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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-08-21 · 34 (21.8.1935) · page 5

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
34 (21.8.1935)
Date
1935-08-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Immerhin beruhigte es ihn, daß nicht die geringsto Spur einer Uniform an ihnen wahrzunehmen war. Wob ihm am meisten auffiel, war die Sprache der Männer, die klangvoll dröhnend dahinrollte, als predigten sie allem Volke. Es waren aber, wie sich bald herausstellte, Mitglieder einer Schauspielcrtruppc, die keinen andern Wunsch hatten, als zusammen mit den übrigen, die verzweifelt in der benachbarten Herberge saßen, so schnell wie irgend möglich über Schweinfurt nach Bamberg zu gelangen. Dort sollten übermorgen die Proben zu der neuen Theatersaison beginnen. Nathan Franck lehnte die Bitte, sie dorthin zu fahren, trotz der vier schönen und flehenden Frauenzimmeraugen rundweg ab. „Bamberg? Do kommen Sie aus dem Regen in die Traufe. Da laufen Sie direkt dem Napoleon in die Arm." Mein Urahn war gar nicht neugierig, den korsischen Eroberer von Angesicht zu Angesicht zu erblicken. „Aber hier können wir nicht bleiben," jammerte die filtere der drei Frauen, „dor ganze Ort steckt voll Militär, sehen Sie denn nicht?" Mein junger Ahn war nicht auf den Kopf gefallen. „Haben Sic einen Passeport?" fragte er. Ein Passeport war das, was er in den letzten zwei Tagen am schmerzlichsten vermißt hatte. Nicht das übliche gestempelte Papier, das alle Juden, wenn sie nur ein paar Schritt aus ihrem Ort machten, bei sich tragen mußten, das besaß er natürlich, aber das nutzte ihm jetzt nicht. Ihm. fehlte ein richtiger, vom französischen Kommando ausgestellter Passierschein, der vor allen Belästigungen und Requisitionen schützte. Gottlob, den hatten Bio. „Dann bleiben Sie doch liier", 'riet Nathan, „und machen Sio Ihre Faxen da vor den Herrn Offizieren. Offiziere haben Geld und gebens auch aus. Was machen Sie denn so?" wollte er wissen. Er hatte nur eine unklare Vorstellung von Schauspielern, die man daheim „Schcure-Bärzler" nannte. Leuto, die in Scheuern Purzelbäume schlagen, dos wor ~ ungefähr das Bild, das - er sich von deutscher Schauspielkunst ein Jahr nach dem Tod des großen Schiller machte. Man darf nicht vergessen: er war einfacher Fuhrmann in einem der einsamsten Winkel des Fraukenlandcs. Trotzdem kam sein Vorschlag den verzweifelten Schauspielern wie eine Erleuchtung. Gleich hier vor den Offizieren zu spielen, das war der rettende Ausweg aus ihren Verlegenheiten. Sic hatten sich im Hannoverschen gemeinsam auf Teilung durch den Sommer durchgeschlagen, seit zehn Tagen keine Einnahme mehr gehabt und waren nun mit ihrem Gold, Mut und Verstand am Ende. Es stellte sich heraus, daß sie nicht einmal die Fuhre nach Bamberg in bar hätten bezahlen, können. Das wäre erst dort an Ort und Stelle möglich gewesen, vorausgesetzt, daß der Bamberger Theaterunternehmer, ein Herr von Soden, ihnen bei Eintreffen einen Vorschuß zahlte, was auch noch zweifelhaft