Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 34 (21.8.1935)
- Date
- 1935-08-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Es wird gemeldet: ■ Der in Brüssel abgehaltene 18. Weltkongreß der Tierschutzvoroino bat einstimmig beschlossen, den Regierungen allor Linder das Verbot der rituellen Schachtun g zu empfehlen. * ■ Der bei dem Flugzeugunglack in der Nahe von Kairo zusammen . mit dem italienischen Arbeitsminister Rozzo umgekommene Baron Raimondo Franchetti, ein berühmter italienischer Forscher und Fachmann in abessinischen Fragen, war Jude. Er war mit den Rothschilds verwandt. * ■ Das Werk von Studienrat a. D. Dr. Willy Cohn in -Breslau über „Das Zeitalter der Normannen in Sizilien", das 1920 erschien und in deutschor Sprache vergriffen ist, ist von der „Societa di storia Patria per la Sicilia Oriontale" in Catania, als italienische Ausgabe herausgebracht worden. Dr. Cohn ist bereits seit 1932 korrespondierendes Mitglied dieser Gesellschaft. * ■ Die Zollfohndungsstelle Hamburg ist gegen eine Wechselstube am Hafen eingeschritten. Wio das Deutsche Nachrichtenbüro mitteilt, wurden die Inhaber Manfred und Hermann Bauer wogon Dcvisonvorschicbung festgenommen. Dio Wechselstube wurde geschlossen. * WH Aus Jerusalem wird gemeldet: In der Nahe von Potach Tikwah wurde mit der Errichtung von zwei neuen Siedlungen, Maimonia und Kfar Syrkin, begonnen, in denen 200 jüdische Familien aus Deutschland auf landwirtschaftlicher Basis angesiedolt werden sollen. Die notwendigen Wohnbauten werden in drei Monaten fertiggestellt sein. * ■ Zu der „Schoch-Olympiado", die vom 16. bis 31. August in Warschau abgehalten wird, trifft auch eine palästinensische Delegation, bestehend aus den Meistern Anuch {Haifa), Dobian (Jerusalem), Winz (Tel Awiw), Foordcr und Czerniak (Jerusalem) ein. * ■ Das hauptsachlich von Juden bewohnte polnische Stadtchen Sztszerzcw ist fast völlig abgebrannt. 105 Häuser, darunter 90 jüdische, wurden vernichtet. Fast 300 jüdische Familien blieben ohne Obdach. mehr erteilen. Sodann ist den Juden der Aufenthalt im städtischen Freibad verboten worden. Vor den jüdischen Lichtspielhäusern Hannovers kam es, wie das NdZ. meldet, zu Demonstrationen großer Volksmassen, die Bich dagegen auflehnten, daß sich noch immer dioso in .kulturpolitischer Hinsicht wichtigen Unternehmungen in jüdischen Händen befinden. Dio Kundgebungen verliefen so diszipliniert, daß dio Polizei nirgends einzuschreiten brauchte. Vier Kinothoater, dio sich im Besitze von Juden befinden, sind geschlossen worden. Nach einem Bericht dor „Nationalzeitung" in Essen hat die Arbeitsgemeinschaft der Käufer und Verkäufer am neuen Nutzvichmnrkt zu Oldenburg den jüdischen Händlern die Mitteilung zugehen lasson, daß ihr Erscheinen am E r 8 f f - nu n gsm a r k t,. dor am Dienstag begann, nicht erwünscht ist. Diese Maßnahme ist auf Wunsch der Bauernschaft und der deutschen Viehhändlorschaft angeordnet worden. Dio Gemeinde Oestrich (Rhcingau) hat, wie dor „Rhcingauer Bürgerfreund" meldet, beschlossen, keinem Juden mehr an der Gcmcindc-DampfBchiffsagentur eine Fahrkarto zur Benutzung der Rhoindampfor auszuhändigen. Als