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Jüdisch-liberale Zeitung · 1932-06-15 · 6 (15.6.1932) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
12 (1932-1933)
Issue
6 (15.6.1932)
Date
1932-06-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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pfpplpllli^gfg 12. Jahrgang Nummer 6 3üöif(Hit>et<rle Reifung Beilage 15. Juni 1932 Vier Grundbegriffe des liberalen JudentumU. Von Qeocge Qoete» I. Religion. Die theoretische Hauptsache und die praktische Hauptaufgabe des liberalen Judentums findet man prägnant in den „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ ausgesprochen: dort werden am Judentum ewige Wahrheiten und zeitbedingte Erscheinungsformen unterschieden. Die Unterscheidung dieses Zweierlei ist in der Tat das, was die liberale Auffassung des Judentums ausmacht, und es handelt sich dabei auch wirklich nur um Zweierlei, nicht um Dreierlei, denn die „sittlichen Grundgebote“, von denen der erste Satz der Richtlinien spricht, bilden mit den „ewigen1. Wahr- - heiten“ eine Einheit und sind iä auch nur als aus ihnen herfließend zu verstehen. Die ewigen Wahrheiten enthalten theoretische Erkenntnisse, die sittlichen Grundgebote praktische Maximen; in ihrer Einheit bilden sie sinngemäß und,nach dem Wortlaut der Richtlinien das „Wesen der Jüdischen Religion“ und dasjenige, worin „alle Zeiten und Richtungen des Judentums übereinstimmen“. Ewige Wahrheiten und sittliche Grundgebote — oder, um nun die Einheit auch terminologisch festzuhalten — der ewige Gehalt des Judentums ist das Wesen der jüdischen Religion; ihm gegenüber stehen die zeitbedingtem Erscheinungsformen. Ewiger Gehalt der jüdischen Religion — was aber ist Religion? Antwort? Gotteserkenntnis und Liebe in Einem; Gotteserkenntnis — das geht auf die „ewigen Wahrheiten“, auf die theoretischen Erkenntnisse; ■ Liebe —' das geht auf die „sittlichen Grundgebote“, auf die praktischen Maximen., Die Einheit dieser beiden aber zeigt uns, daß Religion ebenso sehr etwas Praktisches wie etwas Theoretisches, ist. Die „ewigen Wahrheiten“, die bloß theoretische Göttes-E r kenntnis, die wir b e kennen können, bildet den Inhalt unseres „Bekenntnisses“, unserer Konfession. Judentum aber ist Religion; Rejigion ist mehr als Konfession. Das im innerjüdischen Weltanschauungsstreit so oft .gehörte Schlagwort: „Das Judentum ist keine bloße Konfession!“ gründet sich auf eine unzulässige Identifizierung von Religion und Konfession und auf eine unzulängliche Vorstellung von der Religion. Auch wir sagen, das Judentum ist keine bloße Konfession, aber wir fügen hinzu, es ist Religion; und da uns Religion der höchste Begriff und die Kröne allen Menschentums ist, könnten wir niemals sagen, es sei keine bloße Religion -r alles, was es. mehr wäre, wäre es weniger. Alles, was es mehr wäre, wäre es weniger. Und alles, w;as die Judenheit mehr wäre als Religionsgemeinschaft, wäre sie weniger. „Nahe ist Gott allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in der Wahrheit anrufen“ - (Psalm 145, Vers 18) — gleichgültig, zu welchem Stamm und zu welcher Nation sie gehören und in welchem, Lande sie wohnen. Der Begriff der Religionsgemeinschaft überschreitet und sprengt den der Nation oder Stammesgemeinschaft. Zudem: alle Werte, die wir durch Zugehörigkeitsgefühl zum jüdischen Stamm ■empfangen könnten, empfangen' wir verstärkt durch Zugehörigkeit zur jüdischen Religion, zum jüdischen Gedanken und seinem Schicksal in der Welt — Daß aber manche Juden sich bewußt und begeistert Juden nennen und dabei ünreligiös sind — nun, nicht die .Juden geben die Unterlage ab für die Definition des Judentums,' sondern das Judentum gibt den Maßstab her für die Bewertung der einzelnen Juden, die alle nach verschiedenen Graden religiös sind, — auch die religiösen Juden sind verschieden religiös, und die unreligiösen mögen unreligiös sein: dennoch, geht - die Gleichung Judentum Religion restlos auf, und tut die andere Gleichung Judenheit Religionsgemeinschaft dies nicht, so deshalb, weil sie einen Rest für die Gottlosen läßt; das Ideal ist,..daß auch diese Gleichung aufginge: '„Möchte doch das ganze Volk Propheten sein Und der Ewige seinen Geist über sie geben!