war. Wußte man, ob er sein Theater überhaupt eröffnen konnte? Nicht einmal diese Gewißheit hatten sie. Allein sie besaßen etwas, was im Augenblick mehr wort war als bares Geld, und das war ihr Passoport. Er war, wio sich N. Franck alsbald überzeugte, auf die Gesamtheit der Truppe auagestellt. Wenn er mit der Gesellschaft einig würde, konnte er unter dem Schutz dieses vortrefflichen Papiers mitsamt seinem guten Fixlein ungehindert' durch die ganze t Armee des Kaisers durchpassieren. Und das wollte er, das mußte er, er hatte einfach keine-' Wahl. Fixlcin und dor' Paeseport würden gemeinsam den Karren, auf den er dip Scheure-Bärzler laden wollte, aus dem Dreck ziehen. Da er nicht das mindeste von Theater, nichts von Oper, nichts von Proben, Orchester, Vorschüssen und all den andern Bühnentücken wußte, sah er keinerlei Schwierigkeiten. Er sah nur, daß zunächst einmal die Zeche der Komödianten in der Herbcrgo bezahlt werden , mußte. Da sie nicht hoch war, erklärte er sich bereit, den Betrag auszulegen, drang aber darauf, daß noch am gleichen Abend mit der Vorstellung begonnen würde. .,. Während der Schimmel seine Portion Hafer vertilgte, zogen die Spieler ihre buntesten Kleider an, Nathan verfrachtete sie auf dem Karren, der Bretterwagen ratterte durch ganz Kissingen, und an jeder Ecke verkündeten die Männer mit ihren dröhnenden Stimmen zuerst* in deutscher, hierauf in französischer Sprache: „einem hoQhwohllöblichcn Adel, dor kaiserlichen Armee und ihren . glorreichen Offizieren benebst einer kunstsinnigen Einwohnerschaft das unwiderrufliche Auftreten dor soeben eigens zu diesem Zweck eingetroffenen bambergisch-würzburgischen Komödianten. Zur Auf- . führung gelangt auf. vielseitiges Verlangen hoher und höchster Gönner „Die Nymphe von dor Donau" oder „Des Donauweibchens zweiter Teilt' mit der romantischen Musik des Herrn Kapellmeisters Ferdinand Kauer aus Wien, ein Meisterwerk, welches .unter dem gnädigen Beifall aller Kunstverständigen. allüberall wohl on die tausend Mal zur Aufführung gelangt ist." Die Vorstellung fand statt im Gasthof zum Wilden Mann. Ein Platz in den Logen kostete einen Reichstaler,'ein gesperrter Sitz einen halben, ein Platz im Parterre fünfzehn Silbergroschen. * Militär vom Sergeanten abwärts die'Hälfte. Das war da3 erste Mal, das jemand aus meiner Familie mit dem Theater in nähore Berührung kam. Leider empfing mein werter Ahn dabei nur einen unvollständigen Eindruck. Denn er Baß an der Kasso und hatto mit Verkauf, Herausgeben und Abrechnen so viel zu tun, daß er erst im letzten Akt seinen verantwortungsvollen Posten verlassen und einen Blick in den gut besetzten Saal und auf die Bühne worfon konnte. Dort stand in duftigem, rosa Gewand jeno junge Mamsell, die der schönen Rosol Honig aus Mariabuchen ähnlich sah und sang ein sehnsuchtsvolles Lied in diner Bchmcichelnden Mundart, die Nathan nicht kannte, dio aber der Wiener Dialekt war. Hinter dem Donauweibchen war an Schnüren ein großes Stück Leinwand aufgehängt, auf welchem eino Fontäne gemalt war. Davor wogten einige schleierhafte