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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-01-02 · 1 (2.1.1935) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
1 (2.1.1935)
Date
1935-01-02
Page
– (sequence 11)
Language
German
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LUNA BENAMOR I Erzählung von V1CENTE BLASCO IBA?fez 3. Fortsetzung und Schluß. PI6tzüch bewegte sich dns grüne Dickicht, Steine rollten, schrille Schrcio ertönten, als jammerten irgendwo mißhandelte Kinder, und Aguirre wfihnte, hastig forthuschende graue Schemen zu sehen. „Das sind die Affen vom Penon", erläuterte Luna. Ein Stückchen weiter log ihre berühmte Hohle. Jetzt konnte Aguirre deutlich erkennen, wie sie mit fabelhafter Gewandtheit von Fels zu Fels turnten, um beim ersten verdächtigen Geräusch mit steil aufgerichtetem Schwanz die Flucht zu ergreifen. Hier härte der eigentliche Weg auf. Aber ein steiler Pfad führte zu einer aus dem Gestein herausgehauenen Plattform herab, die eine zerbröckelte Mauer umgab — Reste einer alten Bastion. Behutsam kletterten die beiden abwärts, und bei jedem Schritt lösten ihre Sohlen lockere Steine, die in die Tiefe kollerten. FaBt waren sie bei dem alten Bollwerk angelangt, als ein Geräusch, dem brüsken Offnen vieler, vieler Fächer vergleichbar, das Rauschen des Meeres übertönte: angstlich Bchreiend flüchteten Tausende von Möwen ins Weite. Als diese Wolke von Federn sich zerteilt hatte, bot sich der gigantischo Fels ihren Blicken dar. Zwar mußte man den Kopf weit in den Nacken zurücklegen, wenn man die ganze Höhe dieser zum Firmament emporragenden Riceenmauer erfassen wollte. Unten rollten die blauen Wasserberg« heran, deren unaufhörlicher Anprall Bogen und geheimnisvolle Höhlen genagt hotte, in die das Meer tosend einbrach. Luna und Aguirre setzten sich auf dos alte Mauerwerk. Noch leuchteten im Westen die goldenen Tinten des Sonnenuntergangs, doch hier webte schon der Abend sein dämmeriges Gespinst. Aguirre brach das Schweigen zuerst. Er mußte, was ihn bewegte, in Worte fassen, die unter dem Eindruck dieser grandiosen Umgebung unwillkürlich etwas Pathetisches bekamen. ' „Ich liebe dich, Luna, weil du aus meinem Lande stammBt, und doch nicht zu ihm gehörst; weil du meine Sprache sprichst und dich dennoch von uns unterscheidest. Du besitzst die Anmut und die Schönheit der Spanierin und überdies einen fremdartigen Hauch, der mir den Zauber des Orients nahebringt." „Und ich," sagte Luna nach einer langen Pause, „ich liebe dich, weil du etwas von meiner Rasse in deinen Zügen hast und dich von ihr abhebst wie der Freie vom Unfreien. Ich liebe dich . . . ah, ich weiß nicht, warum. In mir lebt die Seele jener Israelitin, die, den Krug auf den Kopf, zum Brunnen der Oase ging. Da kam ein Fremdling mit seinen Kamelen daher und Bat um einen Labetrunk. Sic erfüllto seine Bitte, doch mit dem Trunk gab sie ihm auch ihr Herz, ihre ganze Seele, und folgte ihm — sein Geschöpf, seine Sklavin. Die Deinen erschlugen die Meinen, Luis. Eigentlich müßte ich dich hassen, du mein Fremdling; aber ich habe dich lieb. Dein bin ich, und werde dir folgen, wohin du auch gehst." Die blauen Schatten wurden tiefer. Mit schrillem Gekreisch kehrten die Möwen in ihre Fclscnncstcr zurück. Das Meer begann unter einer leichten Ncbclhüllc zu verschwinden, und der Leuchtturm der Punta de Europa gleißte wie ein Diamant an dem dunkler werdenden Himmel. Ein Blitz zuckte auf, ein Donner dröhnte vom Felsen herab, und lang rollte das Echo übers Meer. Der abendliche Kanonenschuß ... ^a\ovj&/ Waagerecht: 3. berühmter jüdischer Gelehrter des Mittelalters, 8. deutscher Kurort, 10. Papageienart, 11. Behörde, 13. flüssiger Brennstoff, 15. nordischer Schriftsteller, 17. Gebirge in Palästina, 20. Verneinung, 21. primitives