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Jüdisch-liberale Zeitung · 1932-11-14 · 16 (14.11.1932) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
12 (1932-1933)
Issue
16 (14.11.1932)
Date
1932-11-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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12. Jahrgang Nummer 16 3fiöif$>Hbeta(e äeifung Beilage 14. November 1932 Von der Nächstenliebe zur Fernstenliebe. Zum Jubiläum der, Berliner Chewra Kadischa. Wohl jede jüdische Gemeinde hat ihre Chewra Kadischa. Wenn trotzdem der Berliner Chewra aus Anlaß ihres 20jährigen Bestehens hier ehrend gedacht wird, so deshalb, weil die wohltuend zurückhaltende Art ihrer Liebestätigkeit und die besonderen Schwierigkeiten, die sich ihr in der Millionenstadt entgegenstellen,-ihr, eine Ausnahmestellung geben. Ausnahme bedeutet aber hier keineswegs Auszeichnung, oder doch nur in dem Sinne, in dem auch Mizwah (Pflicht und Pflichterfüllung) Auszeichnung bedeutet Die Größe der Entfernungen, die steigende Zahl der zu behandelnden „Fälle“, und daß in der Weltstadt keiner den anderen kennt,. dies alles läßt in der Tat die Männer und Frauen, die trotz dieser getürmten Schwierigkeiten die Ehrenpflichten der Chewra freiwillig auf sich genommen haben, die trotz ihrer eigenen Berufspflichten unverdrossen und zu jeder Zeit diesen schweren Dienst ausuben. in besonderem Lichte erscheinen. Das gibt auch dem Namen Chewra Kadischa („Heilige Brüderschaft“) einen ganz besonderen Klang. Und überall, ob in öffentlichen Vorträgen oder bei Andachten in Trauerhäusem, wo immer Herr Rabbiner Dr. Link namens der Chewra spricht, spendet er und mit ihm alle Anwesenden das höchste Lob diesen schlichten Männern und Frauen, die sich zur Höhe dieser unvergleichlichen ethischen Weltanschauung emporgerungen haben. Eigentlich ist es nicht der zwanzigste, sondern der dreihundertsechszigste Jahrestag, den die Berliner Chewra begeht, denn ihre erste Gründung erfolgte schon im Jahre 1672. Nach mannigfachen Schicksalen und nach 50 jähriger Unterbrechung ihrer .Tätigkeit ist sie dann im Oktober 1912 neu organisiert worden, zunächst nur als eine Institution von Orthodoxen für Orthodoxe. Darin trat aber bald ein durchgreifender Wandel ein; es könnten namhafte liberale Führer genannt werden, die die Liebesdienste der Chewra hoch einschätzten und sie bei ihrem Tode in Anspruch genommen haben. Auch gehört eine außergewöhnlich große Anzahl von Mitgliedern der Chewra unserer liberalen Bewegung an und fördert dieselbe zum Teil mit größeren Beiträgen. Diese Teilnahme von Juden aller Richtungen spricht nicht nur für die völlige Unparteilichkeit der Chewra, sondern sie legt Zeugnis davon ab, wie bekannt die Berliner Chewra dafür ist, daß ihre aktiven Mitglieder, auch ohne daß sie Ehrenämter bekleiden, ihre höchste Befriedigung in dem Pflichtdienste finden, der schon in der Väter Zeiten als „heiliger" gewertet wurde. Aber die Chewra wirkt nicht nur für Tote. Sie hat sich, eine Krankenunterstützung angegliedert, und sie versorgt Notleidende mit Speise und Heizung. Bei der zentralen Bedeu- . tung, die die Chewra in jeder Gemeinde hat, gehört die traditionelle Chewra-Sude zu den alljährlich wiederkehrenden Ereignissen jeder Gemeinde. Die Berliner Chewra aber hat von einer solchen Sude und von jeder Festlichkeit abgesehen: noch 500 Gesuche um Speise und Kohlen liegen unerledigt, da darf und will sie keine