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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-08-21 · 34 (21.8.1935) · page 3

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
34 (21.8.1935)
Date
1935-08-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Beilage 21. August 1935 _•• JUDISCHE AUfiEMEIHE ZEITUNG ife ins Blaue Was der Atlas verrät — Paläflina in Texas — Jericho mit „Wu — Wo liegt Sufa? kein Exilarcli Sakai iß Ich bin soeben wohlbehalten von einer Weltreise zurückgekehrt. Sie hat mir ungeahnte Eindrücke vermittelt. Ich Bah Jahrhunderte alte Ruhten, ich weilte am Jordan und am Nil, ich Bah die Sphinx lächeln, leer wie eine amerikanische Filmdiva, ich sah die bluffenden Fassaden von Palästen in allen Gegenden der Welt, vergoldete Kuppeln und schlanke Minaretts, ich erstarrte vor Kalte am Südpol und briet in der Glut der Sadsee, denkwürdige-Stätten riefen die Erinnerung an erhabene Gestalten der Bibel hervor, Kokospalmen schaukelten im Wind von Tropenzn dem Neffen Abrahams steht, muß dahingestellt bleiben. Sichor ist, daß „Loths Weib" heute noch im Stillen Ozean in Gestalt einer japanischen Insel existiert. An Noaa ältesten Sproß gemahnt Sem in Norwegen. In vielen Verbindungen kehrt der Name Juden wieder, als Judenau, Judenbach, Juden-Berg bei Eberswalde; ein Borg in der Nahe von Marienbad führt den Namen Judentum, in den Auslaufern des HunsrDck gibt es einen Judenkopf. Die Stadt Judenburg in Steiermark, die 1080 zum erstenmal auftaucht, war ländern, die ich überflog.. Ich, }^,ina.^äpfa^tit^.^,J^» Jahrhundertelang die bedeutende - Hauptstadt des Landes und zurückgekehrt, bei der geographische Grenzen und Begriffe aufgehoben waren, .Gegenwart .und filteste Vergangenheit sich miteinander verbanden, und ich habe einiges interessante Material mitgebracht ' Eine sozusagen normale Weltreise, ohne besondere Zwischen- < fälle, mit allem verkehrstechnischen Komfort dauert ein halbes Jahr. Die Kosten werden von Experten auf 4—5000 Mark ge- . schützt Man kamt es auch schneller und billiger haben. Ohne sich den Anstrengungen von tagelangen Eisenbahn- und Autofahrten, den Wetterwendischkeiten von Seereisen und Flügen auszusetzen, ohne .luftkrank, seekrank und schließlich auch " sehkrank zu werden und bei der' Heimkehr Interviews von der Art über sich ergehen zu lassen: „Haben Sie auch' überall fließendes Wasser gehabt?" Das Reiserezept stammt von Schiller. ,;Mir ist es immer ein unaussprechliches Vergnügen", schrieb er seiner Lotte, „mich in möglichst kleinstem körperlichen Räume im Geiste auf. der großen Erde herumzutummeln." ' i ' In diesem Sinne setzte ich mich an meinen gegen alle Witterungsüberfälle geschützten Schreibtisch, verproviantierte mich mit.Kaffee und Zigaretten und trat, ohne Kursbüch, die Fahrt ins bildete die Eintrittsstelle von Kultur und Handel Italiens nach Steiermark und;seinen Nachbargebieten. Vom 13. bis 15. Jahrhundert hatte Judenburg eine starke jüdische Bevölkerung. Seit der Ausweisung der Juden aus Steiermark im Jahre 1496 verschwand die stattliche jüdische Gemeinde. In diesen Zusammenhang gehört auch die Israelit« Bny, ein kleiner Teil der Großen Australischen Bucht. ( Ein val di Rabbi und ein Rabbi-Bad trifft man' im italienischen