Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 30 (22.7.1936)
- Date
- 1936-07-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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IMDGCOKl ©Bö YsJTM'tfgGGMFtf Neue KmlilvorflchriTlci» Im vlb*irhflg«'fl«*lzbhilli; i»t <‘iuc V «*i-<irilmmg /ur OiirrJifülmm^ und Ergänzung «lo-* KiTiJitg«‘«*»-lzcs xo,r«">ff«*ntlb-hi w«ud«n, dureii «Be dir Auxvcuduug goxxisscr V«ir»«-hriflen «le» Gi*»eiz«:fl auf Krrdiliil'-lilul<‘ insbesondere au'.-ii aiiT Institute, die gl«*ie.hz«ulig Handel betreiben, klnmeflUdlt - «»«irden Kl. NVii ferner die lle-iinumui**. daß Ik;1 Einräumung von ungedeckt«*!» Krc<liu*n, die in der Gc- MuntMiminir den Betrag \on 5000 HM l>«*i <'innn Kmüinchmer ülM*i*»leig«*n, «las Krcditin>litut xerpfBehiel int. \on «lern Krejlilnehincr die Offenlegung .seiner xvirtfl«*hafl!i«*hen Vcrbällm.sxr «Hier die Einsicht in seine Bilanzen /u verlangen. Auf VW<*h-«*!kre«litc findet diese Vorschrift jedoeli keine Anwendung. Brarlitluli int ferner «lie Bestimmung, «laß dir Erlaubnis «Im Rrjfh»koiutiii»sur» für das - Kreditwesen erforderlich ist für jeden \Y«*«'hsel in ib*r Per»«iti «Je* Firuu'iiiiihnhers hei Einzclfiiinen und «lie Aufnahme ein«’*» ptT.-oulirh haftenden G<*>ellsi4iaft«*rs hei Pc r»«m«mfii*mcn. *•» sei denn dir Änderungen xollzichni si«*h auf (»rund einer Erbfolg«*. /iintaudig für Aifsfuhrfrageu .sind. narJt « juer amtliehen Verlautbarung ausseliließlieh «lie für «len Berrirh der einzelnen VYirlsrhaftsgriippen cingerirhlrlrn Prüfung.*»- st«'l|i‘ii für die llearladlung ««in Aiiflfuhrfrag«*n bezüglich der in ihren Beivieh fall<*n<len Warm; Die Aiineiirift<*u Iwi «len. Hernfsirrlrehingen zu erfahren. Meldepflicht für das .Inkasso-Gewerbe. Zur orgauinaloriseheii Zus;unm«*uf:i»sung .for«i«*r( «lie \\ irt- M.'liaflsgrnpp«; Handel alle UuUruchmuugcu und EinzelunUuinJinier. «lie das luka.sso-Cc»ehäf( b«*imhrii, auf, einer Amu<'!d<*pflicht zu gem7g**n. Die Iuka.-wi-l ul<ni<‘limiuigcri sollen der Fachgruppe Aus- *knufi>gcwcr)>e angegli«*dcrt xxenlen. Für .«lie Anmeldung kommen alle .Ik*ti*j«*]»e in Bctruehl, die gewcrbMiiäßig Jas Kin/iclirn xon Forderungen. «las fnkan»o, (»Inuhigerseliutz nsxv:. l»etreilH*n. Au— gcuomm<‘u nind <Üe KrcdilJu-lilutc, «lie antlerueilig «ungegliedert sind. I)i«\ Meldungen sind au «lie Fachgruppe Aunkuiiftsgewerhr. ■ Berlin W 02. Budap«*ster Straße 1, zu riehlrn. Allgemeine. GcnerhelegitinialionnpflirlitV Im Zug«: «ler aUgciwhicu Bestr«‘huug«m. «lie Pflicht zum Führen - \«iu (h*x»«*rbrlegitimuUonrii xv«*jl«-r aiinzuhaiieu. xerdient . «•in«; \ cnlffi iillirlmng «Irr W’irts«;haftsgnippe Ambulante* Gcxx-erbc Beaehiuug. In «li«'s«'r '»ir« 1 <‘ine allgemeine LegitimntiouspfBrul aller vom Amhiilanlen Gexirrbe organi>iilori.-eJi erfaßten Beruf.— gruppen verlangt. Ih*i «Irr besonderen Kig«*nnrl «les VYamlcrg«*xx erlies *i*i" «Ii«\ Frfa»img «les Finzelnen mit he»iHnh*mi Sli«i«'i'igk«*il<*it \« il»uu«len. DumixIiniMbYh . drei Viertel «!