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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-08-12 · 33 (12.8.1936) · page 5

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
33 (12.8.1936)
Date
1936-08-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Beilage 12. August 1936 JÜDISCHE AUGEHEINi IJEiTUMC Achad Haam Zum 18. Auguft Jede politische Bewegung- .— im weiteste» Sinne des Begriffe--..politisch1* — hat.zwei llu'htu'n&diuicn in ihrem Kraftfeld: die' Breite und die Tiefe. Indem sie, dem Gesetze folgend, uueh deiu sie angetreten, Wünsche. Ziele und Sehnsüchte zu verwirklichen trachtet, muß sie diese seihst den .Menschen näher bringen und für die Verbreitung' ihrer Tendenzen sorgen- Nur wenn sie aber gleichzeitig auch als innere Kcchtfcrtigufig ihren Anspruchs und ihres Handelns an die Wurzehi ihrer Kraft hcruiigeht, zu den Ideen herabsteigt, wird sie dem Sdiicksal einer Selbstisoliviung, ciiu*s. Bauens in die Luft, einer Verflachung entgclii-n. Die Jüdische nationale Bewegung, wie sie im organisierten Zionismus seit Theodor Hcrzl zutage tritt, hat das große Clüek gehabt. «la(ß ihm In der Zeit des Werdens Männer entstanden, die hei allem Bekenntnis zur nationalen Idee, hei aller Bejahung des ..Jüdisch-Völkischen41 nicht, darin .das Wesentliche sahen, daß der politische Wille zur nationalen Heimstätte von möglichst vielen Menschen ergriffen wurde, sondern für die. das 'Große, das Entscheidende' war, daß zunächst der jüdische Mensch reif gemacht wurde, um das" Wirklichkeit werden zu lassen, dem auch ihre letzte Sehnsucht galt: Jüdisches Volk in nationaler Einheit. Es liegt In der Eigengeseizlichkcit . der politischen und geistigen- Bewegung, «laß Männer mit dem Blick nachdieser Richtung Kritiker — und ' nicht. - immer leichte — und W arner , sein werden; aber gerade in der schöpferischen um! aufhauetiden Kritik, wird die Bedeutung und die Kraft dieser .Männer für die 'Durchsetzung der Idee sieh offenbaren. Die national-jüdische Geschichte hat ihren stärksten und unerbittlichsten Kritiker in Achad Haam (geh. am 18. August 1856' gefunden, einen, der kein Verneiner war, sondern der begeistert und ans tiefster geschichtlicher und philosophischer Erkenntnis heraus zur Idee des jüdischen Nationalismus ja sagte. Nicht darin lagen die Gründe seiner Kritik, daß er etwa an* einem jüdischen Staate zweifelte oder seine Errichtung nicht wünschte, aber sein Sinn für die Wirklichkeit und sein Verständnis für die letzten und wahren. Werte Heß ihn den Staat «ui das Ende einer laugen EntwieklungsperUMle setzen, wo für andere «las . Staatsziel der Anfang war. ..Reif sein ist alles.11 Keiner hat die Bedeutung dieses Wortes für die national-jüdische Bewegung besser und klarer erkannt als Achad Haam, der in der kleinen sfidrussiseheii Stadt gelmrene Mann. der. aus streng orthodoxem. Hause kommend, durch .Sclbstlulduug und Studium zu einer vollendeten Beherrschung des jüdischen Geistesgutes und ' der hebräischen, Sprache kam, der aber auch gleichzeitig im deutschen.. englischen und französischen Schrifttum zuhause war. Friedrich Nietzsches Philosophie, die,Lehre vom „Übermenschen*1, hat er in der Zeitschrift llasehiloaeh 1902 einer scharfen Kritik miterzogen und der Stantsnuffassung Nietzsches die jüdische; Ethik gegenuherstellt.' AcbaJ Kaum wußte, daß vor dem poli- ■ tischen Willen zum jüdischen Ziel der Wille zum jüdischen - Gci-t. zur jüdischen Kultur zu stehen habe. Höher als der Wert der „Judcnhcu”, wem» mau diese Gcgcnüher.