Südtirol, ebenso ein Rabbi-Joch. Auch mit einem Sakai kann man Bekanntschaft machen. Es handelt sich bei diesem Sakai indessen nicht um einen Anklang an den bekannten Exilarchen, den weltlichen Führer der babylonischen Juden, sondern um die Hafenstadt auf der japanischen Insel Nippon, eine Voratadt von Osakq. ■ Nicht allzu vielen dürfte es bekannt sein, daß auch' zwei jüdische Monate auf der Landkarte zu finden sind. Der letzte Monat des jüdischen Jahres verbindet sich mit der Landschaft Adar im französischen Westafrika; den Namen des Monats, in den dos Pessachfest fallt, trägt die Insel Nissan, eine der Salomon-Inscl Melanesiens, und der Nissan-Fluß, der sich in den Kattcgat ergießt. Als Erinnorung an die Tempelweihe ragt, der D je be i Chan uka1 aus der Wüstenlandschaft Mesopotamiens empor.; Die „atlantische" Weltreise ist zu Ende. Wundert es jemand, daß sie mit einem Da 11c8 schließt? (The Dalles, siehe Vereinigte Staaten von Amerika, Oregon). Eugen Tannenbaum. Abrahams Vifion / Von MAX ZODYKOW Heiß war der Tag. Kein Luftzug regte sich. Alles Getier schien erschlafft, erstorben. Nicht ein Vogellaut, nicht das Ger3usch eines wehenden Blattes, einer erzitternden Blume, einer flüsternden Baumkrone. Tiefe, gespannte Lautlosigkeit breitete sich über alles atmende Sein im Haine Mamre. Der Friede öffnete seine linden Armo und lud alle trostlos Gehetzten zu Rast und " Besinnung ein. Doch niemand kam, denn allzu heiß war dio Stunde, und dio. Armo des Friedens wurden matt und sanken verärgert herab. Einer nur war an diesem Tage wach und bei allen Vorgangen gegenwartig. Das .breitgewölbte Haupt vorgeneigt, das . idkt^ejpgezogen, die Hände wie in unauffälliger Abwchrborcit- Blauc an, indem ich mich' auf den knallblauen Meeren meines schafi geschwungen, saß er da unter dem vorragenden Dach seiner Weltatlas umtat, mich in den kakaobraunen Gebirgen verirrte Hütte, welches herrlichen Schatten, spendete. Angespannt horchte und die grünen Strecken der Taler mit suchenden ,Blioken J'-*H««»..rin Schauen erfüllte ihn, die Vorahnung einer großen durchstreifte. Hier einige meiner „Reiseandenken", die ich' zum allgemeinen Gebrauch mitgebracht habe: Wenn man ahnungslos noch Palästina will, dann wird man vor die Wahl gestellt zwischen Erez Israel, Palestine in Texas und Palestine-East in Ohio. Es ist ein Irrtum, zu glauben, . daß cb .nur, ein J e r u s n 1 o in. gäbe. Es gibt sogar.. noch deren zwei, die - uns, zum mindesten geographisch, wesentlich nähe*, liegen: das eine in .Thüringen, das andere im tschechischen Riesengebirge, nicht allzu weit von t Spindelmühle. Der Hauptstrom Palästinas, der Jordan, der^im Toten Meer mündet, hat sein Wasser in den verschiedensten Arten gesammelt. Es gibt einen Minute schlug an sein Herz. Ein Gesicht erblitzte, hob sich ihm entgegen,- war Bcinem Auge, seiner Seele fast greifbar nah. Plötzlich stieg Wind auf. Die Kreatur erschauerte, ein wehendes Rauschen durchfuhr die Luft, und dann ertönte ca: „Abraham 1 Abraham! Sohn Tharahsl Siehe und höre, was ich dir also zeige und verkündige." Abraham fuhr empor, fiel nieder," bedeckte Ohren und Augen mit erschrockenen HBndcn. Doch der Klang blieb in ihm, und er hörte dies: '„Stehe auf und mache dich, frei! Erkenne, wes Mund zu dir spricht und werdo stark und gefestigt in dir selber. Denn zu einem hohen Ziel bist du ausersehen. Du selbst bist noch' nicht das Ziel, Du bist der Anfang, der Weg, der aufknospende Keim, doch ein Unendliches wird sich aus dir entfalten, wird nach deinem Samen erblühen und über aller Welt aufgehen. Schaue und merke auf — was siehst du?" t j »»-.