Mannheim
Compact Memory

Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-01-02 · 1 (2.1.1935) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
1 (2.1.1935)
Date
1935-01-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/4109741-2613367-2613368--114-2614924
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

cfe* JÜDISCHEN ALLGEMEINEN' ■ über die Notwendigkeit jportärztlicher Überwachung schreibt hier Dr. ALFRED LEWIN, der Leiter des JBC-Bcrlin Genau so wie die Notwendigkeit der SportauBübung Gemeinschaftsgut Jost aller Menschen geworden ist, ebenso ist für Sportler, die in Vereinen untergebracht sind, die regelmäßige sportärztliche Überwachung eine Selbstverständlichkeit. Hierbei genügt allerdings nicht eine eingehende Ärztliche Untersuchung wie z. B. bei einem Lebensvcrsichcrungsabschlüß, sondern es muß eine Untersuchung durch einen Sportarzt sein. Denn nicht alles, was der Arzt als nicht ganz gesund bezeichnet, braucht den Sportarzt zu voranlassen, eine Sportausübung einzuschränken oder gar zu verbieten. Ich habe —'■ um zwei Beispiele zu nennen — einen Boxer mit angeborenem Herzfehler bei sachgemäßem Training seine schwächliche Konstitution Oberwinden sehen, so daß er Bogar in der ersten Klasse noch' schöne Erfolgo erzielte. Ein anderer Fall betraf einen jugendlichen Zuckerkranken, der sich trotz' intensivsten, Trainings, bei bestem Wohlbefinden zu. einem hervorragenden'Boxer entwickelt* »haV^ HSassind 'nicht nur vereinzelte Falle; man könnte vielmehr viele Krankheiten anführen, die bei vernünftiger Sportbetätigung einen gutartigen Charakter annehmen bzw. ihn behalten. Voraussetzung allerdings ist eine dauernde Aufsicht durch den Sportarzt und diesbezügliche Anweisung an den Trainer. Bestehende körperliche Fehler können .sich, wenn sie unbeachtet bleiben, verschlimmern und schwere Schädigungen hervorrufen, z. B. Lungentuberkulose. Hier muß der Sportarzt frühzeitig eingreifen und durch Trainingsanweisungen über Ausglcichssportarten Körperform und sportliche Leistungsfähigkeit verbessern. Neben dor ersten Untersuchung auf Sporteignung überhaupt soll der Sportarzt die für den betreffenden Menschen geeignete Sportart bestimmen. Daneben füllt ihm eine weitere Aufgabe zu, Sportler beim Training zu überwachen und vor Ubertrainierung zu schützen. Grundsätzlich müßten die Sporttreibenden eines Vereins alle sechs Monate einmal untersucht werden. 'Mitglieder dor Kampfmannschaft, besonders vor Starts, mindestens monatlich einmal. Hierbei ist auch neben dem Organbefund Wert auf Messungen, Wägungen und Aussehen des Körpers zu logen, damit man einen Maßstab für den Erfolg des Sportes haben kann. Der Sportarzt muß neben seiner sportarztlichen Tätigkeit' am Sportbetrieb teilnehmen, um einen Uberblick über daB Training zu bekommen und hierbei auftretendo Fehler abstellen zu können. Zur richtigen Organisation der Überwachung ist es nötig, für Jagendliche und Mitglieder der Kampfmannschaft eine Kartei anzulegen, damit sich auch vertretende Sportärzte jederzeit einen . Uberblick Über den betreffenden Sportler zu verschaffen in der Lage ' sind. ' Andererseits können die Erfahrungen, . die hierbei gewonnen werden, anderen Sporttreibenden zugute kommen. Wir hoffen, daß es gelingen wird, durch vernünftiges und eifriges Training unter fürsorglicher sportärztlicher Überwachung unsere jüdische Jugend so heranzubilden, daß sie jeden Vergleich aushallen kann. Jüdifche Sportler auf Reifen JTSC 05 fiegt in Südwefldeutfchland : Der JTSC 05 Berlin, der mit seinen ersten beiden Mannerhandballmannschaften wahrend der Feiertage die R.j.F.