-Icllimg einmal gebrauchen will, war für ihn der Wert des ..Judentums**. In Zion sah er nicht die Lösung der Jmleuheitsfrage, sondern die ' Lösung der Judeütumsfrngc. Judentum, das war ihm das aus dem jüdische» Volke im Laufe seiner Geschichte gclmrciir Gcislesgut: um sein«* Not ging cs ihm. um seine Neuliclehimg und Erhaltung in alle Zeiten. Achad Haams national-jüdische Idee is( nicht sozial-politisch oder national-psyehoiogisch liedingl, sondern kulturphilosophisch liegründct. ..Das Geheimnis unseres Bestandes' als Volk liegt darin, daß schon hi den ältesten Zeiten* die Propheten unser Volk belehrt hal>eii, nur die Kraft des Geistes zu verehren und nicht In ehrfurchtsvoller Scheu vor physischer Macht in die Knie zu sinken. Solange es diesem Prinzip treu hleihl, hat sein Bestand darin chic feste Gewähr; denn au geistiger Kraft steht es hinter andern .Völkern nicht zurück, cs hat keinen Grund, sieh selbst aufzugeben.” Was Achad Haam für die Judeiilieit als Träger des Judentums ersehnt hat. wofür er fast vierzig Jahre lang, «hin* von dem einmal als richtig erkannten Wege ali/ngehen. gekämpft hat «las hat er, der Schöpfer «Icr Idee des ,.K u I t u r z i o ti i s m u s**, von seinem 1889 erschienenen ersten Aufsatz au, «1er die charaktc- .risliselie Clterschrift trug: Lo .-«* ha l)crc«*h ..NiYht dies ist der Weg41) bis zu seinem Tode immer wieder den jüdischen Menschen seiner Zeit — und nicht nur sciurr Zeit — als Forderung, als Aufgabe gestellt. Das jüdische Problem als solches durchdachte er nach den Melhotleii «icr modernen So/iol«»gir und mit «len Mitteln moderner Gcsehiohtsphilosophie. und <le.*lialh erschien auch vieles hei ihm in neuem Lieht. Weil er «len Blick iu die Weite richtete, mußte er auch filier manches Naheliegende hinweggehen. Achad 1 laam hat nicht nur außerhalb <h> organisierte» Zionismus gestanden, er hat auch' Theodor I lrr/1 mul besonders .dessen ..Alt-Neuland1’ Ih*i seinem Erscheinen mit »ehärfster Kritik In-kämpft. Wenn wir heute auf sein WVrk und sein \\ irkeu zurüekhlieken, werden wir manelien seiner tiefen und glänzend vorgetragenen Gedanke» unter anderen Gesichtspunkt«*» *«*h«*ii afe «*s in einer Zeit geschehen konnte, iu «ler und für die seine Essays geschrieben waren. Aber auch «1« rjrnigc. den gcsehichilielie Erkenntnis mul «las religio-«* Bewußtsein m»ii «ler mnfa-*«*nderen jüdiseheu Aufgabe als der rein nationalen auf vitieir anderen Weg als.Aeba«! Hanin führten, wird dankbaren llrr/rtr* und ehrfurchtsvoll vor der geistigen und sittlichen Größe eines Mannes stehen, dessen Wirken in. «lie Tiefe jüdische» Lrl>pi*>: überhaupt