrückten und gequälten Gestalten einer finsteren Vergangenheit, mit denen .man Mitleid haben muß. Ueber all ihren Leiden schimmertder Glanz der Glaubensgewißheit, die ihnen über die schwierigsten Situationen hinweghalf. Sie glaubten an ' den Fortschritt der Menschheit. Man mußte ja endlich einmal einsehen, daß man einen Menschen wegen seiner religiösen Ueberzeugung nicht verfolgen dürfe. Wir glauben fast ihr mitleidiges L.äche 1 n zu sehen, mit dem sie die tragischen Maßnahmen ihrer Zeit auf sich nahmen. Sie selbst haben zwar nicht mehr die Zeit erlebt, in der ihr Glaube bestätigt wurde; dennoch ist; diese Zeit gekommen, weil sie um der Gerechtigkeit willen kommen mußte. Keine Inquisition und keine noch so harte Maßnahme konnte sie veranlassen, ihr Gedankengut aufzugeben, und uns erfüllt es mit Stolz, daß sie uns ermöglicht haben, ihre Nachfolger zu sein. Aus dem gemeinsamen Erlebnis, das auch die einzelnen Generationen miteinander verband, haben sie ihr.eigenstes Gedankengut geschöpft, und selbst in den ernstesten Zeiten hat niemand es vermocht, ihnen ihr geistiges Besitztum zu nehmen. Aber ebenso wie ihre Leiden erlebten siei auch positive Werte gemeinsam. „Alles Große und . Bedeutende, alles Edle und Gute, was diese Menschen geschaffen haben, war für-sie nichts anderes als eine Offenbarung des Gottesgeistes an den Menschengeist.“ Und darin suchten und fanden sie ihren Trost. So wurde ihnen das Erlebnis früherer' Generationen zum eigenen Erlebnis. - Heute verbindet auch' uns das Schicksal mit den früheren Generationen in einer Weise, wie wir es vor Jahresfrist noch nicht gedacht hätten. , Wer Blick und Sinn für historische Zusammenhänge hat, steht er- - schüttert da vor dem eigentümlichen Verlauf der jüdischen Geschichte. Uns trifft das gleiche Schicksal, das: Juden schon so oft getroffen hat. Es trifft uns besonders schwer, weil wir glaubten, daß diese Zeiten endgültig vorüber wären. Es trifft uns unvorbereitet, weil die! positiven Werte des Judentums einem großen Teil von uns verlorengegangen waren.' 'Das Aequivalent, das! unsere Vorfahren für ihr tragisches Schicksal hatten und das ihnen auch in den traurigsten Zeiten Beruhigung gab, fehlt vielen, vielleicht sogar dem größeren Teil von uns: das Gottvertrauen. Wir tragen heute geschichtliche Verantwortung. In den ruhigen Zeiten, die Was ist uns deutschen Juden Claude Montefiore? Von Rabbiner Dr. Max Dienern an n, Offenba th/Main. D e in der Uebersclirii: gestellte Frage ist nicht ohne [eine gewisse Einschränkung zu beantworten. Die Einschränkung gellt dahin, daß man sich dessen bewußt bleiben muß: mau kamt Wirkuugsmogliclikciten, die in einem bestimmten Lande gegeben sind, nicht ohne weiteres in einem anderen Lande als die gleichen ansetzen: man kann infolgedessen! aus der Art. in der eine Persönlichkeit in ihrer Umgebung wirkt und wirken konnte, noch nicht den Schluß ziehen, daß jsein. Vorbild in anderer Umgebung dieselbe" Nacheiferung finden müßte. ' 1 Anders ist die Weit der englischen Frömmigkeit und! anders die der deutschen. Der englische Jude lebt -inmitten einer Gesellschaft, die den ausgesprochenen und betonten Willenzu kirchlichem Leben hat. der Wille zur Teilnahme am Gottesdienst ist vorhanden, diese Teilnahme ist nahezu selbstverständlich, die kirchliche Gemeinde wird heialit. ntau hält zu ihr. sie bedeutet dem Einzelnen viel. Undda.! wo man iin englischen Gesamtlehen sich von der Kirche [entfernt. von ihr sich lossagl. wo man ..dissentierl“. bedeutet das keine Entiermmg von der Frömmigkeit, keine Haltung der Gleichgültigkeit, sondern