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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-02-06 · 6 (6.2.1935) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
6 (6.2.1935)
Date
1935-02-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Bünden tölai von ihrer Arbeit Orgriffen worden, weil Bie Subjekte and Objekte ihrer eigenen Tätigkeit sind. j Das alles, meine Herren, wollte ich Ihnen einmal zum Thema Jugend und Gemeinde vor Augen fuhren, nicht um einen Gegensatz aufzureißen, sondern um ihn zu beheben. Mochten Sic meine Bitte doch nicht mißverstehen. Mochten Sie doch nicht glauben, daß bic aus verletzter Eitelkeit, aus Geltungsbedürfnis oder Oppositionssucht gestellt wird. Möchten Sic uns ober vor allen Dingen vor dem Vorwurf schützen, daß hier die leidige Generationsfrage von neuem aufgerollt werden soll. Meino Freund* und ich wissen sich frei von dem Verdacht, der Jugend lediglich als Jugend das Wort reden zu wollen. Hior handelt ob sich nicht um eine Altorsfragc, sondern um eine soziale Frage. Und wenn ich es gewagt habe, an Sie mit Forderungen heranzutreten, so habe ich mich gewiß nicht als Anwalt einer Generation gefühlt, die sich die geringere Jahreszahl zum Verdienst anrechnet, sondern einer Generation, die die Hörte ihres Schicksals zur Selbständigkeit und zu einer Verantwortung in ihren Entscheidungen gezwungen hat, wie sie in dieser Schwere selten einer Jugend zugemutet wurde. 'ir-Vcrgcssen Sic das bitte nicht und übersehen Sie auch nicht, daß diese Jugend ja nichts weiter will als mitarbeiten. Daß sie es als bitter empfindet, wenn man ihre Arbeit nicht will oder wenn man andere vorzieht, clio den Weg zu ihrer Gemeinschaft verschmäht haben. Dicso Jugend verlangt nichts, was ihr nicht zusteht. Sie stellt keine .Ansprüche, weil sie etwas von der Gemeinde will, sondern weil sie das Gefühl hat,- daß sie Teil der Gemeinde ist. Enttäuschen Sie diese Jugend bitte nicht und verzeihen Sie diese Bitte Ihrem Ihnen Btets ergebenen Heinz Keüermonn. Leitung von Habbincr Dr. Gottschalk beendet ist, ist nunmehr für die letzten Wintermonate eine-weitcro Arbeitsgemeinschaft beschlossen worden: -tfudcntüm-uiid Christentum. Habbincr Dr. Hoaenthal hat die Leitung dieser Arbeitsgemeinschaft übernommen: — Um der Schuljugend der Gemeinde ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl zu geben, Boll' jetzt allmonatlich einmal ein Jugcndnaclimittag veranstaltet werden. Liberalismus" im Lehrhaus Ein Vortrag Dr. Arnold Metagers In der, Donnerstag-Reihe des Jüdischen Lehrhauses hielt Dr. Arnold Metzger einen Vortrag über „Vernunft, Glaube und Tradition: I^ibcralismus". Trotz dieses reichlich langatmigen Titels gelang es ihm nicht, den Hörern die Problemstellung des Liberalis- ■ mus klar zu machen. Seine ganzen Ausführungen basierten auf dem unzulänglichen Versuch* Ghettogesinnung und europäische Kultur in Eins zu bringen. Aus dieser Perspektive verglich Dr. Metzger dos Jahr 1789 mit der Zerstörung des -Tempels im Jahre 70. Die Emanzipation der Juden, die Erlangung der Staatsbörgerrcehto sei die Aufhebung der Leidenszeit. Moses Mendelssohn hatte die Juden in das Land der Gebildeten Deutschlands geführt uSB ihnen das Exilbewußtsein genommen. Eine neue religiöse Wendung