Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 21 (20.5.1936)
- Date
- 1936-05-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/4109741-2613419-2613440--769-2615649- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
SPORT imim mmü winmrßGK^frTr Berliner Umfchau 1BG Mai'eabi boxte international Im Sptrhcriiriug -Jaud«*n -ich am \«ngnug«'iii*n Ui«ii»Uig im llalimoi «irir> ini<'f-m«(i<m;d«-n l»<ixk;nii|tf^»l»*-inls di«' IU»\mami- »«'iiaf<«‘ii «!«*.» IRC ..Ma«‘«'.»bi*' mul «h\» l»eh»*cho.»l«iuohwh«-ii Miiiiu- »«•huft»tmi»t«lr»‘ ..St;»”-Prag gcg«m'»bci'. Nach i>rh«nw» Kämpfen xcilor «Irr Berliner , Verein' /.war -mit 7:9 i'nuktrji. Kami jeihielr dir»«* knapp«' Niedcrlag«: gegen einen Gegner. <I«*»»cn Kampfstark»: Ix—Ix-kannt ist, aI:C"grnl><*ii Frfolg. für »ich \erbu<*h«'n. I’iir dcii-JBC ,.Ma«'«'aiii‘* »i«*gt»,n im Fliegengewicht No schk «• » "«'gen Sub*. »ach Punkten, im Fedcrgcwi«*ht Frauke gegen lln-mnnn rlH nfalls narli Punkten und im Mittrlgcwh'ht K ro 11f «• 11! dun-h k. «». i'iImt Skriwnmk. Niedcrlagei» bezogen im Ikiutnmi'cwirht. ItnJx'ii von K 1 a 111» r n * a I c . im \Velierg«*wi«*3it Srlmlt II von Jcz.ck. im Mithdgewicht Joel wm N e k «> I ii y lind im l,»*h*htg»‘wieht, ini schünsü'U Kumpf d«\s Abend*. .Wutuami von drin tH*Jn*chi»ch«*u Mci.sirr Kral. Unentschieden iremit<‘u >n‘It im* Lcirhtgcwichl K»k«*iiazi;.VIac»:ahL und Löffler Star-Prag). In dm ritilrltriidm .lugriidkani|»frn r-it;”to») K«d»ki II gcgi'ii Was-errcich imd'Ulit/.cr gegen Kutz. LSG .‘Id in Leipzig J)rr ISCp 33 weilte am 'Sonntag mit rinigrn .Mannschaften in Ixupzig beim dortigen ,,Schild*4.. Während imlkuipL-phl. «Irr llnmUmU-//\\»»ehe.nrnmle. dir lVrimer mit 4:1; 2:t1; dir OWrliaml iH-hieltcii, gewannen die Fußballer 2:1. «li«* Ftißbäll-Altc-Ilrrre:»- Mumi-chuft l :0. «lir FrniU'iunaimH'lmi’l 3:0 und dir .lugend gar 10:0. -''Brzirknwrttkämprr de» braiiilrnburgiselir» Mukkain Der Ile/irk .lierlin-Jirnndcnhiirg «les Deutschen Makkabihrei»»*» führte au? «I«*m Gruncwahlsporlplalz »eine Bezjrk»iuanns<'huft>- nni»(«r»ch;ifl«n Jünh* In «1er A-K!a».»e »iegti* Bar Korhlia I mit 11 649.55 Punkten. vor Bar. Korhlia II mit 10067.40 Puukt<*n. Die. erstmalig" >tar(cu«lcu Jeir.Utaildclen de» IKK erreichten in der B-Klasse 2290 Punkte. Im Verlauf «Irr Kämpfe wurde ein neuer Makkiihirekord aufge»t« IIl. Frl. Mccher sprang 5.10 m weil um! \«*ilH-s.»crii*' daiuit di«* bi>hi*rig«* Hekordmarke wc-rntlh'Ii. JugeudhD.xkämpff des IRC Berlin Der Jüdi-»:hi* Bovd.luh Berlin xcraustultetr am Sonntag einen Maunschaft-kampf »einer beste» Jugendlich«*». Nach spannenden und t»:m|verum«‘ntx«>lh*» Begegnungen trennten sieh die Abteilungen *nit 11:11 uneiilseJiirilen. Jin-JUsU-Kämpf»: ergänzlen das Programm. Tenm?mTiTli*M»pi;*Ir wurden fortgesetzt In «len Bmideii'pieleu im Tennis gal» «•> «In* erwarteten F.cgolnü»sc. Tcmw»cluh Um Kwcbbn I schlug IKK 1 mit *> imd ‘lYnm-club Gruiiewatd I dir gleiche Mannschaft des Tcnui.