Boot, 22. Fürwort, 24. Liebesgott, 25. Getrfink, 26. Erzengel, 28. geographischer Begriff, 29. englischer Titel, 31. Blutgefäß, 33. Fürwort, 34. Verwandte, 35. GeBirgseinschnitt, 37. Berg in Klcinasien, 39. Gewürz, 41. Frauenname, 42. Brite, 44. Straußcnvogel, 45. Nebenfluß des Neckars, 46. Stammvolk der Juden. Senkrocht: 1. wie 8, 2. jüdischer König, 4. Hafendamm, 5. Nebenfluß der Donau, 6. asiatisches Hochland, 7. Bibelbuch; i'üdischer Mfinnernomc, 9. jüdisches Herrschergeschlecht, 12. nachliblische Schriftgelehrte, 13. Fluß und Departement in Frankreich, 14. wio 44, 16. Wurfspeer, 18. FiBch, 19. Figur aus „Götz von Bcrlichingen", 23. Stadt in Thüringen, 26. unbestimmter französischer Artikel. 27. arabischer Artikel, 28. ethnologische Völkergruppe, Bewohner von 6, 29. Stammutter, 30. Frauenname, 32. griechischer Buchstabe, 34. Synonym für Kurort, 36. südamerikanische Hauptstadt, 38. schweizer Gebirgsstock, 40. französischer Schriftsteller, 43. Gefrorenes, 45. Weitenbezeichnung. Lösung der Bridge-Aufgabe 4 S. 1) Karo 10, Pik 8, Bube, Karo 4 S. 2) Karo 9, Pik 9, Dome, Karo 6 S. 3) Karo 8, Pik 10, Coeur 3, 4 oder oder Coeur 9 Rik 5 oder -Jfcj.oder Treff iWfcjgir 3 S. 4) Pik 2, König, As, 3 N. 5) Pik 5, 4, 7, Coeur 9 oder Treff 10 S. 6) Coeur 5, Bube, Dame, 6 oder- Treff 5 N. 7) Coeur As, 8, 7, König N. 8) Coeur 10, Pik 6, Treff 5 Jfih fuhren die beiden Liebenden aus Traumversunkenheit empor, und ohne auf Aguirrcs Worte zu achten, hasteto Luna den steilen Pfad aufwärts. Nie würde sie diese Statte wieder mit ihm aufsuchen. Niel Es war gefährlich . . . Mit kalter Pfeife und trauriger Miene irrte der Konsul durch die Calle Real. Sogar das britische Rohrstöckchcn hing mit einem gewissen Mißmut in seiner Hand. Aus alter Gewohnheit machte er bei Khiamulls Bazar halt, doch der Inder war nicht anwesend. Nur zwei junge Gehilfen hockten in dem Zwielicht des Gewölbes und erklärten auf Befragen, ihr Brotherr habe ein Krankenhaus aufgesucht, um sich von diesem Husten, der seine Brust £u sprengen drohte, zu kurieren. Armer Hindu, ihm mangelte die heißo Zärtlichkeit der Tropensonne. , Aguirre hätto' die Zeit im Kontor der Aboabs verplaudern können, aber irgendwie scheute er davor zurück. In das Verhalten des wohlwollenden Patriarchen hatte aich etwas Neues eingeschlichen, dos den Spanier zurückzuweisen schien, und Zabulon beantwortet« seinen Gruß ohnehin durch ein mürrisches Brummen. Vier Tage waren verstrichen, ohne daß Aguirre Luna gesehen hatte. Vergeblich stand er stundenlang am Fenster. Niemand kam drüben aufs Dach, niemand zeigte sich hinter den Jalousien — man hätte meinen können, das Haus sei unbewohnt. Einige Male war er Zabulons Gattin auf der Straße begegnet, doch kalt und steil rauschte ihre imponierende Fülle an ihm vorbei. Auch die Töchter übersahen ihn geflissentlich. Luna blieb unsichtbar. Wie sich ihr nähern? Wie dio mißtrauische Isolierung, in der die israelitischen Familien lebten, durchbrechen? An wen sich wenden, um eine Erklärung für diesen jfihcn, unerwarteten Wechsel zu bekommen? . . . Und schließlich überwand Bich Aguirre, der frostigen Kälte dor AboabB dio Stirn zu bieten, und Buchte die Bank auf. Nur Samuel Aboab erwiderte mit eisiger Höflichkeit Aguirres Gruß, während Zabulon sein lebhaftes Gespräch mit einem untersetzten und sehr elegant gekleideten, etwa vierzigjährigen Herrn, der mit leicht singender Stimme von den Fortschritten in Südamerika erzählte, nicht eine Sekunde unterbrach. Der Fremde schilderte die Bedeutung von Buenos Aires, die großen Zukunftsmöglichkeiten, die es biete, und erwähnte hierbei auch seine geschäftlichen Erfolge. Und die zärtliche Aufmerksamkeit, mit 3er Vater und Sohn Aboab seinen Ausführungen lauschten, gab Aguirre einen Stich ins Herz. Instinktiv