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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-04-29 · 18 (29.4.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
18 (29.4.1936)
Date
1936-04-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
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SPORT Berliner Um/chau I»ten*ssant«*r Verlauf der Verband—pirh* im Handball Ui.: 1 ian«!hall-\ «’rliauils-pit-i«- «l.-> Irl/.li 1*11 Sonntag* hrar htr» «’iiug«' iiihTf—ant«'. und am li üli i;*iTii-«-h«‘inl« : Krgei Ml!*-«’. .s«» w a r vor all«:. in «hi» J :l-Unrfil-<«'lii(’«i<‘ii i. ihr* ISK 1. Fra Itlrli g;*g«*u Har KtH’jiba 1. Klauen «*ri*ati^cu. nl< i-Iit zn «*rv .arten. Die ISK- Torst«:hcriu war -ml und hatu* viel (dfnk- : >«» kam «- «laß ■ die Bar KiH'JibaiK'rimicn er-t kurz vor ’ Se/lfllß d«-n Führ eff.-r de* (i.-gii.-r-s nil-gleichen konnten. 2 ' Di.- zu eilen Franrnmntim'-h afleil 1 les Har K«H*hha ililii .ler ist; :» liriinleu »ieJi mit 'einem 1:0-! sieg für «li Ie |S(; 33. «lie «hiiiul •' l«-if drillen Platz in «1 er Kai »eile de- : Sp»rlau**«lm-*‘-. sL«'lici>l«' Ille. *l»i «len M ii n n <• r .»pii-h-n gewiuiii Ih «r Kor Iilia { \ c egen ISO 33 III mit 6:2. . uaelniciu «*s l>j.-i «lei Jhm.-*«- ll(H-il 2:2 üesüimlcn hatte*. ISG 33 V un<! ISK i II 1 i-eiiiit<*u >i«4i im Kuiochcidttugsstpii-l um «li«: M«‘i-terM-hafl «irr 3. -ICIa**-»* unrnlbcliic«h'ii 3:3. Weiter«: Ergebnisse : ISG 33 ' IX —' ...Maeeabi** Jugend 5:1, IS<T 55 Yll — Har Ko«Lba Alte Uerreu 6:2. Har Kochba 5. Jug«'uJ Har K<*eliba 1. Knaben 4:1 2:1,. » Ergebnisse «Irr Yerliamls-pirle im Fußball: ISK I.—!laknali! I 1:1 0:1': ISG 33!i - llaUali 1112:0 (0:0): Hngibor V - llaUali IV 3:2: llalmab V ISG 55 All«: Jirrre« 2:1 '2:1,. Hainbnrgrr Hmk«’V-B«-sm’h britn Har Korhbu Der Har Ko« Iiba-Hcrliii spielte am Sonntag mil drei Ilorkevniaiuiscliafti-ii gj-gen Vcrhvtimg«-u Har KoeldiaM lamiitug und kam im Spiel der 1. I!i‘rmiiiiauus«‘liaficii /u einem «-Jinli'iick*- vollen 6:0-Si«’g. Schon l>ei «Irr PntiM*. beim Stande von 4:0. war der .Sir" «Irr Berliner siib»’rg**st«‘Ht. Die JugenilnmimM-haflen l>cidrn \ «-reine trennt«:» sich trotz Vorlril;* für «lie Gäsl<- »nrnl'r]lir<leii 1:1, «ln «lie Herlilier Verteidigung rin«: »ule- Lri*|Miig vollbrachte uml «lie!'Ynucnmaimk«’haflcn spielten vl»rnf:tll^ mienlscliicdeii 0:0. IBC-Bcrliu prüfte srium Narltwiuh* In der Turnhalle. Joarhiuisihalcr Slraßc prüfte «Irr .1 ü «1 i - belle Box-Club ..Berlin*4 in einer zweiten Nachwuchs- Veranstaltung seinen T. ausgezeichnete» Nachwuchs. Es -icgteij Hans Danzigcr,- Peter lh>»cuthaj, Lutz Hosenthal, Heinz F.üwentiial. Kurt Link. Werner Joseph. Herbert (liefen. Manfred Zirgi-lmami. Siegfried Han-. Dielet* W’cißharlli und Si«*üfri<*«! LfH-wiu-ki. Berliner Vorfchau Tug. «Irr ISG 55 Dir .)ü«liM*he Spini-G<’m«*insi'fiaft 1055 ISG 55( verauslalt‘1 ani kommenden Soiuilag um 16 Uhr auf dem Griuwwuldspnrlpt:Uz ein l’um- und Sportfest unter iihigcm Titel. NY-Im-»' Iciclilalhl-’- tiseliru W cl(hcw«‘rb<‘U und einigen Ahtcihiugsstaffi-In. «lie die liühcpimkl«- «Irr ' Yeran.