— «:Inb» K:u»"iall«T mit RH. LSG TI II' heliielt. uher Kaiseralle«* II mit 7:2 «lir Olsihaml. ' Sport im Reich l{aii«‘iisc(iwimmfest iit Frankfurt am Main ' SehiM-l’rankfurt «. M. veranstaltete mit großem Krfolg sein «iittle» l!:dlc«seliv.immfcsl. \or einer gm geffdlten Halle uikki llen sielt ganz ausgezeichnet" Kämple ah, an d«'ii siiit »ämtlielu* UjF-\’«*n'ine au.- «lern ‘Reich, mit «•inein grolsen Aufgehot aueh «lie ISC• .‘Id-Berlin. lH*i«*iliglen. S|MntIieh war «li«.* Au-lK'ule aul.h*ronU'iitlieli gut. «If'iiii abgesehen davon. «Intt g«*rade in «Irr .lugend einige sehr wertvolle Nnrliwtichshoimcr. «lie sfnnllieh mit P.hrgeiz mal \eranlaguug l»ei der Sache waren, am Start waren, mulsti'ii «hei Bjl*-B«'korileihr heh«*n la-srn. und zwar «lureh Ti«*hau«*r - IS(J .'Id-Berlin'. «ler im 200-Meier-Briisls<*J»wiimnen .‘1:09,0. «lureh Z«'i nik Seliild-I'rankfurl a. M.'. «I.*r im I00-M«*ier-< ”rawl 1:0R.4 und «h:r«*h «lie M ltHI-Me|er-l.ageiistaff«*l <h*r l'VankfurUT l)am<*u. die 4:55.11 herati-ludlVii. Kimstspring«*n. hei dem liehen (»retel «ilf-l!ir.-elieu wie«ler AUiiieist«*r l.«'VM*r am Besten gefiel und ein mit gn»l>«*m Beifall l»<*iliieht«*s Figureiilegen «Ier_SehiI«l'Daim*n Ver- \oll.-läniligten « in Pn>"iamm. daden .Vorzug halte, in gläti/.(‘ii«{er Begie pünktlich mal ahw«:<*Iishing-r«*ieh «Iun*hg«*führl zu w«*nl<*u. Rjr*Stiillgart in «Irr FiilvIiall'Kiidruiide «ler Bjl'-Mri-ter.-ehaft lu »iin*m dramali-elirn Zwiseheiirmid«*itspiel staud«*ii sieh in Hamliurg «lie Ful>hnlliuaims<'\iaU«'H von Seliihi-Uamhurg tutd HjF- Smtignij gegenfiher. Das Spiel war - wie MeL«tei>ehaflsspiele ge\v«ihuli«*!i - n-elit hail unil stand lu-5 llalhzeit s«*hon 2:0 für «lie Ifamhmger. «lie «Jazu noeh «len Vorteil hallen. «Jal.v ein Slnllgarter |M*r«,its vorlaT herau-g«>teUt wonlen war..'Naeh «ler Pati.-e kam «'s jedoch ünuz amh*rs. Mil uimcln'iimn .Kif«*r l«*i»l«*it «lie Süd-' _«l«*ut-elu'ii hi» mal «> gelang ihnen, gegen «lie v«“dliü auseinamlerfulh'ial«-ri. Ilamhurgj'r «len .\iis<;|4’ie|i mal «lur«*h «*iu«*u halihan'ii drillen rr-dfei* sogar «h'n Si«*g zu «•rring«*u. Di«* lu*ss<*re k«“irperliehr- Kmulitimi «ler Srukh'uts«'hen. «Ier«*n Sie" ä!«*r «len vnrjfiiivigen Ih'iHi-uu'i-ter. Si'ln’M-Frankfurt a. M. il«*imuieh k«*iu Zufall war. hatte «Ja»-Spiel, an di*ss«*u_glrn*k!iejies Fiale >s*Ili«t «lie Siullaarl«*r ui«*ht mehr zu «lenken hofften. ü«*w«nna*ii. Fulvhall in \Ve*.t«huJs«iiland \;t«-|i «fen Mei-ler-ehafts-pielen lierr.