Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 9 (27.2.1935)
- Date
- 1935-02-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Instrumente als mit die klangschönsten und wertvollsten, die heute hergestellt wurden. JAu! «lein internationalen Violinbauwettbewerb in Brüssel, bei dem alle Instrumente anonym, eingereicht werden ' mußten, wurde eine Lcvin'sob© Geige — damals von von den Bcrgh gespielt — als das vollkommenste Instrument bezeichnet. Nun hat dieser vielseitige Vollmenselr die. irdische Welt, In der wirkliche Harmonie so selten Ist, für immer verlassen. Die Öffentlichkeit hat sich, wie erwähnt, von jeher, um Julius Levin wenig gekümmert. Nur der deutsche Dichter Hermann Stchr hat ihm in seiner Gcigenmachomovelle ein1 bleibendes Denkmal gesetzt, und wenn einmal die Tagebücher Gerhard Hauptmanns veröffentlicht werden, wird man wohl in ihnen auch eine eingehende und liebevolle Würdigung dieses einzigartigen Menschen finden. Thora unter Lotosblumen Mongolifche Juden in Oftturkefian — Der Kaufmann von Chqtan erzählt Hebräifcfi mit chinefifdher Außfprache Von unserem A'. S. - Berichterstatter Raheis Mann Z<i Karl August Vornhngens 150. Geburtstag Von Dr. LUTZ WELTMANN Im Salon von Marcus und Henriette Herz haben sie einander kennengelernt. Sie war siebenunddreißig, er dreiundzwanzig Jahre alt, als sie sich verlobten. „Ich bin unwürdig'V hotte sie, dicFrau der Abenteuer,-Varnhagen auf seine Werbung erklärt und laßt ihn ihren Briefwechsel mit einem spanischen LcgationSsckretür lesen, der sie in Paris schnöde verlassen hatte. Vamhagcn von.Enso gesteht, daß er einer „großen, ungeheuren Leidenschaft" nicht fähig sei. Sechs Jahre wahrt die Vcrlobungszcit. Varnhagcn setzt inzwischen sein Medizinstudium in Tübingen fort, nimmt als Freiwilliger am österreichischen . Feldzug gegen Napoleon teil, wird als Fähnrich bei ■ Wuproni1 verwundet,' TWird ''Hauptmann ' in " den Freiheitskriegen ■ und zieht unter den Siegern in Paris ein. Ehe er Habel heiratete, die vor ihrer Trauung als Friederike Robert go t a u f t wurde, war er . beroits einmal mit einer Jüdin verlobt gewesen, mit der schünca Marianne Saling, der Schwester von Paul Hcyscs Mutter. Nach der Teilnahme am Wiener Kongreß, dem er beiwohnt, wird er als preußischer Geschäftsträger nach Karlsruhe geschickt; Nach vier Jahren wird der Posten eingezogen, Varnhagen übersiedelt nach Berlin. Das Haus Mauerstraiie 36 birgt den Salon, dem Habel die Seele und der Gatte Legationsrat das Ansehen gibt. ' Brentano, den er einmal geohrfeigt, als er Rohel häßlich und sitzengeblieben nannte, und der Varnhagcn als ein „Zeitgespenst'.' bezeichnete, das sich „mit Modefcuor und mit Modckfiltc" in seine Sphären gedrängt habe, Arnim und Bettina, die Humboldts und Fouciue, Cnamisso, mit dem er den Berliner Musenalmanach herausgibt, und Hitzig, Unland und Jean Paul, Gutzkow und Laube gehören, zu seinen Gästen. Daß der Goethekult im Mittelpunkt dieses Berliner Salons steht, ist ebenso bekannt wie die Tatsache, daß der Ruhm des jungen Heine, um dessen Entwicklung das Ehopnor Varnhagen sich verdient macht, hier seinen Ausgangspunkt nimmt. Die „No rd Bce b i 1 de r" sind Rahel gewidmet, und Varnhagcn dor Ahgcsang des „Atta Troll". Kaschgar (Ostturkcstan), im Februar. Seit Marco Polos Tagen ist das Reisen in Mittelasien nicht viel einfacher geworden. Gewiß ist es auch keine Übertreibung, wenn man behauptet, daß Sven Hcdin, ziimindcst bei der