kostspieligen Stiftungsfeste feiern. Was sie aber will und darf, ist: ihr Liebeswerk bekarintgeben, den Chewragedanken vertieft in weite Kreise tragen, damit sich zu ihren 3000—4000 Mitgliedern noch weitere Tausende finden. Eine. Organisation, die alljährlich an 1000 Krankenbesuche macht, zahlreichen Sterbenden in ihrer Scheidestunde religiösen Beistand leistet, in 300 bis 350 Fällen die Tahara (ehrenamtliche Waschung und Einkleidung der Dahingeschiedenen, ehe sie zur letzten Ruhe gebettet werden) macht und zudem auch ungefähr 1200 Familien teils mit Geld; teils mit Lebensmitteln und. Heizmaterialien unterstützt, ist wohl der allseitigen Förderung und Mitarbeit wert. Sie ist es um so mehr, als diese Zahlen durchaus kein erschöpfendes Bild von ihrer wirklichen Tätigkeit geben: hinzu tritt zunächst das Maß der hingebungsvollen Menschenliebe, die in ihr waltet, sowie die praktische Seelsorge, ,die im Rahmen der Chewra in geradezu vorbildlicher Weise geübt wird. Menschen in ihrer tiefsten Seelennot wenden sich an die Chewra um Trost un'd Aufrichtung. Diese praktische Nächstenliebe in einer Stadt, in der der liebe „Nächste“ räumlich und seelisch der Fernste zu sein pflegt, und in der, zumal in heutiger Zeit, doch jeder unbewußt solche Nächstenliebe ersehnt, bedeutet geradezu ein unersetzbares Werk. So sehr wir auch sonst gegen jede Zersplitterung in der Wohlfahrtsarbeit, gegen die unheilvollen Neugründungen von Vereinen sind, weil durch sie die planvolle Hilfsarbeit des ' Wohlfahrtsamtes unserer Gemeinde gehemmt wird, so nimmt doch andererseits die Chewra Kadischa nach dieser Richtung eine exzeptionelle Stellung ein, weil sie zu einem unentbehrlichen Hilfsfaktor innerhalb der Gemeinde geworden ist Die von Rabbiner Dr. Link verfolgte Richtlinie, daß die Chewra „immer innerhalb der Gemeinde mit der Gemeinde und als Glied derselben für die Gemeinde wirkt“, ist zum allgemeinen Segengeworden. Darum soll jedes Gemeindemitglied und auch die Gemeinde selbst aufgefordert sein, dieses Werk zu fördern. Das wäre die schönste Festgabe zu ihrem Jubiläum. Gottesdienste Berlin-Norden. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162. Freitag. IS. November, abends 7.15 Uhr: Predigt Rabb.-Kand. Melder. — Sonnabend. 19. November, vorm 10 Uhr. — Freitag. 25. November. abends 7.15 Uhr:- Jugend-Gottesdienst Zimet. — Sonnabend. 26. November, vorm. 10 Uhr. Berlin-Osten. Liberale Synagoge Osten. Kaiserstr.30. Aula der Mädchenschule. Freitag, 18. November, abends 730 Uhr: Predigt Dr. Hirschberg. — Freitag, 25. November, abends 7.30 Uhr: Predigt Rablr.-Kand. Mehler, Westend. Liberale Synagoge Westend. Lelstlkowstr. 7—8. Freitag. 18. November, abends 7.15 Uhr: Predigt Rabb.-Kand. Dr. van. der Zyl. — Freitag, 25.' November, abends 7.15 Uhr: Predigt Dr. Hirschberg. : ■ . Liberaler Gottesdienst Schmargendorf. , (Altersheim Berkaer Straße 32.) Freitag. 18. November, abends 7 Uhr. — Sonnabend. 19. November. vorm. 10 Uhr. — Freitag, 25. November, abends 7 Uhr: Predigt Dr. Salomonskl. — Sonnabend. 26. November, vorm. 10 Uhr: Neumondweihe. Jüdische Reformgemeinde. Johannisstr. 16: Sonntag. 7,0. November, vorm. 10J0 Uhr: Predigt Dr. Jelski-Sonntag. 27. November, vorm. 1030 Uhr: Predigt Dr. Lehmann. ■ : Klelststr. 10: Sonntag. 