-ehl 111 \\ «•.-lilentM-lilasal der Kampl 11111 «l«,n alljälirlieh /.um An.-lraa kommenden Dr. Klopler Pokal. Di«* (ii*ain*r «ler am I limnn*Ifalirtsiag in Bonn /um Allst rag koinmi'iah'n l.ndrund«* -in«l am letzten Sonntag f«*st- . g«*.-|eBt wordi'n. In M.-(•haihaeh gal» «*» in>of«Tn «'ine Fherra-«-lnmg al» «!er i'ah«*il«*iilei/t.> UiF-Diiirn M.-(dadha«-h in «I«*r \ erlaiigeniiig niil 2:1 zu -ehlageu v«•riuoi'lit«* und in Düsm‘Moi'1' mnl'ir -ich «1 **i* west«|«-m-ehi: Mei-t«*r Hjl'-Bonn. der* zurzeit nielii in lii -ii'r l orm i-|. >»-|ir :m-trengeu. um die (histg«*|n*r knaot» mit d;l zu -ehlagen. Berliner Vorfclmu Fctchlatlilotik-Br/irk'-hampf «ler ISCI dd Die ISO d.l veran.-laliei am kommenden Sonntag auf «lern (* 1* 1111 <• w a I d .» p o r t p I a t / «'inen lei«*htaili|«*lisehen Bezirks- Wcttkampf au dem sinne ge-auit«- Kampfiuannst'haft lH*teiligl ist. Kille ähnladi«' l.iulimruug hraehl«* im vorigen Jahr «leiu V«*n*iu einen groLwu Frfolg, l'mrahml wiiil «Iics«*r Wettkampf von Koiikiim*nzen l'fir Jugendliche. S«*hfder und Mädeheu. lk*gimi: 15 Uhr. Neue Antirdimttgc» für die .Werbung . Aus «len in «ler letzten Zeit ergangenen \nor«luuug*‘n und Ful-«heidmigen auf «lern (»ehicir «ler Weitluuig. sei eine Hciclisgeri«Iits<-nts«*ln'i'«lmig iu*r\org«'hohen, «Ue .sieli mtl «ler Frage «les Hinweises a u f «I e 11 i ü <1 i s c ii e a i'. h a r a k t«: r eines l-11 t <* r n e h m »• 11 s hesehäfligl. In dieser FulseJieidung helLh e.-. «lalk ein Fall -imlaiiteren \VettJ>evverl»c»' vorliege, wen» der'Hinweis* anl «len jüdi.-ehen Charakter eines Untenielnnens «lazti dienen soll, «len eigenen Wettbewei;h auf Kosten des angegriffenen .Mitbewerber zu fönlern. , Fs liege nieht im Siiuie uatiouutsQ/.ialistischer Wirt- .schaftH|H»litik. «laB Privatpersonen die Bevölkerung vor einer wirt- .seliaftlicheii Ik'einfUissiing «lureh jüdische Kreise zu bewahren .-liehen. Zu Ix'stumneu, inwieweit cs hierzu einer Kcrnhullung . oder Verilrängiing jüdischer Unternehmungen vom Wirtschuftsmnrkt 1k*.darf, sei Sache von Regierung und Partei. Soweit diese . Stellen bisher eine Brsrhränkimg öffentlicher oder wirtschaftlicher Betätigung von Niehtaricrn für geboten erachtet haben, hatten sie <*s nicht an ilitiwcLscn darauf fehlen lassen, daß damit der Lmfang «ler gebotenen Maßnahmen -umgrenzt und dcrcu Erweiterung durch private Hand unstatthaft sei. Gerade tim der Durchsetzung der nationalsozialistischen Weltanschauung willen, könueu die Fnt-. Scheidungen darüber, wo und auf welche Weise sic zu verwirkliehcit sei. nicht den Trägern .des, wirtschaftlichen Konkurrenzkampfes ülx'rlas-cn