Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 18 (15.12.1932)
- Date
- 1932-12-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2613366-2613456-2613472--4273-2615938- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
2. Jahrgang v lummer 18; Jüöiftfj'Ubccalc Leitung Beilage 15. Dezember 193 JmÜus 3$a&: Rom und Lion Feuchtwanger, der sehr erfolgreiche. namentlich in angelsächsischen Ländern hochberühmte Erzähler, veröffentlicht jetzt einen, historischen .Roman, dessen stoffliche Bedeutung die. früheren Themen Feuchtwangers weitaus übertrifft. Weder „Jud Süß“, nocli die „häßliche Herzogin“ Maültasch, noch der “Erfolg“ der bayerischen Ereignisse nach der Revolution unserer Tage — sie alle stehen eigentlich nicht im Mittelpunkt der Weltgeschichte. Es sind Episoden, die natürlich ihre Bedeutung haben und sinnbildlich angeschaüt werden können, aber an sich ist es nicht eben Hauptsächliches, was da geschieht. In dem neuen Roman aber, betitelt „Der jüdische Krieg“ (Propylüen- Verlag, Berlin), handelt es sich um ein weltgeschichtliches Ereignis größten Formats — um die Zerstörung Jerusalems durchTitus im Jahre 70 heutiger Zeitrechnung. Das war innerhalb der Verwaltung des römischen Weltreichs wohl nur eine etwas aufregende Episode, etwa wie die Schlacht im Teutoburger Walde oder (im modernen Beispiel) der Burenkrieg im englischen Imperium. Aber von der jüdischen Seite aus gesehen und in Verfolg der Weltgeschichte war esi etwas völlig Entscheidendes. Denn, daß die Existenz des Judentums, wie wir es heute kennen; eine weltgeschichtliche Merkwürdigkeit ersten Ranges ist. das ist eigentlich das einzige, worüber bei diesem umstrittensten aller Themen Feinde und Freunde einig sind. Die Form des Judentums aber ist erst endgültig!geprägt worden im Jahre 70 durch die Zerstörung des Tempels und die Auflösung der jüdischen Nation. Zwar lebten die Juden schon damals zu Millionen in der Diaspora, •die jüdischen Gemeinden in Rom und Alexandria hatten wahrscheinlich schon mehr Köpfe als die von Jerusalem; aber trotzdem war die Stadt in Palästina nicht nur ein Richtpunkt des Geistes, sondern auch eine körperliche Hauptstadt: der heilige'Ort, zu dem man wallfahren konnte, der Tempel, in dem die Opfer gebracht wurden — die Opfer, durch die der unkörperliche Weltgott der Juden doch immer noch etwas von einem Nationalgött behielt, dessen Dienst dem der heidnischen Götter irgendwie zu vergleichen war. Die Zerstörung der Stadt und des Tempels hat für die jüdische Religion erst die rein geistige Form, das Leben im Gesetz, durch das Gesetz, erzwungen, das sie von allen bis dahin bekannten Religionen unterschied, und hat zugleich die Diaspora als die endgültige Lebensformfür die ungeheure Mehrheit der jüdischen Menschen festgeiegt. Und damit ist .ein Typus geschaffen worden, der Typus des jüdischen Menschen, der nun seit beinahe 2000 Jahren die Menschheit immer wieder auf das heftigste beschäftigt. Nebenbei bleibt es aber auch eine merkwürdige Episode der römischen Reichsgeschichte, daß dieser Staat, der die riesige Ländermasse rund ums Mittelmcer .beherrschte, und der an seinen Rändern (mit einziger Ausnahme des Partherreiches) wohl hie und da gefährliche Wilde, aber überhaupt keine ebenbürtigen Gegner hatte, einen vierjährigen heftigen Krieg brauchte, um eine so winzige Nation, wie die jüdische, niederzuwerfen. : Es war der einzige ■ nationale Widerstand, den das römische Reich innerhalb seiner' Grenzen während mehrerer Jahrhunderte überhaupt erfahren hat; und das ■ Machtverhältnis ist nicht einmal'mit Engländern und Buren richtig verglichen — es ist fast so. als wollte die Insel Malta auf eigene Faust dem britischen Weltreich Krieg ansagen. — Eine sehr genaue Kenntnis dieses wirklich höchst merkwürdigen Krieges verdanken wir nun einer einzigen Quelle, dem „Bellum Judaicum“ des Josephus. Diese Quelle aber ist nun wieder besonders merkwürdig, weil