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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-05-27 · 22 (27.5.1936) · page 7

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
22 (27.5.1936)
Date
1936-05-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Schöpfungsordnüngen Von LEO BAECK Jeder Einzelexistenz ist es wesentlich. daß sic ihre Gegebenheit hat. Sie ist in ein Vorhandenes hincingestellt, sie ist immer relativ allhängig, immer in Bezug auf etwas: sie hat ihre Umstände und ihre Einordnung. Es ist ein Problem, das die Theologie des öfteren beschäftigt hat, ob denn nicht diese relativen Abhängigkeiten in der absoluten Abhängigkeit alles Geschaffenen begründet, diese irdischen, z.eitlichen Bestimmtheiten also nur Ausdrucksformcn der unendlichen, ewigen Bestimmtheit, der Schöpfung durch Gott seien. Schon der mittelalterliche Streit zwischen Realismus und Nominalismus geht zu einem 'feil auf diese Frage zurück. Sic ist dann wieder -und betonter innerhalb der neuen, protestantischen Scholastik gestellt worden — die neue Theologie' iin Protestantismus ist ja in vielem eine Erneuerung der Scholastik mit allem ihrem Eigentümlichen: der Dialektik, dem Primat der Begriffe, der Auflösung der Sätze in die einzelnen Begriffe, liier, in dieser Schöpfungstheologie, werden die Verbundenheiten des menschlichen Daseins, die Einord-, iningen, durch die es in ein' Gesamtes hineingeführt ist, seien sic natürlicher, seien sic geschichtlicher und staatlicher Art, als ,.Schöpfungsordnungen” erklärt: sie seien durch Gott, als den Schöpfer des Himmels und der Erde, festgesetzt: wir ehrten ihn, indem wir sie begriffen; wir dienten ilnn, indem wir sie achteten und pflegten. Und dieser Weg kann recht weit führen, so weit, daß diese Theologie fast zu einer ethnologischen und geographischen wird: das auf Erden Gewordene, das Länder- und Völkerbild, wie menschliches Streben und Trachten, menschliche Macht und Ohnmacht cs haben w erden lassen, erscheint schließlich hier als die Prädestination, als die’ Form, weli'he Gottes Schöpferwille zu der großen Gewißheit der Menschheit, zu ihrem Leben und ihrer Zukunft gemacht habe. Verlockt hatten nach dieser Richtung hin schon Ilegclschc Gedanken, in denen das Verstehen einer Wirklichkeit zu ihrer philosophischen Rechtfertigung und'Anerkennung, zu ihrer Vernunft geworden war, und sic hatten sich zudem für diese Theologie eng an die Luthersehc Lehre von den' gottgewollten ..Ständen" und ..Stiften“ nnschlicßcn können. Nicht auf das Evangelium, das ohnehin in dieser Hinsicht vor manche Schwierigkeit stellte, sondern auf diese „Schöpfungsordnungen“ wird hier die Sozialethik gegründet. Das Fundament für diese, das so gesuchte, schien nun vorhanden zu sein, und der Theologie, die auf ihm stand, konnte es je nach dem Bedürfen jetzt leicht werden, das, was man bewahrt wissen wollte, auf göttliche Ordnungen zurückzuführen, und für das, was man durchgesetzt wünschte, diese Ordnungen aufzubicten. Wie sehr im Bereiche alles Menschlichen jene Abgrenzungen und Abhängigkeiten mul damit ihre Ordnungen stetig und bestimmend sind, bedarf keiner Erörterung. Alles menschliche Dasein, das des Einzelnen wie das der Gesamtheiten. lebt in der Beziehung, und alle Beziehung besagt eine