sei eingetreten. Dos überkommene Verhältnis von Offenbarung und Tradition auf der einen und der Vernunft auf der anderen Seite sei gewandelt worden. Denn die Vernunft ist der Glaube an die ewig unwandelbaren Gesetze der Natur, die Vernunft ist uniyersal. Darum machte Moses Mendelssohn einen Unterschied zwischen geoffenbartem Gesetz und der allen Menschen zugänglichen Vernunft. Die universale Idee des Judentums sei es, zum idealen Menschentum hinzuführen. Vernunft und Religion bilden eine Einheit — ■ dos ist der Mittelpunkt des Liberalismus. Der liberale Jude, führte dor Vortragende weiter aus, war vermraftgläubig und hielt Studium der Bibel und des Talmuds für überflüssig. Er hat der Vernunft die Tradition zum Opfer gebracht und ist damit um den inneren Sitz seiner Religion gekommen. Durch den Zusammenbruch des Humanismus und die Aufgabe der Tradition sei der Jude der Gegenwart doppelt geschlagen. Der abstrakte MenBchhcitsbegriff. sei ein Hirngespinst. Wenn man ihm, dem Vortragenden, «in Geständniserlaube, dann müsse er sagen, daß man das Erbe der Menschheit, das prophetische Erbgut, den UniverBulismus, bewahren solle und die Realität des Volkstums, nicht wie Moses Mendelssohn es tat, außer Acht lassen dürfe. Wenn, wir uns dazu ein Geständnis erlauben dürfen, bo ist zu sagen: Von einer Aufzeichnung des Problems „Liberales Judentum" kann in dieser Darstellung keine Rede sein. Um aus der Fülle der Fragen nur ein paar heraus zu greifen: Der Liberalismus ist zunächst ein theologisches Problem. Sein Wesentliches besteht gerade in der Verflechtung'von Laien und Theologen. Was Tradition ist, ist zunächst von den Theologen zu erforschen, während der Drang des emanzipierten Juden dahin geht, die Formen seiner Religion mit seiner Bildung in Ubereinstimmung zü bringen. Es hätte also der Beweis gebracht werden müssen, daß im Judentum keinerlei Veränderung seiner Anschauungen stattgefunden hat, daß Abraham Geiger zu Unrecht eine Entwicklung im Judentum von einem NomadenBtamm der. Wüste zum Religionsvolk der Propheten sah. Warum die Juden ein Volk wie die andern Völker seien, bzw. worin die Realität des jüdischen Volkstums bestehe. Doß die Wissenschaft des Judentums den Juden der Neuzeit tatsächlich eine Quelle des Lebens war, wird schon durch die Gestalt Hennann Cohens bewiesen, dessen Leben und Lehre ohne Bruch wor. Wir Juden der Gegenwart werden nur bestehen, wenn wir den offenen Blick behalten und klare Erkenntnisse gewinnen. Wer das Rad der Geschichte zurückdrehen möchte, führt| daB Judentum nicht zur Re-, sondern zur Degeneration. Für uns gilt allen romantisierenden Tendenzen zum Trotz ein Wort Hölderlins: Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen, daß er kräftig genährt, danken lerne für alles und verstehe die Freiheit, aufzubrechen, wohin er will. H. G. Hundertjahrfeier der jüdi/chen Mädchenmittelschule in Berlin Am 7. Februar besteht die Mädchenmittelschule der jüdischen Gemeinde in Berlin, die seit drei Jahren mit der Knabenmittclschule vereinigt ist, hundert Jahre. Aus diesem Anlaß veranstalten die Schulverwaltung der jüdischen Gemeinde und die Schule am 10. Februar vormittags Ii Uhr einen Festakt in der Aula der Mädchenschule, Große Hamburger Straße 27. Freitagabendfeiern