ihr Autor Joseph Ben Matthias jüdischer Priester und zunächst Führer der Juden im Krieg gegen die Römer war, als Gefangener aber Schützling und Namensträger der flavischen Feldherren und späteren Kaiser wurde. Er hat also den Krieg, den er schildert, selber miterlebt — und zwar auf zwei verschiedenen Fronten! — Sein Buch bat also eine Lebhaftigkeit und zugleich eine Fragwürdigkeit, die durch alle Jahrhunderte die Leser in heftigster Spannung erhielt. Der Josephus blieb eines der-gelesensten Bücher, sein Autor eine der umstrittensten Figuren der Weltliteratur. Feuchtwangers zweifellos glückliche Idee war es nun, die Geschichte des jüdischen Krieges zu erzählen. indem er den beinahe einzigen Zeugen dieser Historie, eben den FlaviusJosephuszur Hauptfigur. zum Mittelpunkt seiner Erzählung machte. Das Lebendigmachen des historischen Stoffs ist dem Autor Feuchtwanger sicher in hervorragendem Maße gelungen. ■ Man muß allerdings sagen, daß die „Vergegenwärtigung“ dieser Zeit für einen entschlossenen Zugriff nicht schwer ist. Denn wahrscheinlich hat zwischen dem Jahre 100 und dem Jahre 1900 überhaupt keine Epoche der Weltgeschichte unserer Gegenwartmit all ihren Einrichtungen und Problemen so stark geglichen wie das völlig durchzivilisierte Imperium Romanum. Aber der Zugriff, mit dem Feuchtwanger nun gewisse Gebräuche wegräumt, mit der die Schulmeister Jerusalem. eine gipserne Feierlichkeit zwischen uns und diese nahverwandte Epoche steilen wollen, dieser Zugriii ist außerordentlich energisch, zuweilen schon etwas zu energisch! Den Anfang hat ja schon Monnnsen in seiner berühmten römischen - Geschichte gemacht, und Feuchtwanger folgt ihm und spricht selbstverständlich auch von Generälen, Ministern und Bürgermeistern in Rom. (Wobei er übrigens in etwas fragwürdiger Weise einmal einen Ädilen „Bürgermeister“ nennt. — das dürfte immerhin eher der Polizeipräsident sein.) Aber Feuchtwanger hört auch entschlossen auf. mit dem feierlichen „Du“ oder „Ihr“ der klassizistischen Ansprache — die gebildeten Römer sagen „Sie“ zueinander und wirken dadurch mit einem Schlage erstaunlich modern. Eine noch kühnere und bereits etwas bedenkliche Maßregel ist es, wenn er den römischen Geschlechtsnamen die Silbe „us“ amputiert: Claudius Regin, Scribonius Long usw. Das klingt natürlichverblüffend modern, nur stimmt die dadurch erweckte Vorstellung von Vornamen und Familiennamen nicht ganz. Audi wenn Feuchtwanger von römischer „Artillerie“ und jüdischen „Universitäten“ spricht, ist das genau Deckende der Worte zu Gunsten des Anschaulich-Lebhaften etwas hintangesetzt. Auch fraglich in seiner reinen Richtigkeit, aber doch sehr folgenschwer und glücklich in seiner konsequenten Durchführung ist die Uebersetzung des. jüdischen „Rabbi“ mit der Anrede „Mein Doktor und Herr“. (So weit, „Herr Doktor“ zu sagen, gellt Feuchtwanger gescheiter Weise denn doch nicht!) Manche Modernisierungen freilich scheinen unnötig und übertrieben: „Gemeindepräsident“, das mag allenfalls für das heutige Amerika richtig sein: unsere Gemeinden haben docli noch ganz bieder einen „Vorsteher“ oder höchstens einen „Vorsitzenden“. Und „Antisemiten" sollte man die römischen Judenfeinde wirklich nicht nennen — das ist fast so sinnlos, wie wenn man die heutigen Araber, die Feinde der Zionisten, so nennen wollte; denn auch die Judengegner des römischen Reichs waren zum großen Teil syrischer oder sonst vorderasiatischer Abstammung. —■ Aber noch verräterischer ist ein anderer kleiner Fall, den Feuchtwanger selbst zur Debatte gestellt hat. Gleich im Anfang phantasiert sein Josephus darüber, daß. „Rom“ (nach einer damals sehr ver- Drahtverhaue vor dem Lesesaal. ' Das Martyrium des Professors Cohn - und die Breslauer Studcnten-Schande. Wir fiaben.es bisher unterlassen, in unserem Blatt auf die wüsten ‘.Vorgänge einzugehen, die sich seit ..Amtsantritt des Professors Dr. Emst Cohn an der Breslauer' Universität