Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 24 (15.3.1933)
- Date
- 1933-03-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-T"-* sor der orientalischen Sprachen an der Universität Berlin, gedachte des vor wenigen Tagen verstorbenen Staatsrainisters a. D. Professor Dr. Carl Heinrich Becker, der-mit seinem Freunde Sobemheim die Verbindung ernster Wissenschaft mit praktischer Arbeit im sozialen und öffentlichen Leben gemein hatte. Fr schilderte Sobemheims Persönlichkeit und würdigte sein mutiges Eintreten für Juden und Judentum, seine Hilisarbeit für den orientalistischen Nachwuchs und bezeichnete - ihn als den für den Kreis der Berliner Orientalisten einen Mittelpunkt bildenden Mann. Erlempfand als moderner Mensch, handelte als guter Deutscher und wirkte für alles Jüdische. So wurde er der geeignete Mann für das Referat über jüdische Angelegenheiten im Auswärtigen Amt. Dr. Friedrich 011 e n d o r i gedachte namens der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, des Deutsch-Israelitischen Gemeinde-Bundes und der Hauptstelle . für jüdische Wanderfürsorge des jüdischen Sozialpolitikers Moritz Sobernheini. pie Trauerfeier war durch Violinsoli Alfred Wittenb e r g s künstlerisch umrahmt , Tm Anschluß an die Gedenkfeier fand die Hauptversammlung der Gesellschaft zur Förderung der. Wissenschaft des 'Judentums statt Den Jahresbericht erstattete Professor Dr, Ismar E1 b o g e n. , Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes wird der alte Vorstand bestätigt und Professor Eugen Mittwoch, Direktor des Orientalischen Seminars der Berliner Universität zum Vorsitzenden gewählt Außer ihm gehören dem Vorstande an: Rabbiner Dr. Baeck, Professor Dr. Elbogen, Professor Dr. Gotthold Weil und Karger. Der Ausschuß wird einstimmig bestätigt, hinzugewählt werden Professor' Dr. .Perles (Königsberg) und Professor Dr. Stein (Karlsruhe). Das Auswärtige Amt hat zur Sobernheim-Gedenkfeier Vertreter entsandt Von nichtjüdischen wissenschaftlichen Organisationen waren vertreten die Religionswissenschaftliche Vereinigung zu Berlin, das lnstitutum Judaicum der Universität Berlin, die Vorderasiatisch-Aegyptische Gesellschaft, die Deutsche Orient-Gesellschaft u. a. m. Bewahrt jüdisches Gegenwartsleben vor der Vergessenheit! Ein bemerkenswerter Aufruf --und diesmal nicht um Geld. Das Gesamtarchiv der deutschen Juden erläßt folgenden sehr beachtlichen Aufruf: „Das Gesamtarchiv der. deutschen Juden in Berlin ist in : der Hauptsache zur Aufnahme von Gemeindeakten bestimmt Daneben sucht es'aber auch die Dokumente und Veröffentlichungen der jüdischen Verbände und Vereine Deutschlands zu erfassen und zu sichern. Große Organisationen —wie der „Deutsch isr. Gemeindebund“, der „Verband der deutschen Juden“, der „Rabbinerverband Deutschlands“, der „Verband jüdischer Lehrervereine Deutschlands“ und der „Allgemeine deutsche Kantorenr verband“ —■ haben ihre aus dem laufenden Geschäftsverkehr bereits ausgeschiedenen Akten dem Gesamtarchiv überwiesen. Lgjpe Reihe lange bestehender jüdischer Vereine aus allen Teilen .Deutschlands sind mit wichtigen Beständen, vorallem den historisch wertvollen Protokollbüchern im Gesamtarchiv vertreten. ' Doch ist die durch das Gesamtarchiv gebotene Möglichkeit, geschichtlich wertvolles und für die Zukunft bedeutsames Die Gefaltrzone für Rheuma, Ischias, Gicht sind die Wlntermoneie. Rechtzeitige Hilfe bringt Ihnen eine Originol>Pi«iyan SdtwefelsdilAmmknr» streng nach der Origlnalmelhode des Rheum&bades'der Welt — Ptsiysa Paoscfaaliraren A Wochen ab RM 42.Q0. Rheumaicompressen für Hmukuren ab. RM 4.75. Auskunft und Prospekt 2. frei. 