Uberschreitung der sogenannten Landesgrenzen, bei .weitem keine so aroßen Schwierigkeiten, bereitet worden sind, wie gegenwärtig die Behörden so und so vieler Staaten vor dem Globetrotter auftürmen, auch wenn es ihn gor nicht danach gelüstet, das Unbekannte und Unerforschte aufzusuchen. Selbst wenn er, schlicht und brav, die ausgefahrenen Wege des zwischenstaatlichen Verkehrs innezuhalten feierlichst verspricht. Ostturkcstan ist amtlich chinesisches Gebiet. Aber das chinesische Visum genügt noch lange nicht zur Erlangung des unbedingt notwendigen Lokalnasses. Außerdem ist es wahrhaftig ein großes Stück Arbeit, überhaupt erst einmal die Grenze zu erreichen. In Taschkent holten einen die Hussen fest und in Kaschmir dio Engländer. Ungezählte Lichtbilder, Personalausweise und Paßstehip'el kennzeichnen gegenwärtig den Leidensweg eines Europäers noch den unendlichen Weiten im Innern Eurasicns... Zu diesen Hindernissen, vor die man gestellt worden sein muß, um sie auch richtig einschätzen zu können, kommen dann noch die Unbilden des Klimas: die nusdörrendo Hitze im Sommer und die beißende Wintcrskältc. Selbst des Kraftwagens wird man nicht recht froh, da er immer wieder im Sande stecken bleibt oder nach wenigen Kilometern wegen Reifenschadens zum Holten - zwingt'. . Die Straße» sind mit Hufnägeln gepflastert. Der Reifen für Inncrosicn muß noch erfunden werden .... Wer türkisch spricht, für den Ist eine Verständigung mit den Bewohnern ziemlich leicht. Aber von der Verständigung bis' zum richtigen Verstehen ist's ein gutc3 Stück Weges. Hie und da stößt man auf Europäer, meistens auf solche, die Turkestaninncn oder auch Chinesinnen zu Frauen hoben und sich fast gar nicht mehr von den Eingeborenen unterscheiden. Solche Europäer sind den Fremden gegenüber verschlossener als die übrige Bevölkerung, und erst wenn man in Chotan-, einem Mittelding zwischen Dorf und Oase, einen jüdischen Kaufmann trifft, erfährt man endlich etwas mehr, als „in „Büchern und Prospekten geschrieben steht. N Clioton liegt südöstlich von der osttiirkcstanischcn Hauptstadt Kaschgar. Die Araber hatten hier einst Buddha verdrängt, um dann selbst von den vordringenden Horden Dschingiskhans in die Flucht geschlagen zu werden. Schließlich ist alles Land von den Soldaten des kaiserlichen China besetzt worden, und heute streiten sich Engländer, Russen, Japaner und Chinesen um den Platz an der Sonne. In den Gäßchen des Bazars dasselbe Bild wie im gesamten mittleren Orient: Männer im Fez, verschleierte. Frauen, Türken, Araber, Mongolen und Chinesen sitzen vor ihren Warenstapcln, handeln mit Häuten und Fellen, mit Gefäßen und Schmuck aus hellgrün-glasigem Nephrit. Ein Sprachengewirr dringt ans Ohr, in dem sich das mit slawischen und hebräischen Brocken vermischte Mittelhochdeutsch des russischen Juden seltsam genug anhört. Rahel fühlt Bich von Vamhagcns „sanftem, innigst bescheidenen Charakter" angesprochen, dor einer Frau Seligkeit und Sicherheit biete. Sio hat die Fcuorseele, er schreibt —und führt sein „zerkrümeltes Wesen" auf den Urstnchel seines Dichtcrwollcns zurück. Rahel ist Prophetin, nicht nur Goethes, sondern auch eines Zeitalters der aufkommenden Masse, der sozialen und nationalen Leidenschaften, er Aufklärer; ein Liberaler vom Wirbel bis zur Zeh, in . kleinerem Format;;Humarust wie g.Wiwelm v<m Humboldt, ein gesinnungsfestcr Charakter, der seine Stellung im preußischen Außenministerium unter dem Reaktionär Ancillon aufgibt. Er überlebt Rahel um fünfundzwanzig Jahre, betrachtet das „Buch dcB Andenkens" als Bein „eigentliches Lebcnsdenkmal", .::«.