abspielen: die Tatsachen selbst sind aus der Tagespresse bekannt, und das Schandbare derartiger Dinge immer wieder festzustellen erscheint nutzlos, solange nicht die intellektuellen Führer dieser Studenten die Folgerungen ziehen. Wenn überhaupt zu den Breslauer Vorgängen etwas Wertendes gesagt werdenj soll, so dies: daß Rektor und Senat und auch , die zuständigen Behörden sich mustergültig verhalten. Diese Anerkennung wjrd auch dann in nichts geschmälert, wenn, man hinzulügt, daß die studentischen Pöbeleien sich ia auch gegen diese Stellen selber richten; die Herrn Professor Cohn berufen haben. Wie weit die studentische Schande aber gediehen ist. und welches Martyrium Professor Cohn in Breslau zu erleiden ' hat, das möchten wir unsern Lesern an Hand einer Nachricht vor Augen füliren, die poch dazu den Reiz hat. aus dein „Völkischen Beobachter“, dem Leiborgan Hitlers, zu stammen. Erinnert man sich dazu noch, wie vor einigen Wochen eine Anzahl Hochschulprofessoren sich für die NSDAP aus-, gesprochen hat, so muß man sich fragen, ob von den „geistigen“ Führern des Nationalsozialismus nunmehr auch der letzte Rest von Menschenähnlichkeit gewichen ist. — Die Nachricht lautet: . Der „Völkische Beobachter" teilt aus Breslau mit, daß zur Sicherung der Vorlesungen von Professor Ernst Cobn auf der zu seinem Hörsaal führenden Treppe ein etwa 3 Meter langer und 50 Zentimeter breiter Drahtverhau gelegt worden Ist. Die wenigen Studenten, die zu Cohns Vorlesungen wollen — in dem Kolleg am Montag von 11 bis 12 Uhr waren es drei —, werden durch einen besonderen Gang Im dritten Stockwerk In Cohns Hörsaal geleitet, wobei sie mehrere verschlossene Türen passieren müssen, die vbn Universitätsbeamten bewacht werden. Im Juristischen Seminar selbst befinden sich ständig mit Pistolen'ausgerüstete Kriminalbeamte In Zivil und zahlreiche Universitätspedelle. Cohn wird Jeden Morgen von seiner Wohnung von zwei mit Pistolen ausgerüsteten Kriminalbeamten ln Zivil abgeholt und nach den Vorlesungen ebenso nach Hause gebracht. Der Streit um das „Alte Testament“ Und: daß Gott ein Deutscher istl Zunächst zwei Nachrichten: ln der Sitzung der Berliner Stadtverordnetenversammlung vom 11. November beantragte die Nationalsozialistische Fraktion „Verfügungen“ über den Unterricht, in denen verlangt wird, daß die „jüdische Bibel“ breiteten, inzwischen übrigens als falsch erkannten Ableitung) nach dem Griechischen „Kraft“ bedeute, und er .übersetzt es weiter hebräisch „Gewura" — aramäisch „Kochbalf, Nun 'weiß aber Feuchtwanger wohl. daß. -koehbah „Stern“, bedeutet. (Und ich vermute sogar, das wird im zweiten Teil seines Romans noch eine bedeutende Rolle spielen.) Aber das richtige aramäische; Wort für „Kraft“ „k o e It a h" erklärt Feuchtwanger. hätte ihm zu schlecht geklungen. Ob ein Schriftsteller aber das Recht haben soll, des reinen W’ohlkhmgs wegen die Worte einer Sprache zu ändern, erscheint -doch in hohem Maße fraglich. Dari man ■ eigentlich das Wort „Fleiß“ in „Fleuß" abändern, wenn es sieh gerade auf „Reitß“ reimen soll?! Man muß an das Hebbelsche Wort denken, daß der- Dichter dazu da sei. die zehn Gebote der Sprache zu erfüllen und nicht dazuein elftes zu erfinden, ln der spielerischen Selbstherrlichkeit, im]_ der Feuchtwanger hier ein Element der Sprache behandelt. zeigt sich etwas vom Wesen des Literaten, der dort eitel ist. wo der Diehter fromm ist. Und danuLgewinnt dieser au sich sehr kleine, unbedeutende Punkt eine Beziehung zu dem großen und gefährlichen Mittelpunkt des ganzen W'erkes. Aber zunächst wollen wir doch noch .einmal fest- — stellen, wie außerordentlich gut und nützlich diese 500 Seiten lebendig gemachter Weltgeschichte z.u lesen sind. Da ist Rom. die Hauptstadt der Welt, unmittelbar nach Neros Brand in fieberhaftem Neuaufbau begriffen, durchspült von Menschen lind Waren der ganzen Erde. Da ist Jerusalem mit dem weißen Tempel, der als ein rechtes Zauberschloß über den Schluchten, aufragt. l)a ist Alexandria, die größte und modernste Handelsstadt der Antike: „25 Kilometer maß ihr Umfang, sieben große Avenuen durchschnitten ihre Länge. 