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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-06-17 · 25 (17.6.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
25 (17.6.1936)
Date
1936-06-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
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BEIm m B)EE Erwerb v«ü CiTV»»U>c>iu ihm-h .hulrn Vor kurzem wurde <1« dirvr .Stelle auf di.* Heibi-preivjwig -der Landgerichte »ingowii-en. <lit* dm Erwerb von Graudhc»itz dur<j» Jude» ffir z»ilä-'?i» i ikliirl hat. Xuniiicnr li.it «Ins Kaminergriicul in ciiimt- He-rhluß d«’n gleichen Stundpiinkt eingenommen. Audi du«. oberst-1 [»reußi-cJir Gericht -teilt mif dem Standpunkt. daß die l iizulft-rigkeit der Cb.iiiag:»»» von C>>iiiiilvi”rnluiir mi Juden mb weder uns drjn iiüiimmüLu/.IüIi-iiallgemein au» dein Gesichtspunkt der Sittcnwidrigkeil «Igellendes Hindi! Ugrümlrii läßt. liifolgc'd.^sen sei kein- Hecht— g* undlägr \ oiliunden, die Veräußerung; eines Grundstück- «E verboten oder nichtig «uziiM-hen, weil der Erwerber Jude i-t.-' Audi dns Kaimiirrgerirht verweist in dieser Eutsrhchkin» mif die Sle|Iiiii»nidiiue der'Ministerien und darauf. daß in dein Komiueiilor zum Rrirlishurgrrgesetz. von Sturkart-GJohkr die gleiche \u-ic.'il vertreten wird. KG j W s 196 36.) Prüfung der Steiirrlx-sdieidr Nach der Rechtsprechung des UdelLsfinunzliofes i-t hei der Prüf»»" der Slrurrlursdiridr ffir die Einkommensteuer des .Jahres 1933. di« jetzt zii"e.ste)Jt werden, in folgender Weise z» verfahren. Zu viel gezahlte Stenern werden danach nur dann erstattet. umn der Steuerheseheid im Hcrhlsimtlclvcrfahrcn gegen die Steuerfestsetzungaufgehoben oder Itcriclitigt wird. Tst die Steuerfestsetzung «her rechtskräftig geworden, so Et die Fehlerhaftigkeit des SleuerJ»e.srj)ejde.s nicJit mehr anfeeluhar. ItcchLskräflig wird der Steiier|>rseheid hinnen Monatsfrist nach Zustellung. Eine Voraussetzungen im Wege des Berichtigung-Verfahrens oder durch Antrag auf Erstattung aus HilligkeiLsgrüiideu erreichen. . Dahej muß folgendes brachtet werdru. Im BerieliiigiHig**v;i:rfnhren kann inan beim zuständigen faindesfinanzaiut eine Nachprüfung der KinkuiimiriMrurr-Veraidaguiig Iieuntrage». wenn darin Kehler enthalten sind, die eine niedrige Vcranhigung recht fertigen wurden. Hrrüeksirliligt wird im Berirhtiguugsverfnhrc» aber nur die Rechtsprechung des Heiehsfimiuzhofs. v nr Entstehung des Slciirraii:<pnich«.. Kin Antrag auf Erstattung aus Hilligkril.-grüitdc» ist nicht immer Kann die Arbeitsfront «He Entla-sung c*nrs Angr-lrllt.-n verlange«4' Das Arhe;t.s"eru-ii/ in f*raiikfmt «. M. iw‘.srjiafti"/r .sich kiir/- Arhrituchmers verlangen kann., mit der Begründung, es muss’ ein Arbeitsplatz für einen alten Kämpfer geschaffen werden. Das Gericht hat diese Ansichtgrundsätzlich zurückgewiescu. In der Begrumhin» heikel es. dal' eine - bevorzugt»*- Einstellung alter |dal/. verdrillt«!! werden, nielit angängig sei. da hierdurch im Endergebnis 'die Arbeitslosigkeit nicht venniuderl werden würde. Kin-:clluu” aller Kämpfer ein Gebot der Gerechtigkeit sei. Anordnungen für de« MctalKuuulrl ' Für deii Handel mit unedlen Metallen sind kürzlich AuorJmmgm erlasseu worden,'deren Tragweite über dt “ H.