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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-11-13 · 46 (13.11.1935) · page 6

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
46 (13.11.1935)
Date
1935-11-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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f \ l Die Zerftörung Jerufalems Zur BetI?Jici Aufführung des HilkrBchcn Werkes am 20. November Wenn Leo Kopf sein Winterliil/akohzcrt dem Hauptwerk Ferdinand Millers widmet, dann ehrt er damit gleichzeitig das, Andenken eines bedeutenden Komponisten jüdischer Abstammung, dessen SO. Todestag in dieses Jabr füllt. Gehört Hillcr auch keineswegs zu den Meistern ganz großen Formates, bo haben viele seiner werke ihre Lebenskraft noch durchaus nicht eingebüßt; als ein tieispiel sei hier nur sein bekanntes „Gebet" („Iicrr, den ich tief, im Herzen trage") genannt. Als Hillcr am Ii. Mai 1885 in Köln starb, hatte er ein bcwogtes und erfolgreiches Leben hinter sich. Aus Frankfurt gebürtig, kommt er bald nach Weimar in die Schule Hümmels, der aen 16juhrigcn auf einer Konzertreise nach Wien Beethoven kurz vor dessen Tod vorstellt. Später'verbringt der junge Hillcr ■einige Jahre in Paris, wo er mit einigen seiner bedeutendsten Zeitgenossen, mit Chcrubini, Hossini, Chopin, Liszt, Mcycrbccr und Bcrhoz, ferner mit Hcino und Börne, freundschaftlichen Umgang pflegt. Er erwirbt sich bald einen Namen als Pianist und Lehrer und Dringt es nach seiner Rückkehr in Deutschland zu angcseliencn ' Stellungen. So leitet er zeitweilig in Vertretung seines Freundes Mendelssohn die Gewandhauskonzcrtc in Leipzig. Neue Kunstrcison jführen ihn nach Italien, wo schon 1839 seine Oper „Bomilda" ' — in Mailand" — durch Rossinis Hilfe zur Aufführung gelangte. In seinen spStcren Jahren ist er dann als städtischer Kapcflmchtcr in Düsseldorf und Köln tätig; er dirigiert in den Gürzenich-Konzerten und l)cim Nicdcrrheinischcn Musikfest, leitet außerdem das Kölner Konservatorium. 1877 wird er vom König von Württemberg geadelt; schon vorher hatte ihm die Berliner Tjnivcrsitut den Doktorgrad verliehen. Millers Wirken als Komponist umfaßt sechs Opern, zwei Oratorien, eine Fülle geistlicher, und weltlicher Vokahvcrkc sowie Klavier- und Kammermusik. Außerdem entfaltete er eine reiche schriftstellerische Tätigkeit, zunächst als Fcuillctonist für die „Kölnische Zeitung". Die feinsinnige, kultivierte Persönlichkeit Ilillers spiegelt sich auch in seinem musikalischen Schaffen, das sich stilistisch außerordentlich stark an den ihm befreundeten Mendelssohn anschließt. So fühlt mau sich beim Durchblättern des Klavicruuszuges aus der „Zerstörung Jerusalems" auf Schritt find Tritt an den „Elias" erinnert, obwohl ein direkter Einfluß aus zeitlichen Gründen sehr zweifelhaft ist. Auch HillcrS Werk verbindet kunstvolle Satztechnik mit gcsangvollcr Melodik und ausgesprochen klanglichem Wohllaut. Dabei gelingen ih'm Stücke von solcher Ausdruckskraft wie das Klagelied „Wie liegt die Stadl so wüst", es gelingen ihm Volksszcncn von dramatischer Wucht, und aus der primitiven Tanzmclodic des Chores „Mit diesen Düften" erwächst eine geradezu glänzende Charakterisierung des Heidnischen. In der durch Kopf hergestellten knapperen Fassung dürfte das Werk, das die Vernichtung des ersten Staates durch Ncbukadnczar behandelt, auch heute eine starke Wirkung ausüben. II. Frcyltan. «*■ War Saint Saens Jude? Der hundertste Geburtstag des Komponisten der Oper „SamEoii und Daliln", Saint-Soens, der kürzlich in der musikalischen Welt gefeiert wurde, hat auch die Frage nach seiner Abstammung