20. November, vorm. 1030 Uhr: Predigt Dr. Lehmann. — Sonntag, 27. November, vorm. 1030 Uhr: Predigt Dr. Rosenthal. Der Hamburger Tempel. Von Rabbiner Dr. Sauid SbitipsoH, Cincinnati, U. S. A. In unserer Nr. 11 vom I. September d. J. wurde Rabbi Dr. Philipson anläßlich seines 70. Geburtstags gewürdigt and ua. auch auf die Bedeutung t MögUchke PhÜipstMsdie Wer, Von allen frühen Reformversüchen erregte die sogenannte Hamburger Tempelgemeinde die größte Aufmerksamkeit; sie war das Sturmzentrum für einige der wesentlichsten Kämpfe zwischen der alten und der neuen Schule. Im Jahre 181-7 übersiedelte Eduard Kley, einer der Prediger am Privat- Reformtempel Jacob Herz Beers zu Berlin nach Hamburg; um die Stelle des Direktors an der Jüdischen Freien Schule in der Hansastadt zu übernehmen. Er begann sofort für eineir Reformgottesdienst zu agitieren, und da er eine Schar Gleichgesinnter fand, organisierte er mit ihnen zusammen eine Reformgemeinschaft Sie unternahmen alsbald praktische Schritte zur Errichtung eines Gotteshauses, und am 18. Oktober 1818 wurde der als „Hamburger Tempel“ berühmte Bau eingeweiht Die erbittertste Opposition erhob sich. Die drei Rabbiner Hamburgs setzten alles daran, um die neue Bewegung zu unterdrücken. Die Hamburger Reformbewegung ist von besonderer Be-’ deutung,. weil sie Anlaß gab zum ersten entschiedenen und offiziellen Zusammenstoß zwischen den beiden Richtungen im Judentum: Ihr Auftreten war nicht so klar, wie es hätte sein Können, weil die Reformer allzu zaghaft auftraten. Obwohl' die Reform ein offenkundiger Protest gegen den Rabbinismus war. versuchte sie. als es zum Bekenntnis kam. ihre- Reformen vom rabbinischeii Standpunkt' aus zu rechtfertigen, statt sich völlig und ohne Kompromiß auf das Recht zu berufen, solche Aenderungen der Gebräuche und Interpretationen als modifizierte Forderungen der Tagesnotwendigkeiten einzuführen. Der Talmud war die autoritative Norm für den Rabbinismus. Jahrhundertelang wurde Talmudismus mit Judentum gleichgesetzt; es ist daher kaum verwunderlich, daß die frühen Reformer versuchten, talmudische und rabbinische Unterstützung für ihre Neuerungen zu finden. Es war ein erkünstelter Versuch. Der Geist der neuen Zeit war dem des Rabbinismus entgegengesetzt, und der religiöse Gesichtspunkt der Juden, die emanzipierte Bürger ihres Landes waren, war völlig verschieden von dem ihrer Vorfahren, den ausgestoßenen „Parias“ des Ghettos. Wie alle Kompromisse war auch dieser unbefriedigend, aber man erkannte das erst in späterer Zeit Die Einführung der ersten _ Reformen schien wirklich das Totengeläute zu sein für die Autorität des Talmud als der absoluten Norm für das jüdische Leben. Dieses hatte die Frage, schon Jahre bevor die Reformbewegüng eine bestimmte Gestalt angenommen hatte, bereits entschieden. Für viele Juden hatte der Talmud — oder vielmehr seine Kondifizierung, der Schulchan Aruch — seinen Halt als Autorität für alle Bestrebungen und Aufgaben verloren. Zwar wurde er offiziell noch anerkannt, aber der Kampf versprach lange und erbittert zu werden, ehe seine Autorität von irgendeiner repräsentativen Körperschaft endgültig aüfgegeben würde. Von unserer augenblicklichen vorteilhaften Stellung aus erkennen wir, daß dieser Gegensatz zwischen der Partei der Tradition und jener der Reform klar und entschieden war; erstere hielt daran fest, daß jedes Pünktchen und jedes Tüpfelchen vergangener Gewohnheiten und Gebräuche ewige Gültigkeit habe und nicht verändert werden dürfe; letztere erklärte, daß der toten Hand der Vergangenheit nicht gestattet werden dürfe, sich