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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-01-16 · 3 (16.1.1935) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
3 (16.1.1935)
Date
1935-01-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
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^JÜDISCHEN ALLGEMEINEN Berliner Sport Internationales Boxen und Ringen beim „Maccabi66 Gegcrt CSS OlmUtz 8:8 unentschieden „. Der JBC „Maccabi" veranstaltete am letzten Mittwoch im Bojhner Spichornring einen internationalen Box- und Ringkampfabend, bei dem seine Boxstaffel in einem Mannschaftskampf gegen den,CSS 01 m ü t z, Tschechoslowakei, Btand. Vor ausverkauften-, Hpuse gab es unter Leitung oineB vom Gau III bestellten Kompfferichts .ausgezeichnete Kämpfe, die nach je vier gewonnenen reffen unentschieden .8:8 ausgingen. Trotzdem kann es 'der „Maccabi" qla großen Erfolg' f Qr sich verbuchen, diesem international erprobten Gegner erfolgreichen Widerstand entgegengesetzt, nach, den ersten Kämpfen bereits mit;8:2 geführt zu haben- und sbJh erst .nach den letzten .Treffen in den schwereren Gewichts- blassen, die infolgo mangelnder Kampfgelegenheit Bchwer besetzbar waren, mit einem guten ^Unentschieden zufrieden gegeben zu haben. Dia besten Leute der Berliner Mannschaft waren diesmal Kranke, dessen Ruhe im' Ring immer wieder besticht, und der deinem unglaublich Hart nehmenden Gegner V a n k technisch hoch überlegen war, sowie N'eum ann, der Hrß ba 1 im Leichtgewicht . in den ersten Runden durch schwere Körper- und Gesichtstreffer derart zermürbte, daß der Ringrichter Panrie, dessen energisches Duicbgreifen vom' Publikum nicht'immer" beifallig aufgenommen wurde, den verteidigungsun fähigen Tschechen aus &m Ring nehmen mußte. Für den. ^Maccabi" waren außerdem noch Branntwein, der gegen seihen hervorragenden Gegner Winkler durch, bessere Nohkonipfarbeit einen'knappen Punktsieg erhielt unid der ,das--50. Mal -im Ring-stehende Noschkes., dem. ein verdienter Punktsieg, gegenM a d r gelang, erfolgreich. . Der CSS Olmütz hatte in seinem Mittelgewichtler' Wilhelm , Skudrik einen 'großartigen Boxer mitgebracht. Ossi Krön - feld, der bestimmt sein Bestes gab, konnte gegen ihn niemals aufkommen und mußte'in der dritten Runde wegen'Haltens und Schlagens dUqualifiziert worden. Siege der' Tschechen gab es außerdem noch durch F i a I a, der sich Altmeister B a 11 überlegen zeigte, in der letzten Runde ober'bedenklich ins Schwimmen geriet, .durch Albert Skudrik, gegen den Stadtländer nichts auszurichten vermochte, und durch Havelka, der im Halbschwergewicht den untrainiert .erscheinenden Praiß hoch nach : Punkten schlug. — Die den Kampfabend beschließenden Ringkümpfo endeten mit Berliner Siegen. Erwin Becker gelang es,.nach Punkten gegen Hyza zu gewinnen, und Bei« Stein - gießer I konnte gegen den Mokkabi-Weltmeister Drattler dasselbe Ergebnis erringen. In den Handballverbandsfpielen Biegten Bar Kochba und JTSC 05 mit 12:1 . ,, - In den. beiden Spielen der ersten Klasse gab ea die. erwarteten glatten.Siege der Favoriten. Im Grunewald siegte der Bar Kochba, erstmalig.mit dem nach Berlin übergesiedelten CymbflÜBt antretend, mit 12:1 und war während des ganzen Kampfes Triton klar überlegen. Die Ruderer, konnten sich nie zur Geltung bringen und haben es allein dem ausgezeichneten Halten ihres Tormannes zu verdanken, daß das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist. . Mit dem gleichen Resultat wurde die Mannschaft des JBC Maccabi in Schönholz vom JTSC 05 geschlagen. Der JTSC05, dessen Stürmer sich mit dem ungewohnten Boden zunächst nicht abfinden konnten, führte zur Pause erst mit 4:0. Als sich dann Mitte der . zweiten Halbzeit der JTSC-Torsteher bei Abwehr eines Balles verletzte und ausscheiden mußte, konnte der Maccabi durch Verwandlung eines ■ 13 m Balles zum Ehrentor kommen. 