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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-03-20 · 12 (20.3.1935) · page 7

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
12 (20.3.1935)
Date
1935-03-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
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2. Beilage 20. Mttrz 1935 JÜDISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Händel — Bach Verfuch einer jüdifchen Würdigung Von HANS FREYHAN Vor wenigen Wochen wurde Hfindcls 250. Geburtstag gefeiert; in diesen Tagen schickt man sich an, den gleichen Gedenktag für J. S. Bach festlich zu begehen. Wenn wir auch in einem jüdischen Blatt dies*) Tage zum Anlaß cjner Betrachtung nehmen, ao schulden wir d.afür eine Begründung. Diese erschöpft sich nun aber nicht in der Tatsache, dpß jüdische Künstler in Schaffen und Nachschaffen eine besondere Beziehung zu den beiden Großmeistern aufweisen, es sei denn, man fcönnte für diese Wahlverwandtschaft einen besonderen Grund anfahren. Allerdings sind jüdische Musiker in hervorragender Weise an der Wiedererweckung Bachs und Handels beteiligt; man braucht nur als größten Namen Felix Mendelssohn-Bartholdy zu nennen, dessen Wiederaufführung der Matthauspassipn hundert Jahre nach der Entstehung zu einem entscheidenden Anstoß für die ganze Bachbewegung wurde, oder man denkt für die neuere Zeit an Siegfried Ochs, dessen Bachaufführungen, etwa die der h-moll-Mcssc, dem, der sie hören durfte, stets unvergeßlich sein werden. Wie früh diese Bachbegeistcrung jüdischer Kreise einsetzt, das zeigt ein Bericht, wonach an der Wiege von Fanny Mendelssohn, Felix' hochbegabter Schwester, die Angehörigen feststellten, das Kind habe „Bachsche Fugenfinger". Diese kleine Äußerung beleuchtet am besten den Grad dieses Bachkultes, und von jener Zeit führt eine direkte Tradition bis zur Gegenwart, wo Bachs Geburtshaus in Eisenach Aufh.: Wilhelm Deutsch man namentlich in Berliner jüdischen Kreisen, die sich etwa um die' Mitglieder' des Ochsschen Chores" gruppieren, einer ähnlichen Gesinnung begegnet. Aber, das sei nochmals betont, wir können uns heute keineswegs mehr selbstzufrieden mit solchen Feststellungen begnügen. Schließlich lassen sich ja doch derartige Beziehungen auf allen möglichen andern Gebieten deutscher Kultur aufweisen, und die fruchtbare Forderung unserer Stunde heißt, ernsthaft vom Boden des Judentums aus an eine Auseinandersetzung mit jenen Kulturwerten heranzugehen, die bisher oft allzu unbedenklich rezipiert wurden.- Und so dürfen wir uns denn nicht mehr bei der Ansicht beruhigen, daß alles Schöne und Große auch unser sei, sondern es erwachst die Aufgabe, tieferen und andern als nur ästhetischen Beziehungen nachzugehen. Eine jüdische Würdigung Handels und Bachs aber hat in erster Linie.die re1igiösc Seite ihres Künstlertums ins Auge zu fassen. Dabei wird man ebenso scharf die Grenzen zu sehen haben wie das Verbindende: beide Meister sind in ihrer gesamten Struktur durchaus christlich, und das kommt in ihrem Schaffen entscheidend zum Ausdruck. Erwähnt sei übrigens noch, daß irgendeine menschliche Beziehung zu Juden oder zu jüdischen Fragen — Bachs Besitz des ,,Flavius Josephus" sowie einer theologischen Streitschrift gegen die Juden kann hier außer acht gelassen werden — nicht nachweisbar ist. so daß wir uns um so