Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 31 (31.7.1935)
- Date
- 1935-07-31
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Wanderung - Wandlung Betrachtung im Monat Aw Von Dr. DAVIN SCHÖNBERGER, Aachen „Wir aber schreiten und schreiten und schreiten Tiefer hinein in die eigene Kraft, Die sich aus Erden die Ewigkeiten Und aus ihrem Leiden den GOTT errafft,'» Dieses Dichterwort aus dem „Jeremias" Stephan Zweigs umfaßt in. genialer Weise das innigste Geheimnis der Geschichte Israels. Wenn es uns aufgegeben wäre, diese, Geschichte zu schreiben, wir wüßten ihr kein besseres Motto voranzusetzen, ihm entsprechend keine andere Überschrift zu geben, als die des Tora- Abachnittes; „Ele Masse b'ne Jisroel das sind die. Wanderungen, die Wandlungen der Kinder Israel", Aber das Motiv der jüdischen Geschichte, das: die Symphonie des Geschehens immer und immer wieder durchdringt, würde den Schlußworten des. vier-^- ten Buches Mose zu entnehmen sein: Ele Mizwaus. wehami8chp^otim dieses sind die Gebote und Rechtsgeheiße, die ER durch Mose den Söhnen Israels gebot. Wanderung und Wandlung, Gottgebot und Rechtsgeheiß sind im Grunde ja auch Schicksal und LebensfebgSjrr>nis jedes Einzeldasems^aKÄr- ~* ,docb Ja diesen egrirfen all das Unwägbare una Wechselnde, all das Aufgabenweisende und Weiterschreitende menschlicher Erdenwanderung auf, das zugleich Streben und Ziel, Sollen und Tat umspannt. — Das tiefe Mysterium aller Polarität, aller Paradoxiej aller Spannung im Gegeneinander des Lebensbezirkes liegt in dieser Wandlungsfähigkeit, dieser nie zum Stillstand kommenden' Unruhe der Fortentwicklung. jDenn auch die Sehnsucht nach dem Unwandelbaren, dem Bleibenden und Gefesteten ist Lebensgesetz und stellt sich dem Fortschreiten entgegen. Alles Fortwandern bedeutet daher Leid. Fortwandern und Weiterschreiten ist zugleich ein Sichloslösen von Liebgewördenem, ein Aufgeben dessen, was eben noch Heimat war. Entweder zwingt ein hartes Schicksal zu diesem Leid oder eine unerhörte Kraft des Charakters nimmt um eines Höheren Willen freiwillig das Leid auf sich, hinhörend auf das Sollen, das von Gott her den Lebensantrieb gibt. Die jüdische Religiosität ist eine so ganz menschliche, weil ihre Geschichte durchglutet ist von der Charaktergröße des Fortwanderns um des Gebotes willen I Hierin hat auch der Monat Aw seine inhaltsschwere Bedeutung. Der Monat Aw, der im Jahre 70 n. das Ereignis der Tempelzerstörung zu Jerusalem , umschloß und dem jüdischen Staate ein Ende setzte. Wanderung und'Wandlung Israels wurde erneut zum Leid'der Vertriebenen und zur Aufgabe jüdischen Schicksals. Die Zerstörung des zentralen Heiligtums zu. Jerusalem hätte in Wirklichkeit das Ende des Judentums bedeuten können. Aber das Phänomen der Erhaltung Israels war nicht gebunden an Staat und selbst nicht an den Tempel, nicht an die bürgerliche Sicherung und an die religiöse Zentralisierung, sondern an das WiBBen seiner MenBqhen um die ewig gütigen Rechtsgeheiße und Gottforderungen, die einst durch Mose dem Volke, vorgelegt waren.