hleihen. (UG IT 193/35.) In dieser ICittschci- «lung unterstrciejit das Heichsgcrieht seinen frülnTen Standpunkt, «laß «las I iiueiutrageu persönlicher Momente in «lie wirtschaftliche Weihung iiuangehracht sei. Gegen die sog. A 11 s v «• r k a u f s p re i s e wird ebenfalls von «len Gerichten Stellung genommen.. Fs ist unzulässig, wenn ein Gewcrbetreilx‘n<U*r ln*i einem zu herabgesetzten Preisen staltfimleudeu Ausverkauf auf den. Ktiketteu in dem Käufer erkennliarer Weise den Ausvcrkaufsprcisen durelikreuztc'Preise hinzufügt. «lie frühere Preise hedeuteu sollen. Dabei spielt es keine Rolle, daß diese Preise frfiher einmal gültig waren. Wenn eint! Gcgenüherstelluug'von Pr«*isi‘n erfolgt, so muß dazu der Preis herangezogen werden, der zuletzt umuiuclhar vor dem Ausverkauf gültig war. Fin früherer, .»dum länger herabgesetzter Preis darf nicht gegenfiher gestellt vverd«?n. Der W‘crln*rat der deutschen .Wirtsdiaft mißbilligt in einer Bekanntmachung W e r b e z e 11 e I für' G e g c 11 g e s c U ä f t e. Fine solche Art Wirtsehnflsvverbimg zu treiben, liegt nieht im Interesse «les gesunden Wettbewerbs. Der Anordnung zu Grund«: lag der Werliezetlcl einer Firma, «ler folgenden Inhalt* hatte: ..Ich werile bc.-oiulrrgern wii'tler bei Ilui«*u kaufen, wenn Sie «lie Firma X.. hei «ler ich beschäftigt hin. hei Vergehung,. Ihren. Aufträge b«'nn ksi«'htigeii.** Solche ' Wi*rhcmclhndcti dürfen also nieht angewamll werilcn. Gegen die Zugabe v «» u 1.11 f 1 h a 11 o 11 s . «lie seit einiger Zeit sehr verbreitet ist. hir«l von zuständiger Seite ebenfalls Stellung genommen. Danach dürfen Luftballons zwar zugegcl»«*u werden, ihre Zugabe «larf aber nicht aiigckümligl werden. Schließlich >ei uo«*h ein«* Berliner Entscheidung erwähnt. «Ue sich mit «Irr Frage «les Konkurrenzgeschäftes i m „g 1 e i - eben Haus.«* beschäftigt. Darin heißt cs. daß «ler Hauswirt zwar nieht berechtigt sei. andere Läden seines Hauses zum . Betrieb eine» Konkiirivn/.geH'hflftes zu vermieten. Diese* Pflicht geht jedoch nicht so weit, «laß er dauernd «len Bet rieh jeih's einzelnen in seinem Haus«* betriebenen Lailcngeseliäfics überwachen mul gegeh«*neufulls einsehrcilcn uuißic. wenn «las «•in«* Ge.-diäft Waren hinziinimint. die «*inc Koukiirreiiz für da> au«l«*n*Hm Hau»e hetritdiene (mschäft bedeuten. Striierauorilnungen Im Rahmen «b r Waßnnluncn. die . mit «lern neuen Mii*li*r- - selnilzgesetz /.M-«mun«‘iihäug(*n. sind jetzt in einem Erlaß gew isse Iv r I <* i «* h 1 <• r u n g e 11 für «l« n alteren N «* 11 h a u s h <• 5 i 1 z vorge-»*hnehrn vvorilen. »Ins ln*ißt für diejenigen W ohimngsncubuutcji. «li«* in «ler Z«'i( zwischen «lern l. April 1924 mul dem 31. Murv. 1931 lH*/.im»f«*rliit gewnrileii?iu«l. Naeh dem G«*setz über «lie Sti'uerfri'iiit'ii <U*s XYuiiaushc.