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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-07-31 · 31 (31.7.1935) · page 7

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
31 (31.7.1935)
Date
1935-07-31
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Es wird gemeldet: ■ Die „Mecklenburgische Zeitung" in Schwerin meldet: Die Stadt Stornberg wird in Zukunft keinem Juden mehr erlauben, sich in ihren Mauern niederzulassen. Der Hot der Stadt hat an dem Eingang zur Registratur ein Schild anbringen lassen, auf dem darauf hingewiesen wird, daß Juden keine Zuzugscrlaubnis mehr erhalten. * B Beim Absturz eines holländischen Flugzeuges Ober den Alpen verunglückten Direktor A. Content und sein 13 Jahre alter Sohn. Direktor Content, der SO Jahre alt war, gehörte dem Vorstand des Berliner Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde als Hauskurator an. * ■ Der bekannte Gynäkologe Prof. Dr. Bernhard Zond e k, der jotzt Direktor der gynäkologischen Abteilung des Hadassah'-Krankenhauscs in Jerusalem ist, ist zum Mitglied der amerikanischen Gynäkologischen Gesellschaft gewühlt worden. * _ ,. i, ' < i Hl Wegen Steuerhinterziehung wurde in Bernburg (Anhalt) der Metallalthündlcr Alfred Katzenstein in Haft genommen, da Verdunkelungsgefahr und Fluchtverdacht vorliegt. Katzenstein, der jüdischer Rasseangehöriger ist, hat, einer Meldung des Deutschen Nachrichtenbüros zufolge, Vermögens- und Einkommensteuer im Gesamtbetrage von 50 000 RM, soweit sich bis jetzt übersehen läßt, hinterzogen und ferner dem Finanzamt Vermögenswerte im Betrage von mindestens 100 000 RM verschwiegen. * ■I Im Monat Juni sind, wie die Ita aus Jerusalem meldet, nach Palästina 4343 Personen eingewandert. Unter ihnen befanden sich 354 Personen der Kapitalistenkotcgoric. * B Wie aus Amsterdam gemeldet wird, sind von Georg Hermann im Verlage von Menno Hcrtzberger in Amsterdam zwei neue Bücher erschienen. Sie heißen „B. M., Der Unbekannte Fußgänger" und „Der Etruskischc Spiegel". * ■Q Das Befinden des erkrankten Oberiabbiners von Palästina, Rabbi Abraham Jizchak Hakohcn K u k , hat sich, wie aus Jerusalem berichtet wird, etwas gebessert. * B Nach Mitteilungen einer katholischen Zeitung in London leben nach den neuesten religionsstatistischen Zählungen in Belgien etwa 60 000 Juden, die 0,7 Prozent der Gesamtbevölkerung darstellen. ■ Wie der „Westdeutsche Beobachter" mitteilt, hat dio Preußische Domäncnvorwaltung in Eltville beschlossen, den g o - steigerten Wein erst nach acht Tagen zuzuschlagen und sich in der Zwischenzeit eingehend nach dem Steigerer zu erkundigen. Der „Westdeutsche Beobachter" bemerkt u. a. dazu, daß die Domüncnvcrwaltung jetzt auch in der Lage sei, gegebenenfalls nichtaris c-h cn Kommissionären den gesteigerten Wein nicht zuzuschlagen, sondern dem Nüchstbictcnden oder dem Drittem, wenn diese Wert darauf legten. B Auf einer Versammlung der Nürnberg-Fürther Hundcsportvercine gab, der „Fränkischen Tageszeitung" zufolge, der Kynologe Fridolin Tauschcr bekannt, daß sämtliche Juden Duo allen Hundcsportverc i n cn Deutschlands ausgeschlossen worden. B Wie aus dem soeben veröffentlichten Produktionsprogramm der Bavaria für 1935/36 hervorgeht, wird von dieser Gesellschaft auch Ludwig Fuldas Komödie „Jugendfreunde" verfilmt werden. Lucio Englisch, Hermann Thicmig, Theo fingen, Joe Stockei und Fritz Odemar spielen die Hauptrollen. * B Der erste Todestag des Dichters Ch. N. B i a 1 i k und der cinunddreißigste Todestag Theodor Hcrzls wurden in Palästina durch eindrucksvolle Gedenkfeiern begangen. Das Haus der Jcwish Agency in Jerusalem und andere jüdischo öffentliche Gebäude im ganzen LariQc waren beflaggt. In den Synagogen und Schulen wurde der beiden Persönlichkeiten gedacht. * B Der Stadtrat von Saloniki hat beschlossen, den Gcncralgouvemeur von Mazedonien zu bitten, dem jüdischen Stadtviertel von Saloniki Regie-Vardar den Namen des Erzbischof Dyonnisaios