*•> .laiuen hefin«h,i si«’ii ein großer Teil «les Amhiilanlen (»euerhe.-. . auf Ih’hen. Ohm* Zweifel sei auch ••ine ühciinaßi*'C Be»«*tzunu ili«*?4\s (hv\rrl>rs xorhanden. Die |-'inse]irankuuu«*n. «li«’ «Iur«;ii «lul’äu/el!iauih'ls‘«‘iiiil/ges«‘tz für «len Kiu/clhandel Jierbrig«*füIuT u«>r- «h*u sind, hahm au«*li einen «teiieren Zustrom zum Wandergewerbe mil sjcii.gebracht. Au«h «l«*r Kinzelhainhd ui-lm* »ich dag«*g.*ii. «laß u«*ue Kräfte in »Ia> AmlmlauK* (»euerhe «•iiidiini’rii und den» F.iu/eUsandel weilmv Kimkurrcnz mn«*h«*n. Von der Einfiilmpiü der all g«‘inein«*u l.egitiuialiouspflieiit xersprirbt sieh «lie W’irisrhafts;:rnppe eine Besserung «ier Verli'fdtnisM*. Kein Brrrriiingssrheiu Tür Ausgrhfirgcrle!):«• Ih'seljäfligu.ig \«m Ausländers ist bekanntlich unter «Im \ «»raus>elzung fiiOglirii, «laß <‘in Mig. Befiviunii.sseli-in. «Ier «lie B«*seliäfiigung «lies Ausländer' fmgibl, ausgestellt wir«l. Der l’rä.si- «hnt «l« r Ueie!i»an-Ialt für Arheitsxrrmitlliing und ArhL*itsIu.st:n- \«Tsi«lnMung hat nun in «’iiu’m Hunderlaß «lie Auffassung v<*rtr«i«*n. daß IVrsniim. «li«* auf (»niml «les (ie*.et/.«> filier den W ideirwl \ou ICiuhürg«‘nuig«*u ansg.*liürg«*rl w«u«len siml. «Ier IU*fieiiM:g?.M-.h«*in zu \er>agivn I>l. Dadureh uinl «Besen Fersimen . di«' •Mögli»,hk«*it. «’iue Arheil>s|rlle zu eriialteiu sehr «*i>eisw«*rt-. Sh- Ii;il»**n nur di*- Müglielikeit. hei ihr«*m Folizeirexier «Be Arlieili— geiieinuiuiiug uaeli/.usueheii. xxenn «h*r Arheitgeher gh*i«-i»zeitig heim /u.släudi^eu Aflit'it-ami dir l'hdauhuis zur BrsehäftitMing naelig«*suehl hat. Nac'h der h«‘rrselien«!eu Praxis ist allerdings nur in «len x\«*nigsjen l'ällni iinl «Ier Frt«Mluug xim Arheil^erlaulmis zu mlun*n. Die Wraustaltung ..xon Heben * Die \«M-anstallung xoti Ih'isen ist na«Ii einer Alnmhmug «les : Leitete «Irr Be»rli.s\ erkeliisgi'iippr ..I IHfsg«*x\eiJ>e «le.> \'erk«dirs“ auf .miIi Ii«* l nl«;rnehmer hr>elnänkl. Ipd «lenen es sieh um aiisgopr»- «hen«‘ liauptheniflieli in «Ier Uri>exmuittlung tätige l*acli!eut«* hamlell. Bei -«lir-ru wtril Indien eiiier l>Vslimnit«'ii l'-ignnng aiudi. '/.nverlä—j^kvit in personlivher. saridirher und finmizieller Beziehung verlangt. Ihdsidifmb. «lie Teile eines üiehl zym \ «*rkehr.— g«*x«eriie gehiirenden l nienielimeus siml. k«*imien nudil mehr seihst H«*|s<-unli-rnelimer x*iu. sondern müs>«‘ii si«di auf «lie W*«*r!mng umj Bueliung für amliM'e Ih'iM’unlcriHduinrr rhesehratik«*u. .h*de Auss«dii«dhnng einer liebe muß «len Namen «les HrbeitUlrruidtiuriv. «•ine Be/«diluiung «Ier Art «liT*lleb«‘. Heise/.irl. H«*bedau«*r uml «len (i.-auupr-is «*iitiudl«*n. . rhrrprnfung \mt Testainrnten Der Heiriisju-ti/nunbler hat '«dne \ «M-fügun" erlasH'ii. «lit* sieh mit «Ier Frage «h*r rher[irüfuug x«m 7V>tamen(rn befaßt. Darin ludßt. «•'. daß l*«M,s«uu*n. «lie v«»r_ «lern I. Januar 1924 ein Testament «*rrie|i|e| haln*u. xxegen etxvaig«*r HiVkuahuir «les Testam«Mits mit der I liuterlegiutgsstelle in \ erhiutluim .