unbefangener ihrem Schaffen zuwenden können. Es ist bekannt, daß Händel in seinen Oratorien meist a 11 - tc 31aincn 11 iche S10 f f c behandelt. Der Grund dafür liegt in seiner Berührung mit dem englischen FuritmuBmua, dessen Betonung de»'- Alten Testamentes sich ja auch in der häufigen Wahl biblischer Namen bei den angelsächsischen Völkern spiegelt. Wir dürfen in Handels Werken iiicht jüdische, Musik sehen wollen, das heißt z.. B., daß sie. in. unserem Gottesdienst, auch nuszugsr weise, nichts zu Buchen haben, daß sie uns keineswegs der Verpflichtung zu eigenem kultischrmusikalischen Auadruck entheben. Aber freilich) hier hat sich ein Künstler von höchster. Polenz mit dem befaßt, was uns heilig ist, und mit einer, religiösen Kraft, die uns gar oft Vorbild, nein kann. Und da m ups, die wir in deutscher Kultur aufgewachsen sind, diese Musik in einem ganz besonderem Maße spricht, so kann von hier ""auch religiöse Befruchtung ausgehen. Die Lapidarität Händetschec Chöre ist großes Nacherleben der gewaltigen Sprache der Propheten, der reihe ufid freie, aller Enge bare Klang wird zum würdigen Ausdruck des biblischen Universalismus, der Verkündung Gottes als Königs'der Welt. Es ist ^vielleicht das Schönste, was man von Händel sagen kann, daß seine Kunst uns mit zu einer Aufgeschlossenheit gegenüber der Sprache der Bibel. zu verhelfen vermag. ' Die in ihrer geheimnisvollen Größe noch unbegreiflichere Erscheinung Johann Sebastian Bachs ist in einem strengeren •Sinne noch als Händel christlich zu nennen. Das Passionserlebnis kljngt auch durch seine Instrumentalmusik. Di« mystische Todeasehnsucht, in der Ulbert Schweitzer, so fein den innersten Kern Bachscher Religiosität spürt, ist jüdischer Frönunigkeit fremd. Leop. Hirscjibcrg hat einmal eine Zusammenstellung alttestament; lieber Texte bei Bach vorgenonimen, eine interessante und für praktische Zwecke mitunter nützliche Arbeit, aber ohne jeden entscheidenden Belang; denn bei Bach läßt Bich darin weniger noch als bei Händel scheiden: die großartige Kantate auf den bekannten Spruch des Propheten Micha „Es ist dir gesagt, Mensch" behandelt in ihrem zweiten Teil Satze aus dem Neuen Testament. Aber dieser schlichte Thüringer Kantor ist einer der größten religiösen Künstler aller Zeiten. Nirgends in der Musik gibt es einen adäquateren Ausdruck für das religiöse Urerlebnis des NuminoBcn —r um mit Rudolf Otto zu sprechen —, für das Gefühl der unvorstellbaren, Erhabenheit Gottes, als das Sonctus (kodansch) der h-moll-Mcsac, größte musikalische Gestaltung des 6. JeanjarKapJtels- Das ist jenseits aller Grenzen, und wir dürfen das aussprechen, wenn anders das talmudische Wort gelten soll: Jenfeits der Grenzen Barcelona, im März. Natürlich hat man vorher nicht gewußt, daß Spanisch und Spanisch zweierlei sein können: CostilianiBch oder CataloniBch! —- Der Fremde hat nur Castilianisch gelernt, und wenn ihn jemand auf Catalonisch anspricht, so kommt ihm dieses Spanisch eben etwas spanisch vor! Und dann: Es gibt auch hier DialekteI Und da hat man nun geglaubt, man körne mit Beinen Unterrichtsstunden, die man in Deutschland eifrig betrieben hat, gut ausgerüstet in dieses Land. Statt dessen muß man Bich jede einzelne Silbe wie einen Fisch bub dem Wortschwall der Einheimischen herausangeln, und hin und wieder beißt auch eino mal an, und — man hat bcgriffcnl