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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-08-12 · 33 (12.8.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
33 (12.8.1936)
Date
1936-08-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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BMER AM) E)BO WISSFReiSl^Ptf Wirblig für Zahnärzte. «ml Arzte N’iuli Mitteilung«*!! d*> l(rjcli.-iuucumifii»tci> »lebt eine um* fa-senil«' N i* u i*r g <\| II II j» ..'Ulf dein Gcftn*t «Ir » Zahnarzt«*- b«: r ii f ft zu erwarten. Zuuärh»l i-l .d**r Zugang /.um znhuuV/.t- Ihben Studium ölx*rhaupt gi'-prni w«m«I«*h, um-dir Gefuhim und S«*hwi«*i*»«k**it«,ii zu be-eitim'h. dir -irSi,,nu- »Irr nuge»blii*kh«*!i-*n r iH rfr.liui.” «b'r l»<Tiif«r der Zahnärzte -uml D:*uti»t«*n «*rgrlw*n. Weiter wird bckunHtgegeb«*n, dal», nur solche Personen zur »lautlichen I) r n t j s | r n ]i r u f u u " ziigr|a.».-«t*ii werden. dir .»«•hon reiz? in der Au-Juldung für djr-.rn Beruf stehen. Kür Arzt«* wichtig j‘»t eine grund-atzlicljp Kul-chciduu'.: de» Heich-gericht», dir -»ich mit d«*r Kruge ä r z t I i <* Ii r r E i n g r i f fr gcg**n firn Wjllrn de» Kranken Itefaßt. I nlrr Bczugnahm«* auf dir N*«*ufa-»ung »der H«*i<*h»ärzt«*ni*duiiHg wird f«*»lgi*:»t«*IIt. daß rin Ar/.l U«5r|M*rlichc Eingriffe |n*i rinrni Kranken g»*g«*n dessen Willen h*II»»i dann ni«*hl \orn«*imn*u darf, wenn, der Eingriff zur- Aliw<*ndung imniitt«*lbai*cr L«*I>ni:»gefahr uotwrnili” ist. der Arzt darf nur dureli entsprechende Belehrung auf den Kranken eimvirkeu. Anders zu beurteilen sei die Angelegenheit um* daun, wenn dem Ai*zl-«*iiie goM:tzIi«*he Krmu«*hli"img zur Seite Mehl, inler d«*r Eingriff linier «lein C«*»irhlspunkl eines, ülierraueuden öffeullielieu Interesses .g«*re«*1it fertigt c»*M*hnnt. Allmling» ist an der hi-herigeu Hreut-prerlning de-, llri«*h»g**ri«*hts f«*»li'«*hal|cu worden, wonaeli «s einer Einwilligung des .Kranken niehl bedarf, wenn Gefahr im Verzüge, ist, wenn al-o die Einwilligung «i*- K ranken njilii tn«*hr möglich i-t. Ent^clniden«! i-t in xdelieu . Kfdlen. dal» der Arzt nach. il«*m ‘ uiMiinußIieh«*n W illen des Kranken liuudelt. Dagegen ist dem Arzt ein Handeln ge**«*n «len Willen de- Kranken auch daun nielit gestattet, wenn Gefahr int \ «*izh»«* irt und das Ge-ci/. ni«*hl au.-dnii'klieü \u-nahni.*n ziiläßl. ln drin zur Kui-rliridüiig sl«Jieliden Kalle hälfe rin Arzt an einer ,-ieli Hraubenden Kranken eine Kampferem-spritzim»; tm*- 'g«-’U«>mmen, dir den Verlu-l de«, Unterarm«*» zur K«>li*e hall.