-sthm»:» des EiiizeliMiidrl-sriiutzgosctze* noch himmsgrht. Datiaeh ist eine vorherige schriftliche (ri’nrhmigimg der Cbcrw»ehu»g>>trlle für unedle Metalle erforderlich: für die Eröffnung eines neuen Handels mit Metallen, für die Wiederaufnahme eines stimmende» Geschäft-, für den Eintritt als Inhalier oder Mitinhaber in ein -wliimiii» von Abfallmaterial und schließlich für die Eröffnung eines Ueivv-hrs zur M.'tMIgrwinmni». Dabei »eiten als Metallvo» Abfallmaterial gewerbsmäßig lx'treiben, wie Verschrottung*- betriebe u-w. Di* lle-finMuungm Imdru au«‘h Annehdim» im Falle der HerhtsnnrMnl»e dureb Erben (Hier unter Lebenden. Ist einer I'inzeli«THMi die <H*uehiiii"iiu» zum Verkehr mit unedlen Metalle» .-o eriiseln die (ieneiimt»tin*! inil dem Atis-ehriden dieser Person aus dem Lmernelimen. Die dem * einzelnen Ge-ollsehafter einer offenen Il.indi'lsuesrliseliaft. Kommaudit»erelI.seiiaft oder sousti»i*u (■dien Metallen (rstreekt sieh auf den Geschäftsbetrieb der Gesell. .M-Iiaft nur solange, wie der Inhaber-der Genelmii»uu<r der Gesell-' schüft ariirrnoit. Die Cber»armm»sstelle kann die (jeuehiiii»nii" ’/imi Handel mit unedlen Metallen au besondere Hedinjiunir.-n knri|*fen. iiisbe-ouderr »e<renständlieli. zeitlich mler räumlich beschränk»!!. l-.nir besoudetv (»enelmii»un» ist mehl erforderlich h**i blolWr \ eiänderun» der hirnieiibezeielmim» eines bestellenden l lyernelniiens oder bei Linwandlun»: in eine anden? Iteclitsforin. Zur Wrmeiduug' von LiizuträghVhkeitea wird eni[»fohIeujede \ eräuderun*,! der '/.uslundit*en Cberwaeimngsstelle niilziiteilen. Enl-^iei(lu:[»i'n des 'rrmhamlers der Arbeit Zu der Ern^c, inwieweit Entscheidungen des Treuhänders de.« Arbeit durch die sozialen Ehrengerielite nachprüfbar sind, bat jetzt der I(eieiiscIircn»;eririitsIiof Stellung »enoinincn. Darin werden die Hefu»nisse in folgender Weise ubge«re»7.t. Das vhrcnjivrirht- Jiebe Verfahren l>efal.'l sieh nicht mit wirtschaftlichen Fragen; nuvh wirbt mit Ermes»ensentseheidungen des .Treuhänders der Arbeit. Dagegen sind die Ehrengerichte berechtigt ii;iclizii|<rüfc.i. ob die Zuständigkeit zum ErlatV einer die Gerichte sachlich bindenden Eutseheidtin" "egeben ist. Der Mangel der /nständiükeit ist nielit mir bei absoluter. Unzuständigkeit, sondern auch dann zu berücksichtigen, wen» ans Anlaß eines an siel» zulässiger Weise ringeleiteten Verfahrens die Grenzen der Zuständigkeit überschritten worden sind. Den Mangel dieser llefugnissc habe» die Ehrengerichte ebenso uaelizupriifen und zu beachten, wie dies den Arbeitsgerichten bei Loluizahlungsklageu obliegt. Die Ehrensiteheii, ob Verwaltungsvorseliriften bei de» Entscheidungen des Treuhänders der ArWit beobachtet und sariilteh richtig und zwrekmäl.'ig angevvendet worden sind. Diese