griff. .ler selbst' diireh seinen aufrechten Mut. durch seine unerbittliche W’iihrheitsliebe. «Iiireh -eine Srlli-Ivrrfcng-» uuug «ler beste Zeug«: war für «lie Wirklichkeit mul «lie Mavlit des jüdischen Idealismus, mul der iu -einem Namen sein' stolzes \VnpiH’n*u'|iil<l führt«*: Aeiiad Haam. -Einer aus'«lern Volk»*'. Dr. E. Fr—I. Nanu- ..F\a*’ >«*11 nicuiandere-, ul*.Hnvcllämlcriu”' he- *lvm«-n. Bis in den höchsten \ordcu. etwa nach Grönland oder in Länder ähnlicher Bn iteu. ging mit seinen Gedaukcngimgcii über «len l rspruug de* Mcn-c)n*uge*chh‘«ht«*s' «ler Bcrliiu‘r NalnrpbiIos«ipb Spiller .in mehreren iu «len?Uer Jahren des- \<»rigeu ■lahrlumih'rls «*i>i*hic».*in*u Seluift«-*». Er stiif/te M*ine l l*erl<*gung«,ii .für einen hnciuiordi-rhcu l r-prmtg unseres Geschlecht«?* auf die \\ ahi'M‘lieiidielik4‘it «•ine* einstigen wärmeren Klimas d«*r jetzt gänzlich \cr**i-|cu grönländische» Hochgebirge. Ein zn- «ammciifassctulc» JMäilovei* lur die Annahme eines arktischen ParatlieH's fiiuh'J maii-iu «lern vielseitig gelehrten Werke von «lein' früheren Rektor «Icr Bo*touer I iiivcr-itäl. W. F. -Warm». ..Düs wicdcrgcfiiudcnc Paradir* «»b*r «lie Wiege(d«\* Mcn-rhcngcM'hleehl«‘s am N «» r d i» o I**.'«las noch im Jahre -«•»»•* Kr-rlw*m«'ns .1888' ein Itiilbes Dut/end Auflagen erlehic . . .** DER JÜDISCHEN ALLGEMEINEN Leiter: Siegfried Winilzki Übungsbeifpiel für Lernende Weiß: 8 Figuren. Kill: Df8; Te7; Bauer a2, 1.3, f7. Schwa KZ.-: 7 Figuren. Kh7: Df-}; Tg7; Bauer gö, h6. 'Weiß am Zuge erzwingt auf sehr üherniseheutlr sofortigen Gewinn. W i e '< Sclmchiiufgabe Nr. 7 Von K. I.. K ii b lie I Weiß: 8* Fi g ii re Mi Kgß; 'lal; Lad; Bauer hb. cb. g4. Schwarz: 5 Figuren. KdB; 'Hi 1; Bnu«*r f2, u B-*. ii7. I.(>, W.iM- ••:i, .17, 1. Ii2. f II Die Suche nach dem Paradies i i :l .. C d Von Palüfiina bis zum Nordpol Wo icdr der Urfitz der Menfcldieit’i Weiß zieht und sd/t im drille» Zuge malt. Auflösungen in unserer närlislen Schnrhruhrik ln d«*m in Hannover erscheinenden „Niedersäelisiseuen lleimathlatt** vom 12. Jul: gibt K. v. Philippoff eine interessante Zusammenstellung vö» Forsehmigslheorirn, «lie sich mit «ler Frage mich «lein Ersitz der Menschheit befassen. ..Die Zahl der Theorien”. heißt c> .in dem Aufsatz, den wir nachstehend mit einigen* Kürzungen wiederholen, „welche «lie Lage des Paradieses als ostwärts von Palästina gelegenIicsiimmcu, ist beson- «Icrs groß, da'sie sich liier eng au «lie b i h I i s r h e Tradition knüpfen.. Die älteste ‘Auslegung «ler Bibel — zaiilreiciie Th«:o-. logen und Archäologen aus spaterer Zeit sehen «len unteren Lauf «ler Ströme Euphrat mul Tigris als Srhäiiphitz «ler biblisch«*» Panuiiesrscrzähhmg mul Urheimat dm* Mensciien an. Besonders eingesetzt hat sich für diese Anschauung der Franzose Vivii*n de. St. Martin ‘187-P. «lauebeu auch «ler Deiitsehe Fri«*drii*ii Di'liizsrli (1881). dessen berühmtes Buru ..Babel mul Bibel” «or «*inem Mensehcnaller ungeheures Aufsehen erregt hat. Seit «leu'Tagen Kahm*. «h*r sieh ebenfalls mit «Icr Lokalisierung des Para.l’eses