für Jugendliclw Der Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde Berlin und der Synugogcnvorcin Fasanenstraße veranstalten von jetzt ab für die Kinder und Jugendlichen des Bezirks im Anschluß an den FrcilugäbcndgoUcadienst, der uml 6 Uhr beginnt, eine gemeinsame Frcitagabcndfcicr im" Trausaal der Synagoge Fasanenstrußc. Der erste Abend dieser Art findet am kommenden Freitag statt. Die Kinder und Jugendlichen des BczirkB sind herzlichst eingeladen, an der Feier "teilzunehmen, 1 . Diese Neueinrichtung ist sehr zü begrüßen. Es ist zu hoffen, daß dio Feiern von allen Kindern und Jugendlichen, auch soweit sie einem Jugendbund bisher nicht angehören, gern besucht werden; haben sie doch den Sinn, das Verständnis der Jugend'für Gemeinde und Gemeinschaft zu wecken und zu vertiefen, ihr zugleich aber ein religiöses Gcmcinschnftscrlcbnis zu vermitteln. Aus den Gemeinden Bonn. Am 5. d. M. jährte sich zum ersten Male der Todestag des Rabbiners Dr.' Alfred Lcvy. An seinem Grabe fand eine schlichte Gedenkfeier der Gemeinde statt. — Der Synagogenchor unter Leitung des Herrn Kantors Winterberg hat sich im letzten Jahr erfreulich entwickelt und konnte eine stattliche Zahl freiwilliger Sänger neu aufnehmen. Frankfurt a. M. An zwei künstlerisch großen Abenden bewies der Kulturbund Rhein-Main seine Möglichkeit, Künstler ersten Hanges in seinen Dienst zu stellen. Der Liederabend von Alexander Kipnis brachte großen Erfolg, der nicht nur seinem herrlichen, kultiviertem Organ, sondern auch dem hingebungsvollen Vortrag zu danken war. Das 4. Orchcsterkonzert war gekrönt durch die virtuose Kunst der Pianistin Heida Holdc-Hcrmanns. Es brachte cino Suite aus einem Märchenspiel von Rosy Geigca-Kullmann, charakteristisch durch ihren leichten, graziösen Schwung, eine Symphonie für Klavier und Orchester von Ernst Toch und Schuberts 6. Symphonie in C'-dur. — In einem Lichtbildervortrag zum Thema „Jüdisches Schicksal und jüdisches Antlitz" zeigte Dr. Hermann Gundersheimer die wesentlichen Merkmale jüdischer Geschichte in jüdischen Gesichtern vom Altertum bis zur Gegenwart auf. Wenn auch in Zeiten der Assimilation und Emanzipation diese Charakteristika verwischt sind, so treten diese vom Schicksal gezeichneten Linien doch immer wieder deutlich hervor. L. II—r. Gelscnkirchcn. Habbincr Dr. G a 11 i n e r , Gelscnkirchcn, feierte seinen 60. Geburtstag unter herzlicher Anteilnahme seiner Gemeinde im Kreise seiner Familie und zahlreicher Amtsbrüder. Am gleichen Tage wurde zu seiner Ehrung in Gelscnkirchcn ein Lehr haus begründet. Gleiwitz. Die neugewflhltc Gemeindevertretung trat in stark veränderter Form zu ihrer ersten Sitzung zusammen, nachdem die bereits festgesetzte Wahlhandlung durch das Zustandekommen einer Einheitsliste hatte ausfallen können. Von den 15 Mitgliedern der ehemaligen Repräsentantcnvcrsommlung sind nur sechs wieder- . gekehrt. Die Jugcndverbändc werden in der Person des Dr. Heilborn zu Worte kommen. Wichtig ist ferner die Tatsache, daß die Gemeindevertretung zum ersten Male (drei) weibliche Mitglieder enthält. Die deutsch-jüdische Gruppe umfaßt elf Personen; ihr gegenüber stehen die Zionisten mit vier Mandaten. Im Vorstand, dessen Bildung erst in den nächsten Wochen erfolgt, entfallen