wieder rege werden lassen. In einer biographischen Skizze hatte G. Pioch im Pariser „l'Ocuvrc" unter Bezugnahme auf eine frühere Publikation die Behauptung wiedergegeben, Saint Sacm habe eigentlich Cohn geheißen. Ein jüdisches Pariser Blatt ist dem Ursprung dieser Behauptung nachgegangen und glaubt feststellen zu können, daß L'aurcnt-Tailhadc noch zu Lebzeiten des Komponisten einmal in einem Aufsutz von der jüdischen Abstammung des Saint-Saens gesprochen habe, ohne daß dieser Widerspruch erhob. Wenn auch zahlreiche jüdische Numcn von Ortsbezeichnungen ubgeleitct seien und in der Nähe von Dicppe ein kleiner Ort existiere, der Saint- Saens heiße, wo der Vater und der Großvater des Kom|H>nistcn geboren seien, so sei doch einwandfrei erwiesen, daß die Familie katholischer''Abstammung sei. Die Meinung, Saint-Saens sei Jude gewesen, könne nur dadurch'entstanden sein, doß der Komponist „typisch jüdisch" ausgesehen habe. Bei dieser Gelegenheit zerstört das Blatt auch die Legende, daß der „Carmcn"-Kompoj)ist Georges B i z c t Jude gewesen sei, wenn diese falsche Behauptung auch in einige Encyklopüdien übernommen worden sei. Georges llizct hatte allerdings eine Jüdin zur Frau, die Tochter des Komponisten der „Jüdin", Jacques. Fromcnthal Halcvy. QüdudcQ\lmMd((( ämGüdur^H,QmfiHf^^^^^ Postscheck-Nummer 9 3 4 4 6' Winterhilfskonzert in der Levetzoicftrafie Unter Leitung von J. Roskin fand in der Synagoge Levct-. zowstraße ein ordentlich gut besuchtes Konzert zugunsten der Jüdischen Winterhilfe statt. Nach einem vom Iloskinschcn Orchester klangschön gespielten Händelsatz sang J. Peissachowitsch mit tragffihigcm, ausgeglichenem Organ Schubert, gab Bruno Iii au er eine trotz ungünstiger Akustik in ihrer Konzentration packende Darstellung der „Wanderer-Phantasie". Iin zweiten Teil, fiel eine „Elegie von Michael Lewin (für Orchester und Klavier) durch eine ausgesprochen russische Färbung gegenüber einigen blassen Psalmvcrtonungen angenehm auf. ltoskiu hatte seinen Chor gut im Zug; auch die Solisten Toni Türk, Toni Dascn, Fricdland und P c i s s a c ho witsch fügten sich sinngemäß ein. Die Ansprache hielt Rabbiner Dr. S w u r - s c n s k y. H. F. * >-. Im Rahmen der Jüdischen Winterhilfe ist die Einrichtung einer „Jüdischen N a c h ba r Ii il f c" vorgesehen, die Patenschaften für bedürftige jüdische Hausbewohner übernimmt und für Abgabe einer warmen Mahlzeit am Tage , Sorge trügt. Alle Personen, die sich der „Jüdischen Nachbarhilfe" zur Verfügung stellen wollen, werden gebeten, sich bei Frau Freier, Neue Fricdrichstraßa; 4 (E 2 4173), in der Zeit von 8.30 bis 9.30 Uhr vormittags zu melden. * In einem Altersheim hat eine Sammlung zugunsten der Jüdischen Winterhilfe '250 Mark und eine große Menge von Sachspenden ergeben. Ein Beweis sozialen Mitempfindens, wie er schöner nicht gedacht werden kann! * Der Ausbildunjislehrgang für jüdische Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen, Berlin W 15, Mcincckcstraße 20, beabsichtigt, im Rahmen der jüdischen. Winterhilfe gebrauchtes Spielzeug aufzufrischen und zu reparieren. Es soll damit Kindern von Familien, die von der Jüdischen Winterlülfc unterstützt werden, zu Chanukkah eine Freude gemacht werden. Der Ausbildungslchrgang bittet um Überlassung von gebrauchtem Spielzeug, das gut erhalten oder reparaturbedürftig ist. * Das Jüdische WohPfahrtsamt, Bezirk Nord c-n , veranstaltet am Sonntag, den 24. November, abends 8.15 Um-, in der Synagoge Rykcstraßc ein Konzert, dessen Gesamtertrag der Jüdischen Winterhilfe zufließt. Der Jüdische Kulturbund hat sein Orchester unter Leitung des Generalmusikdirektors