■« , ., , »v, . . ..i n r, , Ein0 brauiende Stadt. Menschen suchen und jagen einander Jordan-Fluß in Nordamerika, der Utah mit dem großen Salzsee mä kaum eine PauM Atemschapfcn. - Und dahinter? verbindet,' in Thüringen gibt es einen Jordanbach', auf der Halbinsel Wollin einen Jordan-See. Seinen Namen trögt ferner ein Bad bei Biberach. Und es gibt ein Jordan, das dem Paradioa benachbart ist, in der östlichen Provinz Brandenburg. 'Die uralte palästinensische Stadt Hebron, die eine Zeitlang die Besidenz Davids-war, und wo Abraham seine' letzte Ruhestätte gefunden hat, hat gleichfalls Namensverwandte, und zwar in der Alten wie in der Neuen Welt In der Gegend von Stolp gibt es einen pommorschen Ort mit Namen Hebron, ebenso wie in Labrador am Atlantischen Ozean und in Nebraska. Dort in diesem Landstrich befindet sich auch' ein Ort,' der nach dem ' Psabnensänger David genannt ist Auch Finnland hat eine Davidsstadt, und am magnetischen Südpol erhielt am 16. Januar 1909 ein Gletscher die Bezeichnung David. Die uralte, einst stark befestigte Stadt Jericho, die von Josua zerstört wurde, heute ein kleines Dorf in der Jordanniederung, hat sich an der Elbe zu zwei Kreisen der Provinz; ____ Sachsen ausgedehnt, die sich gleichzeitig ein „w" zugelegt haben. _ - ■ Ein Jericho gibt es weiterhin in Queensland in Australien. Das -Oer Wochenabfchnitt ReSh Ein mächtiges Doppeltor, vor dem Tor. ein kleiner gebückter Mann mit einem schweren Sack auf dem' Rücken. Der Mann müht sich, das Tor zu durchschreiten, um in die wimmelnde Stadt zu gelangen. Er keucht, beschwört, bittet — fruchtlos. Das offene Tor bleibt für ihn verschlossen. — Und die Stimme fragt: „Erkennst du den Mann?" Der Schauende schweigt. Ihm ist, als müßte er hinzuspringen und den Sichtmühenden mit ein paar stärkenden Worten an sein Ziel geleiten. Doch er wagt nichts. Und die Stimme spricht: „Abraham 1" Abraham antwortet: „Hier, bin ich." Und die Stimme sagt: „Der gebückte Greis vor dem hochragenden Tor ist .das-seltsame Geheimnis eines großen und von mir auf besondere Weise geprüften Volkes." Abraham erschauert, und die Stimme fragt: „Was siehst du weiter?" Abraham schreit auf. Die Stimme spricht: „Verschließe deinen Blick nicht 1 Was du auch schauen magst, Behaue es zu Ende, bis auf seinen Grund, denn das ist der Sinn dieser Stunde, daß du durch Erkenntnis wissend und durch Wissen weise werdest.. Und Abraham wird auf ein wogendes Meer verschlagen. Hoch geht die Brandung. Schiffe eilen hin und her, es herrscht ein buntes, fröhliches Leben und Getümmel. Die Schiffe versinken, tauchen auf, vorsinken abermals, recken sich zur Oberfläche empor und geraten miteinander in Kampf. Ein einziger kleiner Kahn schwimmt gemächlich um die verballten Fahrzeugmassen, zwängt sich durch sie hindurch, wird angegriffen, niedergedrängt Der schöne Nachen wandelt sich im Nu zum häßlichen