Entscheidungen der Treuhänder der Arbeit müsse» von de» Beteiligte» himieiumunen werden, wenn sie eine Änderung nicht erreichen können, soweit die Treuhänder ihre Befugnisse nielit übersehritten haben. Das Verfahren in Dcvi>eiisaclirti In einem Humlcrlaß der Heiehsstelle für Devisenbewirtschaftung sind du* allgemeinen \ crf«limisbestu»i»u»gr» über das Verfahren in Devi-euangelegenheiieii neu gefaßt und ergänzt worden. Di:* rber-ieht über ~dic einzelnen Sachgebiete der Devisenhew irt- M'hnfluug ent^prieht im wesentlichen der bisherigen Cbersirhl. W ichtig i-it. daß die Gruppe VI ..Allgemeines Devisenrrrht" durch eine» nrnen Abschnitt 6 weiter aulgegliedcrl worden ist.' Das Sachgebiet der zusätzlichen Ausfuhr ist aus dem Tätigkeitsbericht der llricle^lellc »(‘»genommen und auf (las Iteichswir(schnf(>- »rbildelen Allteilung K dieses Ministeriums bearbeitet. Alle V«.*rfjiliieiirragen bei der Heiehsstelle für DevisenbcvvirtseJiaflung nach Saehgebieh'ii und Ländern geordnetes Verzeichnis der Hunderlasse und ein Verzetehnis der Allgemeinen Erlasse hach dem Stande, vom I. Juni l!h'16 bekannt gegeben, auf das Interessenten Be-eliurtigung mir mit Arbeitsluieli Nach einer Veronlmmg des Hekhsnrbeiismimsters durfivn in fnlguufen Hrlrieb.-gruppen Arbeiter und Angestellte, für die ein Arbeiisbnrh lestz»-.iellen ist. vom I. Jnm I:>3ß an nur hrsch«fii»t Arhi-Ilshurli:-' -md: 1. Landvvirl-ehafl. Giirtnem. I ler/.liebt. l-orst- 3. Textilindustrie: 4. Vervielfältigungsgewerbe: ö. Musikiustrnim-nJeiimul Sj>ielwarenimlus|riej ß. Beklehliingsgewerbe: 7. W n.-- gtmgsgewetbe: l>. (histstutteiiweren: 10. Iiuiislielie Dienste.. Wer entgegen den gesetzlichen Vorschriften eine» Arbeiter oder ,\ngeMrllten be««eliäftigt, oder sieh als Arbeiter mmd Angestellten beschäftigen läßt, mneht sieh >trafb{ir. mem mää Die Berufsstellting des Reehtsanveatts Eine, neue!leiehsg*'rieht*s*utseheidurig liesehüftigt; sieh mit der Stellung-des Heelit^auwalts itu jetzigen öffentlichen Ijcbcn. Daratts ist v« ielitig. daß umdi der AuffasMiu» des Heiclisgerichts det: Hechtsauwalt Träger eines öffentlichen Amtes ist. Der -Verstoß eines Hechtsanwultes gegen seine Stande-pfliehten wird;infolged(*ssen als Verletzung einer Amtspflicht angesehen. Zwar ist der HeeJitsanwalt iiielit Heamter, Im Sinne der einschlägigen Vorschriften des Slrnfgesetzlmehes. Er ist aber Träger eines öffentlichen .Amtes und als solcher einer öffentlich-rechtlichen Dieoststraf- und |•-hrengrrieI^tsharkeit, unterworfen, deren Organe als Hehünh'n anerkannt sind. Daraus folgert das Heiehsgcricht. daß der Vorstand der Amwilt-kanimcr als Hehötde zu betrachten kt. 3 I) 111.30.]; Neues aus. dem Arbritsreght ' \ Eine dir.