«-. . ___. olles andere sei „blaß, erlöschend", hier sei sein Inhalt, sein Ver- HEP JÜDISCHEN ALLGEMEINEN dienBt, sein Glück, seine Ifestimmung, hier hafte seine Erinnew »^B«»^i lBali Ihlllhll rung, sein Gewissen, seine Phantasie. Er dient dieser Rohel, die ihren Sarg nicht in die Erde versenkt, sondern mit Glasplättchcn an der Decke in einem Gebäude beigesetzt wissen will, treu wie Jakob um die Seine. Nicht frei von menschlichen' Schwächen — das „von Ense" hat er Bich ziemlich eigenmächtig zugelegt und sein Außeres ein wenig auf Goethe-Maske zurcchtstilisiert —, ist er einer der stillsten und anständigsten Menschen, ein Geistiger in der Zeit aufkommenden Ungeistes, zu Unrecht für betriebsam und charakterlos gehalten. Dank bat er wenig geerntet in seinem Leben, weder im diplomatischen Dienst; noch als Förderer von literarischen Talenten; so sehr ihm - die Rezension von Goethes Neuerscheinungen Ehrensache ist, so hilft er der aufstrebenden Jugend: er hat Heines erste Veröffentlichungen besprochen und ist einer von wenigen, die in Deutschland auf Gottfried Kellers Gedichte hinweisen. Leiter:'S i e g f r i c d W i n i t z k i Schachaufgabe Nr. 6 von Apclt. Weiß: 11 Figuren. Kf8; .Dd3; Tb6, Tc5; l.h5. Leo: Sf7, Sc2; Bauer h2,'?4, d4. Schwarz: 9 Figuren. Kf5; Td6; Ll>7; Sc3, Sc4: Bauer h3, h4, c7, d7. Vamhagcns Bild. ist auch. darum verblaßt, weil seine Denkwürdigkeiten als Qucllcngcscbichto des neunzehnten Jahrhunderts, zumal dor Wende von der Schinkelzeit zur Bismarckzeit, so reichhaltig ' sind, daß. ihr Verfasser darin ziemlich entpersönlicht erscheint. Sie reichen von charakteristischen Anekdoten über Kant und die französische Revolution bis zur Berlin-Potsdamer Eisenbahn,' deren tägliche. Durchschnittszahl dor Beförderten Varnhagcn mitteilt, vom .Verfall Preußens unter Friedrich Wilhelm II. ois zu dem „Inquisitor". Goethe, der.ihn als einen der Wenigen lobt, die „unsere Nation literarisch in sich selbst zu einigen, den Willen haben", wird von ihm gegen die Vorwürfe mangelnder .Vaterlandsliebe verteidigt, Bettina rühmt er als die „einzige'wahrhaft .freie und,starke Stimme dieser Zeit". . Wir müssen uns aus seinen Urteilen ein Bild seines Charakters zu machen versuchen. Im Kampfe um Toleranz; bedient er 'sich zuweilen des Witzes: er liest, ohne Titclnennung^ ous einem Roman..vor, Bein Auditorium .entsetzt sich über die Immoralit&t der Jürigdeutschen, da weist'er auf das Titelblatt hin — es ist die „Schwedische Gräfin" des gerichtsnotorisch moralischen Geliert. Er hatte sich selbst überlebt, als er 1858 starb. Aber er' schlug noch Brücken in die veränderte Zeit. Seine Nichte Ludmilla A s s i n g, Tochter des Arztes. David Assur, die seinen Nachlaß herausgab,'verliebte sich in Lassalle, dessen Salon wie der Lina Dunkers dem Varnhagens Konkurrenz machte, und Julius Rodenberg, der Begründer und Herausgeber der „Deutschen Rundschau", hat noch unter dem Eindruck des Varnhagonschcn Salons eegen Ende, des Jahrhunderts seine Stätte edler geistiger Geselligkeit geschaffen. . » . ai/iif& •ff t *, $ ,, t *t >\ 9 ' / // ä /y Schach-Olympia in Deutfchland Gleichzeitig' mit den Olympischen Spielen in Berlin wird in München auch ein Schach-Olympia veranstaltet werden. Der Großdeutsche Schachbund wird dio Veranstaltung in Gemeinschaft mit dem Wcltschachbund durchführen. Die maßgebenden Stellen des Reiches in Berlin und die Ministerien in München haben weitgehende Unterstützung des Planes zugesagt. Das Schach-Olympia soll der größte internationale Wettbewerb werden, dor je in der. Welt auf dem Gebiete desi Schachspiels stattgefunden hat, " Matt in 2 Zügen. Aullilsiing in unserer nächsten Schochecke Aus der Praxis We i ß : 7 Fi gu r c n. Kc2; Tf5; Lei; Sh6; Bauer h4, a2, c2. Schwarz: 9 Figuren: Kh5; Dd8; Th8-, Ld4; Bauer h7, f7, f6, cö, d5. 