Brcttergestell. Dio eisenstarken Bretter weichen keinen Hieben und keinen Tritten. Die Mannschaft der großen, vornehmen Schiffe verwundert sich, stürzt vor, zieht Degen und Säbel und feuert auf das Holz los. Einzelne Splitter Bpritzen ab, das Gefährt im ganzen bleibt unversehrt. „Vermaledeit, wo Bteckt der Zauber, der Zauber macht uns rasend" wettern die -seefesten Schiffer. Und siehe, am Bug des Schifflcins tauchen zehn Manner auf. Sie worden von Fäusten niedergerungen. Doch ihren geknickten Leibern entwachsen neue Manner. Auch diese werden besiegt. Da stehen immer neue Männer auf. Sie ballen nicht die Faust, sie schwingen kein Schwert, ihre Münder hur bewegen Bich stumm und ihre Körper vollführen eine lautlos rhythmische Musik. Und jetzt sehen die Schiffer, wie von unten hör ein licht aufzuckt, das die ganze Meeresfläche überflänzt Die Männer auf der Bootsplanko halten in ihrem chaukelgcsaug ein, starren in das Licht und erschauen den rätselvollen, unaussprechbaren Namen. „Kennst du jene Männer und kennst du jenen ewig wirkenden Namen?" fragt die heilige Stimme. „Der Name hin ich, und 'die Männer sind alle die, welche nach dir kommen werden. Legion wird ihre Zahl sota, Legion aber wird auch der Kampf und dos Leid Bein, womit ich sie um meiner Liebe und um den Geist dieser Liebe willen beschenken werde." Also sprach die großmächtige Stimme im Haine Mamre, da der Mittag am heißesten war. Abraham erbebte in seinem Innern und formte mit seinen Lippen die einzigen Silben des großerhabenen Namens, ohne sie in hörbaren Laut ausklingen zu lassen. Dies gefiel der weisen Gnade und sie schloß mitünm den unzertrennbaren Bund. Als Abraham um die Abendzeit erwachte, war er zu einer großen Verheißung gesegnet Und aus den Sternen tönte dos erste Halleluja zur Erda nieder. DIE BIBEL ERZÄHLT biblische Jericho ist auch aus den Erzählungen über die Propheten Elia und Elisa bekannt -Ihre Namen sind gleichfalls geographisch festgehaltenixElisa in einer Kolonie in Paraguay, Elias Name trägt nieht nur eine, argentinische Stadt nördlich von Buenos AireB, sondern auch/ein 5495 Meter hoher Gletschergipfel an der Grenze von Britisch Nordamerika und Alaska. Eine .weite Strecke , liegt zwischen den \\in-Musa, den Mose-Quellen auf der Sinaihalbinsel, und deih-Moisesberg auf den Philippinen. beginnt mit den Worten: „Siehe, ich lege vor Euch Segen und Fluch, den Segen, wenn ihr die Gebote deB Ewigen beachtet, und den Fluch, wenn ihr den Weg verlaßt, den ich Euch vorschreibe." Er enthält strenge Gesetze für die Zerstörung heidnischer Altäre, der Malsteine, heiligen Bäume und Götzenbilder im Lande Kanaan. Wer. Israel dazu verleitet, fremden Göttern zu dienen, soll erbarmungslos getötet werden. Um Der palästinensische Karmel, dessen Abhang zur jüdischen jeden heidnischen Kultus unmöglich zu machen, be Kolonie Haifas geworden ist, hat in Amerika zwei Ableger, einen .stimmt die Tora, daß nur an einem einzigen Ort, den , Mount Carmel, nicht allzu weit von St Louis, und einen in Pennsylvanien, wo sich auch ein Lebanon als Ortsname befindet, eines von den' acht Lebanons, denen man auf atlantischen Fahrten begegnen kann. Einige „Filialen" hat auch das . alte persische Susa, von denen das in der italienischen Provinz