-«•tzen s«dh*:i. Bis /um .'Kl. September 1‘1'io kann «li«* Hüekualum' gidifiitivnfrei «•rhd^cn. I d.- \ « rlügiui”' «I •- Heii’!isju«ii/.miuis|ei> nein von «Ier riH'idrüiing au', daß dur«h Krieg, lüflatiori und xiiisjige Audeiimaen «|er ' «•rliältiiis-.-* hei ailen T«,sJaun,ul«,u Streitigk«*it«*a.. ent st«-heu * können, «li: diinli. «dne fherprüfim” hcseiligl xv«-nl»Mi Hilh n. Mle'JVonuen. die. Mir «lern erwäluit«*u Termin Teslanu’ntc errj«iH«'l hah«’u. sollen ihre jetzige. Ausehrift dem Amlsgeididit millidleu. das «li«* Hfud.galngel»ülir«*nfr«d xoruitmnl. Ueirlisinarkzaldungen an Ausländer \ «ui ututlu-hcr. S«*it«* wtrvl im Zti>ammenhang mit «lern in Ihaitschlan«! zu erxvarl«;n<l«,n stärkerrn Aiislämlerhesttch auf f«dgeu«h*.* aufnirrksam gemarh«. Beiidismarkzahlnugeu an Ausländer «Iürf«*ii mir mit Gemdmiigung «1er zustandigt'ii Devisenstelle geleistet xx«*n|«*n. Dabei i't «|ei- Begriff d«*s Xuslämlers tundi «lern Devis«*ureelit von «ler .StaaWmgeliürigk«dt xmahliängig. Au«di deutsehe Slaalsangtdiörigr. die hestudisurist; na«h Di iil-.liland kommen, sonst alwr im Ausland xudinen. gelten «lexdsenreelillieh als Ausländer. soll nach «Irin Sinn «l«*‘r \ nrseliriften auch einer Verbringung iiiläudbeKef NoH’ii und Seheideuifiuzen uaeli «lern Auslnml mul unerxxüiiseliien Inhuidszaldiuigen eines Ausländers xorgeheugf xvenlen. Das .-«*ltli«*lAl aber nicht aus, daß man einem Ausländer auf groß«- Jhdrli-nnuknotrn und Siduddemünzeu kleines (i.eld heran^gelH'ii «larf. Khenso «la.rf man für einen ausländischen (last h«-/.ah!cu, xtcint mau ilm «duladeti oder ihm ein Geschenk muclicu will. l):-xis«-u «liirtV» \<m lidämleru in Zahlung genommen werden. Ks «lürfeu uIht «lie ülM'i’sidiießcmlcii Beträge nicht in Itciclismark Q herausg«,gelK*ii werden. Ucxbeiizuhlung In Dcutschiund Lsl alsn praklbrh nur möglich, wemi der Ausländer über passendes Gehl xerfügl. Wer Devisen in Zahlung nimmt, muß sie hinnen drei Tagen hei «b*e IhJehshauk ««Irr einer anderen Bauk in ileielisniark , ti^txvcrJiscJn. Niemand «larf »ieli privutc Deviscnvorrrate halten. Auch durfiMi in Zahlung genommene Devisen nicht in 'andere Dexben liiiigeueehsell xvenldi. Arbeitslos,•nmitcrstützuug xtalirend der Bcriifsunischirhtung Das A r I» «• i t s a m t I.«*ipzig hat «lie Weiterzahlung von Krb' unuUM-lutzimg au einen AriHriLsluscii beschlossen, der sich zxx«*«'h*i A(i-x«ainleriuig na«h Palästina in der Umschichtung hclind«i. In «h’ii Gründen «les Beschlusses wird der Standpunkt vertn-;cn. «laß «ler Antragsteller xvcilcrhin als arbeitslos anzuscheu i^t. «la er trotz seiner Umschulung als Klempner zur Auswanderung’ iindi Palästina «lein Arbeitseinsatz zur Verfügung sieht und den AmJnlduugslehrgniig jederzeit ahbrcchcu kann. W eiterhin wird auf «len Krlaß «les Reichs- und Preußischen Arbeilsmiiiisters xmii Ul. I’«,linmr 1955 hingewiesen, wonach die Bestrebungen <h*r .hule«, sich für ein«*« praktischen Beruf mit <h*m Ziele der Ausxxaudcniug tiacli l’aläslina umzitsehulcn. unterstützt uml gefünlert xx«*r«|en sollen, um «lie Auswanderung zu erleichtern.. Amli da*« WTirtlemliergiselie Ohcrxcrsicherungsami, Spruchkammer StiiUgart. hat dur«*h IWs«*hluß einem jüdischen Um>ehiehtlcr für «lie Zeit, in der er der Meldepflicht tiaehgekomiuen bl. Arheilsloscniiiiter.