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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-03-11 · 11 (11.3.1936) · page 7

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
11 (11.3.1936)
Date
1936-03-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE GEBURT DANIELS I Eine Erzählung von MAISFRED ST&RMANN Es geschah zu der Zeit, da Babylomens Macht anwuchs unter dem Zorn des Ewigen und wie eine fernher nahende Wolke Jerusalem bedrohte; als ein Mann aufstand in den ileiheu der Verzagten uud Gebeugten, auf den Märkleu zünden Leuten redete, die Haderer zurechtwies und oh seiner Güte gerühmt wurde im ganzen Lande. Es hieß, daß er nicht aus der Weisheit der Schriften seine Reden entlehnt hätte, daß er nicht wie die anderen Großen des Volkes als Lernender den Weisen zu Füßen gesessen. Daher ward sein N'amc auch nicht verzeichnet in den Büchern, und die Kunde von ihm spann sich ^vou Mund zu Mund. Damals nannten?ie ihn den Namen losen. Niemand wußte, woher er kam. wer ihn gezeugt, und welches Weih ihn gehören hatte. Im Kreise wilder Ziegen wuchs er auf, so erzählt die Sage, und seine Kindheit ward in die Grotten der Löwen gebettet. Keine Menschenhand leitete ihn, den Namenlosen,' aber die über die Flur dahinbrausendcu Stürme waren seine ,Erzieher uud machten ihn mannbar, so daß er aufwuchs wie ein Palmeustamm im feilen Weideland. Niemand kaiinte wie er das Dild der ziehenden Wolken und' die Gesetze der Wetter, da sich ihm liebend die Erde geoffenbart. aU eine Mutter ihm die Geheimnisse des Werdens und Schwindens in das kindliche Ohr flüsternd. Und die Tiere, denen zur Seite er aufwuchs, waren seine Brüder* Darum verstand er ihre Sprache und' wußte'mit Wild- und Herdentier zu reden, .mit .den Vögeln de» Himmels und mit dem Gewürm, das dahin-, kroch unter »einer Sohle. So gewann er Macht über «las Tier. Er durfte Einhalt gebieten dem wilderten mit einem Wink der Hand, die reißenden Panther wurden sanft wie Lämmer bei seinem Huf. Er sang wie die himmclsnahcu Vögel, und es geschah, daß sie ihm lauschten, wenn er <uihub. Auf >cine Stirn hatte der Ewige ein geheimes Zeichen getan, also daß ihm nichts geschah. Denn jegliches Tier sah daran, daß der Namenlose sein Geführte und Schützer war. nicht, aber, wie?»mst der Mensch, sein Feind und Jä.ger. Jahr um Jahr kam er nach JcriL-alem. denn es war semr. Gewohnheit,'ruhelos das Land zu "durchwandern. In <|er heiligen Stadt setzte er das Volk in Erstaunen ob seiner Weisheit. Ohne Falsch und Irrt um schied er den Sündigen von dem Frommen. Betrat "><-iu Fuß den Marki oder die Schwelle, des Tempels. .-o wurde ihm Ehre wie dem I lohcupricstcr. War der Namenlos*: zugegen, so verstummte das unzüchtige Wort in der Menge, unddie Gemeinen schlichen sich beschämt von dünnen. Denn wie die Panther sauft wurden unter seinem Blick, so wurden es auch die Hohen und"Streitsüchtigen. Es wurde Brauch, daß man ihn, den Namen to.