-er 'Page veröffculliihte Eulseheidung j des Hrii4i.siirlH‘iti«geriehts wendet sieh* schart gegen Denunziationen. Ein auf UdHmszeit nngeslelller Hetrielisottgehöriger wurde fristlos cnthisi«m. weil er seinen Hctrir]j-fü)ucr und seinen unmittelbaren Vor”4'M'i7.U'n bei einer Parteistelle in dem Bestreben dcmmznrt hatte, Ileiden Schwierigkeiten 7.11 machen. In einem solchen Vorhalten liegt, wie das Ueiehsarbeilsgerieht fcststcllt. ein Vertrmieiisbnnh. der als wichtiger Grund zu sMifortiger Entlassung berechtigt. (HAG 129/33.) Daß man im Arheitsrcchl die vorgeselirielifnen Friste» unbedingt beachten muß. darauf weist eine andere neue Entscheidung hin. Binnen zwei Wochen- »nehdein die Kündigung des Arbeitsvrriialtnisses zngegangen ist. muß der Gekündigte seine auf Widerruf der Kündigung zielende Klage heim Arlieitsgcriehl cingereicht haben. An diese Frist ist dns Gericht gebunden, es kann keine Ausnahme im Eiuzelfall zulassen. Dem Gekündigten steht auch nichts ini Wege, innerhalb der vorgeschriehrnrn Frist Widerrufshinge zu erhellen, wenn er tiarhwrist. daß er vom Wrtrauehsrat nielit die vorgeschriehene Bescheinigung Tiber erfolglose V erhand/ung erhalten hat. (AG. Berlin Ca 317/353 Die Tragweite der sog. A 11 s g I e i e h s i| u i 11 u n g liesehäftigt die Gerichte weiterhin. In einem in Heidin zur Vcrhundlim» gekommenen Fall hatte ein Gekündigter l»eseheimgt. dnß er ..weitere Ansprüche aus dem Arbcilsverhültnis nicht mehr habe.- Er war darauf hinge wirken worden, daß es sieh um die '/Cfindigniig, die Pensionskaysc und dir Eutlnssiingspapierr hnndclr. AU er min weitere Auspiüehe stellte, wurde er wegen dieser ..Aitsgleiehsquittung1* 'mit seiner Klage 4ihgewiesen- Der Kläger tuitßl-* sieh der Trugweitc seiner Erklärung, da er'bcsondcrs an! ihre Bedeutung hingewiesen war. Ia*w*nßt sein (AG. Berlin G;i 362 '35). Zu Landesnrlieitsgerieht aus. daß kein Anlaß bestehe, derartigen ihnen nach dem äußeren Anschein inncwolmt. Die Quittung kann sehr wohl dahin mtsgelegt werden, daß alb* bis -/um Ausscheiden mifgehmfenen Forderungen, besonders aus rbrrstunden. damit erledigt sein sollten, nicht aber daß von der Abrechnung unabhängige Forderungen davon betroffen werden sollten. 'LAG. Berlin 104 S. 869/34.) Zu der Frage, oh die j ü disc li c n A 11 g r s t e 1 I t r 11 v o r Eiitseheidnng des Jlerliner Arbeitsgerichts vor. Darin heißt es. es gelte nicht au. die jüdiseben Angestellten vor den arischen zu entlassen, wenn diese arischen Angestellten sowohl im Lebens- und Dienstnlter wesentlich jünger und auch Im übrigen wirtschaftlich besser im Falle ihrer Entlassung gestellt sind, als die jüdische» Angestellten. Demi wenn alb' jüdische» Angestellten »Jinc Zahlung einer Entschädigungssumme bet Betriebsabliau entlassen würden, so würden für die jüdischen Angestellten deren vvirtseliaflli»‘b;‘ und sonstige Verhältnisse, insbesondere nicht die Dauer der B'triebszugehörigkeit. berücksichtigt werden können (AG. Berlin Ca 624/33). JüilUrhrs Ixdirhans. Montag-Vorlesungen: Gestalten der Bibel I. Manfred Swnrsensky: ..J oscp li 11 n d s r i n c Br u d e ri;. Montag, den 22. Juni. 28.30 Uhr. Aula. Joaehimsthaler Str. 13. Personalien. Der Lehrer und Prediger David D ul» Ion in Dülmen begeht am 21. Juni seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar ist von jeher ein treuer Anhänger und Förderer der Bestrebungen des religiös-liberalen Judentums gewesen. o Englisch a Franz, a Latein unterrichtet akadem. «bildete Lehrerin. WolM, ühtandsjr 145 G:h # Sonderanftebot Markenbesteck«. EchtSHberu. 