-laluin« iH-deutm werden, stehen luruerisrhe . Vorführungen einer Mfiiiin-ruml Fraiirii-Aitswahlricgc sowie Vorführung«:» der St-hßler- und Jugt‘u<lahlrilimg<n auf «1 m Programm. Fußball-, Handball- und 1 loekevspiele werden weiterhin versuchen. «lern - Publikum, einen Atissc'iuiitt niis «lem Turntuul Sporihetri«!* diese* Großvcn-in* zu vermitteln. S«-hfih-r haben freien Eintritt. Vcrhamlsspirlc im Handball Die \ erhandsspicbim Jlandliall neiden \or dem I bMirpmüit «Irr Saison am 10. .Mai einige interessante Paarungen zusatiuiieiihrlngeu. Um V Uhr treffen sieh Har Koehhn 1\’ und Makkahi I' um den Meistertitel «ler 2. Spu-lUIn-ve. nu*«’hließvmi stehen -i«-h ISK 1. 1'rauen mul Har Koeltha 2. Frauen gegenüber, uml tun 11.50-Ihr «*rle«li»l die IS(• -!■'!f ihren fetzten Aufgalopp für da* Har Koeliha-Spiel »egen «h*n Har Ko'lilni-Steltiu. Herfin-Milteldetilsrhr Makkabi-Brzirksliga Auf «lein Sportplatz am Schäfer.-«-«- empfängt Har Kmhha llakoah hn Ha)nm*n «b-r Makkalii-Umideu «In* Har Korhba-Maimwlmften aus Leipzig. Das Handballspiel beginnt um 1.1 l’Iir. «las Fußballspiel um 1ti.50 Ihr. Die Leipziger Mellen 'in 'beulen Spielarten einen «-ruM zu nehmenden Ge»ti'*r dar. «1er m«1i nur na«*h hartem Kampfe ües«-Tda"en "eben wird. Sport im Reich Hrrlin "rwimil Stailtekampf;m Srhuimmrn "«••£«;!! Hredati Der .ludiselie S«*bwimm-\‘«*r«,in Hfolau ieranstall«*t«‘ «'inen Staillr k.mipf im Sehwimmeii ae".*n Herliu. «las «lurrli Mamisehaften «ler IS(» 55 und «!«*> Har Koihha vertrrt«*n war. Wahrem! «li**, Har Kuelibaner in re«ht sebuaelier l‘«uni «ilim* Krf«d" blieben. £Kwntmeii die IStrt-r sfinitUihi: 1 b‘rn*n-t;i/f«*ln und «Iit: 4 mal .10 m- Hru.-Istaff«d für Daun*u übiude^rn. ln «len heiden aud«,ren Damen- Maffelti irirlile re "«‘"en «!!«• aue"«*uli«‘lieuru Hi-e'lauerimn-n nur zu /.weiten Platz«’u. In «len W asM-rlndl-puden sehSuuen «lie ••i»ulinicrtemi iSCir «len Hivsiamm 1S\ „iit 4:0 2:0 'Ilnm mul .11:- .Mamisrhafl des HjF-Ureslan liebiell u« ". ,, «len Ha. Kuebba-Herlin. trolz.^«lessen 2:1-1 lalbzeitführmi^. infni^e bee>er«*r W urf-irln riu-il mit »:5 Toren «lie'Oherhatul. Da> \iebriti"e Pr«i»ramni uunle «lurrli inli’rm’ .luiteudx’tiMimmkampfr. Kmi>j-prinii«-n uml Stiv«'keulauelien er»fiuzt. HjF-l)armstaiIt \rrl»r in «1,,- HamllMlMtrirhsmeisirrsrliafi hin«* üIuTra-rhemh’ Nu’dcrla"” 'iüuL'te siejj;m| Soiml.m in Damteiadt «I«t fav«*risu-rii’ Hfl'-Daniista«lt \om «u>ii|i'iii«r]i;ji Meister HjF-Aä.b en gefallen lasM-n. Ibd überaus >«hle«litem Wetter famlen <lu in «ler Vei-tei«li»un" ei>alz»e>«bwfuhleii Sü«b wesj«b’iits«*ben nie ihre M»n-ti»e liorm mul nmi.h«u in einem von Stern-Gießen «tut .jieleilei« n ’IVffen muh « in«*m 1:1-Halhz«’iis|aml gegen die namentlich in «ler Wrleidimmj: reelu starken Aiulu-ner mit 2:7 imverdu’itt hoeh den Kürz«*ren ziehen. Makkabi-Kreisimdstcrschaften Imgamieu In -Mannluim Ständen si«h in den ersten Spielen zu «len erstmalig zinii'?Austrag kommenden Mi'blersrhaftcii des Deutschen Makknhikreis«*s Har.Km’hhu-Mnunheim mul Haj* Koehha-Frankfurl am Main gegenüber. In lxuh’ii S[iiel<n triumphierten