-lütziina zucrkaunt. Neue Cherxwichung^aiiordiimigen Zum S p i n u s t o f f g e s e l z ist eine Dui chfühiungsxero:dnuiig ergangen, in «ler «Be Posamenten-, Tüll-, Gurdinen~ und BaiHlher.-ndliiug .-owie «Be Gummixvehcrei und die : Ilerstellm.g nuisehinengekioppeller Spitzen der \ erurbeiUmgsbesehräukimg iuiterxx«irf«-ii. xxerden, von der sie bis Ende Juni ' 193G aus- •ieiniiuiueu xvareu. Ferner xvordeu \ «»rscliriften über «ITe Anfertigung x«m Kofltemi-elnnmgeu erhwscu und bestimmt, «laß für die «*in«T FinkanfflhruilBguMg imlerliegende/i Waren künftig die xon «Irr rhcrwa«*hungs-teHe. im Eiu/.«dfall ausdrücklich festgesetzten l’n-ifl«* als I hVhfltprcjsr gelten. Sehließlieli xvinl «lie Anonhuing «!<•- Beirli-komiius-ars für Preisühenxaehuug über Mimlcslankmulieiuig'pi«M-e im Beklridtingflgewerhe aufge’mihen. Dies:* Aufiiehiing he.leiuct allerdinanicht, «laß es nunmehr «len Verbänden erlaubt bl. Aid«-i:r Miuilefltnnkfuidigungflpi-ew: ohne xvcitercs frei zu xvreinhami o<ler l’efltzii-etzeu. Dif-r Vereinhanuig. Fesl-elzuug mler AuS BRASILIEN zurück HERBERT FRANK EN STEIN Wirtschaftsberater für Brasilien, Berlin Säo Paulo Berlln-Charlottenburg ScHlüterstraßc 33 CI Steinplatz 33S? Sprechstunden nur nach telefonischer Voranmeldung. „ ICmpfeiduug aulerliegi nunmehr den \ orachriften der Verordnung ül»er Preis!iiu<lungen und gt-*gt-*n .Verteuerung' der Bedarfsdeckung vom 11. Dezember 1934.' Sie ist daher nicht schlechthin verboten. heihirf aber «lei Einwilligung der Prcisstellen. Durch eine Verordnung des Heiehsxxirtsehaftsininisters, die im ,.Heie!iflanzeig«*ri; veröffentlielit worden ist, sind Altpapier, Papierspfme und Einstampfpapier auf die Liste der Waren gesetzt xvortlen, «li«* nur mit Ausfuhrliexvilligung ausgeführt wcrtlen dürfen. Durch « ine Anordnung der Cberwaehungsstelle für Eisen und Stahlschrott ’bl-.o «Int Verbrauchern von Schrott verbotet! worden, ah I. AugUflUinonallieli mehr Schrott zu verbrauchen als sic im Monatfltlurchsehnitl des 1.; Halbjahres 1936 verbraucht liaimi. Ein Ausglcieh innerhalli eines Kalcndcrviertcljahrcs ist zulässig. Die Einstellung von Yidontarrn Eine grundsätzliche.Entscheidung des Iteiclisarbcusgerielits beschäftigt .si«*h mit dem Begriff «les Volontärs. In ihr heißt cs. «laß das wesentli<‘hstc Merkmal des Volontarxertrages darin J»e- steht, daß «lern Volontär in dem Betrieb Gelegenheit gelxrtcn wird, unter Anleitung seine Fachausbildung in einer bestimmten Richtung zu vervollkommnen. Der Ansbildungszxveck muß im Vordergrund .stehen, ohne daß eine geregelte Fachausbildung xxie beim Lehrling beabsichtigt bl. Falls «Jen» Volontär eine