-. Das KeiehsgenVhl hai enl-»*hicden, daß 'nach <l<*u ohi"i*n Grundsätzen der Arzl niehl das Keeht halle, den Eingriff \orzunelmien. , DU* Devi-cn- «ml Anhi.tnng-pflirht Naeli einer Mitleihui” del(ri<*ii-hnuk<lirckt«»riiinji-l mit einer Km-eh«*iduug der Hrieu»»t«*lb* für Dexi-mhewirlsehafhuiji in «h*r.TYa**c *l«*r Anbietung \nji Hei-ektedilhliefm. SiJseeku-w. für Hei-e/werke in ileuj(*uigcn Kalll’ii. in «lenen die llei-enden naeh Zuliiluug der H«*i-r/ahIung»mill«I dii* lh*i»i* niehl im gleichen Monat aiili'cicn, \.,r AhJauf der H«*iri\-ni-<»u kaum zu i'erhiu'ii. I m tfu* die’ /.wi-i'lwir/.eit eim* einheitliehe Ii.-mdlinlunej zu ermü»iieh.*n. wird die AhlU'ferung »lie-er Itei-ezahhiugsmiliel n>i verlangt, wenn die lh*i-e iunerhalh einer ]**i*i-t vi»n einem Munal. \nni Xeii- |nmkl .h*r Audmiidigung der Itei-e/aiduna^millel an ».ttIi!|.|. niehl .aiigelrelen wird., ln diesem .Kalle sind die Hei-.*/ahhin-— ,U»itlel .drr llcich-hank uu/.ul*i.*teu mul;tl>ziilie|rni. Sehtihlculiarinng hei \ erkaiif de- (ie-ehafi.*- Wer ein .Haiidels^r-rhäfl mil Kinua erwirhi. mul»!i,kaimllieli für alle im lh*lri.*l> defrüin*n'n Inhaliercut-landem'n \Vrhiudiiehkeiien h.'iflen, wenn niehl au-diTiekliih ein Aus-eldid» d-'i* . Ilaflimg \erein!iarl wordeiri-t- Di-*-e Veretnhanmti hat aher nur ._ dami j»r:ikli-ehen W eri. wenn .--ie im Ilaudelsrejii-ij-r eimtrirauen und he.kaunl gemaehl oder Jedem Hlauhigrr [ler-ünlieii milgeirili wir.l. I,jiie Kirma geriet wegen \er-eheiillieher I nlerla—im” der t.nuvagnng de- Au—e\du—e> der Se\mtd-*nUaftimg in Konknr-. Der Konkursverwalter der kfmferfiima hat den * Notar, der den Kaufvertrag beurkundet hall *, auf Sehadeu-er*alz in Ari-j»rueh 2**nommeii, weil er* hei der tun ihm vorgenommenen \umeldimg zmn J landeKregi-|er*M*r”e—ejj halle, den \ii—eillul» derin*l*uan«.*s der Konlernugeii und Schulden rij di * Vumeldimg mil aiifznnehnsen. Da- Meiehsgi riehl hat den Nmar \enu*|eill. di*n durch s-iu \ cr- M’lmldett «‘ul-tautlem n Seln.l.-n zu drei \ ierlehi zu er-eizen- */u 'einem \ ii:**ü.*rmul.»ie die Käuferin den Schaden -elh-i ira^eii. In . «ler Begründmig hej|»i es. dal» der Noiar .-eimhliü -ei. w:*ij er beider l’iüfuu“ «h*r \ f»II-iän.li-k.*ii der Kiulrngiiuacit-uh*ht •■*oi*»- rfdlig genug \erfahren sei. Ein Mii\erseiml.len trifft ahei amh die Käuferin, weil ein Kaufmann hnndrj-nerirhlliehe Ijnlia-imiiu. die ihn le*ln ffen. auf ilire lljehiigkeii und \ nll-landiak-il u:u*hl»rüfen muL». Nur umUt gau/ he*ummww l m-U'vwdet\ i-t \*v nueU i|er IU*ehl-|<i*erhtmu «h*-. Ileii'h-geriehltun die-er Prüluiiii-jdli«*hl eillhoheu. A‘erla|.»i er -jrji;m|' den Notar, -o.euthebl dm «Jailoeh nicht jeder .eigenen JVül'uunaeij Kmj'laji^ der N.uhiirhl -le- |iegi-t*rgi-nehl-. , Heim Arh.-tl-nm ii zü heaeldcn Der IVa-iilenl i|er li.*ie|i-an-lall liii* \rlieii-termillhui^ imd Arheitslos«n\ei>ie)M*rung gihi llinuei-e über die Ik*ium<lhmg d«*r Ar!i.