-en. anrief, wenn die Wci-heit der Richter bei schwieriger Entschchluuir \crsa»le. Einst war vor den Toren Jerusalem* am. hellen Tage ein Mord geschehen. Man halte einen Jüngling mit'einem Her/stich tot aufgefunden, und ehe noch das Forschen naeli dem Mörder begann, meldeten sieli bei den Richtern zwei Hirten, die den Sohn eines Rabbis. Simeon, der Bluttat beschuldigten. Simeon wurde ergriffen uud den Kronzeugen gegenübergestellt, die jetzt, vor den Richtern und dem Volk, vorgaben, die grausige Tai seihst mit angesehen zu haben. Simeon hätte mit seinem Freunde, dem .Getöteten, fd>er eine Frage des Tempel jicbot es gestritten. Die Jünglinge wären am frühen Morgen zur Stadt hinausgegangen, just dort vorbei, wo die Zeugen ihre Herden betreut hätten. Die Jünglinge seien in ihrem Disput arg erhitzt gewesen undhätten einander schließlich-beschimpft. Und che noch die Hirten schlichtend zwischen sie 'zu fahren vermochten, hätte Simeon schon das Messer in des Gefährten Brust gestoßen. Alsdann wäre der Mörder wie vom Bösen gehetzt' mjcrfcld in die Stadt gelaufen. Simeon erstarrte unter dieser Anschuldigung. Unter 'Tränen ■ beschwor er. seine Unschuld und rief den Ewigen dafür zum Zeugen an. daß,er am Tage der Untat die Stadt.weder verlassen hätte, noch überhaupt mit dem Getöteten zusammengekommen wäre. Er sei. von einem Gang in den Tempel abgesehen, tagsüber zusammen mit seiner Schwester Pcnina .im Hause des Vaters gewesen. Vergeblich bestätigte das Mädchen die Aussage des Bruders, — die Hirten bezichtigten sie der Mitwisserschaft und nahmen die Beschuldigimg auf ihren Eid. Die Richter zögerten, den Stab zu brechen über den Sohn des Rabbis. Die Aussage der Schwester hatte nach bestehendem Recht keine .Geltung, und unter der immer zahlreicher zuströmenden Menge fand sich kein Zeuge, der Simeon am Tage der Untat in der Stadt gesehen hatte. Sic berieten und waren unschlüssig, nach der. wenn auch nicht widerlegten. Aussäge .der Hirten auf schuldig zu erkennen, denn wie es ihnen allen undenkbar schien, daß Simeon, der in allem seinem frommen und hochgeachteten . Vater glich, die Tat begangen haben konnte, so vermochte doch auch niemand die Hirten Lügen zu strafen. Pcnina kauerte neben dem fassungslosen Vater. Tränenden Auges hockte sie da, von Verzweiflung geschüttelt und die Hantle ringend im Cel>ct. Als die Stunden siclj hinzogen und der Fall nicht geklärt ward, als die Schlingen des Verdachtes sich enger und' enger um den unglücklichen Bruder legten, lief sie laut weinend durch die Straßen, um nach einem Zeugen für die Unschuld des Bruders zu suchen. Sie schleppte sich von Tür zu Tür, pochte hier und dort an, suchte Freund und Feind auf. Die Nachharn, die Mitschüler des Bruders — niemand erinnerte sich, Simeon zur Stunde der Tat in der Stadt gesehen zu halben. Sie fiel schließlich erschöpft und jeder Hoffnung bar auf. dem Markte zusammen, zerriß ihr, Kleid und verhüllte weinend das Antlitz in ihrem Haar. Da trat jemand auf sie zu und berührte ihre Schulter. „Was klagst du, Mädchen?" Sic sah auf und erkannte den Namenlosen. Nur von ihm konnte Rettung für den Bruder