100fr ^nunverb. Fromm.Lutherstr.14 Glh.I. B57877 SPORT Berliner Umjchau ISO 33 RjF-Mcisttr .im llaujiiall im EiuUpiel um die Heieiismcisterschaft des HjF-SportlnuuIes standen sieb am Sonntag ISG^ 33-Berlin und HjF-Aachen gegenüber. Nach »eitouem, spatmemlcin. vor allem fair-'tn Spiel »ewanueit die Ijerljncr, die bei Halbzeit bereits mit 3:1 .geführt, ballen, mit 7:2 Toren und sicherten sieh damit neben ihrem Berliner .Meistertitel auch den des BjF-Sporibiimles. den sie damit tiun. schon d;ia zweite Jahr inne hüben. Die ISG hat als bessere Mannschaft verdient gewonnen. Vorher Melierten -»eh die Damen* der ISG -33 durch einen 1» ebenfalls klarem Stil errungene» 6*.2-Sicg gegen die eifrige» Danicii des HjK-Krcfeld die Teilnahmeberechtigung um Endspiel um die Dame »meiste rsehufl des Sportbundes-' in der sie xvabrscheinlieh auf Schild-Frankfurt a. Mstoßen werden. Zum H;*»iim der gut besuchten Veranstaltung gelang cs den stark verhbsserten ISG-Fußballenir «He Kameraden aus Krefeld, die im westdeutschen Fußball eine gute Holle spielen, mit 3:2 Toreu zu schlagen Sport im Reich Westdeutsche Leu’jitatfilrlikmcisterscliafiru im Regen In Kulii kamen am Sonntag die Leiclitathlctikmcistcrschäftcn des westdeutschen HjF-Sportbundes zum Austrag. Leider, war »las Wetter äußerst schlecht; cs. regnete den ganzen Tag und nur mit größter Mühe konnten die Wettbewerbe überhaupt einiger-, maßen anständig abgcwiekclt werde». So ist cs auch *zu erklären, daß die Ergebnisse und Leistungen hinter den Erwartungen zurückblieben. IlervorzuhelH'n wären nur der 10()-m-Sieg von Lorch in 11,3 vor Guttmaim und Salmnng, der sieh später dann durcli einen in 23,6 'errungenen 20U-m-Sieg die Hevauchc holte. Cher IIKJ m Idieb \ ogclsang. über oODO m (.erf erfolgreich. NVährcnd den Sechskämpf der Bonner Marx, der auch im Speerwerfen auf 42.46 m kam, ü!>crle»en an sich brachte, dominierte in den Würfen Erich Klahcr. tu der Gesamtvvertung vvar HjF-Bonn nicht zu «chlagcu. Gute Leistungen in Königsberg .Beim Frühjufirssportfest der HjF-Sportgruppe Königsberg Mich der erfolgreichste Athlet Martin Lew* in (Tilsit). Lew»» wurde im Sechskampf überlegener Sieger und belegte außerdem jm Kugelstoßen 'mit 11,78 m. im Diskuswerfen mit 32.811 m und im Hoeltspnmg mit 1.62 m die ersten Plätze. Bar Köehba-Fraakfnrl a. M. Fiißballnicislcr des .Makkahi Wenigm* erfolgrt'icb als die llaudbaUmaunsehaft waren die Fußballer des Bar Knehba llakoäh-Berlin. die in E'rankftjrl a. M. dem dortigen Bar Korbba im Endspiel um die Mnkkabimeistc»'- seliaft. gcgenfibeestandcii. Bar Ko c h h‘aF r a n k f u r t a. M. gewann »»» der Verlängerimg mit 1:0 undsicherte sieh damit erstmalig den begehrte» Titel. Im Vorspiel trafen sieh im Endspiel um die. Han d b n l I - meisterschnften der südwesUlcutsclieu Arbeitsgemeiiisclnift Bar ‘Kochba-Vrankfurt a. M. und HjF-StnUgart. Audi dieses Spiel gewannen die Frankfurter, lind zwar nach fiherjegencm Spielverlauf mit 4:1. ' ' RingkUmpfe heim IRC „MuccoIk^ 'Der IH(‘ .,MnmibPa verauslaltete hi der -Turnlialle Kai-crstraße einen Hiugkanipfahend, der vor allem der Jugend und de» Anfänge v n «.