*iisl|üehcr. ilie. von juakli-eiier Ihah'tiimtu -ind. Danach «euu**i emehl;- <la(.» der l t»lem;*hint*r« nur. bei llc-rhafnuung des Arbeif«*ifla- Arbeilslinih in lanjilang uiuunl mul aufbewahvl. *MMnb*rn « r hat nu«*!i zu i«rüb*n. oh'da- \rheii-hueh. «lailun der. Angestellte o h*r Arheiter aiisgehaudigi hat. .hi-ln*r m*ihimig>- gt'maL» g«*hi!irl isi. I*ehlle z. Ik in dem \orgele«|en Ai*heiishu«*h " \li« Heselvt-itu-ung über die Henaii^mig «ler vunieriiehen«h*u 1b*- M'hnftigung. m» gilt da* Arheit-hneh ni«*hi al- «iiahmniis»em.‘U.' gefühlt mul «l«*r L*nieriu*imu*i* «Tarf den Inhalten mir «‘btsi^lhui. wenndie fehleml«* Eiuiragung ergiinzl i-l. Wird «Irr Aug«*-t«d||i* im I^mfe »ler I»cs«*h:illigmig-«huu*r amleraiiit; he-ehiiJiiiit. .-«» t-l atieh diese ih*U‘* Arl. d«*r llesehaftiumi” itu Arheilshtii'h einzutragen. Der Zweck «ler ArlM'it-hfieiier bedinge es. dal» «Ii«* Arbeit — aiulrr naeh erfolgter K.Uit'iUmmg des Arbeitsbuch«- die Eintragungen naehprüfen mü-.-«*u. I uterm*imier, die nieht du* um*. gesehrieliciiru otlrr unriehtig«* Eintragimg«*u ma«*lu*n. haben D.*!«U strafen bis zu IAO.— HM. «««Irr llafl zu g«*wäriigen. Au«*i: können die 'Vorsitzenden «Irr Arbeii-äuiter die Einhaltung «ler Verpfliehtiiiigcu dureh Zwang-g«*ld. «laim \'erwaltuiig-zwaug?ver- fahi*cn bcigctricbcn wird, erzwingen. W'jeiuig i-t ,lir Au«»r«hmng. dal> der. L’nlciitehiner \eri»n»ei>H’t i-t. «lern \rlw*u-;mrt von iedsr l'.iutragmig in ,las Arbeitsbuch, iiislxvonderc \<m der Eiuiragung iiImt di«* H«*eiidigimg der H«*.-«*hafiiguugT Anzeige zu erstatten. .Stcuerhericldiguiig wegen neuer Tatsaehen Zu der trage der Herh*iiligung «ler Steuerveranlagung wegen neuer Tatsachen liegt eine ' Entscheidung de* Ihriehsfinanzhofe.-/ vor. in der <*» heil.»!, dal» eine Änderung der Heeht.stmffas.stuig eine Ih-iichligimgsveranlaguug nielit zu Iwgnuulen vermag. Sie kann \ielmehr erst dann zur (ndtung kommen, wenn die Zulässigkeit der Berichtignngsvcrnulagung amlerweilig auf Grund vorliegender .-«•Ib-taiulig zu iH'urleilendrr 'latsaehen feststeht. (HKH. I A 2-8 .‘JA; Cbrrw aehiingsaiionlmiugeii Kür die TcxtiHirnnehe wichtig ist eine int ..Hclclisunzeigerw verüffentlt»,ht«? Ammliumg, die den Beimisriiungszwang für Zelljwolh* neu regelt. Damudi ist allgemein die Verwendung von Iß v. II. Zellwolle in haumwollhaltigen, gewirkten oder gestrickten Lnlerwä-rhen mi«l Slrfimpfen mit Wirkung vom 1. November lOAß vorgcsrhtieben. Au-geiioniiiien ist die HerstelUmg von Waren uniniltcllmr <hI«t mittelbar für die Ausfuhr. Niehl erfaßt von dieser Anordnung wir«! die Herstellung von HatuIscluiUstoffru juii-i OlH’ibekln’dimg. W aren für diesen Zweck dürfen nach wie v«»r aun*in»*r Baumwolle hergcstellt werden.