Undincn, und langbärtigo Flußgöttcr saßen im Kreis. Nun sangen auch diese, wobei ihre weißen Bärtc im Takt ouf und ob wippten. Dazu tanzte das schöne Mädchen beinah schüchtern und mit schmerzlicher Miene zwei-, dreimal im Kreise horum, ein Jüngling mit langen gelben Haaren und veilchenblauen Scidcnbcincn sank vor ihr auf dio Knie, streckto sehnsuchtsvoll die Arme nach ihr aus, sie aber schwebte singend auf dio andero Seite dor Bühne, worauf der Jüngling gleichfalls sang und Bich, nachdem das Lied zu Ende war, zu Boden legte und starb. Dies sehend, kehrte das Donaiiwcibchen zu ihm zurück, neigte sich über ihn, gab ihm einen Kuß auf dio Stirn und verschwand unter Gesang durch ein Loch im Boden, das sich unversehens zu ihren Füßen aufgetan hatte. Hierauf wippton noch einmal die weißen Bärtc, und damit war das wunderbare Stück zu Ende. Der Vorhang fiel. Mein Ahn war von dem Gesehenen so bewegt, daß er regungslos in »einem Winkel verharrte. Er empfand eino grenzenlose Ehrfurcht vor dem Theater und seinen neuen Reisebekanntschaften. Wiesenfcld war vergessen. Er befand sich Li einem Taumel der Sinne, aus dem er erst durch die lauten Rufe der Komödianten geweckt wurde. Sie hatten, da sie seiner während des Spiels nicht ansichtig geworden waren, schon befürchtet, er sei ihnen mit der Einnahme durchgebrannt. Aber Nathan dachte nicht im Entferntesten an Durchgehen. Er verteilte gewissenhaft die ganze Einnahme unter die Mitglieder der Gesellschaft und vergaß sogar seine Auslagen abzuziehen. Diese wunderbaren Geschöpfe waren ihm für die paar Taler lange gut. Der biedere Fuhrmann war mit Haut und Haaren dem Zauber der Bühne verfallen. Als dann das göttliche Donauweibchen, das obendrein der Rosel Honig aus Mariabuchen so ähnlich sah, auf ihn zutrat, ihn beiseite nahm und fragte, was er zu der Aufführung' sage, da brachte er nur einige Worte grenzenloser, stammelnder Bewunderung hervor. Die schöne Nymphe schien jedoch mit diesem Gesamtlob keineswegs einverstanden, vielmehr bemängelte sio zu seiner größten Verwunderung dio Musik, dio Partner, dio Dekorationen, die Reklame. Sio sprach von Schlamperei und bat ihn als Impresario und Geldgeber der Truppe, er möge für schleunige Abhilfe sorgen. Das Wort „Geldgeber" ernüchterte ihn in seinem hochgradigen Theaterrausch, doch war es ihm wenigstens verständlicher als die übrigen, eben gehörten Fremdworte, und er dachte: Wieso Geldgeber? Ist das ein Geschäft? Eizogcber — schön. Geldgeber — nein. Geld könnt ihr euch selbst verdienet* Aber schon kam das anmutige Donauweibchen mit neuen Klagen. Im zweiten Akt, sagte sie, sei ihr ein Versatzstück auf den Fuß gefallen. Nathan kannte Versatzstückc nur von der' Pfandleihe her. Daß einem etwas Derartiges auf den Fuß fallen könne, erschien ihm ebenso rätselhaft wio alles, was er in den letzten Stunden erfahren hatte. Doch er ließ sich seine Unwissenheit nicht merken, er wollte in den Augen der Schönheit beileibe nicht als ein dummer Bauer dastehen. Er versprach alles, wos sio verlangte. Morgen werde er \ schon nach dem