12 ihre Breite, die . Häuser waren hoch und weit', alle versehen mit fließendem 'Wasser.“ — Und zwischen diesen Angelpunkten bewegt sich das große Schauspiel: Dem Priester Josephus gelingt in Rom die Befreiung der „Drei Unschuldigen“. (Es sind vornehme Leutedes Priesterstandes. die mit den „Rächern Israels", den Zionisten von damals, sympathisieren und bei Unruhen in der römischen Provinzhauptstadt Caesarea verhaftet wurden.) Aber der judenfeindliche Minister, der diese Enthaftung bewilligt, setzt zugleich beim Kaiser_die Unterzeichnung einer neuen Wahlordnung durch, vermöge - deren in Caesarea die Juden .entrechtet werden. Nun Unruhen und Judenverfolgung in Caesarea: Gegenbewegung und ^schließlich Aufstand in Jerusalem. Ver- (gemeint ist das Alte Testament) ans dein Unterricht in den Schulen ganz ausgeschaltct wird. In den Rctigionsstiindcn soll gemäß den „Verfügungen“ darauf liingcwicscn werden, daß Christus ein Ucrmane. liott ein Deutscher ist. ' — Die Frage, ob das Alte Testament seine Stellung in der evangelischen Kirche behalten soll. ist. nachdem sie von Professor Sellin soeben in einer eigenen Schrift bejahend beantwortet worden ist. Jetzt von der evangelisch-theologischen Fakultät der-Universität Breslau als Gegenstand ihrer diesjährigen Preisaufgabe gewählt worden. Die Aufgabe lautet: „Die moderne Kritik an der Stellung des Alten Testaments In der kirchlichen Praxis ist auf ihren Sinn und ihre Berechtigung Hin zu untersuchen.“ Gleichzeitig verlangt die katholisch-theologische Fakultät Prüfung und Bewertung der Zfitsauffassung. wie sie das durch die Studienrunde katholischer Soziologen in Wien 1932 veröffentlichte katholisch-soziale Manifest vertritt. vom moralthcologischcn Standpunkt aus. Dazu kann mau iiur sagen: wenn sie die Wirkung des Alten Testamentes aus ihrer Kultur auss'chaltcn wollen, so müssen' sie schon ihre ganze Kultur aussclmltcn. Warum übrigens so bescheiden? Gott ist nicht nur Deutscher; er Ist Nationalsozialist. Und der nächste Schritt: Adolf Hitler ist ihr alleiniger Gott. Bildung einer Jugendkonunitsion bei der . Frankfurter Synagogengemeinde. Wahl von Vertretern der Jugend. Die Delegierten der Jugendorganisationen kamen zusammen, um Ausführungen über die Arbeit der Jugendkommission der Gemeinde entgegenzunelimen. In der Diskussion wurden festgestellt, daß die Zusammenarbeit mit den Bünden insofern mangelhaft sei, als sic ihre Mitarbeit besonders in sozialen Fragen versagten. Es-sollen vierteljährlich erweiterte Führcrbesprechuugen stattfinden. Die Jugendbeilage des Gemeindeblattes soll auch weiterhin ihre Mittlerstellung' zwischen der Gemeinde und den älteren ' Jugendlichen bcihehalteti. Die sozialen Einrichtungen sollen weiter ausgebildct.' Pflegschaften eingerichtet und besonders für die Erwerbslosen gesorgt werden. Erneut wurde die Forderung nach einem Jugcndrahblner erhoben. Als Vertreter der Jugendorganisation wurden sodann in die Kommission gewählt: Frl. Edith Falk, Helene Kahn und die Herren R.-A. Josef-KI i ba n s kjr. Kurt Löwenstein, Ernst Holzer und Georg G u t h in a n n. Der Kommission gehören als' Delegierte des Gemeindevorstandes die Herren Sanitätsrat Dr. E111 i n g e r, Bloch. Hugo Knecht, als Vertreter der Gemeindevertretung R.-A. Dr. Hojftnann. Dr. F r*e iman n und.Dr. Arnsberg an. SUMATRA-SORTIMENT-QJfQ BOENICKE ~ N91 - N92 N93 N94 N95 _ 15pf. 20pf 25pf.30pf.50pt. AK>7-4 KISTEN Z50STÜCK - UPS KISTEN Z.25 STÜCK VERFEINERTE QUALITXT - . FOBMATE TEILWEISE VEB60ÖSSEQT! RHYTHMUS ZEDERN -NATUPHOLZ'SOPTIMENTS-KISTE ENTHALTEND . 50 STOCK HOCHFEINE SUMATRA-SANDBL.ZIGADRE EINE HÖCHSTLEISTUN ABBILD. 0-8 N°2 JLLUSTR. WHHNACHIS^i.. . , PREISLISTE. Ä KOSTENFREI! BERLIN W8 FRANZÖSISCHE 5TQ.21 a ZWEIGGES^ÄFTE