'Trotz der zabjenmaßigen Unterlegenhcit ■ erhöhten dann die Schwaifz- Woißcn ihre Torquote auf 12:1. , ,Von den sonstigen Spielen interessiert noch der hohe 11:1 Sieg von JTSC 05 H gegen Ivria I und. der glückliche 1:0 Erfolg 4er,zweiten Damenmannschaft des Bar Kochba gegen BSG 33 I, der (joroits vor Halbzeit feststand. ' , .... BSG 33 verliert 4:6 ......Die 'BSG, die mit "mehreren Ersatzleuten gegen die TSGB, Abteilung Spandau, antreten mußte, verlor nach unglücklichem Spiel mit ..4:6 Toren. Die TSGB war. gleich zu .Beginn mit 3:0 und später mit 4:1 ,in Führung gegangen. Nach zähem Kampf gelang es dem BSG-Sturm, in dem liannasch nicht in gewohnter Form' spielte, aufzuholen. 4:3. Das Ausgleichstor, das vielleicht einen Umschwung hätte bringen können, wurde nicht. gegeben, dafür' aber-ein Erfolg der Spandauer, die damit das Spiel gegen die nachlassenden BSGer gowonnen hatten. > . BSG n — TSGB Spandau 1. Jugend 2:3 BSG HI -r- TSGti Spandau n/hl 2:1 Mitgeres Fußballprogramm : 'Hakoah schlägt Conoordia-Wittenau 5:0'' Nach der Absetzung des "Spiels BSG 33 gegen. Reinickendorfer BC war es den Hakoah-Mannschaften allein vorbehalten, den Berliner1 jüdischen' Fußballsport gegen Gaumannschaften zu vertreten, und gut zu vertreten; denn das 5:0 Ergebnis gegen die spielstarken Wittenauer bedeutet einen kaum erwarteten Erfolg der Hakoah-Elf, die eine glänzende Mannschaftsletstung zeigte. Ganz ausgezeichnet hielt heute Torsteher Fleischer, dessen Versagen vom vorigen Sonntag-in Leipzig kaum erklärlich ist. Aber auch die anderen taten ihr Bestes; so daß die Gegner zwar bis zur Halbzeit' gleichwertig spielen konnten und mit einem 0:1 Bückstand noch recht günBtig im Rennen lagen, nach der Pause aber gänzlich zusammenklappten und sich weitere 4 Tore — drei von ihnen erzielte der glänzend aufgelegte Czupper —< gefallen lassen mußten.'" - ,. ■ . .. ' Hakoah II —Conoordia-Wittenau II 4:3- Hakoah IH —• Gmcordla-Wittenau III 3:2 '; Hakoah Schüler — Concordia-Wittenau Schüler 9:0 , 2.; Waldlaufveranftaltung des Bar Kochba ^Werthen siegt, unangefochten Unter nlchf so großer Beteiligung wie beim ersten Waldlauf" wickelte der Berliner Bar Kochba am Sonntag mit Start und' Ziel auf dem GrunewaldVSportpJatz seine *weit« Waldlauf-,1; Veranstaltung ab,.- Inder .Hauntklasse über 7. km siegte ■ ■Werthen in Abwesenheit von I^schuisU und Perxall überlegen '" mit über 1000 "m Vorsprüng'vor K. Lovy, der'seinerseits Baum und Berkowitz hinter sich lassen könnte. In der Mannschaftswertung blieben die Leichtathleten-Anfänger mit 23 Punkten vor der Mßnncr-Tumabtcilung, die 23 Punkte erreichte, und Ivrin siegreich. Die genauen Er gebnissc : Senioren : 1. Werthen 33:19 Min., 2. K. Lcvy 38:29 Min., 3. Baum 39:20 Min. Jugend A: 1. W. Cohn, 2. Littauer, 3. Marcus. Alto Herren (über 40 Jhr.): 1. Frost,-2. Rose, _3.i Dr. Teilhaber. Alto Herren (unter 40 Jhr.): 1. Solomon, 2. Poserier, 3. Frischler. ' Schüler: 1. Marm I. (Hagibor), 2. Bütow, *3. Joffe. Frauen: 1. Faerber, 2. Süßmann, 3. Dvprjotz. Unsere Bilderserie Jücü§die Sportler Bernd Meyfel ■"«p'/iv.- ,: f:.