Einheit in der Verschiedenheit. Ob nun die Einheit als ursprünglich und die Verschiedenheit als die in dieser Einheit gewordene Vielheit aufgefaßt oder umgekehrt die lle- Sonderheit als anfänglich und alle Einheitlichkeit als gewordene Verbindung genommen wird, jedenfalls hat alle menschliche Existenz, wie sic geschichtlich ge-’ worden ist. ihre Ordnungen. Aber das.'worum es sich hier in dem Pröblcm der Schöpfungsordnungen handelt, ist ein anderes. Denn hier ist eine entscheidende Frage gestellt, und von der Antwort, auf sie hängt das Letzte der sozialen Ethik und überhaupt der Kultur ab. die' Frage nämlich: Sind die Ordnungen der menschlichen Existenz ganz in der Welt des Natürlichen belaßt, oder bedeuten sic etwas, was darüber 'hinausgehoben sein kann und sollV Waltet in ihnen nur das Natürliche der Schöpfung, oder will sich in ihnen eine Kraft kundtun,, die der Welt des Natürlichen abgeh't, eine Kraft der Entscheidung und Frei-' heit? An dieser Frage trennen sich die Bahnen, die Bahn einer ..natürlichen“ Gcscllschaftslchre. die nur zu oft zu einer materialistischen wird, und die einer reli- ■giös-sittlichcn. Dort erscheint eine bestimmte Ordnung, sei sie Trennung oder Einheit, als eine endgültige, endgültig wie alles mir Natürliche und am Ende darum auch .schicksalsmäßig. Hier ist in allen Ordnungen die Forderung eines gebotenen Weges, ein immer weiter Weisendes, vorwärtsweisend wie alles, woran sich die sittliche Frcihcitsaufgahc. die Gcbotserfüllüng des Menschen bcw;ährcn soll. Es ist daher begreiflich, daß jene Schöpfungstheolngic.. und in ihrem Gefolge jene politische' Theologie, da ihren Platz findet, wo eine Gnaden- und Prädestiuationslchre vorerst nur den natürlichen Menschen anerkennt und jede ursprüngliche Freiheitsanlage in ihm ablclmt. Von der Frage, ob dem Menschen seine Existenz als ein Platz nurl oder als ein Gebot, ob sie als eine Ordnung der Schöpfung nur oder als ein zu erreichendes Ziel zugeeignet ist. davon hängt die Richtung alles sozialen Denkeiis ab. Naturhaft-endgültig oder sittlichkategorisch, das ist auch hier der Gegensatz. Werden menschliche Ordnungen als die sittliche Aufgabe des Menschen erfaßt, so ist damit zugleich begriffen, daß sie als ein Vorhandenes. Gegebenes vor ihr stehen. Jede sittliche Aufgabe kommt von einem Wirklichen her, das zu einer höheren Wirklichkeit erhoben werden soll. Aus Besonderheiten und Mannigfaltigkeiten soll so immer wieder höhere Ordnung und damit höhere Einheit gestaltet sein. Die formende Kraft, die Schöpfung im sittlichen Sinne, soll sieh beweisen. Da’s Gegebene ist anerkannt, mit aller seiner Unterschiedenheit und Gegensätzlichkeit als ein Tatsächliches anerkannt, aber es ist hier nicht der fertige Sinn des Daseins, die unabänderliehe Schöpfung, sondern es ist hier der sieh immer erneuernde Beginn, es ist das. woran die sittliche Forderung ihrer selbst bewußt wird. Niehl von der Vergangenheit her, diesem Gebiete des Kmleiiltimm. sondern von «ler Zukunft her. diesem Gebiete des Ideales, des zu Erfüllenden, ist hier alles bestimmt. Nor das Denken tritt hier nicht das allein, was da ist. nicht nur, was geworden ist, sondern vor allem, was werden soll. ■ das also, was den sittlichen -Willen des Menschen aufruft. Nicht auf Schüpfungsordiumgcn: sondern auf \\ illeiisordiiuugen baut sieh liier die soziale Ethik auf. Alle soziale Ethik ist darum hier messiauiseli. Die mrssianisehc Idee ist der eigentliche Widerspruch gegen die Lehre von den fiehöpfungsorduungen. Dieser * Gegensatz betont sich last'schon in der prophetischen Predigt, wenn sie. die Zukunft xerheißend. „den neuen Hiiiuuc! und die neue Erde”, gewissermaßen die neue Schöpruiigsorihuutg \ erkundet. Dieselbe Richtung ist gezeigt, wenn die I laggada. die den Begriff „ßehöpfungsordntuig“ — ssidurn seliel nlnm — kennt, sie a’ls~die Ordnung betrachtet, deren Bestand und Form xondeni Tun der Menschen auf Erden abhiingt.,Zwischen zwei Ideen ist hier eine Gorrelatiön. eine wechselseitige Beziehung': zwischen Schöpfung und Giillcsreieh: es ist dieselbe Beziehung'w ie zw ischen Wirküclikcttmnd Verwirklichung. In der Sehüpfuiigsordniing liegt als Aufgabe das Gottesreieh. Daher konnte «bis alte Aleimgebcl sich des W ortes bedienen: ..Die Welt gerade zu machen, zu ordnen durch das Gottesreieh.'* Das Gnttesrrieh wird so .der Maßstab der ..S gsnrtlnnng". au ilnn hat sie sich zu beweisen mul zu rechtfertigen, liier zeigt es sieb, worin der eigentliche Mangel jener' Theologie der Schüpftuigsordiiungcu liegt: ihr fehlt die Idee des .Messianisebeu. ilie Ideelles Gollesreiehes. diese Idee, an der sieh die Gehalle der RtTmiom-n sondern. Das biblifch-jüdifche Erwählungs- Bewußtfein und die humane Ethik Vom MAX WM'.NKIl Enciihlung und BundesJ'chließung Daß «lie Grundlage «I«*s hih!i.-rhcn wie «les 'iabl>uii>ehen Religi<mshi*wußl.-c»is die Gewißheit ilrr Erwählung des i-radm-chrn Volkes durch Gott j Ist und daß sich ihm aus «lie.-er Wurzel idle besondere Rczichuug zwischen Meusrii und Gott entfaltet. das ist klar. Das gilt als 'eine letzte Tatsache, als das ndigiösc a priori der Rthel, das keim} begründ»»“; mehr verträgt., «müder» selber der Grund alles reIigio-.ni Lehen-, in diesem Volke ist. Ks ist nur eine Deutung, Versuch einer SiinwrUarnug, wenn <lic-«*c_urspcüugliche Gedanke mit |detu von der Ihm<l-chlicßuug ciiisgcselzt wild, der im Vergleich zu jenem eine Art primitiver Rationali-icrum: bedeutet. Rationalisierung als ethische Verstäudliehmnihimg. In der Lehre vom ci^vTihlendeu Gott, von dem Herrn. ..der sieh erbarmt, wes er «ij*h erbarmen, der lH*g»adet. wen er begnaden will" i-t die Einseitigkeit de*. l>ew»*gu»gsn»-lnß«*s in der reliyiowru Dynamik schroff ausgesprochen: von Gott allein gehl alles an1', r» .der lhimlesvorsiellung scheint dafür Gegenseitigkeit gc-ct/t: Volk und Gott treten als kontrahierende Parteien auf: ,.ieh will euch zum Gott um| ihr sollt mir zum Volk .ein". Der Zufammenßoß von Encühlung und dem gleichen Recht aller Die hihlisrh-ralihnu-chc Religinnsgeschicht«’ ■„-i«| «l<-titlirli. daß die Synibolik der Erwählung durch die der Rimil-chlicßnng p* langer desto mehr 'ihre .itiudeiilemle Interpretation finden will. W ir meinen das nicht lilerar-, sondern gidanken-gcscliirlillicb. Man sucht, .den ungeheuerlichen Au-prii«*h. daß der Gott, der im genuinen .Geffdd dr«j Inldi-eiien Mensehen frühzeitig zum a 11 e i u wirklichen Gott und W e | j s e h ö p f e r erw/iehsl. ein \ ulk sieh zum besonderen Eigentum erkürt, dadureh plnn-ihcl y.x[ machen, daß in; u den Gegenstand -einer Vorliebe als willig und gelinr.