- Dieses Wissen allein machte zu allen Zeiten seiner Geschichte die Wände-' rungen Israels zu' Wandlungen seines Wesens, das leidvolle Fortwandern zum glückhaften Fortschritt durch die Welt Gott entgegen. . Damit hatte seine Geschichte schon in der Früh- Zcit von Juden aus den benachbarten Großstädten überschwemmt ■worden sei. Das .Würzburger „Volksblatt" berichtet, daß der Oberbürgermeister von Schweinfurt Juden den Besuch der städtischen Bäder einschließlich des Hallenschwimmbades verboten habe. . Wie das „Frankfurter Volksblott" berichtet, ist am Schwimmbad in Neu-Isenburg ein Schild angebracht worden, das Juden vom Besuch der Badeanstalt ausschließt. Das gleiche Blatt gibt bekannt, daß auch an den Gioßoner Badeanstalten und am städtischen Volksbad Schilder mit der Aufschrift „Juden unerwünscht" angebracht wurden. Der „Westdeutsche Beobachter" meldet aus Düren: Nachdem die Juden wie im Vorjahre so auch in diesem Jahre zu Beschwerden über ihr Auftreten in don Badeanstalten Anlaß taben, hat die Stadt Düren mit sofortiger Wirkung Juden von er Benutzung der allgemeinen Badcslunden in den Dürener Sommerbadern ausgeschlossen. Für die Juden und Jüdinnen wurde je eine frühe Morgenstunde wöchentlich in einem der Sommerbader zum Baden festgesetzt. Wie die „Bremer Zeitung" meldet, hat als erste Bremische Badoanstalt der Vorstand des Ochtumbades vor dem Eingang ein Schild mit der Aufschrift „Judcnhcsuch unerwünscht" angebracht. Die „Frankfurter Zeitung" berichtet, daß in. Bautzen ein Badeverbot für Nichtnricr erlassen worden Bei. Daneben sei auch der Einkauf in jüdischen Geschäften für städtische- Beamte, Angestellte und Arbeiter verboten worden. Dio „Deutsche Allgemeine Zeitung" nleldet, daß die Kurverwaltung von A h 1 b c c k und dio Kurverwaltung von Heringsdorf in der Nahe des Bahnhofs <(uer über dio Landstraße ein breites Transparent haben spanneu lassen, dessen Aufdruck lautot: „Juden halt! Der Weg nach Palästina führt nicht durch Ahlbeck!" Nach Meldung der „Wcstprcußischcn Zeitung" in Ebbing haben die Gcmeindcräte des Luftkurortes Z i n t e n beschlossen, Juden das Baden im Waldbad zu verbieten. Die „Preußische Zeitung" in Königsberg teilt mit, daß die Kurverwaltung des Ostseebades K a h 1 b o r g bekannt gemacht habe, Juden seien in dem Badeort nicht erwünscht. Dio Eberswaldcr Stadtverwaltung^weist durch Anschlag an der städtischen Badeanstalt am Finowkanal darauf hin, daß der Zutritt von Juden dort unerwünscht ist. zeit begonnen. Wie der Stammvater Abraham den Zwang des Geheißes erfuhr: „Ziehe fort aus Deinem Lande, von Deiner Verwandtschaft, von Deinem Vaterhaus in ein Land, das ICH dir zeigen. werde" — so ertönte jedesmal diese Stimme des Gebotes, . wenn das Judentum seiner' Gottesknechtsendüng untreu wurde. So oft Israel saturiert war im Genuß von Boden und Besitz, wenn es, all zu bürgerlich geworden, den Sinai vergaß, dann wurde es von der Schicksalsfaust gepackt. Dann wurden die Juden wieder die „TJbrim , die Jenseitigen, das Wandervolk der Urzeit; Nicht Hunger nach Brot erlöste das versklavte Volk aus Ägypten, sondern die Sehnsucht, Gott zu dienen, sei es auch in der Wüste. Nicht Roms Gewalt zerstörte in Wahrheit Jerusalem, sondern der kleinliche Streit der Parteien, die die große Sendung, des Volkes vergaßen. So, wird Titus zum Sendboten Gottes. Aus Leid und Not und dem Trümmerhaufen des Tempels rettet Rabbi Jochanan ben Sakkai die Gotteslehre, weil er die Wanderung des Volkes zum Anfang der. Wandlung seines Geistes; umzulenken weiß. Im Lehrhaus zu Jahne wird dieser neue Geist erweckt, der von dort hinausgetragen wurde zu den Ländern der Erde, der Glaube, daß Gottgeist nicht