-Vereine in Wiesbaden und Danmtadt zu Gesellschaftsspielen besuchte, konnte einen unerwartet großen Erfolg erringen. Unsere Befürchtungen betreffs der vielen Ersatzeinstellungen erwiesen sich als grundlos; denn die Mannschaften vermochten sich trotz dieses Handicaps gegen die gefürchteten - Gegner glatt durchzusetzen. In Wiesbaden 7:4 und 9:5 Auf der schönen Anlage des Wiesbadener „Schild" begann der JTSC mit guten Leistungen. Der Sturm kombinierte, vom Mittelläufer blendend unterstützt, hervorragend sicher und genau, so daß sich die .verdutzten Wiesbadener Spieler, und Zuschauer bis. zur Halbzeit eine glatte 6:0 Führung der Berliner gefallen lassen mußten. Nach der Pause spielten die Einheimischen dann wesentlich stärker. Ungestüm trugen Bio ihre Angriffe zum JTSC-Tor und konnten bis zum Schluß noch 4 Tore erzielen, denen der JTSC durch Mundstock nur einen .Erfolg entgegen - : setzen konnte. Die ersten Mannschaften trennten sich nach aus- ■' geglichener erster Spielhälfte (3:2) mit 9:5 glatt für den JTSC. Auch Darmstadt 5:8 und 3:6 unterlegen Gegen die Darmstädter hatten die JTSC-Vertretungen am nächsten Tage einen weit schwereren. Stand. Nachdem die zweite Mannschaft nach gutem .Spiel einen verdienten 6:3 Sieg davongetragen hatte, gab es zwischen den ersten Mannschaften unter der glänzenden Leitung von Frankel (Frankfurt) einen rassigen Kampf, der die vielen Zuschauer mit Recht begeisterte. Darmstadt findet sich nach dem Anpfiff sofort und kann unter dem Jubel 'der Zuschauer schnell in Führung gehen; 3:0 für Darmstadt nach " viertelstündigem Spiel. Der JTSC gibt jedoch; nichts_vorloron,_mit_ . seltener Energie macht er sich an die Verfolgung. Die Aktionen des Sturms werden einheitlicher, und Mello kann den Vorsprung ■ durch drei unhaltbare Tore ausgleichen. Bis zum Schluß der ersten Halbzeit ist dann noch jede Partei einmal erfolgreich. Verbissen beginnt der JTSC die zweite Hälfte und wird langsam überlegen. Mello, Model, Henoch und Kogan drücken diese Überlegenheit auch durch Tore aus. 8:4, noch sind 10 Minuten zu spielen. Die Dannstädter, von ihrem Publikum mächtig angefeuert, ziehen noch einmal mit letzten Energien einen Endspurt an, der jedoch nur ein Tor, durch Strafwurfverwandlung von Halberstadt, einbringt. 8:5 lautete das Endergebnis dieses- Zusammentreffens zweier ausgezeichneter Gegner, von denen der bessere nach bester Form verdient gewonnen hatte. BSG 33 imponiert in Leipzig •': Auch die Expedition der BSG-Fußballmannschaftcn nach Leipzig verlief recht erfolgreich. In einem fairen und flotten Spiel, das unter der glänzenden Leitung von Schmulewitz (Leipzig) stand, siegten die Berliner mitß:0 Toren und hinterließen einen Eindruck, der, wie wir es erhofften, eines Reichsmeisters würdig ist Es war eine. neu zusammengestellte, recht junge Mannschaft, durch .die sich die BSG vertreten ließ, doch glauben wir, daß mit wenigen Ausnahmen die Mannschaft so stehen bleiben sollte; Erfolge werden dann nicht ausbleiben. Der Kampf, der von dem Publikum begeistert aufgenommen wurde, hatte einen wirklichen Propog'ondawert für, den Rri.F.