Rechten sehen. Darauf verließ ihn die Nymphe in großer Freude und mit vielen Dankesworten. Auf dem Theaterzettel, der am Eingang zum Wilden Mann angebracht war, entdeckte er nun auch ihren Namen. Da stand: „Die Nymphe an dor Donau . . Mllo. Rcgine Gurli." Das klang denn doch noch yiel schöner und süßer als Rosa Honig. Das Wichtigste ober, was er aus dem Gespräch mit der Dcmoiselle gelernt hatte, war, daß alles, was er dort oben auf der Bühne bestaunt hatto, keineswegs den Gipfel des Erreichbaren darstellte, daß man es vielmehr anders und besser machen könne. Dieso Erkenntnis weckte seinen Ehrgeiz und verstrickte ihn mehr noch als seine anfängliche kritiklose Bewunderung, in seine neuo Umgebung. Ehrgeiz / war ein Fehler und zugleich ein Vorzug seiner Familie Alle Francks waren ehrgeizig. Ihr Fuhrwork sollte das sauberste im ganzen Dorf, ihre Gäule die gepflegtesten, ihr Holz das astreinste im ganzen Amte sein. Dadurch hatten sio sich in Wiesenfeld, wo es damals außer ihnon keine jüdische Familie gab, Achtung und Ansehen errungen. Also mußte auch Nathan seiner Natur gemäß in seinem neuen Wirkungskreis das gleicho Qualitätsprinzip befolgen. Wenn er überhaupt mit Hand anlegte,. dann mußte dieses Theater bo vollkommen sein wie .nur irgend möglich. Wenn nur seine Branchenkenntnis nicht so unvollkommen gewesen wäre! Sich erkundigen mochte er nicht; dann wäre seine krasse Unwissenheit zu Tage getreten, und das ließ wiederum sein Ehrgeiz nicht zu. Also beschloß er zunächst einmal essen zu gehen. Auch dies war leichter gedacht als getan. Schon Essen an und für sich war in diesem von Truppen üborfüllten Ort schwor zu beschaffen. Und nun erst „Koscher"! Suchend ging Nothon durch die Straßen des Badeorts und hielt überall nach jüdischen Namen oder Gesichtern UmBchau. Vielleicht würde er sogar ein Bemaus finden,. ' ' (Fortsetzung folgt.) Leiter: Siegfried Winitzki Geglückte Überrumpelung Weiß: 9 Figuren. Khl; Df7i Tfl; Lb2; Sd4; Bauer a2, b3, g2, h2. Schwarz: 10 Figuren. Kh8; Dd8; Ta8; Lc8, Lf6; Bauer a7, b7, c4, g7, h7. In dor vor Jahren gespielten Partio ereignete sich folgendo Stellung: Scharz am Zuge zog 1. ... Lc8—d7; 2. Sd4—c61 (Weiß sucht den Gegner zu überlisten. Boi ruhiger Fortsetzung hätte Schwarz bald in Vorteil kommen müssen.) 2. . . . Ld7Xc6; 3. Tflxföl Lc6—d5; (Besser dürfte 3. . . . c4—e3; 4. Tf6—fl Dd8—g8 sein. Auf 4. Tf6—e6 folgt Dd8—g5.) 4. Df7—h5 g7xf6? (Schwarz ist noch gänzlich ahnungslos.) 5. Dh5—g5l (Ein Kraftzug 1) Dio schwarze Dame ist nicht zu retten und Weiß gewann leicht. (Dd8—f8; 6. Lb2xf6-f- Df8Xf6; 7. Dg5xf6-|- Kh8—g8 und 8. Df6—g5+). Schachaufgabe Nr. 15 Von M. Feigl Weiß: 8 Figuren. Kg2; Lg3, Lfl; SM, Sc6; Bauer h5, f3, d4. Schwarz: 9 Figuren. Kc3; Lh8: Sg8: Bauer a3, c5, d5, 16, f7, h6. a b f g mm. ms£ «!&i kyWv-? v<7Y'9/> '"Z-y/'"9 v/'"''''Vy' wm mm wm »fBi '^JmJ^Äw>£sS4 äs SU wS^mä m im WWt j» ßm ßm m M^M Isl . f g « iÄ^aL*^JatiiA&«J^ J *».->■ .ii.HV.:ft«sr.' sf^titiAJJyÜ&f' Weiß zieht und setzt in 3 Zügen matt. Auflösung in unserer nächsten Schachcckc Lehrreiche» Endspiel Weiß: 7 Figuren. Kd2; Lo7; Sh4; Bauer a3, b2, f2, g3. Schwarz: 8 Figuren. Ke4; Th5; Bauer a4, b5, c4, d3, f3, g4. 