die routinierteren Frankfurter, deren - Handballer mit 6:5 und deren Fußballer mit 6:1- Toren die Olierhand Mnelten. Sonstige interessante Fußhall-Ergclniis-c: HInu-Wciß-Ilamburg — Seliild-Hainburg 0:.l v0:l'-: HjF-lh-ilbronn — HjF-Pforzheim 2:1 (1:1): Hakoah-Sluttgart — llakoah- Karlsmhe 3:2 'nai*h Vcrlfin*n*ning': Har Km-hba-l.eipzi" — Har Kodiba-Dresden 5:0. Hauptschrtttlelter :Dr. Eucen Tannenbaum, Berlin - Wilmersdorf. Leiter der AnzeiRen-Abtellune und verantwortlich für den Inhatt der Anzeigen: Werner Heine. Berlin N 24 — DA I Qu. 1936 3038. Preisliste Nr. 3 Verlag: Verlagsgenossenschaft in Deutschland ansässiger Juden zu Berlin eOmbH^. Berlin - Charlottenburg 2, Bleibtreustrafle 2. Druck: Sonnendruckerei GmbH (Felix Wolf), Berlin-Oiarlottenburg 4. EtBGK OKI BD0 Xrur Aniinlmmgci! für Atiswaudrrrr lüu soeben \eröffcnllic!ites Hundsclircibeii «ler Hcicliastclle für Dcvi-M'iilmwirtsi'liuflm!" au «len Haukcti-f icntralvcriiand 1m-- scltüfligl sicli mit Iiagen der / u s t a n <1 i g k e i l der D«‘- v i s c n s t c 11 e n für Antra"«: \ou Auswanderern. Danach isi für alle Antrag«-, die. sieh auf «las inländische. Vermögen eines Auswanderers beziehen, die Devisenstelle ziislaudig, in deren llc/.irk <l«-r Auswanderer früher au-assig war. Es i-il also gleichgültig, wo .sich die Vermögenswerte^ des Auswamh-rer.s beftuden. z. H. I>ci welcher Deviseuliaiik ein . Sperr- oder Sonderkonto des Auswanderer». auf «las »ich ein Autrag Ijezicht, geffihrt wir«!. Dies gilt insbeson<l«’re auch daun, wenn « in AuswandcrergutliulM-n genelmiigimgsfrei von der iiilfmdiseiieii Filiale auf eine andere Filiale «l«*r gh’i«-lu:n Devisciihaitk od«-r auf «lie Zentrale nmgelegt werden soll. Ein ander«:r Erlaß, der auch vtm der berliner Ifandchkommer in ihrem hetzten Herichl l>es[iroeheu wird, lH.*sciiäfügt sieh mit der H e t r 1«-b s uc r 1 c g u n g ins Ausland, «lie «liirch Auswanderer vui^enommen werden soll. Kr verfolgL «len Zwe«*k. «Iiireh Aufstellung von Hielilliuii-n Helrielisverlegungen ins Ausland genau zu überprüfen. Es wird dabei unterschieden /.wischen Anträgen auf Gründung von- Yurlricksniederlussungrn und sohdieu auf Gründung von Fabrikationsslallen. -Die letzlereu vvimlen uml wenlen rutspmheml «len Hielitlinien von «brr zuständigen! llaml.dskamnurr In-somlers sorgffdlig geprüft, weil von FabrikaliousiueilcrlasMjugeu im Aoland eine Scbfuligung «les deutschen Exports in naher Zukunft befurchte! wenlen muß. Dagegen vvenleu Gründungen von \Vrtriel>siiie«!erlassuiigen eher zügelnden, «la «lur«*Ii sie «-ine Exporlsi-hädigtmg dann ni«:ht licfftrchtel wir«!, wenn die betreffenden Firmen vertrauenswürdig «rrschVimrii. Aller auch hier wird «las Augenmerk darauf gernhlet, «laß «lie Yertriebsnirtlerlussuiig nicht*.