- Sport, Glänzende Abwehr- und Sturmleistungen hüben und'drüben,- kaum ein Foul, das den harmonischen Ablauf des Spieles störte. Die Tore für die BSG schoß beide Male Hilkowitz. Besonders das - zweite, dos er auf eine Flanke des Rechtsaußen im Laufe unhaltbar einköpfte, war eine Meisterleistung. BSG 33 II — Schild, Leipzig II 4:0 (1:0). Tifchtennis-Klubkampf in Leipzig; Bar Kochba, Leipzig, hatte sich, zu einem Tischtennis-Turnier Mannschaften des J.S.C. Hagibor, Berlin, und des Bar Kochba, Mannheim, eingeladen. Im Gesamtklassement siegten die Gastgeber vor den Berlinern und den Mannheimern Makkabi- 1 Spielern. Im Kampf zwischen Bar Kochba, Leipzig, und Hagibor gab es sportlich hochstehende Leistungen. Wenn der Bar Kochba knapp mit 8:7 gewonnenen Spielen siegen konnte, so hat'er dos allem seiner zweiten Mannschaft zu verdanken, die die gleichrangigen Berliner mühelos schlug. Bei denersten Mannschaften waren dagegen die Berliner durch Schatzo, Fachler, Sprung glatt überlegen. Die Mannheimer müßten sich sowohl von Hagibor als auch, von Bar Kochba, Leipzig, mit 0;15 Spielen geschlagen bekennen. Hockeyturnier in Hamburg -'. .o h i Iii", Frankfurt a. M., beste Mannschaft Unter auswärtiger BeteiügunK der Hockeymannschaften des Bar Kochba und Tennis-Clubs Bar Kochba aus' Berlin, der Hakoah, Köln, und des „Schild", Frankfurt o. M., veranstalteten die Hamburger Vereine ein Hockeyturnier, dessen Besetzung kaum spielstärker gedacht werden kann. Auf den zwei Plätzen des Bar Kochba in Bramfeld wurden an beiden Tagen 11 Spiele abgewickelt, die hochklassigen Sport vermittelten und eine größere ZuBchauermenge verdient hätten. Die Überraschung der Veranstaltung bildete die hochentwickelte Spielkultur des Frankfurter „Schild", der sich am ersten Tage Schonung auferlegte, und „Schild" Hamburg mit einer 3:2 Niederlage recht glimpflich davonkommen ließ, dafür aber am zweiten.Tage der guten Mannschaft des Bar Kochba, Hamburg, überlegen und sicher mit 3:0 das Nachsehen gab. Recht gut gefiel auch die Elf von Hakoah, Köln, die zunächst Bar Kochbaj Berlin, II mit 8:1 geschlagen hatte und am zweiten Tage, gegen Bar Kochba, Berlin, I, ohne den verletzten Dr. Drecher antretend, mit 2:4 nur knapp verlor. Mit Spannung erwartete man dos Zusammentreffen der Bar Kochba-Vereine aus Hamburg und Berlin, die sich in ihren letzten •llUlIlllllllIIll11tH11IltII(IIIllLll1)1ttllltllIlllll111tItlt|[lU1ll1tlllItlllllltlMlllU(llllllIlllllltlllIltllllll1111ItIllllttllIlllL111111lllll1111]Ill Unsere Bilderserie Jüdische Sportler Lotte Peyser-Jacobsohn . spielte lange Zeit im BerlinerTennissport eine beachtliche Rolle. Für den V.f.B. Pankow spielend, errang sie als ■ Sechzehnjährigezwei- - mal den Titel einer Berliner Juniorenmeisterin, wurde später Meisterin der zweiten und dritten Klasse und trat dann zum Tennis- Club Borussia über. Hier hob ■ sich ihre Spielstärke gewaltig, so daß sie bald auch in der ersten; Spielklasse kaum eine Gegnerin zu fürchten hatte. An vielen Turnieren nahm sie in den letzten Jahren mit gutem Erfolge teil; ihren schönsten Sieg errang sie' jedoch 1932, wo sie erstmalig Borussiameisterin wurde, was bei der Spielstärke der Damen dieses Clubs1/ nicht unterschätzt werden darf. Ii 1933 trat sie dann aus ihrem alten Club aus und' wurde gleich vielen ihrer ehemaligen Kameraden Mitglied. im rieügegründeten Tennis-Klub „Grunewald 1933" im R.j.F. Mit Abstand hält sie hier die Spitze der Damenmannschaft. ... Trotzdem sie infolge Absolvierung ihres medizinischen Staatsexamens kaum viel trainiert hatte, beteiligte sich Lotte Peyser- Jacobsohn an den diesjährigen Reichsmeisterschaften des Sportbundes im R.j.F. und wurde nach schönen Siegen' erst in der Schlußrunde der Damenmeisterschaft von Frau Lichter-Weihermann knapp geschlagen. Spielen stets ohne Entscheidung getrennt hatten. Auch diesmal langte es für keine Partei zum Sieg; denn nach Ablauf der regulären Spielzeit stand das spannende und faire Spiel unentschieden 1:1. Die genauen Ergebnisse: 1. Spieltag: Bar . Kochba, Hamburg, 1. Jugend — „Schild", Hamburg, 1. Jugend 5:0; Bar Kochba; Hamburg, 1. Damen '— Bar Kochba, Berlin, 1. Damen 1:0; Bar Kochba, Hamburg, n — Tennis-Club Bar Kochba, Berlin, I 2:1; „Schild", Frankfurt a. M., I — „Schild", Hamburg, I 3:2; Bor Kochba, Hamburg, I — Bor Kochba, Berlin, I 1:1; Hakoah, Köln, I — Bar Kochba, Berlin, II 8:1. 