im Gegenteil eine gesteigerte, lebeneriüllte Frömmigkeit, ein heiliges und leidenschaftliches Suchen, das in einer starken und weit sich verzweigenden Sekteubildung mit besonders intensivem gottesdienstlichen Leben sich oiienbart. In Deutschland aber ist. zumindest in dem prägenden protestantischen Volkstcil. eine stärke Kirchen- und Gottesdieiisttrenidlieit vorhanden, und neben!der Kirche sieht in der Kegel nicht die Sekte, sondern die! Indifferenz. die Haltung der Gleichgültigkeit. Die jüdische Weit wird in beiden Ländern sehr stark von dieser Haltung der Umwelt beeinflußt und ist also in Deutschland und England nicht gleichgerichtet. ' ' | Die mdisclie Welt m Deutschland ist zudem noch durch einen anderen äußeren Umstand von deriemgenm England unterschieden, so daß sie nicht in der gleichen Weise auf die gleiche Persönlichkeit einwirkt: das deutsche Judentum kennt nur die Einheitsgemeinde.' die hei aller Stärke, die! sie der Organisation verleiht, doch mit ihrem Zwang die Menschen oft hindert, ihre religiöse Richtung voll und mit allen Energien zu verwirklichen: das englische aber gibt in stärkerem Maße der Dekenntuisgemciude Raum und gestattet so. jeder besonderen Richtung, sich voll auszugestalteu. [ Aber auch wenn mau weiß, daß die Dinge hüben 'und drüben nicht.gleich liegen, bleibt genug, um an der ehrwürdigen Gestalt Claude Monteiiores Pflichten und Aufgaben [ liir die deutschen Juden abzulesen. Da ist zunächst von dein Maß von jüdischem Wissen, das er sicli'angeeignet. zu reden. Er verkörpert in seiner Person. jene alte segensvolle Tradition. daß jeder Jude, gleich welchem Berui er sich zuwciidet. gleich welches seine Lebensarbeit sein mag, sielt ini die Ouellen des Judentums vertiefen muß. sich in ihnen heimisch machen soll, und daß er es so an sich zur Wahrheit mache: die Thora ist nicht das Gut einer exklusiven Gciehrtenkäste. sondern jedermanns Besitz, jedermann zu eigen gegeben.jdaß er aus ihr mit eigenem Urteil und eigenem Bemühen i dett; Weg des Lebens finde. — Aus sejeer Kenntnis der Plbel!. unddes jüdischen Schrifttums.; ghig waude Monteiiores fruchtbare wissenschaftliche Tätigkeit hlrvor. Diese seine wissenschaftliche ArbeJt-wandte Siclr-mit-besonderer»Iutensitätl der Erforschung des Neuen Testaments zu. Hier offenbarte Jsich ein Doppeltes: der Wille, ursprünglich Jüdisches dem Bereich des Jüdischen zu erhalten und so die Zusammenhänge lebendig werden zu lassen: und der Wille, das Verbindende aufzu- Trennung, die. geworden ist und werden mußte. RimnniisverEin dealsclier Inflen Die Synagoge als Versanunlungsraiim. Wieder Gemeindeabende in Berlin. „Die Synagoge diente in alter Zeit nicht nur als Betfaur.. sondern auch als Versammlungsraum der Gemeindemitglie.der' — ein Wort, in den letzten Jahren oft ausgesprochen, aber nie zur Tat gereift! Es bedurfte — wie in so vielen Fällen erst der äußeren Not, um hier einen Fortschritt zu erzieh In zwei Synagogen — einer liberalen des Westens (Pasani Straße) und einer konservativen des Nordens (Rykestraße) fanden in der vergangenen Woche Gemeindeabpide s‘- beide Male waren die Riesenräume (der große 7empel Synagoge Fasanenstraße faßt Z300 Menschen) üferfüllt; Redner sprachen von der Kanzel aus, sprächet’!—wie Versammlungen (zum Unterschied von Gottesdiensten) üblich, ohne Kopfbedeckung; das Publikum ging mit, spendete Beifall, ja man hörte sogar zustimmende Zwischenrufe!