Latran zu geben, der um eine harmonische Gestaltung der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden bemüht war. * B Das Gericht von Constantinc hat einen Araber wegen Teilnahme an den Unruhen im August vorigen Jahres und wegen Ermordung eines jüdischen Kaufmanns zu lebenslänglichem Gefängnis und Schwerarbeit verurteilt. Der Staatsanwalt hatte Todesstrafe beantragt. * B Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur aus Warschau erfährt, ist in dem Städtchen Staro-Rafalowka eine Feuersbrunst ausgebrochen, die das Städtchen vernichtet hat. Hundert jüdische Familien sind obdachlos geworden. alten Berlin eine viclgcschätzto Persönlichkeit. Es gab kaum jemand, dor don kleinen, bescheidenen Herrn nicht kannte, der in dem Geschäft in der Spandaucr Straße höchstpersönlich dio Kundschaft empfing, sio zur Bedienung an dio Kommia überwies, und sio wieder mit den stereotypen Worten: „Haben Sie gefunden?" oder „Sind Sio zufrieden?" zur Troppo oder zum Ausgang zurückbegleitete. Eines Ta^cs hotte er Bich im Geschäft zu ärgern, und entrüstet hielt er einem Lehrling cincli Karton mit don Worten vor die Nase: „Was soll das heißen? No-ir steht Aus: Berlins Aufstieg zur Weltstadt Das Stammhaus in der Spandauer Straße darauf, und schwarz liegt drin." Dieser Mann aus bekannter altbcrlincr FaruMio ve^hpiratctc-_s^'^ später mit der Tochter des,,, englischen Großrabbiners Adlcf, der einer altehrwürdigcn Frank-*' furtcr Familie entstammte. Den praktischen Sinn des Kaufmanns und echt jüdische Frömmigkeit, die sein Wesen und Wirken bestimmten, hat Bcrthold Israel von seinem Vater ererbt. Er hat diese Gaben weiter entwickelt zum Wohle seines Unternehmens und seiner AngcBtclltcnschaft und nicht zuletzt im Dienste der Berliner Juucnhcit, die Anteil nimmt an dem Hinscheiden des Mannes, der alle guten Eigenschaften jüdischer Familien verkörperte. t—m. Nachruf "des Hilfsvereins Der Hilfsverein der deutschen Juden widmet seinem verstorbenen Vorstandsmitglied Bcrthold Israel den folgenden Nachruf: Mit Berthold Israel ist eine der markantesten jüdischen Persönlichkeiten dahingegangen. Außer seiner großen geschäftlichen Tätigkeit fand Bcrthold Israel stets Zeit und Interesse für jüdische charitative Bestrebungen. Er förderte das Hilfswerk des Hilfsvcrcins der deutschen Juden seit seinem Bestehen; er gehörte dem geschäftsführenden Auaschuß und in den letzten Jahren dem Vorstand des Hilfsvereins an und war einer seiner treuesten Mitarbeiter. Der Vorstand des Hilfsvcrcins wird ihm für sein feinfühliges, warmherziges Eintreten im Interesse der Menschen, die der Hilfsvercin seit Jahren betreut hat, stets ein ehrendes Andenken bewahren. t In der vierten Generation Zum Tode Berthold Israels Am vergangenen Freitag wurde Bcrthold Israel, der Inhaber des Kaufhauses N. Israel, auf dem alten Friedhof in der Schönhauser Allee im Erbbegräbnis der Familie, unweit des Begräbhisplatzcs seiner Eltern und Großeltern, zur letzten Ruhe gebettet, In seinem 68. Lebensjahr ist er einem langen Herzleiden erlegen. Rabhinor Dr. Leo Bacck hielt dem selbstlosen, bescheidenen, nur der Arbeit hingegebenen Manne, der die Pflege der Aufa.: Ktiolor Berthold Israel Familicntradition mit soincr Liebe zur judischen Gemeinschaft und' tatbereiter sozialer Gesinnung verband, die Gedächtnisrede. Der Trauorfeier wohntenneben den Familienangehörigen und Vertretern dor Gefolgschaft der Firma, deren Betriebsführer Berthold Israel war, nicht nur Heinrich Stahl, Kammergerichtsrat i. R. Leo Wolff und Dr. Aloxandor vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde sowie bekannte Persönlichkeiten der Berliner Geschäftswelt bei; auch zahlreiche unonymo Trauergäste, Menschen, denen wohl in irgendeiner Weise die in aller Selbstverständlichkeit und Stille geübte Mildtätigkeit des Verstorbenen zugute gekommen iBt, Blanden trauernd an der Bahre. Mit Bcrthold Israel ist ' eine Persönlichkeit heimgegangen, die durch