Grund wird provozierendes Benehmen dor Juden angegeben. Dio Juden seien nicht würdig, dio deutschen Rheindampfer, dio dio Hakenkrcuzfahn» führten, zu benutzen. Dr. Schacht über die Judenfrage Gesetzgebung in Vorbereitung Anläßlich der Eröffnung der Deutschen Ostmesse in Königsberg hielt Rcichswirtschaftsminister Reichsbankpräsident Dr. Sdhacht eine Rede, in der er nach dem Bericht der „Berliner Montagspost" in bezug auf die Judenfrage folgendes ausführte: „Die Juden müssen sich damit abfinden, daß ihr Einfluß bei uns ein für allemal vorbei ist. Wir wünschen unser Volk und unsere Kultur rein und eigen zu erhalten, wie es dio Juden seit dem Propheten Esrn für ihr Volk als Forderung jeder Zeit aufgestellt haben. Aber die Lösung aller dieser Aufgaben muß unter staatlicher Führung geschehen und kann nicht ungeregelten Einzelaktianen überlassen bleiben, die eine schwere Beunruhigung der Wirtschaft bedeuten, und die deshalb auch immer wieder von den staatlichen wie von den Parteiorganen verboten worden sind. Dr. Schacht erklärte dann, er werde diejenigen, die disziplinlos handelten, dafür verantwortlich machen, wenn die finanz- und wirtschaftspolitische Durchführung der vom Führer gestellten Aufgabe unmöglich gemacht werde. Da unsere Wirtschaft auf das engste mit derjenigen des Auslandes verflochten ist, so kann es keinem von uns und besonders mir nicht, als dem für die Inganghaltung dor deutschen Wirtscluiftsmaschinerie verantwortlichen Minister, gleichgültig sein, welche Folgen die erwähnten Störungen für uns im In- und Auslande haben. Es ist für die Führung jinsercr Wirtschaftspolitik unerläßlich, daß das Vertrauen in Deutschland als einen Rechtsstaat unerschüttert bleibt. Niemand in Deutschland ist rechtlos." Aus dem Bericht der Montagsausgabe des „Völkischen Beobachter" heben wir noch die folgende für uns Juden bedeutsamen Sätze hervor: „Nach Punkt 4 des nationalsozialistischen Parteiprogramms kann dor Jude weder Staatsbürger noch Volksgenosso sein. Aber Punkt 5 des Parteiprogramms sieht auch für ihn eine Gesetzgebung vor. Diese Gesetzgebung ist in Vorbereitung und muß abgewartet werden." RalFengefetzgcbung Der „FränkiBcho Kurier" berichtet von einem Vortrag, den der Staatskommissar für das Gesundheitswesen, Ministerialdirektor, und Universitütsprofessor Dr; W. Schultze, im Rahmen der Fcstsommerveranstaltungen der Deutschen Akademie in der Universität München hielt. Er führte nach dem Bericht des Blattes aus:' Die Gesetzgebung dürfe nicht mehr auf den Arierbegriff abgestimmt sein, sondern müsse sich offen die Judenfrage zum Gegenstand nehmen. Es sei ein Gesetz in Vorbereitung, das die Eheschließung zwischen Juden;und Halbjudcn auf der einen Seite und Deutschen auf der anderen Seite verbiete. Auch der außereheliche Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Deutschen werde unter Strafo gestellt werden, wobei diese in erster Linie den deutschen Teil treffen werde. Ferner müsse dio jüdische Jugend von der Gemeinschaftserziehung der deutschen S c Ii u I e n ausgeschlossen werden. Für die Gesetzgebung der Zukunft forderte Dr. Schultze das Verbot, daß Juden