-iiz«*.- hleihen in PiTiißeu «lie aus «lit'H'r Z«it »taiumi'nilen W’ohiiungsneiiliauteii mich für «las ReeJinmi"-jahr I93(i von «ler slnallh’hen Griuulvermögenssteucr befreit. Dagegen i-t die B«*freiimg von «ler städtischen Gruu<lvcrmögnis- .»i«,u<*r im«! ihr«* Si'nkuit" in Wegfall ’ g«*k<nnmcn. Für Mi«*t>- woliiumgeii in «kn mit Haus/.insstcuerhypolii<'keir fiunn/ib'Ken Neubauten soll «l«-r Zinssatz dt«-ser Hvpotheken auT Antrag in ii«*wi-.s**n (»mv/rn uesenkt vvenlen. Ferner ist'«lie teilweise Stundung hzw.. Ni«'«li’r-ehlagiiug «le» Mindcslzinssat7.es vorgesehen. Die Steuererh’ielitenmgen für Krir"»)>r?i*ha(Hgtc hleihen «lureh «lie»«* Regelung uulierfihrt. Die Ausstellung von Waren in einem 11ulclzimm«*r i^t mu'Ii einer dieser 3'ag«' gefällten Entscheidung wanderlngersteii«*rpfliehiig. Die»«* St«*m*r kommt alx*r «jaiiu ni«*ht in Frage, wenn jemand nur Mu»ter od«*r Modelle d«*r zu verlreihemlen Waren mit führt und zur S« li.m »leih oder, vorw'eist. liishesonih'ix* kommt «lies«* St«*ucr nicht in Frage, wenn nur Wcrheblätler. vorg«*legt werden. Der-Kreis «ler freien I» <• r u f «*. «lie Gew«*rhesteuer zahlen müssen, ist «lureh «las preußische Ges«*tz über «(ringende Finan/- uiaßnahnien •«*rweitertirwor«lnt. Zu den freien Berufen werden jetzt gerndinet: die Rcrüfstätigkeil der Arzte mul Rechtsanwälte, «ler Ingenieure. Andutrkten- IIandels«*hemiker, llcilkuin.ligcn, Zahnleeliniker. I.amlmcsscf. Wirtschaftsprüfer. Steuerberater. Ruchsaeliverstämligen und fihulielier Berufe. Ferner «lie unterrichtende oder erzieherische 'fätigkeit. D»e-e Angehörigen «ler frei«'n Berufe uulerliegeii nicht «ler Ixdinsiimnicnslciicr und «1er Grwerhekapital- .»tcucr. sondi'rn mir iler Gew'crlwertragssteuer.- Wahrend die anderen G,-werlM‘trcil>enden einen Betrag von 1500 UM jährlich als steuerfrei ahsetzen-können. l>eträgt dieser hei den Angehörigen.der freien Berufe 6000 UM. . ‘ Devisrnanträgc für jüdische Studierende Der Leiter «ler Ucichsstelk* für Devisenbewirtschaftung hat durch Hunderlaß vom 12. Mai für «Üe Behandlung von Devise n a ul rüge n /- um S t u «l i u m u:n «l Seliulbcsuchim A »Island unter Zusammenfassung der bisherigen A orschriften mul unter Aufhebung einer Reihe von Erlassen neue Bestimmungen erlassen. Durtdi sie wird vorgesehen, «laß wegen «ler ernsten Dcvisenluge Anträge auf Erteilung von Devisenerwerbs- und Vcr- ' wendungsgenehmignngcn für einen StudienuiifcnÜiaU im Auslund, für einen Besuch ausländischer öffentlicher und privater Lehranstalten. beluden, Fachschulen und Hochschulen und für eine sonstige' Ausbildung