Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 10 (15.8.1932)
- Date
- 1932-08-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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3üöii(Hibetflle Reifung 12. Jahrgang . Nummer 10 Beilage v Um das Daseinsrecht der Frauenbewegung. Eine grundsätzliche Diskussion. rotlos macht. (Man vergleiche hierzu das jetz 1 Tlieiua des „freiwilligen Arbeitsdienstes",' d^f Man kann das Rad der Entwicklung nicht rückwärts Wir schätzen gerade unsere Genossin. die jüdisch-liberale hie Zuspitzung!,der die Wirtschaft zersetzenden Situasprochen werden kann, e, die berufstätig. -staats- Menschenrechten. Der Liberalismus, der ausschlaggebend/, auf Versuch einer Antwort. in Glaubens- und Gemeindeangelegenheiten auszuschließen. ‘ Die vorstehenden Ausführungen von Frau jWittner berühren, wohl die wichtigsten und wesentlichsten Fragen, die ln einsatzvoller und aufreibender'Arbeit liatj die Generation vor uns für uns gearbeitet, hat uns alle die Möglichkeiten geschaffen, die wir Jungen heute als Selbstverständlichkeiten hinnehmen;j wir beziehen die Universitäten, wir ' betätigen uns politisch und wirtschaftlich mit allen Rechten der vollen Staatsbürgerin/ wir führen unser selbstgeförmtcs. Von der Männerkultur — durch die. Frauenbewegung — zur Menschheitskultur. staatsbürgerlichen Leben der Frau aus. Anschließend werfen, Sie die Fragen auf, ob diu Frauen den Aufgaben, die sich-aus dieser Umwälzung für sie ergeben haben, gerechtgeworden verpflichtet fühlt als Wegbereiter der Umwälzungen, „j; Entwicklungen — wie die ältere. Generation — oder als I Nutznießer — wie die jüngere. Erlauben'Sie mir desha und daß auch die( Heranwachsenden Generationen | Konto des zipation der Frau, d. h. ihrcBefreiung von geistigen Vorurteilen tnoent. sie naben mre neuen Kechte und rin vollem Ernst gewahrt. Daß in die Mas st oei uer uestanung uer poiiitscuen i-eocusiurmen zu crsiro->,. ben. Als überragendes Ziel und einigende Richtlinie gilt da-/H beiten “izugesprochen werden muß. — die sifh unter den heutigen Verhältnissen ohnehin wohlnur nach dem materiellen, nicht! aber mehr nach dem „moralischen“ Berufsarbeitsbedürfnis richtet Frauen, die in „gesicherter Position" leben, werden in ihrer' überwiegenden Mehrheit daß uns mit dem Recht auf Bildupg,; eigene, vieueicnt von dem manne ment zu ersetz keiten zu entwickeln vermöchte? EIse -Dormit