Turin durch einen Triumphbogen des römischen Kaisers Augustua ausgezeichnet ist Susa, französisch Sousse, heißt ferner eine befestigte Küstenstadt in Tunis. Während unser Stammvater Abraham als geographischer Begriff unbekannt ist, ist Jakob in den verschiedensten Zusammenhängen und. Ländern verewigt. In Australien fließt ein Isaao-Fluß. Daß der Name des ersten Menschen in zahlreichen Ortabezeichnungen wiederkehrt, von Adamsdorfin der Uckermark bis zur Ädamsinsel im Bereich des Südpols, ist nicht weiter auffallend. Sein zweiter Sejm,.'der von Kain erschlagene Abel, lebt ab Ortsbezeichnung in Schleswig-Holstein weiter. Ob das französische Departement Lot in verwandtschaftlichen Beziehungen Gott wählen wird, geopfert werden darf. Die Folge dieser Zentralisation des Gottesdienstes war die m unserem Wochenabschnitt ausgesprochene Erlaubnis, profane Schlachtungen vorzunehmen, während vorher jede Tötung eines Tieres ein Opfern war. Das Blut der geschlachteten Tiere darf nicht genossen werden. Unsere Sidra gibt an, welche Tiere uns zum Genuß erlaubt und welche verboten sind, Vom Ertrag des Feldes ist der Zehnte zu erheben und im dritten Jahre dem Leviten, dem Fremdling, den Witwen und den Waisen zu überlassen. Wer Geld verliehen hat, verliert im Erlaß-Jahre den Anspruch auf Rückzahlung. Jüdische Sklaven müsseh nach sechs Jahren entlassen und reich beschenkt werden. Unser Wochenabschnitt schließt mit den Vorschriften für die drei Wallfahrtsfeste. - „Siehe, ich lege vor Euch heute Segen und Fluch." Diese schlichten Worte enthalten eilneu neuen, schöpfe- . V..—- ■. tischen Gedanken des Judentums. Die heidnischen Religionen sehen im Menschen das willenlose Werkzeug blinder Schicksalsmächte. Die Bibel aber hat uns gelehrt, daß wir unser Leben selbst gestalten. Sie hat uns damit die Furcht vor der Zukunft von der Seele genommen. Wir stehen dem Leben in souveräner Haltung gegenüber, weil wir das Bewußtsein unserer Freiheit und unserer Kraft besitzen. Indem die Tora uns die Verantwortung für unser Schicksal auflädt, hat sie zugleich unsere Willenskraft entfesselt, das Pflichtbewußtsein und den Drang zur Aktivität in uns geweckt. Das Judentum hat von Anfang an das Bewußtsein seiner Heimat besessen und den unversöhnbaren Gegensatz erkannt, der zwischen' Beiner Lehre und der heidnischen besteht. Daraus erklärt sich die Entschiedenheit, mit der die Bibel alles Heidentum ber kämpft und die Reinheit des "jüdischen Kultus zu schützen sucht. Aus ihrem ethischen Monotheismus ergeben sich die mannigfachen sozialen Gesetze unseres ■ Wochenabschnitts, in denen die sittliche Größe des Judentums deutlich sichtbar wird. Lewkowitz-Berlin. Der Kurt Singersche Chor (Berliner Ärztechor) beginnt am 27. August, abends 8 Uhr, im Breitkopf-Saal, Berlin W35,; Steglitzer Straße 3S, mit seinen Proben. Stimmbegabto Damen und Herren können am 27. August, abends, im Probenlokal noch ab Mitglieder oder als Gäste für das am 24. Oktober stattfindende. Konzert, aufgenommen werden, — Zur Aufführung gelangen zwei Kantaten von Bach, ,^cbicksalslied" von Brehms und „Die Walpurgisnacht" von Mendelssohn -unter Mitwirkung' des Kulturbund-Orchesters und des Kulturbund-Chor».

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