gebunden ist an Zeit und Raum, das Wissen, daß die Rechtgeheiße Gottes den Lebenskern der Menschen formen und erhalten. Das bleibt von nun an die mit glühenden Buchstaben ins Herz des Judentums eingeschriebene Welterkenntnis. "\ Wieviel immer an Leid und unbarmherzigen Schicksalsschlägen Israel von nun 'an zu seiner Wanderung über die Erde treibt, diese Uberzeugung steigt stets heuer und reiner und schlackenbefreiter aus seiner Not empor! Welches Auf und Ab seiner Geschichte I — Spaniens herrliche Reifezeit jüdischen Geistes und die grausame Vertreibung des Jahres 1492; der fruchtbringende Zusammenprall arabischer - Kultur und jüdischer Gedankenwelt in den Ländern des Islam und die Hörte des Religionskrieges, der diese' Früchte vernichtet; die Erbarmungslosigkeit der Kreuzzüge und das leuchtende Beispiel jüdischen Martyriums. Ein ständiges Wandern des Judentums über die Erde und zugleich eine immer erneute Wandlung, ein Sicherlösen zu vertieftem Gottesbewußtsein, eine Bereitschaft zur ewigen Sendung. — Nicht Roms Macht, nicht Spaniens Inquisitionsgerichte, nicht die Brutalität der Kreuzfahrer vermochten das Judentum zu vernichten, dessen Geist auf seine Fahnen schreibt: Diese sind die Rechte und Gottgebote, denen wir dienen,' die Gott für aller Zeiten Dauer den Söhnen Israels durch Mose zu heiliger Wahrung gegeben hatl v Wo immer den Juden die Besinnung auf diese Sendung zur Lebensgewißheit wurde, wandelte Bich das Leid des Tischo b'Aw, das Leid des Fortwandernmüssens in einen „Schabbos nachamu", in die tröstliche Ruhe der Erkenntnis: Wir wollen uns wandeln!" Das deutsche Judentum hat wieder erfahren, was Tischow b'Aw ist. Jüdische Geschichte "ist uns wieder gegenwartsnahes, leidvolles Erleben geworden. Juden, wandern wieder fort aus ihrer äußeren und inneren Heimat. Juden müssen sich wieder losreißen von allem, was ihnen teuer ist. Laßt uns nicht klagen, sondern laßt Wanderung zu Wandlung wieder werden. Erst dann sind wir würdig eingereiht dem Geist des Judentums, . ■ ' „Wahdervolk —• Leidvolk — im heiligen Nomen Wandre Dein Wandern und leide Dein Leidl Auf Du Gottvolk I Beginn Deine wunderbare Heimkehi'durch Welt in die Ewigkeitl" Der „Angriff" veröffentlichte am 25. Juli einen Bericht über ein Bootshaus in Berlin-Schmo'okwitz, in dem es auf Grund des Verhaltens einer Anzahl Juden zu Zwischenfällen mit arischen Benutzern des Bootshauses gekommen war. „Auf Grund dieser Berichterstattung ist", wie das Blatt, in seiner Ausgabe'vom 27. Juli mitteilt, „nunmehr erreicht worden, daß samt-: liehen in diesem Bootshaus ihr Boot habenden Juden die Verträge zu dem zulässigen Termin gekündigt worden sind und daß dadurch, wenn die Vertrüge abgelaufen sind, das Bootshaus als judenrein zu. betrachten ist." Nach Mitteilung der „Westfälischen Landeszeitung Rote Erde" hat *der Oberbürgermeister von Dortmund eino Verfügung erlassen, nach der die Benutzung sämtlicher Freihallen und Luftbilder für Juden gesperrt ist. An den Bädern wurden ent-' sprechende Schilder angebracht. Das gleiche Blatt berichtet, daß die Stadtverwaltung von Käthen in Anhalt das Stadtbad für Juden gesperrt habe. Nach einem Boricht des „Westdeutschen Beobachters" ist Juden dos Betreten der städtischen und der GemoinschaftsbOder in M. -Gludbaoh sowie in Rheydt verboten worden. Nach Meldung der „Preußischen Zeitung" in Königsberg