-am »lnr?tel|t. inniger und freudiger diesem Gotteerschlossen aljrgci d ein anderer.Stamm. Die Midra-ehim. die in -verschiedener Fi rm ..begründen'" wolle», warum «ler Ewig«: gerade mit X-rael seinen Rund geschlossen' mul ihm «las* G«*setz M-itie* Willens gegeben, fühle» offenbar, daß sieh für dir sittliche Vernunft «les Menscl|cii eine schwierige. viclh*i«*ht unlösbare Frage uufgeian. In», dantni 'erzähl«*» sie «lawm. «laß Fdom und fsinael «las göttliche Angellol <*ropfauge«. si«*h aber zu \oll-län«Iig«*m Gehorsam »iiirt verpflichten wollten; «biß in freier Wü-tc. wo alle Welt, alle ‘■jrby.ijr \jfdkcr Teilnehmer «les Rundes seiiv konnten, «las G«*sctz geoffenharl worden, «laß aber Tsra«*! allein sich unter «las Joch «1er Grlnit«* gebeugt habe. Uo«I am Anfang «li«*ser Entwicklung meint jder Prophet 'Ainos crsiehtlnii «las glenln* mit seinem W «irt ,.n»r «*u«*h habe i«*li erkannt von allen Sip|*en des Erdbodens, «lamm ahnde ich an euch all«* «Min: Frev<*ltai«*»". Fs i-t richtig, «laß «ler so gcwr»d<*t<* KrwahhiiigsgedaiiL«* «lir Frage, nach «ler All!j«*it «ler Völker, naelt «ler .Men-ehheil stellt. Aber es kommt - nie! t bloß auf «las A n f w «: r f «• n einer Frag«-, es kommt auch auf ihr«: L «*» - u n g an. Der religio-»* L'niv«*r-alisrnus «les Judiuitmrs hat nie die Soud»*rst«*IIuiig «l«*s Ursprung' liehen Vtdks «ler C ffenhnrung attfg«*gchen. F.r hat in *r>nc» Höhepunkten diesen \nsprueh als nol»I«'s-e ohlige \«*r-landeii: die rationalistische Religions[dnl«»soj»hie «ijx*ricrt»* v«m Saailia al» mit dem Gedanken, daß jdic eine göttliche Offenhnriing Mittel der Erziehung zu G«»lt hin für alb* Völk«*r -i. Wfinle die-;* L«*hr«- in die T«l«*e «*iuer L r«»ffenhamng liin.iii-jcbaut. wir sie z. ,R. «I«*r Mischnc Tora im Anschluß au talmudi-dic Äußerungen «*itt1iiill■ ao halten wie .wiederj eine Form humnu*u»i\er-alcn Denken-. Die I«Iec vom me—Snnisehen Reich und s«*i»«*r allumfassenden Kraft, die Gestalt «les leiilenden Goneskne«,hts — sie len«licr<*n ganz klar von «1er Enge nationalen Snn«lcr-einzur W*«*it«: des allumspanneit' den* Gottesreiches. Was «Iht Uimer-ali-rnus si-in eigene- Ge-ieht gibt, wailm etwa «mi ib*i* Ethik «I»*r Stoiker «uler »ler Religion der \iitplal«mik«*r tlcull’nh ablndil, «las )t)«’ihl -ein nie ahge-lreifter (.1iarakl«‘r «h*s IVsprungs \om Nalioimb*n nud der Rch;ui[»tuug «!*•-. Nalioualeii. Die Anerkennung des Tatbefiandes Die.-er <luzigarlige -Typus geistiger K.tisletiz des .fudruliiius ist uielit zu v.ci’leu. weder zu prei-o*» imeli /.«! verurteile»- am ' wenigsten zu ül>ersch«‘u »nd zu r«*liiseluer«*u. somleni ei» Rieh, anzuri k«'iui«*u. . Di«- I l«»ffiiuugs|<»-igk«-ii aller liheral«-u ‘llvi'ologie «l«-r vrrflu-sciicii Zeilen hat darin ilirr Wurzel, «hiß sie. diese 'l’al-aehc ign»»rii-rend, ins Rin»»’ himdii spekulierte und k<»nslruif*rli*. die Li-lire v«>n <aiuec humaueu jfuU-elieti Ethtk aus lauter isolierten khielI«-nlH-/.