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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-06-12 · 24 (12.6.1935) · page 3

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
24 (12.6.1935)
Date
1935-06-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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(1 Beilage 12. Juni 1935 JUDISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG DIE BIBEL ERZÄHLT I Das jüdifche Mufeum zeigt... Der Wochenabfchnitt Nafiau . i bestimmt, welche Teile des Stiftszeltea von den einzelnen Levitenfamilieh getragen werden sollen, wenn die Israeliten ihre Wanderung fortsetzen. Die Untreue oder Schuldlosigkeit einer Frau soll durch ein Gottesurteil festgestellt werden. Wer gelobt, ein Nasir, ein Geweihter Gottes, zu sein, darf während der Zeit, für die sein Gelübde gilt, keinen Wein trinken und kein berauschendes Getränk zu sich nehmen, nichts von dem genießen, was am Weinstock wächst. Er darf auch sein Haupthaar nicht scheren lassen. Wenn die Zeit seines Gelübdes vorüber ist, muß er neben anderen Opfern ein Schuldopfer bringen. Den Abschluß unseres Wochenabschnittes bildet die ausführliche Beschreibung der Weihegaben der israelitischen Fürsten für das Stiftszelt. Die Schuldlosigkeit oder Untreue einer Frau soll durch Trinken f luchbruigenden Wassers ermittelt werden, das den Körper entstellt, wenn die Frau sich vergangen hat. Ein solches mystisches Rechtsmittel steht in seltsamem Gegensatz zu dem sonstigen rationalen Recht der Tora. Es zeigt sich hier von neuem, mit welcher Zähigkeit sich alte Anschauungen und Einrichtungen behaupten,- auch wenn sie von der Entwicklung längst überholt sind. Das Nasiräergelübde, von dem unsere Sidra spricht, ist eine der zahlreichen Formen persönlicher Religiosität. Hier offenbart sich eine Frömmigkeit, der die vorgeschriebenen Pflichten nicht genügen, die mehr leisten will, als das Gesetz verlangt. %s ist bezeichnend für den Geist der Tora, daß sie auch diese subjektive Religiosität nicht? frei gewähren läßt, sondern sie durch strenge Vorschriften zu binden und der herrschenden Gesetzesreligion einzuordnen sucht. In dem freiwilligen Verzicht auf Weingenuß und kultivierte Lebensform verrät sich aber auch die Ablehnung verfeinerter Lebensart, eine romantische Sehnsucht nach der Schlichtheit entschwundener Vätersitte. Beides, die Uberschwenglichkeit frommen Fühlens und die Ablehnung der .Zivilisation, höherer Lebensform findet die Mißbilligung der Tora. Der Nasir muß, wenn er sein Gelübde erfüllt hat, ein Schuldopfer bringen» ,;j. '-f-V ^'aJ:j,':''?' < VV V , Von den Fürsten,, die an der Spitze der israelitischen Stämme stehen^ erfahren wir nicht viel. Von Vorrechten, die...sie genießen, hörep , win nichts, dagegen, gelegentlich, von ihren Aufgaben, und Pflichten: So-ist -auchV die -Erzählung1 unseres Wochenabschnittes zu verstehen. W/enn sie jeden'einzelnen Fürsterl mit. seinent Namen nennt und seine Weihegabe für den Ewigen mit einer auffallenden Ausführlichkeit beschreibt, so will sie auf die Pflicht der Führenden hinweisen, dem Volk das Vorbild opferbereiter Frömmigkeit zu geben. Lcwkowitz-Berlin. SAMUEL Von FRITZ ROSENTHAL So wie ein erratischer Block . geschleudert in ihr Ungefügen, 'Die verhangne Seele voll ekstatischer' Bilder, wie voll Vogelzügen, 'J3ic entfesselt aus dem Bauer fliegen, War der