beseiiäfligl hat, haben sich bis jetzt etwa 20 Forscher für «leu tmt«*rcn Euphrat- und Tigrislauf entschieden. Der gelehrte Abt Rupert von Deutz '1138) faßte zuerst «len ol>erCii Lauf dieser beulen Ströme, also «lie (»egend um «leu Ararat, als «len Ort des inlisehen Paradieses auf. Besonders -modern” war diese Ausriiammg im 17. uml zu Anfang «h*s 18. JuhrumulerK Es war«*n gut zwei. Dutzend Gelehrt«*,• welche «liese Ansicht verteidigten.. Hier sei noch au*«lrüekli«,u «esaul. daß cs wohl kaum jemals yorgekoiiuuen ist, «laß zw«*i Eorseher üIkt die genaue Lage tles Para«li«*ses einig sein uTtnlcu, auch wenn ihre riieorien.i« de» Ilaiipt/ügen fdK*rei»sti»»»te». Es gibt nutnlich immer Abwandlungengenug, di«** dem persönlichen Geschmack eines jeden einzelnen am besten cutsprcehcii. So entsoiiied sieh «Irr Kieler Mathcmatikpmfes?or S. Reyher IGT9 für das Südufcr «les Kaspiselien Afecrc-, «lagegen rückte «ler Engländer W histou (1679) «las Paradies mehr narb Süden. \ iele forscher bähen ferner für eine. Lage des Paradies«:» zwischen Palästina lind Mesopotamien gestimmt. Bereits.' Luther hat «liese Ansicht vertreten, wiewohl er auch angenommen hat. daß die Sinlfhitgewusser «lie einstige Stätte des Paradieses verwischt mul zerstört hätten. Der Hollämler Clerieus (1689). der Frankfurter Physiker Chr. Sturm (1710; und eine große Anzahl anderer Forscher bis ins 20. Jahrhundert hinein haben sich für., diese Lokalisierung geäußert. Der Dnxlner Privatgelchrte Moritz. Engel schrieb!88ö ein sehr gelehrtes Werk, worin er einwandfrei r«*stgc$U*nt zu hal>cn glaubte, «laß die liebliche Oase Er-JIulule, etwas östlich v«»n Damaskus. «ler wiiim* „Garten. E«len41 wäre. •M>cr auch nach Zentralasicn und dem Fernen Osten haben' viele Gelehrte ihr Paradies verlegt. Der ’rheolog;: Franz Delitzsch verlegte «I.ls Paraclies nach Vorderindien7 andere glaubten wiederum, es auf der Insel Gey Ion gefunden zu!uiIk*n. — — "dort heißt der höchste Berg Pik Adam und es wenlen «lort den fremden die Fußspuren Adams und n<x*h andere * Zeugnisse vom Lehen des ersten Menschen gezeigt! Belicht sind ferner als ,Para«Ecsstältcn: «las Pamir- und Himalavagehirg«*; «1er Hindukuseh, das östliche und westliche Turkcstan usw. Unter anderen be- rühmten Namen fin<len wir hier den «le* Iiekannten “Bihelforseliers Renan 1854 . «leu «les nicht inimlcr lK*kannlen Auvptologen Mäspero T875; mul den «les großen Chiiiafor-ehcrs Ferd. Frlir. von Rirbthofen ’I880\ \\ e-twärls \on Palästina hat mau «bis Pai-iulies nicht nur lh<*oreii*«-ii - verlegt. Hindern gewi.-serinaßen aiudi praktisch g«*- fuudcn und aiifgesiiehl: als sieh Kolumlms 1498 an der Mündmig «h*s Orinoro bcfaml. war «*r von «h*r. I*ra«*hl «l«*r tropis«*ti«*u Natur «lerinnßvn üheruältigt, «laß er «ler Königin Isahella einen langen Beri«*hl über «In* Eul(l<*ekuug «h*s liiug«*r-«*lml**ii irdi-eueu Panuliese?* sebrl«*b. Er fußte dabei auf «h*n Zi’iiguisH-n «Irr Bibel, «ler «*hiL-llich«*ii rberlief«*rtmg. lu*i«hiis«*iM*u Sagen und «l«*m persöidicht-u Atuiruscbriu. Am*li spät«*!*«* l'ors«*h«*r verl«*gt«*n «hi* irilis«*fie P.