ügen konil>ini<‘rt<* und -dursc je um-li lh*«hirf. Zeilslinimimg, per-öulieher Neigung mit »h*r \ufkhlrungHp1ul«»s«»phic d«ler Kant «aler Ihgi-I u-w. einsseizt«-. Der riihlige W'gg v«-rhuigl zuerst di*‘ Lio-iehl in d«-u eben tpuriss<-n«-n '| atbesiainl. Di<‘-«*r ist in seiu«*m «•ig<Hirimli«lieii r«-ligiöw«-u Sinn—zu v«*rsleh«‘ii. Di«* invrkwunlige Verwehung 'partikularer, und hiuiiau-uiuv«‘ntaler Anliegen bibb-t «b-n ni«;lu zu v«-rua-ebeiul«ii <liarakl«*r «b*s —' jfuli-chcn R»*ligMnis|*«-wußl-i'ins. Mil einer gewagt»*» Philologie, »In* etwa Im*w«*ls»*ii will, «laß »Irr Siaimn «les liebnii-elno \V«»rl<*M re’a ..N«benm»iis«b‘; dureliauili’ii M«ii‘eb«*n selib-eblliiu null . k»*in«*sw«*gs bloß* «b*M ..ViJk-ccnns-e»1* i>«*dei(l<‘. \»*rrnög»*M wir nichts aiizulangc». Vielmehr muß mau sieh dnrul>cr klar w»*rdru, daß «lie abstrakt ideologische KoustruklMMi nur daun ein»* ernste konkret«* JYfrtIHmg l»ek«umnt. wen» in der n;i I iou ii Nii f^’Iire vom sittlich«*» f.eben, in <!<*r prakti-ebe» Volkser/ielmng <iur«‘li «las fi«*-«*tz si«*ht*r«* Haudlial»«'u gegeben ^iml, webdic psv«*h«ibigiselj _ len Weg von «b*r ,.lliiiiieumoral ‘ zur Weile alhueusehlielieii Verstehens und Handelns bahne». Das heißt, uirfmOHM*n g«*r;nh* Im religiös«*» Nalionali-nuis des .!u<b*nium.s die Punkte ausfindig mnidiru. «Ii** an- «ler Enge inuervölkiseher V«*i*prii»*hlimg heraus* führen. Dahibli-eh.* wie -«las. rahbitii-ehe •lu«l«*uttuu h*hrt seine \f«,»if*»*lu*ii sieh«*rli«!i ein«* sp«*/ifi-«-he Nah<*«-nipfj|jthing, «Ii«: in anderem (irutnle ruht und aji«h*re Au->«eiliutg>*ii hat aK verwan«ll «*r*clu*inen«b* Ifalliing«*» im internen D.T-«*iii anderer .Stinnni«*.. Im alle» .fitdentiiui schuf «Ii«-* Gewißheit, «Inreli «len Akt «les einzigen- «les allmächtig«*» fwitt«*s -/um lH*-«Mi«ler»*u . \'«>lk geprägt zu sein, «*ine . lM*s«»»ih*r«* Lag»*. Die .hnbur halw-iP -i»*h viVI |ji:f»*r und praklis«*|i f<»lg«*nr«*icher ah Kinder eines Hlmimies empfumb’ii. als «las auilcrwfirtg»*M*hah. Da- Wort von der g«*g»*ns«*ilig«*ii llürgsehaft aller Tsra« lilen ist liier v«*rglei«rhsw«*is»* tiefer erfüllt minim als auLhrrhalh dir-rs Krej-i's. Mau kann «las mi'ht ntililarisliseii aus «lern lH*son«b*r»*u Drück erklären, «ler fa-t st«*ts auf diesem Volke lastet«- und s«» alb: sein«* Glieder zusamim-nhiell. Di«* geinefnsame Ah-tanmumg. im wtörtüch biologischen Sinn»: hier historisch gleich gut und gleich schlecht liegründ«» wie überall, wurde «-in idealer* Faktor von gewaltiger Kraft. Das Ihm allein Zwist und Zank unleugbar .lief -ympatlnodw- Gefühl für 4*inau»h*r erwuchs aiis «ler taus«*udjährig»‘i' Erziehung dun-h einen Glaulr*» an »Ii«* gemein-.- -aiiie Wiirzehing im Urahn, m.w»*h*hem G«itt «las ganz«* spfil«:re Volk erwählt und gesegnet hat. Das gesamte biblts<*!f-rnbbiiii‘'»'he> •SoziaIge-«*tz, «laim' Vergleich z» fmmlcn G«*M*t*/«i:hiingen einen unerhörten R«--peki vor minsehlbdiem Werl la-kiimlet. un«l »lie praktisch»* Rrfulrrlichkeit /» all»*» Zeilen ströin«*n aus «Iies«*r C.tuelle. Daß »lie l-raelif»*n G«ittes Knecht«: un»l keines Mensche» Knei-Iit«* .M*i«*n, allesamt Rei-aswn auf «b*m Ro»len, <l»;n G»ill ihn«*» geg«*lM*n, hat .seine .-Vfiswirkutig unter <b*n versrliie«|«*nartigstmi Verhülliii-M'ii. Auch in Kii«*rhl-geslall hat man steh iimerhYh nie hreclM*» lassen. Gab es schon im hihltsehen Israel keinen Ailel, so kaiinti* »la- Ghetto keine «-igr-ntlirhcn Klnsstm. Grld war eine schöne Saein* un«I wurde nietit verachtet. Alier.es ist keine billig»: Phrase, wenn «ler Si-htih-han anuh in de» Vorschriften filier' «lie, . 3723

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