die unbeirrbare Selbstverständlichkeit des Wesens, durch dio Vornehmheit des Charakters, durch Herzensgüte und praktischen Sinn in hohem Maße ausgezeichnet war. Er hatte das Französische Gymnasium in Berlin absolviert, sich auf weiten Auslandsreisen viel umgesehen und dadurch seinen Gesichtskreis bedeutsam erweitert, was ihm sehr zustatten kam, als er 1893 Mitinhaber und 1905 alleiniger Besitzer dor im Jahre 1815 von seinem Großvator Nathan Israel gegründeten Firma wurde. Er war in Familie und Betrieb ein Patriarch. Was der praktische Kaufmann sich zum Ziel gesetzt und für richtig erkannt hatte, darüber wurde keine Diskussion geführt. Er war dabei weitsichtig genug, jeweils auch jüngere Ratgeber in den Kreis seines Unternehmens zu ziehen, um die Fortführung der Firma in neuzeitlichem Geisto zu siehern. Seine vornehmen Grundsätze, seine soziale Einstellung und sein kaufmännischer Weitblick haben es ermöglicht, daß unter seiner Leitung bei der Firma vorbildliche soziale Einrichtungen geschaffen wurden. Schon vor 40 Jahren hat er Pension slcassen für die AngcBtclltcnschaft ins Leben gerufen. Wie sein Vater Jacob in den siebziger und achtziger Jahren sich der Lehrlinge besonders annahm und sich auch um ihr privates Leben kümmerte, sio zu religiösen und familiären Feiern vereinte, so galt.auch Bcrthold Israels Augenmerk frühzeitig der Heranbildung eines guten kaufmännischen Nachwuchses. So wurde auf Kosten der Firma eine eigene sechsklassigc HandelsbetriebBsehule eingerichtet, die mit öffentlichen Rechten versehen ist und dorn Provinzialschulkollcgium untersteht. Wie Bcrthold Israel seino Erfahrungen und Kenntnisse den Handelskammern und anderen Instituten zugute kommen ließ, so oft er in Anspruch genommen wurde, so not er sich auch in den Dienst des Judentums gestellt und füllte im Rahmen der Berliner jüdischen Gemeinde einen hervorragenden Platz aus. Im öffentlichen und gcBellichaftUchcn Leben ist Berthold Israel, der wenig Sinn für dos Repräsentative, hotto, selten hervorgcrrefjctn. Um so mohr wirkte er in dti Stille. Auch das kleinste der von ihm übernommenen Ehrenämter übto er mit peinlichor Gewissenhaftigkeit aus. Nicht nur, daß er sein Amt als Vorsteher in der Synagoge Lützowstraße getreulich verwaltete, es gab keine Vorstandssitzung all der jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen und Organisationen, denen er führend angehörte, bei der er nicht zugegen gewesen wärp, um Rat und Tat zu leisten. , Herr Bcrthold Israel war in der Gesellschaft für Kolonisation Palästinas ' „Esra" führend tätig und förderte das Palästinawerk der Jewish Agency. Er gehörte dem Verein „Magine Reim" an, einem der ältesten jüdischen Wohlfahrtsvereine Berlins. Er war Vorstandsmitglied ■ des Synagogonvereins LützowBtraße sowie des Hilfsverciris der deutschen Juden. In dio Zeit Berthold Israels füllt auch der Ausbau deB Gebäudckomplexcs an der Spandauer und Königstraße. Nach Beinern testamentarisch hintorlasscncn Wunsch werden seine beiden Söhne Wi 1 f rid und Dr. Herbort Israol dio Firma weiterführen. Damit sieht das Unternehmen dio vierte Generation der Familie seines Begründers an der Arbeit. . Schon 1815 war der Grundstein dos Hauses N. Israel gelegt worden. Nathan Israel eröffnete damals, bald nachdem, durch das Edikt von 1812, aus dem bisherigen Schutzjuden ein Berlinor Bürger geworden war, ein Kurzwarengeschäft in der Jüdenstraßo, das 1830 in die belebtere Gegend des Molkcnmarktes übersiedelte. Daß Nathan Israel sich wachsenden Ansehens erfreute, geht daraus hervor, daß er zum Königlichen Lotterie-Einnehmer ernannt wurde. Im Jahre 1843 kaufte er das Grundstück Spandauor Straße 28, das das Stammhaus der heutigen Firma geworden ist. In dem dreifenstrigen, sclimalen Häuschen, das die oben stehendo Abbildung zeigt, waren Leinwand-, Baumwoll- und Schwarzwollstoffe zu haben, und hier kaufte der Berliner seinen Wäschebedarf. 