ist das Baden für Juden in Liebstadt (Ostpr.) verboten. Die „Frankfurter Zeitung" berichtot, daß Badeverbote für Juden auch in B o c h um und Aschaffenburg ergangen sind. Der Kurdircktor des Bade» .Charlottenbrunn hat die Tanz- und Kurkapollcn von Charlottenbrunn angewiesen, ab sofort Musikstücke jüdischer Komponisten nicht mehr aufzuführen. Büdervcrboto ergingen fernor in Bad Roichcnhall, in Bad Harzburg, Ludwigsburg und Braunschweig. Nach einer Meldung des „Angriff" wurden 7 Juden aus der Stadt Norden wegon Bczienung-on zu Arierinnen nach Aurich übergeführt und in Schutzhaft genommen. Das gleiche geschalt mit zwei arischen Mädchen. In Leverkusen wurden, wie das „Borliner Tageblatt" mitteilt, zwei Mädchen im Alter von 19 und 25 Jahren wegen Umgangs mit Niehtaricrn in Schutzhaft genommen. SPORT Berliner Umjchau v i BSG 33 fchlägt ISK überlegen int Tennis-Klubkampf Mit ihren ersten Herren-Mannschaften standen sich am Sonntag die Tennisabteilungen des ISK und der BSG 33 in einem Klubkampf gegenüber, überlegen mit 9:0 Punkten, 18: 2 Sätzen und 123:55 Spielen fertigten dic BSGcr ihre Gegner ab, hatten jedoch trotzdem in mehreren Spielen härter zu kämpfen^ als; es das nackte Ergebnis besagt Besonders in Riegelhaupt scheint ein sehr veranlagter Spieler zu stecken, der bei genügender Turniererfahrung noch zu schönen Erfolgen kommen dürfte. > Ergebnisse (BSG 33 zuerst genannt)! Jauch — Bicgelhaupt 6:1, 7:5; Friedrichs — McycrBberg 6; 0, 6:4; Sachs — Neuburgcr' 6:4, 6:1; Fuchs — Meuschau 6:2, 6:2; Löwcnthal — Nauenburg 6:0, 6: 2; Schück — Langnos 4:6, 6:1, 6:4; Jauch/Sachs — Riegclhaupt/Meyersberg 7:5, 6:2; Fuchs/Löwcnthal — Neuburger/Naucnburg 6:4, 6: 4; Friedrichs/Schück — Langnos/Menschau 6:1, 7:9, 6:0.- Leichtathletik-BesdrksmeifterfcliafiendesMakkabi Der Bezirk Brandenburg des''Deutschen Makkabikrcises, verv anstaltcte am letzten Sonntag auf dem Grunewäldsportplatz '.seine diesjährigen Lcichtothletikmeisterschaften. Leider litten die. Ergebnisse und auch dio Besetzung der einzelnen Wettbewerbe Behr unter der ungünstigen Witterung. Bei den Männern ist vor allem erwähnenswert der Doppelsieg von Dr. Lewin, der auch weiterhin glänzend in Form über 100 m überlegen vor Aufrichtig in 11,4 und über 200 m in der ausgezeichneten Zeit von 23,2 nach hartem Kampf gegen Aufrichtig gowann. Schattmann fehlte infolge einer Verletzung am Start, weitere Doppelsicgcr gab es. im Hoch- und Weitsprung durch W oh lauer und im Diskuswerfen und Kugelstoßen durch Jacob. In den Frauenkonkurrenzen zeigte sich Frau Smedrcsmann wieder gut in Form. In 13,9 gewann sie die 100 m überlegen gegen die sich immer mehr in den Vordergrund schiebende Anne Cohn und -Mika Schmidt. Im Diskuswerfen und Kugelstoßen gab es auch hier einen Doppclsieg der in Abwesenheit von Mörtel Jacob überlegen dominierenden Selma Schulmann. Ergebnisse: Männer: 100 m: 1. Dr. Lewin 11,4; 200 m: 1. Dr. Lewin 23,2; 400 m: 1. Falkenberg 55,5; 800 m: 1. Werthen 2:09,5 Min.: Hochsprung: Wohlauer 1,55 m; Weitsprung: 1. Wohlaucr 5,82 m; Kugelstoßen: 1. Jacob 11,25 m; Diskuswerfen: 1. Jacob 29,48 m: Speerwerfen: 1. Stern 39,54 m. Frauen: 100.m: 1. Smedrcsmann 13,9; 800 m: 1. .Beck 2:56,5 Min.; Hochsprung: 1. Cohn 1,35 m; Weitsprung: 1. Reich 4,53 m; Kugelstoßen: 1. Schulmann 10,35 m; Diskuswerfen: .1. Schulmann. 