Betriebsführer sein können und sich deutsche Dienstmädchen halten dürfen. Erst, wenn diese Maßnahmen durchgeführt seien, sei dio Forderung des nationalsozialistischen Parteiprogramms erfüllt, daß Staatsbürger in Deutschland nur sein könne, wer deutschen Blutes ist. * Reichsstatthnltcr Kaufmann hielt im Hamburger Rathaus bei einer Kundgebung eine Ansprache, in der er auch auf die Judenfrage 'einging. Noch dem Bericht "dor „Frankfurter Zeitung" wandte er sich gegen die Auffassung, als ob das Judenproblem durch Plakate und rote .Farbe gelöst werden könnet Die Judenfrago werde durch die Gesetzgebung gelöst. An die Stelle der jüdischen Moral müsso auf allen Gebieten des Lebens die deutsche Moral gesetzt werden. Wie das „Berliner Tageblatt" aus Hamburg berichtot, hat der dortige Gauleiter Kaufmann darauf hingewiesen, daß in letzter Zeit in Hamburg ohne Benachrichtigung der Parteistellen Plakate geklebt wurden, die sich in hetzerischer WeiBO mit dem Kampf gegen das Judentum befassen. Da solche wilden Plakaticrungen verboten sind, können Bio nur von Provokateuren vorgenommen worden sein. Gegen Plakatkleber dieser Art werde strengstens vorgegangen werden. * Die hessischen Schulbehörden werden, wie dor Landespressedienst mitteilt, auf einen Erlaß, des Reichserachungsministera hingewiesen, in dem es u. a. heißt: „Ich habe Anlaß, nachdrücklich darauf hinzuweisen, daß die Hauptaufgabe auch des Schulunterrichts, die Erziehung zu nationalsozialistischer Weltanschauung Und Staatsgesinnung, durch Rücksicht auf Angehörige anderer Anschauungen niemals gehemmt werden darf. Wieweit etwa Niphtarier von Fall zu Fall von einzelnen UnterriohtBstunden und Schulfeiern befreit werden sollen, überlasse ich dem pflichtmäßigen. Ermessen der Schulleiter." _,_•, Ausfchlüß aus dem Kölner Vcrkehrsverein KOln. Bisher konnten nichtärische Firmen in den Kölner Verkehrsverein aufgenommen werden. Man ging dabei von dem Gesichtspunkt aus, daß dio Nutznießer der Werbetätigkeit dor Stadt und des Verkehravereins auch die jüdischen Gescliäfto Boicn, und daß sie sich deshalb an der Aufbringung der Werbemittel grundsätzlich zu beteiligen hätten. In dor Vorstandssitzung des Kölner Verkehrsvereins wurdo darauf hingewiesen, daß-die Plakette des Vereins, die man allen Mitgliedern Und somit auch den nichtarischen Firmen zugestanden habe, von diesen zur Tarnung ihrer Geschäfte benützt worden sei. Der Vcrkehrsverein beschloß deshalb, die jüdischen Mitglieder — es handelt sich um 102 Firmen — aus der Organisation auszuschließen. Zuzugsverbote Wie der „Berliner Börsen-Zeitung" meldet, haben die Gemeinderäte von Klein -Machnow einstimmig den Bürgermeister ersucht, dahin zu wirken, daß der Zuzug von Nichtancrn künftig unterbleibe. Die umfangreichen Geländcaufteilungcn in Klein-Machnow geben der Gemeindeverwaltung Anlaß, schon jetzt darauf hinzuweisen, daß Nichtariern die Genehmigung zur Ansicdlung oder Bebauung von Grundstücken nicht erteilt werden könne. Auch der Gemoinderat von B u n z 1 a u hat einen ähnlich lautenden Beschluß gefaßt. Nach einer Meldung des „Hanauer Anzeiger" hat der Bürgermeister von Langenselbold bei Hanau eine