1850 konnte Nathan Israel das Unternehmen soinem ältesten Sohn, dem späteren Kommerzienrat Jacob Israel, übergeben, „nur mit activis", wie es in dem Vertrag heißt. Im patriarchalischen Stil leitete er dio Firma weiter. Kommerzienrat Jacob Israol war im Neue Badeverbote Wir geben unseren Lesern nachstehend eine Reihe neuer Verordnungen über den Ausschluß von Juden aus Badeorten und städtischen Badeanstalten zur Kcniitnis, damit unliebsame Auftritte, die die öffentliche Ruhe und Sicherheit stören, durch allergrößte Zurückhaltung vermieden werden. Der Münchcner Städtische Nachrichtendienst teilt mit, daß' die Stadtverwaltung Münchens bereits im Jahre 1933 den Juden das Baden in den städtischen Bädern mit Ausnahme der Brause-, Wannen- und medizinischen Einzclbädcr verboten habe. Erhebungen hätten nun zu der Feststellung geführt, daß Juden in widerrechtlicher Weise die städtischen Bäder, insbesondere die Familicnbüder, besuchten, ohne sich noch dazu auch nur im geringsten die nötige Zurückhaltung aufzuerlegen. Das Benehmen der Juden in den Bädern sei größtenteils so, daß die dort verweilenden deutschen Volksgenossen mit Recht daran Anstoßt nehmen. Es sei zu erwarten, daß es in der näclisten Zeit, wie dies in einer Reihe von deutschen Städten infolge des unqualifizicrbaren Auftretens der Juden schon der Fall war, zu unerfreulichen Auftritten und einer erheblichen Störung der Ruhe und Ordnung kommen könne. Um dies zu vermeiden, mache der Stellvertreter des Oberbürgermeisters mit allem Nachdruck erneut darauf aufmerksam, daß den Juden der Besuch der städtischen Bäder untersagt sei. Juden, die dieses Verbot nicht beachteten, machten' sich wegen Hausfriedensbruch strafbar. Das Presseamt der Stadt Leipzig veröffentlicht folgende Mitteilung: „Da das Auftreten der Juden in den Schwimmbädorn von weitesten Kreisen der Bevölkerung als äußerst unangenehm empfunden wird, wird den Juden in Zukunft dor Besuch dor städtischen Schwimmbäder verboten." Die „Nachtausgabe" berichtet aus Misdroy: „Dio Bevölkerung und die Badegäste Misdroys demonstrierten Mittwoch abend gegen die zunehmende Zahl jüdischer Badegäste. Die Volksmengo zog unter dem Absingen antisemitischer Lieder von Pension zu Pension, in denen Juden wohnten. Die Volksmenge, die sich absolut diszipliniert verhielt, zog auch vor das Jüdische) Kinderheim. Die Leiter des Heims erklärten, das Heim zu räumen. Ebenso erklärten sich auch dio »übrigen Pensions-, inhaber bereit, ihro jüdischen Gäste aufzufordern, Misdroy zu verlassen. Wie der „Völkische Beobachter" berichtet, hat der Oberbürgermeister der Stadt Allenstcin in Ostpreußen Eintrittsverboto für sämtliche Juden in die städtischen Badeanstalten am Okull-See und an der Allo erlassen, da die Juden in der letzten Zeit bei der Benutzung der Bodeanstaltcn die notwendige Zurückhaltung vermissen ließen. Das Blatt berichtet weiter, daß in dem Ostsccbad Ärendsoo das Haus dor „Hausmann-Stiftung", in dem dio jüdischen Badegäste wohnten, polizeilich geschlossen worden sei. Wie der „Angriff" moldct, hat die Stadtverwaltung von Bochum das Baden von Juden in den städtischen Badeanstalten, verboten. Dio Stadtverwaltung Karlsruhe hat beschlossen^ den Juden das Betreten des Rlieinstrondbadcs und sämtlicher städtischer Badeanstalten zu verbieten. In Maniüieim, Freiburg und Villingen im Schwarzwald sind für dio dortigen Freibäder entsprechende Verbote erfolgt. ' ' rw. Wie die „Nationalzeitunp" in Essen meldet, hat der Oberbürgermeister von Krofold dio Stadtbadleitung angewiesen, im Intercsso der Aufrechtorhaltung der Ruhe und Ordnung den Juden mit sofortiger Wirkung dio Benutzung der städtischen Schwimmbäder zu untersagen. . Die Stadtverwaltung von Miltenberg (am Main) hat, wio der „Landespressedienst des Deutschen Nachrichtenbüros" meldet, den Besuch des Miltcnbcrgcr Strondbades durch Juden verboten. Dio Maßnahme wird damit begründet, daß das Bad in letzter

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