*»«adie> u;n*h «h*m amerikanisch«*» Festland hzvv. nach «l«*r >agenb:«fl«*n!iis«*l Atlantis. >«» «h*r Gießener Tlieologe (.’mluer 11138. der VWener Botaniker Inger 1860). «U«: Amerikaner (*i*orge Br«*wn .1867 . und J. Dmm«*ity 1882)'’ xmie der franz«”»siscb«* Etbmdog«: B«*air.«iis /1884<. Man«*Ii:* iialn*n «las-Paradi«'s lizw. «lie LrSiciniat «l«*s M«*ijs«henges«iilei*iit* im Sfnlen gi-siiebl. Voltaire '|88ä; und «ler «l»:uts«*ln* Agrpt«d«»ge II. K. Bntgsch IH9F; nahmen an. «las Paradies lud»«* im Goi^llande ./«‘inen in Süiiwt'slarabieu g«*l«*”eii. Da* oslafrikanis«*he Land Pmit «nl«*r Puan«: au «ler Küste «!«•> Roten M«*«*r«*s soll ebenfalls'eine Para*!iesstätte s«*in. Auffallend viel«: Sljnmn*n auih*m Kr«.*is«* «ler F«u*«*Iiungsrci*« nden liat Z «• n*t>r a 1 n f r i k a als Stätte «l«*s irdischen Para- «U«-*H*s bekomme». Solch«* Nam«*n wie Living-tou«*, Stanley, Gh.; Darwin, Huxl**y: Ma*si*y, u. a. m. *sl«*hen auf der Li*t«: der \«*rfe«*ht<*r «li«**«*r Annahme. Freilich fußten «lie m«*ist«*n di«*.-«:r hier genannt«*-» mehr auf nainrwis-en-ehaftlieheu Spekulationen als auf «lein Rifedtcxt. Danclicu bestellt «Ii«* I. >* iii n r i ii I) y |> o thesc. «In* Amudune eines in «len Wog«*n «I«** fn«lis«,In*n Ozean* \er'*m»k«*nen Festlandes, «las als Ersitz «ler M**ns<*hh«*it im anthropolo“i*i‘h«‘ii und als (hirt<‘n Eden im biblischen Sinne angrspr«H*iu*ri wir«!. Der Ih*rlin«*r Naturphihwiplr II. F. Link I82L stellte zuerst . «liese Theorie auf. «Re hes«m<h*rs dureii «h*n hi'rulnulen Nalurf«*rs«lier llä«k«*l weitergebjblet wunh*. Etwa 15 ForndnY haben *i«*!i Im Laufe «ler letzten 100 Jahr«* für «He Verlegung del.r*itz«*s «ler Mensirhiieit «I«** Paradic.*«** iiaeh «lern Indi-rhen Ozean- «*rklart. lb*son«l«*rs inti*r«‘s-ant siml «lie Theorien, welch«’ «In* Pannli«*« na«*h dem hohen Norden verlegen. Du**«* Ansicht blickt auf eine mehr als 250 Jahre alte Gcschi«*hte zurück, .«laß die Skamüna- \i*«*he Halhius«*! «ler Ersitz «ler Mens«*hheit *«*i. Dh’scr* (»«‘danke wunh* m«*lir als 100 Jahr«* später von dein Königsberger Rcelit»- gelehrten J. (». Hass«: -atifgegrifft’ii, «ler «Be biblisch«* I»«*M*hreibmig dahin «leuu*t, «laß «las Para«li«*s «les alten Tcstanmit«** kein ander» Laiul ab da.* b <• r n s t c i n r «• i e li e O s t p r u ß e n wi*in könne. Lathaiu. Benfey, Cuno, Spiegel, K. Müller, P«*nka, O. Sehrtuler. S«*hGwantes, Jnnkmi. Wliilney, J. Taylor mul einige an«Ier<* Forscher verlegen «len Ersitz der arischen Menschheit nach den Küstengebieten «ler we-tlielien Ostsee uml amleren Gebietm Nonien ropn*. Im Jalm* 1923 erschien «las rclt-aine, 350 Seiten stark«: Buch von Franz v. Wcndrin, -Die Enldeeknng de* Para«lieM**”; auf Grund kin«li-«*her >praehli«*her Analogh’ii glaubt er alle Ortsnamen-de» Alten Testaments mit vor|>omnn*r*rlicn und rne«*klcnbiirgi*4‘h«‘n Stä«!tcn i«h*iilifizi«*r<*ii zu können. Da* Parndh’.s ist für ihn die Umgebung «ler \«irjKimin«*ris«lu*n Stadt Dctninin, wo H«:rr v. W«*inlrin ein kleines Gut fe*sitzt. Adam soll in .LlauiHlorf gewohnt halK*n und «lanelien amli «lie Stadt Tribsc***, -«li«* ä 11 «* * t«: S t a «I t «ler Welt” hcgrütulet halten. D«*r ' . Auflösung der ■ Seharliaiifgabe Nr. 6 - I, 1. Dgl—;i7! Tali 'ii7;'2. Sd8 «*(i malt. '1, I.Tb7.'a7; 2. Sg5 13 mall. 3 1. . . . . 