Ja, es wird hier viel und laut geredet wie in allen Ländern, in denen die Sonne das Blut schneller durch die Adorn treibt; dafür ist Lesen und Schreiben keine Selbstverständlichkeit. Es gibt Zeitungsvcrkßufer, die nicht die Zeitung lesen können, die sie verkaufen; es gibt Portierfrauen, die die Post an die Mieter verteilen wollen, ohne die Adresse entziffern zu können. Sonderbarerweise sind es zuerst immer die kleinen Dinge des LebcnB, die jemand, der fremd im Land ist, zuerst ins Auge fallen. Mag dieser eine noch so Wichtiges vorhaben, mag er sich um eine neue Existenz bemühen, wie ein Vergnügungsreisender wandert er durch die Straßen, über die palmcmimrahmtc Diagonale und bleibt überall Btchen, wo etwas seine Aufmerksamkeit fesselt. Dort an der Ecke wird beispielsweise umgezogen; aber es sind keine keuchenden Athleten mit schweren Lasten zu sehen 1 Die Möbel werden an Seilen am Fenster heruntergelassen oder hochgewunden. Die erste Freundschaft von Format hat der Fremde allerdings mit niemand anders als mit dem Schließer begonnen, dem Mann, der dje Haustür öffnet, wenn er eput in der Nacht heimkehrt. Ihm untersteht ein bestimmter Bezirk, in dem er den Türdienst versieht; aber damit ist der allnächtlichen Pflicht noch nicht Genüge getan. Zu jedem Schließer gehört ein Aufpasser, der — und also ist die spanische Ritterlichkeit doch kern leerer Wahn —, mit Stock und Waffe jede Dame vor unliebsamen Belästigungen verteidigt. Um ihn zu rufen, braucht sie nur ein wenig in die Hände zu klatschen! Das Klatschen der Hände ist hier überhaupt ein schnell wirksames Mittel der Verständigung. Auch im Restaurant klatscht man sich einen Kellner herbeil Wenn man sich doch auf gleiche Weise etwas Glück herbeiklatschen könnte! Denn es ist nicht leicht, sich in fremdem Land mit einem neuen Beruf herumzuschlagen. Am liebsten würde man es einmal mit dem Zufall versuchen! Stehen nicht überall Verkäufer von LoBen, bei denen alle zehn Tage Zfehung ist, b°? sofortiger Auszahlung? — Gewöhnlich kommt man mit einem ganzen Sack voll Plänen und Hoffnungen in ein fremdes Land, und irgendeine Arbeit, an die man zuerst gar nicht gedacht hat, führt zum Erfolg. — New York, im März. Hatten wir uns in dem ersten Brief (in Nr. 2 der „Jüdischen Allgemeinen") bei der Besprechung der Berufsaussichten für jüdische Einwanderer vorerst einmal mit den Ärzten beschäftigt und ihnen eine verhältnismäßig, günstigo Prognose gestellt, so wollen wir uns nun den Anwälten zuwenden, die es natürlich bedeutend schwerer haben. Immerhin ' gibt es für den aus Deutschland kommenden jüdischen Anwalt gewisse Aussichten auch auf seinem engeren Berufsgebiete. Durch die große Zahl der Einwanderer aus Deutschland ist auch dje Zahl der Rechtsfälle gewachsen, die nach Deutschland hinüberspielen und eine 'mehr als oberflächliche Kenntnis deutscher Gesetze zu ihrer Behandlung erfordern. So ist eine Reihe angesehener Anwaltsfirmen dazu übergegangen, deutsehe Anwälte in ihre Bürogemeinschaft aufzunehmen. Voraussetzung für eine solche Aufnahme ist vor allem Kenntnis der Landessprache und das Einarbeiten in die hauptsächlich in Betracht kommenden amerikanischen Gesetzesgebiete. Mehrfach wurde jungen Anwälten eine Lehrzeit in solchen Büros bewilligt, die freilich ohne Bezahlung bleibe. Allzuviele Anwälto können auf diese Art gewiß nicht