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Durch eine solche Aufbewahrung an zentraler Stelle werden die Verwaltungen der abliefernden Organisationen von der Sorge um die älteren Dokumente und Vereinsschriften entlastet, wird eine zu weitgehende Aktenkassation vermieden und — was nicht überselien werden sollte — die Arbeit des Geschichtsforschers ungemein erleichtert und gefördert. Das im Verwaltungsgebäude der Berliner Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Straße 28, gelegene Gesamtarchiv bietet volle Gewähr für sachgemäße Lagerung und Betreuung der ihm anvertrauten Archivalien. Durch einen besonder,! Vertrag wird jedem Inhaber eines Archivdepots — handle es sich nun um Gemeinden, Vereine oder Einzelpersonen — das volle Eigentumsrecht an den zur Aufbewahrung übergebenen Archivstücken zugesicherj. Wenn es gewünscht wird, kann darüber hinaus noch iür'besonders diskrete Behandlung von Archivdepots in speziellen Vereinbarungen Vorsorge getroffen werden.“ ' Dieser Aufruf scheint uns größter Beachtung wert, weildie tägliche : Erfahrung lehrt, daß wertvolles Aktenmaterial zur politischen und kulturellen Geschichte der deutschen Juden — nicht zuletzt solches, das bei jüdischen Organisationen und Vereinen - entstanden ist — nach wie vor vernichtet wird und veriorengeht. Allen um die Erfassung jüdischer Vergangenheit bemühten Kreisen wäre also -ein großer Dienst erwiesen, wenn durch weitgehende Beachtung des Aufrufes das jüdische Leben der nahen Vergangenheit und der Gegenwart der Vergessenheit entrissen würde! Auslands-Chronik Bologna. Der Spprintendente am Staatsarchiv in Bologna, früher in Rom und Parma, Professor Ermanno Lövinson. wurde auf Vorschlag des Ministerpräsidenten vom König zum Ritter des Verdienstordens, welcher nacli den Heiligen Mauritius und Lazarus benannt ist, ernannt. Ermanno Lövinson ist bereits Kommandeur des Ordens der italienischen Krone. Ermanno Lövinson ist geborener’Berliner, er ist der. Bruder der Rezitatorin Johanna Meyer-Lövinson und der in allen Wohlfalirtsinstitutionen bekannten, vor vier Jahren verstorbenen Henriette May. Wir verdanken ihm u. a. das interessante Werk „Roma Israelitica“ (erschienen im Verlag J. Kauffmanri. Frankfurt a. M„ 1927). Bukarest. (Das Frauenwahlrecht eiugeführt.) Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde hat Neuwahlen für den 23. April 1933 ausgeschrieben. An diesen Wahlen werden sich diesmal außer den eingeschriebenen Mitgliedern alle seit mindestens einem Jahre in Bukarest wohnhaften Juden und Jüdinnen, die das 21. Lebensjahr erreicht haben, beteiligen können. Auf Grund einer von den jüdischen Frauen eingebrachten Massenpetition hat der Vorstand beschlossen, bei den maßgebenden Behörden eine Aeuderung des Gemeindestatuts in dem Sinne zu beantragen, daß auch Frauen aktiv und passiv wahlberechtigte Mitglieder der Gemeinde werden. Bloß für die Sektion für Kultusangelegenheiten sollen Frauen auch in Zukunft das passive Wahlrecht nicht besitzen. Die Lösung der Wahlrechtsfrage wurde in diesem Sinne nach Anhörung eines Gutachtens des Oberrabbiners Senators Dr. I. Niemirower vorgenommeu. In vielen Kreisen wird bedauert, daß der bisherige Präsident der Gemeinde und des Altrumänischen Gemeindebundes Dr. W. Fildermann, der die Anerkennung der Bukarester und vieler anderer Gemeinden als Körperschaften öffentlichen Rechts durchgesetzt hat. seine Entschlossenheit kundgetan hat, nicht mehr zu kandidieren. Was Berlin N 54, Gormannslr. 