Itoscnstock zur Verfügung gestellt. Gcsangsvortrügc hat Frau Anna Lipin übernommen. Karten erhältlich: Bezirk Norden, Schönhauser Allee 23/25, bei den Pförtnern Roscn»traße 2/4 und Oranienburger Straßs 29, und bei allen Mitarbeitern des Bezirks. * Veranstaltung der Liberalen Synagoge Osten am Dienstag, den 19. November, abends 20 Uhr, in der Schulauin Kaiscrstraßc 30, zum Besten der Jüdischen Winterhilfe. Referat: Rabb. Dr. II. Sänger, Gesang: Frl. Alice Gessenberg, Cello: Herr Dr. Ball, Rezitationen: Frl. Hildegard Caspary, am Hügel: Kapellmeister Hermann Schwarz. Karten zu 0,30 RM. und 0,50. RM. bei: J. Gcrson, NO 55, Braunsberger Straße 7, Martin Eppstein, N 24, Krausnickstraße 17, M. Wollhcim, N, Raupachstraße 3, und beim Sebiilwürt Dictze, Kaiserstraße 30. W:c steht das Judentum zu dem Wandel in der Rcligionsanschauting dar Gegenwart? Auf diese Frage antwortet unter voller Beherrschung der neuzeitlichen Diskussion und der jüdischen Quellen A. Altmann im neuesten Heft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft^ des Judentums. An gleicher Stelle findet Bich eine . sehr interessante Untersuchung über die Frage, ob die Juden in dem Maße, wie man es neuerdings geglaubt hat, an der Entstehung und Entwicklung des islamischen Bankwesens beteiligt sind. Der Münchner Professor der Volkswirtschaft i. U. A. Cohen, kommt in einer gründlichen, auch von Orientalisten beratenen Studie zu einem Berücksichtigen Sie biiic unsere Inserenten! SONNENDRUCKEREI Barlln-Clwrlbg, Wilmeredorfer Str. 52 FEUX WOLF C 1 Stelnplati 1128 Oniüuathen jeder Art Wir suchen per sofort In allen 'größeren Städten tüchtige Anzeigen-Vertreter die bet jüdischen Firmen gut eingeführt sind. Ausführliche Bewerbungen an die Jijdlsche Allgemeine Zeitung, Bln.-Chail.2, Blcibtnuitr.2 Ab I. Oktober müssen Waren-EingangtbOcher Rclührt werden. Empfehle mich für Bilanz- und Stundenbuchhaltung. auch Im Abonnement, billigst Adolf Mayer, Cliarlottenburg Kalserdamm 2 Ihr Cqfehaus und Restaurant ist Gate Wittenbach, BayerischerPI. 2 Prinzeß-Cafe\ Kurfürstendam 214 Inhaber: Oscar Aberbach Eigene Konditorei und Pralinenfabrlkatlort Spezlalltät.lnPrageru.WlenerBacKwaren Ia bittere Pralinen. Wein, Teeu. Kaffeetjebäck. Sonnt. Kuchenverk..von 2-4 Uhr. WAG EN KNECHT Berlin W 15 OUvuer Platz 9 J 1 Bismarck 4369 wmmm Tanzdiele Uhlandeck um Kurttintendamm 31 leden Mittwoch grosses Tanzturnier und Prelltenien. Entzückend« Pretee. negativen Ergebnis. Sehr .wertvoll'ist die in dem gleichen Hclt enthaltene Übersicht ülicr neue Forschungen zur Geschichte der Juden in Deutschland. Man abonniert die „Monatsschrift", indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin-' wird und den jährlichen Mindestbeitrag von 10 UM. an die Gesellschaft (Postscheckkonto: Berlin Nr. 7030) sendet. Im .indischen Rcligionsvcrcin der nördlichen Vororte hält Professor Dr. Eugen Wölbe nm 16. November, abends 8 Uhr, in Hermsdorf, Ätbrcchtstrnßc 10, einen Vortrag über „Mit dem Rucksack durch das heilige Land". Der Vortrag wird durch gesangliche Darbietungen umrahmt. Jüdischer Kulturbund Rhein-Ruhr. „Komödie der Irrungen" von Shakespeare, Köln: 14., 21., 23., 24. November, 20.15 Uhr, Gcrhcindchaus; Essen: IG., 17. November, 20.15 Uhr, Jugendheim; Wuppertal: 18., 19. November, 20.15 Uhr, Frauenklub. Konzert Richard Dresdner und Kurt Rahmcr, Krefeld: 18. und 19. November, 20.30 Uhr, Nicderr)). Loge. Dein Lipinskaja, Dortmund: 19., 23. November und 2. Dezember, 20.30 Uhr, Gemeindehaus. ES Die Regierung der Tschechoslowakei hat im Senat ein Ticrschutzgcsct'z eingebracht, dessen § 8 dahin lautet, daß