wußte er, wen er vor, sich hatte . . . Lunas Vcrlobtenl Abends sah er ihn in der Calle Real wieder, und Luna schritt an seiner Seite . . . Luis Aguirre verbrachte eine schlaflose Nacht, in der er die wildesten Rachepläne schmiedete. Sollte er den anderen provozieren? Unmöglich I Hier würde man über eine Forderung lachen wie über einen guten Witz. Sollte er Händel suchen und den Rivalen zur Hölle schicken? Nun, das konnte ihm niemand wehren. Doch leider wußte dio englische Justiz nichts von südlicher Liebe, zeigte kein Verständnis für ein Verbrechen, das der Leidenschaft entsprang. Und schaudernd dachte Aguirre an das auf halber Bergeshöne gelegene Gefängnis in den Ruinen der maurischen Königsburg, dos überfüllt war von Menschen aus allen Weltteilen, besonders aber von Spaniern, die das Messer aus Eifersucht gezogen hatten, wie es einige Meter weiter, jenseits der Grenzlinie, gang und gäbe war. Nein, hier befand er sich in einer anderen Welt und sah sich der Möglichkeit beraubt, seinem Haß Genüge zu tun . . . Am nächsten Tage wanderte der Konsul im Zwielicht vor seinem Hotel auf und ab. Eine Frau verließ das Haus der 'Aboabs, dunkelgekleidet, in eine schwarze Spitzenmantille gehüllt. Langsam wandte Bie den Kopf, und Luis Aguirre erriet, daß ihr Blick ihm galt. Eilig ging sie durch die Calle Real und bog bei der Börse in die Church Street ein. Hinter der katholischen Kathedrale, wo nur noch vereinzelte Läden ein wenig die stille Straße beleben, verlangsamte sie den Schritt. Und auf dem kleinen Platz der protestantischen Kirche hatte Aguirre sie eingeholt. „Lunal Lunal" Sie hielt inne . . . sah ihn an. Dann schritt sie wortlos auf die maurischen, schon dämmerigen Arkaden des Gotteshauses zu. Eine Woge Banfter Musik hüllte sie ein: Orgelklang, Kinderstimmen, fein und hell wie Vogelgezwitscher. Aguirre rang nach Worten. Sem maßloser Zorn fiel von ihm ab. Er sehnte sich danach, niederknien zu können und diesen Gott, den man dort hinter den Kirchenwänden pries, um Hilfe anzuflehen. „Luna) Lunal" Mehr wußte er nicht zu sagen. Aber sie, die Jüdin, weniger empfänglich für eine Musik, die nicht die ihre war, sprach hastig mit leiser Stimme: „Ich wollte dir Lebewohl sagen, Luis. Wir sehen uns zum letzten Mal." Aguirre hörte es, ohne den Sinn zu erfassen. Seine Blicke hingen an Lunas Antlitz. War sie dieselbe? . . . Ja, sie war es. Aber ihre Lippen zitterten, als koste sie das Sprechen unerhörte Kraft, und schmerzhaft zog sie die Augen zusammen, als würde mit jedem Wort ein Stückchen aus ihrem Hirn gerissen. Feine Linien strahlten von den Augenwinkeln aus, Spuren der Erschöpfung, Spuren vergossener Tränen . . . die ersten Runen in dem noch vor kurzem so jugendfrischen Gesicht. Endlich begriff der Spanier. „Trennen Bollen wir uns? Für immer? Nein, neinl" „Wir dürfen uns nicht länger lieben, Luis", sagte sie tonlos. „An das, was zwischen uns war, muß ich denken wie an einen schönen Traum, den Traum meines Lebens. Doch schon bin ich zur Wirklichkeit erwacht. Ich heirate, Luis, dem Willen meiner Familie, den Vorschriften meiner Rasse gemäß, mein Geschick erfüllend, wie meine Mutter es tat — widerstandslos wie alle Frauen meines Volkes. Morgen reise ich mit Isaak Nunez nach' Tanger. Er selbst und meine sämtlichen Angehörigen gaben mir den Rat, durch diese Unterredung einer zweideutigen Situation ein Ende zu machen, die dem Ruf eines rechtschaffenen Kaufmanns, der Ruhe einer friedfertigen Familie schadet. In Tanger, dem Wohnsitz der Nunez, wollen wir heiraten. Vielleicht bleiben wir dort, vielleicht fahren wir nach Buenos Aires. Dochwie es auch sei, unsere Liebe, unser himmlischer Traum, Luis, ist für immer zu Ende." „Für immerl" wiederholte Aguirre heiser. „Sage es nochmal. Ich höre das Wort von deinen Lippen und