1 an der U-Bahn WeinmdsterstraSc Rosentlml & Sdiey nra Fernsprecher: Dl Norden 4747 und 4610 ftnritWfirhß Lieferung von Festessen / Garnierte alllQIIillMlK Platten / Salate / Mayonnaisen unt. Aufsicht d. Robb. d. Kasdir. Komm. d. Jüdischen Gemeinde, Berlin phiert“, flüsterten die Kinder, wagtenaber nicht, sich zu rühren. Es dauerte eine ganze Weile,-bis er fertig war und sie von dem wirklich nicht leichten Stillestehen erlöste. Freundlich ging er auf sie zu und fragte besonders Ester, die damals als schlanke Zwölfjährige die anderen überragte, hach Namen und Herkunft, die er sich sorgfältig notierte. „Ich werde wiederkommen“, versprach er zum Abschied. Ganz aufgeregt erzählten die Kinder daheim und in der Nachbarschaft von diesem seltenen Abenteuer. Einige ängstliche Großmütter warnten: „Ob der Mann nur nicht etwa böse Absichten hatte!“ „Ein Photograph“, sagten andere, und nur, der Friseur an der Ecke, der auch Bühnenkünstler zu seiner Kundschaft zählte, wußte Bescheid. „Das war ein Kurbelmann“, erklärte er, „paßt nur auf, Ihr werdet alle zusammen auf die Leinwand kommen.“ Von diesem Tage an wurde in der Straße von nichts anderem gesprochen. Und mit gespanntester Aufmerksamkeit warteten Große und Kleine auf das Wiedererscheinen des Fremden. Endlich nach Wochen, es ging schon beinahe auf Ostern zu. kamen an die Eltern Aufforderungen, die Kinder an einem be-‘ .stimmten Tage nach Tempelhof,in das Aufnahmeatelier einer-amerikanischen Filmgesellschaft zu begleiten, alle Unkosten würden ersetzt werden. Sie sollten sie aber nicht. anders kostümieren, als man sie auf der Kellertreppe angetroffen hatte. Das war eine Aufregung, und ein Freuen, und besonders Ester ging wie im Traum umher. Sie hatte zwar noch keine rechte Vorstellung, f was man in Tempelhof von ihr wolle, aber in einem Kino, in der nahen Münzstraße, war sie doch schorl einmal gewesen. Nachts träumte sie nun immer von Weiten Fahrten übers Meer zu schwarzen und braühen Menschen und wilden Tieren. Als endlich der aufregende Tag in Tempelhof vorüber war, beruhigten Sich die Gemüter der anderen. Nur Ester blieb erregter pls zuvor. Während man von den übrigen nur kurze Aufnahmen in verschiedenen Bewegungen und Stellungen gemacht hatte, war sie allein der Direktion vorgestallt und auch im Sprechen und Singen geprüft wordf „Nur so weiter, mein Kind“, hatte einer der Hem der der oberste zu sein schien, ermunternd zu ihr _ sprechen und dann der Mutter gesägt: „Wenn.iie P-pnsere Erwartungen erfüllt, holen wir sie in zwei Jahren ' ' 'Vtns herüber nach Amerika.“ Frau LoWcowitz wurc Der Gedanke* ihr Kind so weit) fortgeben - i<: sollen, machte ihr Mutterherz zittern. Aber durfte sie dem Glück ihres Kindes im Wege sein? Ihr kluger Aeltester aber wußte Rat: „Dann gehen wir alle mit, Mutter. Da kann ich wohl „auch noch etwas Besseres werden als ein Markthelfer.“ . t - „Königin Ester“ nannten die Gespielen sie von min an. und alle fabelten, was sie ihnen von drüben alles schicken solle, wenn sie erst eine berühmte Filmspielerin geworden. So verging ein Jahr. Ester, nun .dreizehnjährig, war größer und stattlicher noch geworden. Und „Was wird das Mädel schön!