Vergütung gezahlt xvir«I, darf sie keine Entlohnung darstcllcn, sondern murine Belohnung sein, keineswegs darf unter «lern Deckmantel des Volontürsxcrlraucs eine Berufsausübung gegen Entgelt stattfindeu. (RGA 219 35.) w Handel mit Abfallen Die Cberwaehungsstelle für AVollc und Tierhaare hat eine neue Anordnung über den Handel mit 'Abfällen aus Wolle usw. insbesondere mit Lumpen erlassen. Danach dürfen Lunipcnabfällc künftig i^ur xon den Betrieben crxxorbcn werden, die von «ler Cberwaehungsstelle zugclusscn xxorden sind. Andere Betriebe, die nicht zugelassen sind, dürfen Lumpen und Abfälle nicht veräußern. Bereits abgeschlossene Vertrage dürfen innerhalb der näeii.steii sechs Wochen noch erfüllt werden, im übrigen ist «li«: neue Anordnung anr B. Juli iii VVirkting getreten. Zuxvidcrhuudhumen gegen diese Anordnung sind unter Strafe gestellt. . . Angemessen«* Qfjussälzc Zu dem an «Beser Stelle besprochenen Gesetz über die Zins- .scnkung «ler prixaten Hypotheken sind zxx;ci'Durchführungsverordnungen erlassen xvoiden, die y«»n praktischer Bedeutung sind, D.-mach xxird ab angeinessemrr IIy[Mitliekcnzinssatz 5 v. II. angesehen, «ler sieh aber tun 1/2 Ins 1 x. II. erhöht, wenn ilio Hypothek ganz oder teilwebe über 50 v. (I. des Grundstücksuerles ausmmrJfl. Bei hesomlerer xwrtsebaftBeher Notlage des Gläubigers kann über den Satz von 5 v. 11. hinausgegangen werden, in keinem Falle darf, der Zinssatz, jedoch, mehr als 6 v. II. betragen. Umgekehrt darf hei BeiTn*ksiehtignng einer besonderen Notlage des SeimhlnbiÄ «ler Zinssatz nicl>t auf weniger als 5 v. II. ermäßigt xverd«:n. Strafzinsen «lürfeu niciit mehr, als 1 v. II. «h-s Kapilalhelragcs aiismaehnn W'ied«*rk«*hrende Leistungen siml xxie Zinsen zu behandeln. SPORT Berliner Umfchau Lrielilathlrtisdirs Makkahi-Sportfrst Der Deuisrht* Mnkkabikreb veranstaltete am Sonntag auf dem Gruuewahlsportplalz au St«*He «les Starts der [lalästincnsisehen AuswahluxanuM-haft ein 11 c r z 1 - S p o r t C'e s t, in dessen Ilahtueu <*iu Verhandskampf Berlin gegen übriges Reich ./um Auslrag kam. Den \«-il>;m«l>kampl' gexvamieu zum Schluß die Berliner, xxenn auch nur knapp mit 9Bl/;!:B5,,2 Punkten. Es gab zum Teil ganz au.-gezr•i«,lnn*te. L«*istungen. So muß vor allem nelicn _ Orgler ^Wuppertal; «li«* ausgezeielnn*tc Form von W erllien (Bar Koeliba. Berlin) erxvähnl "werden, der «Be 5000 m in 16:23.5 Min. vor Ibtsengarten 'Ifcu* Koeiiba Kassel) uml die 1500 iii in 4:35.0 Min. gexxanu. Am i» in den Sprüngen xvaren «lie Leistungen gut. Im Wvitspnnig für Frauen-gab es sogar einen neuen Makkahin*kor«l,J <l«*nu Hilde Meyer gelang es, 5,25 m zu .springen. In «Ier gleielien Konkurrenz der Männer sprang Goldberger ^Dre»«le»i; 6,57 m, xor Sieratxki vLeipzjg), für den 6.30 m gemessen xv»mh*u. ht» lb>«hspiimg für Mänm*r crrei«*htc Blauek I 'Bar K«M*hba Hannover) 1.75 in uml bei den Franc»» Aeune G»hn 1.40 m. Auflg«>pr«M*bi*n .s«’iiwa«*h xxaivn die .Leistungen dagegen in «len trelinisrln’n