“ (4. B. Mose 11, 29.) Judentum ist Religion; Erkenntnis und Liebe in Einem, „ewige Wahrheiten“ und „sittliche Grundgebote“ sind ihr ewiger Gehalt. Wenn aber von einem e wigen Gehalt gesprochen wird, in dem „alle Zeiten und Richtungen des Judentums übereinstimmen“, so müssen wir fragen, ob dann noch von einer Entwicklung der. Religion, von einer Entwicklung des Judentums ge- . sprechen werden darf. Antwort: Der ewige Gehalt als solcher, die Religion, das Judentum selber entwickelt sich nicht. In der nerausarbeitung und Verdeutlichung . des ewigen Gehaltes können wir freilich bei Betrach-- tung des jüdischen Gesamtschrifttums immerhin mit einer gewissen Berechtigung von Entwicklung sprechen, mit größerer' Berechtigung bei Betrachtung der geschichtlichen Verwirklichung des jüdischen Ideals. Doch bleibt dies Ideal in seinem theoretischen und praktischen Kern unwandelbar, ewig; der Begriff der Entwicklung ist auf ihn so wenig anwendbar wie auf Gott selber. Gewiß, die Bibel, Moses und die Propheten sprechen von Gott in aller Schlichtheit und Naivität,- undwir Heutigen, soweit unter uns überhaupt von Gott gesprochen wird, reden religionsphilosophisch, methodisch und systematisch — aber Hochmutstrugschluß wäre es, daraus zu folgern, wir' hätten' eine bessere, klarere, vollkommenere Gotteserkenntnis ^ls Abraham und Moses. Eher könnte es umgekehrt sein; da alle unsere Religionsphilosophie nur wie die Krücke eines Lahmen ist gegenüber der Urgesundheit jener, die unserer Hilfsmittel nicht bedurften, jederzeit im unmittelbaren Gottesbewußsein lebten und deshalb’ naiv von Gott reden konnten, schlicht wie Kinder und doch nichts weniger als kindlich und köhlerhaft Gott ist der eine und wahre Gott, Judentum ist die eine und wahre Religion, beides ewig unveränderlich, beides auch ohne Mehrzahl; wir dürften im Grunde von Religionen so wenig sprechen wie von Göttern. II. Reform. Dem ewigen Gehalt stehen gegenüber die zeitbedingten Erscheinungsformen, deren jederzeitige Veränderung im Laufe der Geschichte wir — nicht etwa, wie die Orthodoxie uns nachsagt, frivol und willkürlich fordern, sondern — konstatieren. „Das liberale Judentum steht deshalb auf dem Standpunkt der Anerkennung einer fortschreitenden Entwicklung, kraft deren jede Zeit im Judentum das Recht und die Pflicht hat, bei Wahrung seines wesentlichen Gehalts geschichtlich bedingte Glaubensvorstellungen und Erscheinungsformen aufzugeben, fortzubilden oder neu zu schaffen“ (Richtlinien, V). Wahrung des wesentlichen Gehaltes — das wurde im vorigen Abschnitt erläutert; geschichtlich be- ' dingte Glaubensvorstellungen— das ist keine Inkonsequenz gegenüber der Behauptung ewiger Wahrheiten, und es soll im nächsten Abschnitt erläutert werden'; geschichtlich bedingte Ausdrucksformen — davon, ist nun hier zu sprechen. Formen aufgeben, fortbilden, neu schaffen — das ist Reform. Wir _ sollen zunächst den ewigen' Gehalt ■ von der zeitbedingten Erscheinung sondern, sollen alsdann Jenes wahren, Dieses fortbilden oder reformieren. Der ewige Gehalt ist die Idee,-das Abstrakte des Judentums; die zeitbedingte Erscheinung ist die Realität, das Konkrete des Judentums. Und ist als solches, wie jede Realität, der Veränderung unterworfen. Es gibt keine Form ohne Reform. Mit Recht weist Norden in seiner Schrift „Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums“ darauf hin, daß Reformen zu jeder Zeit im Judentum vorgenommen wurden; er zählt (auf Seite .8 seiner Schrift; zweite Auflage,11926) mehrere solcher Reformen des Kultus von Esra (5. Jahrh. v. Chr.) bis Gerson ben Juda (um 1100 n. Chr.) auf; aber wir würden unsere ganze Betrachtung zu eng fassen, wollten wir bloß von Kultusreformen Sprechern Es.handelt sich um die Reform des gesamten Lebens in allen, seinen Bezirken.. Das geschichtliche Judentum hat bisher drei Hauptepochen durchgemacht, die sich gegeneinander