Bekanntmachung erlassen, wonach Juden der Zuzug in die Gemeinde untersagt wird; ebenso ist Juden der Ncucrwcrb von Grundstücken zu verweigern; sie werden weiter nicht mehr zur Benutzung dor Gomeindcwaago und des Zuchtviehstallcs zugelassen, dio Teilnahme an Verpachtungen gemeindeeigener Grundstücke und Holzvcrstcigerungcn ist ihnen versagt; Dem Dresdener „Freiheitskampf" zufolge erschien in der letzten Sitzung der Stadtverordneten in Radebeul eino Abordnung von vier dortigen Gemeindebürgern, die ausführten: Soweit bekannt geworden sei, sei demnächst der Zuzug einer Jüdin nach Radebeul zu erwarten. Gegen ihren Zuzug und auch gegen den Grundstücksorworb in Radebeul werde schärfster Protest erhoben. Daraufhin wurdo erklärt, daß die Angelegenheit der Kreishauptmannschaft als Aufsichtsbehörde wcitergolcitot werde mit der Bitte an das Amtsgericht Radebeul, die Eintragung des Eigcntumswcchscls im Grundbuch abzulehnen und der Gaulcitung Sachsen der NSDAP, über die Kreisleitung Kenntnis zu geben. ' < Zutritt verboten In der Stadt Schlüchtern (Hessen-Nassau) sind, nach einer Meldung dor „Frankfurter Zeitung", an den arischen Geschäften Plakate angebracht worden, dio Juden den Zutritt verbieten. Jüdische Geschäfte und Privathäuscr sind durch gelbe Zettel mit der Aufschrift „Jude" kenntlich gemacht. Wie aus einer Zuschrift an den „Westdeutschen Beobachter" hervorgeht, finden im Kurhaus von Bad Orb im Spessart Juden keine Aufnahmo mehr. Im nächstjährigen Prospekt der Badeverwaltung worden Anzeigen nichtarischer Unternehmen nicht melir erscheinen. Nachdem kürzlich der Bürgermeister von Bad Tölz die Ausgobo von Kurkorton an Juden verboten hat, ist, der „Bayerischen Ostmark", Bayreuth, zufolge, durch den Bürgermeister von Bad Wörishofen der gleiche Schritt erfolgt. Er hat eine Bekanntmachung erlassen, dcrzufolge mit sofortiger Wirkung Juden keine Kurkarten mehr ausgestellt werden dürfen. Ihnen ist das Betreten der Kuranlagen und des Kasinos verboten. Dio „Thüringischo Staatszeitung" in Weimar berichtet, daß in dem Waldschwimmbad in Rastenberg ein Schild mit der Aufschrift „Juden ist der Zutritt verboten" angebracht worden sei. - Der Oberbürgermeister der Stadt Apolda hat, wio dio „Allg. Thüringische Landeszeitung" mitteilt, auf Veranlassung der Deutschen Arbeitsfront, Gaubetriebsgemeinschaft „Freie Bcrufo", Juden den Zutritt in das dortige Freibad mit sofortiger Wirkung verboten. Einer Erklärung des Apoldacr Oberbürgermeisters zufolge sieht sich dio Verwaltung der Stadt veranlaßt, solange an der Teilnahme an Vercinsveranstaltungjen Abstand zu nehmen, als in den Mitgliederlisten der Vereine noch. Juden zu finden sind. Die Gaststätten-, Pensions-, und Badeanstaltsbesitzcr des bayerischen Ortes Seeshaupt werden gleichfalls in Zukunft keine Juden mehr aufnehmen und dies durch, einen entsprechenden Anschlag bekannt geben. Ferner haben Bich der Gastwirteverbund von Neuruppin sowie die Organisation der Guststättenbcsitzcr in Nierstoin gegen den Besuch jüdischer Gästo ausgesprochen. Von weiteren Maßnahmen gegenübor Juden verzeichnen wir noch folgende: In Starnberg wurden sämtliche Hotels und