Chnnecn. Sieger in «len Sprintstrecken blieb beule Male Senatluianu. Die IRt) in Bef er, in .11,3 Sek. und «Be 200 m in 23.2 Sek. Anl'rielilig endete auf dem zweiten Platz.; Einige 1-Y«*htv«ufü]iinng«*n der Damenrieg«: des Teiniis-(.Julis Bar K«i«-hba und ein AusxvahlUiriioi» am Reck verxoHstämligten da- Programm «ler \ «*raufltaitung. in «lessen Verlauf Rabbiner |)r. Niißbaum spra«*ii. . Berliner Vorjchau Internationales Tennisturnier de** -Tennifl-Glnbs' Bar Koehb:» In der Z«*it xnm 22. bis 26. Juli veranstaltet der T«*jmis-( Jnb Bar Koeitba auf seinTu Plätzni in der L e i h u i z s t r a l> c s«*in «li**själ»riges iuti-niaiionalefl ''IVnnbturnier. Neben sän»tli«*l»en in Frag«* kumm«*mb*n Spielern «les Deutschen Kreises haben a«iel» «•im* gniße Anzahl spielstarker ausländischer Makkabispieb*r — di«* bekaunte-teu unter ihnen siml «In* Davis-Uup-Spiebrr W *11- »n a n n ,Pnl«-n . «ler Sieger des vorjfihrigen Ihie-Km-hlia-Tui-iiiers. .uml Hamburger .Rumänien] — ihre Beteiligung zuge.saet. Jugtsiilsporlfest der ISG 33 Am komn»«*mlen Sonntag führt «li«* ISG 33 auf «lern Sport - p I a t /. a m B a h n 1» <i f (• r u n e w a 1 «I «*in interne» Jugeml- Sportfest «lurrh. 'das sämlB«*he Jjigendliehen des Berliner RjF- . Vereins am Start seiu*n xxinl. Diese V eraustaltung - dürfte - ab Ausscheidung für «Be in nächster Zeit stall findenden .hig.'mlxH’tlkümpfe «egen xersrliietlene HjE-Spo»igriippen aus «l«*m ihn«*?! zu geJl.-n liaben. Im Rahmen der Kämpfe .werden amii «li * Männer und Frauen «ler ISO 33 ihr K«“mueu in einzelnen \«ir- «;«!»«■-xx«’tlbexxerben unter Rexveis stellen. Es «*rs«*Iu*iut nubf an— UCM*bl«»-s«*n. daß einige der UjF-Uek«n*«l*; «labei ihr Leben "erden las»rn murssen. 'IVmibinrifllrrsrharten des RjF-Sportbmules In drr Zeit xon» 31. Juli bb 2. August führt der Spmtbmul «b*s RjE s«*iue diesjährigen Reieiismeistersehaftei» im Tennis-auf «ler Anlage «le» Teiiniskhibs ..GrmtexvahF* in der Berkaer Straße durch. Alle Titelx erteidiger .»venleu neben d»*r gesamten Spii/eu-, klass«* «les Sporlbundes am Start .sein' und sieh im Verlauf der Mrbter»ehaft»veranfltaUung interessante Kample liefern. Sport im Reich Wcslilenlsrhe Jugeii«ln»risti*rsrhaften des RjF-Sporlbumles Am Somitaü Kamen in VlüitBlc'r i. W. «l»-.* zxxeiten .limemlmei»lersehaflen ilc» RjF-Sporlbimdcs zum. Auftrag. Cher 200 Jugendliche ballen ül>er 1000 Meldungen abgegeben, xvomit xxohl am besten «las großartige Interesse drr «lortigen Sportjugcml gekeimzeii imet ist. 'Protz «les Regcnwetlers gab es Ix_*i guter Abxvieklung einige lierxorragende Spitzenleistungen. Überraschend xx'ar xor allem das ghuizemle Abseimeitleu <li*s jungen RjF-Essen, «l.er in I lannelore* I* e 1 s (löjührig) ein Mädel stellte, das 4,90 m weil sprang, «las 75 in in 10,5 gewann und überlegene Dreikampfsiegerin xvurde mul mit Krombach, dem Sieger der männlichen Jugend im 100-m-LauL im W'eilspruiig und Dreikampf. Bei «ler alleren Jugend gefiel «ler Dortmumler Bio eh, «ler mit über 301) Punkten Vorsprung den Dreikampf «ler l. Jimgciiklasse für sich verbuchte, «lie 101) nb 300 in und «len Weitsprung gewann.' soxvic in seiner Spezialfihiing. im Hoehspnmg. auf 1,56 kanb Hamburg siegt im Tennis gegen Köln In der Vorschlußrunde um den VVolfgang Kaufmann-Pokal, «ler M a n n s e h a f t s in c is t c!