‘serviert war. Nach ausgezeichnetem Sport dieses hoeiivcr«»dagten Nachwuchses gab es auch zwei Huuptkämpfe. it» denen sieb Erwin Becker lind der 13 Pfund schwerere Stcingirßer H nach hartem Kampf lunmtsehicden (rennten und Stein gieße r I schien Gegner Wic.-ueimuh 8:33 Minuten entscheidend besiegte; 'reinÜMluh Bar Köchin» in Ungarn und der Tschechoslowakei Eine Auswahlmannschaft des Tenntsc.lubs Bar Koehbn. die durch einige auswärtige Mitglieder verstärkt war. startete in ln»arii mul der Tschechoslowakei. Gegen \ AG-Undapcst gewarnten di;: Berliner leicht, mußten sieh daun jedoch m-der Emlnmde uni den Ischechisehc» MakkabijKikal von M a k k a b ü a - Bratislavva knapp mh 3:4 Punkten geschlagen geben. Vorher hatten die Berliner den Makkabi-llradist» überlegen mit 7:H Punkten abgefertigt. Berliner Vorfchau Rerlhi-Mittchleutselic Makkaln-ßezirksrnmle Die Makkabirundcnspielc stehen vor dem Abschluß. Atu kommenden Sonntag herrscht noch einmal Hochhetrich. Auf dem S p o r t p 1 a t z a m S c li ä fcrscc treffen sieh um 14 L'iir die r»ßballnv»»»sehaftc» von Bar Koehbu Haknah und Makkuhi- Chcmnitz. um 15.41) Uhr die HaiKlballmanusehaftcn des |HC'- Mä<eabi und des Rar Kochba-Leipzig. und um 16.30 Uhr schließlich db Fußballmannschaften von Hagibor und Har.. Kochba- Rvuitlepkampfc im Berliner Tennis Die .Munnschaftsrumlcnspielc im Tennis vverden atn 21. Jm» mit folgenden Hegegnungen fortgesetzt: Har Koehba Tennisclub 1. Dame» empfängt auf dem Platz in der L c i b n i z s t r a ß c die dritte Damcnnmnusrhnft des Tcuuisklubs ..Gruncvrald“. mul in der Berkaer Straße sind die Ceguer der ersten Damen-' und llerienmaunschaftcu des Teimisklubs ..Gruncwahl11 die gleiciten Vertretungen des 1SK: Allgemeiner Spielbeginn: 13 Uhr. TSG-Leicliiatldeten in Köln Die Lriehtatlüeukmmmschuft der ISG 33 startet um Sonntag als Vertretung des Landesverbandes Brandenburg, des lljF-Sportlmudcs hi K ö 1 n gegen eine Mannschaft des wcstdcutseJien lamdesvcrbftndes. . ■ AHgenieiues Tennisturnier der ISG 33 D»e TenuisühleiUmg der ISG 33 veranstaltet in der Zeit vom 24. bis 28. Juni auf ihren Plätzen in der Friodrielisndtcr Straße ihr 2. n 11 g.e meines jüdisches Tennisturnier. Teilnahmebererlnigt sind alle jüdischen Spieler mH Ausnahme der 10 Spitzenspieler ‘ und Spielerinnen. Nennungen sind bis zum 22. Juni, an die Geschäftsstelle der Tennisabtcilung. Berlin- Grunewnld 2. Friedriehsruher Straße 42'48, zu senden. Hauptschrittletter - Dr F. 11 e « n Tinnenbi Werner Heine, Berlin-Wilm. — DA I Qu- 1936 3038. Preisliste N

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