- Der Verkauf jüdischer L'iitcrnclimiingen J nler den in der. letzleu Z«*it vorgeiiommeiien Verkaufen jfuüselier riit«*!*nehiming«*u in arisehe Hände sei als größeres indu-tricohiekt der Verkauf der T c I I u s - W e r k e besonders erwähnt. Die 'ausschlaggebende Mehrheit der Tcllus A(i. für |k*ighau mul Hütlrmuduslrir in Kraukfurt a. AL befand sieh hi-lier jn tlen Uämh'n «Je- Hanklum-es Straus und Co. in Karlsruhe. Die Tclhi—Werke, die hei «ler Coldumstclluug ein Kapiial von 3.0 Dill. HM. Jiatteji. wjnJ au «He llnrburger (.liemisehcn W'erke' verkauft worden, und zwar ist, wie in der Presse berichtet wird, die Mehrheit der Tellus-Aktien 'wesentlich über ihrem letzten Börsenkurs veräußert worden. Lmsätze uml Kosten der Tcxtilgescluilte 'Der Kvirhsverhand der Mittel- und Großbetriebe des Deutschen Einzelhandels hat eine bemerkenswerte Untersuchung über L'insatzentwiekhmg und Kostengestaltung in den Tcxtilgcschaftrii veiöffentlielil. ln diesen Geschäften lagen im Jahre 1935 die Umsätze 1.8 o/o höher als im Jahre 1934, sie erreichten aber nur ■ ß8,4 v. H. des Standes vom Jahre 1928. Interessant ist die Entwicklung vier Kosten. Der Anteil der Kosten am Gesamtumsatz ist gegenüber 1934 ungefähr gleich geblieben. Sic betrugen durchschnittlich 25,4 v. II. des Umsatzes. Im Zeitraum der letzten vier Jahre ist der Anteil der Kosten zurüekgegangen. Am ungünstigsten war das Jahr. 1932. in dem die Kosten auf A7 v. H. des Umsatzes crrcelmet wurden. Die Lagerwertc sind . gestiegen, was mau mit einer reichlicheren Versorgung «ler Kaehgesehäftc erklärt. Die Abweichungen, die sich in den einzelnen Fachgruppen sowohl unsatzmaßig wie auch in der Entwicklung der Kosten feststellcn lassen, werden dureli die Konjunkturbewegungen erklärt. Leistungsvergleiche Der eigenmächtige Vergleich der eigenen Ware* mit der Ware eines Wettbewerbers zum Zwecke des Wettbewerbs wird vom Keiehsgeireht in einer neuen Entscheidung als unlauter bezeichnet. Ein Mitbewerber braucht sich, selbst wenn seine gewerblichen Lci-luugen in der Tat denen des-Konkurrenten nachstchen: sollten, nicht gefallen zu lassen, daß seine Ware von, diesem zur Hervorhebung der 'eigenen größeren Leistungsfähigkeit in Vergleich gesetzt wird. Es gehe nicht an. daß ein Wettbewerber siel» in einem vom Interessenten nicht ohne weiteres nachprüfbarem Urteil zum Hichter in eigener Sache aufwirft. Eine solch«; 'Vergleichung der eigenen Ware mit der des Mitbewerbers zum Zwecke der Anpreisung der eigenen mil Kostcu der fremden Ware ist, naeli den Anschauungen des Geschäftsverkehrs unzulässig. ELGGEEF m MM/m! Heeht-anwaHe auch vor den Apnthckergcriehtc«! Durch die NVnfas.