Alte, Abgcwundtc, Den (las YoHc mit scheuer Demut nannte. .Wenn die Sonne still zur Rüste ging, Wjc . ein, Glutball ob der Küste hing, Saß er, wie ein stummes Ding ' An ■ den Glanz der Frühzeit hingegeben, Schritt er rückwärts durch sein großos Leben. Scino Augen blickten . fast verwundert Nach den I^luidcn auf den spitzen Knien, Diese Hflndc, die aus hundert Namenlosen ausgesondert ihn, Welchen Gott zu salben ihn geheißen — Er verfing sich in der Träume Netz — Und er spürte innen dos Zerreißen Oder das zerbrochene Gesetz. ... : ( . ... .. . , . Aber dann ward nochmals seine Seele Voll von Licht und voll von Jubelton. Er gedachte jener heiligen Die, Die er nach des Ewigen Befehle Ausgegossen über Jischois Sohn. — Aus ' dem Oedichtbancl „Das Mal der Sondun p", von rrits Koiaotlml (B e n -.0 h o r i n), der demnächst bei B. Heller, Münohen, ersohoint. <* 18 OOtt ' Kxoraiilaro. Ii 180 Tagen, Vom P U i 1 p L e x i k o n , dem llaudbuoh des jüdischen Wissons, dossen vetbesserter, u,urchgoselioncr, erweiterter und, auf den neuesten "Stand gebrachter Nachdruck vor kurzem erschien,; sind jejzt/ein ihalbes Jahr nach seinem Erscheinen, schon etwa 18 6000 Exemplare: in die. Haod des Lesers gekommen. - Tjeliiausjalt <0r dlo Wissenschaft, '«.es Judentums. Zu der am Montag, (Ion, 24,' j'mji.' 193G| .pachmittnss. &jl6;Unr, in der Aula der Lobroastalt, iVr^iUeriestr. ^..-stattfin^nde»,' p,rdo,n,tl(oben Generalversammlung, werden, fljp- \y«littätec ÄnBt»l» iMeWwpl»; eiqgpladan, Ta£esordn,un,K; •\- ^l waltunga^richt, '2, Bericht" der;Kevisprea und Entlastung, 3. Wahle«,.. Ein Interview mit Profeffor Dr. Landsberger I Von RUDOLF FRANK In wachsendem Umfang wird das Berliner Jüdische Museum Gegenstand eingehenden Studiums und liebevoller Betrachtung. Zwischen den mit Gemälden besetzten Wänden wimmelt es von Besuchern. Ist heut eine Veranstaltung? denke ich beim Betreten der Räume in der Oranienburger Straße. Nein, es ist das Bild, das sich hier seit Eröffnung der „Ausstellung jüdischer Künstler" bietet. Die Zahl der Besucher geht in die Tauscndc. Die Ausstellung mußte um vierzehn Tage verlängert worden. „Und danach?" fruge ich Herrn Professor Dr. Landsberger, der nm 1. Mai die Leitung des Museums übernommen hat. „Danach kommt sehr bald eine neue Ausstellung. Unser Museum soll künftig nicht nur „muBCulcn Charakter tragen, sondern eine dauernde und lebendige Verbindung zwischen den Gcmcindcmitglicdcrn und ihrer Künstlerschaft .herstellen. Ab 23. Juni wollen wir unsere Neuerwerbungen zeigen. Für die Folge denke ich dann an eine Ausstellung des Nachwuchses und Einzclnusstcllungcn aus Gcgcnwnrt und jüngster Vergangenheit. Als Berliner jüdisches Hcimntmuscuni will unser Institut auch einen möglichst um fassenden Eindruck der letzten Berliner jüdischen Malcrschulc vermitteln: Ury, Pottner, Spiro, Wolfsfcld, Meidncr , Bato (um einige Hauptvertreter zu nennen) werden mit besten Werken gezeigt. Das große Interesse, das die Gemeindemitplieder ihrem Museum neuerdings entgegenbringen, verlangt, daß man ihnen das Beste und Schönste bietet. Also Kritik und Selbstkritik für alle Beteiligten! Zu Max Licl>crmann8 erstem Todestag werden vir eine Liebcrmnnn-Ausstcllung eröffnen. Später soll dem Andenken dieses Heros der modernen jüdischen Malerei ein eigenes „Licberninmi-Zimnicr" gewidmet werden." „Haben Sic viele Neuerwerbungen?'; „In den