1. . * . KußXh47 (Zwar noch nicht der entscheidende Fehler, aber nach K—gG: konnte Weiß überhaupt nichts mehr orfindon,) ■ 2.' Lol—tl2l (Diesor Zug enthüll oine niednohe Falle, es droht Lol-f- Kh3; Tf3-|- Kg2; Tg3 usw.) 2. . . . eß—e4; (Mit Dc8 hätte Sohwarz jetzt noch immor gewinnen können.) 3. Ld2— ol-f- Kh4—h3; 4. Kfllt' (Dus Matt durch Thß ist undeokbar.) - Dor tragische Ausgang dor Partie war für die Kicbitzo ei.a Hochgenuß! Ein luftiges Matt - (Aub einer ßimultanv'orstolluag.)' * Weil!; Dr. Börnste in. Schwans: N. .N. 1. et oß; 8. Sf3 Scßj, 0. Lei dß; 4. 0—0 Sg—o7; 5. Sgß fß; 0. LI7-J- Kd7'i 7. Dgl-)- ffi; 8.'' e'X'i»" hß; 0. fßl hXg4;10. M-f •Ke8;'ll,.tT:matt. ■ ' ' ' Übungsbeifpiel Weiß; n Fig.üron. Kgl; Dc2; Tfl, Toi! La2, LH; So3,:8o5; Bauer .aSt 1)2, ,d4, 12. g2, h2. - . ■' , Am seltsamsten ist aber, was dieser, Jude, der nach dem Umsturz aus dem ehemaligen Zarchreich geflohen war, von einem Mongolen zu erzählen weiß, der die „laschon kodosch", also die hebräische Sprache, angeblich beherrscht Der Mann lebt mit Frou und Kindern im Orte, und natürlich ist man alsbald bei ihm, um zu hören und zu sehen, was an der so unwahrscheinlichen Geschichte dran sein mag. In seinem Laden, in dem seidene Teppiche feilgehalten werden, Bitzen wir auf dem Boden und schlürfen -heißen, ungezuckerten grünen Tee aus winzigen' Gläsern. Der Mongole schiebt das Mundstück -einer chinesischen Wasserpfeife etwas verlegen zwischen den Lippen hin und her. Eigentlich spricht er nicht gerne über die Sache. Er kann gar nicht hebräisch, weiß nicht einmal was das ist, und die russischen Juden, dio bisweilen auf den Markt von Chotan kommen, sind das einzige, was er vom- Judentum kennt. Er will nicht recht mit der Sprache heraus. Nun, und dann bequemt er sich doch, nachdem er nachgescn'cn ' hat, ob in dem rückwärtigen '■ Raum kein' weibliches \Vcscn ist, einem ein paar zerschlissene Seiden- 1 oppc,n zu zoigen, auf denen man — die ersteh Kapitel der Schöpfungsgeschichte iri hebräischen Lettern erkennt. ' Sein Großvater, der von der Ostsoite des Lop-nor gekommen war, hatte das noch lesen können, ja, und er hatte davon erzählt, daß er 'sogar einen Chocham -(Lehrer) gesehen hatte, der die Menschen beton lehrte. Vor Jahrtausenden soll es dort, wo heute ungeheure Sonddünen herrschen und verwilderte Kumele herumstreifen, ganze Gemeinden gegeben hüben; die die heilige Lotosblume Buddhas nicht anerkannten, sondern an den Gott Mussas (Mosis) glaubten, an einen einzigen Gott, mächtiger als alle anderen Götter. In der sandigen Einsamkeit der Wüste Takla Makan, die sich um Chotan erstreckt, liegen unter den Dünen uralte Städte vergraben. Sollte ca dort jüdische Kolonien gegeben haben? — Ist der Mann, der da vor einem sitzt, ein später Enkel Von Kindern Israels, die vor undenklichen Zelten' eine iCulturbrückc nach China bildeten, wo es ja heute noch chinesische Juden gibt? — Es ist schwer, auf diese Fragen hier eine sichere