«ler Vorbereitung «ler HctricLsahwaiulcrung dient. Aus «lein Hcrieht «ler Hcrliner 1 landel-kaumier sei noch hervargehobi’ii. daß bei «len Auswanderern, die Anträge dieser Art gestellt hatten, die Kiuiuncr nicht selten zu dem Ergebnis kam. «laß volkswirtsehaftliehe bedenken gegeben waren. Vielen Anträgen habe «lie Absicht zugnmdegelegen, ein Fabrikationsunterm-lunen im Ausland zu grün«l(:ii und damit exporlscbädigeud zu wirken. Eig«-ntumsna«*hvvcis au «len Papieren bis zum 51. Dezemlier 1934 zurückgeführt wird und daß der Antragsteller seinen Lebensunterhalt im vorangegangeneu Kalenderjahr „zu einem wcscntlh-hca Teil4* aus «len Erträgnissen zinsg«-senkter W7ertpapi«*re bestriltcji hat. Dies wird in der Praxis angenommen, wenn die Einkünfte aus solchen X'i'crtpapicren mindestens 20 bis 40 v. H. der Gesauitcinkünfte betragen haben. Dicr Auszaidung «ler Heilulfcn ist den Finanzämtern übertragen worden, während die Eittgegennahriic der Anträge und «lie Festsetzung der ilärtcbcilulfcn sowie Hcnaehrii’litiguug der Antragsteller Aufgaben «ler Hezirksfürsorgevcrbände sind. Die Auszahlung erfolgt durch die Finanzämter, in deren Hczirk «ler Empfänger seinen Wohnsitz hat. Kcmituisder Devisenvorschriften notwendig Wir hallen vor einiger Zeit an dieser Stelle eine Entscheidung des Jtciehsgcrichts veröffentlicht, «lie auf die Notwendigkeit der Kenntnis der Devisenvorschriften lünvvics. Auf der gleichen Linie Hegt eine ebenfalls kürzlich l>ekanntgegebene Entsehcidung, «lie Grundsätze «lafür aufslcllt, in welelu-m Umfange sieh jemand darauf berufen kann, daß er die DeviscnlK-stinummgen nicht gekannt habe und auch nicht habe genau keimen können. Zinn Tatbestand «les Deviseuvergehens gehört «lauaeh nicht. «laß der Täter von den Vorschriften, gegen dfe er verstößt, bestimmte Kenntnis hat. Es genügt dazu die Vorstellung, <lus Geschäft verstoße möglicherweise gegen eine Vorschrift «ler Deyisrngcsetzgelmng. Wollte inan, so fülirt «las Reichsgericht aus. «’iingenaue Kenntnis «ler einzelnen Verhotsvorsehriflcn als Y«iraussetzung der Strafbarkeit verlangen, so würden zahlreiche Ver»t«“iße gegeu die Oevisengesetzgelmng ungeahndet bleiben. Insbesondere wäre lctmm je ein vorsätzliches Devisenvorgehen fesb-tcllbar bei denen, die es absichtlich unterlassen, sieh ülwjr die Vorschriften zu unterrichten. Es genügt vielmehr, daß sich «ler Täter bewußt ist, seine 1 landhing verstoße möglicherweise gegen irgendwelche, wenn auch im einzelnen nicht klar vorgcstellte Hestiinnumgeii der Devisengcselzgclnmg. Diese Stellungnahme «les Reichsgerichts bedeutet praktisch, daß man sich hei der Anklage eines Devisenvergehens nicht darauf berufen kann, man‘habe die Einzelheiten «ler Bestimmungen nicht gekannt. Transfer GmbH, für jüdische Auswanderer Nach einer Hekaimtinaeliimg im ..lb*i«;hsaiiz«-iger*‘ ist in ‘ Ih’iliu «-im- Gi’M-llsi hafl mit beschränkter Haftung zur Verwaltung, LhpmlaiiiHi uml zum Transfer von Ycrmünru jfidis«lr.*r Atiswamleri-r brgiTindet v\or«h*u. Geseliäflsfülirer sind: Amtsgrrielit.