auf die deutsch-jüdische Gruppe fünf und auf die Zionisten zwei Sitze. Die Einführung der neuen Repräsentanten wurde in Anwesenheit der Gemeindcbcamtcn durch den Vorsitzenden des bisherigen Vorstandes, Justizrat Kochmann, in feierlicher Weise vorgenommen. . Halle. Im Kulturbund der Synagogen-Gemeinde sang Frau Bcatrice Waghaltcr-Freudcnthnl, Leipzig, Lieder, Chansons und Jargonlieder mit außerordentlich großem Erfolg. Bewundernswert die Musikalität der jungen Künstlerin, erstaunlich ihre Gestaltungskraft und das Einfühlungsvermögen. Reicher Beifall belohnte die Künstlerin. Hamburg. Das Repräsentanten-Kollegium der Deutsch-Israelitischen Gemeinde hat den Antrag des Vorstands, die Mandats - dauer dieeer beiden Körperschaften zu verlängern, angenommen. Der Antrag bedarf satzungsgemfiß noch einer zweiten Lesung. Die Mitglieder der Jüdischen (zionistischen) Volkspartei enthielten sich der' Stimme. Ihi Redner erklärte, daß seine Partei dich an die Rcichsvertretung der Deutschen Juden gewandt habe und deren Urteil abwarten wolle. — Die „Jüdische Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft" verunstaltete außer einem Vortrag von Dr. Arthur Eloesser über das Thema „Jüdische Psyche und moderne Schauspielkunst" ein Konzert des Orchesters des Frankfurter Kulturbundes unter Leitung des Generalmusikdirektors Steinberg. Aus der Jüdi/chen Reform-Gemeinde Der Vorstand der Gemeinde hat beschlossen, einen Beratungs¬ und Betreuungsausschuß für dio Mitglieder der Reform-Gemeinde einzurichten. Ferner wurde der Einrichtung von Pflegschaften für Gemeindemitglieder zugestimmt. — Die vor zwei Jahren ins Leben gerufenen „Lichten Stunden" werden auch in. diesem Winter durchgeführt; etwa.60 Menschen verbringen.hier zweimal wöchentlich einige Stunden der Erholung. Die Kleiderkammer verteilt allwöchentlich Kleidungsstücke an bedürftige Mitglieder; Spenden der Gemeindemitglieder sorgen dafür, daß diese Institution nach Möglichkeit recht vielen Ansprüchen gerecht werden kann. — Nachdem die Arbeitsgemeinschaft „Bibel und Dichtung" unter Nicht cndcnwollcnder Beifall belohnte die Künstler für ihre vorzüglichen Darbietungen. E. F. Köln. Das zugunsten des Kölner jüdischen Wohlfahrtsamtes in der Synagoge Uoonstraßc veranstaltete Kantoren-Konzert, bei dem die Herren J. Alter, Hannover, N. N. Flcischmann; Frankfurt, und H. Fleischmann, Köln, als Solisten mitwirkten, war ein großes musikalisches Erlebnis. Die Gestaltungskraft dieser drei.hervorragenden Künstler war gleich stark. Es kamen fast ausschließlich Erstaufführungen zu Gehör. Wenn auch nicht alle Kompositionen gleichmäßig ansprachen, so bleibt es doch ein Verdienst der Sänger, in ihr Programm auch weniger bekannte Kompositionen aufgenommen zu haben. Zum ersten Male trat auch die aus etwa 60 Personen bestehende jüdische Chorgemeinschaft vor die Öffentlichkeit. C'hordirigent Kurt Heinemann, früher -an der Kölner Oper, hat liier einen erstklassigen Gesangskörper geschaffen, der denj jungen Kapellmeister alle Ehre machte. — Am 14. März wird im Kölner Lehrhaus Frau Margarete Sußmann, die geistige Vorkämpferin für jüdisch-religiösen Liberalismus einen Vortrag „Die jüdische Frau im Emanzipationszeitalter" halten. Mannheim. Der musikalisch führende Verein „Liederkranz" veianstaltetc ein Jugcndmüsizicrcn, in dem sich der neu gebildete Jugcndchor und ein neues Jugendorchester erstmals Vorstellten. Beide, von denen allerdings der hübsch singende Jugcndchor noch numerisch stärker werden' darf, ernteten unter der umsichtigen Führung von Kapellmeister Sinzbcimcr starken Beifall für ihre verheißenden Leistungen. Von den jungen Solisten dieses Konzertes: Hertha Eichtershcimer, Anneliese Löfflcr, Lotte Wiener, Hans Karlsruher und Hanna Liebermcnsch sind die beiden Letztgenannten besonders begabt. —nn. Miijik in Dresden Bericht für die „Jüdische Allgemeine' Dresden. Wenn auch der hohe Stand des Kulturbund - Orchesters hinreichend bekannt ist, sa sei doch mit einigen Worten der große Erfolg vermerkt, den sich die Berliner Künstler unter ihrem Leiter Joseph Kosenstock nun auch bei ihrem ersten Auftreten in der Kunststadt Dresden in zwei Sohntng- Nachhiittagsstumlen erspielten. Sie waren in der Fülle des sonst Gebotenen ein Ereignis. Eine weihevolle Stimmung herrschte von Anfang an, freudige Erwartung des in den geliebten Namen Beethoven, Mozart, Schubert vom Heroischen über Leichtbeschwingtes zur Romantik aufsteigenden Programms. Nach Schuberts „Siebenter" entlud sich in C'-dur der Dank einer ergriffenen Hörerschaft in nicht endchwolfenden Ovationen. In der'Tat ist-es-erstaunlich, wie hingebend das junge Orchester seinem Leiter folgt und mit welcher Intensität des Erlebens, ober auch mit welcher Klarheit der Zeichengcbung dieser seine Auffassung streng künstlerisch, überlegen zum Ausdruck bringt. Ganz hervorragendes Können zeigte auch der hier als Quartettspielor schon bekannte Konzertmeister Willi Frey; sein graziöses Solospiel in Mozarts A-dur- Konzert brachte ihm und dem diskret begleitenden Orchester starken Erfolg. Zum ersten Male war auch Alexander Kipnis hier in jüdischem Kreise zu Gast, und zwar in einer von der Israelitischen llcligionsgemeinde inspirierten, dem Henriettenstift zugute kommenden PrivatveranBtnltung. Das klingende Ergebnis, zu dem auch Kipnis selbst beigesteuert nahen soll, entsprach dem Ruf und der allgemein begeisternden Kunst des von Dr. Arthur C h i t z ausgezeichnet begleiteten Sängers. Die Gemeinde freut Bich, ihn im März nun auch vor der gesamten jüdischpn Öffentlichkeit in-Dresden zu begrüßen. , ' " i-clff aus dor Fromdo; um 25. Februar, 20.30 Uhr, trügt Rabbiner Dr. Fu'.ix Al>er (Bremen) vor: „fjteiao reden — Der jüdische Mcnsoh nach alten Frankfurter GrabsteiniüBChriften". Freude Im Winter. 9. Februar, 20 Uhr, Konzej>t, Synagoge Oranienburger Straße 29/30. Mitw.: Caspory, Frenkol (Vialine), Frost, Eayraer, Dr. Guttmaan, Taubmann, Zepke. Es sprechen Ilabb. Dr. M. Bwarsonsky „Einsamkeit" und M. Gundersheim, Leiter der Winterhilfe dos Wohlfohitsamtes. Am 17. Februar, llVa Uhr, Kiuomatinee, Lichtspielo am Märchonbrunnen, Am Friedrichshain 29/32. Die „Oüerngremehiscltaft dor Kunstlerhllfe" veranstaltet am 10. Februar, abends 8t/2 Uhr, im Logenhaus, Emser Straße 12, ein Konzert. Fragmonto aus „Dor Uarbier von Bagdad". Musikalische Loitung: Ernst Ewald Gebert. Die KUnstlerhllfe veranstaltet am 17. Februar, 20 Uhr, in den Räumen des Synagogonveroins Friedenau, Stiorstraue 21, einen Rozitationsabend „Wir Judon", den