abgegrenzt zeigen durch zwei sehr ähnliche Ereignisse. Das alte Israel war ein Volk, hatte ein nationales Leben, eine nationale Religion mit nationalem Kultus. Die Form und Realität des Judentums War das antike nationale Judentum. Und diese Form zerbrach. Würde man damals orthodox gewesen sein, würde man Form und Wesen, identifiziert haben — mit der Form wäre das Wesen, mit der Nation "wäre die Religion untergegangen. Aber das Judentum ist nicht orthodox; als die jüdische Gemeinschaft in den Strudel der ungeheuren geschichtlichen . Bewegungswelle gezogen wurde, entstand die* neue Form des Judentums, das mittelalterliche -Judentum — in seiner Lebenshaltung wie in seinem Kultus gänzlich anders als das antike Judentum. Ohne diese Reform Untergang, durch diese Reform Fortbestand während aller Jahrhunderte'des Mittelalters, welches für uns Juden bekanntlich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauerte. Am Ausgange dieses Mittelalters gewahren wir dann das gleiche Bild wie zu Ausgang des Altertums: damals die eine und alleinige Form jüdischen Lebens in der jüdischen Nation und diese Form zerstört, als die Mauern der Hauptstadt und des Nationalheiligtums stürzten; nun die eine und alleinige Form jüdischen Lebens im Ghetto und diese Form zerbrochen, als die Ghettomauern fielen. 'Das Ghetto, die Form des Judentums zertrümmert — und was nun? Das Judentum ist niemals orthodox, die Juden sind es manchmal. Sie sind es, wenn sie Form und Inhalt verwechseln. Sie waren es damals, als viele von ihnen meinten, der Geschichte trotzen zu. können. Trotz ,der Emanzipation sollte „alles so bleiben“ wie bisher, denn all dies Bisherige wurde nicht als die bloße Erscheinungsform erkannt,, es wurde für das Wesentliche gehalten. Seien wir gerecht — wir dürfen uns nicht wundern, daß viele das Judentum verließen. Seien wir gerecht — wir müssen zugestehen, daß es nicht nur Jämmerlinge waren, die es verließen, sondern daß auch Helden darunter waren, Feuerköpfe, für europäische Kultur und Bildung begeistert, die sie im Judentum nicht finden konnten, in dem Judentum nicht, das damals das einzige und das offizielle Judentum war. Das Ghetto aber ist inzwischen untergegangen — in Westeuropa wenigstens; und in Osteuropa ist es im Begriffe unterzugehen — und mit ihm wäre das Judentum zum Untergang verurteilt, wenn nicht als Komplementär- / erscheinung zur Emanzipation die Reform wäre. Der Liberalismus hat den Juden, auch den orthodoxen, die Möglichkeit gezeigt Europäer zu werden und Juden zu bleiben. Man vergleiche nur die Orthodoxen von heute mit den Orthodoxen von einst; keine Aehnlichkeit ist zu sehen, so von Grund auf reformiert sind auch die Ortho- , doxen in ihrer Lebenshaltung (Beruf, Kleidung und Sprache), ihrer Bildung (Teilnahme an Kunst und Wissenschaft) und selbst in ihrem Kultus (deutsche Pre-, -de ui, sic in ejri ke nnt an- Ich te jeor- :r des teil eron. digt, Kunstgesang, Amtstracht). Auch die Orttyv [steht ja in. dem geschichtlichen Bewegungsstri [dem wir alle, stehen, aber der Liberalismus idiesc geschichtliche1 Bewegung, bejaht, sie und 1 demgemäß .nach den Notwendigkeiten, die die schichte an das Judentum heranbringt. Er miert-— so wird er der Zukunftsgarant und Träg Judentums durch die Zeiten. Dieses geschichtlich« dienst kann ihm keine Kritik der Welt streitig m UL Assimilation. Reform geht auf das äußerliche Leben’, Assimilation ist Assimilation an den Geist der Zeit, der Umwelt, Oder, daß es gleich gesagt sei: an den Ungeist der Zeit und der Umwelt - Denn natürlich handelt es sich b< i der Assimilation um eine Abirrung von der Idee des J idintums, von dem, was seinen ewigen “Gehalt austi acht. Jedenfalls möchte ich. wünschen, daß man .in Zrkunft das Wort Assimilation nur noch in diesem Sinnt gebrauche — als gedankliche Assimilation en Unjüdiiches. Dann werden die vielfachen Debatten darüber, ol i die Assimilation ein'aktiver oder ein passiver Vorgang.sei, gegenstandslos, und wir wissen auf alle Fälle Bescheid; daß der positiven und wünschenswerten üußerli :hen Reform die negativ zu wertende gedankliche As; imilation .gegenübersteht. — Unter die Assimilati uis- ’ersclieinungen möchte ich auch die „geschichtlich bedingten Glaubensvorstellungen“ rechnen, von dcncii, wie vorhin bemerkt, die Richtlinien sprechen. Wir treffen auf Assimilationserscheinungen im Verlauf der gesamten jüdischen Geschichte; ich rechne zu ihnen, folgendes: - [; Im Altertum: Götzenkult, Dümoncnglaubc, I; dänische Lebensführung ' und Entartung, gegen die die Propheten aller Jahrhunderte sich gewandt — und sogajr auch den Opferkult. 