-rat a. 1). Dr. Vsi-Imer und Oberregii-rmigsrat a. D. IL Kcmpner. Die ('•«Tseli^thaft hat eigene Kiirrcspo»d«’nzhfmis im In- und Ausland, u. a. in Palästina. Südamerika. L.S.A. und Italien. Geschäftsreisen ins Ausland N’a«*h «*in«*r neuen Hekaimtinaeliimg des Leiters der Ueichs- »telle jur Deviseiibewirts«*haftmig sind künftig folgende Slelicn zur Ausstellung von Dringli«*likeitshesclieinigungen für Gcachäftsn-iseii ins Auslaiul zuständig: Die Imlustrio- und Handelskammern uml zwar allgemein, nii-ht nur unter Hesehrfmkimg auf ihre Mitglieder. Fenier sind zur Ausstellung befugt «Uc Handwerkskammern. «lie Heehlsanwullskainnu'rn und «lie Slelb-n «1er llcirhskulturkammer. Hrichskammri* «ler bildemlcn' Künste, lleichsfilmkanmicr. Heielismtisikkainmer, Hei«hsschi*iftluinskanmier und UeielLslliealerkaimm-r. Dir Befugnisse di-r OrLsjuilizeihehönlcn bei der Ausstellung der Dringliehkeitsiiesebeiiiigiuigeii bleiben unberührt. - Ifansziiissleui-r-AiiIeibiverlängert Auf Grund einer min*» im ..HeiehsgesetzblalP* veröffeutli«hteii Dur«:hführimg.sveror«lmmg ist «li«- Hauszinsstiuieranleilie um <*in weiteres Jahr vi*rlängcrl worden, lh-kanntlii’h war diimi «las Gesetz vom 30. März 1935 bestimmt vvonlen. «laß «lie Steuerpflichtigen «len Betrag, um «Icu sieh die Steuern gegeufibrr «lein Jahn* 1934 verminderten.' «lern lleieli als verziiislhln- Anleihe zur Verfügung zu sK'lh-u IuiIr-ii. In Verlängerung «ler in .diesem Ge^-tz vorgtwehcnrn Zeitspanne erhält «ler Stcnerpfliehtige in Höhr «ler Betrag«-, «lie ihm bis zum 31. März 1937 auf 's«-in«*in beim Finanzamt geführt«-» Konto gntgesehrieben siml, aus Reiehsbesitz stammende Srlml«lvei>ehreil>migen des Umselmlduugsverbundes «leutseher Gcim*inden. RECHT «m ALLTAG Zu den neuen Mietergcsetzen Im ,,Uei«*hsgesel/.blatt;; ist «las uugeküii«Ugtc Gesetz üln-r Mieten und Mieterschutz veröffentUcht worden, ans. dem wegen seiner allgemein wirtschaftlichen Bedeutung das Wesentliche, wicilcrgcgeben scL Ziel des Gesetzes ist nach der amtlichen Begründung die Verhinderung von Mietssteigerungen. Zu diesem Zwecke bleiben die Mindestsätze der Friedenssätzc weiter in Kraft. Frei gewordene und freiwertlende Räume fallen auch weiterhin unter die Bestimmungen «les Mieterschutzes. Bisher war es so. daß Wohnungen, «lie frei wurden, den Bestimmungen des Mietersehulzgesetzcs iuid des Reichsmictcngcsetzes nicht mehr unterlagen. Dadurch war' die Möglichkeit zu .Preissteigerungen gegeben. Künftig ist eine Berufung auf di«: gesetzliche Miete nur 'dann ausgeschlossen, wenn seit dem Beginn der Mietszeit ein Jahr .strichen ist. Die Festsetzung «ler gesetzlichen Miete regelt der Reielisarbeilsminister. Sie ist so festzusetzen, daß sie zur Deckung der Betriebskosten und der Kosten für notwendige Instandsetzungsarbeiten ausreicht uml eine angemessene Verzinsung «les Kapitals ermöglicht, ln Berlin fallen unter die Bestimmungen die Altwohmingeii mit einer Jnhresmietc bis zu 1200 UM. Als Allwohimngen werden alle W ohnmigen angesehen, «lie vor «lein 1. Juli 1913 errichtet wonlcn sind. Alis dem Inhalt des Gesetzes sei weiterhin hervorgehohe», daß «lie Bestimmungen «les Gesetzes über «len GeldeiilwerUmgsausgleich bei bebauten Grundstücken und die entsprc<*hrnik*n Inuilcsreehtliclien Anordnungen mit W irkiuig vom 1. Mai 1936 ab außer Kraft treten. Elx-nso treten die auf Gnmd «ler Bestimmungen über Preisübcrunrhmig erlassenen Anordnungen über «lie Regelung «ler Mictszinshilduug