glaube nicht daran. Sag' es noch einmal, damit ich mich überzeuge." Sie antwortete nicht; sie preßte die Lippen fest aufeinander, um ein Schluchzen zu unterdrücken. Mit feurigem Gefieder flog der Vogel des Sonnenuntergangs durch die Luft. Ein Donner ließ Häuser und Boden, erzittern — der abendliche Kanonenschuß I Vor Aguirres Geist stieg ein Felswall auf, eine Wolke aus Möwengefieder, das echaumgekrönte brausende Meer, ein ähnliches Dämmerlicht, wie es., sie jetzt umhüllte. , „Erinnerst du dich, Luna?" Trommelwirbel, vermischt mit dem Triller der Pfeifen und dem dumpfen Ton der großen Pauke, deren kriegerisches Getöse ' den religiösen Gesang erstickte. Dio Wache, kam, um die Tone zu schließen. In Khaki gekleidete Soldaten marschierten vorbei,. und über ihren Tropenhelmen fuhren die Hände des Athleten empor, der die Straße mit seinen Schlägen auf das Kalbfell betäubte. Regungslos ließen Aguirre und Luna dio lärmende Musik vorbeiziehen, und je schwächer sie wurde, desto mehr erBtarktcn dio Harmonien im Innern des Gotteshauses. „Lunita, liebe einzige Lunita, was du sagst, kann nicht walir sein", begann dor Spanier in demütigem Flehen. „Trennung? . Höre nicht auf die anderen, folge der Stimme deines Herzens I Noch winkt uns das Glück. Statt morgen mit diesem Manne zu fahren, den du nicht liebst, fliehst du mit mir." „Nein!" rief sie mit Entschiedenheit, aber die Augen schließend, als fürchte sie, beim Anblick des Geliebten schwach zu werden. „Nein, es ist unmöglich. Dein Gott ist nicht mein Gott, deine Rasse ist nicht meine Rasse." Eine Glocke begann auf der katholischen Kathedrale zu läuten, langsam, mit schwermütigem Vibrioren. Aus der protestantischen Kirche ertönte ein . neues Lied, süß und innig, nls flattere eine Schar vovn Nachtigallen um die Orgel. Und in der Ferne verklang die Zirkusmusik des Zapfenstreiches, der Englands Weltmacht verkündete. „Dein Gottl Deine Rasse!" lächelte Aguirre bitter. „Das sagst du hier, wo es so viclo Gottheiten gibt. Hier, wo jeder, einer anderen Rasse angehört 1 . . . Vergiß das! Im Leben sind wir alle gleich; im Leben gibt's nur eine Wahrheit: die Liebe." „Nein!" erwiderte- Luna hart, mit einem Ausdruck, den' Aguirre nicmols bei ihr gesehen hatte. „Nein! Du, LuiB, gehörst zu einem Stück Erde, du hast ein Vaterland, und deshalb kannst du dich über Rasse und Glauben hinwegsetzen und die Liebe über alles stellen. Uns aber nennt man — einerlei, wo wir geboren werden — stets Juden, auch wenn uns dio Gesetze die gleichen Rechte zubilligen. Unsere Erde, unser Vaterland, unsere einzige Fahne ist die Religion unserer Vorfahren. Und du verlangst, daß ich sie aufgebe?... Nein, ich bin Israelitin und will meinem Volke treu bleiben. Isoliert, unter fremden Menschen würde ich mich verlieren. Weiß ich denn, ob ich die Kraft besitze, Haß und Argwohn in einer feindlichen Welt zu ertragen? Einer Welt, die seit jo nur Qutolen, nur Schmähungen für uns gehabt hat?" Plötzlich aber, ab sie Aguirre so elend und gebrochen vor sich sah, war es um ihre kühle Selbstbeherrschung geschehen. „Glaubst du, daß ich dich jo vergessen kann? wimmerte sie auf. „Du, Luis, warst das Unerwartete, dio süße Verwirrung, die $at>t$>täÜQn Tanz-Kaffee Trianon W 30, Bayerischer Platz 1 # Inhaber S. Bonuteln Mitglied der lüdljehen Oemelnde TUglich nachmlttafjs und abends Tanz Für Vereine, Hochzeiten, Oeburtstage, Konfirmationen usw. stehen separate RSume zur Verfügung # Erstklassige Oesterreich Ische - Ungarische KQche ___■ 2U ganz billigen Preisen _ TANZKAPELLE HANS GEBRT ■■■ Konditorei und Gate Dippe MommienifraB» 38 — J 8 Blsitrtreu 0739 Vorzug). Kuchenauswahl. Versand nach all. Stadtteilen. Zatalr. Zeitungen vorn. Condltorel-Cafe Franz Wen buh (früher M. 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