letzten Tagen erhielt ich ein Portrait von Licbcrmanns Großvater: Kohimcrzicnrat Joseph Liebermann, drei Licbcrmann-Zciclinungcn, ein schönes Bildnis seiner Frau mit dem Enkelkind, und erwarb Radierungen von Meidncr, Holzschnitte des bis dahin noch nicht vertretenen prachtvollen Pottncr, und gestern konnten wir diesen entzückenden Kiddu sc b-Becher aus dor Rokokozeit ankaufen. Die rege Anteilnahme nm Museum zeigt sich nicht allein in dem lebhaften Besuch, sondern auch in zahlreichen Spenden. Es ist wichtig, daß nichts von dem kostbaren Kunst- und Erinnerungsgut der Vergangenheit verloren geht. Heute, wo viele kleine Gemeinden eingehen, alte Familien ihren Wohnsitz verlassen, ist die Erhaltung von KiiltgcgenslUndcn, Familicnrcliquicn und Kunstwerken für Gemeinden und Private ebenso Pflicht wie für unser Museum deren pietätvolle Bewahrung. Hier findet jede Hinterlassenschaft an beachtenswertem Kult- und Kulturgut eine würdige Stätte, an der es weiter wirkt und . ZcMg,n^):nbIcgt,.,Yom ,,Ge^^ „Wie denken Sic sich dieses Weiterwirken im einzelnen ("' „Aus den in bedeutender Zahl vorhandenen und täglich neu hinzutretenden Zeichnungen, Fotos, Stichen (von Portrait«, Kultgegenständen, Bauten, Begebenheiten) werden eine Bildzcntralc und ein Fotoarchiv organisiert. Unsere Diapositiv-Sammlung für Lichtbilder-Vorträge wird ständig ergänzt. Diese sehr lebendigen Abteilungen haben einen dauernden Loihvcrsnnd und dienen der jüdischen Presse und Forschung bis Palästina und Amerika. Soweit es Bich dabei nm Arbeiten lebender Künstler handelt, verbleiben diesen natürlich das Rcnroduktionsrccht und die daraus fließenden Einnahmen.'* „Also hat das Museum auch eine soziale Aufgabe?" „Mehr als eine. Sic wissen, daß ich nach meinem Scheiden aus meinem Lehramt kein leichtes Leben hatte. Iis ging mir —" „— recht dreckig, ich weiß, lieber Professor." „Daran werde ich mich in meinem neuen Amt immer erinnern. Mit allen zu Gebote stellenden Kräften will ich an dieser Stelle den lebenden Künstlern helfen. Zu allen Zeiten entstanden die interessantesten Kunstsammlungen dadurch, daß der Sammler die besten Werke seiner Zeit erwarb. Das Museum und der Muscumsvcrein, dessen Schriftführer und Kassierer ich mit Übernahme der Muscunisdircktion geworden bin, wollen dies beherzigen und so die Schaffenskraft unserer Besten in schwieriger Zeit erhalten. Privaten Sammlern jüdischer Kunst steht sowohl mein Rat wie auch der unseres ehrenamtlichen Kustos, Dr. Habel Wisch nitzc r, zur Verfügung, die seit kurzem bei uns als wissenschaftlicher Beirat arbeitet und in jüdischer Kunst besonders beschlagen ist. Auch das Cebict der jüdischen Ansichtskarte wollen wir pflegen und erweitern. Bedarf ist vorhanden, geeignete Originale sind auch da. Denken Sic nur an das viel beuchtet«: Bild „Tora" von Ncufeld oder „Besinnung" von Wolffthorn. „Haben Sie auch an das fruchtbare Gebiet der II fi h n e n - dekorution (Entwürfe, Projektionsbilder) gedacht? Das liegt mir als Regisseur besonders am I lerzen." „Wir haben auf diesem Gebiet eine Fülle eigenartiger und starker Begabungen, Maler wie Architekten. Einige haben früher schon für die Bühne gearbeitet. Sic wissen, daß Gerhurt Hauptmann die Bühnenbilder zur Uraufführung von „Gabriel Schillings Flucht" von Liebcrmann entwerfen ließ. „Einen ähnlichen Griff könnten die jüdischen Kulturbünde bald einmal aus der