untergebracht werden, aber wenn man auch die Provinz in den Kreis der Betrachtungen einbezieht, wird für die, die beim Anwaltsberuf bleiben wollen, noch Platz zu schaffen sein.. Relativ am besten daran' sind die Handwerker, die immer gesucht werden und bei1 guter Ausbildung niemals lange auf Beschäftigung warten müssen, vorausgesetzt — wie übrigens bei allen änderen auch —, daß ihre Einwanderungspapiere in Ordnung sind. Amerika ist in dieser'Beziehung des freieste Land der Erde. Ist man erst einmal dort, dann bedarf es keiner A r b e i t s e r 1 au b n i b mehr. Jeder kann treiben, was er mag und was er kann. Nur Präsident kann er nicht werden, dazu muß er in Amerika geboren sein. Um auf'die Handwerker zurückzukommen, so werden in erster Linie tüchtige Fleischer gesucht.' Die Frommen oller Völker haben Anteil am Jenseits. — Abgründi- 'lüjsDfiriy aip um Jnu motu 510« jo 'uoug iipudo lapiiJH sro js9 sondern auch um das Geheimnis Gottes. Aus felsenfester Gläubigkeit erwächst die unerhört kosmische Kraft dieser Musik, von der Goethe gesogt hat, bei Bach sei es ihm immer, „als ob die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte". Als sei er nur die Verkörperung einer „Musik an eich", so aberpersönlich musiziert „es" aus Bach, und doch trägt alles das Zeichen seiner persönlichsten Religiosität, und nur der religiöse Mensch wird die- Tiefe dieses Begnadeten ganz ermessen. In seiner Musik erfahren wir eine echte und radikale Gottesverbundenheit, und so darf er uns in richtig verstandenem Sinne Maßstab und Vorbild sein. Da ist, um ein Beispiel zu geben, der frühere Warenhausinhaber, der gut daran tat, eine Wäscherei zu eröffnen. Die Spanier haben es nicht leicht mit ihrer Wäsche. Dos Wasser ist kalkhaltig und macht in erwärmtem Zustand die Wäsche fleckig. Deshalb waschen die Frauen kalt mit einem Bcharfcn Zusatz, der die Wäsche angreift. Eino Wäscherei mit deutschen Maschinen ist durchaus am Platze. Vielleicht ist aber für diese Art der Umstellung noch nicht so viel Überwindung notwendig -wie für den rheinischen Kaufmann, der mit seinem Rad herumführt, um deutsche Lebensmittel zu verkaufen. — WaB Butter und Mettwurst in Barcelona für einen deutschen Magen bedeuten — und sogar nicht nur für einen deutschen —, das wird man erst verstehen, wenn man trotz des reichhaltigsten spanischen Küchenzettels plötzlich an eine Berliner „Stulle" denkt. — Aber auch für geistige Nahrung hat man in Barcelona Sinn und Freude. Das beweist der Doktor, der in seiner neu eröffneten Schule Techniker für den Radio-Bau heranbilden will. Das beweist der wachsende Kundenkreis einer kleinen Lcihbibliot h c k, die ein früherer Kaufmann zusammen mit einem gewesenen Staatsanwalt mit Umsicht leitet. Daß Bic allmählich dazu gekommen sind, auch Bücher und Schreibwaren zu verkaufen, Regt an den ihrer Kategorie zugehörigen Artikeln, die dem gleichen Steuersatz anheimfallen. Hier hat man Gelegenheit genug, Menschen näher kennen zu lernen und neben der üppigen, an Schönheiten verschwenderischen Natur dieses Landes eine „kleine Liebe zu Barcelona" zu entdecken. Gewiß, man muß sich erst daran gewöhnen, daß man bei den vielen vom Deutschen ins Spanische übersetzten Schriftstellern Goethe neben der Courths-Mahler entdeckt und zur Befriedigung seiner Kundschaft friedlich nebeneinander führen muß. Man muß Bich daran