auf die Gegenwart zu fegen, und daß — wenn nicht die Ausdrucksform der Religion mit den lebenden Menschen in Einklang gebracht werde — diese völlig ihrem Einfluß entzogen würden. Die eine Partei verteidigte das Prinzip der Unwandelbarkeit und Unveränderlichkeit der religiösen Praxis, die andere das des Fortschritts und Wandels. Aber in den .Jahren des Werdens-lag dieser Unterschied noch nicht klar zutage. Wie bereits erwähnt, versuchten die -Reformer die Gültigkeit ihrer Bestrebungen mit der Autorität des Talmud zu begründen und bewiesen so, daß sic nicht völlig die wahre Bedeutung der Bewegung, die sie vertraten, erkannten. Sie kämpften tatsächlich im Dunkel. Es galt kein endgültiges, anf klar ausgesprochenen Prinzipien aufgelyiutes Programm. Die Reform war damals — in ihrem ersten Stadium — ein unzulängliches, wenn auch ehrliches Bemühen, den fast revolutionären Wanaitmgen entgegenzukommen, die die Juden durchmachten, nachdem die bürgerliche, soziale und. geistige Emanzipation sic aus ihrer Isolierung im Ghetto in das Leben der Welt geschleudert hatte. Es muß ehrlicherweise zugestanden werden, daßdie Männer, die sich der Reformbewegung annahmen. sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen zeigten. Sie hatten nicht die philosophische Weite, um die, wirkliche Bedeutung der Verhältnisse zu erkennen, die zu bewältigen sie sich mühten. Das zeigt sich an der Hamburger Bewegung ganz deutlich. In ihr istkeine klare' Bestimmtheit. Die unterscheidenden Merkmale, die, den Tempel als ein Abweichen von der traditionellen Linie kenn- ' 'zeichneten, waren stark opportunistisch. Diese Merkmale be- ■ standen in einigen Veränderungen der Liturgie, vor allem in den Gebeten, die-das Kommen des persönlichen Messias betrafen, in der Einführung deutscher’Gebete und im Gebrauch der Orgel;, man nahm die sogenannte portugiesische Anssprache des Hebräischen au und schaffte die-*bis dahin übliche traditionelle singende Vortragsweise bei der Schriftvorlesung im öffentlichen Gottesdienst .ab. Wir können hier wieder die gleiche Tatsache feststellen, die wir bei den ersten Reformversuchen Jacobsons in Seesen sahen. Die Aesthetisicrung des Gottesdienstes schien den Reformern das Ein und Alles ihres Werkes zu sein. Wohl sind die teilweise Auslassung und Umänderung der traditionellen Gebete für das Kommen des persönlichen Messias, sowie die Auslassung solcher liturgischer Stellen, aus denen' unzweideutig hervorgitig", daß die Juden sicit selbst als Fremde in den Ländern ihres Aufenthaltes fühlten, Anzeichen dafür, daß sie die tiefere Bedeutung der veränderten Zeiten.'in die das Judentum eingetretenwar, einigermaßen erfühlten: Aber zu einer festen Erkenntnis und zur Konsequenz gelangten sie nicht.- Einige Gebete für die Wiederherstellung Zions und das Kommen eines Befreiers ln der Person eines Messias wurden bcihchaltcn. Geiger führt in seiner meisterhaften Kritik der Widerspüche des Gebetbuches -des Hamburger Tempels aus, die Stcllung-zudiesen Fragen „sieht doch gar zu sehr wie ein Kompromiß aus; man— sieht darin zu sehr das Bemühen, das Alte nicht aufzugeben, aber dessen etwaigen nachteiligen Folgen auszuweichen.“ Und mit tiefer Einsicht faßt er in einem Satze die Vorzüge und Mängel des ersten Reformgebetbuches zusammen, indem er erklärt, daß das leitende Prinzip derer, die diese neue Ordnung der Gebete zusammensteltten und Uetausgaben. darin bestand, „ohne gegen die bestellenden Ansichten über das Gebet zu sehr zu verstoßen, also mit möglichster Schonung derselben, die äußeren Bedingungen der Andacht herzustellen und das mit der bürgerlichen Stellung der Juden ln Widerspruch Stehende zu beseitigen.