oder W eiterbildung ,im Ausland — z. B. Ausländsaufenthalte als Lehrling. oder Volontär — grundsätzlich abzulehucit sind. Nach l»csonderen Vereinbarungen sind jüdische Studenten oder Schüler, die im Ausland studieren oder eine Schule hrsiudicn wollen, soweit eine Zahlung von Abschnitt V des Rund- «•rlasscs im V«*rrccimimgsvcrfahrcn nicht ohne weiteres möglich ist, an den -Z c n t r a I a 11 s s e h u ß für Hilfe 11 n «1 - A 11 f h a u hei «Icr Rciclisvertrctung «ler Juden in Deutschland: Bcrlin-Gliarlottenburg 2, Kantstraße 158, zu verweisen. Der Ahsduutt V gibt «lie Länder an, l>ei denen im Sinne von Abschnitt I des - Erlasses Genehmigungen auf Grunil von Vcrreohnungs- oder Reiseuhkommcu etli’iU vvenlen könne.n. Es händeU sich — bei in jetlein Falle gesonderten Bedingungen — um Bulgarien. Dänemark, Iran, Italien, Jugoslawien. Niederlande. Palästina. Runiünitut, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei lind .Ungarn. Die .nach «len bisherigen Bestimmungen crtrilten Genehmigungen blci!»cu in Kraft. Bei «ler Beantragung erneuter Gcncluhigimgcn ist jedoch naeli «len neuen Anweisungen zu verfahren.. Abschnitt III des Erlasses enthält Bestimmungen über «lie Genehmigung zur Veräußerung von Wertpapieren im Ausland nhd der Verwendung ihres Erlöses zur Bestreitung d«:r Kosten eines Studienaufenthaltes im Ausland. Abschnitt IV befaßt sieh mit den Genehmigungen für einen Ausländsaufenthalt zur Ausbildung oder sprachlichen Fortbildung von Angeslelhen’ inlundisdicr Ausfuhruiul Transitfirmen'. Ein weiterer . Erlaß beschäftigt' sich mit dem Reiseverkehr nach Dänemark. Diese im Sommer für «len Ileise- \erkehr wichtigen Bestimmungen bringen gegenüber «lein V«>rjahrc insofern ein«“ wesentliche Änderung, als nicht mehr 500 RM monatlichfür «len R«*i»cverkclir na«*h Dänemark zur Verfügung stehen, sondern nur 140 RM für die. paßfähige Person und «len Monat. Für «len Gcschaftsreisevrrkclir gilt «lieses Abkommen ni«*ht. Es «Ifirfeu afich 'nicht 50 RM in har mitgtuiomini'u wcrtlon. somlcrn nur die Freigrenze von 10 RM. Um die Aufrcchtcrhaltung des Gewerbebetriebes Wie das ..Darnistädter Tageblatt^ uiehlctr. halte der hessische WrwalUmgsgcrichtshof tlicser'Tage über «lie Klage eines jüdischen Viehhändlers zu entscheiden, «lern der Provinziulausscluiß «li«! Fortführung «I«:s Gewerhehetriehcs wegen Unzuverlässigkeit u.n t e rsagt halle* Der Kläger brachte vor. daß ihm Verfehlungen seiner Söhne nicht ^ungerechnet werden könnten. Er sei 70 Jahr«* alt, und gegen ihn seihst seien keine Tatsachen, sondern höchstens Vermutungen Mirgehraeht . worden. Die 'Fälle, aus denen eine Ljizuverlfissigk«*it gefolgert werde, beträfen seine Söhne uml eine Hruia, welche für eigene Rechnung handelten. Die Legitimationskarten für die S ö li n e sind, wie aus dem Bericht hervorgehl, für «liebes Jahr n i <• h l erneuert, wimle». Der Verwaltungsgcriehtshof hob «He Entscheidung «les Provinzialaussihusses auf und wies «len Antrag .des Kreisamles auf Untersagung «les Gcwer!