kommen. Pcnina erzählte klagend, was geschehen war, und führte den Mann vor die Richter. . Ehrfürchtig teilte sich die Menge, die Richter grüßten aufatmend den Namenlosen und hießen ihn walten. Er ließ die Hirten nochmals sprechen. Aufmerksam hörte er die Anklage an, die hartnäckig in jedem Punkte die gleiche blieb. Darauf fragte er Simeon, ob er sich schuldig bekenne. Der Jüngling, in der Hoffnung, von dem Weisen gerettet zu werden, 'beteuerte wiederum seine Unschuld.^ Groß war das Erstaunen der Menge, als der Namenlose liierauf befahl, eine Schleuder zu bringen. Niemand wußte, .was seine Absicht war, als er einen Stein aufhob und ihn mitsammen der Schleuder Simeon gab. ..Schleudere diesen Stein, wie du es als Knabe tatest, im Spiele vor der Stadt." \erwundcrt gehorchte Simeon, ließ seinen.starken Ann spielen und warf den Stein weit über die Köpfe der Menge hinweg. Aufmerksam hatte der^ Namenlose jede Bewegung des Jünglings verfolgt. " ..Es ist gut", sagte er. ..nun bringt die Leiche des Erschlagenen." Wiederum war das Staunen in der Menge groß. Das Gebaren des Weisen war ungewöhnlich. Wie durfte er es wagen, die Ruhe des. Toten zu stören? Schon brachte man die verhüllte Leiche vor die Richter. Es war totenstill ringsum geworden. Niemand wagte mehr zu reden. Aasgeier umkreisten in großen Schleifen den Platz. Da hob der Namenlose das Tuch von der Leiche uud ücß sie von zwei Dienern aufrichten. Jeder vermochte derart den entblößten ÜlHrrkürper de» Jünglings zu beben. „Gebt acht", rief jetzt der Namenlose mit lauter Stimme, „hier ist die Wunde. Seht her, sie ist genau über dem Herzen. Und jetzt M-haut auf Simeon: Sähet ihr, wie er die Schleuder handhabte, wißt ihr noch, welcher Art die Bewegung seiner Arme war, da er, seine Unschuld beteuernd, zu uns tipraeh'r".. Die Köpfe der Lauscher reckten >ich, atemlos hing die Menge au dem Mund des Weisen, der also fortfuhr: ,,Nun, Simeon ist eiu Linkshänder, ihr erinnert euch gewiß. Hätte er diesen da getütet, seine linke Hand hätte das Mordmesscr geführt. Also müßte die Wunde auf der rechten Rrustsehc des Toten sein. Eitler doch wenigsten-» erkennen lassen, daß von links her das Messer geführt, ward. Die Wunde aber befindet bieh genau über dem Herzen' des Gelöteten. Der Mörder kauu also nur mit der rechten Hand das Messer geführt haben. Darum i>l Simeon unschuldig, so wahr dieser da tot ist. Bindet den Knaben los uud danket dein Ewigen, daß ihr nicht falsch geurleilt habt." Schon jubelle die Menge. Simeon lag, ein dem I^beu Wiedel-geschenkter, in. den Armen von Vater und Schwester. ■ Da spaltete sich das Gewölk und verhüllte die Sonne. Es war dunkel, und eiu Wirbelwind ipurltc den Staub der Gasse auf. Jäh fuhr ein Donner nieder, als würde die Erde zuinnerst aufgewühlt. Das Volk floh entsetzt zurück, mit ängstlichen lUickcu au dem Namenlosen hängend. Dir Luft war plötzlich schwer geworden, es atmete .