“ sagten die Leute in der Straße. Da kam wieder eine Ueberraschung: diesmal ein Brief direkt aus Amerika. Cleveland in Ohio war er datiert und trug die Unterschrift Simon Lobkowitz. „Unser Simon“, schrit; Esters Mutter auf, als-sie ihn geöffnet, „der dem Vat'ir in der Landwirtschaft zur Hand gewesen, als ihr alle noch ganz klein ward, sein Neffe!“ Kurz vor dem Krieg war er, der-keine Eltern mehr hatte, nach Amerika ausgewandert und hatte' seitdem nichts von sich hören lassen. „Wozu sollte ich schreiben; solange es mir schlecht ging“, stand in dem Brief, .‘.schlechtiwird es euch allein genug gegangen sein. Und wohin sollte ich schreiben? Wußte ja nicht, was aus euch geworden sei. Nun lebe ich hier als jüdischer Farmer Sinter anderen Juden, und es geht mir gut.. Kommt .pa plötzlich ein Wanderkino hierher, das bringt Bilder ,jtus der Purimgeschichte. Und darunter ejns mit' einenr sehr schönen halbwüchsigen Mädchen: „Ester Lobkowitz. die Filmdiva der Zukunft als Königin Ester“, stmid,darunter. Wär’s möglich, daß. das Eure kleine Ester ist, die damals in der Wiege lag?“. Noch viel schrieb der Neffe an den Onkel, den er noch lebend meinte, und daß er selbst noch ledig sei. „Ob er wohl eines Tages kommen und seine schöne Verwandte sich heimhoien könne?“ Das war wirklich zuviel des verlockenden Glückes auf einmal. Die; Mutter hätte wohl gerne den Neffen zum Schwiegersohn erworben; in Ester aber war der Traum zu mächtig, den damals die Anerkennung des amerikanischen Direktors in ihrer, Seele entzündet hatte. „Kann man denn eine Filmdiva, werden und eine Farmersfrau zugleich?“, fragte sie.; Vielleicht — wenn man ein Purimkind ist, und ein so' begabtes noch dazu. Es muß wohl schön sein, als Purimkind geboren werden!; diesmal bemerkte; Absage an den Geist. „Es ist schwer für Juden, sieh damit ahzuiindeii. Argumente und Beweise nicht mehr gelten sollen, aber sehen ja vor uns die'Tatsache, daß Bewegungen leben mächtig sind, die Vernunft und Geist verwerfen und Argun] nicht hören wollen.“ So spraeh am 23. Februar ein . ter Jude, der sich dann doeli offenbar, trotz der „Schwier, für Juden", damit abfiudet und es sogar gern zu sehen scheint, wenn Argumente und Beweist!, Vermmft und Geist nichts gelten. Gewiß, man kann auch als Jude der Meinung sein, daß die konkreten Parteigcbilde, die Linksparteien, ditrbisher in Deutschland das Prinzip der Demokratie lind des politischen Liberalismus verkörperten, versagt hätten; aber muß man deshalb diese Prinzipien selbst abschwören, mußte man am 23. Februar erklären: „Die Zeit des liberalen Staates Ist zu Ende .... Das-Prinzip des „totalen Staates“'hat sich bereits 1. in den verschiedensten Formen (Bolschewismus. Faschismus usw.) durchgesetzt ... (Die Ausführungen wären in Wirklichkeit noch deutlicher, aber wir müssen auf die Wiedergabe verzichten.) Das sagt und sclircibt der Fülircr einer Bewegung, die ihre Existenz und Wirkungsmöglichkeit ausschließlich der Demokratie und dem Liberalismus zu danken fiat! Die verehrlichen Leser können wirklicli glauben, daß uns in diesen Tagen der Sinn nicht nach, inner jüdische» Diskussionen stellt. Aber es gibt doch'Dinge, wo Schweigen heißt:’ sich, mitschuldig machen..- Kurt Blumenfeld. der Vorsitzendeder „Zionistischen Vereinigung für Deutschland“, ist schließlich kein gleichgültiger Herr. Irgendwer, lind wenn er diesfc Absage an Vernunft und auch an — Treue unter dem Titel i „Wo stellt die deutsche Judeiilieit?