2. Spieltag: Bar Kochba, Berlin, II — Bar Kochba, Hamburg, II 0:5; Bar Kochba, Berlin, 1. Damen — Bar Kochba; Hamburg, 1. Damen 1:3; Tennis-Club Bar Kochba, Berlin, I — ..Schild", Hamburd, I — 0:1; Bar Kochba, Berlin, I — Hokoah, Köln, I 4:2; Bar Kochha, Hamburg, I — „Schild", Frankfurt;, I 0:3. MakkabUFußbaU-Turnier in Berlin &' Hakoah siegt im Blitzturnier Da Hakoah, Stuttgart, am Freitag voriger Woche abgesagt hatte und auch die Verhandlungen mit Blau-Weiß, Hamburg, zu keinem Resultat führten, waren von außerhalb nur Bar Kochba, Dresden, und Bar Kochba, Breslau, erschienen, die zusammen mit den Berliner Vereinen Bar Kochba-Hakoah, Hagibor und LS.K. das Turniei bestritten. ' ' i Am ersten Tage spielte eine Kombination Hagibor/I.S.K. gegen Bar Kochba, Breslau. Das Spiel brachto eine Überraschung; denn es gelang Breslau, einen einwandfreien 4:3 Sieg zu erringen. Die Gästo waren speziell im Sturm und in der Verteidigung sehr spielstark. Torwächter Ball, dem ein besonders guter Ruf voraus ging, scheint jedoch nicht die ganz große Klasse zusein. Im zweiten Spiel Btanden sich Hakoah und Bar Kochba, Dresden, gegenüber. Dresden konnte noch bis Halbzeit den Berlinern eine gleiche Partie liefern und erzielte sogar das Führungstor. Halbzeit 1:1. Nach der Pause konnte dann Dresden nicht mehr den nötigen Widerstand leisten und mußte sich mit 5:2 Toren geschlagen bekennen. Aus dem Blitzturnier am zweiten Tage ging Hakoah als Endsioger hervor. Die Berliner vermochten drei Spiele mit 1:0 zu gewinnen und im letzten Spiele des Tages gegen Hagibor 0:0 zu spiolen. Dadurch wurden Bie mit 7:1 Punkten Turniersiegojr. Den zweiten Platz belegte die Hagibor-EIf, die neben 3 unentschiedenen Spielen nur gegen I.S.K, gewann* und 5:3 Punkte erzielte.. Es folgten dann Breslau und Dresden mit je 3:5 Punkten und Iü.K. mit 2:6 Punkten. In dein Turnier blieben Überraschungen eigentlich aus, nur dos Spiel I.S.K, gegen Dresden brachte mit 2:1 für-LS.K. ein nicht vorher erwartetes Ergebnis. Die Resultate der einzelnen Spiolo waren wie folgt: Hakoah — I.S.K. 1:0; Hakoah — Dresden 1:0; I.S.K. — Breslau 0:2; Hagibor — Breslau 0:0; Breslau — Dresden 0:1; Hakoah — Breslau 1:0; Hakoah — Hagibor O-.0; IS.K. — Hagibor 0:2; I5.K. — Dresden 2:1; Hagibor — Dresden 0:0. Berliner Sport BSG 33 fchlägt Sperber Die BSG 33 hatte sich zu Gesellschaftsspielen Mannschaften des F.C. Sperber verpflichtet. Im Spiel der ersten Mannschaften gab es einen flotten und fairen Kampf zweier ebenbürtiger Gegner. Wenn die BSG trotzdem zum Schluß mit 5:2 (3:1) Toren die Oberhand behalten konnte, so ist das ein Verdienst des flinken BSG-Sturmes, der von Hilkowitz wieder ausgezeichnet geführt wurde. Die Tore für die BSG schössen Hilkowitz (2), Reiff, Straßberg und Rosenbaum. BSG 33 II — Sperber II 3.1 BSG 33 Alte Herren — Sperber Alte Herren 3:5 BSG 33 1. Schüler — Sperber 1. Schüler 3:1 Hagibor von VfB Berlin 0:2 gefchlagen Die Hagibormannschaft, die infolge vieler Ersatzeinstellungen nicht ihre sonstige gute Form erreichen konnte, mußte sich vom V.f.B. Berlin knapp mit 2:0 Toren geschlagen bekennen. Die leiden Tore fielen durch überraschende Vorstöße des V.f.B.