>eLelriebes z iinick. Kwehbä T I. Jugend gegenüber. Gewinnt Ma«*«*abi. ist «ler Mannschaft «lie M**i»tvv»«*Ualt »ler 2. Klasse und «lamif «ler Aufstiegficher. An»chli,*ß«*n«l um 11.39 V'lir treffen si«*li «laiiu LSK 1 uml Bar KochhaStciiiu I. Vrrhamls**piefc im Tennis Nach «l«*m rd)crra.-elu*mlcn Beginn der Tciuih . «lie am letzten Sonntag «h*r IS(i 33 cinon wertvolle» Sh*g seiner zwei. «*rst«‘ii 1 Ici-n’iunaimseliaftcn fdn*r «len 'rcimisclul.' Bar' Knehha hrarliten. wi'rdcti «lie Kämpfe am k«>mim*ndcn Sonntag mit weiteren B«*g«*guungcii fortgc.-ctzt. Auf «l«'in- Platz «ler ISG 33 treffen -i« h LSG l. Herren mul IKK l. Herren, auf di*»» Platz «le.» Temu»rl»b» Kaiserallee Tenuisclnh Kaisi’ralbv I. Dann-n — TSK I. Daimn. Im Grunrwald spielen Tenniscluh Gruimwald 3. Herren -- IKK 2. Ih'iTcu uiul auf «ler Aula"»* des Bar Koehha Bar Koeliha 3. Herren — Teimtsriub Gnuiewahl 2. Iferrni. Sportliches Allerlei Die Situation in Bavern Pateiit«* imd Warenzeichen lm Rei«‘hsg(.*setzhhiti ist eine Reihe von Gesetzen bekannt gemaebl winden, «li«* »irh mit’ dein gewerblichen Rcehtssehtilz befassen. AH«* Gesetze treten am 1. Oktober 1936 in Kraft, ln. «len neuen Gesetzen, «h’e von «ler bisherigen Regelung erheblich ahweiclten. rind die durch «lie Ktaatsumwälzuug bedingten Amlerungeii vor allem iu sozialer Hinsicht auch auf «lein Gebiet «les gewerblichen Rechtsschutzes vorgenonimeu worden. Aus «lern Patentgirsetz sei lu*rvorg«*)»uhen- «laß «lie Dauer eines Patentes IR Jahre. )>eträgi und von Tag «ler Anmeldung au m:hm*l. Die Stellung des Erfitulers ist gegcuühei* dem bisherigen Recht scUr «er»tärkT worden. Neu siml besomlere Bestimmungen über Erfindungen zur Förderung «le» WDhles «ler Volksgemeins«*haft uml für Zweck«' «In* . Landest ertridigung «otrie Anordnungen über Zwangslizenzen. Die Be.-timmungen filier «lie Gehülireu uiul «li«* F«d"«*u «l«*r Nichtzahlung' v«jn Patentgebühren siml sozialer gestaltet als bisher. Eine besonder;: Regelung hat aueh die Angeslelltenrrfuiihing gefunden. Außer dem Patentgesetz ist auch eine neue neue Fassung des Gchrauehsmustergcselzcs. jles Wareir/A'ieiiengeset/es uu«l ein Gesetz über patentamtliebe Gebühren bekannt gegeben worden. r. Der notwendige Unterhalt Das Kaminrrgj’richt hat .»ich in einer wirbligen Entscheidung neuerdings wieder mit «ler Frage der Höhe «les uotwemligcn Unterhalts beschäftigt. Naeh «ler .bisherigen Reehlspreehuii'i wur«le «du B«*trag von monatlich 104 RM für den Schuldner als notwendiger und somit pfändung-freier Unterhalt angesehen. Nun erklärt «las Gericht neuenlhigs. um . Zweifel zu beseitigen, «laß «ler Uegri(f ..