*s c h a f t dos HjF-Spoitbuntles im Tennis standen sielt in Hamburg der dortig;* ..Schild"'mul «ler FPV 02-Kulu, «ler-vorher Seliild-Frankfurt a. M.‘ aus»esehallet halte, gegenüber. Nach spannenden Kämpfen, «lie sich durch seluwien Spnrlgrist ausz«*i«-)jneleiJ. 'gewannen «lie Jlam- Imrger vtwas ül»errasrhenU mit 6:3 Punkten und 13:7 Sulzen. Durch diesen Sieg hat >ieh der Hamburger RjF-Verein die Tcib nahme au «len En«!spi«*leit um den Pokal gesichert. Fcrhtlurmcr in Stntlgart RjF-Sluttgart. halle «lie Sporlgmppcn aus Wiesbaden, Olfenbarli Und Frankfurt a. M. zu einem Fcehtturnier eingeladen- Kgab seliöne Leistungen, an «lenen vor allem der _ Naelixmclis Iiervorraüend beteiliut xvnr. Am erf«)lgrei«hstcn xvaren die Vertreter «les SrhüiLEraukfiirl a. M.. die mit Rosemeyer, dem Sieger «ler JunhuvnklasflO, und mit Frl. () p p <* i» h e i in c r - K o e li «lie Best«* der Damen zu »feilen xrnnnrht«-». Sportliches Allerlei Makkahi nimmt an , Wie wir erfahren, haL dtis P r a s i «1 i u m «les De ul sehen . M aklca Inkreises durch seine Schreiben vom 10. und 17. Juni «lie Forderung «les R j F - S p o r t bn ml e » zu VVrhan«bkämplVn in .sämtliohen Sportarten g r u n <1 s ä t/. I i «• 1» a n g c - n «» m m e n. Die Faehxvarte der beiden VYrhäude sollei» »i«*h 'nun xx<•«**!» «ler Einzelheiten in V erhiudung setzen. Srnlwesttlmtsclic Arbcitsgemeinsehaft aufgelöstV Bei der diesjährigen Generalversammlung, die «lie Arbeit:— ücinriuschnft der jü«iisehen Turn- und Sportvereine Siidxvestrieutsehlmuls xor 14 'Pagen in Mannheim abhielt, ist c» zu einem hcdniierlirhen Streit gckonimeu. Bei «Ier Ncuxvahl des Verstandes st«*llten die Makkabivertrcler «len Antrag, von einer Wahl überhaupt abzusehni.'sondern na«*h «lein Fifty-FIfty-Prinzip des Reielisaussehusse» zu verfahren. Dieser Antrag xerfiel der Ablehnung. so «laß «Be MakkubixTfrlrcter erklärte»», «lie Arbeitsgemeinschaft als .aufgelöst betrachten zu xx*ollcn. Der' südxvefltiletitsehe Makkahi hat «lnraufliiu einen eigenen Spieibctricb ins l.ebeu gerufen.' PTG-Ahgsburg im Spnrlbuiid des RjF Die Privat«» Tenmsgcscllsehaft Augsburg, die im übrigen neben ■ Tennis auch alle .anderen S|Hirtartcn betreibt, Kat sieh dem Rjbi:' ‘ angesehlos^en. Hauptscluittleiter: f)r. E u? e n Tanncnbaum. Berlin Wilmersdorf. Leiter der Anzei^en-Abteil-nw* und verantworilicli für den Inhalt der Anzeigen: Werner Simon, Berlin W li> — DA l. Qu. 1936 2S9“. Preisliste Nr. 3 Verlaß iVerlagsgenossenschalt in Deutschland ansässiger Juden zu Berlin eOmbH- Berlin Cha-JoUenbur? 2. BJeiblreustraße 2. Druck: Sonnendruckerei GmbH Wollt. Berlin-Charloltenburc -t 544