Antwort' zu finden. „Und was bist Du jetzt?" — frngt man den Mongolen, dem es schon leid tun mag, so viel gesprochen zu haben.1 „Ich glaube an Gott 1" sagt er, und man kann keine Frage mehr stellen. Und dann siegt in diesem seltsamen Menschen doch das Verlangen, zu zeigen, was er kann: „Boleschieht, bala, clohlm" sagt er, „daB habe ich noch von meinem Vater gelernt. Es ist ein heiliges Wort, aber was es bedeutet, dns habe ich vergossen". Damit verabschiedet man sich. „Hebräisch mit chinesischer Aussprache" meint man, als man den Wohnraum des Mongolen verlassen hat, zu seinem Begleiter. „Ja, aber er glaubt doch an Gott", antwortet schlicht der andere und hüllt sich fester in seinen langen Mantel, „da muß 'er doch ein rechter Jude sein . .;" -.•c-S'e.V-wJIOfii'^l'jtt'-P»! KM'^bS»' Kg8; »dB; Ta8, Tc8; leT, LbT; 8tB, HA:; Bauer ufi, WS, eB, O, g7, hß. Weiß entecheidet die I'ftitie sehr seilen durch ein' doppoltea Opfer! Wie? AuflüHunK iu unserer .nacuaton Schaohookc. Humor im Schach Weiß soll in llinf Zügen mattsotzon, jedoch untor der Bedingung, daß jctlcr weiße Stein nur einmal gezogen wird. Weiß: ß Figuren. Kf7; 3el; Sht; Bauor o3, h3. Srliwurx: 2 Figuren. Khfi; Bauer Ii7. Auf Ißsuug in - der naehsten Nummor. Auflöfung der Schachaufgabe Nr. 5 1) 1. f4-f5 Kdl—eß; ~2. d3—dl matt. 2) 1. ... e4.Xd3; 2. Dd2—£4 matt. 8) 1. . . , dß—dß; 2. So7—cC matt. •1) 1. . . . «4-e3; 8. Dd2-c3 matt. Auflöfung des Übungsbcifpiela aus der vorigen Nummer 1. Tfl—dl Ddß—cß (Erzwungen, wegen 2.' LbCXcß Td8XdI-f; it. TclX'll Bo'Xcß; 4. Tdl—d8-f-' 8cßX<38 und ß. Da4—08 matt) -'. LbßXcß So7Xcß; 3. Da4XcßlI,und gewinnt. AUS DEN SCHACH VEREINEN „Weftdeutfche Schcu^arbeitsgemeinfchaf^ gegründet! In cinor Sitzung, dio am 17; Febriler in Gelsehkirchcn stattfand, wurde die westdeutsche Schacharbeitsgemeinschaft gegründet. Als. Leiter wurde unser Mitarbeiter .Hermami Mit.usznk gewählt., Dio „Jüdische Allgemeine" wurde' zum offiziellen Orgun ernannt. Im Ausschuß befinden sich die Herren Dr. Block, RjF-Gelscnkirchcn; Dr. Dreyer, Schachklub Bielefeld; Dr. Meyer und Kurt Mendels, Schachklub Rheda i. Westf,; Gustav Michalowsky, Mokkabi Düsseldorf^, Leo Goldstein, S_?}iachklub.Kre.r feld,, und ."Luis Witzig, TljF-T>örfmund. . Es wurde in der Haupt- . sache eingehend über dio organisatorische Erfassung .'der Schachspieler und über Schaffung des Nachwuchses verhandelt. Die Arbeitsgemeinschaft wird den sporttreibenden Gruppen im RjF und Makkabi für gute Zusammenarbeit'in schachhehor Hinsicht annehmbare Vorschläge machen, die die Pflege unddie 'Förderung des Schachspiels erfolgreich gestalten sollen. In den nächsten Tagen wird ein Rundschreiben den zuständigen Stellen, über das Programm der Westdeutschen SchachnrlwitsgemeinBchuft zugestellt. Im gegenseitigen Interesse werden die bestehenden Schacharbeitsgemeinschaften aufgefordert, ihre, genauen Anschriften unserem Mitarbeiter H. Matuszuk, Gelsenkircheh, HindenburgBtraße 39, mitzuteilen. . Das Manhfcliaflatürnier in GeJfenkirchen Gelsenkirchen überlegener Tumiersieger. Qeiaenkirohen—Dortmund 4*/s: S1/^ ltKeda-Kiefeia 378:472 ■ K n t s o-h e-i d u n g b k a m p f ... Gelsenkirclien-rKrefeld 7:1 0) ^Trostrunde Rheda—Dortmund 0:3. . Es ist der Schachgruppe „Hakoiah" im RjF gelungen, ein Turnier zu veranstalten, das als das bedeutendste der jüdischen Schachtumiere bezeichnet werden -kann. Zur Austragung der Mannschaftsmeisterschaft hatten sich die Vereine von Dort-