«mtwemligvr Unterhalt" nieht absolut auf 104 RM mouaiHeh freiliegend anzu»«*lien sei. Der nolwemligc Unterhalt müsse vielmehr iu jedem einzelnen Falle neu ermittelt und festgesetzt werden. BRASILIEN zurück: Herbert Frankenslein Wirtschaftsberater Berlin — Sao Paulo Dozent d. Wirlschaftswlsscnsch.i. Radio Sao Paulo ~ Deotsehi* Mal.k.ihimcirtiT-rhaft winl rorigeset/.t In-«ler Zwi*«*h«nnmd«' um .li«* I)«*nl»che Makkabitm isler-chaft enipfängt Bar Km-hhn «len B«-m Ii «les Rai Km hh.i-Bn slau. Da« Iiandiiali»ph‘l iH'ginut um 13.50 Ihr-, «hi- ’rn*ff«*n *I«*r Fußballmannschaften um 15.30 Uhr. Gr-ph-li nird auf «h'iu Sportplatz a tu S «*. 1» ä ferse e. \ rrhambspirle im Handball V on den noch ausstehemh*» V «•rlian«ls-pieh*n im Haudlcdl w»*r«Ieu „auf «h*m G r u n e w n l «I s p o r t p l a t z zwei Treffen naelmcholt. Bereits mit 9 l nr sli’heu -ich Maeeahi I und Bar Auf Grund »ler Vemiibaning»'» «les Reiehsnii>s«*hus.»cs ju«li.-»er Sportverhäii«!«* imd «les Lamlc-wrliandes Bayern «ler Jüilisdicir ’rurnuml S|K>rtven*im* hnhen -ich bisher «lie V’erctiic aus Furth.. Ptrntas«*ns. Asihafh’nbnrg. Ban.hcrg uml T^amlau dem BjK-Sporiuud Begen-hurg «I«*m Di'iitschenMakkahikm’s angesehhissen. Die hcideti großen V*«*»etue in Würzhurg und Müncltou siml neutral u«*blielH*n. ■0 Vuch «lie ArlM'itsgemeinwhaft jü«Iis»*her Wassi'rsportvorrine ist aufgelöst worden: Von seinen .Wreincn. «Iit* bisher keinem V«*rbatwl angeborten. siml der Uu«U*r-Verein Frankfurt a. «1. O. und Viadrina-Ktettin .«lein Rjl'-Sporlbuntl heigetreten. a„s BRASILIEN zurück: Herbert Frankenslein . Wirtschaftsberater Berlin — Sao Paulo Dozent d. Wirlschaftswlsscnsch.i. Radio Sao Paulo Brasilien-Auswanderungs-Beratung durch Jurist und Wirtschaftswissenschaftler — Uebersiedtung — Ver* mögenstransfer — GeschfiftsgrQndung — Wirtschaftsberatung — Ständige Korresp. u. Vertreter i. Brasilien BERUN-CHARLOTTENBURQ, Schlüteistraöc 33 Sprechstunde nur nach telefonischer Voranmeldung*-CI Stelnplatz 3357 HauplschrlttltfR^i: Dt. Eugen Tannenbaum, Berlin - Wilmersdorf. Leiter der Anzeigen-Abteilunc und verantwortilch für den Inhalt der Anzeigen: Werner Heine, Berlin N 24 — DA I. Qu. 1935 3038. Preisliste Nr. 3 Verlag: Verla^ssenossenschaft in Deutschland ansässiger Juden zu Berlin ÜOmbH^' Berlin - Charlottenbure 2, Blelbtreusttaße 2. Dtuck: Sonnendruckeiel GmbH (Felix Wolf». Berlin-Charlottenbuni 4. 81527^