Pensionen darauf geprüft, ob sich die aus Bad Tölz ausgewiesenen, jüdischen Kurgäste an den Starnberger See begeben hätten. Ein solcher Fall wurdo festgestellt. Die Betreffenden verließen daraufhin Starnberg. — In Stralsund hat sich den Gastwirten, die sich durch Plakataushang den Besuch von Juden verboten haben, auch eine Reihe von Friseuren angeschlossen. — In Weimar hat der Betriebsführer eines Lichtspieltheators den Judenden Zutritt zu den Vorführungen verboten. — Die Wirtachaftsgruppe des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes in PutbuB hat beschlossen, in Zukunft keine Juden mehr' zu bewirten und zu beherbergen. , Der Dortmundor Oberbürgermeister hat angeordnet, daß Juden im, Stadtlcihamt weder Gegenstände versetzen noch an' öffentlichen Versteigerungen teilnehmen dürfen. Ebenfalls werden von Juden aufgekaufte Pfandscheine weder eingelöst, noch erneuert. Auch Mittelsmänner der Juden werden von den Versteigerungen ausgeschlossen. Die „Dortmundor Zeitung" berichtet aus Soest: Das s t ä d t. Vorkehrsamt wird in Zukunft an Juden koinoAuskunft SPORT Die Deutfchen Mäkkabimeifterfchaflen in Leipzig Am letzten Sonntag veranstaltete der Bar Kochba-Leipzig auf seinem eigenen Sportplatz die lcichtothlctischcn Meisterschaften des deutschen Makkabikrciscs. ' Die Veranstaltung lief vor etwa 3000 Zuschauer mit großem Erfolgo ab und zeitigte gute Leistungen, obwohl die Ergebnisse darunter litten, daß das sehr große Meisterschaften-Programm an einem Tage ausgetragen werden mußte. Die Teilnehmer waren so zum Teil ermüdet, cho die Endkampfe ausgetragen wurden. Auch dio sehr spitzen Kurven der Rundbahn, die nur 350 m lang war, beeinträchtigte die Leistungen der längeren Strecken. Es wurden dennoch zwei neue Bestleistungen dcB Deutschen Mokkobikrciscs erzielt. Lore Meyer gewann die 100 m in der hervorragenden Zeit von 12,8 nach hartem Kampf gegen Elli Kendziorra, die 12,9 Sekunden benötigte und Hermann- Homburg siegte im Kugelstoßen mit der ansprechenden Leistung von 12,20 m. Ein besonders gutes Ergebnis zeitigte auch noch der 100-m- Louf für Männer, in dem diescsmal S c h a t tm a n n -Berlin Dr. L c w i n - Berlin, der ersichtlich indisponiert war, um Brustbreite in 10,9 Sekunden schlug. Schnttmann, der in hervorragender Verfassung antrat, gowann auch die 200 m nach spannendem Kampf über die ganze Strecke gegen Sternlicb-Brcslou. Auch sonst gab es in den Läufen Doppclsiege. Orglcr-Wuppcrtal gewann die 400 m und die 800 m, RoBcngarten-Kassel, der sich von scinor langen Erkrankung nun endgültig wieder erholt zu haben scheint, die 1500 m und 5000 rn. Alle Läufe über dio längeren Strecken wurden von Favoriten in großer Überlegenheit, gewonnen. Hervorgehoben zu werden verdient noch die sehr gute Leistung von Anne Cohn-Berlin, dio den Weitsprung mit 4,72 m, den Hochr sprang mit 1,38 und den Dreikampf gewann. Ergebnisse: Männer: 100 m: 1. Schattmann-Bcrlin 10,9; 2. Dr. Lcwin- Borlin 11; 3. Aufrichtig-Bcrlin 11,3 Sek. 200 m: 1. Schattmann- Bcrlin 23,2; 2. Stcrnlieb-Breslau 23,4; 3. Scligmann-Düsscldorf 23,4 Sek. 400 m: 1. Orglor-Wuppertal 52,4; 2. Falkcnbcrg-Bcrlin 54,4: 