außer Geltung. Die Umwandlung von Wohnungen in Geschäfts- und Fabrikräum«: kann in einzehu-n Städten von einer Genehmigung abhängig gemacht werden. Mit Ausnahme der Bestimmungen über den Gcli!nitwertungsausglcii*h sind alle Anordnungen 'des Geset7.es sofort wirksam gi-vvordcn. Die Auszahlungder Härtebi-ibilfen Dtplh:iehVfinunzmini>l<-r hat zur Frage «b-s I laiu-nu-gh-ii-hs für die Ziuslierabseiznugt-n, «ler an «liescr Stelle bi-sprucln-ii wimhui Ll. «-ine Ausfuhi*img?>v«-rui*«lnuiig erlassen. Danach ist Voraussetzung für «li«- Gevtähruug «ler Ilurteheilulfe. «laß '«-in Ans BRASILIEN zurück: Herbert Frankenstein W irtschaltsherater Berlin — Saa Paulo Dozcntil.\VirtscliaIlsvvlssL-nscl).i.R«iilio5ao Paulo _ BrasiVen-Auswanderungs-Boratung cfur.di Jurist und Wlrtsdiaftswissensdiofftlor — Ueborsiedtung - Vor» mSgenstronsfer — GesdiäftsgrQndung — Wirtschaftsberatung — Ständige Korreso. u. Vertreter i. Brasilien BliRUN-CHARLOTTENBURG, Schlüteistraüe 33 Sprechstutule nur nach telefonischer VoranniL-ldunc** C 1 Sleinplatz 3357 Was ist ..gewöhnlicher Aufenthalt"? Eine Entscheidung «les Reichsfinaiizliofcs beschäftigt sieh mit «lern Begriff tlcs gcwöhnln-hen Aufenthalts, «ler Iit-somlers für die beschränkte oder unbeschränkte Steuerpflieht von wes«-ntlicher Bedeuttnur ist. In einem grundsätzlichen Fall führte der Heielisfinanzhof aus. «laß aus «l«*r Tatsache, «laß ein Steuerpflichtiger von seinen Auslnmlsreisen regelmäßig nach Deutschland zuruekkehrf. zu eiunehmeii ist, «laß er seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland«* trotz wiederholter Auslandsreisen ni«*ht au forschen hat. Der g«-u'öhnlielie Aufenthalt bleibt bestehen., weil» «ler U ü c k k o h r w t I I e vorhanden ist. Die körperliche Abwesenheit allein hebt «len Rüekkchrwillcn nicht anf. mich wenn sic länger «lauert als die Anwesenheit im Inlande. Der Rüi-kkchrvvillc ist aus «huregelmäßigen Rückkehr eines Steuerpflichtigen nni’h Deutschland zu entnehmen. (REIL III A 146/35.) me steile des Bezirks-Rabbiners hi Frciburg i. Br. i»t wegen Znruhesutzung des bislicrigcu StelleninlialK-rs s p ä t <• s I«- u s z u in 1. Oktoln'i* 1936 /. u I» e s e 1 z c n. lhvwerher. «li«: deut-clu* Ueielisangehörige sein müssen, wollen ihre Gt-sm-lie unter- Dnrl-gung ihres Ia-ln-nslnufs innerhalb von sechs Wochen J>ei uns «-iiireii-hcn. Der Bcwerlmng sin«! Niu-Iiweise über die StaaLsangchorigkeit, fib.-r die l>estaiHl(*ne Abgangsprüfung ein«-.- Gymnasiums. UiiiversitäLsljcsueli, rahbinisehc Ausbildung und H-itlierigc Berufstätigkeit beizufügen. Karlsruhe, den 29. April 1936. Oberrat der .Israeliten. JÜDISCHE PRIUATE MUSIKSCHULE k HOLLAENDER 9 Leiterin: Susanne landsberg (geb. Hollaender Ausbildung In allen Musikfachern ..t.li «it. AhIShi... .Iftfl l/*l *1 ^.!• auch für Anfänger und Kinder Aufnahmen und Eintritt jederzeit Charlbg., Sybelstr. 91 CI 3418 Palästina-Reisen wenn Sie die unübertrefflichen wertvollen Ratschläge befolgen, die Sie in dem Standardwerk NEUES PALKSTINA-HANDBUCH Ganzleinen . . . . . 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