1. ... Th5—d5; (Schwarz will diese Stellung mit dem Läufer auf c3 Btatt auf a7 haben; er laviert also:) 2. La7—e3 TdS—cS; 3. Lc3— f4 Te5—h5; 4. Lf4—c3 (Schwarz hat dio erwünschte Stellung erreicht,)?- bS—b4l; 5. u3xb4 Th5Xh4!; 6. g3xh4 g4—g3; 7. f2Xg3 c4—c3+; 8. b2Xc3 a4—a3j' Weiß gibt auf. Auflösung der vorigen Schachaufgabe 1) 1. Dh3—fl g5—g4; 2. Se3—f5 Kc4xf5; 3. Dfl—d3 matt 2 1. ... b6Xc5; 2. Lb3—c2-f Kc4xd4; 3. Dfl—al matt 3) 1. . . . f4Xc3s 2. Dfl—c2 nebst 3. Dc2Xc3 matt Auflösung des Übungsbcispicls aus der vorigen Nummer 46. ... Tg7Xg2I 47. Td2xg2 Dc6—h3-|-; 48. Tg2—h2 Dh3xf3+; 49. Th2—g2 DXg2 matt. Oder, falls 47. Tc4—g4, so Tg2Xg4; 48. fXo Dxgr! und gewinnt. Schachlehrkurfus III. |||| Gangart der Dame (oder Königin) ••JjJ' Nachdem wir uns in dor vorigen Ausgobe mit der Gangart des Turms, Springers und Läufers beschäftigt haben, beginnen wir jetzt mit der Gangart der Dame. Die Dame, der mächtigste Stein im Spiel, vereinigt den Gang des Turmes und Läufers und zieht in senkrechter, waagerechter und diagonaler Richtung vorwärts und rückwärts über eine belicbigo Anzahl unbesetzter Felder. Sie darf aber nicht während eines Zuges zwei verschiedene Richtungen vereinigen, z. B. nicht yon dl über d4 in einem Zuge nach a7 gehen. v//'<t?'/& v > * Gangart des Königs <jjj Der König zieht und schlägt nach jeder Richtung, aber immer nur ein Feld weit, rückwärts und vorwärts. Eine Ausnahme hiervon findet bei der Rochade statt. Das ist eine besondere Bewegung von Turm und König zugleich, dio. nur für einen Zug gerechnet wird. Do dio Rochade besondere Schwierigkeiten bereitet, werden wir auf sio demnächst besonders eingehen. Sm Gangart des Bauern und „en pasBont" J 9mm ' '; . . Dor Bauer geht nur vorwärts, beim ersten Zug nach der Wahl des Spielers ein oderzwei. Felder, dann ober stets nur ein Feld; er ist der einzige Stein, welcher nicht rückwärts ziehen darf. Außerdem unterscheidet er sich auch dadurch von den Offizieren, daß seine Schlagweise von seiner Gangart abweicht. Er schlägt nämlich schräg, ein Feld vorwärts nach rechts oder links, so daß z. B. ein auf d4 stehendor weißer Bauer einen feindlichen Stein, welcher auf c5 oder c5 Bteht, schlagen kann, alsdann setzt der. Bauer auf der c- oder e-Linie, wohin .er durch das Schlagen gekommen ist, seinen Weg fort. Gelangt er auf die letzte Reihe des Brettes, auf welcher anfangs die Offiziere des Gegners stehen, so muß der Besitzer ihn umwandeln und zu einem beliebigen Offizier machen. Hierbei kann man eine zweite Damef einen dritten Springer uaw. Wählen! es versteht sich, daß der Bauer nicht in einen zweiten König verwandelt werden kann. Also ein auf d4 stellender weißer Bauer schlägt schräg ein Feld vorwöYte . nach rechts oder links; er beherrscht also die Felder c5 und. e5. Einen auf d5 stehenden feindlichen Stein zu schlagen, ist er nicht berechtigt.; (Fortsetzung folgt.) .

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