3. Blum-Frankfurt 55 Sek. 800 m: 1. Orgler-Wuppertal 2:4,9; 2. Rothschild-Nürnberg 2:8,06; 3. Rudawer-Frankfurt 2:9,02 Min. 1500 m: 1. Rosengarten-Kassel 4:34; 2. Hirsch-Berlin 4: 37,4; 3. Mann-Wuppertal 4: 46,8 Min. 5000 m: 1. Roscngartcn- Kassol 17,18; 2. I^chmaki-Berlin 17:36,2; 3. Baum-Berlin 17:47,5 Minuten. Weitsprung: 1. Bukofzcr-Köln 6,15; 2. Goldcnbcrg- Dresdeu 6,10; 3. Gruncbaum-Frankfurt 5,97 m. Hochsprung: I. Blonck-Hannover 1,67; 2. Kikoler-Berlin 1,62; 3. Grunchaum- Frankfurt 1,62 m. Stabhochsprung: 1. Meycr-Berjin 2,50; 2. Posener-Bcrlin 2,40; 3. Czopek-Eeipzig 2,30 m. Kugelstoßen: 1. Hermann-Homburg 12,20; 2. HülBenrath-Hagen 11,03; 3. Jakob-Berlin II, 02 m. Diskuswerfen: 1. Jakob-Berlin 31,75; 2. Goldenberg- Dresden 31,15; 3. Hermann-Hamburg 30,75 m. Speerwerfen: 1. Nebenzahl-Loipzig 42,85; 2. Soligmann-Düsseldorf 41.13; 3. Hermann-Hamburg 40,65 m. Fünfkampf: 1. Aufrichtig-Berlin 2,182,4; 2. Gbldcnbcrg-Dresden 2,131; 3. Nebenzahl-Leipzig 1,797,8 Punkte. 4xl00-ra-Staffel: 1. Berlin I (Rothschild, Dr. Lewin, Aufrichtig, Schattmann) 46,7; 2. Westdeutschland 46,9; 3. Berlin II 48,5 Sek. 4x400-m-Staffel: 1. Berlin I (Sommerfeld, Lcsscr, Dobrinor, Falkenberg) 3:46; 2. Frankfurt 3:47; 3. Köln 3:51,5 Min. Frauen: 100 m: 1. Meyer-Frankfurt 12,8; 2. Kenziorra- Hamburg 12,9; 3. Leeser-Frankfurt 13,1 Sek. 800 m: 1. Kestle- München 2:53,4; 2. Hönigsberg-Fronkfurt 2:53,6; 3. Beck-Berlin 2:59,3 Min. Weitsprung: 1, Cohn-Berlin 4,72; 2. Meyer-Frankfurt 4,62; 3. Pels-Essen 4,45 m. Hochsprung: 1. Cohn-Berlin 1,38; 2. Leeser-Frankfurt 1,33; 3. Fried-Leipzig 1,33 m. Kugelstoßen: 1. Schulmann-Berlin 9,74; 2. Cohn-Berlin 9,06; 3. Lcwüt-München 8,04 m. Diskuswerfen: 1. Schulmann-Berlin 30,22; 2. Czcmpin- Berlin 26,38; 3. Medwedowsky-Dresden 24,48,5 m. Speerwerfen: 1. Czempin-Berlin 30,50; 2. Schulmann-Berlin 26,45; 3. Leeser- Frankfurt 25,55 m. Dreikampf: 1. Cohn-Berlin 139; 2. Leeser- Frankfurt 138; 3. Czempin-Berlin 79 Punkte. 4xl00-m-Staffel: 1. Berlin I (Schmidt, Cohn, Meyor, Smedresmann) 56; 2. Frankfurt 56,2; 3. Berlin II 56,7 Sek. n m- 100 m Alto Herren: 1. Metzgor-Frankfurt 11,8; 2. Weiß- Berlin 12,4; 3. Föratcr-Danzig 12,4 Sek. 4x100 m Alto Horren: 1. Berlin 51,6; 2. Leipzig 52; 3. Frankfurt 52,8 Sek. 3x200I m für kleine Vereine: 1. Chemnitz 1:24,4; 2. Gera 1:35 Min. Thcodor-Herzl-Staffel für Jugend: 1. Berlin I 4:45,9) 2. Berlinn 3:47; 3. Dresden 4:52,2 Min. Berliner Vorfchau ■ Leichtathletische RjF-Meisterschaften Am kommenden Sonntag veranstaltet dor Snor'thund des RjF in Borluv im BSC-Stadion an dor Avus (Falirverbindungertt U-llahn Kaiserdamm, S-Bahn Westkreuz, Straßenbahn 72, 93), erstmalig seino LeichtoUiletik-RcichsmeiBtcrschaften. Sämthcho Landesmeister des Sportbundes, die sich in den letzten Wochen als die Besten ihrer Bezirke qualifizieren konnten, werden ul Berlin den Kampf gegen dio Vertreter des Berliner Sportbunde» aufnehmen. Um nur einige Namen zu nennen: Aus Südwestdcutschland kommen an aussichtsreichen Bewerbern um die Titel Gretel Bergmann (Stuttgart), Ballin (Stuttgart), Wieseneck (Dann- Stadt), Abt, Polak (Frankfurt), aus Westdeutschland die Sprinter y>