“ von sich gibt, so belastet er leider eben die ganze deutsche Judenlieit, solange ihm nicht von verantwortlicher Stelle widersprochen wird. Dieser Wider- " spruch soll denn liier erfolgen, ohne scharfe Worte, aber mit.,, aller Leidenschaft des Herzens. „Zum ersten Male“, sagte Blmiieiifeld, „stehen wir Juden einer staatlichen politischen Bewegung gegenüber, mit der wir uns nicht identifizieren können.“ Bloß wir Juden? Weiß Herr Blumenfeld nichts-von der seelischen Veriassung all der Millionen Deutschen, die sich ebenfalls „nicht Identifizieren können“? - Weiß eFTilcht, daß diejenigen jüdischen Deutschen, die sich darunter befinden, mit ihren christlichen oder koiiiessionslnscn Gesinnungsgenossen völlig gleich empfinden? Er scheint es nicht wissen zu wollen. Er verlangt gegenüber den allgemeinen Vorgängen: „Distanz,, wie dies, bis zur Emanzipation, die Haltung der Judenlieit zur Welt gewesen war. Die anderen Juden sind uns hierbei in.den— Rücken gefallen. Jetzt'ist ein; Moment, wo alle Juden erkennen müßten, daß <vir eine Anerkennung unseres Sonücrscfns brauchen.“ Ganz recht: die» „Anerkennung unseres Sondersciils” genossen wir ja' „bis , Emanzipation“, damit denn freilich auch, im Ghetto, ...Distanz“. Die „anderen Juden“ aber, also die. von den» Blumenfeld' selbst sagt, sie hätten „im IlberafSi Staat für dld .staatsfreie Sphäre' gekämpft, d. h. dafür, daß de£ Jude, de« nicht zur Mehrheit gehört, dennoch ein vollberechtigter Bürget sein kann“, mit andern Worten: die Vorkämpfer der Emanzipation, die sind nach Meinung des Herrn Blumenfeld der Judenheit in den Rücken gefallen!' Wir zweifeln nicht, daß Herr-' Blumenfeld das alles sehr ernst und ehrllclL.n dem, was der deutschen Judenlieit nottut, hat Schimmer: und kein Zufall scheint es zu sein, führungcii verbunden sind mit jener oben Absage an den Geist. Diese Ausführungen man u n s in den Rücken fällt, und tief gcfl alles, könnten wir nicht Herrn Blumenfeldj „Wo stellt die deutsche Judenlieit?“ die freudige Antwort geben: „Bei Ihnen nicht, Sie. steht, ohne Distanz und trotz allem, bei | wer in dieser Feststellung eine „würdelose, Anbiederung“ erblicken zu müssen .vermeint; von den deutschen Juden und voii vielen alt auch nichts.' *us- „ n«t le«en : Was fge Dr. Jur. et rer. pol. Bertel PreuB-LeHl Gerichtl. beeid. D-'metscher der holländiscPI für sämtliche Berliner Gerichte, Notare und SföRdesämtbr - BERLIN W 30« Eisenacher 8tr.121 Telefon: B7 Pallas 6700 Beglaubigungen, Uebersetzungen, auch unbeeld., engl. u. franz. Rechtsbeistand Hax Hähnel Berlin-Steglitz. Leydenallee 78 (Nahe B.hoh). Tel.: c 2 sieelltz'rarf’' **) übernimmt Rechisvertretung and Beratung In allen Aogelegenhaltan. Sprechstunden: .1—7 Uhr nachmittags; auf Wunsch Koirieremen auch außerhalb des Hauses. Referenzen vorhanden« - K. ERNST HANKE, Malermeister BERLIN SW 61, FERNSPRECHER: _ r Sfr. 36 5 Bergmann 5012 II zeldigte GUSTAV PALM Steuerfadunjum von den Landeslinanzämtem Berlin und Brandenburg zugelassenJ Berlin’ScMu&ere. ToptlMtr Strafe Ul Telefon: Q I Slephan 89l3 Steuer Fachbearbeiter, prominenter, zahlt für Auftragivermittlung höbe Vergütung, übernimmt Bearbeitung’ an alten Platzen des Reiches.. Chiffre ß. F. 263 an die Jüd.-lib. Zeitung, Berlin SW 11. IStadikufhe Berlin Wr Kurl [(a^ioadifmffhe/ej Unter Auhidit < ' Auiricj vonFnstlidikel Mittag-un<a |B«rlinibuf Spezial-Behandl. nur I In Hüften; Gesäß and Bein, wenn nratildl fast), sind ediwere Fälle beieitigt worden. Unentnethe •tätiganf and Referenzen/Aistücb ennfoVej 9—11, 1—4, Sonnte, 10—12. *