-iing der lk'riif<gcrieht»ordhiing für Apotheker i-l auch «Ii** Krage «ler Zulassung von Ilci*ht>anw*ült«*u vor tien ih*nif>gcii«hteu «Irr Apotheker neu geregelt worden. Künftig Hann mcIi ein * Apotheker vor. den Berufsgcriohteu dureh einen zoaelassciieii lt«*cht-nnwnll vertreten lassen. Bisher war eine Vertfctiuig-bcfugmdureh Anwälte vor dic-cn Gerichten nicht .gegeben. | f Kein Ariiirnrceht für Staatenlo.-cV j Au- «ler lh riihtspraxis der jüngsten Zeit ist ein Urteil des Kaimn.*i“«*ri'*htzu erwähnen.- das .sieh mit «ler krage befaßt, nh Stnüt<*u!«>~**n da- Arm«*m*c«*iit gewährt weiden kann. In d«*r iet/.t gelt«*n«h:ii l*a—ung «ler Zivilprozeßordnung ist gesagt, daß einem Stiiaieido-«*!! «las Anuenreelil gewährt werden kaun, wenn el- 4'iu«.*m Inländer zu bewilligen wärt;. . Die Bewilligung i^t .also hi da- Knn* --**n «h*s Geriehls gestellt. Die neue Eiitselicidung «h*s Kiimmeruer»«‘ht> weicht insofern von; der bisherigen Heehtspreehnng ah. ab -;«* den Grumlratz ausspricht, «laß regelmäßig ein hesoii- «l]*irr Grund «iaftir vorliegen muß, daß der Staat die* Kosten für epi G<*ri«*liM‘*t*laiin*n des Staatenlosen trägt. Ein sohher (»ruml kann in «h‘r I’i r-ou d«.*- Staatenlosen liegen, z. B. inseiner D e i» t >c h l» l i» l i g k c i t. seinen Leistungen ffu* die \olksaeui«‘iu-('iiaft o:l«*r hei allgenieiiiem Interesse an der Durenfiiluaiti‘1 del’iwes-e-, 13 \\ . 1731/33.} Irrtum hei D«*visenzuwiderliaiidlungeii Eim* für \\ irt-eliafiskreUc interessante Entseh‘*i;Umg hat das. \\ *i«*li-"«*richt vor km*/‘*m geffdU. Bei einer Nachprüfung d«T «in* führten Waren h«*i einem iJoIziiatuUer gab «lieser an./daß «*r i Eiukaufni in Holen «Ii«’ Krcigrenzbeträgc. die ihm. hei seinen -laiul-rri-en zur \’«*rfugitng slamleu, nielit für seinen Lehen-- ii trrhaU verwendet halle, sondern für seine llolzgescluifte zur - lyahhui" u«*n«m:inrn halle. Das* Lauilgeriehl hatte ihn zu einer Gvfängui-- und Gchl-traf«* verurteilt. Es war ihm na«*!igi*wieseu winden. «laß «*r an- G<\-«*ltafli*u, die er iu Polen ahgevviekclt lullte.- 2 3(HH> Zlotv v«-rdi«*iil. «Ii«*s«*n Betrair {«‘«loch zur Bezahlung nach I)«iit-i'hlanJ «•iii”‘!fshrl«*r Ilölzi*r •.•verwendet hatte. l*.r wäre verpachtet »«*v\e-i*u. <lie.-e- Gehl' h/.w. 'die Korilening «ler Devisen- 1» |wiil-chaftungsrt«*ll«* zur Verfügung zu stellen. Kerner durfte er. .mi*h di«* ersparten Kreigrciizbeirägc nicht für g«*.-«*IifcJtIieIre;Zweek«*- soii.h’rn nur für Heisrspe.-ein zum Lebensunterhalt usw. vcrwemhui. Da- H«*ii*hsg*‘n«*Iit hat den Ang«*klagt«*n je«hn*h freigi'siu’oehen. Au uinl für -ich -vi d.is \ erhallen «h;s I lolzlifmdlers nicht erlaubt. Kr halte sb*h .dief* in «*iin*m «* u 1 s c* Ii n I »I h a r « ii I r r - tiim ln*fuuil«*n. weil «lavon ihm getätigt-* Verfahren am'j. von anderen lländlwn in .li\*sv*r. Zeit \ieU;w*h aiigewemlet w;ud *u »sl. Auf Grund der Be-tiiniuungen filier uuv«‘rsehiihleten Irrtum iiiu- -i«*|itlii*ii- «I«*s Bestehens oder der ‘Anwendbarkeit dcviseiuvchtueiier \ m>« lu*ill«’n wäre «ler Angeklagte fmzu-prrchrn. zumal *iiV* ^euaiie Aulklänuit: niehl meiir m«’*gii«*lrsei. IU’». 