-ich nicht gut, und manches Herz -/lulle in wilder Angst. In diesem Augenblick brachen die 1 Urteil, die mau schon vergessen hatte, voi dein Namenlosen in die Knie, M-hhigeu mit den Fäusten gegen ihre Brust und bekannten sich schuldig, den Jüngling nach einem Streite geiueiu>am erschlagen zu halten. ■-- Seit jenem Tage hielten die Leute in Jerusalem den Namenlosen für einen Engel Gottes. * Pcnina halte nach jener Gerichtsverhandlung den WYi-rn nicht mehr gesehen. Er war einige Stunden später auder Stadt und über Land gewandert, wie es seine Gewohnheit war. Das Mädchen halte sieh zu lange der Freude über -dir Heilung de?» Itruders hingegeben, ihr war keine Zeil mehr «cbli.-brn, die Hand des Namenlosen zu küssen. f Pcnina galt als. der schönsten eine unter den Töchtern Jenwi- .leins. 'Ihr Liebreiz wurde von allen Jünglingen Im Lande gerühmt. Sie hatte eiu Aiulit/.. so weiß wie Itim*»gemolkene .Milch, "in langen Flechten fiel die Fülle ihres schwarzen i laarrs herab. Viele Freier hatten au dir Türe d<-- Vaters »epochl. Das Mädchen aber war abweisend, und ihr Stolz, hielt dir Stolzesten frru. die ihrer begehrten. V.> fiel im Hause auf. «laß Peinua nach der Heilung des Bruders stiller wurde, als es sonst ihre Art war. Sic saß einsam in ihrer Kammer, den Körper vorgebeugt, in schwerem - Nachsinnen bis in die Nachte hinein wachend. Es war. als hatte *-ir eine entsetzliche Krankheit ausgehöhlt uud ihr den Jubel grimuimcn. Niemand vertraute sie sich an: seit sie dem Nameuln-eu begegnet war. ließen ihre Gedanken nicht mehr von ihm ab. Wenn sie die Schöpfkelle unten am - Brunnen füllte, dachte hir. an ihn. wenn sie dir Sichel auf den Feldern des Vater« führte, wenn sie schlaflos nachts auf ihrem Lager big. Ihr Herz war entbrannt in schmerzvoller Liebe zu diesem Manne, den keiner kannte, und von dem sie sagten, daß er einer aus der Heersehnr des Ewigen wäre. Wie sollte hie au ihn heranreichen, wie sich ihm zu nahen wagen! . Immer hoffnungsloser_sauk -tr in das Gespinst ihrer Gedanken. Die Stube wurde ihr eng. Sie begann das Haus ihres \ateis zu hassen und die Stadt, in der sie aufgewachsen war. Ms hielt sie hier nicht mehr. Sie kämpfte gegen ihre. Lust, davonzulaufen — und erlag ihr. Des Nachts verließ sie die Stadt und wanderte nach Osten. Sie trug das Bild des Namenlosen in ihrer Seele und beugte sich über den getretenen Hahn, den «eine Füße berührt haben moebtrn. Sie lag in lauigen Nächten unter schul zenden Palmen und bewahrte ihre Schönheit im Bade rieselnder Quellen. Sic begann die Flur zu begreifen, war inmitten von Stämmen lind Gräsern selltcr Blume, selber Tier, das der morgendliche Tau aufrichtet und der Sturm ängstigt, das unter der Wärme des Tages aufblüht und zur Nacht sich verbirgt. Aber Monde vergingen, ohne daß sie dem Namenlosen begegnete. Sie war gefaßter hier draußen und spürte, wir, sie weh ihm anglich, ohne bei ihm zu sein. Sic hielt in ihrer Einsamkeit Zwiesprache-mit ihm und retletc ihn an. der nicht da war. Doch wenn in bösen Stunden ihr Herz aufbegehrte gegen dieses Lehnt und wider dir ungestillte Sehnsucht nach dem Manne, wenn der Sinn sie lockte, nach der Stadt