'InG -al '2. Da7 al mall. 4t I. ... S« 16-1.5; 2. S.I8--17 mall. Auflösung Humor, im Schnell";D«*r Zweikampf. -- Mail in 32. Zügen!).* - Offeuhar muß Weiß util «h*m Springer «lan F«*l«l a3 o«I«:r «*3 rneiehen. wälinnd «l«*r sci»war/c Läufer ihm «lie Aimäheniilg'aii dies«* Fehler möglichst erschweren muß. Zunächst (rnclih*! Weiß «len Bauern «14 zu erohern. - I. Sei g2 Lli5 gfi;. 2. -Sg2.f4 Lg6 -f7: 3. S(4--h3 I.f7--e6; •}. Sh3 - g5 IxG «15; 5. Sg5—h7 T.«15*--«:4: 6. Hl;7-- f(» l.«*4 - «*6; *7, Sf6 -g4 'L«*6- «*4; 8. Sg4^—e5 |.«*4 —«15; 9. Sc5—«17 I..I5 «*4; Mb S«l7-e5 l.**4 -«15!; 11. Sc5~h7 I.«I5—«:4; 12. Sh7-«I6 L«*4. ab; 13. Sdß 15 Laß- Ii5; l4.Sf5;<«l4 Lh5— «17; 15. S.M-1.3 L«I7 Im; 16. Sh3- «*5 Lb5-.-6; l7.S«-5—eß I.«ß—«15: 18. Seß- «H L«I5-—«*4; 19. S.14-15 L«4--«15; 20.Sf5—dß a7—aß: 21. Sdß— «*8 L«15—«:4; 22. SeR—hß Le4—1»8^23. Sliß-—«17 Lh3—«15: 24.. Sd7—«*5 L«15—eß; 27. Sc5 ' aß L«*6 -«4; V’on hier ah hat Sehv«arz keine Verteidigung mehr; et hamlelt Hi'«*h für Weiß nur noeii darum, «bi* F«*I«I «Iß zu crreiYheii. 26. Sa6—e5 l.a-l-- i-6: 7i7. Srä ,1. LrtirJl; 1>«. Ä-6—il« I.el! T7; 2'). S.IK—b7 i.iv .r., ur». si.7 Id . -i: :i|. a.ir.—MirMg; st-4— <- j matt. ■ ' , -Abgelehntes ilvausgambit Telegräphiseliei* 'Wettkampf I/Oiul«»n -VIa-hingbni 1930.) Weiß: Whitakcr ^'Washinglou), Schwane: Sir Thonia» (Ixuuhm.) 1. «*2 -e4 e7- >*5: 2. Sgl-T3 SbH—«:6; 3. Lflc4 Lf8—«x>; 4. Ii2—1»4 Leß—!>6: •5.l»4 —1/5 S«*6 a5; 6. Sf.'L<e5 (Danach winl «lie Parli«: miß«*ronh*i!i)i«h wihl.y SgB -h6; 7. «12—«14 «17—«16; 8. Le 1 /h6 «16 <e*5; 9. Lh6.<g7 Th8-g8; 10. Lc4xf7-{- (ü«:r Läufer verkmifl m*iii Lehen möglichst t«*uer.) Kc8xf7; II. Lg7Xcü Lc8 -g4 (Auj:h Dg5 kam hier iii Betracht.) 12. Dd3 c7—c5; 13. e5x«l4; 14. Sc3--«15 D«18—e8; 15. D«I3—g-3 (Einfacher 1^*5 «14; hol ltcsM*rj: (Jiancen. Weiß hat zunäcliNt vier -Bauern für «Ji«: Figur,) Sn5--«.*4; 16. Dg.3— f4 Kf7—e6;.17. h2—1i3 fOder Sd5—fß, Lhß—n5-f-, Kel—fl, Dc«>!b.7: Auch Df4~*fß j-, Keß-dr leistet nichts.; IJife—a5-|~; 18. «*2— e3 (Erzwungen, dirHCcL—fl, S«*4—«12-Kfl —gl, S«I2—f.3-j'! zur Forge halten wfinle.) I^i5>; «*3 F* 19. Kd fl V 'Hier aber uiußte Sdß Vr.3 geschelieiL) S«*4-«l2r-: 20. Df4xd2 'Diese Abwicklung läßt zwar Schwarz im Vorteil, doch war«: auf Kgl . wiederum Sf3-fgefolgt'.) D«8. K5—; 21. Kfl—gl Le.3/d2: 22. Sdß—c7 J- Keßxeß; 23. S**7;l>5 Lg4 -1.3: Weiß gibt auf. Der Preiißisrne Landesverband intt<*l uns, mitzuteilcu, daß es ange-ichls der Kürze «ler zur Verfügung «teilenden*Zeit dringen«! angc/.cigt <’r.*eli(*inl. wenn diejeijigei, Gcineinden, die an den hohen Feiertagen einen G n tt c »di e n h t abhaltm wollen und noch keinen V'orheter engagiert hohen, «ich deswegen iimgeiiend nul dem Wrband, BerÜii-fJiarlottenliurg 2, Kantstraße 158, -in Wrbitiihmg zu «el/en.

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