*.li>-.. * _ - \ s \ti $S ■ ■ * V 1 *~ , -Y.^ - .) :J< ■. T >t v,, - A ij ■ ■ ■; ■ Phot. Sonnonfold. . Der erst siebzehnjährige MeyBel, ist 'Mitglied der BSG 33 und' . gehört wohl im Augenblick "zu den ' talentiertesten Nachwuchssportlern, die der jüdische" Sport in Deutschland auf-Mweisen hat. In „Weißensee 96", dem :Iflüb des deutschen WasserballmeisterB, mit dem Wegschwimmen verteäui 'e^macht, . enr^ck^lto er sich in den letzten Juhre-lstetig, spezialisierte sich' für . dag Rückenschwimmen und wurde auf Grund glänzender Leistungen in dieser Disziplin im vorigen Jahr zum Olympia-NachynichskürsuB nach Leipzig eingeladen; wo «r sich als .fünftbester.'deutscher Nachwuchsscnwimmer qualifizieren konnte.Wehn Meysel im all; gemeinen auch längere Strecken bevorzugt, trainiert er doch eifrig in' der Olyrapiastrecke über 100 m und kommt im'Training heute schon an die 1:20 Min.-Grenzb" heran.' Wie uns jedoch sein Betreuer versicherte, müßte es gelingen, den fleißig W<1 ehrgeizig trainierenden Jungen auf iilS zu Verbessern und lhn'so für den engeren Olympiakursüs reif' zu machen. ' Meysel. der als Favorit im Rückenschwimmen in den Anfang März , in Frankfurt'a, M'. stattfmdchde'n .Rcichsmeästerschaftön'des RjF startet, ist im übrigeri auch ein glänzend veranlagter Wasserballspieler, was ja'im Hinblick auf' seine Herkunft aus „WeißenBee 96" nicht verwunderlich erscheint; ,'"',."_' IllllillllilllllllllllllllllllilllllilllllllllllllllllUlli^^ Bwliner Vorfchau Der Spielbetrieb geht weiter Fu.ß.ball :;'.';■' ' ' ■; .-■ ' ' c" . - '.r" . ■ .. Die ■Vorhaudsspiele des kommenden Sonntags haben zttei interr essonte Begegnungen aufzuweisen, die beide auf .dem. Sportplatz am,- Sehüfersco'. vor sich : gehen werden. (-J]m .-12.5Q .Uhr spiolen. zunächst Hakoah 1B gegen Hagibor IB;!an?cin«mtSieg:der Hakooli-Lcute 'dieauth in der Tubello weit günstiger liegen, dürfte hier kaum zu zweifeln sein. Schwer dagegen fällt eine Voraussago in dem um 2.30 Uhr beginnenden Treffen zwisclien: "BSG 33-1 und Hagibor I A. Das Spiel! der ersten Serie'endete 3:1für-'Hagibor, -der -anchwalirscheihlich diesmal das bessere Ende' für 'sich haben 'dürfte;'da noch nicht alle Neuerwerbungen, die in den letzten' Gesellschaftsspielen so -gut cingcachlagen sind,: für Vcrbandsspiele'dor BSG zur-Vetfügung stehen; Zu Gesellschaftsspielen besuchen zwei'Mannschaften des ISK den-SC H«dia in Strausberg. ••'•"." Handball: .. ,.'.;V |. l'[ , .. Im einzigen Spiel der ersten Männerklasse; trifft die'BS.G-3.3 a\it, Tritftn, Wir rechnen mit••einem ,eindeutigen .Siege, der" BSGer, die allerdings den besser gewordenen. Gegner, nicht... unterschätwi dürfen; Gespielt, wird um» 2- Uhr auf. dem '. Platz in Schönholz.; ... ,-':.. -. . .■-/ Hockey: Um 10.30 Uhr spielt auf dem Girunewald-Sportplatz JTSC 05 II gegen. Tennis-Club-Bar Kochba II.und anschließend die beiderseitigen ersten Mannschaften. Die stark-.verbesserten JTSGer werden versuchen,! ihren Farben den Sieg, zu sichern und sollten .nacli den letzthin gezeigten Leistungen auch dwv imstande-sein. . . Sport int Reidk Rheinbezirk des RjF ' Von den drei Spielen der' Fußballklasse. A würde das in Düren als'Gesellschaftsspiel ausgetragen; da der'Schiedsrichter ausblieb, überraschenderweise konnten die Gastgeber in" einem ■ fairen Kampf denr ITViKölriein "2:2 Unentschieden -abtrotzen-.- In Obcrhausoii erwischte man den schwärzesten.aller Tpge und mußte seinen Gästen aus Krefeld einen 10:0 Erfolg zugestehen.' Auoh Bonn kam,*« einem glatten Sb'g'von 4:0 über Cleve u^d hätte''sogar der'FeWübe'rtegenhelt -gemäß'noch.. h4her gewinnen ' können,',. "•-.'