sieh derjenige strafbar macht, der bei. der Tötung eines. Tieres ihm überflüssige-Qunlcn zufügt, insbesondere derjenige, der ohne vorherige Betäubung Schlachtvieh zum gewerbsmäßigen Flcischvcrkauf tötet. Zu diesem Punkt 8 werden durch Regierungsverordnung Ausnahmen für die „Tötung von Tieren nach religiösen Vorschriften" erlassen. Demnach füllt die Schcchita (jüdisch-rituelle Scliüehtuug) nicht unter das neue Ticrschutzgcsctz. Ootfcstötnlfe in (Ion Synagogen mit neuem Ritus Freitag, 15. November. Neue Synagoge, 6 Uhr: Warschauer. Lindenstraße, 4.15 Uhr: Salomonski. LützowstralSe, (> Uhr: Nußbaum. Fasanenstraße, 6.30 Uhr: Galliner. Lcvctzowstraße, 7 Uhr: Silngcrl Friedcnstcmpcl, 4.15 Uhr: Hamburger. Schmargendorf: 7 Uhr. Piinzrcgcntenstraßc, 7.15 Uhr: Swarsensky. Köpenick: 4.15 Uhr. Oranienburg: 7.15 Uhr. Altcrsversorgungsanstalt: 4.15 Uhr. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162, 7.15 Uhr: Scheuermann. Liberale Synagoge Osten, Küiscrstraße 30, 7.30 Uhr: Adler. Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176, 7.30 Uhr: Zucker. Liberale Synagoge Westend, Kaiserdamm 78, 7.15 Uhr: Goctz. Liberale Synagoge Wcdding-llcinickcndorf, Triftstraße 63, 7.30 Uhr: lirasch. Jüdische Itcligionsgcmeindc Chnrloltcnburg, Schulstraße 7, 4.15 Uhr: Pfingst. Anschl. Kiddusch der Jugend. Jüdische Reformgemeinde, Joucl.inisthalcr Straße 13, 6.30 Uhr: Koppel. Sonnabend, 16. November. Hauptgottesdienst vormittags 10 Uhr. Frühgottcsdicnst Liudcnstraßc, Lcvctzowstraße, Prinzicgcntcnstraßcf: 7.30 Uhr. Jüdische Rcligionsgcmcindc Charlottcnburg: 9.30 Uhr. Liberale Synagoge Norden: Scheucrmann. Liberale Synagoge Osten: Goetz. Sonntag, 17. November. Jüdische Reformgemeinde, Johnnnisstraße 16, vorm. 10.30 Uhr: Roscnthal. Zu Gnntten der Jtidifchcn Winterhilfe im großen Saal des Brüdervcrc ins-Hauses, Kurfürstenstr. 115 Sonntag, 17. November 8 Uhr abends Eine Stunde Schubert Ansprache des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, des Herrn Direktor Heinrich Stahl Zur Aufführung'gelangen: daa Forollon-Quintett und LIedor, von Schubort. Mitwirkende: Camilla Spiro, Wilhelm Outtmnnii. sowie Erna Klein (Klavier), Charlotto Rosen (Violino), Alfrod Schlesinger (Viola), tiodfried Zcelnnder (Cello) und Rudolf Lowy (Oontrnöaa>. Karten zum Proiao von 1.—, 2.—, 3.— RM. sind erhältlich gegen Kulturbund-Ausweis odor R.-Karte bei den Hauswarten der Jüdischen Gemeinde Oranienburger Str. 29 und Koscnstr. 2fl, bei den Kastellanen, der Synagogen: Lüfciowatr&ße 16, Fasanenatr. 79/80, Markgraf-Alb recht-Str. 11/12, Lovetzowstr. 7/8, Pestalo'-szistr. U/lb und Prinzregentenstr. 69/70, sowie in den Buchhandlungen Kedem, Dnhlmannstr. 8, Ernst >Volf£, Prager Platz 4 und Philo-Verlag, Parisor Straße 4-1. . Zum Beilen der Jfidifchen Winterhilfe In der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße 30 Mittwoch, den 20. November, 20 Uhr zum ersten Mal in Berlin: t. „Die Zerftörung Jerufalems" von Ferdinand Hiller A u s t ü h r o n d o: Jüdische Glior- und Orcliostor-VcrcinlKiins (Dirigent: Leo Kopf), Solisten: l'uulil Lindborg (Alt). Hlldogurdt Llndt (Sopran), Julius Pelstmoliowitach (Bariton), ■ Ilormann Nahm (Toner). Karten zu 5.—, 4.—, 3.-, 2.-, 1.50 und 1. RM. sti d zu haben: Jud. Gcmciude, Oranienburger Str. 29 (Hauswart), [Itosenatr. 2/4 (Hauswart), Kastellane der Synagogen Fasanenstr. 19/80, Prinzregentonstr. G9/70. Kaisoratr.' 2U/30, Buchhandlungen Kodein, Dahlmannstr.. 8, Ernst Wolff, .Prager Platz' 4, Philo-Vorlag, Parisor Str. 44, Sohildborger, lUensburgor Str., Stadtbahnb'ogen 41D. 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