vielgestaltigen Schar Ihrer Mnler tun. Es würde Bich lohnen." Mein Blick fällt auf die Portrnitzeichnung eines Jünglings mit lockigem Haar. „Das ist Max Liebcrmann im Alter von sechzehn Jahren", sagt der Professor. Die Zeichnung trägt das Datum: „20. II. 1863". — „Sclbstportrait?" „Nein, der Zeichner ist der einst so gefeierte Modcmnlcr N n t h n n a c 1 Sichel. Es ist das früheste Porträt, das wir von Liebe r m a n nhesitzen. Unsere jüngste Erwerbung. Sollte eigentlich eine kleine Überraschung der näclistcn Ausstellung werden. Aber da Sic es nun schon gesehen haben, dürfen Sic es den Lescrni,.\errat<;n. Dank dem Gemcinsinn unserer Spender haben wir ja auch sonst noch allerhand in petto." „Also dann auf Wiedersehen bei der nächsten Ausstellung!" Berliner Konzerte Im Kulturbund teilen sich Susanne St e i n und Frilz Lcehncr. in ein Mahlcr-Schubcrt-Brahins'-Programm, dessen Verständnis man freilich durch Bereitstellung der Texte noch hätte fördern können. Susanne Stein bringt für die ergreifend schönen Kindcrtotcnlicdcr. nicht nur ein samtweiches Organ mit, sondern Auch ein persönliches Timbre, einen menschlichen Gcundton, ohne den diese Lieder undenkbar wären. Auch in den Brahma- Uedem war man bö zur letzten Zugabo ini Bann dieser ungewöhnlichen künstlerischen Kraft, die sich mit gleicher Intensität im Dramatischen wie inder-versonnensten, Lyrik auszuwirken vermag. Der Beifall legt« sieb, erat, als lustigerweise gleichzeitig mit der „erlöschenden Liebe" des „Vergeblichen Stündchens" auch die Lichter im Saale erloschen. — Fritz L e c h n c r ist einer unserer kultiviertesten Sänger; Vornehmheit und Tragfähigkeit, der Tongebung bilden seine Hauptstärke; mit wachsender Unabhängigkeit von der Textvorlage gewinnt er un Unmittelbarkeit des Ausdrucks und damit der Wirkung-, auch er durfte nicht ohne Zugaben gehen. ''.;.-'•*. . ' Unter luVsern' Berliner jüdischen Pianisten gehört Bruno Eisner zu den wenigen, die mit völliger Souveränität jenseits aller technischen Probleme zu schalten und zu walten vermögen. Berühmt ist seine physische Ausdauer und sein kraftvolles forte; doqh verfügt er , auch über ein außerordentlich., schatticrungsfüliigcs' und, klangvolles piano. Er liebt das HcrouBar,bciicn der großen architektonischen Strukturen; der Elan seines Spiels bleibt freilich beim späten Beethoven einiges schuldig und entfaltet sich' besser bei Chopin. Die große Hörerschaft würdigte die außergewöhnlichen Leistungen und erzwang Zugabe über Zugabc. ' H. FrcyliBji. i « Der „Ahawah" hatten sich zu Gunsten ihrer Kinder- und Jugendheime eine Reihe Künstler zur Verfügung gestellt. Das F r 'c y q u a r t e 11 (Willy Frey, Basia Polischuk, Manuel Steuer, Stefan Auber) eröffnetedas Wohltätigkeitskonzcrt mit einem Haydnquartett, bei dessen Wiedergabe das frischo Spiel, das mit unverbrauchten Impulsen an die Musik herangeht, wieder zutage trat. Das Quartett stellt nun auch in seiner neuen Besetzung einen, homogenen Klangkörcpr dar, in dem fein abschattiert und technisch sauber gespielt wird. Im Mittelpunkt des Konzorts stand eine Cellosonatc von Beethoven, Stefan Auber, der Solist; gehört zu dem leider seltenen Musikertyp, der ein virtuoses Können restlos der aasdrucksmußigen Vertiefung unterordnet, jeder Phrase ihr bedeutsames Gewicht gibt, ohne ins Maniriorte abzugleiten. Dem Klavierpart verlieh Joseph Rosenstock einen