—: das Bethaus wurde zum Versammlungshaus, und doch wuide seine Würde nicht verletzt, denn das, was diese Tempel Versammlungen beherrschte, waren: jüdische Not, jüdischer Lebenswille, jüdische Tat 1 1 ln der Fasanenstraße sprachen der Gemeindevorsteher Moritz Rosenthal und der Repräsentant Bruno Woydja. in der Rykestraße der Gemeindevorsteher Kammergeächtsrat Leo Wolf f und der'Repräsentant Wilhelm Marcis. Pie beiden ersten Redner sprachen von der geistigen Not. in der wir deutschen Juden uns befinden, und davon, daß wir n guten. ■ nicht iiherbriieken. und die gemeinsame religiöse Aul aus den Augen zu 'verlieren. Es wäre zu wiiusel deutschen Judentum ein stärkerer Wille zur Ve des Wissens von jüdischen Dingen sieh kundtäte Zahl-derer größer werde, die nicht nur aus imhesti ti'ilil sondern aus Kenntnis an der Gestaltung des r Lehens mitwirkteu. — Was hei Claude Montefiore besonders vorbildlich ist seine tiefe Frömmigkeit, seine Gläubigkeit. " liberale Judentum, hatte, seine große Aufgabe in •des Gottesdienstes und der religiösen Formen. Aber indem es diese seine geschichtliche Aufgabe' erfüllte, um] sie rang, sich seihst-m unaufhörlichen Kämpfen -wand, kaut es, daß es seine Energie m> sehr darauf konzentrieren mußte. daß. m semem Reden und Schreiben dieser Gegenstand so sehr alles Interesse grimigeimalim. daß mau von dein inneren Frommsein schwieg. Schwieg, weil man es für selhstvtlr- -ständlieh hielt: aber das Schweigen erweckte doch den- --- falschen — Eindruck, als komme es darauf gar nicht so seilt an. als sei alles Wesen des liberalen Jiideiitiimk In dem' Kampf gegen Erstarrung und Uebcrbetommg der Form erschöpft. Welch breiten -Kaum nimmt demgegenüber in Montefiores „Umrissen des liberalen'"Judentums“ die lebendige Darstellung des Froiimiseins ein! Und cs ist] da nicht die bei deutschen Gelehrten, die Judentum schildern, so stark liervortre.emle philosophische' Art der Gcdlinkencilt- Wicklung., sondern man sieht den Me.u sehen vor steh, * der mit den einfachen Fragen ringt, der sieli schien! Gott er- ■ ohert. sieh Leid und Unglück in der Wett verständlich Zu machen sucht, kurz, der aus innerem Frommsein mittefit. ' ' Hier , ist viel von aus deutschen . Juden zu lernen! hier ist viel Versäumtes iiaelizulioleii. ' '_. j . Deutsche Darstellungen des Judentums pflegen um die Frage der Zeremonien sich lierumzinlriickeii. Mali spricht über Verhältnis . von kultischer Tat zu sittlicher Tat; aber man versucht kitmi. praktisch zu sugeu: was soll getan’ werden, wie soll es getan werden? Montetlore hat!in seinen ..Umrissen“ E;ii prachtvoller Deutlichkeit gerade dieses Tliemii aiigeScliiiiltciA' Und er hat da ganz bestimmte Vorschläge gemacht. So hat er,zu der Frage der Speisegesetze bewußt Stellung genommen. Und hei aller Freiheit der persönlichen Haltung..-ihnen gegenüber, hat er doch aus den Tiefen des Irrationalen eine Haltung der Belalutug eingenommen. He. iaiiung nicht in ihrem orthodoxen Ausmaß, ahen in Ihrer Idee. Er hat davon gesprochen, daß mau die biblischen' Speisegesetze djrchaus. auch in den gegenwärtigen: differenzierten Lebens-,und Verkehrslärmen zu. halten vermag, und daß man diese gegenüber ihrer mittelalterlichen Ausdehnung heiaheu kann, Er hat ihre Beibehaltung für alle die Fülle ' empfohlen, in denen sie mit einem besonderen Feste Zusammenhängen. Hier also ein bewußtes Anpacken) unü Ue] stalten. das von allem Negieren fern ist: und ei" Win«. Verantwortung auf sich zu tu' ' soll'und daß man etwas ,1t gesammelter Man schreibt der „J.-f. Z“; •••Ich möckfe ah Ihr Abotffaent nicht länger jbsetts stehen 1 und .bitte uta glh Zusendung Ihres Blattes ib LjVI. Ictr habe die „Jiiilsch-IIberate Zeitung“ bisher bei meinem Hausgenossen gelten, es Ist mir aber ein Herzensbedürfnis» *h in Zukunit selbst zu beziehen. ' . •! A. S. Zeiten Deütschd gewesen sind und Deutsche,'*«*??