1 Im Mittelalter: manche katholischen Anschauur ge i und Bräuche, wobei es gleichgültig ist, ob das eine un 1 .andere zeitlich früher dort oder bei uns entstand; das ganze mittelalterliche Judentum zeigt vielfach nins katholische Seelenhaltung. Als Beispiele müssen der genügen: Verbalinspiration, kirchlicher und rabblnischer Bann und: der Schulchan Aruch als papjprncr Papst de Juden. / ■ In. neuerer Zeit: den religiösen Ihdlffercntisinu:; und'das Nationaljudentum, die ich'beide - für schwere Abirrungen vom Geiste des Judentums halte. Jer religiöse Indifferentismus -ist eine Assimilation an len philosophischen Materialismus der sogenannten Aufklärungszeit, in welche ja die Anfänge der Juten emanzipation fielen. Er führte dort, wo es nicht zi gänzlicher Abkehr vom Judentum kam, zu einem blo ler Ersatzjudentum in den jüdisch-sozialen und jüdis :hpolitischen Organisationen. Der Idealismus und dh Opferfreudigkeit derer, die in diesen Organisationen arbeiteten, soll nichtgering angeschlagen werden. Aßet doch muß gesagt sein, daß, wer nur der jüdischen Gemeinschaft dient, noch nicht der jüdischen Idee dient. Das gleiche gilt in verstärktem Maße für die NationaTjuden: Assimilation der Juden an den Nationalismus der Nichtjuden. Und der jüdische Nationalismus ist auch ' dann nichts anderes als - jeder andere Nationalismus, wenn er religiös-ethisch überbrämt auftritt, weit Jea-! lieh er Nationalismus religiös-ethisch überbrämt auftritt (man vergleiche Fichte mit Biibcr; auch sei ein [Hinweis auf das „verjüdischte“ Fichte-Zitat gestattet, welchesConstantinBrunncrauf Seite4Q9 seines Werkes „Der Judenhaß und die Juden“ [3. Al.' •läge, Oesterheld & Co.. Verlag,’ Berlin 19191 bringt). Mehr kann in diesem Aufsatze, der keinerlei Polcm k will, nicht gesagt werden. IV. Emanzipation. Haben wir im vorangegangenen Abschnitt den Be r griff der Assimilation fcstgcstellt und der Sphäre öder Schlagwörtpolitik entrissen, so soll.das.nun auch mit dem Begriff der Emanzipation geschehen. Emanzipatiot,, das ist die Verwirklichung des Judentums in der Geschichte, ist also der alleinige Inhalt und Sinn aller jüdischen Existenz. ’ Die Idee des Judentums ist vor Jahrtausende i niedergegangen — wenn man so will — am Sfllai, ff - mitten des jüdischen Volkes- Im Mutterlcibe der iüdischb i Nation ist sie gereift und hinausgeboren worden in die Welt — buchstäblich so und unter G e b u r t s w e h e n; und die jüdische Nation, die Mutter, starb wohl bei de r Geburt. Aber das Judentum lebt. Und die Welt lelt vom Judentum; 'in immer wieder neuen Formen gelt die Lehre von Zion und des Ewigen Wort von Jerusaiet l aus: in der Form des Christentums,' in der Formdes Islam, und gerade jetzt in unseren Tagen' wieder tört der .Ruf jüdischer Prophetie über die Welt Wir sprechen aber : von der Emanzipation de; Judentums; und eben deswegen dürfen wir zurück; weisen alle die,; die sich wenden .gegen die Emanzipation der Juden heit. Ihre nichtjüdischen Gegner — nun, es wurde schon gesagt: die Welt bedarf des Judentums [ und kann [ seiner nicht entraten, und, alles' in allem; haben dieJ Antisemiten das Judentum.mehr gefördert als gefährdet. Die jüdischen Gegner der Emanzipation aber mögen sich gesagt sein lassen, daß die Emanzipation keineswegs eine spießbürgerliche und nicht einmal ausschließlich eine politische Angelegenheit ist Auch der Zionismus erstrebt ja für seine Palästina-Gänger ■-J&s&isssSSäs-Ss&iii!

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