gewöhnen, daß die Spanier gern „am laufenden Band" lesen, da in jeder Woche am bestimmten Tag ein neues, der gleichen Serie zugehöriges Buch herauskommt, für den geringen Preis von 1 bis 2 Peseten. — ' Auch für Kinder werden Bücher in Serien geschrieben, und die lesehungrigen Kleinen bilden einen großen Teil der Kundschaft, mit dessen Treue und Anhänglichkeit die Inhaber rechnen können. Detektiv- und Liebesromane spielen in diesem temperamentvollen Land eino beträchtliche Rolle neben all den wirklich wertvollen und interessanten Büchern, die verlangt werden. Das Kino ist keine allzu groß« Konkurrenz; es fängt erst um zehn Uhr an und endet irgendwann in der Nacht. Es hat lange und nie endende Filme; hört der eine auf, beginnt ein anderer, und währenddes stillt oder wiegt die Spanierin ihre Kinder, die auf ihrem Schoß schlafen oder aufwachen, ganz nach den Umständen. A. N. Da infolge des Schichtvcrhots in Deutschland die jüdischen Fleischer dort dpch vielfach nicht mehr ein genügendes Auskommen finden können, kann gerade ihnen eine Auswanderung nicjit abgeraten werden. Ein besonderes Wort verdient die Fürsorge für die nach Amerika kommenden Frauen und Mödchen. Hier besteht in dem_ „National Council of jewish v/quien" «in« derart musterhaft arbeitende Organisation, daß cb tatsächlich unmöglich erscheint, daß ein nach den V«raiaigt«n Staaten kommendes junges Mädchen ihrer Aufmerksamkeit entgeht. Der Council unter Leitung von Frau Cecilia Razovsky umfaßt sämtliche jüdischen Frauenorganisationen der We)t. Er ist außerdem von der Regierung offiziell anerkannt als die Fürsorgestelle für weibliche jüdische Einwanderer, und so stehen ihm auch die staatlichen Stellen zur Verfügung. Das geht so weit, daß kein weibliche^ jüdisches V?8eP in der ganzen Welt einen Paß nach Amerika beantrag811 kann, ohne daß der Council sofort davon in Kenntnis gesetzt wird. Ein Beispiel für! das Arbeiten dieser Organisation. Eine iunge jüdische Studentin au 8 bester deutscher Familie muß ihr Studium in Deutschland aufgeben find will ea in Amerika fortsetze«. Das jung« Äfädche'n verläßt Deutschland, ohne sich um irgendeine Organisation zu kümmern, fährt zuerst nftch England, hält eich dort kurze Zeit auf und schifft eich ypn Sputhampton nach New Yorlf «in, Dort gerät sie bald in Schwierigkeiten. Di« Einschreibung an einer amerikanischen Hlni- Yorsität »et nic|it so einfaeji, wie sie es eich vorgestellt hatte, das Geld aus Deutochland b^ibt in der notwendigen Höhe infolge Änderung der Devisenbestimmungen aus. Das Mädchen, vorher so stolz auf seine Unabhängigkeit, weiß bald nicht aus npch ein. Da bekommt sie plötzlich den Besuch einer Dame. Diese Dome weiß über das Mädchen zu dessen grenzenlosem Erstaunen ganz genau Bescheid. Sie kennt den Tag ihrer Abfahrt aus 'der Heimat, weiß, wo sie in London gewohnt hat; wann sie «jach New York gefahren ist, was sie dort getrieben hat., 8ie kennt ihren Lebenslauf und ihre. Familie, 'weiß' ihre' Schwierigkeiten;' Das ist die Vertreterin des Council; der das' junge Mädchen Umftellung — in Spanien Umzug durchs Fenfter «~ Verbuche im neuen Beruf — Der deutfehrjüdifche Staatsanwalt und die lefehungrigen Spanier Bericht für die „Jüdische Allgemeine" Deutfche Juden in USA Bericht für die „Jüdische Allgemeine" von SIEGFRIED LEVIN

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