zurückzukehren, um in Fülle den Tag zu genießen und ihre Liebe zu vergessen — w> betete sie, bis sie gekräftigt war, und die Schwäche von ihr wich. ' Einmal hörte sie, wie ein Vogel, der einiges von ihr entfernt im Geäst sang, plötzlich abbrach, m» als würde er auf einen besseren Sänger lauschen. Und wirklich, ein winderbares Singen huh an. wie sie es noch nie vernommen hatte. Es war, ^als wendeten, sieh jeder Halm und jede Blume diesem Singen «u, von dem plöt/lirh die Luft erfüllt schien, wie von sphärischem Klingen. Pcnina war dm Tönen mit ahnendem Eilen nachgegangen, sie schlug ein Gebüsch auseinander und sah es: vor ihr kauerte der Namenlose und sang. Tn weitem Umkreis hatten sich die Vögel niedergelassen, üm ihm mit geneigten Köpfen - zu lauschen. Penina stand vor ihm wie eine himmlische Erscheinung. Narh wußle sie nicht, ob dies Wirklichkeit oder nur die süße . Täusclmng eines Traumes war. Mit zaghaften Händen berührte sie seine Stirn, warf sich jubelnd vor ihm zu Boden und barg ihr Haupt inseinem Schoß. Der Namenlose nahm sie ari sich und machte sie zu seinem Weibe. * „ In den Tagen, da der Ring der Belagerer sich enger zog um die heilige Stadt, iind-man nur noch auf Schleichwegen in ihr . Inneresgelangen konnte, da Hunger schon um sich griff und die Seuche ausbrach in den Häusern 'der Armen — begehrte ■•Jnc Frau, ängstlich verhüllt, flehentlich Einlaß am äußersten: versteckt gelegenen Tor der Stadt. Draußen standen Assurs Scharen zum Sturm bereit, in unübersehbaren Reihen lagerten "die Eroberer auf den ausgeraubten Feldern. Tn der Stadt aber ging Unfriede um. Einige sagten, man solle dem Feind die .Tore und den Tempel öffnen, um wenigstens das Leben zu schonen — aber sie wurden stumm unter den Steinwürfen der Frommen. Man hatte der Frau Einlaß gewährt. Mit irren, von Angst geweiteten Augen durchlief sie die Gassen. Vor den Häusern hockten hungernde Kinder, im Schmutz nach Eßbarem suchend und die grindigen Gesichter in Lumpen verhüllend. Weiber - zankten mit tlcn Kriegern, die Wache hielten, sie warfen ihnen ihre schreienden Säuglinge zu Füßen und rauften das Haar. In den Häusern lagen Tote. Die Frau lief, vorbei an diesem Elend, in das Innere der Stadt. Weinend sah sie auf das Leid umher, aber sie hatte nicht Muße zu verweilen, die Kranken zu trösten und den greinenden Kindern Mut zuzusprechen. An dei* Straßenbtcgung kam einer auf mc zu, auf Krücken, mÜT gelbem Gesicht und fiebernden Augeu. Der Kranke erkannte die Frau. Sie sah ihn fassungslos au und "wagte nicht, „Bruder" zu ihm zu sagen. _ Er aber öffnete »eine Anne und küßte ihre Slirne mit fieberheißen Lippen. Das war die Begegnung zwischen Simeon und Pcnina, den Gesellw istenu Er führte sie in das Hau* des Vater», der ein Greis geworden war in der Sorge um die Stadt. Peuiua. war heimgekehrt, ärmer und verlassener, als sie .