29,40'm; Speerwerfen: 1. Czcmpin 33 m. Sport im Reich München-Gladbach: Ein großer Teil der westdeutschen Makkabivoreine traf sich am Sonntag in München-Gladbach beim vom dortigen Makkabi veranstalteten Hcrzl-Gedäehtnis-Sportfest. Vor etwa 500 Zuschauern gab es einige recht achtbare Leistungen. Am erfolgreichsten schnitten bei den Männern der Düsseldorfer Selig mann ab, der die 100 m in 11,5, die 200 m in 23,7 und das Speerwerfen mit 44,90 m gewann. Bei den Frauen errang Lilo Bukofzer'(Köln) drei Siege, Für die 100 m gebrauchte Bio 14,4, im Hochsprung kam sie auf 1,30 m und im Kugelstoßen gewann sie mit 9,49 m. =< Kulm Bei einem Sportfest der jüdischen Schulen Kölns wurden einige hervorragende Ergebnisse erzielt. So gewann der erat 14jährige L o e b den Weitsprung mit 5,50 m . und bei den Mädchen i konnte die sehr talentierte Ruth L e w y 100 m in 14,1 laufen und den Hochsprung mit 1,30 für sich .mit Beschlag legen. Müncheni Bei einem Bez\rks - Wfrttkamp f zweier Tonnismann sc haften aus Bayern und Südwcstdcutschland landete erwartungsgemäß Bayern einen glatten Sieg. Mit 8:3 Punkten, 18:7 Sätzen und 135:90 Spielen mußten sich die Vertreter Südwestdeutschlands geschlagen geben, überraschend kommt die Niederlage, die Frau Hemp (Frankfurt) von Frl. Gutmann mit 4:6, 4:6 bezog. Sander (Köln) schlug den bayerischen Meister Kahn 6:1, 6:4 sehr glatt. Frankfurt n. M,t , Bar Koohba-Frankfurt a. M. veranstaltet am kommenden Sonntag die leichtathletischen Meisterschaften des südwestdeutschen Makkobikreises, Iii Breslau: . '!''..;,Schild"-Bre8lau führt am 4. August auf seinem Platz die Leichtathletik-Meisterschaften des Landesverbandes Niederschlcsien des RjF-Sportbündes durch. Sportliches Allerlei Tcnnis-Bezirksmeisterschaften des ItjF Erstmalig führt der RjF-Sportbund in diesem .Jahre Mannschaftsspiele der einzelnen Landesverbände gegeneinander durch, um dadurch nach Art der Mcdenspiele die besto Verbands-: mannschaft feststellen zu können. Bisher gewannen Obers'c'hlesientgegen Niederschlewen mit 5:4 •Punkten, Bayerngegen Württemberg mit 9:0 Punkten, Sachsen gegen: Oberschlesien mit 8:1 Punkten., In der nächsten Runde treffen, in der einen Hälfte Sachsen und Bayern und auf der anderen Seite Westdeutschland und Berlin aufeinander. Dio Endrunde findet dann aller Wahrscheinlichkeit nach am 31. August und 1. September auf der Anlage des R o t - W e i ß- Leipzig statt. Spartpädagogischer Lehrgang in Berlin In Berlin veranstaltet die Rcichsvertretung Deutscher Juden gemeinsam mit dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände einen sportpädagogischen Lehrgang für etwa 16 ausgewählte Aktive mit dem Ziel, dem augenblicklichen Mangel an , geeigneten jüdischen Turn- und Sportlehrern im Reich zu steuern. Leichtathletik-Meisterschaften Der HjF -Sportbund veranstaltet seine diesjährigen Wchtaüiletikmcistcrachaften am 25. August im BSC-Stadion an der Avus. Der M a kk ab i k re is führt sie bereits am 18. August in Leipzig beim dortigen Bar Kochba durch. Hauptschrlltlelter: Dr. Eugen Tannenbaum, Berlin - Wilmersdorf. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Hui Ehrlich, BerllnvW 15. — DA II 2500. Zur Zelt Ist Preisliste Nr. 2 gültig. Verlag: Verlagsgenossenschalt In Deutschland ansüsilger Juden zu Berlin cQmbH., Bcrlln-Charlottenburg 2, BlelblreusttatJe 2. Druck r Sonnendruckerei OmbH, (Felix, Woll), Berlin-Charlottenburg 4. .