...•" '/^ , ''v^--?? : > ,!■;■:";,,"":; ' y Beiden Herre^anoi>alleiR''l>qlto.Ad^ Me^ejmluinsyiaft des RiF-A ach e n mit einem glatten 10i3 Erfolg in Köln zwei weitere Punkte. Ein Gesellschaftsspiel in M.-Gladbach sah den westdeutschen Makkabimcistcr Düssoldorf über seinen Gastgeber nach B'clten Bchnollem Kampf 4:1 erfolgreich. — Die M.-Glodbacher Damen unterlagen überraschenderweise auf eigenem Platz gegen RjF—Düren 0:3, während dio Aachener Mädo|s ,sich in^Köhi..niit_.cincm_l:l iicBcheidcn mußten, dadurch aber doch .weiter ungeschlagen an'der Tabollcnsnitzo blieben." Am kommenden Sonntag wird im Rheinbezirk des RjF, wieder ein reichhaltiges Programm' abgewickelt. In der Fußballk lasse A erwartet ITV-Köln' die M.-Gladbachcr und wird, da nicht alle Leute spielbefechtigt sind, bcBtcnfnllB nur zu einem ganz' knappen Sicgo kommen. Oborliauson hat Cleve zu Gast und Bollto mit einigem Glück den ersten Punkt erobern können. Die Reise der Dürener nach Krefeld wird vergeblich sein, do( die Gastgeber entschieden stärker sind. Im Handball besucht Aachen den Bonner RjF und-der ITV-Köln die Mannschaft Von M.-Gladbach. Sportliches Allerlei Ruderer erwirbt dag „Goldene Sportabzeichen" Das langjährige Mitglied des BRC Welle Poseidon Max .B^ r- .glas hat dieser Tage das „Goldene Sportabzeichen" erworben.' -. Schwimmfefi'der BSG 3p Anläßlich ihres einjährigen BestehehB'vcranstaltet 'die Schwimmabteilung der BSG 33,-.am- Sonnabend,- dem 26. Januar,_ abends 8 Uhr, im_ Stadtbad. Dennewitzstraße ein internes. Schwimmfest, verbunden mit den diesjährigen Clubmeisterschaften. Neben Einzelrennen und'Staffeln für Damen, Herren und Jugendliche werden Wasserballspieic' und Kunstspringen für einen interessanten Verlauf der Veranstaltung..Sorge tragen,.. ■ ■ i Brandenburgifche RjF-WoJdlqufineifierfchatten ■„Im Auftrage des Sportbundes,veranstaltet.dcr JTSC 05,.Berlin, am 3. Februar, die Brandenburgische Waldläufmeisterachoft des RjF füY Frauen und Männer. Ausgeschrieben sind Meisterschaften für Männer über 10 km und für Frauen über 2 km. Daneben kommen noch offene Wettbewerbe zum Austrag, die-Konkurrenzen ' für Senioren und Anfänger (5 km), für Jugendliche und .Alte Herren (3,5 km) und für Schüler (2 km) vorsehen. 17 OOO Aktive im Sportbund des RjF Nach einer Meldung des 'Sportdezernates des Sportbundes umfaßt der Sporthund des RjF am Ende des Jahres 1934 etwa 1 7. 000 Mitg 1 iod'«rvia 156 Vereine«; Das bedeutet also, daß sich der Verband gegenüber dem Vorjahre um teilweise über das Doppelte vergrößert hat. . Jüdifche Sportler auf der deutfehen Befien-Lifte Auf der vom Deutschen Leichtathletik-Verband herausgegebenen Besten-Hste* sind auch zwei jüdische Sportler aufgeführt, und zwar Sternlieb Bar Kochba, Breslau, mit 10,9 Sek. über 100 m und Orgler Hakoah, Köln, mit 51,1 Sek. über 400 m. Nordwefideutfche Tifchtennlsüfeifterfchaften . . Am 20. Januar führt in, Hannover. der dortige Bar* Kochba die Kämpfe. um dio Nordwestdeutsche. Tischtennismeisterschaft durch. Die ■ Veranstaltung verspricht ausgezeichneten Sport, da zahlreiche .Meldungen..der in diesem Bezirk beheimateten Vereine eingegangen sind. ■ TifclUennis-Turriiet des J$C Hagibor Am 17., 19. und 20.. Januar veranstaltet der JSC Hagibor in den Räumen des Rosenthaler Hofes,' Rosenthaler Str. 11/13, ein offenes Tisehtennis-Turhier; Neben den