««■»gezogen war, den zu suchen, nach dem ihre Seele rief. Ilm, den Freund der Tiere, Ualte sie viwt* Morgens tot uebeu sich gcfuudeu. von eiuer Viper erstochen: die* " Schlange, du* ehui»e. Tier, das der Ewige -verflucht, halle ihr Gift verströmt m den *rhlafcuden Namenlosen. So hatte Pcnina den Weg gomht in das um dröselte Jerusalem, ihren I,cih zu reiten in des Vaters Hau.-. Die-Zeil ging nicht lange hin, aN-die Feinde schon an den Mauern .standen. Sie w«rfcu Brände in die Stadt, sperrten tti« .WasM-nmellru und ließe« die Stmiuhöcke spielen, daß c> wie ein unheimliches Pochen von Ricsenffiu.-Ieii durch die iNäihu* klang. Maßlos wann die <,>ualcu».der Stadl. Die von «Irr Seuche Wer dem Hunger bewahrt blirl.rn. wurden weißhaarig vor Grauen. Der Hunger;-chnürte. ihnen die Lcilmr-ziisaiiunm, und die Kehlen verbrannten in tödlichem Durale, Sie hatten keine Kraft mehr zu hadern. Die Kiunnueti wankten in den Tempel, tun dort zu sterben. Und während Babylon- FaiM die Stadl lM'/.wang, db^-hiidlüVhen Häscher die lläii-ct' /ei-chlugcn uud den Tempel schändeten, während die Mauer uaukte und das Haus Salomozerbarst unter dem AnMiiitii der Sirger.- - gebar Pruina in ihres Vater» Haus einen Knabrn. ih n Sohn dr* ■ NameuloM'ii. und *ic-nannte ihn Daniel. ' ^ak\vj^/ Kmi/jtnrlrlilKrl Vl;in»i n rllt: I. Niirliiiiillii^is<l", ~,l»'»"l. 4..Till Ihrlir.'. Ii. Aiihilrnrk Tilil'iirailir*. Ii. Sc \ilul.;. *l. Vlüiliiniuuli. Kl. Miilil. Vorname. 12. Miiii-riilülllmllill/., Kl. Saaltlll, I."». VorM-hlii». 16. ji'nl. Srlirifl.IrlliT.' IV. Stallt, in Iti-Igim.. IV. SlaiiimwHi-r, 21. IlmHliallsMiriiiiH'lilii^. 2.'l. (ilrirliUaiif;. 2."i. jful. Kihij;!. 2I>. 'KrilnrlT- 27. AWliluß jiilir.). Senkmlil:. I. Kölner im* ii;!Vpli»<her Kiimlil.-iliafl. 2. Iii lir. Vokiil/.i'irlicu. '4. Nat'llkolilliii'ii Iwnlw. I'äulli'it ili"* .liiwrli-njuuirlil», 7. MTliis-rnr mul niilit jji'iliiiilme Krim. '). ('leliirRr in Aninnini, II. Itrii'll in Si»lwiv<tliriiliiril, Kl. NlM'llkiilllini nn lilill \iill Tieren, 14. Vi-rlniiiillwllllfl^rnil, Hrilign- Si'lirift, III. Vrifilin«. 211. I.an.l «Irr AriilnfiiT, 22. Min-, 24. i lcklr. gi-liulriiKii Alnin. Wh I llinli-lalii-.) ' SpvAmSvÄv\j\c^? (Njicliilrufk verholen.) Auffalle II Von Dr. S, Lurir. " — * B, 7, , <v D, 5, 4 ...... ❖ - " - 8 N * 10,5 <2- . o - •Ji D, 10. 9. 7, 6 W o * - 9 B, 10, q, 7 ❖ D, 0 s •f. B # d7s — 5> 6 <> 8, 7 •fr K, 4, "*"** l'ik i't Alnnl. SfnLM »■» SpiVI um) iliirf nur cim-ii Slicli liligrltrll. . . I.fi-uns ilrr Briil(!t-Anfgnli«; 2 TrcII I), 8. Karo 4. Trnff 5 Kar» A*, 'J. l'ik Diiiiir, Karo 2n) Karo 5, Bulrc, Treff 4, Kam König '4) Pik 6, 5, 4, A» " Trcfr- Kfiiiij:. l'ik 10, 7, Treff 6 Treff 10, Aliwnrfzwang ffir Wcut. 2j Karo An, 'J, l'ik Dame, Karo König 3) l'ik 5, 4, As fi , 4' Oienr An,_flnlie, 4; G 5) Treff 4, l'ik 10, Karo 5, Treff 6 d, Karo -II), Iliilie, (>Hnir Uamr.* Karo 2 7) Ost spielt in ilie Treff-Caliel Lei Süd. S. N. N. W." S. s. N. N. S. S. N. Wilhelm Jahn Privatwflsdiar«! und Falnpiattaral. RrfiruE Minna fclmin-IMai Mnolang and Uilcninj; trel Haai. N 31, Brunnenttr 41, Im Hause dts Frauenvereins der Bne-Brli Loge U.O.B.B. Tel. D 4 Humboldt 701 iL

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