«, auch wenn, man es um schwer macht. Die beiden Redner j r sprachen von den' praktischen Hilfsmaßnnlim“ ''besondere i von dem großen Hilfswerk der neugesclta/fc-« «"»«Isfelte für jüdische Wirtschaftshilfe“, von der WSlfh e -Wege. f zum Wiederaufbau mit bereits begiiinendj//„lrb?/*" Erfolg' begangen werden.’, — Ueber diese M u'L lst, h w In 1- ' früheren Blättirn bereits berichtet u/Ile-,? s,..n ,rdl auch!! V weiterhin dariber berichtet werdeirfgen zu sOfMte gilt es -V lyliglich, den Verlauf der Versarulrcu keine C’lunddhj-Lwt | da darf eines xesagt werden: efnan den geheiligten [Kaum~'~», „Erhebung“, die verraucht, soxfe». die uns lehrten, Unsere hinter' sich läßt; es waren ^Verzweiflung, zvr Betrachtet!.; > Situation leidenschaftslos, oft Einzelnen das weckten, was; und die daher wohl iV. i*,. jüdischen Qemelnschäftsirbeltl wir brauchen: den Antr(rr(i,irc|| künstlerische Darbietungen , Beide Abende wufumann verschönt. Der Geißelnder des Herrn Oberkantog, Zeugnis ausgestellt werden: tfle hat I .. Verwaltung aber datÄ,eBjnn des Jüdischen Versairmjhmgsdas Signal zum Wf£ initiative bewiesen; sie hat den Koni-. lebens: gegeben; sjCndeführnng und OemeindemUg ledern j takt zwischen CF ijaj elementaren Bedürfnis J Rech- [ wiederlicrgestelltrL jU(ien heute zu Zusammensein und;. nung getragen. Ä»? drängt" sie hat gehandelt! Ais] Sach- .! Ausspracte mj( Jfdcn arangr^ e n w)r; waml ^twalten de: l!beHen?1id?D^"]?^eralen Vereine Im. (tanzen [ den die >,t*de der $d‘“ViftenTorangehen soll«., nun; diesem BKpief folgen? * . -■ I _ fjetzt leider der Vergangenheit angehören, hat di religiöse Entwicklung im Judentum Fortschritte geaiac(it. Männer, die religiöse Persönlichkeiten sind, hahtn auf allen Gebieten Außerordentliches geleistet' Sie haben die Errungenschaften des allgemeinen Lebens flr das religiöse Leben wirksam gemacht. Die Leistungen dieser Männer sind der Gesamtheit noch nicht zun religiösen Erlebnis geworden. Wir wollen hoffen. d»B .die jetzigen Zeitereignisse dazu beitragen, diese Erringenschaften zum Allgemeingut zu machen. j Die Besucher der Festgottesdienste stehen in diesem Jahre nebeneinander wie in anderen Jahren. r Auch jetzt will jeder -sein Wochenfest feiern. Aber wenn, auch jeder einzelne seinen Gedankengängen nacigeht, so treffen sich alle auf einer Basis, auf der Bass des gemeinsamen Schicksals, von dem wir betroffen wirden, auf der Basis unseres gemeinsamen Erlebens. Dtr ursprüngliche Gemeinschaftscharakter unseres Festes (st wieder hergestellt. Wirwollen hoffen, daß auch unsere Zeit es versteht, aus dem gemeinsamen Erleben eines Schicksalschlages, der uns alle trifft, neue Kräfte zu ziehen. Wenn uns diese Zeit zum religiösen Erlebnis wird, dann wird uns eine neue Offenbarung zuteil, und unser Wochenfest reiht sich würdig in Feste einet alten Zeit ein. Zur Warnung! V<i einigen Firmen wird unter Berufung äuf die Afsicht des Rabbmats der Jüdischen zt Berlin nach Betäubung gewonnenes Rleisch fi koscher verkauft. Die Angabe ist eine Täuschung; das beiden bisherigen Betauhungs- «Sen gewonnene Fleisch ist rehgiönsgeverbotenl— Ä 1 . j Kaschruth-Kommltflon der JDdlschan Bewelndg. Berlin n.» SÄ'ÄS?. mit allem Komfort Tage.preU von RM. 4.50 «v «w. ***-jmSS?1Wit to^rCTlatz1).1* Z B 5 B.rh.ro«e 5109. KleUtetr. 14 (U-Brim Witta.berap.aq>. «• JBefrrl*1««]*»- Thoro, Bibel, Religion»!»«™ Hi Grundlage zu rellglörer UeD«r*au_ .

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