bekannten' Spielern des Veranstalters, die in Schatzo, Sprung und Fachler «rate Anwärter auf-den Sieg haben dürften, werden die besten Berliner Spieler der anderen Tischtennis spielenden Vereine und Vertroter der Bar Kochba-Vereine aus Leipzig, Dresden und Frankfurt a. M. am Start sein, Interessante-Kämpfe stehen auf jeden Fall bevor. Makkabiah'Vorbereitungen in Paläftina Palästina hat nun auch seine' Meldung' zur Makkabiah abgegeben. Die Mannschaft wird neben je einer Handball-, Fußball-, Korbball-, Hockey- und Wasserballmannschaft etwa 120 Einzclkämpfer umfassen, die sich auf alle Disziplinen der Leibesübungen Verteilen. ' ' '""'.-' £tfS rp E M REGEL W E R K FußbaÜregelhffihngemäß!. Das Er»te, was den' SeMeaarjj^^-An^ai^eiii' .eingcptSgt wird, ■ is£ die sinngemäße. Auslegung '.der.'FuIßballregeln ,in. der, Praxis! Fast jede der. "Regcjn' kann in .manchen' Punkten, verschieden gedeutet werden,, jedoch, 'dtfrfte stets. .<tfe. einzig richtige'Auslegung, die „sinngemäße" sein;..,' ...... '- ■'. - Wenn z. B. im Verlauf" eines Spiels der Rechtsaußen" im Ballbcsitz ist und der Linksaußen „abseits" Bteht, hört man leider noch' allzuoft* die protestierenden Abseitsrufe des Publikums.' Die Auslegung dor Abseitsregel besagt>'»ber, daß' ein ^AbBeits" nur dann strafbar (direkter Freistoß}- ist, wenn der abscitaatchendo Spieler'unmittelbar in das. Spielgeschchen'oin-greift.' Ein Pfiff des Schiedsrichters wäre in diesem -Falle also falsch; ■ . .<; •Ähnlich liegt-es; beim regelwidrigen- „Hand machen":. Wenn der Ball eine empfindliche Stelle des ■ Körpers iu treffen droht ode* ein Spieler, um sich zu Bchützen, die Hände vor'das Gesicht hält -und so Hand macht, •sollte eine Bestrafung'nicht' erfolgen. Denn die Regel besagt ja in -ihren Ausführungsbestimmungen, daß nur ein absichtliches --,vHand machen", -umseiner 'Partei einen Vorteil-zu verschaffen zu ahnden ist. . ■ ' . Und noch jein Fall, -der sich; in'diesem Zusammenhange zur Besprechung-eignet. Im Strafraum der verteidigenden Partei wird ein Spieler verletzt undbleibt am Boden liegen. Die Vereiitfanatiker verübeln es dem Schiedsrichter oft, daß-dieser nicht sofortabpfeift, uni den' Unfall' zu klären--und den Spieler-herausschaffen zu lassen.- Der Schiedsrichter glaubt aber; noch einige Momente mit'seinem Pfiff -warten zii können, bis nämlich der Ball im Mittelfelde oder im" „Aua" ist Denn ein Nicdeiyurf, den es regelgemäß nach dem Herausschaffen des Verletzten-geben müßte, würde,' nur ' mehrere. Meter vom Tor entfernt, für die verteidigende Partei, die schon durch die Verletzung ihres Mannes genügend gehandicapt ist, eine weitere, unnötige Gefahr bedeuten, Zuschauer, die also nicht ganz regelfest sind, mögen bedenken: Nicht immer die nüchterne Feststellung „Abseits" oder „Hand" bedingt den Pfiff des Schiedsrichters bzw., die .Bestrafung: ma ß- §ebcnd ist vielmehr die sinngemäße Auslegung er Reg«In..4 . .. . . .-,•,,' ,;-,'. ,"..-,.:.. ...v... . ............ ..Harry Bieber, . . Baaptsohriftlolter: Dr,vEuge-a T*'y nb'4,nm,' Berlia-WUniorsaorf. ' '.Kelter (.^tt, ^j-«algsWAb^nati(- .'• üuif Vftrantn-,ortliob: für den Inhalt der Anntgeo:' Hans Bhrlichj Bsrlia *W:.'.1B. — D.-A.rIV. Vj. B000. . Zur Zeit 4st "freisllste? J^r.-.. a g"Ütiii'.\ Verlatf: Verlagsgenosse-uohaft In Öeutichlsäd inir^st$«r. 'Jpdät^a. jittUn eOmbH., Betllii W16, Dtüandstrafie -OS. Drtok; Öoiueadreokerei .TjtnbH. (lillx .Wolij, Borlla-Olmrlbg. V \

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