Rabbiner Dr. M. Winter einleitet. Fridel Hall liest u. u. aus Werken jüdischer Dichter. Atellerbeslohtlfrung. Am 1?. Februar, vorm. 11 Uhr, findet als Sonderveraostaltung des' Kulturbundes Deutsoher Juden eine Atelierbosiohtigung bei Motn Cohn - Hendel, Wilmersdorf, Emser Str. 3, statt. Veiwaltungsbeitrag 30 Pfg. Kulturbund Rhein-Ruhr. Dela Lipiaskaja: Wuppertal: 10. Februar, 20.30 Uhr, Stadthnlla; Gelsenkirchen: 11. Febr., 20 Uhr, Loge;. BcckliatrhauBcn: 12. Febr., Gemeindehaus; Aachen, 13. Febr., Stadt. Konzerthaus, Köln: 14. Febr., Bürgergeaollachaft. Streichquartett des Kulturbundes Rhein-Main: Krefeld: 13. Febr., 20.30 Uhr, Synagoge; Duisburg: Zi. Fobr., 20.30 Uhr, Theod. Lauterhaus. Bunter Abend: Dortmund: 11., 12. und 13. Febr., 20.30 Uhr, Gemeindehaus. Die Gemeinschaft der Mualkfreundo In Frankfurt a. 51. (Kammerstreichvereinigung .und Singgemeinsohaft) hat mit dor Einstudiorung des biblisoheu Oratoriums „Balak und Bilam" von Hugo Adler begonnen. Die Solopartion sind mit Alice Bnehr, Nathan Saretzki, Benno Ziegler besetzt. Don Sprecher liat Alfred Auerbaoh, don. Klavierpart Dr. Willy Salr.mon übernommen. Für die vorgesehene Ansprache hat sieh Gomcindorabbinor Dr. Heim ich L o m 1 e zur Verfügung gestellt. Dirigent dor Aufführung ist Artur Holdo. Gesellschaft für Jüdische Volksbildung «. V., Frankfurt s. II. Im Vcreinshsus Eschenheimer Landstraße 27 spricht, am 11. Februar, 20.30 Uhr, Dr. Bertha Badt-Slinuß (Berlin) über „Rahel Levln — eine Heimkehr Der Spielplan des Kulturbundes Nach der Aufführung von Richard Beer-Hofmnnns „J a a k o b s Trau m" wird der Berhner Kulturbund Verdis Oper „N a b u o o" herausbringen. Ferner :soll Pirandellos „Sechs Personen suchen einen Autor" und „C a n d i d a" von Bernard Shaw mit Jenny Schaffer in der Titelrollo inszeniert werden. Für Purim ist eineheitere Purim-Aufführung geplant. <0<rtksMtnlfr in den Berliner-Synagogen mit neuem . Ritus.. - . Freitag, den 8. Februar. LindenBtraße (Weyl) und Friedenstempel (Warschauer): 5.15.Uhr. — Neue Synagoge (Swarsensky), Lützowstraße (Lewkowitz) und Fasancnstraßo (Sulomonsky): 6 Uhr. — Levctzowstruße (Sänger) u. Schmargendorf: 7 Uhr.— Prinzregentenstraße (Wiener): 7.15 Uhr. — Synagogen Lützowstraße und Fasanenslraße: Jeden Freitagabend Jugendfeicr im Anschluß an den Hauptgottesdienst. Liberale Synagoge Norden, Schänhouscr Alice 162: 7.15 Uhr (Scheucrniunn). — Liberale Synagoge Osten, Kaiscrotraßc 30: 7.30 Uhr (Dr. van der Zyl).-—Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176: 7.30 Uhrv(Graf). — Liberale Synagoge Westend, Kaiserdumm 78: 7 Uhr (Sänger). — Liberale Synagoge Wcdding-Rcinickendorf, Porsische Straße 13: 7.30 Uhr (Hcymunn). . — Jüdische Religionsgemeindo Charlottcnburg, Schulstraße 7: 5.15 Uhr, — Jüdische Hcformgemeindc, Jouchimsthalcr Str. 13: 6.30 Uhr (Gottschalk). Sonnabend, den 9. ' Februar. Hauptgottesdienst: 10 Uhr. — Frühgottesdienst Lindcnstraßc, Lcvetzowstraßc und Prinzregentenstraße: 7.30 Uhr. Liberale Svnagogc Norden: Scheucrmann. — Liberale Synagoge Osten: Goetz. — Jüdische Religionsgeme'mde Charlottcnburg: Pfingst (9.30 Uhr). Sonntag, 10. Februar: Jüdische Hcformgemeindc, Johunnis9troßc 16: 10.30 (Koppel). jf

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