3 D 3H»'3ß. Au» iiruen Ent-cheiihiagen nherster Gerirlite Da- Gericht hat zwar nielit zu prüfen, oh eine g e p f ä n .- d e l «* K o i* d c t* ii ii g besteht. Ist dem Geri«*ht aber bekannt, «laß -«lir* Kimleruug nicht I*«*-«ieht, so fehlt.es am Heihtssohutzhedürfuifür den -beantragten Pfätuluugsuml riierweisuugshe-jeiiluß. OLG. Naumburg 2 W 176 35.) Der unter Vormietern v«irgemnumen«* .vertrauliche A usl an- «• Ii v o u A u s k ü n f t e u ü Ii e r Mie t e r dient naeli «•hier* Ein -clieiduim des Knmmorirorirht» der AA'alirnehmung her«***htiiter lmn*.'»-em V> ist vom Verkehr allgemein anerkannt, «laß «lie g«*grnseitigc Erteilung vertraulicher Auskünfte zwischen Per-« snneu. die durch gleiche geschäftliche Interessen miteinander irrhuudcu sind, notwendig und zweckmäßig .ist. Ein Verstoß gegen Treu und Glauben im Verkehr, «ler zur Anfechtung eines Vertrages berechtigt, wird, vom HcnbsgcnVhl auch dann angenommen, wenn heim Abschluß eines VcrtrnBges «iiuv Partei der anderen gegenüber zwar nicht positiv unrichtige Angaben maeiit, ihr Verhalten üml ihre Zusicherungeu aber so omrichtet. «hiß «Ue Gegenpartei daraus tmiieluigc Schlüsse «•ziehen muß. Wird gegen Hingabe eines Grundstücks eine Z c*i tren.be <*rw«irh«*n mul «hum später dureli Gewährung einer Kapitalzaiiluug ahgelöst. .<o besteht kein Grund, nun aucli den Ablösung?- l)«*li*ag als steuerpflichtige Einnahme zu behandeln. (HKH. VIA 355 35.) . •(Nachdruck verboten.) 4 B, 10, S, 7, G 9, 8 <> B, 10, 3 4*- ' . Aufgabe 8. Von Dr. S. Luric i’ 4 D, 9, 3 ’v A, 5, 4 <>'6 4* 6. 5, 3 N W O V 6, 3 O K, 9, 8, 7, 2 4* D, B, 10, 4 K K . <> A, D, 5, 4 K, 9, 8, 7 Coeur i-t Atout. Süd ist aiii Spiel imd darf‘nur zwei Stiche äbgebeu- Lö-ung «1er Aufgabe 7. S.! Pik 5. 4. König. Ti^ff 5 N. 2' (.beur i- 5. 8, 4 S. 3’ Pik Bube. C, Coeur König, Treff 8 S. "4 Coeur Dame. Karo 10, Bube, Coeur G oder oder Pik 8, Treff 3' N*. 5' Karo König, Coeur 9. Treff 6. Karo Dame N. <ij Treff 4. Uh Dann;- Pik 8 iv 7; Coeur 10. Pik 10, Treff 3, Bube. . HaüptschriftleÜer: Dr. Eugen Tannenbaum. Berlin - AVilmersdort. Leiter der Anzeisen-Abteilun? und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Werner Simon, Berlin W15 — DA I. Qu. 1936 2S97. Preisliste Nr. 3 Verlag rVerlagsgenossenschsfi in Deutschland ansässiger Juden zu Berlin eGmbH.. Berlin - Qiarlottenbarg 2. Bleibtreaslrafle 2. Druck: Sonnendruckerei GmbH .«rt\\% Wobt. BetUn-Oiatlottenbutg A

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