hellen Glanz, die leuchtende Klarheit, die sein Musizieren immer auszeichnet iDos wurzle auch in Schuberts B-Dur-Trio offenbar, Kein schöneres Instrument, als die menschliche Stimme: So fanden die eingestreuten Arien, die Susanne Stein mit warmer,; den,' Raum klangvoll erfüllender Stimme sang, eine besonders dankbare Aufnahme. nn. * t iln der alternierenden Besetzung der „Fledermaus", die Berthold Sander schwungvoll dirigierte, hatte Rita Atlasz diq : Rolle dcB Stubenmädchens mit der der Herrin Rosalinde vertauscht und. (and .-ajMne Gelegenheit, ihxe stimmlichen, .Krafto . u^'d-ihr Temperament bestenszu entwickeln.' Als Adele debütierte Gerti Rut/haii au£?aIm.c mÜ. cm<!r erfrechenden Ursprünglichkcit, von der viel zu erwarten ist. Dem Prinzen Orlofsky lieh Anna L i p i n ihre angenehme Stimme.- Auch dieser Aufführung mangelte es nicht un zündender Wirkung; Witze um Gradenwitz Eines dor größten Originale der Professorinnen, ist Ott«) Grade n,witz, der bis vor wenigen Jahren oa der Heidelberger Universität als Ordinarius dor juristischen Fakultät wirkte. Eine Unmenge von Anekdoten ist unzertrennbarmit seinem Namen verknöpft. Einige Witze um Gradenwitz, dpr jüdischer Abstammung ist, erzählt A. Buldus im „Fränkischen Kurier", Nürnberg. Die Auskunft Eine Engländerin möchte gern zum Kohlhof, dem Grundhotcl in der Nähe der Molkcnkur, und fragt den ihr gerade entgegenkommenden, sehr vertrauenswürdig ausschauenden Professor nach dem Wege. Und Grudenwitz ist' auch, da er es mit einer Dame zu tun hat, besonders licbcnsivürdig und geht ,'dpgar' cirt, paar Straßen mit, Endlieh bleibt er yor einem großen Qeb'ü(ido. (stehen und erklärt der ahnungslosen Fremden kurz und bündig:' „li ie r ist der Koh 1 Ii o f!" Es war aber die Universität. Gonau nach, -Vorschrift Den Winter über weilt Gradenwitz seit Jahren immer in Rom und ist dort gern goschener Gast erster Gesellschaftskreise.' Sogar bei Hof weiß man seine Bedeutung zu schätzen. Und sq. kommt cine9 Tages an ihn die Einladung, vor dem König undeinem ganz besonders erlesenen Publikum über ein aktuelles Thema seines Fachgebietes zu sprechen. Da anschließend noch ein Imbiß stattfinden soll, bittet man, den Vortrag selbst nicht über eine Stunde auszudehnen.. . , ' Der Abend kommt. Unter den Herrschaften in Frack und großor Abendtoilette sieht man das Königspaar, den Regierungs- Wir bitten unsere Leser die Anzeigen genau zu beachten Bad Kissingen Diät-Kurhaus Apolant (vorm. Sanatorium Dr. Apolant) Eigene Kurmittel- und Bade-Abteilung Diätpension ab RM 8,50 nrxtllche Leitung: Dr. Edgar Apolant Facharzt für innere Krankheiten IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIII Elgano Konditorei und Prallnenfabrlkatlon SsezUllUMaPrageru.WumerBackwaren, U Bittere Pralinen,' Welo, Teeu. Ksffcegebjek. Ständiger Eingang y. Neuhelten . WAGENKNECHT BeMln W 18 OUvaer Platz 9 11 Bismarck 4369 iiiiiiiuwiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiimiiiii - Caf«S Uhlandeck * KurlOrstandamm 3% Konzertmusiki ' Tsnil Hotel Heßler am Zool Sümmeiien RM. Kaffee - Konditor«' 1 SomnuprratM «rHkMtf ' i , .... I.. .1 H E R M A N N Z E R N I K.....gm^ Papier, Börobedarf" Drucksachen, ^elchenm., 0astwl_i1sar^lkelÄ|Ä Chavfotte'nbürg', käntstraße 128, T?J. QV'StefopW* 6209, rDER MASKENBILDNER rf« ^uiturbün^n ImaxschVlz,

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