- Sturmes bereits in der ersten Halbzeit. Hagibor II — V.f.B. Berlin n 4:2 Hagibor in — V.f.B. Berlin HI 0:3 BSG-Randballer gegen TS Groß-BerUn Die BSG 33 hotte sich für seine ersten Männer- und Frauenmannschaften Mannschaften der TS. ,Groß-Berlin, Bezirk Zehlendorf, verpflichtet. Während die Frauenmannschaft durch gute Verteidigungsarbeit nur knapp mit 2:1 (1:1) gewinnen konnte, blieben die Männer mit 8:2 (4:0) Toren siegreich. Die BSGer zeigten in diesem Spiel, daß sie nun auch einen guten Sturm zur Verfügung haben, der durch Bannasch, Lewin und Caro in regelmäßigen Abstanden die Tore erzielte. RjF-Boxmeifter gegen holländifche Auswahlmannfchafi Am 6. Januar, vormittags 11 Uhr, wickelt der I.T.V., 1902, Köln, im Kölner Reichshallentheatcr einen Boxeroßkampftag ab, an welchem zum ersten Mal eine holländische Mannschaft gegen die besteh Boxer"_deB'Sportbundes-antreten wird.-Eine-besondore Note erh{Üt diese Veranstaltung dadurch, daß an den Kämpfen: drei holländische diesjährige Meister teilnehmen. Die Paarungen setzen sich zusammen wie folgt: Fliegengewicht: Jansen, Eindhoven — Hahn, Köln; Bantamgewicht: Nienburg, Rotterdam, (Holl. Meister 34) — Langmann, Frankfurt a. M.; Federgewicht: Okelly, Rotterdam — Gelles, Berlin; Leichtgewicht: Boan, Rotterdam (Holl. Meister 34j— Grünberg, Dortmund; Weltergewicht: Dekkers, Rotterdam (Holl. Meister 34) — Kuhaupt, Köln; We lt e r gc wich t: Rasenberg, Eindhoven — Meyer, Köln; Mittelgewicht: v. d. Heyden — Cohn, Köln. Sportliches Allerlei Bcllak Tischtennismeister der Schweiz Weltmeister B e'l 1 a k, der auch in diesem Jahre an den Tischtennismeisterschaften der Schweiz teilnahm; konnte seinen Erfolg vom Vorjahre wiederholen und nach überlegenen Leistungen den Titel eines Schweizer Meisters an sich bringen. Jüdinnen auf der französischenTennisrangiiste Auf der von dem französischen TenniBverbond herausgegebenen Rangliste für das Jahr 1934 sind unter den ersten .Zehn auch 3 Jüdinnen aufgeführt. Frl. Goldschmidt belegt den dritten Platz und Frl. Ada m<o f f und Frl. Rosambert den fünften und sechsten Platz. Miß Nuthall geschlagen Die berühmte englische Spitzenspielerin Miß Nuthull wurde überraschenderweise in der Vorschlußrunde um die amerikanische Tennismeisterschaft von Baroness Levi geschlagen. Tischtennis-Turnier des J.S.C. Hagibor Der J.S.C. Hagibor veranstaltet vom 17. bis 20. Januar im Rosentlialer Hol, Rosenthaler Str. 11/12, ein Tischtennis- Turnier, das für alle jüdischen Spieler offen ist. Nennungsschluß: 17. Januar. Vior Mannschaften punktgleich Bei den Handballverbandsspielen der südwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft liegen im Augenblick in der A-Klas»e 4 Mannschaften mit je 2 Verlustpunkten punktgleich an der Spitze, und zwar handelt es sich um „Schild", Frankfurt a. M., „Schild", Wiesbaden, „Schild", Darmstadt, und Bar Kochba, Frankfurt a. M. Hauptachriftloltor: Dr. Eueren X a n n e a b a u m, Berlin-Wilmersdorf. Leito;* der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Aniolgen: Hans E h r II o h, Berlin YV15. t- D.-A. III. Vj. 5000. Zur Zeit ist, Preisliste Nr. 2 gültig., Verlag: Verlagagenosaenschaft in Deutschland ansässiger Juden tu Berlin eOmbll., Berlin YV 15, Uhlandstraüe 168. Druok: Sonnendriiakerel OmbH. (Salix Wolf), Berlin-Oharlbg.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.