“ — Es war nur. ein schwacher Versuch zur gründlichen Reform des Gottesdienstes, die allein die Forderungen der frommen Gesinnung hätte befriedigen, ■können, . Die Zeit war aus den Fugen, was die religiöse Situation der Juden betraf, und so lobenswert auch die selbstlosen Bestrebungen von Kley und seinen Mitarbeitern — L. J. Rlesser, M. J. Bresselau, S. Fraenkel u. a. — waren, so hatten sie doch die verwickelten Grundgedanken noch, nicht in vollem Umfange erfaßt Dennoch wurde, die Bildung dieser Hamburger Reformgemeinde und die Einweihung ihres ersten jüdischen Tempels in den Annalen der Folgen wegen historisch. Die drei Hamburger Rabbiner — Baruch Ben Meir Oser, Moses Jacob Jaffo und Jechiel Michael Speyer — erließen einen Aufruf, ln dem sie die. Ketzerei der neuen Bewegung brandmarkten. Die Wogen gingen sehr hoch. L. J. Riesser, der Schwiegersohn des Altonaer Rabbiners Raphael Kohn und der Vater des bedeutenden Anwalts Gabriel Riesser, der Hauptfigur in der bewegten Geschichte der jüdischen Emanzipation ln Deutsch- 12 schöne Tempel-(Schabbej)-Lampen verkäuflich. Offerten unter W. 267 an «Jüdisch-liberale Zeitung”, Berlin SW 11, erbeten. I Synagogen - Gemeinde ins” westfälischen Industriebezirk (ca, 50 Familien), aucht einen religiöa- ' liberalen Religionslehrer mit zweiter Lehrerprüfung, der gleichzeitig als Kantor und Prediger zu fungieren hat Herren * mittleren. Alters, die eine gute stimmliche und musikalische Ausbildung nachweisen können und sich selbst für das Predigtamt wissenschaftlich weitergebildet haben, wollen sich unter 262 an die Geschäftsstelle dieses Blattes wendeo. Angabe der Gehaltsansprüche erbeten. Gemeindeabend der Jüdischen Gemeinde zu Berlin . Montag, den 14. November, abends 8V2 Uhr Lehrervereimhaui Alexanderstrafje 41 (Alexanderplatz) Studiendirektor Dr. I. Gutmann UNSERE GEBETE Dipl.-Ing. Bruno Woyda RELIGION DER TAT Gemeindevorsteher MorMz Rosenthal HILFE FDR DIE ALTEN GESÄNGE: Oberkantor Wilhelm Neumann EINTRITT FREI! Liberaler Verein (Qr dla AnqataqanheHen dar Jüdischen Gemeinde »u Berlin E V. VORTRAGSABEND am Dienstag, dam ». November un, abends t Uhr pünktlich. Im greifen Seel des Verwaltungsgebludas der Synagoge Fesenenstrafja Herr Dipl.-Ingi BRUNO WOYDA . Repräsentant der Berliner JOdlsdien Gemeinde: „Von Hitler bis Thälmann — Politik auf Schallplatlen” BaslHuorupp« €hartott*nbura.Qtt EINTRITT FREU . AHfGcTJaulu», VoriHiander Liberaler Verein . fßr die Angelegenheiten der Jüdischen Bintainde zu Berlin ■ E.V, JUGEND-VERANSTALTUNG am Dienstag, den 15. November 1932, 8 Uhr ebda, im Logenhaus Kleiststraße 10 Was ist Judentum? Ein* Frag* an dl« doulach-jaolsch* Jugond Leitung du Abends: Riohtssnsrslt Or. Max Ausrbtoh Referent: Relsrsntlsr Heinz Ksllsnnann Ee werden ferner sprechen: R.-A. Dr. Vmar RaMaboir - Verirrter des K. C. Helot Warschauer ..... alt Vartretar dtfC.*V.-Ju*«ad Um Welff. - - «Ja Vartrntari» der Raform-Jyj*iwl. iBwortr der Leiter de« Jufendpflefeddiersat« de mciade. Wilhelm Cr—I«, Mit«»«* du» Gcwind-V ****njl|b^ AnB*hjfr,a"<** 8«wt|Mr^»ovl> deren Eintritt nnd Garderobe frei! Kein Verzehrzwang! .Die Bezirkagruppens .

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